Nach 25 Jahren Verhandlung wurde das Mercosur–Abkommen von seiten der EU-Kommission verabschiedet. Das EU-Parlament muss noch zustimmen. Deutschland hat dem Abkommen zugestimmt, Frankreich, Polen, Ungarn, Österreich und Irland votierten dagegen. Damit es wirksam wird, muss das EU-Parlament es noch absegnen.
Bundeskanzler Merz begrüsst, dass das Abkommen nun unterzeichnet werden kann.
Mit keinem Wort erwähnt er, dass die Landwirte aus ganz Europa vehement protestiert haben. Er verhält sich wie die ehemalige Kanzlerin Merkel: beide hatten und haben für diese Branche nichts übrig. Was bei Merz jedoch hinzukommt: er macht sich nicht einmal die Mühe, die Kritik der Landwirtschaft aufzunehmen und zu erklären, warum er trotzdem für Mercosur gestimmt hat. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass Länder wie Frankreich, Polen oder auch Österreich dagegen votiert haben. Diesen Regierungen sind ihre Landwirte noch etwas wert. Zugegeben: die französischen Bauern haben radikaler demonstriert, wenn man das Abkippen von Mist denn als radikal bezeichnen will.
In Deutschland haben die Bauern offensichtlich inzwischen resigniert. Es waren nur noch wenige am 8. Januar auf der Strasse.
Von Seiten des Deutschen Bauernverbandes wurde diese Aktion nicht unterstützt, einzelne Vertreter hielten sie sogar für (zum jetzigen Zeitpunkt) nicht zielführend, wie es im nachfolgenden Link zu lesen ist.
Deutschland – Deine Bauern gehen leise


Die Landwirtschaft in Europa wird nicht völlig untergehen. Die Grenzertragsflächen wie beispielsweise Almen werden verwalden. Die Gunstlagen werden von großen Konzernen übernommen mit Betriebsgrößen von 100.000 ha, wie Alfons Balmann rät und die deutsche Regierung dem zustimmt, weil nur sie mit entsprechend großen Betrieben in Lateinamerika (und im zukünftigen EU – Mitglied Ukraine) mithalten können, vor allem, weil bei uns jetzt ja auch Agrarförderungen gestrichen werden.
Das Problem?
Es erinnert an die Agrargeschichte der Römer:
Ursprünglich war es eine Agrargesellschaft, aber gegen Ende der Republik herrschte Landflucht. In der Stadt wurde man mit panem et circenses von den Wahlwerbenden gut erhalten. Großgrundbesitzer kauften das Land billig auf und bebauten es billig mit Sklaven, also Kriegsgefangenen aus den Eroberungskriegen. Die Schattenseiten dieser Entwicklung: Den Feudalherren ging es nur um Profit, für die Versorgungssicherheit der Bevölkerung fühlten sie sich nicht zuständig. Tiberius Gracchus wollte das Land wieder aufteilen, wurde aber von den Großgrundbesitzern ermordet. Sein Bruder Gaius versuchte es 10 Jahre später noch einmal, mit dem gleichen Ergebnis. Kaiser Augustus siedelte dann wenigstens in den neu eroberten Gebieten kleinere Bauern an.
Die Ertragsschwäche der Landwirtschaft zusammen mit beginnender Instabilität des Klimas hat später zum Untergang des weströmischen Reiches beigetragen.
Das Mittelalter begann dann wieder als Agrargesellschaft: 90% Subsistenzbauern lieferten ihren Schutzherren den Zehent ab, wobei das Verhältnis anfangs sehr familiär war und erst am Ende des Mittelalters grimmig wurde.
Geschichte wiederholt sich doch …
Geschichte wiederholt sich doch …
DA wäre ich etwas differenzierter unterwegs. Zur Zeit des Römischen Reiches lebten auf der Erde nach WHO-Angaben ca. 310 Mill. Menschen auf diesem Planeten. Heute sind es etwas mehr und die Nutzfläche etwas weniger…..da wird es wohl irgendwann zu Engpässen und Hauen und Stechen kommen, denke ich. Eine Subsistenzlandwirtschaft wird ganz schwierig.
Meine persönliche Meinung ist,dass Mercur keine großen Auswirkungen auf uns Landwirte haben wird.
Die Südamerikaner können ihre Agrarprodukte besser nach Asien absetzen, dass ist nicht so weit und von dort kommt kein ständiges gemäcker.
Die deutsche Industrie wird auch nur durch ihre überhöhten Produktionskosten ein paar Jahre nach Südamerika liefern.
Der Geldadel kassiert noch mal richtig, aber für das gemeine Volk bleibt nichts.
Es kann alles anders kommen, wenn Herr Merz die Wende hinbekommt mit ordentlichen Reformen.
Dann geht er in die Geschichte ein als Kanzler der Großes bewegt hat. Dann wird er und seine Koalitionspartner aber abgewählt. Wenn er aber nichts hinbekommt, wird er auch abgewählt.
Wir stehen auf jeden Fall vor einem Neuanfang.Und nach jeder Katastrophe in der Geschichte waren Bauern die Systemrelevantesten
Ich kann das Gejammer wegen Mercosur hier im Block wirklich nicht mehr verstehen.
Durch die Freigabe der Neuen Gentechnik in Europa sind doch dieZukunftsbetriebe endlich in der Lage, es den Lusern aus Südamerika zu zeigen, wie man billig und viel produzieren kann.
Mit den Erträgen unserer Spitzen-Nebenerwerbsbetriebe können die Sojabarone in Brasilien und Argentinien sowieso niemals mithalten. Wer immer gefordert hat, dass wir die Freigabe der Gentechnik brauchen, sollte jetzt nicht jammern, sondern endlich loslegen
Mein Vertrauen in unsere Politiker der früheren Mitte ,
also CDU , CSU , FDP und natürlich auch der Linken und Grünen ist
unwiederbringlich zerrstört !
Keiner Ihrer aktuellen Politiker ist für mich mehr vertrauenswürdig !
Ich weis das diese für diese elitäre Kaste bedeutungslos ist.
Möglicherweise werden sie angemessen belohnt
Das Hauptproblem sind die hohen Kosten. Unsere „hohen“ Qualitätsstandards bezahlt niemand, vor allem in Zukunft nicht.
Ich hab ja vor ziemlich genau einem Jahr in einem Beitrag meinem Unmut über den medialen Mercosur-Hype Luft gemacht (https://www.bauerwilli.com/handelsabkommen-mal-anders/) und (mir) dabei einige Fragen gestellt.
So etwa: „Warum wird nicht das hereingeholt, was man braucht ?“ oder „Wichtigste Frage: Wie wäre es, Arbeitskräfte herzuholen ?“
Da sich der Wirtschaftsbereich nun kräftig über den neuen Deal freut (und daß es wieder mehr oder weniger problemlos völlig zu Lasten der Bauern ging) stelle ich die Frage mal so.
Kann man vom großen Profiteur EU-Wirtschaft verlangen, daß dieser Verbund nun (am besten nebenvertraglich) dazu verpflichtet wird, die Kosten für jährlich 100.000 jungen Menschen aus den Mercosur-Ländern zu übernehmen, wenn diese hier in einem EU-Land eine Ausbildung zu Pflege- oder Sozialhilfekräften machen. So ganz grundsätzlich. Details kann man ja ausbaldowern.
Ich denke ja und es stünde dem Hauptprofiteur gut an. Als immer sich wegduckende Nebenprofiteure könnten sich die Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbände (am besten freiwillig) dazugesellen.
Und einen kleinen Seitenhieb auf die Journalisten und Wirtschaftsexperten kann ich mir nicht verkneifen, die da eines Sinnes sind, die Bauern sollen doch wegen 1,5% Zugang (jährlich) keine solchen Aufstände machen.
Um beim Vergleich des Wirtschaftsexperten zu bleiben: Man male sich aus, jemand würde 1,5 % Neuzugänge zum EU-Arbeitsmarkt so als Lappalie abtun, weil es ja ohnehin „nur“ 3,22 Millionen Personen wären (Pro Jahr). Weil die etwa aus der Mercosur-Region mit rund 260 Millionen Einwohner ganz oder teilweise anzuwerben kann doch kein Problem sein ?
Wer würde da nicht aller im Geviert hüpfen wie Rumpelstilzchen ……
Aber ich bin nicht so böse, von den Gewinnern des Deals die Kostenübernahme der Ausbildung zu fordern. Obwohl das für die Gesellschaft weitaus mehr Nutzen stiften würde wie 1,5% mehr Rindfleisch ……….
Ist ja heute schon viel über Mercosur diskutiert wurden, und ich verfolge aufmerksam die Meinungen der Bloggerkollegen dazu! Für die Industrie und deren Exporte und Importe ein wichtiger Kontrakt! Wie es sich für unsere LW auswirken wird, kann ich augenblicklich noch nicht richtig einordnen…Bin gespannt welche konkreten Vereinbarungen zur LW noch getroffen werden, falls das EU-Parlament zustimmt…
Beispielsweise sollten Sojaimporte günstiger werden, sowohl non-SES als auch SES als solcher( Habe den ja gehandelt, neben Soja aus den USA und Donausoja).
Was Indien und den Besuch von Merz betrifft, sehe kaum Ergebnisse. Indien ist ja einer der BRICS-Staaten und ziemlich mit Rußland „verbandelt.“
Birit Marschall kommentiert so:
Handelsabkommen Mercosur, ein Segen für Deutschland https://share.google/JRyDRdCv1k0px9zAQ
In weit die EU ihre Standards, genauer Auflagen, die sie der europäischen LW aufbürdet, gegenüber Agrargütern aus dem Mercusorstaatenverbund durchsetzen kann, ist abzuwarten. Ich sehe da eher keine Chance, dass der dortigen Agrarbereich europäischen Auflagen entgegen kommen wird.
Viel wichtiger für die EU Staaten dürfte der Zugriff auf Bodenschätze aus Brasilien und Argentinien sein, bzw auf die Möglichkeit von Vorzugspreisen auf zb Öl/Gas/seltene Erden.
Wir verfügen über das nötige Knowhow, man erinnere sich bitte an den Gasförderbau deutscher Firmen in Russland. Da der günstige russische Markt weggebrochen ist, muss sich die EU einen neuen Markt erschließen, um von den USA, als auch China nicht erpressbar zu sein.
https://www.wiwo.de/politik/europa/mercosur-abkommen-endlich-erkennt-die-eu-den-ernst-der-lage/100190023.html
Die Wirtschaftswoche kommentiert sich ausschließlich positiv.
Bauernopfer sind und waren zu jeder Zeit in der Geschichte „normal“.
R.S.
„Bauernopfer sind und waren zu jeder Zeit in der Geschichte „normal““.
Davon gab es früher ja auch noch genug (ähnlich wie auf dem Schachbrett).
Es ist schwer einzuschätzen, wieviele Betriebe für eine „gesunde“ Agrarstruktur und für eine sichere nationale Versogung gebraucht werden.
Ich stelle fest, dass hier im Nordwesten vermehrt Familienbetriebe existieren, auf denen zwei oder sogar 3 junge Söhne/Töchter in der Unternehmensführung/Arbeitserledigung beschäftigt sind. Diese Betriebe haben dann sehr starke Tierhaltungsbetriebszweige und/oder oft mehrere Hundert ha LF in Bewirtschaftung und selbstverständlich auch PV oder evtl. Biogas.
Steuerlich sind das dann auch mehrere Einheiten und die Einkommenspotentiale reichen natürlich auch für mehr als 1, 2 oder 3 Familien.
Wenn da alles richtig gemacht wird, sind diese Betriebe auch zukünftig ökonomisch nicht zu schlagen.- Mercosur hin, Mercosur her.
Es geht meines Erachtens vorwiegend um Rohstoffe für Europa. China hat sich angeblich bereits 3/5 der Kupfervorkommens in Lateinamerika gesichert.
Agrarrohstoffe sind der zweite große Sektor. Ich erkenne nicht unbedingt die Kaufkraft für europâische Exportgüter. Auf jeden Fall ist nun definitiv für die nationale „bâuerliche“ Landwirtschaft das Ende eingelâutet…..aller Beteuerungen zum Trotz. Da muss sich jetzt auch der DBV ehrlich machen.
Moin vom Fjord
Wo ist das Problem?
Laut unseres Ministers Alois Rainer liegen die Chancen unserer Bauern im Export.
Grüße
Nicolai
zu meinen Opa`s wurde auch mal gesagt , in der Expansion bzw. Gebietserweiterung
liegt die Cance und Weihnachten seid ihr wieder zuhause und icht hatte 3 Opas alle hatten einen Hof und davon existiert keiner mehr,achb bei der Verwandschaft sieht es nicht viel besser aus. Die meisten Verwandten kämpften immer im Krieg für das Vaterland und
einige erhielten durch ihre jahhundertelange Treue Länderen vom Staat.
übrig geblieben ist nur ein ehemaliger Reichserbhof welcher heute nur noch im Nebenerwerb geführt wird und trotz Nachkommen keinen Hofnachfolger hat.
Die Erfolge im Export liegen zur Zeit z.B. bei der Baywa ,welche nach 1 Jahr wieder einmal ein Geschäftsführer bzw. Vorstand gefeuert hat.
Was würde sich wohl verändern wenn z.B. die Versager der Aufsichtsräte exportiert würden und gleich alle weitern Ämter und Verstrickungen damit verloren gingen.
Alle meine 3 Opa haben eine politische Entfesselung(Entnazifizierung) durchlaufen müssen und haben es überstanden gleiches würde ich von unseren heutigen Funktionären
auch erwarten wenn es um das Überleben unsere Branche geht , anstatt uns immer weiter mit in den Abgrund zu ziehen !
Auch wenn jetzt noch die Einfuhrmengen von zB Rindfleisch nicht allzu hoch sind, bieten sie den grossen Schlachtereien doch Gründe, um hohe ( endlich mal kostendeckende ) Schlachtrinderpreise zu senken. Und zwar mit dem gleichen vorgeschobenen Grund wie bei der Milch: „Weltweit sind die Preise von Milch gesunken, weil ein Überangebot da ist“.
Vereinfacht gesagt ist die Regierung von Deutschland derzeit auch sicher sehr froh, wenn die Lebensmittelpreise schön weiter tief „am Boden“ liegen. Sonst würden sich nämlich bald einmal die Konsumenten den Produzenten (Bauern) bei den Demos anschliessen.
Damit das nicht passiert, dürfen Lidl und Co weiterhin das Tiefstpreisspiel spielen… und wenn dann in wenigen Jahren alle Landwirte und Lebensmittelverarbeiter pleite sind, dann gibt es ja zum Glück noch die Fabriken von Lidl, Edeka und Co. Die arbeiten zusammen mit Reedereien und Transportunternehmen weltweit. Die Zollmengen wurden unterdessen laufend angepasst.
Dann bezahlen die Konsumenten jeden Preis für jeden Scheiss. Siehe Preise in USA.
@Smarti
Die Fabriken von Lidl, Edeka und Co. Das scheint mir ein zunehmender Trend zu sein. Waren vergangene Woche in einem Edeka-Laden. Der Mann an der Fleisch-Theke erzählte, dass ihre Wurst nun aus dem eigenen Werk kommt und dass die Bratwurst deshalb etwas anders schmeckt.
Weißt Du (oder die anderen Kommentatoren) da mehr? Wäre in interessantes Thema…
Auf diese Weise wird das Monopol des LEH immer unangreifbarer..
https://edeka-frische-manufaktur.de/ueber-uns/neubauprojekt/
Edeka hat vor ca 50 jahren ein Fleischwerk mit mehren hundert Mitarbeitern in Pinneberg betrieben .Eigene Wurst produktion und Räucherei.Dieses wurde vor ca 25Jahren nach MVP verlagert weil es in Pi keine Erweiterungsmöglichkeit gab.Hier wurden auch die ersten freiwilligen BSE Test für angelifertes Rindfleisch veranlasst.Die meiste Ware wird unter dem Label Gutfleisch vermarktet
Eine riesige Fleisch- und Wurstfabrik, Noch vor Inbetriebnahme war ich in der Fabrikationshalle.
https://verbund.edeka/s%c3%bcdwest/%c3%bcber-uns/produktion-regionalmarken/edeka-s%c3%bcdwest-fleisch/
Tönnies hat hier gerade die größte Wurstfabrik Deutschlands (Eberswalder Wurstwaren in Britz) geschlossen. Könnte so gesehen ja auch mit dem Ausbau der Eigenproduktion des LEH zu tun haben. Ob die Anlieferpreise für Fleisch dann höher oder niedriger als bei Tönnies sind, ist eine ganz andere Frage.
Die Vertikalisierung der Großkonzerne nimmt Fahrt auf. Das „größte Rechenzentrum Deutschlands“ baut in der Lausitz gerade die Schwarz-Gruppe. Eine Milliardeninvestition, die sich auch nicht nur die Verbesserung der Werbung, sondern ganz neue Marktsegmente im Visier hat.
Auch Rasting plant in Meckenheim ein neues Werk für einen dreistelligen Millionen Betrag. Die günstige Rohstoffbeschaffung ist bestimmt gerne gesehen.
Für Absatzförderung von Schweinefleisch wird leider so gut wie nichts mehr getan, Erschließung neuer Absatzpotentiale. Man könnte doch mal Burger patties halb und halb anbieten. z. b.
Eine andere Variante: Der LEH lässt im Lohn schlachten (nutzt vorhandene Schlachtkapazitäten) und übernimmt die Verarbeitung/Veredelung in Eigenregie.
So ist der Plan, lt einem Chefeinkäufer eines großen Konzerns im persönlichen Gespräch. Für Bauern vllt eine Chance, in einem der Programme der Ketten eine Nische zu finden mit mittel-bis langfristigen Verträgen und kalkulierbarem Einkommen.
Unser örtlicher Edeka-Betreiber mit 2 Filialen hat jetzt auch einen eigenen Metzger und will eine eigene Schiene fahren, weil es ihm seit Anfang des Jahres nicht mehr vertraglich verboten ist.
AK: Wird bei einigen Produkten der Kartoffelverarbeitung schon lange so gehandhabt. Das Ergebnis sind dann die Eigenmarken zuhauf im LEH!
Edeka in Hessen hat eine eigene Schlachterrei.
Die machen auch Wurst .
Bei Edeka hier in der Kleinstadt kann man Produkte von Edeka Melsungen kaufen und auch von der Handwerksmetzgerei, die dort das frische Hackfleisch, Mett macht usw. macht.
Die steht wohl da unter Vertrag.
Vielleicht hat Edeka in NRW auch ein Schlachthaus
Schlachthaus Edeka Melsungen ist für lle Edeka Filialen in Hessen da.
Die Firma Lidl hat im vergangenen Jahr 30% des grössten österreichischen Logistikunternehmens, die Fa. Gartner aus Wels, übernommen. Es ist nur eine Frage der Zeit, dann hat Lidl die 100%. Passt genau zu deiner Post.
bevor Lidl und Co.
pleite gehen,
wissen die doch, wie sie staatliche Zuschüsse, sprich Subventionen. bekonnen.
schon wegen den Arbeitsplätzen.
Wahrscheinlich ist die Anzahl der Landwirte inzwischen so gering, dass jeder einzelne Demonstrant mit scharfen Sanktionen rechnen kann. Schon letztes Jahr sass die Polizei im Auto und hat von jedem vorbei fahrenden Schlepper Fotos gemacht. Danach kamen bei diesen Betrieben Betriebskontrollen en masse. Es ist auch erwiesen, dass bei Habeckś Aff-Fähre keine Gesetzte übertreten wurden, aber trotzdem kamen pünktlich zum Demozeitpunkt die hohen Strafen für die Beteiligten. Andere Landwirte berichten auf Fb, dass in MV die Polizei die Demonstrationen ( Autobahnausfahrten zumachen ) erst am Demotag verboten hatte, obwohl eine – allerdings etwas schwammige – Bewilligung vorlag.
Demonstrieren mit einem Traktor – KANN VON DER POLIZEI ALS WAFFE DEFINIERT WERDEN – könnte dann auch als Kopfschuss enden. Und das ist es nicht Wert.
Das war jetzt wohl eine Reaktion auf Trumps Einfall in Venezuela. Da will sich die EU wahrscheinlich noch Einfluss in Südamerika sichern.
Die Motive der Südamerikaner würden mich interessieren. Haben die schlechte Erfahrungen mit den Amis. Oder haben die auch sozialistische Tendenzen wie die Europäer ? Oder?
@Evonik
Ich kann nur von meinen Besuchen in Brasilien berichten. Dort spielt Europa für die Landwirte keine große Rolle. Die wichtigen Märkte sind China, Indien, Russland. Zur Stimmung: die Brasilianer schütteln nur noch den Kopf, was in Sachen Umwelt und Landwirtschaft in Europa (Deutschland) läuft.
Deutsch-Brasilianer schämen sich über ihre Herkunft. Aussage eines Brasilianers: Deutschland ist das Land der Klugscheisser und Besserwisser. Die Chinesen bauen uns einen Flughafen, die Deutschen halten uns einen Vortrag.
Deutschland ist ja nicht die EU. Die Spanier waren doch dort stark vertreten. Die sprechen doch Spanisch. Oder?
Die wichtigen Märkte sind China, Indien, Russland.
Also die Feinde Amerikas.
In Brasilien spricht man portugiesisch.
Ich kann ihre Aussagen zur Stimmung in Brasilien gerade unter den deutsch stämmigen nur bestätigen. Ich war in den 1980 er in Brasilien und in 2018 die Entwicklung ist wirklich peinlich. Ich bin seit 2009 bis 2018 in paar Mal in Russland gewesen…. da ist das ähnlich… woran das nur liegt ?
Unsere große Verwandtschaft in Brasilien bestätigt das voll und ganz. „Die Deutschen, in Deutschland UND in der EU, sind irre!“ kriege ich zu hören. Wir sprechen mit den Brasilianern gar nicht mehr über diese Politiker, die unsere angebliche „Elite“ sein sollen.
Unfug. So ein Vertrag schreibt sich nicht über Nacht. Der war schon vor Trump’s Überfall fertig.
Ich weiß schon! Seit 26 Jahren laufen die Verhandlungen. Aber dass es jetzt so schnell ging wird wohl an Trumps Aktion liegen.
evonik: Die sichern sich vielleicht ab, ehe die EU-Sanktionen gegenüber den USA verabschiedet, falls die EU sich traut… Könnte man nach der Intervention in Venezuela ja annehmen…Beispiele bei solcher Politik soll es ja geben…
guten Morgen und schönen Sonntag! da bin ich mal gespannt wie viel schöne Sonntage die deutsche Landwirtschaft noch erleben wird. so wie ich es verstanden habe ist bei dem Freihandels abkommen das große Problem, dass die anderen Männer ganz andere Bedingungen haben als die deutschen Landwirte. die können also viel besser ihre Produkte produzieren ohne die ganzen Einschränkungen, die wir Deutschen haben. ich werde mich noch mehr mit dem mehr mit der Materie beschäftigen, da ich auch nicht genau weiß ob der Bauernverband alles richtig verstanden hat. schönen Sonntag
Deutschland – Deine Bauen gehen leise … Lieber leise, als laut.
Eine Tür schließt sich und vielleicht geht jetzt ein Fenster wieder auf?! Es ist einfach nicht zu fassen, wie so abgestimmt werden konnte?!
Ein neues Fenster gibt es ja schon, wenn auch nicht erfreulich, die Kriegsmaschinerie
Ich hoffe es fällt unseren Politikern , Beratern und Verbänden schnell was sinnvolleres ein.
Das Mercosur-Abkommen ist weniger strategische Weitsicht als politischer Notbehelf. Die Christdemokraten versuchen damit, kurz vor knapp noch den Eindruck wirtschaftspolitischer Handlungsfähigkeit zu erzeugen. Denn die Bilanz ist dünn: Rund 2.000 Milliarden Euro an Sondervermögen haben weder Investitionsdynamik noch nachhaltiges Wachstum ausgelöst. Dieses Scheitern verlangt nach einer neuen Erzählung von Kompetenz.
Dass dabei ein Bauernopfer gebracht wird, ist politisch einkalkuliert. Entscheidender ist der Zeitdruck: Auch in Südamerika ist man nicht blind. Der europäische Markt verliert an Attraktivität, Regulierungsdichte und politische Unentschlossenheit schrecken ab. Das Interesse an Abkommen mit Europa nimmt ab – wenn jetzt nicht abgeschlossen wird dann wendet man sich Vollendes ab von Europa.
Mercosur ist damit kein Aufbruch, sondern ein Abwehrmanöver. Ob es was bringt? Ich kann’s mir nicht vorstellen, unsere Problem ist mangelnde Wettbewerbsfähigkeit und nicht mangelnde Chancen!
Ich neige dazu mich Hendrik Wenndorf (LBV BB) anzuschließen: „Die vereinbarten Importmengen über Mercosur sind gegenüber der dt. und EU Produktion marginal. Die Probleme, die die Betriebe hier haben, gehen auf die Detail-versessene Regulierungs- und Kontrollwut der Politik und Verwaltung zurück. Besonders ausgeprägt hier in Deutschland.
Zum Beispiel werden selbst die UNB´s der Landkreise von NABU und Co. vor sich hergetrieben. Jüngstes Beispiel ist die Klage des NABU gegen einen Spargelbetrieb in Oberhavel. Der muß jetzt 125 ha Spargel roden, weil er vorher kein Gutachten zur Umweltverträglichkeit gemacht hat. Mit der Kreisverwaltung hatte er sich eigentlich kurz vorher schon über eine Lösung über einen Flächentausch und allmähliches Auslaufen der Produktion auf den strittigen Flächen geeinigt. Dafür wurde auch die Kreisverwaltung und UNB gerügt „weil sie geltendes Recht nicht zügig genug umgesetzt hätten.“
Einen ähnlichen Streit gab es 2021 – 23 in Brandenburg (Havel) am Beetzsee. Hier sollten über 300 ha Spargel und 39 ha Bio-Heidelbeeren „unverzüglich“ gerodet werden.
Es ist nämlich tatsächlich so, dass ein Ackerbauer sich nicht einfach entscheiden kann auf seinem Acker Dauerkulturen anzulegen (Erdbeere, Strauchbeere, Spargel) oder in Gemüse und Obstanbau zu wechseln. Das kann die Naturschutzbehörde verhindern … selbst im Nachhinein. Und wehe, die Verwaltung vor Ort versucht die Konflikte zu entschärfen.
Das Klagerecht für NGO´s gehört abgeschafft … und zwar zeitnah, nebst anderen unsinnigen Gängelungen der LW.
@T.B:
Ihren Interessenstandpunkt kann ich verstehen. Aber mehrheitsfähig wird ihre Forderung nach Abschaffung des Verbandsklagerechts in absehbarer Zeit sicher nicht.
Vorher stimmen auch die Bündnis-Grünen dem Mercosur-Abkommen im EU-Parlament zu um die Mehrheiten für eine Europapolitik zu sichern, bei der Landwirtschaftspolitik eine untergeordnete Rolle spielt. Und in den nächsten Jahren werden sie auch in Deutschland die Mehrheiten dafür sichern, dass es weiter geht wie bisher.
Dazu gehört auch, dass Umweltaspekte insbesondere in Deutschland höher bewertet werden als das vielen hier recht ist. In diesem blog wird diese Sichtweise oft mit „Bullerbü diskreditiert und sicherlich ist diese auch im Detail kritikwürdig. Aber sie entspricht eben der Wahrnehmung in unserer Gesellschaft in wahlentscheidendem Umfang.
Deshalb halte ich die Forderung nach Abschaffung des Klagerechts für Naturschutzverbände für ebenso illusorisch wie die Ablehnung vom Mercosur-Abkommen oder die Einbindung der Ukraine in die EU.
Für die Kostenoptimierer in Deutschland sicherlich keine guten Aussichten. Die „Zukunftsfähigen“ suchen sicher schon nach neuen Standbeinen.
PS: Ich finde mehrere hundert ha Spargel-Folien in einem Vogelschutzgebiet auch nicht schön.
In unserem Land hat jeder Rechte und Ansprüche. Wenn diese Einstellung individuell aufrechterhalten wird oder werden sollen, dann muss man mit den Konsequenzen leben. Stillstand, gelartiges Handeln, Ruf nach Geld von anderen und dauernde Rechtfertigung individueller Identitäten lässt dieses Land an den Rand des Niederganges kommen. Ich habe keine Hoffnung….
Ich stimme Ihren Einschätzungen weitgehend zu.
Aber: Die große Linie wird auf den Verwaltungsebenen in den Bundesländern, den Landkreisen, den Kommunen (so wie im Beispiel von Herr Bröcker beschrieben), unterschiedlich „gemanagt“ und umgesetzt. Eine Gleichbehandlung der Menschen, insbesondere der Wirtschaftsakteure gibt es immer weniger.
Das große politische Streben nach „Gerechtigkeit“ im umfassenden Sinne produziert immer mehr Ungerechtigkeit und wirtschaftlichen Niedergang.
Eine politische Umkehr wird erst erfolgen, wenn das Land wirklich am Boden liegt. Die Umkehr muss aber nicht als „Entfesselung“ daherkommen. Da ist auch das genaue Gegenteil möglich.
Herr Gross. Und ich finde viele hundert ha PV auf Ackerboden und Windräder auf Waldkahlschlag und hunderte Tonnen Chlorverbindungen in Nord- und Ostsee aus den LNG-Terminals ebenfalls extrem unschön. Das Argument ist auch hier der gesellschaftliche Wille, den ich stark anzweifel. Wird es in Südamerika UVPs geben? Oder ein Verbandsklagerecht? Oder Anbauauflagen nach europäischem Recht? Hören Sie doch auf, uns Bauern als Generalverweigerer darzustellen. Es geht um Zaster, Money, Knete. Immer. Die Rohstoffe, aber auch O&G, aus den Mercosur-Staaten werden aus konzerngelenkten Grossbetrieben kommen. 125ha Folienspargel als Problem – ernsthaft? Dort wird in anderen Dimensionen produziert.
Hallo Herr Groß,
das mit dem Folienspargel ist sicherlich richtig. Ich bin auch kein Freund davon, vor allem, wenn diese Großflächen ohne Unterbrechung durch Strukturelemente soweit das Auge reicht nur ein Folienmeer sind. Darum geht es mir aber nicht. Die Aufgabe der Durchsetzung der Gesetzeslage bei solchen Konflikten liegt bei den unteren und oberen Naturschutzbehörden. Die tun das letztendlich auch … besonders in diesem Falle war die Lösung ja längst vereinbart. Das Problem war/ist, dass die Klage durch den NABU lediglich der Profilierung der oberen Strukturen dieses Verbandes diente und somit völlig überflüssig war und eher der Spendengenerierung dient. Das wird, wenn man mit den aktiven Mitgliedern redet, vor Ort auf der unteren Ebene durchaus auch so gesehen. Letztlich müssen (und können) solche Probleme mit den Betrieben/Bauern vor Ort geklärt werden.
Dasselbe gilt auch für die (oft nötige) Schaffung und Erhaltung von ÖVF und Landschaftsstruktur. Das wird aber im Westen bei Flächenknappheit und Zwang zu maximaler Produktivität sicher anders gesehen als hier im Osten mit der in großen Teilen verloren gegangenen Tierhaltung. Hier im Osten ist die Bereitschaft zu solchen Maßnahmen deutlich größer … die nächste GAP Periode wird da noch einiges ändern. Die Umrisse der neuen GAP werden im März bei der DVL Tagung diskutiert …Prof. Sebastian Lakner ist einer der Taktgeber … da ist die Richtung relativ klar.
@T.B.
Ihre Erläuterung macht deutlich, auf was es bei einer zukunftsfähigen Interessenvertretung ankommt:
Konstruktiv und und sachorientiert zusammenarbeiten mit den Menschen und ihren politischen Strukturen vor Ort. Daraus können nicht nur sinnvolle Naturschutzprojekte, sondern auch zukunftsfähige Marktstrukturen für die landwirtschaftliche Erzeugung und die dezentrale Verarbeitung entstehen. Realistisch betrachtet in Marktnischen; aber besser 10% in regionalen Strukturen, die durch ein gemeinsames Werteprinzip abgesichert sind als „Weiter so“ in die Monopolisierung der Märkte durch Aldi, lidl und Co.
Das „Bashing“ von dummen PolitikerInnen und VerbraucherInnen mag dabei helfen, den eigenen Frust zu bearbeiten. Ich bezweifle, dass auch nur einem landwirtschaftlichen Betrieb damit geholfen werden kann.
Ihre Einlassung würde für eine Reform des Föderalismus, einer Entwirrung von EU-Vorgaben zugunsten regionaler, aus Eigeninitiative entstandener Vorhaben und Aufgabe einer nationalen Agrar – Zielvorgabe als Ziel haben…..da würde ich sogar mitgehen.😉
Die Ursachen für viele Probleme unseres Landes liegen auch im Föderalismus. Die Väter des Grundgesetzes wollten nach den schlechten Erfahrungen aus der Weimarer Zeit und des 3. Reiches den Zentralstaat eingehegt wissen durch starke Länder.
Deren Macht und Mitspracherechte (Bundesrat) sind heute ein großes Hindernis in einer notwendigen Anpassung der Rahmenbedingungen nicht nur für die Landwirtschaft.
Es kommen hinzu:
1. Der Bund hat im Agrarbereich so gut wie keine eigene Agrarverwaltung. Er ist auf die Länder angewiesen. Diese haben einzelne Aufgaben auch an die Landkreise (z. B. Veterinärwesen, Naturschutz) abgegeben.
2. Mit der EU ist eine zusätzlich gestaltende Ebene selbst für den Mikrobereich entstanden.
Die Frage lautet: Ist das reformierbar im Rahmen demokratischer Prozesse: Meines Erachtens eher nicht! Deshalb meine pessimistischen Einlassungen dazu.
Die Hierarchiestruktur ist aber doch interessant:
Der Bund ist auf die Länder angewiesen und damit gibt es uneinheitliche Regelungen. Nicht befriedigend, aber dazu könnte man sich mit etwas gutem Willen einigen. Etwa über allgemeine Rahmenrichtlinien und subsidiär angepaßte Entscheidungen auf lokaler Ebene.
Nun kommt aber die EU (also über dem Bund) und dirigiert überall bis auf die unterste Ebene mit ihrem zentralistischen Mikromanagement hinein.
Finde den Fehler…
Hi @zmp nachfahre
Über der EU steht immer noch Bayern.
Grüße
Herr Gross, da bin ich (fast) dabei. Nur wer soll es umsetzen? Wir Betriebsleiter haben dazu kaum Zeit. Wir könnten uns diese Zeit durch eine bessere Marge über Angestellte organisieren. Können wir aber nicht (mehr). Durch die politischen Entscheidungen in den letzten Jahren ist schlicht die „Luft raus“. Mercosur und die Macht des LEH machen es nicht besser. Politisch gesehen ist deutlich: billig ist gut, egal woher. Hilfe durch die Funktionäre des DBV ist nicht zu erwarten. Ein Lichtblick sind nur einige Regionalverbände.
„… eben der Wahrnehmung in unserer Gesellschaft …“
Pfff, dass ich nicht lache. Es sind und bleiben die Politischen Verantwortlichen die in Dauerschleife von Gesellschaft sprechen, nicht aber wahlberechtigte dt. Bürger.
Ich bin auch gegen die Beschränkung der Rechte von NGOs. Sie haben grundsätzlich eine wichtige gesellschaftliche Rolle, die niemand anderer übernehmen kann, auch nicht die Landwirtschaft.
Man muss aber mit entsprechender Informationspolitik endlich dafür sorgen, dass ihnen der Heiligenschein abmontiert wird. NGOs vertreten genauso Interessen wie alle anderen gesellschaftlichen Akteure, sie sind nicht objektiver als andere Interessengruppen, nicht selbstloser oder idealistischer. Sie brauchen daher wie alle anderen Kontrolle. Es muss klar sein, dass mediale Kritik ebenso angebracht ist wie bei allen anderen gesellschaftlichen Playern. Sie nehmen für ihre Aktivitäten Geld und möchten ihrem Geschäft nicht schaden. Sie werden daher wissenschaftlichen Widerlegungen ihrer Thesen so lange wie möglich entgegen treten und können damit vor allem der Landwirtschaft große Schäden zufügen (siehe Wolf)
Die Krux ist, dass die Allgemeinheit ihre Behauptungen für den letzen Stand der Wissenschaft hält, was sie immer seltener sind.
Ich sage es mal Christlich, „An ihren Taten soll man Sie erkennen!“, ein Bibel Zitat, Matthäus 7,16 – 20. Mehr braucht es nicht.
Als es um den Agrardiesel ging hat man was von Protesten mitbekommen. Jetzt war es still.
Wenn die Bauern aufgegeben haben, dann brauchen sich die Politiker auch nicht mehr drum zu kümmern.
Bei uns im Kreis findet regelmäßig eine Veranstaltung (nennt sich Zukunftsforum) statt, iniziiert von CDU Generalsekretär Carsten Linnemann, der hier seinen Wahlkreis hat. Mit dabei bei der nächsten Runde Minister Alois Rainer, den Rahmen bildet die CDU vor Ort und der Kreisverband Paderborn des Westfälisch Lippischen Landwirtschaftsverbandes. Ich behaupte schon jetzt, es wird Kritik geben, aber in Grenzen da sowieso alle CDU sind. Viele wollen die Veränderungen in dieser Partei offensichtlich nicht wahrhaben.
„dass die Landwirte aus ganz Europa vehement protestiert haben“
Eben nicht in ganz Europa.
Wer war denn von den hier ständig wortreich vom Bauernstand, den Essensmachern usw. usf. Herumtönenden protestieren? Wenn da jetzt als Rechtfertigung auf Resignation abgestellt wird, dann könnt ihr auch aufhören, große Worte zu machen.
Sich von der CDU und Merz verarschen lassen und die trotzdem immer weiterwählen, reife Leistung!
Machen wir. Wir hören auf, große Worte zu machen…
Wir werden von sehr zweifelhaften Politikern regiert, die mit zweifelhaften Methoden zweifelhafte Ziele umsetzen – und zwar gnadenlos zu Lasten der eigenen Bevölkerung. Damit graben sie sich selbst das Wasser ab, sind aber zu gierig und viel zu dumm, das zu erkennen.
Überlebenswille ist für uns Bürger gefragt. Ich kämpfe bis zum letzten Atemzug, soviel steht fest.