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Aktuell: Lebensmittelpreise steigen wegen Iran-Krieg sprunghaft an

Wie der Verband der deutschen Bauern (VDB) in seiner Pressekonferenz vom 3.3.2026 mitteilt, sehen sich die deutschen Bauern gezwungen, die Preise für ihre Produkte deutlich zu erhöhen. Folgende Basispreise gelten ab dem 6. März: Raps:           600 €/t Weizen:      250 €/t Kartoffeln:  40 €/dt Zuckerrüben: 60 €/t Schweinefleisch: 2,50 € kg SG Milch:    0,65 €/l (Biomilch + 20 Cent) Diese Preissteigerungen sind notwendig geworden, weil durch den Krieg im Iran nicht nur Diesel und Düngemittel deutlich teurer geworden sind, sondern auch weitere Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Logistik. Da damit zu rechnen ist, dass auch Pflanzenschutzmittel teurer werden, darf die Liquidität der Betriebe nicht über Gebühr strapaziert werden. Was die Forderungen an die Politik angeht, schließen sich die Landwirte den Aussagen des Geschäftsführer des BVE, Christoph Minhoff an. https://www.bild.de/politik/inland/preis-knall-wegen-iran-krieg-lebensmittel-industriewarnt-vor-kosten-tsunami-69a6dfb9674e1629a77d1e82? Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu hören war, wollen die Mitglieder des BVE (u.a. Nestle, Coca-Cola, Ferrero, Haribo etc.) einen Teil der Preissteigerung für verarbeitete Lebensmittel durch Verzicht auf die Gewinnmarge auffangen. Zitat eines Mitgliedes des BVE: „Wir haben …

Wir können alles!

Ende Oktober hat die EU-Kommission eine Einigung zur GAP präsentiert. Erfreut über die Ergebnisse zeigte sich Ministerin Köstinger: „Damit ist der bisherige österreichische Weg und unser Agrarmodell gesichert.“ Doch können die Bauern wirklich zufrieden sein? Wohl kaum.In ganz Europa stellten viele von ihnen in jüngster Vergangenheit grüne Kreuze auf ihre Flächen – als stiller Protest. Was hat die Landwirte dazu gebracht? Es ist die blanke Angst. Angst um die Zukunft ihrer Betriebe und ihrer Familien. Und es ist immer noch die Angst, bei den imme neuen Pakten, Deals und Strategien nicht mehr mitzukommen und schließlich den Betrieb aufgeben zu müssen. Deshalb bedarf es eines neuen Aufbruchs. Wir brauchen im wahren Sinne des Wortes eine Agrarwende! Eine Agrarwende hin zu einer Politik der Realitäten – weg von den theoretischen Phantasien urbaner Eliten. Es gibt einige Gruppierungen, die sich für etwas Besseres halten und ihre Meinung gerne zur gesellschaftlichen Meinung erklären möchten. Dafür haben sie aber keine Legitimation. Ein Grundprinzip, dass uns Landwirte leitet: Wir können alles. Wir können Nahrungsmittel, wir können Natur-, Arten- und Klimaschutz. Wir …

Der unbelehrbare Verbraucher?

Zu diesem Ergebnis muss man kommen, wenn man den nachfolgenden Beitrag liest. Alle Bemühungen einer Supermarktkette in England, die Verschwendung von Lebensmitteln beim Konsumenten zu reduzieren, sind gescheitert. Jetzt wurde das Projekt erfolglos beendet. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/lebensmittelverschwendung-sainsbury-s-stoppt-projekt-15582582.html Immerhin hat es mal jemand versucht, statt nur zu reden. Ich kann die Sprechblasen  von „mehr Wertschätzung unserer Lebensmitteln“ bald nicht mehr hören. Egal von welcher politischen Partei oder den diversen Nicht-Regierungsorganisationen. Diese Sprüche sind genau so hohl wie die ständigen Absichtserklärungen für ein Schulfach Ernährung und Landwirtschaft. Und dann passiert wieder nichts. Alles was weggeworfen wird, hat einmal Kosten verursacht. Für die Arbeit, die Energie usw. Jeder weiß das. Doch wie bekommen wir das hin, dass sich etwas ändert??? Es hilft ja nicht, es ständig zu beklagen. Habt ihr neue Ideen? Welche, die auch einfach umzusetzen sind? Und wer fängt damit an? Euer Bauer Willi