Alles Gute für das Neue Jahr!
Eigentlich sind es Tage wie jede andere und doch berührt uns der Jahreswechsel von Silvester auf Neujahr mehr als andere Tage auf dem Kalender. Für viele von uns Bauern war 2025 ein sehr durchwachsenes Jahr: zwar waren regional die Erträge auf dem Acker recht gut, aber die Preise schlecht. Wenn die Butter für 0,99 € verramscht wird, können auch die Milchpreise nicht kostendeckend sein. Bei den Schweinen sind die guten Zeiten auch vorbei. Und wer draußen auf dem Acker steht oder morgens um fünf im Stall, der braucht keinen Wirtschaftsexperten, um zu wissen, wie’s wirklich aussieht und dass das Jahr 2026 aus heutiger Sicht problematisch werden kann. Man redet viel von „Transformation“ und „nachhaltiger Landwirtschaft“. Klingt gut in Reden und Papieren. Es heißt immer, wir sollen „uns anpassen“. Nur: Anpassen geht nicht, wenn die Regeln ständig geändert werden. Wenn Bauern als Umweltproblem gesehen werden, statt als Teil der Lösung. Wenn Milliarden in Industrieprojekte fließen, aber ein kleiner Hof ums Überleben kämpft. Dann läuft was schief – verdammt schief. Es sieht so aus, als würde sich …










