Lebensmitteleinzelhandel: Was kümmert mich mein Geschwätz…
Es war zu erwarten: Wenn das Geld nicht mehr so locker sitzt, wird wieder billiger eingekauft. Das merkt auch der Lebensmitteleinzelhandel und bewirbt zunehmend Fleisch aus den Haltungsstufen 1 und 2. Vergessen sind die Beteuerungen, dass man bis zum Jahre 2030 nur noch Fleisch aus den Haltungsstufen 3 und 4 anbieten will. Wenn der Kunde nicht mitspielt, vergisst man halt man schnell seine großkotzigen Ankündigungen von gestern. Dazu schreibt top agrar einen ausführlichen Artikel https://www.topagrar.com/schwein/news/tierwohlfleisch-steigt-der-handel-aus-b-20027139.html Hier einige Zitate: „Immer deutlicher zeigt sich, dass der Lebensmitteleinzelhandel seine Strategie bzw. Ziele beim Thema Tierwohl korrigiert. Das Ziel „100 % HF 3 und 4 bis 2030“ ist längst nicht mehr bei allen in Stein gemeißelt. Und der LEH baut in Gesprächen mit der Wertschöpfungskette massiv Druck auf die vorgelagerten Stufen auf. Hintergrund dürfte sein, dass der Absatz von Fleisch aus höheren Haltungsstufen schlechter läuft als gedacht. Die Verbraucher kaufen angesichts der angespannten Lage der privaten Haushalte lieber preiswertes Fleisch. Zu beobachten ist auch, dass der Handel sich in seinen Tierwohlzielen nicht mehr einig zu sein scheint. Verschiedene Handelsunternehmen …










