Bauer Willi
Kommentare 325

ZDF: Trotz Regen – Deutschland vertrocknet

Während ganz Deutschland über den Regen klagt, veröffentlicht das ZDF am 2. August eine “Dürre-Karte”, auf der angeblich ganz Deutschland vertrocknet.

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/duerre-trockenheit-deutschland-karte-100.html

Ich bin nur noch sprachlos!! Was läuft hier eigentlich in den Medien? Ist das eine Kampagne um den Leuten Angst zu machen oder einfach nur bodenlose Dummheit?

Hier die Auswertung des Bodenfeuchteviewer vom gleichen Tag. Bitte rechts den Regler bewegen und die einzelnen Bodenschichten ansehen.

Nachtrag Sonntag, 6. August

Meine Kritik betrifft die Darstellung des ZDF. Bei der Karte des Helmholtz-Institutes handelt es sich um den Mittelwert von 0 -180 cm über dreißig Tage gemittelt relativ zu den Jahren 1951-2015. Damit wird eine Dürre dargestellt. Gleichzeitig regnet es seit über zwei Wochen jeden Tag und wir Landwirte fürchten um unsere Ernte. Und es regnet immer noch. Die nutzbare Feldkapazität liegt an vielen Orten bei über 100% in den Schichten von 0 -60 cm.

Ich habe den Link auf den Bodenfeuchteviewer gesetzt, damit man dort die Bodenfeuchte im gesamten Bodenhorizont (rechts die Pfeiltasten bewegen) sehen kann. Dort wird man erkennen, dass auch unterhalb von 80 cm die Welt in Ordnung ist.

Ich weiß als 68 jähriger Landwirt, dass wir einen Klimawandel haben. Die Darstellung  der Dürre aus dem Mittel von 0 -180 cm aus dem Mittelwert des Juli relativ zum Mittelwert der Jahre 1951-2015 am 2. August zu bringen, empfinde ich persönlich als tendenziös.  Und das sage ich dann auch. Man kann gerne anderer Meinung sein, dass sollte man dann aber auch bitte in einer sachlichen Form äußern.

Ich mache diesen Blog hier, um Mitmenschen etwas über Landwirtschaft  zu erzählen.  Seit 8 Jahren, mit mittlerweile über 3000 Texten.

 

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325 Kommentare

    • Heinrich sagt

      Dem stimme ich zu. Was nicht sein kann, darf nicht sein. Das müssen Meßfehler sein, der Algorithmus der Klimamodele sagt etwas anderes :-).

      Schließlich haben sich alle namentliche Wissenschaftler auf diese Klimamodele geeinigt. Auch die fachkompotenten NGO stehen hinter diesen Modelen, wo kämen wir denn dahin, nachher kommt einer und behauptet das Klima ist nicht Menschen gemacht. nee, nee, nee ….

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  1. Heinrich sagt

    Nachdem hier etwas “Ruhe” eingekehrt ist, hier einmal die Definition vom UBA
    vom 31.07.2023 aus einem Artikel der möglicherweise dem ZDF Beitrag zugrunde lag:

    Meteorologische Dürre: Als meteorologische Dürre wird der Mangel an Niederschlag im Vergleich zu einer Referenzperiode bezeichnet. Das kann zum Beispiel das langjährige 30-Jahresmittel oder auch mehrere Monate als Bezugszeitraum sein. Im gemäßigten und humiden ⁠Klima⁠ Deutschlands werden Trockenheit und Dürre aber nicht nur durch einen Mangel an Niederschlag verursacht, sondern – vor allem in den Sommermonaten – auch durch die ⁠Evapotranspiration⁠ (also der ⁠Verdunstung⁠ von Wasser aus Tier- und Pflanzenwelt sowie von Boden- und Wasseroberflächen) verstärkt. Aufgrund des Zusammenspiels zwischen ausbleibendem Niederschlag und erhöhter Verdunstung werden meteorologische Dürren am besten durch Indikatoren, die beide Faktoren berücksichtigen, wie dem Standardised Precipitation-Evapotranspiration Index (SPEI) beschrieben (siehe S. 30/31 von UBA-Text – Niedrigwasser, Dürre und Grundwasserneubildung).
    Hydrologische Dürre: Der Deutsche Wetterdienst (⁠DWD⁠) definiert eine meteorologische Dürre bereits ab einer Phase von 1 – 2 Monaten mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen, wohingegen von einer hydrologischen Dürre erst ab einem entsprechenden Zustand von mehr als 4 Monaten gesprochen wird (siehe DWD Wetterlexikon). Die Folge einer länger andauernden Trockenperiode ist eine Verringerung der Wasservorräte in Flüssen, Seen und im Grundwasser durch das Ausbleiben von Niederschlägen, durch Verdunstung und stetigen ⁠Abfluss⁠. Im Gegensatz zu Hochwasser bildet sich Niedrigwasser in Flüssen über einen Zeitraum von Wochen oder auch Monaten aus. Gleicht sich das Niederschlagsdefizit wieder aus, steigt zuerst der Abfluss / Wasserstand in Flüssen, Talsperren oder Seen an, die Anhebung der Grundwasseroberfläche erfolgt in der Regel verzögert.
    Landwirtschaftliche Dürre: Die landwirtschaftliche Dürre beschreibt einen Zustand, bei dem aufgrund fehlender Wasservorräte im Wurzelraum die Wasserversorgung von Pflanzen und damit das Wachstum eingeschränkt ist. Die Folge sind Ernteeinbußen. Geringe Wasservorräte im Boden können das Ergebnis fehlender oder geringer Niederschläge in Verbindung mit einer hohen Evapotranspiration von Boden und Pflanze sein. Eine landwirtschaftliche Dürre im engeren Sinn tritt nur während der ⁠Vegetationsperiode⁠ auf. Nicht automatisch wird aber aus einem Niederschlagsdefizit ein Defizit an Bodenfeuchte. Es kommt bei Trockenperioden immer darauf an, wie der Niederschlag zeitlich versetzt fällt (Landregen oder Gewitterregen), wie und welche Pflanzen wachsen und natürlich auf die Bodenbeschaffenheit (sandiger oder tonhaltiger Boden).
    Sozio-ökonomische Dürre: Eine sozio-ökonomische Dürre bezieht die möglichen Auswirkungen von Wasserknappheit auf Wirtschaft und Gesellschaft mit ein. Diese Form der Dürre stellt die Wasserverfügbarkeit einem spezifischen menschlichen Wasserbedarf gegenüber, der während einer Dürre nicht gedeckt wird. Dabei können die sozio-ökonomischen Auswirkungen auf verschiedene Sektoren wie Land-, Forst- und Wasserwirtschaft sowie Transport (Binnenschifffahrt) und Energieproduktion (Kühlwasser, Wasserkraft) unterschieden werden.

    Zufinden unter dem Link:

    https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/extremereignisseklimawandel/trockenheit-in-deutschland-fragen-antworten#durre-ist-nicht-gleich-durre

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    • Heinrich sagt

      Nachtrag; einen Satz aus diesem Artikel muss ich noch Zitieren:
      “Kritisch sind aus Sicht des UBA langfristige und pauschale Subventionierungen der Landwirtschaft bei trockenheitsbedingten Ernteausfällen, da diese das ⁠Klimarisiko⁠ der Landwirtschaft von der Betriebsebene auf die Gesamtgesellschaft verlagern und zur Folge haben können, dass sinnvolle Anpassungsmaßnahmen auf Betriebsebene -weniger engagier- in Angriff genommen werden.”
      Ich vermute mal das diese Aussage auch bei Ernteausfälle zutrifft wie wir sie zur Zeit erleben. Das Klimarisiko der Ldw ist kein Gesamtgesellschaftliches Risiko!

      Diesen Artikel: “Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten” sollte sich jeder Wasserabhänige durchlesen!

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      • Peter sagt

        “Das Klimarisiko der Ldw ist kein Gesamtgesellschaftliches Risiko!…” Solche Sprüche sind als geistische Dürre zu bezeichnen. Wenn Nahrungsmittel knapp werden, gibt`s immer Tumult und dann hat die “Gesamtgesellschaft” doch Probleme.

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  2. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Ich bin der Meinung, nur weil man etwas an den Wettervorhersagen kritisiert, muß man nicht immer darauf hinweisen das es aber in jedem Fall einen Klimawandel gibt. Das ist so wie: …. also ich bin ja nicht für die AFD, aber…. .
    Im übrigen beinflussen ja natürliche Vorgänge möglicherweise , muß man gefühlt schon bald sagen, auch noch unser Wetter. Vielleicht sogar mehr als uns lieb ist.
    Sollte der viele Regen etwa an einem Vulkanausbruch im Südpazifik im Januar letzten Jahres liegen?
    https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/muenchner-forscher-erklaert-was-vulkanausbrueche-mit-dauerregen-zu-tun-haben-art-900713
    Upps, das wäre ja so gar nicht menschengemacht!

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    • Brötchen sagt

      Viel Regen is jetzt vielleicht auch etwas leicht übertrieben;)

      Es regnet mal wieder würde ich sagen…

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    • Ludger Schmitz sagt

      Ich habe in meinem Doppelhaus eine Regenwasserversickerungsanlage mit 36qm. Die ist voll und das Wasser sprudelt an allen Zuläufen auf Terrasse, Garage und Einfahrt.
      DELMENHORST

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Tatü, Tata, die Feuerwehr ist da und pumpt das Wasser in den Abwasserkanal, so wird es bei uns gemacht.

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  3. Marian E. Finger sagt

    Wenn man das hier liest, könnte man glauben, dass der eigentliche Skandal darin besteht, dass sich das Klima nicht unseren menschlichen Bedürfnissen anpasst. Ist es nicht ein Skandal, ein Versagen der Natur oder ein Versagen Gottes, dass in Deutschland nicht mehr Wasser vom Himmel fällt, obwohl wir Menschen doch so viel mehr Wasser verbrauchen als früher?

    Seit wie vielen Jahren wird eigentlich darüber diskutiert, dass wir Menschen den Wasserkreislauf überfordern und die Wasserreserven/Grundwasser übernutzen. Ich denke da bspw. an die Berichte, wonach Nestlé den Bewohnern von Vittel buchstäblich das Wasser abgräbt. Oder an die Diskussionen um die Fabrik von Tesla in Grünheide, die Brandenburgs fragilen Wasserhaushalt zusätzlich enorm belasten, ganz zu Schweigen von BASF in Schwarzheide, die 7x mehr Wasser als Tesla verbrauchen. Ein normaler Bürger verbraucht mehr als 100 Liter Wasser täglich und bei 84 Millionen Bundesbürgern kommt da eine Menge zusammen.

    Wird über die Übernutzung von Wasser diskutiert, wird vor allem die Landwirtschaft und nicht die Industrie an den Pranger gestellt und über die angeblichen 15.000 Liter Wasser pro Kilogramm Rindfleisch gejammert, obwohl der Wasserdurchlauf durch die Kuh im Grunde ja ein natürlicher Vorgang ist im Gegensatz zu Tesla, wo das Wasser in der Gießerei, der Lackiererei, der Batterieanfertigung etc. benutzt und mit nicht oder nur schwer abbaubaren Schadstoffen belastet wird.

    Das alles spielt aber keine Rolle, wenn über Dürre und Trockenheit in Deutschland und sonstwo diskutiert wird. Dann ist der Klimawandel daran schuld, und am Klimawandel sind wir alle gleichermaßen schuld, nicht Tesla und nicht BASF und nicht Nestlé.

    Der Klimawandel existiert, aber er ist auch eine Metapher, die der Verschleierung dient. Wieder einmal greift mit dem “Klimawandel” das kapitalistische Prinzip, dass die Unternehmer die Gewinne abschöpfen, während die verursachten Schäden, in diesem Falle Dürre und Trockenheit, der Allgemeinheit in die Schuhe geschoben werden. Den Klimawandel haben wir alle verursacht, deshalb darf man den doppelten und dreifachen Preis für Wasser (oder meinetwegen auch Energie) verlangen oder dem Bürger vorschreiben, dass er nur drei Minuten duschen darf oder sich gefälligst mit dem Waschlappen waschen soll.

    Ja, es gibt zu wenig Wasser in Deutschland, aber wahrscheinlich nicht deshalb, weil es sooo viel weniger regnet als vor 50 Jahren, sondern weil 45 Millionen Leute in Deutschland mit Teslas, VWs oder BMWs über ein ausgebautes Straßennetz fahren, 84 Millionen in Plastik verpackte Mineralwässer trinken, die Häuser mit Farbe von BASF streichen, die Zimmer in ihren Häusern und Wohnungen mit Elektronik zumüllen und alle sieben Jahre neues Geschirr kaufen, weil das alte es durch die Geschirrspülmaschine stumpf geworden ist.

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    • Brötchen sagt

      Marian, es gibt hier genug Wasser in (BB)! Nur nicht für die Landwirtschaft und zu jedem Zeitpunkt.

      Es gab bei uns eine Leserschrift von wohl einem fachkundigen Ehemaligen, der schrieb, die DDR hatte sehr gute hydrologische Karten und wichtig ist wohl das Tiefengrundwasser und davon gibt es genug. Es wurden wohl auch viele Brunnen aufgegeben, daran liegt es wohl eher.
      Dann gab es einen Bericht über die Füllung eines Tagebaurestloches,für den man Jahrzehnte veranschlagt hatte. Ein Hochwasser und das Ding war voll!

      Früher ist glaube, viel mehr Wasser über Undichtigkeiten verloren gegangen, als heute.
      Und damals hat man dafür nicht viel bezahlt. Heute guckt man schon was das kostet. Zudem die Abwasseraufbereitung lässt man sich gut bezahlen.
      Die sind überhaupt nicht daran interessiert, das Du extrem Wasser sparst weil dann die Leitungen trocken liegen können und dadurch verstopfen.
      Trotzdem bin ich für sparsamen Einsatz des Wassers. BUND die nutzen die Verbreitung von Panik bezogen auf Wasser…

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      • Wolf Lützen sagt

        Hallo Brötchen, kein Tagebaurestloch ist nach einem Hochwasser voll. Wieso auch Hochwasser?

    • Peter sagt

      “Den Klimawandel haben wir alle verursacht,…” Nein, ich definitiv nicht oder nicht im messbaren Bereich. Ich bin erst jetzt wieder bei einer Reportage über Industrie und Truppenbewegungen in WK 2 hängengeblieben. Was da abging, “schaffen” ganze Nationen in Friedenszeiten in Jahrzehnten nicht. Und bitteschön, dass war weit vor meiner Zeit. Unternehmen müssen Gewinne erwirtschaften, richtig, aber der Kapitalabfluss über Monopolstellung in Richtung einzelner Clan`s ist genauso kriminell, wie die Abzocke über staatliche Zwangsbeglückungen. Hauptsache, dass Wort Klima kommt irgenwie vor… Die Erde hat kein Thermostat und mit der Verfügbarkeit von Wasser haben sich mind. schon die “Alten Römer” beschäftigt.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Sehe ich genauso Peter. Die Ressourcenverschwendung und der Schadstoff – Ausstoß allein des Ukraine – Krieges kann nicht kompensiert werden…..aber wir sind alle persönlich verantwortlich …nope.

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  4. Sascha Pascal sagt

    ganz ehrlich: die ganzen Kommentare gegen Bauer Willi hier wurden mit Garantie von maximal drei bis vier Leuten verfasst, die eine Hasskampagne fahren. dafür ähneln sich die Art der Kommentare, vor allem was die Schreibweise angeht, zu sehr. wahrscheinlich vom zdf bezahlt

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    • Limes sagt

      Kampagen da stimme ich ihnen zu.
      vom zdf bezahlt kann ich mir nicht vorstellen zumal Willi in seinem Nachtrag seine Position nochmal deutlich gemacht hat

      • Sascha Pascal sagt

        Es würde mich nicht wundern, wenn viele der Kommentare von ZDF Mitarbeitern kamen, die es halt aufregte, dass ihre Berichterstattung kritisiert wird. Das würde auch erklären, dass es so viele Posts am Wochenende gab: Da waren die nicht damit beschäftigt, neue Artikel auf die Webseite zu packen. Ich ging da nicht von einer PR-Agentur des ZDFs aus, sondern halt von den grünnahen Redakteuren selbst.

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        • orfiorf sagt

          Herr Pascal, wie kann man denn nur so starrköpfig sein – nur weil etwas schlüssig erscheint ist es noch lang nicht korrekt.
          Bitte reflektieren Sie Ihren eigene Weltsicht von Zeit zu Zeit und nehmen Sie nur mal kurz an, sie könnte fehlerbehaftet sein.

          Warum sollten sich ZDF Mitarbeiter durch ein kleines Blog mit ein paar Lesers auf das Algorithmen “zufälligerweise” ein paar Andere in deren Newsfeed gelenkt haben kümmern?
          Wieso können nur ZDF Mitarbeiter am Wochenende schreiben? Etwa weil die Mehrheit der Bevölkerung am Wochenende arbeitet? man man man …
          Und hat das ZDF am Wochenende eigentlich Sendepause? Schwebt da auch Bernd das Brot durchs Bild?

          Wenn das Posting polarisierend und falsch genug ist, braucht man doch keine PR-Agentur die da Antworten drauf generiert. Da gibt es genug Leute, die sich mit ihrem Verständnis getriggert/genötigt fühlen, da darauf zu antworten und die gröbsten Schnitzer nicht so stehen zu lassen.

          Warum ist das ZDF jetzt grünnah?
          Ist jeder grünnah der der wissenschaftlichen Kausalität und physikalischen Abläufen/Zusammenhängen in gewissen Tiefen folgen kann und Argumentationen vorzieht vor Behauptungen?

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    • Reinhard Seevers sagt

      ….kurze Anmerkung. Wo sind die Sonntagsschreiber hin? Die Viertage-Woche ist noch nicht ganz zu Ende Leute. 🤗

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      • Limes sagt

        es ist alles gesagt es gibt keine neuen Argumente bzw Unterstellungen
        274 Kommentare reichen doch auch
        aber wer weiss vielleicht kommt nochmal eine Welle

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    • orfiorf sagt

      @Sascha Pascal ganz bestimmt haben Sie recht. Und wenn es das ZDF war steckt dahinter bestimmt auch die CDU, die diesen Verein ob der kritischen Berichterstattung des Ersten ja mal gegründet hat. Endlich mal ein Täter der zurecht in der Schusslinie stehen würde.
      Und ganz ganz sicher ist es nicht eine fehlerhafte ggfs. ungerechtfertigte Beschwerde von Bauer Willy über die “Medien”, die eine Kampagne fahren würden um Angst zu schüren. Und das basierend auf einen technisch unzulässigen Vergleich zweier unterschiedlicher Metriken/Mess-/Modellwerte. Hinweise darauf sind Ketzerei und der Botschafter gehört…verbannt.
      Bauer Willy hat sich zumindest etwas korrigiert und eine erweiterte Betrachtung hinzugefügt – löbliche Fehlerkultur – nur heißt das ja nicht, dass damit jeder einverstanden sein muss. Nur glauben anscheinend immer noch einige, dass der radikale Ausgangspost eben keine starke Antwort auslösen dürfte – außer es ist eine bezahlte Kampagne…das empfinde ich schon als etwas zu naiv gedacht!

      Egal, diese fiesen bezahlten Schreiberlinge, die schon blaue Flecke an der Stirn haben und sich die Finger wund schreiben (Jedes Wort bestimmt 1€!), die da auch noch Wiederworte erfinden nur um uns hier zu binden.
      Das ist wie früher, der gemeine Lehrer hat mir eine schlechte Note gegeben, weil ich in meiner Analyse keine logisch schlüssige Argumentation geliefert haben. Der fährt eine Kampagne gegen mich weil er mich nicht mag.

      Ich könnte wetten, es gibt technische Werkzeuge, die eine Selbstähnlichkeit der Texte bestimmen können – dann lassen Sie die mal laufen und liefern uns die Belege dafür.
      Es lässt sich bestimmt auch ein Klassifikator (“AI Zeugs”) trainieren, der die Individuen hinter den Postings bestimmt.
      Ich fände die Ergebnisse wirklich spannend – spannender als so etwas einfach nur am Stammtisch zu behaupten

  5. Jens Adolf Frese sagt

    was ich hier in Deutlichkeit sehen kann ist, dass Menschen in Teilen nicht mehr in der Lage sind normal zu kommunizieren. das heißt, aus dem persönlichen heraustreten aus der persönlichen Empfindung und das Objekt der Betrachtung von außen zu sehen. manchmal habe ich den Eindruck dass sich Menschen also mit schreibende grundsätzlich auf den Schlips getreten fühlen. Kommunikation offensichtlich grundsätzlich als Angriff oder Kritik werten. ich muss mal sagen wir sind alles erwachsene Menschen, zumeist höheren lebensalters und sollten eigentlich in der Lage sein vernünftig und normal miteinander zu sprechen.

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    • schmeckt gut sagt

      Herr Frese, genau diese normale Kommunikation funktioniert offensichtlich nicht mehr oder wird Pessimismus, Weltuntergangsszenarien und Schwarz/Weissmalerei torpediert. Da trifft der Post von Bauer Willi doch ziemlich den wunden Punkt. Komplexe Themen bedürfen einer sauberen Aufarbeitung.

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    • Mark sagt

      Werter Herr Frese,
      Ihren Namen lese ich hier zum ersten mal, obwohl ich diesen Blog regelmässig besuchen und hier auch mitkommentiere. Gegenüber anderen, freizugänglichen Blogs zeichnet sich dieser hier durch einen überwiegend fairen Umgang und hohem sachlichen Niveau sowie einem breiten Meinungsspektrum aus. Woher Sie nun ihre Expertise nehmen, diesen Blog und seine Kommentatoren beuteilen zu können, erschließt sich mir nicht.

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    • Bauer Willi sagt

      @Jens Frese
      Wenn jeder frei seine Meinung äußern kann und darf, kommt es zu Meinungsverschiedenheiten. Das ist auch der Sinn dieses Blogs, den ich nun seit Januar 2015 mit Inhalten fülle. Wenn wir uns nicht kultiviert streiten, kommen wir alle nicht weiter. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie dem Blog treu bleiben und erleben, wie es menschlich, sachlich und fachlich hochstehend es hier zugeht.

      Wir alle lernen jeden Tag neu dazu. Und das ist keine Frage des Alters. 🙂

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    • Marion Hill sagt

      stimmt, der der Blogartikel hiess zdf-total-irre…. und wurde durch Willi umgeändert. War wohl zu aggressiv und unverschähmt.

  6. Bernd L. sagt

    Diese Aktion trägt die Handschrift der “Netzfeuerwehr” der Grünen ( https://www.gruene.de/artikel/mach-mit-bei-unserer-netzfeuerwehr ). Das ist eine Trolltruppe, die immer wieder dort auftaucht, wo etwas gegen grüne Positionen gesagt wird. Das wird dann mit einer großen Anzahl von Beiträgen niedergebrüllt. In dem Fall hat sich Bauer Willi anscheinend aus Sicht der Grünen schuldig gemacht, etwas gegen irreführende Klimapanik zu sagen. Respekt an Dr. Kremer-Schillings, dass er so die Nerven behält.

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    • Smarti sagt

      Bernd, wow, was es nicht alles gibt. Da muss man erst mal drauf kommen, aber ja, das passt gut. Vielleicht bleibt ja ein Grüner etwas länger auf dieser Seite und lässt sich auf eine ehrliche Diskussion ein. Bei den Veganern wurde es ja auch richtig spannend. Schön wäre es.

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  7. Limes sagt

    Willi , ein wichtiger Beitrag finde ich war so anfangs nicht zuerwarten.
    habe folgendes gelernt bzw es wurde aufgefrischt
    – Umgang mit Kritik ist nicht jedermanns Ding und das Verständnis für andere Sichtweisen ist bei einigen nicht sonderlich ausgeprägt bzw gar nicht vorhanden.
    – Hat man keine Argumente oder macht sich nicht die Mühe die Position des anderen zu verstehen dann geht es schnell ins persönliche bis unter die Gürtellinie.
    – Populisten die Themenbezogen mal auftauchen wollen oder können nicht verstehen was geschrieben wurde aber verstärken, unterstützen und bestätigen sich gerne in ihren Vorurteilen.
    – Politische Trittbrettfahrer versuchen Vorteile zu generieren, werden ausfallend und arbeiten mit Unterstellungen.
    Man stelle sich vor einige wenige Kommentare hätten das ZDF erreicht und auf diesen Widerspruch Beitrag 2 August “So trocken ist es aktuell in Deutschland” in einer Periode mit langen Regenzeiten hingewiesen. Reaktion kann man sich vorstellen, irgendwann trudelt eine Standardantwort ein und weiter so.
    Durch deinen blog und seine Reichweite wurde Bewusstsein geschaffen das sehe ich als wertvollen Beitrag an.

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  8. Jürgen Donhauser sagt

    Also ehrlich gesagt bin ich etwas irritiert über den Ton, der teilweise angeschlagen wird. Immer wenn kritisch über Themen gesprochen wird, die dem derzeitigen Mainstream (Vegan, Klima usw.) nicht entsprechen, dann läuft es aus dem Ruder. Eine Demokratie zeichnet sich dadurch aus, dass es auch andere Meinungen zulässt. Nicht jeder der anderer Meinung ist, muss automatisch ein Rechter oder ein Schwurbler o.ä. sein. Und Willi irgendwelche bösartigen Absichten zu unterstellen, der sollte sich einmal die vielen Beiträge der Jahre durchlesen die aus unterschiedlichen Blickwinkel entstanden sind. Die Seriosität dieses Blogs sucht seines Gleichen im Netz!

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  9. Markus Kempen sagt

    Der Begriff “Dürre” ist (wenn man etwas recherchiert) anscheinend nicht eindeutig definiert. Aus landwirtschaftlicher Sicht bedeutet “Dürre”, dass im Oberboden so wenig Wasser verfügbar ist, dass das Wachstum der Pflanzen beeinträchtigt ist. Diese “Dürre” kann eigentlich nur vorkommen, wenn es in den Sommermonaten über mehrere Wochen wenig Niederschlag gibt. Der “Dürremonitor” verwendet den Begriff anders. Es wird die aktuelle Bodenfeuchte (30 Tage Mittel) verglichen mit der Bodenfeuchte zu diesem Zeitpunkt in den vergangenen 50 Jahren. Ist es deutlich trockener, spricht man von (leicht, mittel usw.) “Dürre”. Nach dieser Definition kann es auch in einem (übers Jahr gesehen) feuchten Wintermonat eine “Dürre” geben, wenn es in den vorherigen Wintern dort nasser war. Diese Verwendung des Begriffs “Dürre” ist aus landwirtschaftlicher Sicht nicht immer nachvollziehbar. Kann man in Januar, wenn der Traktor 10 cm tiefe Spuren ins Feld fährt, von “Dürre” reden, nur weil der Traktor vor 30 Jahren im Januar bis auf die Achsen versunken wäre? Das ZDF beschreibt den “Dürremonitor” und verwendet die Begriffe genauso wie das Helmholtz Institut. Da würde ich dem Journalisten keine reißerische Berichterstattung vorwerfen. Inhaltlich ist wohl auch an den Berechnungen des Helmholtz Instituts wohl nichts auszusetzen. Es ist ja auch für einen Landwirten eine durchaus relevante Information, wenn der Boden im Winter ungewöhnlich trocken ist. Nur der Begriff “Dürre” ist intuitiv nicht verständlich. (Deswegen redet man auch viel aneinander vorbei). Vielleicht wäre es besser den “Dürremonitor” in “Bodenfeuchtemonitor” umzutaufen.

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    • Smarti sagt

      Herr Kempen, danke für diese gute Erklärungen. Jetzt verstehe ich langsam das Problem. Wenn selbst direkt betroffene Landwirte und sich nachfragen gewohnte Journalisten nicht mehr durchsteigen, sollte man sich neue Begriffe ausdenken. So dass man ohne Denkfehler offen und ehrlich miteinander diskutieren kann.

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      • Markus Kempen sagt

        wissenschaftliche Modelle sind oft komplex. Das macht es schwierig, wirklich treffende und gleichzeitig noch verständliche Begriffe zu finden. Man hat ja keine Lust so Sachen wie “über 30 Tage gemittelte Bodenfeuchte die in weniger als x% aber mehr als y% der Referenzperiode zu beobachten war” sondern man sucht nach (halbwegs) passenden Begriffen wie “(moderate,…..) Dürre”. Solange sich nur Forscher mit dem Modell befassen, ist das kein Problem, da Sie mit den Abkürzungen und den Definitionen vertraut sind. Wenn sich, wie beim “Dürremonitor”, die Öffentlichkeit beginnt sich dafür zu interessieren, kommt es leicht zu Missverständnissen. Wirkliche Lösung habe ich auch nicht – ich würde immer dazu raten gründlich zu recherchieren, bevor man etwas als “falsch” diskreditiert.
        Da ich selber relativ komplexe Modelle programmiere, reagiere ich evtl. etwas gereizt bei Aussagen wie “Die Karte ist falsch!!!”, wenn diese ohne (nachvollziehbare) Begründung in den Raum gestellt wird. Oft macht es nämlich doch Sinn, es ist nur nicht leicht, dass kurz und verständlich zu erklären bzw. nachzuvollziehen.

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        • Brötchen sagt

          “über 30 Tage gemittelte Bodenfeuchte” dieser Messwert ( Bodenfeuchte) ist zudem auch noch hochgerechnet. Es wird nicht überall gemessen!

          “ich würde immer dazu raten gründlich zu recherchieren, bevor man etwas als “falsch” diskreditiert.”

          Wieso Medien verstehen sich als kompetente Vermittler von Wissen……die schaffen kein Wissen, sondern vermitteln dieses…..also ist das deren Job….

          zudem ist Kritik keine Diskreditierung!

          “wissenschaftliche Modelle sind oft komplex”
          Meine Erfahrung, wenn man komplexe Dinge nicht verständlich vermitteln kann, hat man diese auch nicht richtig durchdacht bzw. das Modell ist nicht geeignet.

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        • André Sachs sagt

          Jedes Model ist nur so gut wie der input den ich ihm gebe… Und da die vielen unzähligen z. B. Wettermodelle bei komplexen Wetterlagen absolut nicht klar kommen und ihre Vorhersagegenauigkeit verschwindet müsste schon klar werden wie schlecht all diese Modelle eigentlich sind…. Dies würde nur funktionieren wenn die Reaktion der Hochs und Tiefs in einem klar definierten Rahmen verbleiben…. Das tun sie nicht… Das lässt sich tatsächlich nur in einem Mechanischen System realisieren da beruht es nämlich tatsächlich auf Mathematik….

          Wetter ist chaotisch und somit sehr schlecht bis bedingt geeignet mathematisch vorzugehen….

          Im übrigen ist Wetter und Klima auf Statistik aufgebaut das kann jeder Meteorologe sagen… Die vergleichen nämlich auch nur vergangene Karten mit der jetzigen Situation und basteln daraus den Bericht…. Trotzdem haut es oftmals nicht hin… Und da braucht man auch nicht von irgendwelchen Klimamodellen sprechen da diese jeder Glaubwürdigkeit entbehren

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          • Wolf Lützen sagt

            Noch nie gab es so viele Daten über Wetter/Klima wie heute, noch nie gab es mehr Rechnerkapazität, noch nie haben sich Wissenschaftler so vieler Disziplinen über diese Daten gebeugt. Noch nie gab es so viele Daten von Satelliten…..

  10. firedragon sagt

    Herrschaften … !

    Ob nun Dürre oder nicht, Bodenfeuchte in 80cm oder 180cm hin oder her, ist den Landwirten, deren Weizen gerade in den Ähren keimt, aufgrund des tagelang anhaltenden Regens, sowas von egal.

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    • orfiorf sagt

      @firedargon
      aber man kann doch von einem Landwirt erwarten, dass auch tieferes Verständnis von Kreisläufen und Vorkommnissen besteht, dass eben eine Dürre nicht beendet ist, nur weil es gerade 2-3 Wochen recht viel regnet und die Ernte versaut – ein Wasserdefizit besteht eben u.U. trotzdem
      und wenn dem Landwirt es “sowas von egal” ist wie die Marschroute bzw. Niederschlag in den kommenden Jahren aussehen könnte, dann denkt er mutmaßlich nicht nachhaltig und zukunftsorientiert und v.a. nicht problembewusst

      Im Extremfall kompensiert der Landwirt mit Grundwasser oberflächliche Trockenheiten – macht Kasse aber saugt das Niveau in den Keller…
      Auch außerhalb von Bayern in der Schule, (zumindest vor 20 Jahren), dass in Afrika ständig neue und tiefere Brunnen gebaut werden müssen um Bewässerung oder zumindest Wasser bereitzustellen – aber das skaliert schlichtweg nicht, wenn das Wasser von oben in den richtigen Dosen ausbleibt

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      • Reinhard Seevers sagt

        Nahrung ist uberflüssig? Pool und Duschen so lange man möchte, die Scheiße mit bestem Trinkwasser runterspülen, kein Problem?
        Sie sehen die Welt aus der falschen Brille, finde ich.

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      • Dr. Michael Trinkaus sagt

        Orfiorf, ja, das mit den tieferen Brunnen stimmt, aber um das auf Deutschland zu übertragen zu können, müsste es einen langjährigen Trend zu geringeren Niederschlägen haben. Das ist nicht der Fall, wie man aus den Daten des DWD erkennen kann (dort herunterladbar oder unter https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/trends-der-niederschlagshoehe, keine Modell Daten, sondern Messwerte). Es gibt einen ganz leichten Trend zu HÖHEREN Niederschlägen, ca 7% über die letzten 150 Jahre, passend zu höheren Temperaturen. Wichtig ist, dass die Schwankungen sehr gross sind und auch die letzten Jahre nicht aus diesem Fenster laufen. Aus den letzten trockenen Jahren eine dauerhafte Knappheit abzuleiten geht damit nicht, es sei denn, wir verbräuchten dauerhaft mehr, z. B. Durch weiter wachsende Bevölkerung, oder durch intensivere Bewässerung.

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        • Brötchen sagt

          Ich hatte auch mal alle verfügbaren Jahreswerte vom DWD zusammengestellt ( seit 1881 findet man die) und einen Trend berechnet für BB, was ein recht trockener Landesteil ist und da ging der Trend auch leicht nach oben in den letzten Jahren.
          Meine langjährige Beobachtung ist die , das es immer ein paar trockene und ein paar feuchtere Jahre gibt.
          Auch ganz früher, gab es Jahre mit um die 400 mm pro Jahr.

          Ein Mehrverbrauch ist denkbar, da 4 -5 Mio mehr Einwohner!

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          • Reinhard Seevers sagt

            Brötchen, es gibt bis dahin ja wieder “Moorwasser.”…keine Sorge!
            😄

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          • Markus Kempen sagt

            Reicht es auf den Niederschlag zu gucken, wenn man auf die Bodenfeuchte schließen will? Was ist mit Verdunstung (höher je wärmer?)? Oberflächenabfluss? Fließt bei Starkregen nicht prozentual mehr ab als bei Nieselregen? Ist die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens nicht von der aktuellen Feuchte abhängig? Wenn sie sich wundern, dass der Trend der Niederschlagssummen nicht dem Trend der Bodenfeuchte entspricht, kann es auch daran liegen, dass relevante Parameter nicht berücksichtigt sind.

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            • Brötchen sagt

              Ne ich wunder mich nicht.
              Ich hab mir nur mal die Zahlen selbst vorgenommen, da ich skeptisch bin, weil ich auch selbst Auswertungen mache und auch Messungen!
              Selbst recht einfache Temperaturmessungen sind nicht trivial und Tagesdurchschnitte auch nicht.

              Die Parameter die sie anführen sind sicher in dem Bodenfeuchtevorhersagemodell enthalten.

              Ansonsten halte ich den Dürremonitor für Mäusekino, das die Welt nicht braucht. Sieht gut aus und der Laie staunt.

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              • Brötchen sagt

                Achso, was mich wirklich mal interessieren würde, wieviel Messstellen es für die Bodenfeuchte wirklich gibt!

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                • Ostbauer sagt

                  Es gibt laut DWD nur wenige Messstellen, da sehr aufwendig und teuer.
                  Der Rest wird verknüpft mit anderen Daten in die Fläche interpoliert.
                  Kann also immer nur ein grober Trend sein, da kleinräumige Besonderheiten nicht erfasst werden.

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                • Brötchen sagt

                  was sind wenige Messstellen? 10, 100, 1000, 10000 ?

                  Ich stelle mir ja hunderte fleissige Wetterdienstbeamte vor, die wöchentlich 2 m tiefe Löcher buddeln oder Sonden in den Boden wummern 😉
                  Ich würde eher von ganz groben Trend sprechen…….senkt die Sonnenblume ihr Gesicht, ist das Wasser alle sprach der Wicht 🙂

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                • orfiorf sagt

                  Sehr geehrter Herr Trinkaus,
                  ich hab ja auch nicht behauptet dass es weniger regnet, außerdem bezog ich mich auf die Referenzen aus den Artikeln.
                  Und wenn die eine Metrik sind un eine Dürre festzulegen widerspricht das auch ihren Referenzen nicht. Nur weil es mehr regnet, war es ja eben nicht zwangsweise nutzbar – und floss z.b. Oberflächlich ab. Unser Wasser beziehen wir eher selten aus Oberflächenwasser und wenn dann aus langsamen Quellen (Gletscher) und nicht sedimentgesaettigte Ströme mit ggfs schwimmenden Fahrzeugen – das ist weniger zur Wasserversorgung geeignet
                  Also nochmal nur weil wir mehr Niederschlag in kürzeren Zeiten bekommen haben wir nicht mehr Wasser zur Verfügung und keine Dürre – siehe Vergleich regen/Trockenzeit – unsere Referenz ist aber nicht die Steppe sondern eigentlich gut verteilte Niederschläge – dieses Jahr hatten wir ja auch locker 7wochen fast maximalen PV Ertrag und währenddessen keinen Niederschlag, d.h. nicht dass dieses Jahr schlecht ist im Kontext Niederschlag – der Osten wird vmtl widersprechen
                  Sinkende Grundwasserstände sind nun mal eher kein Zeichen für ausreichend Niederschlag, selbst wenn es mehr geworden ist

              • Reinhard Seevers sagt

                Die Frage ist auch, ob man mit dem Mäusekino ausschließlich wieder eine Gängelung für die Land- und Forstwirtschaft ableiten möchte. Wer sonst in der Bevölkerung muss sich darüber überhaupt Gedanken machen oder Konsequenzen in seinem Handeln fürchten?
                Werden jetzt alle Pools aus den Gärten dieses Landes verbannt? Werden alle privaten Brunnen in den Gärten aufegspührt und dicht gemacht? Wird die Versiegelung von Fläche gestoppt? Neeee, aber alle wisen wie man Landwirtschaft richtig betreiben muss, um die 2% Verbrauch noch weiter zu senken, damit der Konsumismus und der Wohlstand weitergehen kann….ist wie beim Fleischverzicht….ein neuer Ablasshandel. Und immer wieder kommt die Moralkeule daher ohne jeglichen Pragmatismus für eine Änderung der Lage oder einer Mäßigung in der Katatstrophen- Vorhersage.

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                • Brötchen sagt

                  Dafür eignet sich das Mäusekino hervorragend! 😉
                  Hast Du richtig erkannt!

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Ich kann diese ganze Berichterstattung und woken Lebensweisheiten nicht mehr sehen und hören….die Wälder müssen resilienter werden, die Wälder sterben, wir müssen andere Bäume pflanzen…..so ein Unfug. Lasst die Finger raus aus den Wädern, dann wäscht schon wieder etwas…oder laufen die Weltretter demnächst täglich mit der Gießkanne durch die deutschen Wälder und ringen um das Überleben der Setzlinge?
                  Es wächst, was wächst….man muss den Rasen auch nicht sprengen. Wenn der braun ist, wird er nach einer ergiebigen Regendusche auch wieder grün….ich hab noch nie Rasen gesprengt….man muss es aushalten können.

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                • Brötchen sagt

                  Bin gestern an so einem Waldbrandgebiet bei mir vorbei gefahren, die Roteichen schlagen von unten wieder aus! Ist interessant wie schnell das geht.
                  Es gab hier auch einen Bericht, über ein Gebiet wo das wohl auch der Fall ist, klar Holzasche ist ein guter Dünger.
                  In den Wäldern liegt soviel Holz, das war noch nie so schlimm.
                  Ansonsten so grün war der noch nie, oder ich leide wirklich langsam an Wahrnehmungsschwäche..

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                • Markus Kempen sagt

                  “Lasst die Finger raus aus den Wäldern, dann wächst schon wieder etwas” Herr Sevens – das ist mehr oder weniger die gleiche Argumentation mit der Umweltschützer die Flächenstilllegung mit Selbstbegrünung fordern -> Bleibt einfach weg von den Feldern, im Boden ist genug Samen von standorttypischen Pflanzen, da wächst bald genau das was die “Natur/Biodiversität” braucht. Vollkommen falsch scheint diese Logik der Umweltschützer nicht zu sein. Auch wenn ich selber ehr der Meinung, dass mit gezielten Maßnahmen (Produktionsintegrierte Maßnahmen, Biotopverbünden oder so was) das gleiche für die Natur erreicht (bei gleichzeitig höherer “Produktion”) werden kann.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Ja Herr Kempen, irgendwann wird sogar aus einem ehem. Acker ein Wald….man mus nur lang genug warten. Aber beide Bereiche haben unterschiedlichen Nutzen. Und wenn der Bürger sein Eigentum – z.B. den Wald so nutzen möchte, wie er ihn nutzen möchte, dann bleibt es ja auch ihm überlassen, oder sollte ihm überlassen werden, wie er ihn verjüngt oder aufbaut. DAS wird ihm aber zukünftig kaum möglich sein, entweder aus rechtlicher Sicht, oder aus finanzieller Sicht. Jetzt kommen die anderen Bürger ins Spiel, die motiviert werden müssen Geld zu geben oder mitzuhelfen. Dennoch muss ja jemand dafür die Muße haben in einer DÜRRE, wie es so heißt, die Pflanzen am Leben zu erhalten….ich halte es mit dem Motto: Wer überlebt, der überlebt…..wer nicht, der eben nicht. Irgendwas wird kommen und bleiben.

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                • Dr. Michael Trinkaus sagt

                  Sehr geehrter Orfiorf, Sie sind leider nicht auf mein Hauptargument eingegangen. Nicht nur ist die Niederschlagsmenge langfristig gestiegen. Vor allem sind die Schwankungen sehr gross, und das über sehr lange Zeiträume (schauen Sie sich die Daten an). Das ist normal, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass das auch grundsätzlich ändern sollte, nur, weil Menschen sich aufgrund kurzen Gedächtnisses nur die letzten 5 Jahre anschauen. Man kann dann postuliert, dass ALLES VIEL SCHLIMMER wird, aber ich frage mich, warum das eher ernstzunehmende ist, als andere Sorgen von Mitbürgern. Bei denen spricht man dann spöttisch von “besorgten Bürgern”. Warum, aber postuliert man das hier und sonnt sich im Blutrot einer vermeintlich drohenden Apokalypse?

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                • Wolf Lützen sagt

                  Herr Seevers, wieso soll Waldumbau ein wokes Thema sein? Es gibt ihn seit gut 50 Jahren. Förster sind nur bedingt “woke”.

              • Heinrich sagt

                Dr. Michael Trinkaus, ich kopiere hier jetzt einen Kommentar, den ich hier unter diesem Beitrag schon früher geschrieben habe. Er ist aber auch eine Antwort auf Ihren Kommentar:

                “Auf einem Bauernhof werden eben keine Schrauben oder Zahnbürsten unter Dach produziert.”

                Genau hierin liegt das große Missverstehen. Der Kapitalrückfluss des variablen Kapitals. Bei der Produktion von Beispielsweise Kronkorken erfolgt er innerhalb von 24 Std. mehrfach.
                Bei der Produktion von Beispielsweise Winterweizen oder Winterraps
                dauert es nahezu 12 Monate.
                In der Färsenaufzucht sind es über 24 Monate.
                Das ist eine halbe Legislaturperiode. Verordnungen und Vorschriften haben wegen dieses Unwissen Halbwertzeiten die darunter liegen.

                Übertragen auf das Wetter und Klima (sieht man insbesondere bei der Jugend) entsteht dann eine Ungeduld, wenn nicht gar Hektik. Maßstab wird dann die eigene Lebenszeit, die aber im Vergleich zum Alter des Planeten nicht einmal eine Nanosekunde ist. Eine Veränderung soll noch erlebbar werden, ist aber beim Klima eigentlich schon aufgrund der Definition nicht möglich, also wird Dramatisiert.

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        • orfiorf sagt

          @Herr Trinkhaus
          das liegt daran, dass das Thema dieses Beitrags die Kritik am ÖR ist, weil es eine Metrik gibt, die u.U. eben doch eine Dürresignal darstellt trotz zZt viel Niederschlag. Meine Botschaft war, dass Extremereignisse eben nicht eine Dürre beenden – entweder zu viel auf einmal oder immer Jahresniederschlag/365/24h pro Stunde
          Und ein erhöhter Jahresniederschlag negiert eben nicht zwangsweise die Auftrittswahrscheinlichkeit von Dürren. In diesem Kontext hilft es nicht, wenn durch verschiedene Ursachen kein Durchsickern selbst der doppelten Niederschlagsmengen erfolgt, wenn dies bedeutet, dass Grundwasser nicht gespeist wird. Denn dann sinkt für uns die Wasserverfügbarkeit, da wir in Deutschland bisher wenig stauen und daraus Trinkwasser aufbereiten.
          Ihre Quelle stärkt sogar meine Argumentation, denn dort ist die Rede von “ausgesprochen trockene Jahre[n]” seit 2011, trotz des linearen Trends zu mehr Niederschlag von bis zu 7% (seit 65). Da Sie das ja bestimmt gelesen haben, so ändert sich die Verteilung, Sommer sind trockener und Winter feuchter. Und eben der interessante Fall vom Jahr wo 10 Monate zu trocken waren und 2 zu feucht. Das klingt nach einem Indikator für Dürrepotential. Außerdem ist eben auch die Rede von geänderter Verteilung: mehr an den Küsten/Norden, mehr Defizite im Osten/Mitte. Das ist durchaus sehr wichtig, denn wir bringen das überschüssige Wasser vom Norden nicht in andere Großregionen, wenn wir das noch nicht einmal bei überschüssigen Strom schaffen! Das ist so verkehrt wie bilanziell die Welt zu betrachten und damit die Existenz von Dürren verneinen zu können, weil es durch mehr Verdunstung deutlich mehr regnet.
          Und es geht hier darum, dass das UFZ ein träger (Langzeit) Indikator für Dürre ist während 25cm Bodentiefe nicht träge ist aber für (kurzlebige) Pfanzen relevant.
          Die Varianz die Sie in den Jahresniederschlägen des DWDs sehe sehe ich auch, nur bildet das UFZ entsprechenden Erwartungswert aus den letzten ~65 Jahren und zeigt so, dass an vielen Orten die aktuellen Werte in den untersten Perzentilen liegen, und damit z.B. in weniger als 2% der bisherigen Zeiträume aufgetreten sind. Das ist für mich definitiv außergewöhnlich.
          Welchen Farbgradienten hätten Sie denn gerne? Blau-Rot, Rot-Blau, Blau-Blau, Blau-Gelb-Rot, Blau-Lila, (einfarbig:) Lila, Grün, etc etc.? Also ich weiß nicht, es sind diskrete Perzentilklassen, die sich an intuitiv assoziierten Hitzefarben orientieren (Heiß=Trocken). Es ist ja kein Flutmonitor, deswegen muss da auch kein Blau sein. Und da es um Dürren geht, die erst bei Feuchtewerten innerhalb 20% der geringsten Referenzfälle beginnt. An der Stelle sei nochmal erwähnt, dass es auch eine Dürre darstellt, wenn die Gegend mehr als ausreichend Wasser bekommt, nur eben deutlich weniger als sonst. Es geht ja um die Abweichung zum Erwartungswert.

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            • orfiorf sagt

              @Herr Reinhard Seevers
              *seufz*
              Sie können oder wollen weder lesen noch verstehen
              Ich zitiere: “… bisher _wenig_ stauen…”
              Was verstehen Sie unter “wenig”?
              Ich folgendes…
              https://www.umweltbundesamt.de/daten/wasser/wasserwirtschaft/oeffentliche-wasserversorgung
              12.6% See- und Talsperrenwasser (und da sind Seen drin, die nicht extra aufgestaut wurden) vs. Grundwasser 62%+7%+8% =77%

              brauchen wir jetzt noch eine numerische Definition von _wenig_ damit Sie nicht noch irgendwelche widerlegbaren Einsprüche bringen oder wäre “nicht überwiegend” für Sie passender gewesen?

              Sie wollten ja unbedingt jeden Grenzfall auch erwähnt haben, nicht dass da jemand versteht, dass 0.00002mm jede Sekunde unser Dürreproblem löst
              Und konnten Sie auch nicht nachvollziehen, dass ich Äcker und Wiesen für biologisch tot halte im _Kontrast_ zu Wäldern! (Ich meine nicht die Brandenburgischen Monokulturen, falls Sie dann dort noch auf die Artenvielfalt hinauswollen und erneut Erbsen zählen,
              und wenn wir schon dabei sind ich meine überwiegend die Wiesen/Felder von >= 1 km² oder größer…nicht dass Sie denken ich würde am liebsten auch jede Lichtung schließen wollen, )

              außerdem ging es da um Flächennutzung…und eine reine Wiese ist für Menschen und Natur nur wertvoller als offener Ackerboden, gerade in Trockenzeiten nur für einen gewissen Zeitraum besser geschützt und dann recht schnell der Erosion ausgesetzt durch überwiegend kurzlebige Pflanzen (auch und v.a. dann wenn heftiger Niederschlag folgt)

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              • Reinhard Seevers sagt

                Was’n los…..Wassermangel?😳
                Es gibt seit Errichtung der ersten Stauseen im 19.Jahrhundert Widerstand dagegen. Neue wird es nicht geben. Regensammelbecken für z.B. Frostschutzberechnung oder Sonnenschutz sind schwierig zu genehmigen und müssen umfangreich kompensiert werden.
                Was ich sagen wollte, in den letzten 50 Jahren haben die Speicher gereicht und wenn irgendwann mal eine Beschränkung der Entnahme für 80% der Industriemengen beschlossen und umgesetzt sein sollte, dann können Sie sich ja wieder melden….bis dahin.

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                • orfiorf sagt

                  Sehr geehrter Herr Seevers,
                  ich kann Ihnen nicht folgen – haben Sie auf einen anderen Beitrag antworten wollen?
                  Sie meinen in den letzten 50Jahren haben die Speicher für weniger als 12.6% der Wasserversorgung gereicht?
                  Großartige Sache, wenn doch die Hypothese war, dass bei geänderten Niederschlagsverhältnissen (e.g. auch höhere Summen) Grundwasser zurückgehen relevant könnte die bei uns 77% der Wasserversorgnung sichert.
                  Da ist also alles dufte, wenn das ganze Wasser oberflächlich abfließt?
                  Regensammelbecken werden gebaut werden müssen, wenn wir nicht ausreichend Grundwasser haben und Oberflächenwasser konservieren müssen ?!?!?
                  Was wie wo…

                  Sie meinen wir sprechen uns wieder wenn das Problem tatsächlich besteht? Es reicht so lange es reicht, dann sehen wir weiter…das ist mal Pragmatismus und Weitsicht

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              • Reinhard Seevers sagt

                Wir reden anscheinend wirklich aneinander vorbei…..Wassersparen ist keine Option? Das wenigste Wasser wird für das “Überleben” benötigt, es wird zur Aufrechterhaltung des Wohlstands benötigt. Und da finde ich es mehr als heuchlerisch ständig die Landwirtschaft zur Verantwortung zu ziehen.

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                • orfiorf sagt

                  Sehr Seevers, wieso sollte das keine Option sein? In diesem Blogpost ging es aber gar nicht um Möglichkeiten zur Eindämmung von Wasserknappheit? Es ging darum, dass fiese Medien eine Kampagne fahren würden? Im Artikel des ZDFs findet sich “Landwirtschaft” nur Leidtragender einer Dürre – nicht als Täter. Diese Opferrolle haben Sie über Ihre Befindlichkeiten reingebracht.
                  Und falls Sie mein Kommentar meinen, dass der “mir doch egal” Landwirt einfach das Grundwasser anzapft bewässert gegenüber den der mit Umsicht bewässert – das war ein hypothetisches Szenario, ob des “sowas von egal” – (ähnlich bei der Überdüngung)
                  Und wenn es nun aber überhaupt gar kein Problem mit dem Niederschlag gibt (gab ja schon immer Schwankungen usw) schön und gut, nur warum wird dann jährlich über Ernteausfälle geklagt? Irgendeiner verliert ja immer seine Ernte!?
                  Aber wenn es um Bewässerung geht, sehe ich Grundwasser als eher “heilig” um für unseren Lebensstil genutzt zu werden – also für Landwirtschaft – gerade weil es bei uns ja noch genug von Oben geht und Oberflächenwasser gut genug für die Bewässerung ist

                  P.S Mir ist schon klar, dass Deutschland im Vergleich sehr wenig Bewässerung in der Landwirtschaft benötigt…
                  P.P.S nicht jedes Grundwasser ist Trinkwasser geeignet

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              • Ehemaliger Landwirt sagt

                “außerdem ging es da um Flächennutzung…und eine reine Wiese ist für Menschen und Natur nur wertvoller als offener Ackerboden, ”

                So so, offensichtlich essen sie nur Fleisch, oder auch Gras von der Wiesen?

                • orfiorf sagt

                  Ja und wo steht, dass ich Flächen zur Landwirtschaft in Abrede gestellt hat? Richtig nirgends, es ging ja nur darum, dass der offener Ackerboden in _diesem Zustand_ weit weniger Nutzen erbringt als eine Wiese – es geht nicht darum, was diese Fläche vorher geleistet hat oder zukünftig leisten könnte
                  außerdem scheint Ihnen als ehemaliger Landwirt auch die Fantasie zu fehlen, wie man alternativ anbauen könnte und keine offenen Ackerflächen für Monate in im Juli/August bis in September oder länger zu haben
                  und ja es könnte sein, dass das mit aktuellen technischen Mittel nicht produktiv oder wirtschaftlich zu bewerkstelligen ist
                  aber muss Sie ja nicht mehr interessieren…der Kelch wird an Ihnen vorbei gehen

                • Reinhard Seevers sagt

                  …”außerdem scheint Ihnen als ehemaliger Landwirt auch die Fantasie zu fehlen, wie man alternativ anbauen könnte und keine offenen Ackerflächen für Monate in im Juli/August bis in September oder länger zu haben
                  und ja es könnte sein, dass das mit aktuellen technischen Mittel nicht produktiv oder wirtschaftlich zu bewerkstelligen ist
                  aber muss Sie ja nicht mehr interessieren…der Kelch wird an Ihnen vorbei gehen.”

                  Es sind dann solche Sätze, die mich etwas ratlos zurücklassen. Sind sie hier, um uns zu belehren? Sind Sie Landwirt? Oder sind Sie gar vom ZDF gesandt um hier Unruhe zu stiften?😀….um wieder zum Ursprung zurück zu kommen….im Übrigen glaube ich, dass Sie sich nicht an dem Thema abarbeiten sollten, die Mehrheit hat dieses Thema bereits seit Tagen verlassen.

                • orfiorf sagt

                  @Herr Seevers
                  wenn der ehemalige Landwirt keine Anzeichen von aktiver argumentativer Auseinandersetzung zeigt und eher provokante Fragen stellt und damit suggeriert ich läge da vollkommen daneben und hätte was nicht bedacht, dann werde ich auch etwas provokanter – und wenn es eingängliche Konzepte gibt, die ich als nicht Landwirt (bin ja in der Medienbranche) kenne, dann wundert es mich, dass so etwas von Landwirten(TM) nicht bedacht wird und es wirkt dann wohl belehrend…
                  und ja Herr Seevers ich bin vom ZDF fürstlich bezahlt von Ihrer (ehemaligen) GEZ
                  und vom SWR bin ich auch noch
                  https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/grundwasserspiegel-in-der-region-haben-vom-regen-kaum-profitiert-100.html

                  vielleicht ja sogar der Autor, denn genau das habe ich ja hier beschrieben, e.g. dass Niederschlag nicht zwangsweise grundwasserdienlich niederfällt…

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Es gibt eben keine Pauschalaussagen:
                  https://www.grundwasserstandonline.nlwkn.niedersachsen.de/Start

                  Es ist überall unterschiedlich. und wenn es auch keine großartigen Grundwasserneubildungen gegeben hat, so ist das doch auch ganz normal. Wir haben aber doch jetzt ganz andere Probleme, als uns über den Grundwasserzuwachs durch eine “Regenzeit” zu streiten. Ist denn ein eMissernte durch zu viel Wasser nicht erwähnenswert? Kann man das nicht in Relation setzen? Die Pegel werden doch ständig überwacht. Und der einzelne Bürger wird, wie beim Klimawandel, keine Eigenverantwortung verspühren, und sagen, ok, dusche ich eben nur noch dreimal pro Woche, anstatt jeden Tag zweimal. Es ist müßig orfiorf

                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  “außerdem scheint Ihnen als ehemaliger Landwirt auch die Fantasie zu fehlen, wie man alternativ anbauen könnte”

                  Sie könnten mal auf meine Frage antworten, bevor sie mir mangelnde Fantasie unterstellen, dann konnte ich ihnen auch übermitteln, dass sie keine Ahnung haben.

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  “außerdem scheint Ihnen als ehemaliger Landwirt auch die Fantasie zu fehlen, wie man alternativ anbauen könnte und keine offenen Ackerflächen für Monate in im Juli/August bis in September oder länger zu haben
                  und ja es könnte sein, dass das mit aktuellen technischen Mittel nicht produktiv oder wirtschaftlich zu bewerkstelligen ist”
                  Wissen sie, auf meinen Flächen gab und gibt es keine offenen Flächen, sondern nur Gras – 365 Tage im Jahr – mit vielen Bäumen und Rebstöcken darauf.
                  Und in der Tat, mit 75 fehlt mir die Fantasie dies zu ändern.

      • firedragon sagt

        orfiorf,

        zum Glück kam von Dir noch ganz am Ende dieser Satzteil “… wenn das Wasser von oben in den richtigen Dosen ausbleibt …”.

        Ansonsten war es wohl Absicht, meinen Kommentar zu nutzen und falsch zu interpretieren, um das hier
        “… dann denkt er mutmaßlich nicht nachhaltig und zukunftsorientiert und v.a. nicht problembewusst. Im Extremfall kompensiert der Landwirt mit Grundwasser oberflächliche Trockenheiten – macht Kasse …”
        zu unterstellen.

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        • orfiorf sagt

          @firedragon, Ihr Post war doch etwas knapp um das Risiko des Missverstehens zu minimieren. Was war denn Ihre Botschaft? Wir sollen uns nicht so haben mit der Dürre, da die Felder unter Wasser gerade Totalausfall haben?
          Nach dem Motto, was interessiert mich die anhaltenden hohe Zahl an Verhungerten, mein Partner ist gerade an einem Herzinfarkt gestorben. Natürlich interessiert das den Betroffenen nicht wirklich, erwartet ja auch keiner. Nur ist es fragwürdig daraus einen Spin gegen Medien zu erstellen, weil die weiter über Hunger berichtet wird statt über Übergewicht.

          Für mich war Ihr “sowas von egal” die Annahme, dass rationales und nachhaltiges Handeln nicht zu erwarten ist…darunter zähle ich eben auch die Fälle “nach mir die Sintflut” also allen Kuhdung raus aufs ohnehin schon überdüngte Feld, oder wirf die Pumpe an, unser Brunnen ist doppelt so tief wie der Anderen!
          Das lässt sich generalisieren zu meine Partikularinteressen vor Gemeinwohl (“Kasse machen”)

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          • Inga sagt

            Wie kann man denn als Nichtlandwirt behaupten, daß die Landwirte in ihrem Fachbereich was nicht bedacht haben?

            Doch besserwisserisch und respektlos?

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        @ orfiorf
        Für den Fall dass es ihnen entgangen ist, es dreht sich nicht um Afrika, sondern um das heimische Niederschlagswasser.
        Im Übrigen pflegte mein Vater immer zu Sagen, halte andere nicht für blöder, als du selber bist.

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        • orfiorf sagt

          @Ehemaliger Landwirt,
          Wie kommen Sie darauf, dass mir das entgangen sein soll? Wenn dann musste ich an grundlegenden Dingen arbeiten und dazu dienen Analogien, die man (meine Annahme) hoffentlich in einer ähnlichen Schulausbildung schon mal mitbekommen haben könnte.
          Und darauf aufbauend meine Botschaft, dass eine Dürre eben nicht durch temporär und subjektiv viel Niederschlag beendet ist. Andersherum ist es eben auch keine Dürre, wenn es 6 Monate gar nicht regnet (e.g. Afrika + Trockenzeit)
          denn es ist die eklatante Abweichung vom Erwartungswert.
          Und deswegen sehe ich es als vermessen an, einen Spin gegen Medien zu konstruieren nur weil es gerade geregnet hat und es so ungünstig kommt, dass es die Ernten vernichtet.
          Wir können gern darüber diskutieren, ob man hätte erwähnen sollen, dass aktuell es so viel Niederschlag gab, dass Landwirte andere Sorgen haben, es bilanziell dennoch eine Dürre ist – aber da haben ja auch schon Andere erwähnt, dass das unrealistisch ist ob der Vorlaufzeiten von Beiträgen oder auch des Umfangs der daraus resultierenden Beiträge, wenn jeder Aspekt beleuchtet wird.

          Können Sie mir zeigen, wo ich jemand anderen für blöder gehalten habe? Etwa weil ich “verbos” Konzepte erkläre oder hoffentlich gemein geteilte Analogien referenziere?
          Ich werd vielleicht etwas bissig, wenn sich jemand wiederholt renitent gegenüber Konzepten/mathematischen Modellen zeigt oder sehr plumpe/polemische Aussagen trifft – bisher habe ich mich aber in Geduld geübt.
          Ein Anderer wäre gleich in den “offensiven” Modus gegangen und wäre nicht die Extrameile hin zu Erklärungen gegangen – eigentlich ist es eine Würdigung und Respekt, dass jemand sich die Zeit nimmt…

          1
          • Schmeckt gut sagt

            Hilfe, aufhören, wir sind fertig mit Diskussion 😉 . Die nächsten Tage ist hoffentlich “gefühlte Dürre”, damit wir endlich vernünftig ernten können.

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            • Ostbauer sagt

              Hab gerade Ribbelprobe gemacht;17%.Was macht man jetzt? Nasses Getreide hab ich eigentlich schon genug gedroschen. Wetterradar sagt Regen in 30 min an; morgen solls laut Wetterbericht trocken bleiben; und wenn nicht? (Hat er heute auch gesagt) So langsam zehrt`s am Gemüt! Mal noch 7 Tage Druschwetter; das wär`s. Aber solches Erntewetter hatten wir in den 2000 endern häufig; muss ich mich erst wieder dran gewöhnen. Wenigstens stimmen die Qualitäten beim Weizen noch.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            “Können Sie mir zeigen, wo ich jemand anderen für blöder gehalten habe? ”

            Genau in dieser Post haben sie es getan, wo sie mir nebenbei mangelnde Schulbildung vorwerfen.

            • orfiorf sagt

              Entschuldigung, können Sie mich zitieren wo ich Sie für blöder gehalten habe?
              Sie zitierten nur meine Frage “Können Sie mir zeigen, wo ich jemand Anderen für blöder gehalten habe? ”
              Ist dies für Sie schon herabwürdigend?
              Und wo werfe ich Ihnen bitte mangelnde Schulbildung vor?
              Das war nicht der Fall und entsprach Ihrer Leseart und Interpretation.

              Wenn ich mich zu wirr oder komplex ausdrücke, tut mir das leid nur daraus solche Dinge abzuleiten und mir dann auch noch vorzuwerfen halte ich wiederum eher für schwach.

              Scheinbar sind wir jetzt auf der Ebene der Befindlichkeiten angekommen – da möchte ich nicht hin.

              Ich hoffe Sie können die entsprechenden Passagen herausziehen und mir darlegen warum Sie entsprechende Bedeutungen zumessen.

              Grüße

  11. Bauer Eric sagt

    Danke für die Ergänzung. Denke der Artikel ist dadurch schwerer misszuverstehen. Soweit ich das sehe ist das Problem in der Definition von Dürre anzusehen, zur Zeit haben wir (wahrscheinlich) nirgends in Deutschland noch ne Dürre und das war auch am 2. August so der Fall, trotzdem könnte man bis Ende Juli durchaus von einer Dürre sprechen. Bei den Kollegen die Enten konnten war das gut an den kleinen Körnern in meiner Region sehen.
    Ich persönlich bin auch nicht überzeugt davon, das werte unter 80cm einen großen Einfluss auf die Pflanzen hat, wenn es in den oberen 80 zu trocken ist, da nur starkwüchsige Pflanzen überhaupt da dran kommen. Bei meinem flachgründigen Schieferböden sowieso schon nicht.

    5
    • Bauer Willi sagt

      Verstehen Sie jetzt meinen Ärger? Wir ringen wegen Nässe um unsere Ernte und da kommt das ZDF mit Dürre! Am 2. August, wo das Wasser in den Feldern steht…

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      • orfiorf sagt

        Sehr geehrter Bauer Willi,
        ich habe leider trotz Ihres Nachtrags noch das Gefühl, dass Sie hier Dinge durcheinander würfeln die unterschiedliche Thematiken darstellen. Eine Dürre beschreibt doch einen Zustand der über einen längeren Zeitraum besteht – in Referenz zu der Vergangenheit – ählich Definition Klima zu Wetter
        Nun widerspricht Schnee im Sommer ja nicht einer Klimaerwärmung – das ist eben das Wetter

        Nun bedeutet viel Niederschlag in kurzer Zeit eben nicht das Ende einer Dürre, v.a. nicht derer eines gewissen Zeitraums
        Kurzer heftiger Niederschlag e.g. 300mm, sollte auch für Sie klar machen, dass Sie damit keine Ernte einfahren, wenn dieser innerhalb eines Tages am Quartalsende runterkommt; das Wasser fließt weg und Tage später ist es wieder trocken , auch in Ihren 10cm Bodentiefe

        Jetzt dienen diese 1.8m Bodentiefefeuchte als Metrik um einen großeren Wasserhaushalt/Kreislauf zu beschreiben als für Wachstum der oberen, einjährigen Pflanzen – eben genau ein generelles Defizit oder gleichmäßigere Durchfeuchtung – nicht Einzelevents! Fehlt letzteres sinkt der Grundwasserspiegel und macht die generelle Verfügbarkeit von Wasser schwerer!
        Das ist doch genau die Definition von einer Dürre?
        Selbst wenn es dieser Woche die üblichen Montagsmengen geregnet hat und sogar Ernten gefährdet, so könnte es immer noch sein, dass wir in einem generellen Defizit leben der auf lange Sicht unsere permanente oder langjährige Vegetation gefährdet.
        Ausgiebiger Niederschlag ist somit kein logischer Widerspruch zu einer Dürre
        Eine geringe Bodenfeuchte im tiefen Untergrund ist ein Hinweis auf eine Höhe Varianz im Niederschlag wenn die Mengen sonst stimmen, wird das schlimmer wird es weitere Gründe für Ernteausfälle geben

        Wenn dann könnten Sie die Datenerhebung kritisieren, dass es keine (Satelliten) Messung wäre, dafür können Sie sich ja mal mit dem Helmholz Zentrum in Verbindung setzen warum sowas wissenschaftlich benutzt wird, wenn doch Einzelmessungen klar anderes besagen

        8
        • Reinhard Seevers sagt

          Wenn es so simpel wäre, wäre es doch auch richtig, dass 2mm pro Tag übers Jahr verteilt ausreichend Menge wäre…ist es aber nicht. Es muss immer eine gewisse Menge zu einer bestimmten Zeit auf eine bestimmte Bodenart treffen. Denn sonst gäb es sogar bei 750mm Jahresdurchschnitt immer eine Dürre.
          Der Statistiker hat nicht immer dann Recht, wenn seine Rechnung stimmt, es gehört noch etwas mehr dazu.

          2
          • orfiorf sagt

            @Reinhard Seevers
            ja genau, ein wenig Niederschlag pro Tag bewahrt ebenfalls nicht vor der Dürre. Dieses andere Extrem habe ich mir gespart und bin davon ausgegangen, dass sich der Leser das schon herleiten kann – es muss eben genau richtig sein. Und auch in diesem Fall kommt nichts in den tieferen Schichten an, wenn überhaupt in den oberen – und deren Durchfeuchtung zeigt dann weiterhin die Dürre an. Es muss also “genau richtig” sein um den alten Status Quo zu erreichen.
            Aber was das mit Statistik zu tun haben soll bleibt wohl Ihnen vorbehalten, ich wollte gerade ja darauf hinaus, der die Niederschlagsverteilung stimmen muss um auch Dürren anderer Definitionsart zu beenden.

  12. André Sachs sagt

    https://books.google.hu/books/about/Eine_kurze_Naturgeschichte_des_letzten_J.html?id=3MVtAgAAQBAJ&printsec=frontcover&source=kp_read_button&hl=de&newbks=1&newbks_redir=0&gboemv=1&redir_esc=y#v=onepage&q&f=false

    Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends….
    Von Professor. Reichholf.

    Einer der höchst dekorierten Biologen auf diesem Planeten. Früher in dutzende Sendungen des TV eingeladen aber heute sind seine auf Fakten basierenden Schilderungen über die Vergangenheit nicht gern gesehen…

    Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen und danach in sich zu gehen um dann mit wirklichen Fakten und Wissen argumentieren zu können….

    Schönen Sonntag A. S.

    18
    • Mare sagt

      Herr Reuchholf ist keiner der renommiertesten Biologen Deutschlands. Zur seriösen Forschung hat er nicht all zu viel beigetragen. mal in renommierten Abhandlungen zur Ornitologie nachlesen. Da kommt er eigentlich nicht vor. deine Thesen z.b. zum Artrnreichtum in Städten sind schon recht grenzwertig und die Darstellungen sind recht schlampig. Klimageschichte war auch nie sein Sachgebiet.

      4
      • schmeckt gut sagt

        Und da ist sie wieder. Die übliche Vorgehensweise. Das kritische Gegenüber wird durch den Schlamm gezogen ganz ohne aussagekräftige Argumente. Wie ist es denn mit den “Experten” der laut schreienden Weltenretter? Ein wenig Recherche führt dann auch zur Expertise: “unfähig”? Armselig sage ich dazu.

        22
        • Reinhard Seevers sagt

          “Im November 2016 stellte Reichholf die These auf, dass die zu dieser Zeit unter Wild- und Nutzgeflügelbeständen grassierende Vogelgrippe H5N8 nicht, wie vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) angenommen, über Wildenten aus Asien eingeschleppt worden sei. Wahrscheinlicher sei, dass das Virus aus der Intensivtierhaltung stamme und über deren Futter und Erzeugnisse verbreitet werde; die tot aufgefundenen Wildvögel seien eher an Botulismus und schleichender Bleivergiftung durch Schrotkugeln verendet.[28] Reichholfs Thesen wurden von vielen Tier- und Umweltschutzverbänden übernommen, z. B. von NABU[29][30] und Provieh[31]. Das FLI entgegnete im März 2017, es gebe „keinen Zweifel an der Feststellung, dass das Virus mit Zugvögeln aus Asien nach Europa gekommen ist“. Quelle Wikipedia

          3
      • Mark sagt

        @Mare
        Der Mann heisst Josef H.Reichholf, und ist zweifelstfrei ein Forscher im Bereich der Zoologiie und Evolutionsbiologie mit hoher Reputation. Reichholf jagte nie dem wissenschaftlichen Mainstream nach, machte Aussagen, die vielen wissenschaftlichen Mainstreampopulisten nicht gefielen und wurde deshalb auch gegen Ende seiner Tätigkeit massiv von diesen unter Druck gesetzt, so dass er teilweise sogar “kleinbei geben musste”. Von Reichholf stammt unter anderem folgendes: “Auf der Zeitachse der vergangenen 1000 Jahre könnten die letzten 30 Jahre “signifikanter” Klimaveränderung für die weitere Zukunft eine ähnlich bedeutungslose Abweichung sein wie die Serie extrem kalter Winter der kleinen Eiszeit im 16. Jahrhundert.” Und: “Artensterben findet in Deutschland nicht statt.” Den Mut, solche Aussagen zu treffen, obwohl sie nun überhaupt nicht en vogue sind, findet man unter (jungen) Wissenschaftlern praktisch nicht mehr; dieser wurde durch den “wissenschaftlichen Konsens” ersetzt, was einer Katastrophe gleichkommt.

        9
      • Smarti sagt

        Mare, haben Sie auch noch ein Argument das zum Thema passt oder möchten Sie nur bestimmte Personen schlecht machen ? Ist das nicht das genaue Gegenteil von der grünen Netzfeuerwehr ? Gegen Hass, Lügen und Hetze vorgehen… nicht umgekehrt.

        1
      • Limes sagt

        “Zur seriösen Forschung hat er nicht all zu viel beigetragen. mal in renommierten Abhandlungen zur Ornitologie nachlesen.”
        Ach was das steht in renommierten Abhandlungen! 😮😮😮
        Interessant. Können Sie uns mal eine Quelle bzw link senden um dies nachzuvollziehen oder haben Sie dies mal einfach so rausgehauen?

        • Reinhard Seevers sagt

          Wer die Vogelgrippe auf das Futter für die sog. Massentierhaltung zurückführt kann nicht ganz viel Wissenschaftsverständnis haben….

          • Limes sagt

            Reichholf hat in dieser Sache eine These vertreten, nimmt man zur Kenntnis aber die muß man nicht teilen.
            Jedoch grundsätzlich wie @mare dies getan hat mangelnde Seriosität zu unterstellen ohne konkrete Quellen bzw Bsp zu nennen ist kein guter Stil.

      • André Sachs sagt

        Warum verbreiten Sie hier solchen Unfug er bezieht sich in seinen Aussagen zumeist auf die Vergangenheit… Ortschroniken usw. Oder wollen Sie jetzt behaupten das unsere Ahnen die Chroniken wie ein scincefiction Roman geschrieben haben… Kann doch jeder selbst nachprüfen… Und warum muß man publizieren um gut zu seien…. Wer gegen den Mainstream schwimmt ist raus aus der Märchenbuchveranstaltung unserer heutigen Agendapolitik und Wissenschaft… Sie müssen auch mal über den Tellerrand schauen um zu verstehen…

  13. Peter Silie sagt

    Bauer Willi scheint hier Äpfel mit Berinen zu vergleichen. Beim Beitrag vom ZDF, welcher sich auf eine Karte vom Helmholtz Zentrum bezieht geht es um die Feutigkeit bis 1,8m Bodentiefe.
    Bauer Will nimmt eine Karte die die Feutigkeit bis 10 cm Tiefe angibt. Kann man also nicht vergleichen.

    Und wenn Bauer Willi durch Trockenheit Erkteaufälle hat, wen ruft er dann um Hilfe. Genau den Staat, der ihn jetzt schon so schön subventioniert.

    11
    • Bauer Willi sagt

      Bitte den Nachtrag unter dem Artikel lesen.
      Wo rufe ich um Hilfe? Bitte sachlich bleiben.

      26
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Ewig die dauernde Leier mit den Subventionen, es wird langweilig.

      Was verlangt die LG, das 9 Euro Ticket. Ohne Subventionen geht das nicht, wer kritisiert das?????
      Übrigens, der ÖPNV wird bereits jetzt massiv Subventioniert, warum ist das für sie kein Thema?

      21
    • Limes sagt

      Habe keinen Hifruf in dem Beitrag wahrgenommen.
      Da sie Subventionen thematisieren gehe ich davon aus sie sind auch dafür die GEZ Beiträge vollständig zu streichen und durch freiwillige Beiträge zu ersetzen.

      15
    • Dr. Michael Trinkaus sagt

      Dann schauen Sie sich mal auf der Helmholtz Seite die Karten zu den oberen Schichten an. Da wir auch vielerorts, auch bei uns in Euskirchen z. B., eine Dürre postuliert. Wenn ein Modell so offensichtlich schlecht usr, dann glaube ich auch das für 1,8 m nicht. Das Modell (keine “Daten” wie das ZDF behauptet) ist erwiesenermaßen Schrott.

      8
    • C. Meißner sagt

      Nicht richtig schreiben können, aber auf seinen Unsinn im Netz nicht verzichten können. Das sind unsere „gebildeten“ Mitmenschen!!
      Jeder kann ja seine Meinung haben, nur was zur Zeit an Panikmache in den Medien geschieht ist grotesk und das betrifft nicht nur das Wetter- alles an der Realität vorbei, Schulbildung,Sozialpolitik, Gesundheitswesen mit Kinderkliniken, Medikamentenversorgung, die Liste könnte fast unendlich fortgesetzt werden. In diesem Land läuft nichts in geregelten Bahnen, geschweige denn zufriedenstellend.

      14
    • Michael Trinkaus sagt

      Dann gehen Sie doch auf die Helmholtzseite. Für den Oberboden ebenfalls, auch für Sie überprüfbare Fake News verteilt!

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Dass so viele angebliche Bauern auftauchen, ist mir auch aufgefallen und dann noch die vielen Daumen nach oben.
      Dies ist eine gezielte Aktion von einer NGO, oder einer Partei.

      26
  14. Jogibauer sagt

    Angst ist die Basis der grün linken Politik.
    Atomkraft, Gentechnik, Klimawandel.
    Die erste (ARD) und zweite (ZDF) Armee der grün linken Politikerkaste feuert genau diese ganzen Angstthemen beständig auf die Bevölkerung ab. Das nennt man Propaganda und hat sich schon x fach bewährt.
    Das ist einfach Wahnsinn und betrifft längst schon nicht mehr nur die Landwirtschaft.

    76
    • Schlagermann sagt

      Da man das merkt, führt es zu einem weiteren Verlust der Glaubwürdigkeit.
      Das wird erst besser, wenn der Rundfunkbeitrag fällt und die Redakteure ausgewechselt werden.

      50
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Besser wird es nicht, wir wissen nur, dass es bei den Privaten es nur um das Geld geht.

        6
    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Solange es nur die Landwirtschaft betraf, war der Beifall sicher, jetzt trifft es jedem im Geldbeutel.

      9
    • Günter sagt

      Ich hätte echt nicht gedacht, welche Auswirkungen das Internet auf unsere Gesellschaft hat. Man muss mit der aktuellen Regierungspolitik nicht einverstanden sein (ich bin es auch nicht). Was aber in Deutschland mittlerweile passiert ist einfach nur Wahnsinn. Es werden ständig falsche Behauptungen verbreitet. Wir waren ein Volk der Dichter und Denker. Heute hat eine Partei wie die AFD eine Zustimmungsrate von über 20 Prozent, obwohl diese nachweislich Verschwörungstheorien verbreitet.
      Über Jahrhunderte sind wir gut damit gefahren den führenden Fachleuten zu vertrauen. Heute glaubt man lieber irgendwelchen Spinnern, die Corona und den menschgemachten Klimawandel leugnen. Das hat mit Ideologie doch nichts zu tun. Ich bin auch gegen einen übertrieben schnellen Umbau (z.B. Heizungsgesetz). Dass ein Umbau der Energiewirtschaft erforderlich ist daran besteht kein Zweifel. Thema: Atomkraft. Diese Technologie ist doch ein Wahnsinn. Bisher gibt es weltweit noch kein fertiges Endlager. 10000e Generationen können sich mit dem Atommüll, den wir über wenige Jahrzehnte produziert haben herumschlagen. Dass der Strom aus Atomkraft billig ist ist schon lange widerlegt. Das neue Atomkraftwerk in Flameville in F hat rund 18 Mrd. gekostet. Der Strom in Frankreich wird vom Staat daher wohl noch stärker subventioniert als in Deutschland. Sie haben sicherlich auch eine Lösung, wie terroristische Anschläge auf Atomkraftwerke verhindert werden können. Ein solcher Anschlag wird irgendwann kommen und dann bin ich froh, dass unsere Atomkraftwerke nicht mehr aktiv sind. e
      Erklären Sie mal wie Sie einen Terroranschlag mit einer Panzerhaubitze und Drohnen verhindern wollen. Ich verlasse mich ungern darauf, dass islamistische Terroristen das schon nicht machen werden. Alles was möglich ist wird früher oder später passieren…..

      14
      • Martin Popp sagt

        ohne funktionierendes Gehirn ist keine Verstandesleistung zu erbringen.Deshalb ist jegliche Diskussion mit einem solchen Subjekt sinnlos. Wer die grundlegenden Prozesse in unserer Plutokratie nicht versteht kann auch zu vordergründigen politischen Themen keine Stellungnahme abgeben. Da nützen auch keine Medikamente.

        1
      • Gerhard Cervenka sagt

        Es muß immer weitergehen. Sich aus globalen Entwicklungen mit Gesetzen gegen Technologieoffenheit herauszuhalten ist nicht der richtige Weg. Es gibt Chancen den wirklich gefährlichen hochradioaktiven Abfall wieder auf das natürliche Maß zurückzuführen. Chemische Gifte oder Abfälle sind viel gefährlicher als radioaktive Abfälle. Die kommen viel eher in unsere Nahrungskette. Soweit ich weiß reichen aber die Uranvorkommen auch nicht mehr sehr lange. Global werden wir aber als Übergangslösung nicht um Kernkraftwerke rumkommen. Mir sind sichere deutsche Atomkraftwerke lieber als sonstige Gurken.
        Die Zukunft einer Industrienationen wäre schon mit Anlagen in sonnenreichen Gegenden (Solarthermie, Wasserstoff) aber nicht mit Flatterstrom innerhalb Deutschland denkbar. Aber soweit sind wir nicht. China transportiert Strom mit verlustarme Gleichstromleitungen mit Hilfe von Siemens über große Strecken. Es fehlt der politische Wille das Problem vernünftig zu lösen.

        2
      • Regina sagt

        Das die Atomkraftwerke von Frankreich aber nahe der Grenze zu Deutschland stehen, ist Ihnen aber bekannt, oder? Von daher ist es egal, ob Deutschland eigene Atomkraftwerke hat oder nicht. Nur das unsere abgestellt werden und wir das teuer bezahlen müssen, indem wir kräftig dann von Frankreich oder anderweitig kaufen. Selbst Dänemark baut ein neues Atomkraftwerk, da sie gemerkt haben, dass andere Energiequellen nicht ausreichend sind. Klimaschutz ja, aber bitte mit Verstand und nicht in einem Haus Ruck Verfahren

        3
  15. D. Kröber sagt

    Endlich wird die Verwunderung über die Berichterstattung der Öffentlich/rechtlichen größer.. Die größten angstmacher der deutschen medienwelt bei denen lediglich nach dem Mund der linksgrünen “hetzbewgung” geredet wird. Wer da wohl mit wem verkehrt ???
    Also ich wünsche eine halbjährliche Journalisten Tombola für eine wirklich freie Berichterstattung unserer Rundfunkgebühren!

    29
      • Smarti sagt

        Herr Lützen, gefühlt jeder zwanzigste Artikel von diesem Blog behandelt ein Thema ( meist eine Übertreibung, oft eine echte Lüge die von links-grünen Hetzern in die Welt gesetzt wurde. Ihre Politiker… nein lassen wir das. Das gibt nur schlechte Laune.

        5
        • Wolf Lützen sagt

          Smarti, das ZDF hat in diesem Fall nicht gehetzt und nicht gelogen. Die Medien sind in weiten Teilen in privatem Besitz und vertreten überwiegend konservative Positionen. Dort werden grüne oder linke Standpunkte oftmals sehr kritisch betrachtet.

  16. Christian sagt

    Wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, kommt halt nichts vernünftiges bei rum. Die Karten die Sie hier zeigen bilden unterschiedliche Bodentiefen ab. Wenn Sie wirklich Landwirt sind, sollten Sie sich (denke ich) damit besser auskennen. Wenn ich die Bodentiefe bis 10cm mit einer Bodentiefe von bis zu 1,8m vergleiche, dann kann durchaus eine unterschiedliche Wasserdurchdringung vorhanden sein! Dementsprechend haben Sie entweder nicht die richtige Karte gewählt für Ihr „Argument“ oder Sie haben bewusst diese Karte gewählt um Ihre These der über alle Maßen gesteuerten Medien zu überstrapazieren. Nicht falsch verstehen, Framing in Medien ist ein Thema! Keine Frage. Aber: Wenn mit Zahlen Fakten verglichen werden sollen, sollte man dafür sorgen das diese Zahlen vergleichbar sind.

    VG

    31
    • Bauer Willi sagt

      Ich habe Ihren Vorwurf nun schon mehrfach erläutert. Bitte lesen Sie meine Stellungnahmen dazu weiter unten.
      Danke für die Unterstellungen…
      Schönen Sonntag
      Hier regnet es seit Stunden

      33
      • Jörg Boves sagt

        Sehr geehrter Kollege,
        Da die vergleichbarkeit der Karten hier mehrfach thematisiert wurden, wäre es durchaus auch möglich dass es im Artikel nicht allgemein verständlich dargestellt wurde.
        Danke für die Darstellung und für den Anstoß zur einer kritischen Auseindersetzung.
        Schönes Wochenende Jörg Boves

        10
        • Bauer Willi sagt

          @Jörg Boves
          Den Eindruck habe ich auch.
          Es gibt jedoch auch noch die Möglichkeit, es bewusst falsch verstehen zu wollen. Bei einigen habe ich diesen Eindruck.

          17
    • André Sachs sagt

      Das ist so auch nicht richtig wie sie argumentieren. Die Messung der Bodenfeuchte in 1,8 m Tiefe erfolgt nicht über eine praktische visuelle Messung. Diese wird nur berechnet und entbehrt jeglicher Wahrheit. Leider ist dies immer mehr die gängige Praxis unserer bunten Medienwelt.
      Es zählt leider nur noch, einen gewissen Pegel der Angstmache aufrecht zu erhalten.

      17
  17. Olaf Klin sagt

    Was hilft schnell und dauerhaft gegen die Angst vor der Klimakriese?

    Ein kurzer Blick auf die Jahresmitteilung Deiner Rentenversicherung.

    16
  18. Max sagt

    Ich bin zwar nur ein dümmer Junge, aber befinden wir uns nicht Erdgeschichtlich am Ende einer Eiszeit?

    Ob die Kühe nun pupsen oder nicht, es wird so oder so wärmer, und ob das Kind heute in Brunnen fällt oder morgen, Wayne.

    Und in ein paar hundert Jahren, wenn Mal wieder eine Eiszeit ansteht, aus Gründen die die Wissenschaft noch nicht versteht. Wetter durch Planetarien Einfluss oder was weiß ich, schreien alle aus Angst, der Mensch ist Schuld am Eis.

    Ihr seit mir alle zu dumm und führt Deutschland in ein zweite bis dritte Welt Land. Ihr Arbeitslosen Klimaretter zerstört unseren Wohlstand. Ich wünschte Sie würden euch an der Straße kleben lassen.

    83
    • Günter sagt

      Liebe Klimawandelleugner und Verschwörungstheoretetiker!
      Durch die Leugnung von Fakten kommen wir nicht weiter. Ich wohne in der Pfalz. Und bei uns sieht man die Folgen des Klimawandels massiv. Selbst 100 Jahre alte Apfelbäume vertrocknen. Es gibt im Wald Bereiche in den denen alle Bäume durch die Trockenheit abgestorben sind. Und wenn die Bäume tot sind bringt es nichts mehr, wenn es anschließend an 3 Tagen 50 Liter pro qm regnet. In den letzten Monaten hatten wir den CO2-freundlichsten Strom-Mix aller Zeiten und das trotz der Abschaltung der Atomkraftwerke. Ein Teil dieses “Erfolgs” ist den französischen Kernkraftwerken geschuldet. Diese können nicht so einfach heruntergefahren wie ein Gaskraftwerk. Die Betreiber sind daher froh, dass sie den überschüssigen Strom an Deutschland abgeben können. Natürlich kann man darüber streiten, ob das Tempo des Umbaus der Energieversorgung erforderlich ist. Für den Umbau der Energieversorgung weg von den fossilen Brennstoffen gibt es aber schlicht weg keine Alternative. Die fossilen Brennstoffe sind nun mal endlich. Bei gleichem Verbrauch wie heute haben wir noch fossile Brennstoffe für vielleicht 100 Jahre in der Erdkruste. Was macht die Menschheit anschließend? Ein kluger Bauer isst ja auch nicht alle Kartoffeln auf, sondern nimmt ein Teil der Kartoffeln und pflanzt Sie im Frühjahr aus. Und genau so müssen Sie sich das mit der Energieversorgung vorstellen. Damit haben auch die Enkel des Bauern in 100 Jahren noch genügend zu Essen. Bitte erklären Sie mal, wie die Energieversorgung in bspw. 100 Jahren aussehen soll, wenn dann ihrer Forderung folgend alle fossilen Brennstoffe verbraucht sind.

      22
        • Bauer Mathias sagt

          Wenn Sie dem zustimmen, dass man als Bauer am meisten vom Klimawandel betroffen ist. Warum sabotieren Sie dann, den Versuch des ZDFs, die Wahrnehmung für dieses Thema in der Öffentlichkeit, zu sabotieren.

          5
          • Bauer Willi sagt

            Zum Thema habe ich alles gesagt. Es geht Ihnen jetzt doch nur noch darum, mich zu diskreditieren. Das können Sie gerne weiter versuchen, ich werde aber nicht mehr darauf reagieren. Schönen Sonntag.

            24
            • Bauer Mathias sagt

              Ich versuche Sie nicht zu diskreditieren, wenn dies ein Nebeneffekt meiner Kommentare ist tut es mir Leid. Ich habe Respekt vor dem Alter und auch Respekt vor dem was “Die Alten” erreicht haben und auch vor Ihnen.

              Mein Ziel ist mich Meinungsmachern der Rechten, den Klimawandelleugnern und den Kommentaren dieser entgegenzustellen. Ich habe das Gefühl als Bauer in eine Gruppe zu gehören, die viele dieser Meinungsmacher beinhaltet. Dadurch fühle ich mich nicht wohl Landwirt zu sein.
              Ihr Beitrag hat in diese Kerbe geschlagen und und viele dieser Menschen angezogen. Ich habe das Gefühl, dass ich dagegen halten muss und eine andere Meinungen darstellen muss. Und wenn es nur für meinen eigenen Seelenfrieden ist.

              11
              • Schmeckt gut sagt

                Teilweise Zustimmung. Willi weißt darauf hin, dass das ZDF in der Argumentation unsauber (mit vorgefasster Aussage) arbeitet und schon gibt es massive Kritik mit Stoßrichtung “Klimaleugner und Rechter (rechte Kommentatoren). Diese Reaktionen stoßen mich ab, denn so kommen wir insbesondere gegen die “Einfachmacher” der AfD in Erklärungsnot. Einfach alle Kritiker zu Leugnern und Rechten zu erklären hilft letztendlich nur eben diesen Rechten – ich hab schon mehrfach darauf hingewiesen. Ich bin Bauer Willi dankbar, dass er das Thema aufgegriffen hat, denn ähnliche Gedanken hatte ich ebenfalls zu den Veröffentlichungen zu dem Thema. Zu oft wird es verknüpft mit Weltuntergangsszenarien. Das geht mir langsam gehörig oft den Geist. Leute, versucht nicht die Leute für doof zu verkaufen, arbeitet sauber und zeigt uns bitte (umsetzbare) Lösungen. Die gibt es, verursachen hohe Kosten und sind oft nicht angenehm. Aber sagt das bitte auch. Kein WischiWaschi mehr. Und wir Bauern sind ein Teil der Lösung, nicht das Problem. Von den Lösungsstrategien könnten wir unsere Familien auch ernähren, aber wir werden nicht unser Vermögen für Träume opfern. Dann Tschüß, seht zu, wie ihr klarkommt.

                15
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Sie sagen es, Versuch des ZDFs,.
            Von einem Sender des öffentlichen Rundfunk könnte man erwarten, dass man keine Versuche veröffentlicht, sondern mit Fakten untermauert, sendet.
            Verstehen sie den Unterschied?

            13
      • André Sachs sagt

        Es ist doch aber keinesfalls ein Zugewinn wenn man co2 neutral Energiewirtschaft betreibt…. Schauen Sie sich einmal Messwerte an von Temperaturen im Umkreis von Solarfeldern oder den Einfluss von riesigen Windparks auf den Wind selbst… Das sind auch Parameter die überhaupt nicht thematisiert werden aber diese sind nunmal vorhanden… Die versiegelung der Böden durch wachsende urbaniesierung und die Begradigung der Flüsse sind ein Hauptindikator für die schnelle Entwässerung riesiger Landstriche in Deutschland…. Das Medienwirksame Co2 hingegen ist ein absoluter Unsinn es verspricht nur die Generierung von Milliarden an Euros.
        Diese Diskussion über das Thema ist wirklich Nervraubend Vorallem weil man diesbezüglich andauernd mit Leuten zu tun hat die nur nach Bauchgefühl und Notenheft der Medien und Regierung argumentieren…
        Bewaffnet euch doch endlich einmal mit vernünftigem Wissen und geht nicht ständig unbewaffnet zum Duell…

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        • orfiorf sagt

          @ Andre Sachs: was sind denn Ihre Waffen, whataboutism? Solarpanel und WKAs erzeugen lokale Veränderungen, die ggfs vernachlässigbar sind, e.g Hoehere Temperaturen in 1.5m Höhe und trotzdem weniger Austrocknung am Boden, oder Windwiderstand unserer ursprünglichen Landschaft (Wald!) Zu zahlreichen Wiesen und Feldern und ggfs Bebauung – vernachlässigbar (Kopf kahl geschoren und jetzt regen wir uns über ein kleines Teufelshärchen auf?)
          CO2 Konzentration ist eine globale Beobachtung – deswegen spricht die Welt drüber

          Es geht darum unseren Lebensstil möglichst invariant zu ermöglichen, eben auch unseren Energiebedarf
          Versiegelung ist da definitv ein Thema denn es ist ja nicht invariant v.a. Wenn die Flächen nicht optimal genutzt werden und es deswegen noch mehr Flächen braucht

          • Reinhard Seevers sagt

            “Wenn die Flächen nicht optimal genutzt werden und es deswegen noch mehr Flächen braucht.”

            Was ist denn optimal genutzt? Wenn Logistikzentren, Chipfabriken und Freizeitparks auf der grünen Wiese errichtet werden? Es wird auf eine Spaltung hinauslaufen, die auf Neid und Missgunst hinauslaufen, siehe Porschepark.

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            • orfiorf sagt

              @Reinhard Seevers ich bin nicht gekommen um hier optimale Flächennutzung zu definieren
              aber eine Richtung kann man da schon vorgeben: z.B. verschiedene Nutzungsarten auf der selben potentiell versiegelten Fläche: Energieerzeugung, Wohn/Gewerbe/Industrieraum, Stellplätze
              das heißt vmtl massiver Tiefbau; denn wenn wir unsere Landschaft ja nicht verschandeln wollen (O-Ton) dürfte konsequenter Weise nicht mal das Gebäude jeder Art oberirdisch sein
              Ich kenne den Fall Porschepark nicht, wieso läuft es auf Neid und Missgunst hinaus, wenn die Fläche besser genutzt werden soll?
              Da haben wir noch so viel Potential, Dachflächen mit Solar (Wohn und v.a. (Industrie/Gewerbe-)Hallen, ggfs Parkplätze – sollte doch eigentlich die Mindestanforderung an eine weitere Versiegelung sein?
              Eine grüne Wiese ist auch eher weniger schlimm, wenn man bedenkt dass vorher da Wald war – das ist jetzt quasi auch schon totes Land

              • Reinhard Seevers sagt

                “Eine grüne Wiese ist auch eher weniger schlimm, wenn man bedenkt dass vorher da Wald war – das ist jetzt quasi auch schon totes Land.”

                Diskussion uberflüssig……

                2
    • Rolf Schweitzer sagt

      Solche Kommentare sind bodenlos dämlich. Die Zusammenhänge sind nicht nicht nur wissenschaftlich, sondern inzwischen offensichtlich für jeden, dem nicht alles egal erlebbar, offensichtlich und eben belegbar.
      Wenn man etwas nicht versteht, könnte man ja auch mal still sein, das wäre doch mal was

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      • Uli sagt

        moin, da wäre es doch sinnvoll, erstmal auf den gleichen Wissensstand zu kommen. Es gibt hunderte Wissenschaftler, die etwas anderes zum Klimawandel sagen, die allerdings nix sagen durften. Oder selbst wenn, wie sogar im Bundestag, diskreditiert, entlassen ( oder schlimmeres) wurden. Da fließt dann eben mal kein Geld mehr hin. zack, sind “alle” einig. schönen Sonntag und gute Recherche!

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      • Limes sagt

        “Wenn man etwas nicht versteht, könnte man ja auch mal still sein, das wäre doch mal was”
        Ach was!!! Still sein! Könnte man als Zensur verstehen, das wollen doch Demokraten nicht Demokratie lebt vom Austausch.
        Wer hier etwas nicht verstanden hat ist offen und ja Überzeugung ist ein mühsames Geschäft, Anordnung zum Schweigen ist aber nicht der beste Weg um zu überzeugen. Übrigens mit Unflätigkeiten wie “Solche Kommentare sind bodenlos dämlich.” überzeugen nicht wirklich zumal auch der Rest wenig Substanz enthält. Muß man aber wohl in einem offen blog hinnehmen aber nicht kommentarlos!

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        • orfiorf sagt

          @Limes
          Das verstehen Sie leider falsch. Zum einen sind Demokratie und Meinungsfreiheit zwei Systeme die auch getrennt voneinander existieren könnten. Wir verknüpfen es nur eng miteinander weil wir glauben Demokratie funktioniere nur über freie öffentlichen Meinungsaustausch.
          Zum Anderen heißt es nicht, dass Meinungen nicht kritisiert werden oder gar sanktioniert werden dürfen.
          Primär ging es vmtl den Herrn Schweitzer um ein bekanntes Sprichwort, dass durchaus seine Berechtigung hat: “wenn man keine Ahnung hat,…”
          und da hat halt “Max” (vorsätzlich?) ziemlich tief ins Klo gegriffen, trifft mit den Übersimplifizierungen aber offensichtlich den Nerv der Leserschaft
          Also gilt, erst einmal auf Wissensstand bringen bevor man vermeintliche Tatsachenbehauptungen in den Raum stellt – Fragen wiederum ist ok, wenn man keine Ahnung hat

          und was soll man auf substanzloses Gebrabbel antworten – vorauseilende Argumentation, wenn er doch nur ein Troll war?

          Sieht man doch schon an der Behauptung “Wohnstand verlieren”
          Warum passiert denn das? Weil diese Klimakleber nicht arbeiten (können? werden ja in 20Jahre Knast gewünscht – Demokratie und Rechtsstattverständnis ist auch weniger stark ausgebaut an der Stelle)?
          Oder weil wir _effiziente_ Heizungen und Wohnungen bauen sollen und uns damit nicht auf externe Lieferanten einlassen müssen, denen wir jährlich zig Milliarden überweisen und das auch erstmal verdient werden muss?
          und so unseren Einfluss auf Klimaänderungen minimal zu halten…so dass Dürren oder zu viel Regen in Zeiträumen unsere Landwirtschaft weniger dezimieren und die eigene Versorgung weniger in Abhängigkeiten gerät?
          Oder dass unsere “Werte” (e.g. Eigentum) noch so oft in Hochwasser davon gespült oder in Feuerwalzen verbrannt werden?
          Das ist bestimmt kein Wohlstandsverlust – dafür gibt’s doch sicher Versicherungen!!
          Und wenn nicht, waren es bestimmt die Grünen, die es verboten haben!

          *seufz*

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          • Limes sagt

            @orfiorf
            “Zum einen sind Demokratie und Meinungsfreiheit zwei Systeme die auch getrennt voneinander existieren könnten…..wir glauben Demokratie funktioniere nur über freie öffentlichen Meinungsaustausch.”
            Ihre Einlassungen zeigen es fehlt ihnen an der nötigen Sensibiltät um frühzeitig totalitäre Mechanismen (z.B Einschränkung der Meinungsfreiheit) zu erkennen! Teilen Sie diese sogar? Insofern ist mein Kommentar in der Sache richtig und wichtig, vor allem bestätigt durch ihren Beitrag.

            “Also gilt, erst einmal auf Wissensstand bringen bevor man vermeintliche Tatsachenbehauptungen in den Raum stellt – Fragen wiederum ist ok, wenn man keine Ahnung hat”
            Putzig weder Sie noch @Rolf Schweitzer haben bisher einen Wissensbeitrag in der Sache geleistet nicht in diesem und in anderen Beiträgen stattdessen arbeiten Sie mit Unterstellungen und Nebelbomben. Aber großzügig wollen sie anderen erlauben Fragen zu stellen, wie Sie es formulieren “Fragen ist ok”. Alles klar! Sie bestimmen wer was fragen darf und die genehmen Antworten kennen Sie auch schon nicht wahr! Denn sie präferieren ja wie es scheint ein neues System in dem Meinungsfreiheit und Demokratie getrennt werden können.
            Den Rest ihres Kommentares ordne ich mal um bei ihren Worten zu bleiben als Gebrabbel ein.

    • Inga sagt

      In Bielefeld ist eine Veranstsltung von AnimalCare
      Die wollen aufklären
      dass man die Nutztierhaltung runterfahren muß, weil Fleisch umweltschädlich ist, wegen der Luftausscheidung der Kühe.

      Werden da auch Äpfel mit Birnen verwechselt?
      Dann aber auf die Straße stellen und darüber aufklären wollen!?!

      Die eigene Dummheit zu Markte tragen?

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  19. BauerMalte sagt

    Es ist wie Deutschland in dem 20iger Jahren. Die Grünen haben nur ein Angstthema…Klima…damit rechtfertigen sie ihre Irre idiologie getriebene Politik ohne Sinn und Verstand. Siehe Abschaltung Atomkraftwerk und Hochfahren der CO2 schleuden Kohlekraftwerk oder noch bessrr…den Strom künstlich verteuern mit der co 2 Abgabe und dann wieder den Strom zu subventionieren mit dem Industriestrompreis hähähä?
    Und wenn man nicht mehr weiter weiß kommt die Moralkeule. Das war in den 1920iger Jahren auch so…und die Systemmedien machen fleißig mir bei der Ansgterzeugung. 13% Grünwalder aber medial denkt man wir haben eine 90% gewählte grünenregierung..Habeck hoch und runter..
    Leute wenn ihr Angst vor der Klimazukunft habt..dafür gibt es Ärzte….Die Grünen.sind der Untergang des Landes…Zu glauben das wir Deutsche im Alleingang das Weltklima retten ist dumm und arrogant. genauso zu glauben man könnte alles auf Öko Strom umstellen..mal gefragt wieso kein 2. Land auf der Welt diesen Weg mit geht? Wie 1933..man glaubt man sei die überlegenen und die einzigen die auf dem richtigen Weg sind. Ich habe aber keine Erwartungen mehr an die Politik wie die Masse bei den Grünen es nicht mal bis zum berufabschluss geschafft hat..Hatte Hitler übrigens auch nicht.

    Nächste Thema sind Hitzetode…das.wahre Problem ist sich eher die Medikamentenknappheit???

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    • Bauer Mathias sagt

      Es ist wie Deutschland in dem 20iger Jahren. Die AfD hat nur ein Angstthema…die Grünensozalisten…damit rechtfertigen sie ihre Irre ideologien getriebene Politik ohne Sinn und Verstand. Siehe Leugnung des Klimawandels und Hochfahren der CO2 schleuden Kohlekraftwerk oder noch bessrr…den Strom künstlich verteuern mit der Abschaltung von Windkrafträdern und dann wieder den Strom zu subventionieren mit dem Industriestrompreis hähähä?
      Und wenn man nicht mehr weiter weiß kommt die Flüchtlingskeule. Das war in den 1920iger Jahren auch so…und die Systemmedien machen fleißig mir bei der Ansgterzeugung. 20% AfD aber medial denkt man wir haben eine 90% Faschisten ..Höcke hoch und runter..
      Leute wenn ihr Angst vor der den Grünen habt..dafür gibt es Ärzte….Die Faschisten sind der Untergang des Landes… Zu glauben das wir Deutsche nicht betroffen sind, wenn wir die Tatsachen wie alle anderen ignorieren ist dumm und arrogant. genauso zu glauben man könnte alles so lassen wie es ist..mal gefragt wieso es Weltklimaräte gibt? Wie 1933..man glaubt man sei die überlegenen und die einzigen die auf dem richtigen Weg sind. Ich habe aber keine Erwartungen mehr an die Politik wie die Masse bei den Faschistenwählern es nicht mal bis zum berufabschluss geschafft hat..Hatte Hitler übrigens auch nicht.

      Nächste Thema sind Flüchtline…das.wahre Problem ist sich eher die Orte die durch den Klimawandel unbewohnbar werden???

      Habe Ihren Beitrag korrigiert.

      25
      • Uwe Kirschner sagt

        So wie es aussieht hast du auch keinen berufsabschluss, da würdest du wissen das in der afd die meisten Handwerker, polizisten und Akademiker sitzen, und bei den Grünen? Da sitzen Buchautor und der Rest studienabbrecher. Faschismus, du weißt gar nicht was Faschismus ist. hättest dich mal nicht so viel impfen lassen sollen, das wäre der Kopf noch intakt.

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        • Bauer Mathias sagt

          Wir können uns auch gerne außerhalb dieses Kommentarbereich beleidigen. Das muss nicht öffentlich sein ich werde jetzt nach meine Raps sehen, ob er trocken ist. Ich bin da gerne zu einem Telefonat bereit.

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        • orfiorf sagt

          @Uwe Kirschner
          Warum braucht man denn einen Berufsabschluss um so etwas zu wissen? Es braucht in jedem Fall ein Grundniveau an Bildung und Erziehnung, dass man Andersdenkende nicht gleich versucht zu beleidigen
          Die Akademiker sind doch überwiegend schon wieder vom Boot gegangen oder wurden ob der Rationalität und Differenzierbarkeit rausgedrängt
          Was bleibt dann übrig, Berufe die maximal einen Realschulabschluss benötigen – großes Kino. Ein Studienabbrecher hatte zumindest die sog. Hochschulreife.
          Wenn man sich aber nun darauf versteifen möchte wie der Ausbildungspfad verlaufen ist um die Kompetenz herzuleiten…dann erklären Sie mal die Fortschritte/Errungenschaften von 2*16 Jahren C*U Regierungen
          Sehr gute Bildung für alle scheint es definitiv nicht gewesen zu sein (ja, aber Ländersache!!!)
          Kompetenz war in de Politik seltenst ein beobachtbares Merkmal.

          Wenn Sie Ihre Mitmenschen dutzen obwohl Sie sie nicht kennen: siehe Erziehung
          und die Referenz mit dem Impfen…komische Referenz, hier hat nicht einer sowas angedeutet, kommen Sie darauf weil er nicht ins Grünengruppenbashing mit einstimmt und stattdessen die AfD substituiert? Was hat Impfen mit den Grünen zu tun? Die Impfkampagne startet unter Merkel 2020…(für Sie: CDU)
          Was meinen Sie was undifferenziertes Gruppenbashing mit Attribuierung allen Schlechtes eigentlich so ist?
          Wikipedia dazu: „durch eine obsessive Beschäftigung mit dem Niedergang, der Demütigung oder der Opferrolle einer Gemeinschaft”
          “Wohlstandsverlust”, “irre Ideologie … ohne Sinn und Verstand”, “Systemmedien”, “führt unser Land in dritte Welt”
          also dieses aggressive und und differenzierte Framing hat sehr wohl Tendenzen aus dem zitierten Artikel bei Wikipedia “Faschismus”

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      • Manfred Hauptreif sagt

        Weltklimarat hat nur eine Aufgabe: Die negativen Folgen des Klimawandels zu zeigen! Ob auch nur eine vorgeschlagene Maßnahme des IPCCetwas am Klimawandel ändert, darf man getrost bezweifeln. Naja macht ja auch die Bundesregierung, z.B. mehr Atomkraftwerke zu bauen, ist auch so ein Rat, den man lieber ignoriert.

        Zu den Maßnahmen des IPCC gehören auch die regelmäßig stattfindenden Präsenzkongresse, überall in der Welt, wo in schöner Regelmäßigkeit zigtausend Leute hinfliegen.

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    • Wolf Lützen sagt

      Zwischen den Grünen und den Nazis liegen Welten. Deutschland hat in seiner Industriegeschichte sehr viel CO2 ausgestoßen, schon deshalb hat es die Aufgabe, diese Belastung nicht noch fort zu setzen. Es gibt Gegenden, da steht den Bewohnern das Wasser demnächst bis zum Hals. Atomstrom ist teuer, unsicher und giftig für Tausende Generationen. Frühere Regierungen haben die Köpfe jahrzehntelang in den Sand gesteckt. Wo bleibt die Kritik daran?

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  20. Wolf Lützen sagt

    Herr Seevers, wir hatten in den letzten Jahren mehrfach mehrere Wochen ohne Regen, dann vielleicht Starkregen, der wegen der vorigen Trockenheit vom Boden nicht aufgenommen wird, sondern oberirdisch abfließt. Und dann soll ich mein aufgefangenes Regenwasser dem Grundwasser zuführen? Nein, ich kann damit Pflanzen und Saat gießen und entnehme es nicht dem Grundwasser. Wir haben etliche Regionen in Deutschland, die Dürrefolgen zu verzeichnen haben. Dort und an vielen Orten macht es Sinn
    Stauräume für Wasser anzulegen, Zisternen sind ein solcher Stauraum.
    Es wird Zielkonflikte geben, wie künftig das Wasser verteilt wird. Es ist sicher Unsinn, diese wichtige Ressource kostenlos abzugeben, es ist auch nicht sinnvoll, Milliarden Liter Wasser
    Lidl und anderen Mineralwasserherstellern zu überlassen.
    Das häufige Grünen- Bashing ist unsinnig. Die vielen Regierungen vorher haben vieles versäumt, deshalb jetzt die Eile bei vielen Maßnahmen.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Richtig,
      frühere Regierungen haben es versäumt, der Versiegelungen Einhalt zu gebieten, die jetzige Regierung will der Landwirtschaft die Beregnung verbieten, damit die urbane Bevölkerung kein Wasser einsparen muss.
      Zisternen sind der richtige Weg, Versickerungsgruben im Bestandsbau sind kaum zu verwirklichen.

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  21. evo.... sagt

    Momentan haben wir das Wetter, dass ich durch den Klimawandel vor 25 erwartet habe:

    Die Meere sind so warm wie nie-> es verdampft soviel Wasser wie nie -> es regnet wie nie.

    Auch das Mittelmeer ist so warm wie nie:

    https://www.wetter.de/cms/hitze-sommer-gleich-unwetter-herbst-mittelmeer-warm-wie-nie-mit-extremen-folgen-bis-deutschland-5052974.html

    Ich vermute jetzt mal, dass man am Mittelmeer Südwind hatte (Schirokko) und bläst es die feuchte Luft über der Adria nach Norden. An der Südflanke der Alpen (Kärnten, Slowenien) regnet es dann , wegen des LUV-Effektes, ab.

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    • evo.... sagt

      Noch was bezüglich ZDF:

      Nach meiner Erfahrung haben die eine Vorlaufzeit von 3…4 Wochen. Da wird ein Beitrag produziert und dann wird er eingeplant. Mal abgesehen von den Nachrichten.

      Das würde vom Zeitraum mit dem Regen hier zusammenpassen. Ich habe einen Teil des Greenings erst Mitte Mai gedrillt und dann hat es erst Ende Juni wieder. Musste dann dem Amt den braunen Acker erklären.

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  22. Bauer Eric sagt

    Sehr geehrter Herr Willi,
    warum haben sie das Bild vom ZDF abgeschnitten? wenn man dort nämlich in den unteren Bereich schaut sieht man ja, das die Daten des ZDF sich auf den Bodenbereich von 0-180cm bezieht im Mittel über den Zeitraum von 30 Tagen vor dem 31.07. also mindestens 25 Tage je nach Region lagen vor dem Regen.
    Sie hingegen stellen nur eine Grafik der aktuellen Werte nach dem Regen ein, die sich auch nur auf die obersten 10 cm bezieht. Haben sie die Daten des ZDF Beitrags nicht verstanden? oder haben sie die Daten verstanden, aber gesehen, dass es regnet und sind deswegen der Meinung, das die Daten falsch sind?
    Beides ist bei der große ihrer Leserschaft nicht unbedenklich, entweder sie verbreiten mutwillig unvollständigige Informationen, oder sie verbreiten Informationen, über die Sie selber kein Verständnis besitzen. Natürlich gibt es noch die dritte Möglichkeit, das sie mit voller Absicht den unteren Teil des ZDF Bildes abgeschnitten und Fehlinformation verbreiten um ihre Leserschaft gegen die Fakten anzutreiben, weil es ihnen auf persönlicher Ebene Bereicherung erbringt, aber das möchte ich von einem geschätzten Kollegen natürlich nicht erwarten.

    Grüße von einem Vollerwerbslandwirts, der sich zwar über den Regen der letzten Wochen freut, aber besorgt über den langjährigen Trend der Sommertrockenheit ist, da er den in den letzten Jahren gut selber beobachten konnte.

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    • Bauer Willi sagt

      Sehr geehrter Bauer Eric
      Ihr Kommentar ist eine Aneinanderreihung von Unterstellungen. Was das Fachliche angeht, so habe ich mehrfach erläutert, warum ich die Kritik an das ZDF richte. Schauen Sie bitte in die Kommentare.

      Und ja, ich bin Nebenerwerbslandwirt, also Ihrer Meinung nach kein “richtiger” Landwirt.

      Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag. Hier regnet es schon wieder seit Stunden.

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      • Claudia Roth sagt

        also Willi, warum halbe Bilder einstellen? daß ist Stimmungsmache mit Halbwahrheiten!

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        • Markus Kempen sagt

          Die Methodik, die diesen Karten zugrunde liegt, ist sehr verschieden und damit ein direkten Vergleich ziemlich schwierig. Wer zwei so unterschiedliche Karten in einem Betrag zeigt, sollte die Unterschiede erläutern und so dem Leser helfen zu verstehen was er da sieht. Wer nur die Bilder anguckt, muss denken, da ist irgendwas “falsch”. Und da es im Moment regnet, muss das “trocken” ja wohl “falsch” sein. Das unterstützen Sie mit “Die vom ZDF gezeigt Karte ist falsch!!!”. Nach 2 Tagen können Sie in den Kommentaren auf einmal die Unterscheide erläutern. Warum nicht gleich so? So schwierig war es ja anscheinend nicht viele Kommentatoren haben es ja auch nach ein bisschen Recherche verstanden.

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        • Bauer Willi sagt

          Es handelt sich beim obigen Kommentator nicht um Claudia Roth.
          Wie ich eben feststelle, läuft die Mailadresse, unter der der Kommentar veröffentlich wurde, ins Leere. Es ist also Fake.
          Schäbig.

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      • Bauer Eric sagt

        Ich möchte ihnen auf keiner Weise unterstellen das sie kein richtiger Landwirt sind, Landwirt ist Landwirt ob Nebenerwerb oder Hauptwerb.
        Warum korrigieren sie nicht den Haupttext anstatt sich in den Kommentaren mit einzelnen zu streiten?
        Aber wenn es um die Berichterstattung des ZDF geht, wo liegt das Problem? wie sie auch hat das ZDF ihre Quellen genannt und die Datengrundlage genannt, jeder Leser kann sich den Artikel anschauen und sehen das es um die Daten des gesamten Juli geht. Von daher kann ich Fachlich nichts am Journalismus des ZDF’s aussetzen. Wo genau liegt denn das Problem, welches sie mit dem Artikel haben? Das es Grade regnet heißt ja nicht das es davor nicht genug geregnet hat.
        ich habe mir um unabhängiger zu sein extra eine eigene Wetterstation für meinem Hof geholt und in der könnte ich die Wetterdaten nur bestätigen.
        in meinem Boden habe ich leider nur ca 40-60 cm Durchwurzelvater Bodenraum und wenn wir da beim DWD in die Daten schauen hätten wir auch dort in den letzten 2 Monaten akutes Dürrepotenzial. Leider habe ich keinen Boden, der bis auf 80 cm Durchwurzelbar ist, von daher ist die Dürre der letzten Jahre bei mir stets akut zu beobachten.
        Das zu meinen Persönlichen Erfahrungen mit der Trockenheit, nur weil es jetzt regnet bringt das mir leider nichts für die letzten Zeit Monate in denen mein Mais vertrocknet ist.
        Was ist nun ihre Aussage zu den letzten Monaten? darf der ZDF nicht über eine ungewöhnliche Trockenheit berichten? Meiner Meinung nach muss Berichterstattung nicht politisch sein, solange sie sich an die Fakten hält und das hat das ZDF in diesem Fall auch getan.
        mit freundlichen Grüßen

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        • Uli sagt

          moin, wenn ein Artikel am 2.8. zu einer Trockenheit von Anfang Juli benutzt wird, um die Bevölkerung in Angst zu halten, dann kann man da mal drauf hinweisen. Die schöne blaue Farbe aktuell bringen sie nicht. Und Mais anbauen in Deutschland kann man sicher auch drüber unterhalten ob der hierher gehört. schönen Sonntag noch

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  23. Held der Arbeit sagt

    Bauer Willi hat mal wieder nicht richtig zugehört.
    Beim ZDF geht es um die Bodenfeuchte in 1,80 m Tiefe.
    Unser Held Willi setzt dagegen die Bodenfeuchte in 10 cm Tiefe.
    Er vergleicht hier Äpfel mit Birnen.
    Stimmungsmache der dümmsten Art.

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    • Bauer Willi sagt

      Falsch. Bei der Karte im ZDF geht es um das Mittel der Bodenfeuchte von 0 bis 180 cm, dies gemittelt über 30 Tage und bezogen auf den Zeitraum 1951-2015. Ich habe einen Link angegeben, in dem man die Bodenfeuchte von 0 bis 200 cm ablesen kann. Wenn man sich die Mühe macht, die einzelnen Bodenzonen anzusehen wird man feststellen, dass die Bodenfeuchte unterhalb von 80 cm normal ist.

      Sie unterstellen mir Dummheit. Ist das Ihre Art, einen Dialog zu führen?

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  24. Arnold Krämer sagt

    Bauer Willi hat sich für seine berechtigte Kritik an den ÖR-Medien ein weniger gut geeignetes, trotzdem verständliches Beispiel ausgesucht. Sein überzeugender Kronzeuge ist kein geringerer als Peter Voss, früher SWR-Intendant und davor Chef der ZDF-Nachrichtenredaktion mit einem aktuellen Beitrag in der FAZ. Darin auch der von Bauer Willi thematisierte Greenwashing-Skandal von Netto. Leider hinter der Bezahlschranke.
    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/peter-voss-ueber-die-skandale-bei-ard-und-zdf-19081362.html

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    • Markus Kempen sagt

      Wenn ein Professor in der Prüfung fragt “Sind sie dafür, dass …. und begründen sie ihre Antwort”, gibt es eine gute Note, wenn die Begründung gut ist – nicht für “ja” oder “nein”. Nur weil es beim ÖRR schlechte Berichte gibt, muss nicht jeder Bericht schlecht sein. Dieser Bericht zur Trockenheit war nicht schlecht – nur vom Timing her etwas unpassend. Die Argumentation von Bauer Willi war einfach schwach und oberflächlich. Von einem Dr. agr. hätte ich da einfach fundiertere oder zielgenauere Kritik erwartet. Nur weil es gerade nass-kalt ist, sollte man nicht alle kritisieren, die etwas über Trockenheit oder Hitze zum besten geben.

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      • Limes sagt

        zur Erinnerung ZDF am 2 August Überschrift
        Dürre-Karte:So trocken ist es aktuell in Deutschland
        von Luisa Billmayer Datum. 02.08.2023 09:25 Uhr
        “Nur weil es gerade nass-kalt ist, sollte man nicht alle kritisieren, die etwas über Trockenheit oder Hitze zum besten geben.”
        Eine Überschrift zu diesem Zeitpunkt am 2 August da viele Landwirte aufgrund der derzeitigen Regenperiode um ihre Ernte fürchten empfinden ich ich sags mal höfflich unpassend und wurde als solche adressiert.
        Natürlich hat jemand der täglich im Feld steht eine andere Einschätzung als jemand der eher Büroarbeiten verrichtet. Der blog hier ist eine Möglichkeit zu lernen das ist wohl hoffe ich gelungen.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        “. Nur weil es beim ÖRR schlechte Berichte gibt, muss nicht jeder Bericht schlecht sein. Dieser Bericht zur Trockenheit war nicht schlecht – nur vom Timing her etwas unpassend”
        Für meine Rundfunkgebühren verlange ich NUR gute Beiträge, keine schlechten, das wird man noch verlangen dürfen.

        Offensichtlich liegen die Verantwortlichen des ÖRR im Süden in der Sonne und haben noch nicht mitbekommen, dass die deutschen Bauern um ihre Weizenernte bangen.
        Übrigens, mich betrifft es nicht, meine Apfelbäume sind für den Regen dankbar.

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  25. Jens Meyer sagt

    @Bauer Willi: Der Regen dieser Tage hilft den vertrockneten Bäumen in Deutschland entlang der Autobahnen nicht. Es ist augenscheinlich zu erkennen, der deutsche Wald und die Pflanzengesellschaften sterben, der menschengemachte Klimawandel ist da. Da hilft auch kein Lobbymus oder PR Beitrag finanziert z.B. von Bayer Crop Sciences Monheim.

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    • Bauer Willi sagt

      @Jens Meyer (ich vermute mal, dass Sie wriklich so heißen)

      Meine Kritik richtet sich gegen das ZDF, dass in einer Phase, wo wir Landwirte vor Nässe nicht auf den Acker kommen, eine Dürrekarte veröffentlicht, in der der Eindruck erweckt wird, als würde Deutschland vertrocknen.
      Ich habe kein Wort über den Klimawandel verloren. Sie unterstellen mir einiges, dass ich nicht gesagt oder geschrieben habe.

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      • das Pferd sagt

        Also ich muß bin durch Zufall auf die Seite gestoßen, mich interessierte einfach die Frage, ob der Regen der letzten Wochen (nein, den leugne ich nicht, um schon mal die größte Spinnerei abzufangen) eine entspannende Auswirkung auf das Grundwasser hat.
        Und dann treffe ich auf einen Artikel “total irre”, also die Behauptung von Geistesschwäche, für Leute, die ein langfristiges Wasserdefizit sehen.
        Wenige Mausklicks klärten, daß sie Sie weder im Beobachtungszeitraum noch in der Bodenschicht sich auf die Daten des ZDF bezogen. OK, es war das gleiche Land, zugegeben.

        Muß denn dieser ganze Kampfmodus sein? Ich schaue ja bewußt auch mal auf solche Erfahrungsseiten, ich will ja auch die ganze Ablehnung der Realität des Klimawandels verstehen, so kommt man ja nicht weiter. Ja, ich habe Ihren Halbsatz, daß Sie ihn akzeptieren, gelesen.
        Könnte man nicht, wenn man sich sowohl in den Daten als auch in der Form so extrem daneben benommen hat, mal korrigieren? Wir kommen doch nicht mehr weiter in Diskussionen, bei der einfach mit falschen Fakten gearbeitet wird. Informativ zu unterschiedlichen Bodenschichten fand ich übrigens den DWD.

        2
        • Bauer Willi sagt

          170 Kommentare. Es ist alles gesagt. Sorry, aber lesen Sie einfach meine Kommentare und den Artikel noch einmal. Bis zum Schluss. Danke.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Einfach alle Kommentare lesen, dann wird es deutlicher und man muss nichts vermuten.

        • Smarti sagt

          Hallo das Pferd. Ich finde Ihre Namenswahl passt überhaupt nicht zu Ihren Worten. Pferde sind sehr empathische, feinfühlige Wesen, die zwar mal explodieren können, aber danach absolut nicht nachtragend sind. Sie sind offen zu jedermann und können weder lügen noch beleidigen. Ihr richtiger Vorname würde besser zu Ihrem Text passen.

          1
  26. Jens sagt

    Die Karte entspricht nicht dem Ist-Zustand sondern sind hypothetische Werte. Das kann nan auf der Website ganz klar nachlesen, wenn man sich die Arbeit macht nachzuschauen wie “gemessen” wird.
    Natürlich vergisst das ZDF wiedermal darauf hinzuweisen. Was anderes kennt man ja nicht beim Staatsfunk.

    17
  27. Simone sagt

    Bei uns ist seit 3 Wochen jeden Tag Starkregen. Alles ist nur noch feucht. So einen beschi… Sommer hab ich lang nicht mehr erlebt. Im Frühjahr hieß es die Felder sind so nass, dass die Bauern nicht säen können und jetzt können sie nicht ernten, derweil das Getreide verschimmelt. Gleichzeitig liest man dauernd über Dürre und zu hohe Temperaturen. Da liegen Wahrheit und Berichterstattung weit auseinander. Wenn jetzt Wasserschparmaßnahmen eingeführt werden könnte ich schreien, denn hier steht das Wasser auf den Feldern. Sorry, aber es ist wirklich nur noch irre was für Propaganda hier verbreitet wird.

    74
    • Peter sagt

      Ist regional und nennt sich: Wetter. Bei uns ähnlich…der Mais sieht aber super aus.

      12
    • Bauer Willi sagt

      @Simone
      Das Frühjahr war so nass, dass wir die Rüben vier Wochen später (im Mai) als normal gesät haben. Im Juni hatten wir 70 mm, im Juli 100 mm. Im gesamten Jahr knapp 500 mm und das in nur sieben Monaten! Normal ist für unseren Standort 650 mm. Bleibt für die restlichen 5 Monate nicht mehr viel.(Sarkasmus aus)

      17
      • Bauer Mathias sagt

        Ja es war hier auch kalt und nass im Frühjar. Ja ich habe auch gestern nach 1,5 Wochen Pause zum ersten mal wieder Dreschen können wegen des Regen.

        Trotzdem hatten wir zwischen Juni/Juli 6 Wochen Trockenheit. Ja kommt schon mal vor. Aber normalerweise vertrocknet der Ertrag nicht von 6 Wochen Trockenheit.

        Zwischen 2018 und 2020 hat es 3 Jahre fast nur die Hälfte des zu erwartenden Regens gegeben. 2021 hat es dann etwas mehr geregnet. Aber 3 Jahre Trockenheit konnte das nicht ausgleichen. 2021 war es dann wieder fast genauso schlimm wie die 3 Jahre zuvor. Dieses Jahr ist wieder ein anderes Extrem.
        Ich kann mich auch nicht an so viel Regen erinnern, aber ich kenne ja auch nur Dürrejahre.

        Ich habe noch nie im Durchschnitt über 4to Raps geerntet. Mein Vater erzählt er wäre früher regelmäßig an 6to herangekommen. Und ja ich habe auch noch neonicotinoide Beizen benutzt. Und ja ich habe auch noch nach alten Düngeverordnungnen gedüngt.

        Ich sehe hier keine Angstmache. Nur alte Leute die versuchen die Augen vor der Wahrheit zu verschließen, damit sie eine Rechtfertigung haben, so weitermachen können wie bisher.

        34
        • Reinhard Seevers sagt

          “Ich sehe hier keine Angstmache. Nur alte Leute die versuchen die Augen vor der Wahrheit zu verschließen, damit sie eine Rechtfertigung haben, so weitermachen können wie bisher.”

          Gaaanz dünnes Eis!

          16
          • Fabs sagt

            warum soll das dünnes Eis sein? es ist doch genau so…wer etwas nicht versteht oder nicht akzeptieren kann das die Welt sich weiter dreht und seine Ansichten mittlerweile “falsch” sind, der ist Moment einfach Mal dagegen und erfindet wirres Zeug.

            ist eben einfacher als sich selbstkritisch und objektiv mit der Welt zu befassen.

            13
          • Gerhard Maier sagt

            Viele alte Leute sind in ihrem Leben nie in den Urlaub geflogen. Bauen ihr Gemüse im Garten an und der Rest kommt vom Biobauern. Leben also genügsam. Was sollten sie an ihrer Lebensweise ändern ?

            Durch die Abholzung der Regenwälder wird die grüne Lunge der Erde zerstört und somit hat das Auswirkung auf das Klima, falls Sie sich darüber noch keine Gedanken gemacht haben. Grüße aus BW

            12
            • Bauer Mathias sagt

              “Viele alte Leute sind in ihrem Leben nie in den Urlaub geflogen. Bauen ihr Gemüse im Garten an und der Rest kommt vom Biobauern. Leben also genügsam. Was sollten sie an ihrer Lebensweise ändern?”
              Sie haben Recht.

              Ja über das Thema habe ich mir schon mal Gedanken gemacht. Herr Fabs sicher auch.

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            • Limes sagt

              “Viele alte Leute sind in ihrem Leben nie in den Urlaub geflogen. Bauen ihr Gemüse im Garten an und der Rest kommt vom Biobauern. Leben also genügsam. Was sollten sie an ihrer Lebensweise ändern?”
              Kenne Leute die sind nie in den Urlaub geflogen sondern hatten in ihrem gnzen Leben 3mal Urlaub. Mit 16 Jahren zur “Ausbildung” dann direkt an die “Front” anschliessend Flucht und Arbeit auf einem Betrieb heute würde man es einen Bio Betrieb nennen mit den entsprechenden dürftigen Erträgen die mit Notdürftigen geteilt wurden. Die Zeiten haben sich geändert das scheint ihnen entgangen bzw nicht bekannt zu sein. Heute leben die meisten Menschen in der Stadt ohne eigenen Garten und mir ist niemand bekannt der nur annähernd sich dieses ” tolle frühere Leben” wieder zurück wünscht.
              Wer Bio kauft muß wissen er verbraucht unnötig Landfläche und das ist Fakt und nicht zu leugnen. Also denken sie darüber nach zu Hause zu bleiben, ich meine nicht nur Verzicht ufs Fliegen und nicht unnötig Landfläche zu verbrauchen.
              Übrigens die Weltbevölkerung ist seit 1950 von rund 2,5 Mrd um das 3,2 fache auf rund 8 Mrd gestiegen. Die Versiegelung kann ja jeder in seinem Umfeld sehen.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          ” Nur alte Leute die versuchen die Augen vor der Wahrheit zu verschließen, damit sie eine Rechtfertigung haben, so weitermachen können wie bisher.”

          Wie genau sieht jetzt die neue Richtung aus, lassen sie es uns wissen

          4
          • Bauer Mathias sagt

            Das weiß ich nicht, ich bin da genauso hilflos, wie Sie. Vielleicht sollten wir gemeinsam daran arbeiten diese Richtung zu finden.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Bei uns war es so, dass unsere Kinder die Richtung bestimmten, die haben Berufe ergriffen, die ihnen – finanziell gesehen – ein gutes Leben ermöglicht.
              Das ständige schauen auf den Wetterbericht, entfällt bei denen und Hagel brauchen die auch nicht fürchten.
              Es passt auch von meiner Seite.

              3
    • Peter Greb sagt

      Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst. Auch auf der Karte des ZDF, Stand 31.7., ist zu sehen, dass die Situation in Norddeutschland anders ist als in Unterfranken, wo ich wohne. Wer hier mit offenen Augen durch die Gegend fährt, sieht die Folgen des Klimawandels deutlich und niemand bestreitet, das es seit Jahren zu wenig regnet.
      Bauer Willi muss sich wegen dieses Artikels den gleichen Vorwurf gefallen lassen, wie die Verfassers des austrocknenden Gardasees, die nicht verstanden haben, was ein Pegelstand ist:
      Schlampig recherchiert und nicht verstanden, was die beiden Karten darstellen.

      20
    • Peter Greb sagt

      Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst. Auch auf der Karte des ZDF, Stand 31.7., ist zu sehen, dass die Situation in Norddeutschland anders ist als in Unterfranken, wo ich wohne. Wer hier mit offenen Augen durch die Gegend fährt, sieht die Folgen des Klimawandels deutlich und niemand bestreitet, das es seit Jahren zu wenig regnet.
      Bauer Willi muss sich wegen dieses Artikels den gleichen Vorwurf gefallen lassen, wie die Verfassers der austrocknenden Seen in Norditalien , die nicht verstanden haben, was ein Pegelstand ist:
      Schlampig recherchiert und nicht verstanden, was die beiden Karten darstellen.

      6
    • Rob sagt

      Ja warum steht denn vielerorts das Wasser? Weil es im Bereich um die 2Metern unter der Erde so staubtrocken ist dass das Wasser nicht versickern kann.
      Sie sollten sich nochmals in eine Bildungseinrichtung setzen, damit würden Sie sich und der Allgemeinheit einen gefallen tun.

      9
      • Manfred Rettinger sagt

        Ja so ist es in Deutschland, wer aus der Praxis spricht hat generell keine Ahnung- Satiere Ende

        1
  28. Jens Adolf Frese sagt

    der größte Teil der deutschen Wälder werden mit harvestern bewirtschaftet. der Wald ist in Teilen nicht mehr Wald sondern der Ort wo Geld verdient wird. wenn aber ein Tonnenschweres Fahrzeug in einen Wald hinein fährt und damit den Boden verdichtet, kann dieser Boden seine filterfunktion, und eben auch seine speicherfunktion nicht mehr ausführen. wenn ich, wie ich es gesehen habe, mitten in einem sehr starken Wind mit einem großen schweren Traktor und hinten dran eine Egge den Boden auf lockere die humusschicht sich damit verabschiedet ist das völlig kontraproduktiv. der Wald wird zu stark ausgedünnt so dass der Boden kein Wasser mehr halten kann. der Wald kann sich in dem Moment nicht mehr selber schützen. geht man aber in einen Wald hinein in dem eine maßvolle Bewirtschaftung stattfindet, findet man den Boden feucht vor. das hat nichts mit Panik machen zu tun das sind Fakten. wie ja überall passiert und Bäume in Gebiete gepflanzt wurden die dafür nicht geeignet waren zusätzlich noch verdichtet und auch ausgedünnt, bedeutet das zwar Profit aber eben auch Profit auf Kosten der Bevölkerung. das muss man bedenken. die Öffentlich-Rechtlichen recherchieren nicht vernünftig und wollen belehren aber das ist nicht ihre Aufgabe. sie sollen informieren.

    27
    • Smarti sagt

      Herr Frese, “der Wald ist in Teilen nicht mehr Wald, sondern der Ort wo Geld verdient wird”. 1. ist es verwerflich, wenn man mit seiner Arbeit Geld verdient ?
      2. noch vor 50 Jahren konnte man mit ein paar schönen Stämmen einen ganzen Traktor kaufen – jetzt kann man schon richtig froh sein, wenn die Arbeit ( eine sehr gefährliche, kräftezehrende Arbeit mit Säge und Traktor oder Harvester ) bezahlt ist. Fürs neu anpflanzen reicht es meist nicht mehr. Selbst als das Holz mal richtig knapp wurde, ist der Einkaufspreis nicht gleich schnell gestiegen – klar: der Säger, der Händler… alle wollen Leben.
      3. Die Harvester sind in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, weil die Bäume unter dem Regenmangel leiden sich der Borkenkäfer und viele mehr aus den “Naturschutzgebieten” = Brutstätten für allerlei Baumschädlinge von Viren, Pilzen bis Käfer etabliert und rasant ausgebreitet haben.
      4. Ein guter Harvesterfahrer macht weniger Schaden als ein privater, eher ungeübter hin-und-wieder im Wald-Arbeiter. Der fährt auf den abgeernteten Ästen und macht kaum Schaden. Jedenfalls nicht bei uns.
      Haben Sie ein paar Jahre Geduld und es wächst ein neuer, wunderschöner Wald heran. Meist werden jetzt ja Mischwälder gepflanzt oder sie wachsen fast von alleine. Die paar Matschestellen, an denen Sie sich stören, sind auch Biotope für Kröten und Wasserstellen für alle Waldtiere.
      Wir haben seit Generationen einen Mischwald, erst mit dem Pferd, dann mit der Motorsäge und dem Traktor bewirtschaftet. Immer etwa 200 Bäume jedes Jahr entnommen, das gute Holz für Bauholz an die Sägerei verkauft und das andere gibt gutes Brennholz für den Hof. Die letzten Jahre wurden dann immer mehr Bäume krank, die musste man entnehmen, weil sonst die Nachbarbäume ebenfalls absterben würden, liesse man der Natur ihren Lauf. Es wurden 200, 300, 500, 1000 kranke Bäume – innert Monaten… der reine Horror für meinen Mann ! Jetzt hat der Harvester aufgeräumt, eine tolle Arbeit. Der Wald von Opa ist weg, die Arbeit von etwa 70 Jahren einige Monate jeden Winter… dafür gabs dann ein paar Tausend Euro. Und Ihren Kommentar.

      14
      • Jens Adolf Frese sagt

        es besteht ein großer Unterschied zwischen einem Wald der im industriemäßigen Raubbau kaputt gemacht wird oder einem Wald der vernünftig und mit Augenmaß behandelt wird. das was ich meine ist wenn man nach gardel legen bei Magdeburg fährt letzlinger Heide oder auch Richtung Hamburg, oder eben auch um Berlin herum, da sieht man wie man es nicht macht. ich habe ja Forstwirtschaft gemacht ich habe da gearbeitet in der letzlinger Heide jevenitzer moor. daher kann ich schon unterscheiden ob Wald wie ich es in Bayern gesehen habe mit Respekt Ehrfurcht und Liebe bewirtschaftet wird, oder nur benutzt wird. das sind völlige Unterschiede. ich habe ja auch erlebt wie im werbiggebiet gekungelt wurde um eben maximalgewinn zu machen. oder wie ich es bei filmaufnahmen in Mecklenburg-Vorpommern gesehen habe und im Gespräch erfahren habe. ebenso im Gebiet weißwasser. zusammengenommen ist das so, es gibt privatwald der wird mit Respekt behandelt und, es gibt privatwald da geht’s nur um Geld. und nirgendwo nirgendwo habe ich so etwas gesehen wie in Bayern in der Nähe von Schloss schwanstein in den Wäldern dort die liebevoll Menschen mit Wald umgehen habe ich noch nirgendwo so gesehen wie in Bayern. das hat mich tief beeindruckt. ich habe dort zwei Menschen gesehen ein Mann eine Frau so etwas von Stärke Kraft Energie habe ich in ganz Deutschland nicht wieder gesehen.

        1
        • Andi sagt

          Herr Frese, wenn sie glauben, dass nur ein dichtstehender Wald genug Wasser speichern kann, machen sie einen großen Denkfehler. Wenn die Niederschläge schon weniger werden, muss ich den Wald etwas ausdünnen, damit die Niederschläge dann wenigstens auf den Boden gelangen und nicht schon im Blätter- oder Nadeldach hängen bleiben und gar nicht erst auf den Boden gelangen. Für eine ordentliche Bewirtschaftung werden ohnehin Rückegassen angelegt, von wo aus dann gearbeitet wird. Das hat mit Raubbau nun gar nichts zu tun.

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          • Jens Adolf Frese sagt

            es geht hier um etwas anderes es geht um den Einsatz von harvestern. ich kann schon durchaus den Unterschied zwischen Pferd und einem Roboter erkennen. ein Pferd verdichtet den Boden bei weitem nicht so sehr wie ein Harvester. ein verdichteter Boden kann Feuchtigkeit nicht mehr so sehr speichern wie ein nicht verdichteter Boden. wenn also eine Maschine wie ein Harvester in einem jungbestand reingeht dort den Boden verdichtet kann dieser Boden das Wasser nicht mehr halten nicht mehr speichern jedenfalls nicht in dem Maße wie es eigentlich sein könnte. in einem normalen Betrieb wie ich es erlebt habe wird logischerweise durchforstet aber ich kann aus dieser Zeit heraus sehen dass heute die Bestände zu stark ausgedünnt werden. in den Gebieten in denen ich gearbeitet habe gab es eine bestimmte abstandsregelung. das ist allerdings schon sehr lange her, und ich kann mit Sicherheit sagen dass die arbeitsweise zu meiner Zeit ohne Harvester eine gesündere Fläche hinterlassen hat. das konnte man alleine schon daran sehen dass es im Darauf folgenden Jahr eine reichhaltigere pilzernte gab als es heute der Fall ist. es geht in dem was ich schreibe nicht um ein normales Mittelmaß sondern es geht um Raubbau. Raubbau bedeutet dass man den Wald schädigt. das ist doch ganz einfach

            • schmeckt gut sagt

              Herr Frese, wo sind denn die Facharbeiter, die noch mit Pferden rücken wollen/können. Wo sind die ausgebildeten Pferde? Wo ist die hierfür notwendige Infrastruktur? Schöne, alte Zeit, wo ist sie nur geblieben?

              2
              • Jens Adolf Frese sagt

                das kann man alles wieder lernen, es muss eben ein politischer Wille da sein. und dafür sind grüne SPD und dieses ganze folgt nun überhaupt nicht zu gebrauchen. in vielerlei Hinsicht steckt sehr viel Egoismus und vetternwirtschaft wie man so sagt in Entscheidungen. in vielen Gebieten wird wieder mit Pferden gearbeitet, und wieder vernünftige waldwirtschaft betrieben. das wäre auch meine Herangehensweise. auf jeden Fall danke ich herzlich für die Kommunikation hier insgesamt vielleicht lernt auch Bauer Willi in all den verschiedenen Schattierungen von Meinungen Vorstellungen wieder miteinander zu sprechen

                • schmeckt gut sagt

                  Gibt es Statistiken über das von Pferden gerückte Holz? Mein Eindruck ist, daß hier viel Wunschdenken verbreitet wird. Untermalt von schönen Fernsehbildern, die den gefährlichem Job romantisieren. Es wird nicht genug Facharbeiter für diesen Knochenjob in ganz D geben.

                • Reinhard Seevers sagt

                  …” in vielen Gebieten wird wieder mit Pferden gearbeitet, und wieder vernünftige waldwirtschaft betrieben…”

                  Echt jetzt? Was für ein Unsinn. Noch nie so einen Blödsinn gelesen….doch in einschlägigen öko-Fachliteraturen.😄

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          ” ich habe dort zwei Menschen gesehen ein Mann eine Frau so etwas von Stärke Kraft Energie habe ich in ganz Deutschland nicht wieder gesehen.”

          Waren die 2 Menschen beim Waldbaden, oder beim Fällen von Bäumen?
          In dem Fall würde ich sagen, die Frau hat nichts im Wald verloren, es sei denn, sie wäre gelernte Forstarbeiterin.

          Nur, wenn es um das Eigentum von anderen geht, kann man locker Forderungen stellen.

          2
  29. Peter Greb sagt

    Die Medien haben sich nicht verschworen, um uns einen Klimawandel vorzugaukeln, den es nicht gibt.
    Was es gibt, sind unfähige Jouralisten, schlampige Recherchen und die Gier nach Klicks und Zuschaueranteilen.
    Da wird viel Blödsinn in die Welt gesetzt – siehe die Story vom ausgetrockneten Gardasee.
    Den Klimawandel gibt es leider trotzdem und er lässt sich nicht weg diskutieren. Freuen wir uns doch, dass wir dieses Jahr in Deutschland eine Atempause haben!

    40
    • Reinhard Seevers sagt

      Schön, die Darstellung beweist: Oma ist die Älteste!
      Die Grundwasserstände sind dort hoch, wo sie immer hoch sind und dort niedrig, wo sie immer schon niedrig waren. 🤗

      15
  30. Bauer Mathias sagt

    Wer hier Angst macht sind Sie Herr Willi. Und zwar vor einer Wissenschaft die versucht uns zu retten. Und einer Politik die versucht 50 Jahre Wissenschaftsignoranz aufzuholen.
    Die Geschwindigkeit mit der die aktuelle Politik reagiert hängt mit den bevorstehenden Herausforderungen zusammen.
    Eine dieser Herausforderungen wird es sein mit weniger auszukommen. Mag es bei Wasser sein oder Wohlstand. Und Wandels des Klimas, der Gesellschaft und Politik, dessen Geschwindigkeit kein Mensch mehr aufhalten kann.

    Die meisten der Kommentareschreiber hier werden es vermutlich nicht mehr erleben, aber die jüngere Generation wird in dieser Welt leben müssen. Warum also haltet ihr euch nicht einfach an die Disziplin und Moral von der ihr immer predigt, die die “Woke-Generation” angeblich nicht hat. Diese Generation ruft nicht zu Staatsstreichen auf. Diese Generation gibt nicht offen die Menschlichkeit auf. Diese Generation verhällt sich nicht wie verdammte Tiere.

    – ein echter Bauer

    33
    • Bauer Willi sagt

      @Bauer Mathias
      Dann noch mal, damit Sie verstehen, was ich kritisiere: Am 2. August veröffentlicht das ZDF eine Karte, auf der der Eindruck erweckt wird, dass ganz Deutschland vertrocknet. An diesem 2. August hat es in Deutschland je nach Region zwischen 100 und 200 mm geregnet. Die gesamte Ackerkrume hat eine nutzbare Feldkapazität von über 100%. Sie wissen, was eine nutzbare Feldkapazität ist. Dies kann man im Bodenfeuchteviewer sehen. Dort kann man auch sehen, dass in ganz Deutschland in der Schicht tiefer als 80 cm die Wasservorräte gut sind. Wer macht jetzt Panik??

      Ja, ich bin Nebenerwerbslandwirt. Ist man dann kein “echter Bauer”? Wir haben übrigens zwei Enkel und leben mit vier Generationen auf unserem Hof.

      Ich persönlich empfinde Ihren Kommentar als überheblich und arrogant. Wie gesagt, mein persönliches Empfinden, aber vielleicht war das auch beabsichtigt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag. Hier regnet es schon wieder…

      44
      • Reinhard Seevers sagt

        “Diese Generation ruft nicht zu Staatsstreichen auf. Diese Generation gibt nicht offen die Menschlichkeit auf. Diese Generation verhällt sich nicht wie verdammte Tiere.”

        Nee, die fahren zu Festivals und zerstören 400ha Acker zum Spaß. Oder streamen so viele Stunden, dass der Energieverbrauch bereits den weltweiten Flugverkehr übersteigt….Alles klar Mathias

        32
      • Peter Greb sagt

        Das ZDF veröffentlicht am 2.8. eine Karte des Helmholtz-Instituts, Stand 31.7.23. Zu sehen ist die Bodenfeuchte der letzten 4 Wochen (Durchschnitt) im Vergleich zu den Jahren 1951-2015. Wir erinnern uns – im Juli war es noch meistens heiß und trocken. Die Karte wird wöchentlich aktualisiert, bin gespannt auf die nächste Aktualisierung.
        Der DWD zeigt hingegen die tagesaktuelle Situation.
        Also: Helmholtz zeigt eine langfristige Entwicklung, DWD das aktuelle Wetter.
        Kann man sich durch aufmerksames Lesen erschließen!

        18
        • Reinhard Seevers sagt

          Das verstehe ich jetzt nicht. Die tagesaktuelle Bodenfeucht in 1,80m ist nicht identisch mit der Langzeitbodenfeuchte? Ist das eine andere Feuchte?

          7
          • Peter Greb sagt

            Ja, es sind verschiedene Werte. Die eine Karte zeigt den Durchschnittswert der letzten 4 Wochen, also von 28 Messwerten, im Vergleichzu den Werten der Jahre 1951-2015, also von 64 Jahren. Die andere Karte zeigt 1 Messwert.

            3
            • Reinhard Seevers sagt

              Ja, das versteh ich noch….aber wenn die Bodenfeuchte beim DWD in 1,80m x ist, dann kann sie ja in den Bodenschichten des Helmholtz Institutes nicht anders sein. Wo ist das Wasser denn hin….oder ist die DWD – Karte falsch?
              Oder ist feucht nicht gleich feucht?

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              • Markus Kempen sagt

                1. Das Wasser ist bei Helmholtz nicht “weg”, es war einfach noch “nicht da”. Wenn es am 25.7 kräfig regnet, kommt das Wasser vielleicht am 30.7. in tieferen Schichten an. Dann misst das DWD am 30.7 “feucht”. An den Tagen zuvor war es aber “trocken”. Helmholtz berechnet dann einen Mittelwert aus 29x “trocken” und 1x “feucht” und er ist dann “trocken” (und nicht feucht, obwohl das der letzte gemessene Wert war.
                2. Helmholtz zeigt einen relativen Wert. Es kann also durchaus sein das DWD “feucht” misst und Helmholtz das als “relativ trocken” ausweißt, weil es zu der Zeit eigentlich “nass” sein müsste.
                3. Beide Karten sind “richtig”.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Aaah, danke, das war die erste gute Erklärung!🤔🍺

        • Michael Trinkaus sagt

          In erster Linie zeigt Helmholtz ein MODELL, und zwar ein schlechtes. Keine “Daten”.

    • Robert sagt

      Alles schon mal dagewesen. Schon Johsnnes der Täufer hat zum Verzicht aufgerufen. Es entstand eine Kirche, die hatte auch etwas Gutes aber im Endeffekt führt es immer zu Unfreiheit, Unterdrückung, Lügengebilde(Fegefeuer) und Zwang.
      Die Elite und der notwendige Machtapparat schert sich um nichts und haut sich den Wanst voll.

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    • Robert sagt

      Alles schon mal dagewesen. Schon Johsnnes der Täufer hat zum Verzicht aufgerufen. Es entstand eine Kirche, die hatte auch etwas Gutes aber im Endeffekt führt es immer zu Unfreiheit, Unterdrückung, Lügengebilde(Fegefeuer) und Zwang.
      Die Elite und der notwendige Machtapparat schert sich um nichts und haut sich den Wanst voll.

      4
  31. Sven Beger sagt

    Ich habe da sogar nen link gefunden, welche tagesaktuell veröffentlicht zumindest in Niedersachsen

    Und ja sämtliche Medien neigen dazu Dinge so auszulegen wie sie gerade brauchen aber hier nun der Link

    7
  32. Stefan Pfeiffer sagt

    vor der Machtergreifung 1933 haben die Nationalsozialisten mit der Angst Politik gemacht und wie wir wissen ist die Rechnung aufgegangen, das darf nie wieder passieren also keine Macht mehr für Grüne Ideologie, sie wird Deutschland früher oder später zerstören, die Grüne Partei muss umgehend verboten werden.

    108
    • Bauer Willi sagt

      Nein, wir müssen mit demokratischen Mittel allen Extremisten Einhalt gebieten.

      41
        • Edzard Dralle sagt

          Die Grünen sind mit Sicherheit weitbentfernt von perfekt..
          Aber wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt. Waren genau die eben die letzten 20 Kahre nicht an der Macht.
          Haltungskennzeichnung gab es erst dieses Jahr z.b.

          6
          • Limes sagt

            “Waren genau die eben die letzten 20 Kahre nicht an der Macht.”
            Das Wort “Macht” macht mich etwas unruhig sie werden verstehen warum evtl auch nicht.
            Hier die Fakten:
            1998 bis 2002 rot grüne Bundesregierung
            1985 Fischer erster Landesminister (Hessen)
            bis heute in diversen Bundesländer entweder führend in Regierungsverantwortung oder vertreten damit sind sie seit fast 40 Jahren an “der Macht”
            Ziel einer Demokratie sollte ein Interesssensausgleich sein.
            Hoffe ja nicht die Grünen wollen an die “Macht”. Bin mir bei einigen Vertretern/Gruppen allerdings nicht sicher!

            5
        • Bauer sagt

          Dummes Zeug!

          Die Oberschlauen wählen AFD – hat doch den Vorteil das

          die Welt auf einen Schlag besser wird
          Klimawandel wird einfach abgewählt
          Nato aufgelöst
          EU Austritt
          man wählt sich die Welt einfach schön
          Toll!!!

          7
    • evo.... sagt

      Das wäre jedenfalls im Kampf gegen Dummheit jedenfalls sinnvoller als ein NPD-Verbot. Und die SPD gleich mit Verbieten. Man kann den Niedergang mit Rot sportlich (Fußball) an dauerroten Städten wie Hanover, Hamburg , Berlin und Nürnberg erkennen. Solange Europa noch starke rote Kräfte hat, wird es immer weiter zurückfallen.

      Den Grünen zum ersten Mal an die Macht verholfen haben SPD-Börner auf Ebene der Bundesländer und SPD-Schröder auf Bundesebene.
      Was ich noch empfehle: Die Bundeshauptstadt verlegen.

      Träumen kann man ja mal.

      4
  33. Rolf Sieling sagt

    Das Wasser braucht genau so lange rein in die Erde wie raus. Drei Jahre Defizit bedeutet drei Jahre üppige Niederschläge zum Ausgleich. Sind wir auf dem guten Weg in den nächsten Winter. Ist das nicht schön in Deutschland? Gibt doch keine bessere Region um Landwirtschaft zu betreiben, wenn die Politik passen würde!!

    29
    • Frag doch die Maus sagt

      Die Karte des ZDF zeigt die Dürre in einer Tiefe von 1,80 m für den vergangenen Monat. Die Karte des DWD zeigt dies für eine Tiefe bis 25 cm (oberflächennah) und zudem den Stand von vor einem Jahr! Also werden hier Äpfel mit Birnen gleich zweimal verglichen und künstlich Erregung erzeugt. Wer Lesen kann ist klar im Vorteil:-)!

      58
      • Bauer Willi sagt

        Falsch. Die Karte zeigt das 30-Tage-Mittel der Gesamtbodenfeuchte (von 0 bis 1,8 m) im Vergleich zum Zeitraum 1951-2015. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

        Die Karte des Bodenfeuchteviewers ist vom 2. August 2023. Wie kommen Sie zu der Aussage “Stand von vor einem Jahr”?

        37
      • Limes sagt

        “Die Karte des ZDF zeigt die Dürre in einer Tiefe von 1,80 m für den vergangenen Monat.”
        Liebe Maus einfach mal link
        https://www.dwd.de/DE/fachnutzer/landwirtschaft/appl/bf_view/_node.html
        öffnen und anschliessend
        1. rechts mit Maus zu Bodentiefe gehen und auf der Skala mit der Maus nach unten auf 180 cm ziehen
        2. dann mit der Maus auf aktuelles Datum unten gehen und in Ruhe mit Mausklick jeweils um einen Tag bis 1. Juli 2023 zurückgehen. Sehe da überwiegend blau und grün auf der Karte auf keinen Fall ergibt dies in Summe die Brauntöne auf der ZDF Karte für Juli 2023 (vergangenen Monat) in einer Tiefe von 1,8 m.
        I am confused at a higher level je mehr ich mich mit dem Beitrag beschäfftige

        16
  34. Karl sagt

    An der vom ZDF gezeigten Karte ist nichts auszusetzen. Es handelt sich um den Boden bis in 1,8 Meter tiefe und nicht um die von dir gezeigten obersten 10 cm.

    14
    • Bauer Willi sagt

      Das ist mir klar. Ich kann auch lesen
      Meine Kritik gilt dem ZDF, die mit der Karte Politik macht.

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      • Karl müller sagt

        Du hast in deinem Artikel geschrieben das die Karte falsch sei. Abgesehen davon finde ich deine Kritik nicht gerechtfertigt und wüsste gerne weshalb der ZDF Beitrag politisch ist und den Leuten Angst machen soll. Es ist einfach Fakt das es in den letzten Jahren ungewöhnlich trocken war und die Grundwasserspiegel generell sinken.

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        • Bauer Willi sagt

          Das will ich gerne erläutern: meine Kritik richtet sich gegen das ZDF, dass eine Karte veröffentlicht, die den Eindruck erwecken soll, dass ganz Deutschland aktuell vertrocknet. Das zeigt der Bodenfeuchteviewer nicht, weder in 0 bis 10 cm und auch nicht ab etwa 90 bis 200 cm. Und auch nicht die DWD Stationsgrafiken geben das nicht her. Wir hatten in den letzten 60 Tagen über 200 mm Niederschlag.

          Das Thema Grundwasser ist noch mal eine ganz andere Geschichte. Was ich einfach schlimm finde, dass alles jetzt Klimawandel, -katastrophe , -chaos ist. Und die Darstellungen bewusst so gewählt werden, dass dieser Eindruck verstärkt wird. Deshalb “politisch”.

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        • Caro sagt

          Alle Karten sind richtig. Sie zeigen aber anderes. Die eine Karte zeigt den aktuellen Stand. Die andere Karte zeigt die Entwicklung – heute im Vergleich zu den letzten Jahrzehnten.
          Aktuell ist es nass in Deutschland und der Boden ausreichend feucht. Früher war es im Durchschnitt zu dieser Zeit viel, viel feuchter, gesättigter. Man könnte daraus schlussfolgern: Diese Entwicklung gibt Grund zur Sorge. Wenn es nämlich so weitergeht, wird es in Zukunft nicht ausreichend feucht im Boden und Biotop sein und auch nicht immer genug Wasser zu unserer menschlichen Nutzung verfügbar sein.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Wie gesagt, hängt vom Standort ab, vom Boden…..die Pflanzen benötigen z.B. nur zu bestimmten Zeiten eine bestimmte Menge Wasser zum Wachsen. Das Grundwasser ist eine andere Nummer und es wird in unserer Region ausschließlich vom Menschen für Scheiße wegspülen, Industrie, Gewerbe, Energie und Spaß genutzt…..
            Wie die Karte des NLWKN zeigt sind die Grundwasserstände in Niedersachsen mehrheitlich gut gefüllt…..aber das ist ja auch nicht auf die Republik übertragbar…wie auch nicht die Aussagen über eine Dürre…

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      • Chris sagt

        Politik machst du, weil du vermitteln willst, dass zwei Wochen regnerisches Wetter reichen, um mehrere Jahre mit zu wenig Niederschlag auszugleichen.
        ZDF hat nur gezeigt, dass dem natürlich nicht so ist, was jedem, der bis drei zählen kann, klar sein sollte. Gibt aber offenbar viele Menschen, bei denen das nicht so ist und auch für die hat der ÖRR einen Bildungsauftrag zu erfüllen.

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        • Reinhard Seevers sagt

          …..interessant wäre aber auch, zu erkennen, dass man den Brotkorb trotz viel Wasser oder wegen Wasser zur falschen Zeit nicht voll bekommt.
          Nützt ja wenig, wenn man ertrinkt, obwohl man weiß, dass es unten zu trocken ist.🤪

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        • Bauer Willi sagt

          Ich will vermitteln, dass es doch sehr merkwürdig ist, dass das ZDF am 2. August eine Dürrekarte veröffentlicht, nachdem es in den 10 Tagen zuvor zwischen 100 und 200 mm geregnet hat.
          Wenn man sich die Mühe macht, den Link zum Bodenfeuchteviewer zu öffnen und dann die einzelnen Bodenschichten durchgeht, wird man feststellen, dass auch im Unterboden ab etwa 80 cm die Wasserversorgung gut ist. Warum? weil das Frühjahr sehr nass war und wir bis Mai nicht säen konnten

          Eins, zwei, drei, vier. Sie sehen, ich kann bis drei zählen…

          Und nun die Frage: wer verbreitet Panik? Wer berichtet unsachlich.

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        • Limes sagt

          “Politik machst du, weil du vermitteln willst, dass zwei Wochen regnerisches Wetter reichen, um mehrere Jahre mit zu wenig Niederschlag auszugleichen.”
          Naja das ist ja weit hergeholt sie glauben doch nicht ernsthaft jemand glaubt das 2 Wochen Regen ausreichen um dieses Defizit auszugleichen.
          “….hat der ÖRR einen Bildungsauftrag zu erfüllen.”
          Bildungsauftrag des ZDF wurde offensichtlich nicht erfüllt das zeigen ja die vielen Rückmeldungen. Evtl ist es besser wenn ZDF Experten ihren Senf nicht zu jeder Sache dazu geben sondern einfach nur auf die links verweisen und der Zuschauer sich sein eigenes Bild machen kann. Kann nachhaltig Ressourcen (GEZ Beitragshöhe) schonen.
          Stattdessen in einer mehrwöchigen Regenperiode ein Beitrag mit Überschrift “Dürre-Karte So trocken ist es aktuell in Deutschland”. Das ist schon verstörrend finden sie nicht auch?
          Unter einem professionellen Bildungsauftrag verstehe ich etwas anderes ist eher ein Klick Marketing Ansatz des ZDF.

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  35. Wolf Lützen sagt

    Die Menschen speichern schon immer Wasser. Zisternen sind uralt und noch aktuell. Mainz und Hamburg fördern sie. Herr Seevers weiß es aber besser. Schade.

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  36. Wolf Lützen sagt

    Das ZDF berichtet nicht falsch, wenn man den gesamten Bericht liest. Im Untergrund fehlt Wasser, da- wie das ZDF berichtet- in den letzten Wintern zu wenig Wasser von oben kam. Nur im Winter kann das Grundwasser aufgefüllt werden. Im Sommer braucht die Vegetation Wasser, hinzu kommt die Verdunstung durch höhere Temperaturen und Wind.
    Wenn das Regenwasser möglichst rasch abgeführt wird, seit langer Zeit wird immer nur entwässert, hat das Oberflächenwasser kaum die Chance ein zu sickern. Wir brauchen in Zukunft nicht nur Schwammstädte, sondern auch Schwammland.
    Warum wird nicht mehr Wasser zB. von riesigen Dächern aufgefangen? Mein Großvater hatte eine Zisterne, wir nutzen die frühere Jauchegrube als Zisterne für Garten und Bäume.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Da die meisten Menschen nur noch Ziergärten haben und niemand irgendwelche Bäume ausreichend mit Wasser versorgen kann, ist die Empfehlung für eine Zisterne unlogisch bis unsinnig…..besser wäre es, es dem Grundwasser zuzuführen.

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      • Limes sagt

        Alles ist abhängig vom Boden und Standort.
        Wer die Möglichkeit hat eine Zisterne zu bauen kann das Wasser auch im Ziergarten mit Stauden, Büschen und Bäumen nutzen. Mittlerweile gibt es auch Regenwasserfässer zum Anschluss an die Dachrinne. Es ist doch sinnvoll jeden Tropfen direkt im Umfeld zu nutzen und ihn nicht direkt in den Kanal zu spülen.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Man muss aber den Ziergarten nicht wässern, das ist lediglich zur persönlichen Erbauung. Wenn es im Nutzgarten ist, hat es wenigstens einen Nutzen. Jeder Haushalt, jede Gemeinde, jede Region haben andere Bedingungen, aber das Wasser muss ja nicht in die Kanalisation, sondern kann in der Fläche oder in Rigolen versickert werden.
          Das wenige Wasser, was über die Regentonne gesammelt wird ist Peanuts.

          • Limes sagt

            “Man muss aber den Ziergarten nicht wässern, das ist lediglich zur persönlichen Erbauung”
            ein Ziergarten kann entspannend wirken und bietet vielen Tieren einen Lebensraum vor allem auch bei Hitze und Trockenheit.
            “Das wenige Wasser, was über die Regentonne gesammelt wird ist Peanuts.”
            Nicht jeder hat ausreichend Fläche und kann eine Rigole nutzen.
            Kleinvieh macht auch Mist sagt man landläufig.

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    • Patrick sagt

      Wir hatten 2021 ein starkes Regenjahr und ich kann nur von NRW sagen das es im Winter von November bis in den Frühling bis Ende April durchgeregnet hat und der Frühling ins Wasser gefallen ist. Jetzt seit fast 4 Wochen Dauerregen im Hochsommer und uns wird Angst gemacht das es im August noch mal 2 Wochen gutes Wetter geben kann.

      Die Forstwirtschaft mit den Nadelbäumen ist das Problem. Bei Laubwäldern kann das Wasser im Winter viel besser versickern weil kein Laub auf den Bäumen ist.

      Und warum bauen wir nicht Entsalzungsanlagen am Meer und pumpen dieses durchs Land machen wir mit Strom ja auch. Klar teuer aber besser als uns alle verrückt zu machen und die Kosten auf die Privatleute abzuwälzen. Und 10 Milliarden nach Indien zu schicken statt ihr dir Probleme anzu gehen.

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      • Martin Gerner sagt

        Die Idee ist ähnlich genial wie radioaktiven Müll ins All zu schicken! Wer soll das bauen? Wer soll das bezahlen? Entsalzungsanlagen sind grosse Energieverbraucher. Leitungen durch unser Land zu bauen ist nicht einfach, siehe Stromtrassen. Warum also nicht z.B. Wasser sparen?

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  37. Hans-Wilhelm Giere sagt

    Hans-Wilhelm Giere, Landwirt
    Bei uns in westliche Altmark regnet es aktuell soviel, dass wir kein Qualitätsgetreide mehr ernten werden. Aber erst seit wenigen Tagen haben wir ausreichend Regen für unsere Hackfrüchte die nicht unter Beregnung sind. Unsere Landschaft versteppt, selbst Kiefern die mit weniger Niederschlag auskommen sterben in unseren Wäldern durch Borkenkäferbefall ab. Der Unterboden ist zu trocken, die Bäume haben Stress und produzieren nicht genug Harz um sich wehren zu können.
    Höhere Temperaturen, dadurch höhere Verdunstung und ein fehlender Jahresniederschlag in den letzten 5 Jahren haben Folgen.
    Die Herausforderung der für mich spürbaren Klimaveränderung sind die stehenden Wetterlagen. Kein Regen, hohe Temperaturen, dann Starkregen usw.
    Auch wenn wir im Jahresmittel unsere ohnehin niedrigen durchschnittlichen Niederschläge wieder erreichen
    sollten, haben wir neben dem Wald bereits jetzt Ackerflächen mit geringerer Bodengüte, die nicht mehr wirtschaftlich bewirtschaftet werden können.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Alles ist abhängig vom Boden….wir haben lehmigen Sand und das Grundwasser liegt bei 45m. Dennoch wachsen Eichen seit Jahrhunderten bestens, und wenn es zur Ährenbildung ausreichend regnet, ist die Ernte in der Regel gut, weil der Boden genug Wasser halten kann. Trockene Jahre sind meist die besseren.

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      • Arnold Krämer sagt

        Landwirte klagen immer über das Wetter, so heißt es. Und das stimmt. Warum?
        Jeder hat einen anderen Standort, jeder andere Kulturen und Betriebszweige.
        1. Die Hauptkulturen (Getreide, Mais Kartoffeln, Zuckerrüben, Grünland) haben ganz unte(rschiedlichen Wasserbedarf zu ganz unterschiedlichen Zeiten. Selbst Getreide Winter-, Sommer-Getreide) unterscheidet sich teils deutlich.
        2. Die Erntezeiten liegen sehr unterschiedlich. Landwirte mit sehr viel Mais und wenig Getreide bei uns klagen deshalb jetzt nicht, obwohl sehr viel Niederschlag gefallen ist. Das könnte im Herbst, wenn Mais und Kartoffeln zu ernten sind schon wieder ganz anders aussehen
        3. Die Böden haben unterschiedliche nutzbare Feldkapazitäten. (Wasserspeicher- und Wasserbindefähigkeit einerseits, “Entzugskräfte” der Pflanzenwurzel andererseits). Auf manchen Standorten sind drei Wochen Sonne (nicht Hitze) kein Problem. Auf anderen muss es eigentlich in der Hauptvegetationszeit alle 8- 10 Tage einmal anständig regnen.

        Und dann kommt die preisliche Seite ins Spiel, die einzelbetrieblich manches ökonomisch verschlimmern kann, manches auch ausgleichen kann.
        Auf einem Bauernhof werden eben keine Schrauben oder Zahnbürsten unter Dach produziert.

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        • Heinrich sagt

          “Auf einem Bauernhof werden eben keine Schrauben oder Zahnbürsten unter Dach produziert.”

          Genau hierin liegt das große Missverstehen. Der Kapitalrückfluss des variablen Kapitals. Bei der Produktion von Beispielsweise Kronkorken erfolgt er innerhalb von 24 Std. mehrfach.
          Bei der Produktion von Beispielsweise Winterweizen oder Winterraps
          dauert es nahezu 12 Monate.
          In der Färsenaufzucht sind es über 24 Monate.
          Das ist eine halbe Legislaturperiode. Verordnungen und Vorschriften haben wegen dieses Unwissen Halbwertzeiten die darunter liegen.

          Übertragen auf das Wetter und Klima (sieht man insbesondere bei der Jugend) entsteht dann eine Ungeduld, wenn nicht gar Hektik. Maßstab wird dann die eigene Lebenszeit, die aber im Vergleich zum Alter des Planeten nicht einmal eine Nanosekunde ist. Eine Veränderung soll noch erlebbar werden, ist aber beim Klima eigentlich schon aufgrund der Definition nicht möglich, also wird Dramatisiert.

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          • Bauer Mathias sagt

            Es geht bei dem Versuch das Klima zu retten nicht um den Planeten. Der kommt zurecht, der überlebt den Mensch. Es geht darum, in 50 Jahren noch einen einigermaßen vergleichbaren Lebensstandard zu haben. Ohne dass die Halbe Welt unbewohnbar wird und sich 10Mrd Menschen auf die andere Hälfte quetschen müssen.

            Und die Maßnahmen die dazu notwendig sind, sind dringend umzusetzen.

            – ein echter Bauer.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Ruf Mal in Peking an und frag nach, was die zukünftig für das Weltklima gedenken zutun….die haben einen größeren Hebel und sind Anfang der Woche komplett abgesoffen.
              Und die sind auch erst dabei einen Wohlstand nach unseren Maßstäben aufzubauen….ich sehe schwarz für die Weltrettung durch deutsche Besserwisserei.

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  38. Rößle Rudolf sagt

    Bis zu einer Tiefe von 1,80 m. Das Institut hat recht.Jeder der Baumaßnahmen durchführt, ist verblüfft wie trocken ist in den unteren Schichten ist. Es gibt nur noch wenig Grundwasserbildung.Ich kann das auch bestätigen an unserem eigenen Tiefbrunnen. Die Wassersäule sinkt mehr und mehr ab.

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    • Bauer sagt

      Die Dürre ist allgegenwärtig.
      Das Vieh leidet ,das Grünland
      vertrocknet. Wir fütter jetzt schon unser Winterfutter.
      Es ist keine kalkulierbare Landwirtschaft mehr möglich. Der Verbraucher wird es erst an der Ladenkasse mit bekommen wie Ernst die Lage wird.

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      • Inga sagt

        Genau,
        Aber dann muss er begreifen, dass er die Schuld auch bei sich selber suchen muss und nicht nur auf die Bauern schieben kann

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      • Gabriele Röttgers sagt

        Die Sache mit der Kasse soll uns darauf vorbereiten, dass die Preise wieder steigen ? Wir wohnen in einem Wassergewinnungsgebiet und bei uns sind die Gräben voll und das Wasser steht nach starkem Regen wieder stundenlang auf den Wiesen. Teilweise ist das reife Getreide vom Regen niedergedrückt und kann nicht geerntet werden. Leben wir in zwei verschiedenen Deutschland ?

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  39. Meriten sagt

    Das Spiel der letzten Klimasektenjünger ist so einfach gestrickt wie sie selbst:
    Ist es im Sommer heiß, ist es der eindeutige Beweis für den Klimawandel.
    Regnet es aber im Sommer, ist das nur Wetter, das mit dem Klima nichts zu tun hat.
    Das tägliche Wetter wird also so interpretiert, wie es der eigenen ideologischen Ansicht passt.
    Selbst der Chef vom Weltklimarat hadert schon mit dieser Panikmache, in der sich die Klimasektenweltuntergangsjünger hochgeschaukelt haben und er betont, dass auch bei 1,5 Grad höheren Temperaturen die Welt nicht untetgehen wird.

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  40. Matthias sagt

    Fakt ist aber auch das wir im “Sommerloch” für die Medien sind. Die Politik ruht und es gibt nix wirklich haarsträubendes zu berichten von unseren Ministern.
    Es geht aber auch danach wieder um ” unser Heizungsgesetz”, also schön beim Thema bleiben und Fakten nach eigenem Blickpunkt interpretieren.
    Die Medien leben eben auch in einer eigenen Blase. 😉

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  41. Sören Deeke sagt

    Es wird ja auch in den Medien verbreitet das Spanien und seine Inseln Rekordhitze erleiden.
    Wir sind auf Mallorca und hier ist alles andere als Rekordhitze.
    Eher unterdurchschnittlich warm und überdurchschnittlich viel Regen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Na Sören, du bist zu spät….hättest vor 10Tagen da sein sollen. Wetter ändert sich, auch in der Wirklichkeit.
      Klatschannebirne.

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    • Gripswold sagt

      Hä????? Wir sitzen am Frühstückstisch in Paguera. Haben seit Tagen ENDLICH moderate 23 Grad und NUR gestern kurzzeitig ergiebigen Regen. Ich weiß nicht, von welchem Mallorca auf welchem Planeten gesprochen wird?

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ja, Mensch….da muss erst ein Multikleinunternehmer daher kommen und die Wissenschaft entlarven?
      Echt jetzt? Irgendwann wird’s spookie, find ich.

      1
  42. Marian E. Finger sagt

    Die beiden verschiedenen Karten demonstrieren lediglich, was Fakten leisten und was sie nicht leisten. Beide Karten beruhen sicherlich auf objektiv gesammelten Daten, denen so erst mal nicht widersprochen werden kann. Und nun gibt es halt eine Karte laut der Deutschland ganz objektiv vertrocknet und eine andere Karte laut der Deutschland ganz objektiv überall schön befeuchtet ist. Wahrscheinlich kann man diesen Widerspruch im Gegensatz zu vielen anderen Widesprüchen sogar auflösen, wenn man sich die Karten genauer anguckt, also Details wie Bodentiefe, Zeitraum der Erhebung etc. berücksichtigt. Wird allerdings eine wissenschaftliche Studie unter exakt denselben Bedingungen wiederholt, kommt trotzdem nicht exakt dasselbe heraus, weil es in Wirklichkeit eben so ist, dass man nie “zweimal in denselben Fluss steigen kann”, die Wirklichkeit als Ganzes selbst also gar nicht reproduzierbar ist. Und die meisten Studien werden ja überhaupt nicht wiederholt, weil zu teuer etc. blabla.

    Das Beispiel zeigt doch nur, dass es in Wirklichkeit nicht Fakten, sondern Gefühle sind, die unser Bild von der Welt prägen. Gefühle sind für ein in sich stimmiges Weltbild sogar notwendig, weil Fakten nicht hinreichen, um ein zusammenhängendes Weltbild zu konstruieren. Da die Welt selbst nicht reproduzierbar ist, sind auch die Faktensammlungen über die Welt nicht reproduzierbar. Deshalb gibt es ja auch Fakten, die sich offensichtlich widersprechen.

    Um Fakten zu einer Welterklärung zusammenfügen zu können, braucht es einen Kitt, und dieser Kitt wird vom Glauben oder von der jeweiligen Ideologie geliefert. Das heißt, ein von Ängsten geprägter Mensch hat ein anderes Weltbild als ein von Zuversicht geprägter Mensch, und Fakten sind nicht dazu geeignet, die jeweiligen Weltbilder zu verändern. Fakten haben lediglich die Funktion, ein bestehendes individuelles Weltbild objektiv und damit allgemeingültig erscheinen zu lassen, aber da geht es eben um den Schein und nicht um die Wirklichkeit. Wer auf einer scheinbar unverrückbaren und wissenschaftlich erklärbaren Welt beharrt, versucht in der Regel, sein eigenes Weltbild als das einzig wahre zu verkaufen und es anderen aufs Auge zu drücken. In der Wissenschaft geht es um Macht: Macht nicht nur über die Welt, sondern auch über seine Mitmenschen.

    Denn tatsächlich ist es so, dass Fakten die Wirklichkeit lediglich fragmentieren, also in Trilliarden von Einzelheiten zerfallen lassen, und aus den Teilchen lassen sich je nach Gemütslage unzählige Weltbilder konstruieren.

    Deshalb ist es so, dass Menschen bis ans Ende aller Tage diskutieren können, wenn sie erstmal anfangen, ihre verschiedenen Weltbilder miteinander abzugleichen. Nachdem die Maschinen dem Menschen einen Großteil der Arbeit abnehmen, verbringt er nun eben seine Zeit mit Diskutieren. Irgendwas muss er ja tun, um sein Erdenleben hinter sich zu bringen. Da sind wir doch alle hier das beste Beispiel dafür. 🙂

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  43. Exdiver sagt

    Übrigens – in dem Bodenfeuchteviewer kann man auch die Bodentiefe rechts an einem Schieber einstellen. Das geht bis 2 Meter Tiefe. Nur um das mit dem ‘Dürremodell’ zu vergleichen.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Am Besten das Helmholtz Institut und den DWD zu einem Fachgespräch einladen und deren Darstellung erläutern lassen, dann muss man sich hier nicht in ideologische Streitereien versteifen.

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  44. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Passt gut zur Dürre:
    Unsere Brauerei Herforder Pils (Warstein) hat 145tes Jubileum,da gabs 3 Kästen für 2.
    Wir hatten die letzten 3 Tage 41mm.
    Der Raps ist noch nicht aufgeplatzt.

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  45. Andreas sagt

    Ich finde es einfach toll, dass sich hier alle einig sind,
    dass es keinen Klimawandel gibt.
    Damit brauchen wir auch die Neue gentechnik mit Crispr Cas nicht mehr.
    Die Begründung für die Neue Gentechnik ist ja immer, möglichst schnell
    hitze- und trockenheitsresistente Pflenzen zu entwickeln. Quelle:
    http://www.transgen.de/forschung/860.klimawandel-wasser-pflanzen-trockenheit.html
    Für heuer zum Beispiel hätten die Gentechniker eine Sorte entwickeln müssen,
    die im Frühjahr viel Regen verträgt, dann in Juni und Juli mit einer
    großen Trockenheit und bei der Ernte wieder mit viel Regen auskommt.
    Meine Frage dazu, wer glaubt hier, dass dies mit Crispr Cas möglich ist.

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    • Hans Gresshöner,Landwirt sagt

      “…..dass es keinen Klimawandel gibt.”

      Doch,als Geschäftsmodell!

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    • Bauer Willi sagt

      Doch, es gibt einen Klimawandel. Es wird auch immer wärmer. Du arbeitest hier ständig mit Unterstellungen!
      Lass das bitte sein!

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      • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

        Das es immer wärmer wird , damit wäre ich auch mal vorsichtig. Man muß es schließlich über einen langen Zeitraum betrachten.
        https://eike-klima-energie.eu/2023/06/25/wie-der-dwd-die-deutschlandtemperaturen-durch-seine-stationswechsel-in-den-letzten-30-jahren-waermer-machte/
        Um es gleich zu sagen. “EIKE” ist natürlich ein privates Institut, obendrein noch AFD-nah. Aber: Udo Pollmer hat auch ein privates Institut, EULEEV. Vor 20 Jahren wollte ihn noch jeder Landfrauenverband als Redner haben, heute nicht mehr. Wer hat sich denn jetzt geändert?

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        • Es gab schon früher wärmere und kältere Phasen, siehe kleine Eiszeit, die im Prinzip im 20. JH zu Ende gegangen ist und mit der die moderate Erwärmung der letzten Jahre ohne menschlichen Einfluß erklärt ist.

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      • Hannah sagt

        Die Prognosen bzgl. des Klimawandels sind ja auch, dass es wärmer wird und insgesamt unbeständiger also schlechter vorgersehbar. Ich kann die zunehmende Trockenheit (mind. in Ertragsunsicherheiten seit 2018 sichtbar) in den letzten Jahren auf unseren Flächen nur bestätigen. Es gibt Forscher, die sagen Deutschland wird ein Netto-Gewinner beim Thema Wasser sein, aber das Wasser wird übers Jahr ungleichmäßiger verteilt. Wir bekommen mildere und nassere Winter und Frühjahre und trockerere Sommer. Die Regenperiode jetzt kann nicht ausgleichen, was dem Boden fehlt. Ich habe mal ein Interview eines Hydrologen dazu gehört (weiß leider nicht mehr wer genau und wann) – aber die Aussage war: es müsste mind. 3 regenreiche Jahre in Folge geben, damit unsere Wälder nicht mehr weiter vertrocknen. Ich habe viel mehr das Gefühl, einige Schmeissen wieder Klima und Wetter durcheinander. Daüber hinaus gibt es auch noch Mikroklima (wie.z.B. auch auf Inseln häufig vorkommend) – Das wird hier auch noch vermischt. Vielleicht machst Du ja mal Aufklärungsarbeit…

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Bei uns hier ist gerade Rekordhochwasser, und das wird immer häufiger. Kein Zweifel am Klimawandel,

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    • Limes sagt

      ja wer in einer Urkorn Blase denkt und lebt der muß auch nicht auf neue Sorten egal mit welcher Züchtungsmethode erzeugt zurückgreifen
      Diese Blase können sich nur wenige auf der Welt leisten die Mehrheit jedoch möchte satt werden und ein zufriedenes Leben führen

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  46. Ludwig sagt

    Ob Lauterbach mit dem Hitzestreß , oder das ZDF mit der Landvertrocknung läuft doch alles auf dasselbe hinaus, nämlich die Leute in einer Angstblase des Weltuntergangs zu halten um den Sozialismus , sprich ein anderes Gemeinwesen zu schaffen. Dazu gehört erst einmal das vorhandene zu zerstören. Klimahysterie , Weltuntergang, Dürre, Flutkatastrophen , usw. gehört alles dazu. Hauptsache Panik schüren. Selbst die Flutkatastrophe im Ahrtal wurde hierzu mißbraucht , auch deshalb um vom eigenen politischen Versagen abzulenken. Ich glaube jedenfalls nur noch 50% von Politik und Medien, lese mir Grundlagen aus vielen Volkwirtschafts- und Energiebüchern an und greife auf meine fünfzig Jahre aufgeschriebenen Wetterdaten zurück. Jeder der die rote Sonne untergehen sieht , kann exakt seit 1980 die weißen Sonnenflecken sehen und seitdem ist es hier wärmer geworden . Auch der CO2- Gehalt ist seitdem gestiegen. Mit diesen Bedingungen haben wir eine längere Vegetationszeit , erheblich größere Ernten und haben die Hungersnöte auf der Erde verringert , weil die Pflanzen CO2-Fresser sind und das in Masse verwandelt haben. Auch drillen wir seitdem die Zuckerrüben und den Mais ca. 10 Tage früher im Jahr. Hat also alles seine zwei Seiten.

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  47. Ostbauer sagt

    Ich denke, vergleichen kann man in demFall nur den 2. August.
    Sicher war es in der Zeit davor in bestimmten Regionen zu trocken. Regen und Trockenheit kommen für uns Landwirte oft zur Unzeit.
    Aber Stand 2. August ist beim DWD selbst in 1,8 m Tiefe ausreichend Feuchtigkeit vorhanden; und das sowohl unter Gras; Mais und Weizen.(bis auf Regionen in Sachsen-Anhalt und Hessen)
    Also; von Dürre brauch im Moment keiner zu reden; die Wasserspeicher sind gefüllt.
    Einfach alle mal nen Gang runter fahren, es ist ein Sommer, wie wir ihn schon oft hatten.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Das ist jetzt ein bisschen weit hergeholt, find ich. Wir sollten jetzt nicht in eine bestimmte Richtung argumentieren, nur weil eine Darstellung unterschiedlich interpretiert wurde.
      Eine bestimmte Partei arbeitet ebenso ausschließlich mit Ängsten, nur anderen.

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  48. Matthias Zahn sagt

    Das sind doch zwei verschiedene Karten. Also bei uns in Nordbayern (alles nördlich von Regensburg) haben sich die Böden noch nicht von der Dürre 2018/19 erholt. Und in diesem Jahr hatten wir wieder kaum Regen von Ende April bis Mitte Juli. Der zweite Schnitt ist ausgefallen und der dritte überschaubar. Die Sommerungen haben kaum Regen abbekommen und der Weizen ging in die Notreife. Von einer Klimahysterie würde ich nicht reden wollen. Aber dass sich etwas verändert am Wetter würde ich deutlich bejahen.

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    • Bauer Willi sagt

      Es geht nicht um die Bodenfeuchte hin oder her. Es geht um die Darstellung des ZDF und die erweckt doch bei jedem unvorbereiteten Leser den Eindruck, dass Deutschland vertrocknet. Das ist meine Kritik. Punkt

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  49. wolfgang nellen sagt

    Ich glaube nicht mehr an Dummheit sondern eher an die große Verschwörung 😉
    So viel zufällige Dummheit geht einfach nicht.
    Dann müssten zwischendurch auch mal versehentliche Falschmeldungen kommen, dass Deutschland den weltweiten CO2 Ausstoß halbiert hat oder dass in der Sahelzone eine Rekordernte an Weizen eingefahren wurde. Das kommt aber nicht.

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    • Markus Kempen sagt

      Die beiden Karten basieren auf stark unterschiedlichen Messmethoden. ZDF: 30 Tage Mittel (1-31.7) in 0-180cm Tiefe und Bauer Willi tagesaktuell vom 2.8 in 0-10cm Tiefe. Dass diese Messmethoden stark abweichende Werte ausgeben, wenn das Wetter im Betrachtungszeitraum von trocken heiß (bis ca. 20.7.) auf nass-kalt umschlägt ist doch offensichtlich für jeden der sich mal mit Statistik befasst hat. Als Wissenschaftlicher sollte man doch die Methodik versuchen zu verstehen, bevor man eine Karte als “falsch” diskreditiert. Ob es Zufall ist, dass im Blog nur der obere Teil der ZDF Karte abgebildet ist? Im Unteren Teil wäre der Hinweis auf das 30 Tage Mittel zu finden gewesen…..

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      • Bauer Willi sagt

        Ich sehe sehr wohl, was dort geschrieben steht und kann mich nur wiederholen: Das ZDF erweckt mit dieser Karte doch einen ganz bestimmten Eindruck und der lautet:
        Schaut auf die Karte und ihr seht, dass ganz Deutschland vertrocknet. Das kleingedruckte liest kein Mensch.

        Bewusst stelle ich dem den Bodenfeuchteviewer gegenüber, der ebenfalls die Feuchte von 0 bis 180 cm aufzeigt. Rechts am Register kann man das 10 cm- weise einstellen und wir sehen, dass es nicht nur die oberen 10 cm sind.

        Ich habe alles verlinkt. Mir zu unterstellen, ich hätte bewusst etwas verschwiegen ist eine Frechheit. Schämen Sie sich.

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        • Markus Kempen sagt

          “Die vom ZDF gezeigte Karte ist falsch!!!” – Das war Ihre Aussage, die schlicht und ergreifend falsch ist. Das ZDF zeigt eine Karte des Helmholzinstituts, die Augenscheinlich nicht zu der des DWD passt. Wenn zwei Karten von eigentlich seriösen Institutionen nicht zueinander passen, versuche ich immer genauer zu recherchieren, ob es Unterschiede in der Methodik gibt, die augenscheinlichen Widersprüche erklären können. Dass steht meist im Kleingedruckten, in einer Fußnote oder in einer verlinkten Quelle. Hier steht der entscheidende Hinweis (30 Tage Mittel) im Kleingedruckten. Hätte man durch sorgfältiges lesen finden können – aber sie sagen ja selber, dass dass kein Mensch ließt – ich hab es gelesen und einige andere Kommentatoren anscheinend auch – Bauer Willi wohl ehr nicht.

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            • Markus Kempen sagt

              Ist RTL auch zu dem Schluss gekommen, dass die Karte des Helmholtz-Instituts falsch ist? Warum hat Bauer Willi nicht die Karten verglichen und die Unterschiede herausgearbeitet? Ich verstehe in den Betrag irgendwie nur “das ZDF lügt” und bei genauerer Recherche stelle ich fest, dass der vermeintliche Beleg für diese vermeintliche Lüge wohl ehr Äpfeln mit Birnen vergleicht. Dachte eigentlich das Niveau von Bauer Willi liegt noch über dem von RTL.

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        • Christian sagt

          Zitat Bauer Willi: „Ich sehe sehr wohl, was dort geschrieben steht und kann mich nur wiederholen: Das ZDF erweckt mit dieser Karte doch einen ganz bestimmten Eindruck und der lautet:
          Schaut auf die Karte und ihr seht, dass ganz Deutschland vertrocknet. Das kleingedruckte liest kein Mensch.“

          Machen Sie es denn nicht genauso?! Anstatt Ihre Informationen zu erläutern, empören Sie sich nur! Dann bitte mehr „Futter“ in Ihren „Beitrag“ welcher genauso tendenziös geschrieben ist wie das, was Sie dem ZDF vorwerfen!

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  50. Arnold Krämer sagt

    Vorsicht Willi, ZDF und Du, ihr redet aneinander vorbei bzw. verwendet den Begriff Dürre unterschiedlich. Die Medienleute haben aber im Moment grosse Probleme, das Wetter in D richtig zu bewerten. Was sich in deren Köpfen abspielt, nennt man kognitive Dissonanz und ist manchmal nicht leicht auszuhalten.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Sehe ich auch so….
      https://www.ufz.de/index.php?de=37937
      Im dritten Bild kann man schön erkennen, wie die Wetterlage sich in den oberen 25cm wiederspiegelt. Darunter ist es trocken…..und kann nur mit Winterwasser/Schnee in der vegetationsarmen Zeit wieder aufgefüllt werden.
      Also, wenn es langanhaltend regnet, dann kann die darunterliegende Bodenschicht sich langsam wieder auffüllen. ..vielleicht.

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    • Bauer Fritz sagt

      In Österreich mußten zahlreich geplante “Beat the heat”-Parties” als Statements gegen den Klimawandel abgesagt werden – wegen SCHLECHTWETTER.

      Es ist wie mit den Waldbränden: während “en woke” Medien kaum mehr Luft bekommen von all den Waldbränden, die der Klimawandel verursacht, zeigen Statistiken weltweit, daß genau das Gegenteil der Fall ist. Brandexperten vor Ort bestätigen, daß 80% aller Waldbrände vorsätzlich, mutwillig oder fahrlässig gelegt werden.
      (https://exxpress.at/angstmache-mit-waldbraenden-die-wahren-zahlen-und-wie-manche-medien-berichten/)

      Die blödes Realität will sich einfach nicht an den aktuellen Mainstream halten.

      Wissenschaftlich gesprochen, verhalten sich die tatsächlichen Brände (global ist die durch Waldbrände betroffen Fläche weltweit um 1/3 gesunken) indirekt proportional zur Berichterstattung in den Medien (diese hat sich verfünffacht).

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  51. Brötchen sagt

    die haben doch Urlaub…..wurde vorm Urlaub gemacht… kann man doch auch nicht verlangen, das die da soviel arbeiten….😜 für so wenig Geld!☝️🫣

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  52. Elisabeth Ertl sagt

    In Text des ZDF heißt es, es gehe um die Feuchte in 1,8 Metern Tiefe. War es nicht vor kurzem noch tatsächlich zu trocken bei euch?

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  53. Jürgen Donhauser sagt

    Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Die Realität hat sich gefälligst der Ideologie und dem Mainstream zu beugen – basta!

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    • Inga sagt

      So ist es ,
      warum kann der Mensch seinen Willen der Natur nicht unterordnen.
      Und sein Leben nicht danach ausrichten.

      Können das nur Bauern und sind deswegen dumm und zu konservativ?
      Ist das wirklich dumm?

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