Bürokratie, Ratten und das Seminar
Es ist zum verrückt werden: da redet Gott und die Welt und Alois Rainer (wer ihn nicht kennt: das ist unser Landwirtschaftsminister) über Bürokratieabbau und dann kommt zum 1. Januar wieder ein Bürokratiemonster um die Ecke: Landwirte sollen für das (chemische) Bekämpfen von Ratten und Mäusen zukünftig einen „Schein“ machen. Der normale Sachkundenachweis soll dafür nicht mehr ausreichen. Und welch ein Zufall: die Deutsche Landwirtschaftliche Gesellschaft (DLG) bietet gleich die passende Schulung an: https://www.dlg-akademie-agrar.de/de/veranstaltungen/schaedlingsbekaempfung Kosten: 450 €, Dauer 2 Tage Statt sich dafür einzusetzen, dass dieses weitere Bürokratiemonster abgeschafft wird, verdient diese landwirtschaftliche Organisation noch daran. Aber zur Sache: was ist neu (aus agrarheute) Dauer- und Permanentbeköderung verboten Einsatz nur nach vorheriger Befallsermittlung (Monitoring) Antikoagulanzien nur noch für geschulte, berufsmäßige Anwender Pflanzenschutz-Sachkunde künftig nicht mehr ausreichend (Übergangsfrist bis 28.07.2027) Einsatz nur zur akuten Bekämpfung (max. 1 Monat) Strengere Umweltauflagen: innerhalb von 5 m zu Gewässern nur in gesicherten Köderstationen Prävention gewinnt stark an Bedeutung Alternativen möglich (z. B. Cholecalciferol, Schlagfallen in Innenräumen) Was sind die Inhalte der zweitägigen Schulung (Zitat) (ich kann nur noch mit …










