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What do you know about Nebraska?

Ganz ehrlich? Ich wusste nichts über Nebraska, bis Terry mit einer Gruppe von Farmer zu uns auf den Hof kam. Diese Farmer reisen derzeit durch Europa und wollen etwas über unsere Landwirtschaft erfahren. Sie gehören dem Nebraska LEAD Program an. Was das genau ist, könnt ihr hier erfahren. https://lead.unl.edu/nebraska-lead-program Ich habe Terry ein paar Fragen zur Landwirtschaft  in Nebraska (und zur Politik in den USA) gestellt. Wieder was gelernt. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Sag mir, wo die Blumen sind

Wie aktuelle Beobachtungen bestätigen, sind bis zu 95% dieser besonderen und vielfältigen Blumenart schon verschwunden. Die Schuld liegt eindeutig in der industriellen Produktion und dem überbordenden Qualitätsanspruch. Wie ein Rundgang durch Deutschland belegt, sind sie kaum mehr wo zu finden: Eisblumen. Kinder werden ihre Eltern bald fragen, was das ist, wovon sie da in alten und gar nicht so alten Büchern lesen. Wie noch unveröffentlichte Studien dazu zeigen, führt der Einbau von Fenstern mit Mehrfach-Verglasung zum bereits fast völligen Ausrotten dieser enorm vielfältigen, bewundernswerten Spezies. Gerade noch in alten Schuppen oder kaum mehr bewohnten Häuschen fristen sie ein trauriges Dasein. Wo kleinste Kratzer oder Verunreinigungen einfacher Fensterscheiben sie rasch zu erblühen brachten, macht ihnen „Modernes“ mit Isolationswerten und Beschichtungen sofort den Garaus. Ihr Verschwinden hat aber auch direkte Folgen für die Menschen hinter diesen modernen Gläsern. Kälte und geringste Hinterlüftung wird so vollständig abgeschnitten, daß „künstliche“ Beatmungen in solchen Häusern installiert werden müssen. Dadurch steigen die Erkrankungen an Asthma und an Keimverunreinigungen. Nach einer noch nicht veröffentlichten Studie gehen die vorzeitigen Todesfälle seit deren Einführung bereits in die …

Glyphosat in Windeln – Die Fakten

Aktuell wird in den Medien über den Nachweis von Glyphosat in Windeln berichtet. Diese Meldung ist nicht neu. Der Link unten stammt aus 2016, allerdings handelt es sich um eine sehr kleine Stichprobe, die RTL zur Untersuchung gegeben hatte. https://www.rtl.de/cms/glyphosat-pflanzenschutzmittel-in-windeln-und-wattepads-nachgewiesen-2820246.html Die aktuelle Meldung bezieht sich auf Untersuchungen des französischen Institutes ANSES, die umfassende und detaillierte Untersuchungen auf diverse Chemikalien, darunter auch Glyphosat und das Abbauprodukt AMPA, durchgeführt haben. Dabei muss erwähnt werden, dass AMPA auch in Wasch- und Spülmitteln vorkommt, sein Nachweis somit auch aus anderen Quellen stammen kann. In der Studie wird angegeben, welche der gefundenen Stoffe eine gesundheitliches Risiko darstellen. Grün bedeutet dabei: unbedenklich,  rot: eine Gefährdung ist nicht auszuschließen. https://www.anses.fr/fr/system/files/CONSO2017SA0019Ra.pdf Die Erläuterung ist auch auf Seite 98 nachzulesen. Auf den Seiten 99 bis 101 sind alle Chemikalien entsprechend aufgelistet. Rot markiert sind Dioxine und Furane, PCB, HAP´s, COV´s, Duftstoffe und Formaldehyd. Glyphosat und AMPA sind grün gekennzeichnet. Das rot gekennzeichnete Hexachlorbenzol (Hexachlorbenzene) ist als Pflanzenschutzmittel ausgewiesen, seine Anwendung ist seit 1981 in der EU für die landwirtschaftliche Anwendung verboten. Es dient aber als Weichmacher …

Feinstaub-Fakten

Eigentlich habe ich keine Lust, mich mit dem Thema zu befassen, nur weil Monitor – rechtzeitig zur Grünen Woche – wieder einen „rausgehauen“ hat.  Sie beziehen sich dabei auf eine unveröffentlichte Studie, und wenn etwas unveröffentlicht ist, kann man das auch nicht kommentieren. Und man muss ja nicht gleich über jedes Stöckchen springen, dass einem eine Redaktion hinhält. Aber dann hab ich mich doch mal eine halbe Stunde hingesetzt und recherchiert, was denn nun dran sein könnte. Warum das sonst keiner macht? Keine Ahnung. Mit Erklärungen, „dass das wohl alles Spekulationen wären“ gibt man nur denen wieder Recht, die einen als „Leugner“ darstellen wollen. Also schauen wir mal nach, was schon vor der unveröffentlichten und mir somit unbekannten Studie bekannt war. Wenn man die größten Verursacher von Feinstaub mit menschlicher (antrophogener) Ursache sieht (siehe Grafik oben), dann steht weit vor allem die Wirtschaft und der Verkehr. Aus der Tierhaltung stammen 7.500 t, aus dem Silvesterfeuerwerk 4.500 t. Zum Glück ist nur einmal im Jahr Silvester. Wäre es zweimal, hätte es die Viehhaltung schon überholt. Und dann wären da noch Räucherstäbchen, Räucherkerzen oder der …

„Nestbeschmutzer“ – oder doch auch Wahres?

Ein Interview mit Christoph Daun, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender des BDL (Bund der deutschen Landjugend) in dem er seine Vorstellungen über die Führung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) äußert. https://www.agrarzeitung.de/karriere/karriere-nachrichten/fuehrungskultur-dbv-fuehrt-mitglieder-in-die-irre-85847?fbclid=IwAR1yTS9lyEYcJWDWxtLjD3tdIoU3eVxu3iZ5ZfHHR8qW4iBZGNL7sZhHofg In einem anderen Zusammenhang zum gleichen Thema lautete die Überschrift: „Erfahrene Alte und junge Wilde“. Das scheint mir persönlich eine ganz gute Mischung zu sein. Wobei es ja auch alte Wilde und junge Kluge gibt… 🙂 Zum Hintergrund: Der BDL war in die Kritik geraten, weil er sich öffentlich zum Thema Anbindehaltung in einer Weise geäußert hatte, die in bestimmten Kreise auf Kritik gestoßen war. Herr Daun ist nicht mehr im Vorstand des BDL. https://www.topagrar.com/dl/2/9/8/7/7/4/0/2018_Positionspapier_Anbindehaltung_von_Rindern.pdf

Im Winter ist es kalt…

… und wir haben seit einigen Tagen zu unserer großen Freude auch hier im Rheinland endlich Bodenfrost. Das tut dem Boden und den Pflanzen gut. Wir Bauern nennen das „Vernalisation“. https://de.wikipedia.org/wiki/Vernalisation Bärbel Höhn (Grüne) sieht in der von uns Bauern lange erwarteten Kälteperiode jedoch die Folgen des Klimawandels und weiß auch schon den Grund: Der Golfstrom funktioniert nicht mehr richtig. Deshalb soll es auch im Sommer so trocken gewesen sein. Liebe Frau Höhn, dass sich das Hoch im Sommer so lange nicht bewegt hat, lag an den Jetstreams und die sind in ein paar Kilometer Höhe, also in der Atmosphäre. Der Golfstrom ist unten im Wasser, im Atlantik. Wenn Sie es mir nicht glauben wollen, hier die Bewertung Ihrer Ansichten durch einen Meteorologen: https://www.krone.at/1847246 Gefunden am 20.1. 2019 auf Twitter.

EU-Eigentor…

Ein Eigentor beim Fußball ist ärgerlich. Aber wenn es den weltweiten Handel betrifft, ist er mehr als ärgerlich, sondern stellt eine Wettbewerbsverzerrung dar. So passiert es gerade bei Soja, das in den USA mittels Genom-Editing gezüchtet und in der das Fettsäure-Muster so verändert wurde, dass es beim Braten und Frittieren weniger Probleme macht. Dieses Verfahren gilt dort nicht als gentechnische Veränderung, das so erzeugte Soja muss also auch nicht als solches gekennzeichnet werden. Da keine artfremden Gene verwendet wurden, darf dieses Soja sogar als gentechnikfrei bezeichnet werden. Da diese Veränderung auch durch eine natürliche Mutation entstanden sein könnte, ist ein Nachweis nicht möglich. In Europa erzeugtes Erntegut, dass mittels Genom-Editing entstanden ist, muss gekennzeichnet werden. Somit kommt es zu der merkwürdigen Situation, dass ein Produkt aus den USA auf dem europäischen Markt verkauft werden darf, aber nicht in den Handel gebracht werden darf, wenn es in Europa hergestellt wurde. Man darf gespannt sein, wie die Juristen der EU dieses kniffelige Problem lösen. Wahrscheinlich überhaupt nicht, weil ja ein Nachweis über die Züchtungsmethode nicht möglich ist. https://www.lko.at/neue-züchtungstechnologien-jetzt-wirds-kompliziert+2500+2832073?env=bmxpZD0yODMxMzc4JnVpZD0xMTgyMjcyMDYy https://www.transgen.de/aktuell/2724.usa-genom-editierte-sojabohnen-ohne-gentechnik.html  

200 Mio. Menschen streiken – und keinen interessiert´s

Bildquelle: tagesschau.de Am 8. und 9. Januar haben in Indien nach inoffiziellen Angaben rund 200 Mio. Menschen gestreikt. Einer der Gründe war der Protest gegen die Nicht-Einhaltung der Regierung zur Einführung einen Mindestlohns. Beteiligt an dem Streik waren viele Branchen. Durch den indischen Bauernverband wurden viele Gleise besetzt, auf den Teeplantagen wurde nicht gearbeitet. Wenn man bei Google den Begriff „Streik Indien“ eingibt, so erscheinen dort kaum Meldungen zu einem der größten Streiks, den die je Welt erlebt hat. Und das ist etwas, was mich erschreckt: Uns werden die Realitäten nicht mehr vermittelt! Der deutsche Feinstaub mag ja wichtig sein, aber dass die Inder in Massen auf die Straße gehen, wird nicht berichtet? Wir, in den Industriestaaten, haben viele Probleme. Der Hungernde nur eines: satt zu werden. Darüber sollten wir auch nachdenken. https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/indien816.html Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Tut sich was?

Gestern war ich auf einer Pressekonferenz von IVA (Industrieverband Agrar) und WWF  (World wildlife fund). Zwei Organisationen, die doch sehr unterschiedliche Ansichten haben, treffen sich zu einem gemeimsamen Gespräch. Ich selber hatte Gelegenheit, über eine Stunde mit Prof. Weiger vom BUND zu reden. Das Ergebnis wird man in der Ausgabe 3/2019 von top agrar nachlesen.  Und von allen Seiten ist zu hören: es muss einen neuen Anfang geben in der Diskussion um die „richtige Landwirtschaft“. Wie sagte es Prof. Weiger: „Die Zeit der Sprachlosigkeit muss endlich vorbei sein“. Wie ernst es die verschiedenen Umweltorganisationen mit dem Dialog meinen, wird sich auf der am Samstag stattfindenden Demonstration „Wir haben es satt“  zeigen. Darf man hoffen, dass dort die Reden in diesem Jahr etwas versöhnlicher ausfallen?    

Deutschland ist zu grün (Video)

Das klingt erst einmal absurd. Prof. Kunz, Heinrich-Heine-Universität, erläutert aber sehr anschaulich in einem Vortrag vor der Deutschen Wildtier-Stiftung, (Video unten) warum viele Arten bei uns verloren gegangen sind. In den „unordentlichen“ Landschaften in z.B.: Rumänien oder Ungarn finden sie jedoch nach wie vor günstige Habitate vor.  Ordnung und Sauberkeit spielen dabei eine wichtige Rolle. Hier mal eine kleine Auswahl aus seinem Vortrag: „Nicht alles was uns gefällt, gefällt auch den Arten“. „Naturschutz ist nicht das selbe wie Artenschutz“ „Die karge Landschaft von früher wird wohl nur durch technische Eingriffe wiederhergestellt werden können“ Prof. Kunz negiert nicht die Auswirkungen von Landwirtschaft und Klimawandel, sondern fügt neue, kaum diskutierte Ursachen hinzu. Wer mehr dazu lesen will, findet weitere Vorträge hier: http://www.kunz.hhu.de/vortraege.html   Aus meiner Sicht besonders empfehlenswert der Vortrag vor der Landesdelegiertenversammlung des NABU vom 20.10.2018 in Lebach/Saarland Bevor ihr Kommentare abgebt, bitte zuerst das Video vollständig ansehen. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt …