Bauer Willi
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Giftige Erdbeeren

Der BUND e.V. hat am 5.6.2023 einen Test über Rückstände in Erdbeeren herausgegeben. Hier der Link dazu:

https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/bund-erdbeertest-giftige-verlockung-im-koerbchen/

Am Ende des Artikels findet man die Mailadresse und die Mobilnummer von Corinna Hölzel, der ich eine Mail mit Fragen geschickt habe. Hier die Antworten:

Liebe Frau Hölzel, Sie sind Pestizidexpertin und haben gerade eine Studie über „Pestizide“ in Erdbeeren herausgegeben. Sie geben allerdings keine Höchstwerte an, so dass der Leser nicht erfährt, ob die untersuchten Produkte innerhalb oder außerhalb der Norm liegen. Warum haben Sie darauf verzichtet?

  • Grenzwerte wurden bei dem Test nicht überschritten. Dennoch ist das für uns kein Grund zur Entwarnung, denn Grenzwerte garantieren keine vollständige Sicherheit, aus zwei Gründen: 1. Das Problem der Pestizidcocktails wird bei der Risikobewertung und der Ableitung von Grenzwerten nicht berücksichtigt. Unterschiedliche Pestizide können aber in Wechselwirkung gehen. Die Giftigkeit der Stoffe kann sich dadurch um ein Vielfaches erhöhen. 2. Die Hormongifte. Viele Pestizide haben das Potential, das menschliche Hormonsystem zu beeinflussen. Diese Hormongifte wirken auch schon in sehr kleinen Mengen. Da gilt der Grundsatz „Die Dosis macht das Gift“ nicht. Grenzwerte sind überhaupt somit kein Schutz vor Hormongiften. Wir haben in über der Hälfte der Proben Mehrfachbelastungen gefunden und in 4 Proben Hormongifte. Deshalb kann man aus unserer Sicht keine Entwarnung geben und behaupten, weil die Grenzwerte nicht überschritten sind, sei alles in Ordnung.

Es entsteht beim Lesen der Eindruck, dass der Verzehr von Erdbeeren ein gesundheitliches Risiko darstellen, wenn Rückstände gefunden werden. Wozu gibt es ein BfR?

  • Das System der Risikobewertung, an dem sich das BfR orientiert, ist veraltet. So werden für die Bewertung der Gefahren der Biodiversität weder ausreichend Langzeiteffekte berücksichtigt, noch indirekte Auswirkungen oder Effekte auf sensible Arten. Für die Bewertung der Humantoxizität gibt es keine Bewertung der Cocktaileffekte. Hormonell wirksame Stoffe, die in sehr kleinen Mengen
    Effekte haben, sind zugelassen. Es sind in Deutschland immer noch 35 Substitutionskandidaten zugelassen, die von der EU als besonders gefährlich für Mensch und Umwelt eingestuft wurden und schon längst hätten ersetzt werden müssen. Wir würden uns vom BfR wünschen, auch an diesen Baustellen zu arbeiten, und stärker als bisher auch Verbraucherinteressen und den Schutz der
    Umwelt zu vertreten.

Es gibt unterschiedliche Wirkstoffe gegen Pilzkrankheiten. Das ist per se eine gute Sache um Resistenzen vorzubeugen. Es wird jedoch der Eindruck erweckt, als wären viele verschiedene Wirkstoffe gefährlich. Warum machen Sie das?

  • Mehrfachbelastungen, sogenannte Pestizidcocktails, werden bei der Zulassung zu wenig berücksichtigt. Es gibt jedoch Hinweise, dass sich unterschiedliche Wirkstoffe in ihrer toxischen Wirkung verstärken. Die Mehrfachbelastungen bei Lebensmitteln sind in den letzten Jahren angestiegen. Hier besteht  Handlungsbedarf.

Erdbeeren, auf denen sich Pilze angesiedelt haben, sind gesund? Warum sonst werden Fungizide eingesetzt? Es sind ja Pflanzenschutzmittel. Und sind „Bio-Pestizide“ unkritisch?

  • Die Pflanzenschutzmittel schützen die Kulturpflanze. Aber leider oft mit negativen Auswirkungen auf das Ökosystem, die Artenvielfalt und den Menschen. Gesund sind Erdbeeren ohne Pilze und ohne Fungizidrückstände. Nicht alle Naturstoffe sind unkritisch. Mengenmäßig werden jedoch deutlich
    weniger kritische Stoffe eingesetzt als in der konventionellen Landwirtschaft.

Sie machen deutlich Werbung für Bio-Landwirtschaft. Das können Sie machen, es muss Ihnen aber auch klar sein, dass Sie damit alle konventionellen Landwirte diskreditieren. Meine Frage: wie hoch ist der Anteil von Bio-Erdbeeren im deutschen Markt? Wie hoch ist der Anteil bei Import-Erdbeeren? Und um wieviel Prozent ist Bio-Ware teurer als konventionelle?

  • Wir empfehlen für Verbraucher*innen Lebensmittel, die ohne chemisch-synthetische Pestizide produziert werden. Auf den biologisch bewirtschafteten Flächen gibt eine deutlich höhere Artenvielfalt. Wer mit seinem Kaufverhalten den Artenschutz gezielt fördern möchte, sollte deshalb Bio-Produkte kaufen.
    Für die statistischen Fragen möchte ich Sie auf die verfügbaren statistischen Quellen verweisen.

Noch was: Sie verweisen auf die Petition. Dort steht zu lesen „Einer der Haupttreiber für dieses dramatische Artensterben ist der Einsatz von Pestiziden. Heute gibt es etwa 75% weniger Insekten in Deutschland als noch zur Jahrhundertwende.“ Das ist falsch. Richtig ist, dass im Naturschutzgebiet Orbroich die Biomasse an Fluginsekten um 75% zurückgegangen ist. Das ist etwas völlig anderes! Warum verbreiten Sie dieses Narrativ weiter?

  • Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien neben der Krefeld-Studie, die den dramatischen Rückgang der Insekten darlegt, sowohl bei den Arten als auch bei der Anzahl an Individuen. Das ist keine Beobachtung aus einem einzigen Naturschutzgebiet, sondern ein Problem, das in ganz Deutschland
    und auch weltweit zu beobachten ist und durch den Verlust von Lebensräumen und die intensive Landwirtschaft vorangetrieben wird. Mehr Informationen finden Sie in unserem Pestizidatlas und im Insektenatlas
    www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/naturschutz/insektenatlas_2020.pdf
    www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/umweltgifte/umweltgifte_pestizidatlas_
    2022.pdf

Ich habe vor einiger Zeit ein wirklich tolles Gespräch mit Prof. Weiger geführt, dass von der top agrar moderiert und abgedruckt wurde. Ich würde mir diese Sachlichkeit auch weiterhin wünschen.

  • Auch der BUND ist an der weiteren sachlichen Auseinandersetzung interessiert. Unsere Grundlage sind dabei auch die in der ZKL vereinbarten Zukunftsbilder, zu denen auch eine verminderte Pestizidausbringung gehört – inkl. konkreter Fragen z.B. dazu wie Beratung zu alternativen Pflanzenschutzmaßnahmen ausgebaut werden kann.

Wer Kontakt zur Autorin sucht, hier die Mailadresse  corinna.hoelzel@bund.net

Persönliche Anmerkung: Ich stimme bei vielen Punkten nicht mit Frau Hölzel überein. Ich bedauere, dass einige Fragen nicht beantwortet wurden. Aus Gründen der journalistischen Neutralität habe ich Fragen und Antworten wortwörtlich wiedergegeben.

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123 Kommentare

  1. Christian Bothe sagt

    BfR: „Aussagen des Bund nicht haltbar….“
    Lese das gerade in top agrar online! Schlägt ziemlich hohe Wellen dieser Unsinn von Hölzel zum Thema Erdbeeren…

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    • ReinerStoff sagt

      Zumindest überhaupt Wellen würde es schlagen, wenn auch nur eine “namhafte” Tageszeitung ihre(n) BUND-Artikel in einem schärferen Ton mit dem Hinweis aufs BfR relativieren bzw. zurücknehmen würde und nicht nur in der Landwirtschaftsbubble!

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  2. Ludger Weß sagt

    Sehr geehrte Frau Hölzel,

    Da Sie Pestizid-Expertin sind, habe ich ein paar toxikologische Fragen zu Pestiziden, die Sie mir sicher beantworten können.

    Darf ich noch Kohl essen? Hier finden Sie den Pestizidcocktail eines naturbelassenen Weißkohls. Es sind alles natürliche Substanzen, aber als Pestizidexpertin kennen Sie sich in Chemie gut aus und wissen, dass natürliche Substanzen ebenso zu Krankheit und Tod führen können wie chemisch-synthetisch erzeugte Substanzen, vor allem dann, wenn sie mutagen oder kanzerogen sind. Die hier rot gekennzeichneten Naturstoffe sind krebserregend, die orange markierten induzieren Mutationen und Chromosomenbrüche. Können Sie mir sagen, welche Wechselwirkungen hier entstehen? https://jameskennedymonash.wordpress.com/category/infographics/

    Meine zweite Frage betriff Soja. Soja enthält Isoflavone, Lignane und Coumestane. Diese Substanzen sind samt und sonders hormonell wirksam und ihr Gehalt wird durch Verarbeitung im Endprodukt (Miso, Tofu) noch erhöht. Wie steht es hier um die Gefährlichkeit? Sie schreiben ja: “Diese Hormongifte wirken auch schon in sehr kleinen Mengen. Da gilt der Grundsatz ‘Die Dosis macht das Gift’ nicht. Grenzwerte sind überhaupt somit kein Schutz vor Hormongiften” und Sie warnen davor, “hormonell wirksame Stoffe, die in sehr kleinen Mengen Effekte haben” in Verkehr zu bringen. Müssten nicht Soja und Sojaprodukte jetzt verboten werden? Oder gilt das Vorsorgeprinzip in diesen Fällen nicht?

    Letzte Frage: Die Kartoffel produziert Solanin, ein hoch wirksames Insektizid, das auch für Menschen schädlich ist und durch Kochen oder Braten der Kartoffeln auf ein verträgliches Maß reduziert wird. Ich liebe Petersilienkartoffeln, aber Petersilie enthält Stoffe, die u.a. zum Schwangerschaftsabbruch sowie zu Leberverfettung, Abmagerung, ausgedehnten Schleimhautblutungen und hämorrhagisch-entzündlichen Infiltrationen im Magen-Darm-Trakt, zu Hämolyse, Methämoglobinurie und Anurie führen können. Können Sie mir aus toxikologischer Sicht weiterhin zum Verzehr dieses Giftcocktails aus Solanin, Myristizin, Apiol und anderen raten oder sollte ich lieber auf diese Lebensmittel verzichten? Offensichtlich hat noch niemand die additive bzw. synergistische Wirkung dieser Gitmischung untersucht.

    Da ich mir nach Ihren Warnungen jetzt wirklich Sorgen um meine Gesundheit mache, hoffe ich auf eine rasche Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ludger Weß

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    • Herbert Heuer sagt

      Gute Fragestellung!
      Auf die Antworten von Corinna Hölzel bin ich gespannt, obwohl, ich vermute mal das wird in diesem Leben nichts mehr.

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    • Jörg sagt

      Sehr gut.Sie haben diesen BUND Blödsinn perfekt entlarvt. Leider werden Sie von der Dame wohl keine Antwort bekommen.

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      • Brötchen sagt

        Naja da schreibt sie

        Als AI-Assistentin habe ich keine Expertise in der Beurteilung von Pestiziden oder deren Auswirkungen auf die Gesundheit. Es ist jedoch bekannt, dass der Verzehr von Obst und Gemüse, einschließlich Kohl, Teil einer ausgewogenen Ernährung ist und viele gesundheitliche Vorteile bietet. Wenn Sie Bedenken haben, empfehle ich Ihnen, sich an einen Ernährungsberater oder Arzt zu wenden, der Ihnen individuelle Empfehlungen geben kann.

        Habe die Ehre ! 🙂

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        • Brötchen sagt

          “Meine zweite Frage betriff Soja. Soja enthält Isoflavone, Lignane und Coumestane. Diese Substanzen sind samt und sonders hormonell wirksam und ihr Gehalt wird durch Verarbeitung im Endprodukt (Miso, Tofu) noch erhöht. Wie steht es hier um die Gefährlichkeit? ”

          Antwort:

          Es gibt kontroverse Diskussionen darüber, ob der Verzehr von Soja und seinen Bestandteilen gesundheitsschädlich sein kann. Einige Studien haben gezeigt, dass Soja-Isoflavone eine östrogenähnliche Wirkung haben können und bei hohen Dosen möglicherweise das Risiko für Brustkrebs erhöhen können. Andere Studien haben jedoch gezeigt, dass Soja-Isoflavone auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben können, wie z.B. die Senkung des Cholesterinspiegels und die Verringerung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

          Es ist wichtig zu beachten, dass die meisten Studien an Tieren durchgeführt wurden und dass die Auswirkungen von Soja auf den menschlichen Körper noch nicht vollständig verstanden sind. Es wird jedoch allgemein empfohlen, dass der Verzehr von Soja in Maßen sicher ist und dass der Verzehr von Sojaprodukten als Teil einer ausgewogenen Ernährung vorteilhaft sein kann. Es ist jedoch ratsam, mit einem Arzt oder Ernährungsberater zu sprechen, um festzustellen, ob der Verzehr von Soja für Ihre individuellen Gesundheitsbedürfnisse geeignet ist.

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          • Brötchen sagt

            Sind pestizidbelastungen in ERdbeeren gefährlich?

            Als KI-Modell habe ich keine persönliche Meinung, aber Pestizidbelastungen in Erdbeeren können gesundheitsschädlich sein, wenn sie in großen Mengen konsumiert werden. Pestizide können das Nervensystem beeinträchtigen, Krebs verursachen und das Immunsystem schwächen. Es ist daher ratsam, Erdbeeren aus biologischem Anbau zu wählen oder sie gründlich zu waschen, um Pestizidrückstände zu entfernen.

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    • Smarti sagt

      Herr Weß, das sind allesamt gute Fragen ! Da wäre ich gar nicht drauf gekommen.

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    • Jörg sagt

      Der Konsument von Nahrungsmitteln will mit Recht, dass da nichts Giftiges drin ist. Inzwischen kann die moderne Analytik Rückstände von Stoffen (Pflanzenschiutzmittel etc.) im ppb Bereich (Pars pro Billion = i Milliardstel) oder noch darunter nachweisen. Die Avogadro Konstante bedeutet, dass z.B. in 169 Gram (1 Mol) Glyphosat die unvorstellbare Zahl von 6,23 x 10 hoch 23 Glyphosat Moleküle enthalten sind. Die Spurenanalytik hätte also noch ordentlich Spielraum zu niedrigeren Rückstandsmengen.
      Durch die undifferenzierte mediale Berichterstattung über Gift in der Nahrung werden die Verbraucher allerdings immer wieder verunsichert. Die fehlende gesundheitliche Relevanz dieser Rückstände wird dabei meist nicht mehr diskutiert.

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  3. Rößle Rudolf sagt

    Ich weiß von unsere Molkerei Zott, dass im Joghurtbereich, der Vertrieb und Import von Erdbeeren ganz normal ist. Wer selbst nur für sich Erdbeermarmelade macht, weiß wie viel man dazu benötigt. In Zukunft wird denke ich Vertikal Farming bei diesen Sonderprodukten einsetzen. Bei uns gibt es kaum noch
    Erdbeerfelder.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Was Deutschland nicht liefert, liefert China für die Marmelade.

      Gestern erklärte mir eine Hofladenbesitzerin, dass sie Ärger mit dem WKD hatte. Die Bezeichnung Marmelade war Falsch, weil die Mischung 2 Teile Beeren zu einem Teil Zucker nicht dem Gesetz entsprächen. Marmelade ist eine Mischung aus einem Teil Zucker und einem Teil Erdbeeren, was sie Verkaufe, wäre Brotaufstrich.😊

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      • Hannah sagt

        Soweit ich weiß muss nach der Marmelade und Konfitüre-VO Marmelade das heißen was Zitrusfrüchte enthält. Alles andere ist Konfitüre. Aber die VO ist glaube ich auch grade schon wieder überarbeitet worden…

      • Reinhard Seevers sagt

        Da muss sie einfach draufschreiben: “Brotaufstrich” Oma nannte es Marmelade!

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Bei uns ist das Schlechsel, der Schwabe sagt Schlex dazu.
          Da die gute Frau viel Kunden aus Baden-Baden hat, kann sie das nicht darauf schreiben, die High Society versteht die Mundart nicht.😊

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      • Limes sagt

        bisher haben wir wie fast alle in Deutschland aus den verfügbaren Früchten einen Brotaufstrich hergestellt und diesen Marmelade genannt unabhängig von der Frucht.
        Vor Wochen hat mich meine Frau gebeten Marmelade zu kaufen. Sie isst gern Orangen Marmelade, ich bevorzuge Beeren Marmelade. Orangen Marmelade war im Geschäft kein Problem Himbeer- Erdbeer, Waldbeer Marmelade habe ich nicht gefunden und stattdessen Konfitüre mit nach Hause gebracht.
        Nach Diskussion (warum hast du keine Beeren Marmelade mitgebracht) haben wir festgestellt das lt EU Verordnung Marmelade Zitrusfrüchte enthalten muß und wir in der Vergangenheit meist Konfitüre gegessen haben obwohl wir es Marmelade nannten. Macht nix hat immer geschmeckt, schmeckt immer noch und das ist das wichtigste.
        Wir dürfen natürlich am Frühstückstisch uns auch weiterhin Marmeladengläser unabhängig von dem Inhalt reichen da schaut ja keiner zu.
        Marmelade leitet sich von portugiesisch marmelo ‚Quitte‘ ab ist wohl der Grund warum Zitrusfrüchte enthalten sein müßen.

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  4. Wolgang Feldhus sagt

    Apropos kerosin ablassen. Die Bauern im Erdinger moss, genau dort wo jetzt der Flughafen sit, spritzten ihr Unkraut in der Petersilie mit kerosin tot.
    die Erdbeeren aus spanien oder Metaponto in italien werden alle im tunnel auf folien angebaut mit Trpopfbewässerung. Da braucht es wesentlich wenger Pflanzenschutz als in Deutschland beim Freilandanbau.

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    • Bauer Willi sagt

      Sie können Ihre Aussagen zu Kerosin sicher belegen. Oder ist es nur eine “ich hab mal gehört-Aussage? .
      Dass Erdbeeren aus Spanien und Italien nur aus Folientunnel stammen, können Sie sicher auch mit Quellen belegen. Und natürlich kommen die frühen Erdbeeren in Deutschland auch aus Folientunneln

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      • Wolgang Feldhus sagt

        Willi..ich studierte da noch in Weihenstephan,
        Im Praktikum erlebte ich es persönlich, würde das genügen?

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    • Limes sagt

      “Die Bauern im Erdinger moss, genau dort wo jetzt der Flughafen sit, spritzten ihr Unkraut in der Petersilie mit kerosin tot.”
      🙁 Können sie die Unkraut Arten etwas genauer spezifizieren. Wir wohnen in der Nähe einer Einflugschneise und konnten bisher keine Auswirkungen des Flugzeugverkehrs auf Unkraut erkennen aber vielleicht haben wir etwas übersehen und es betrifft nur die in Petersiliefeldern vorkommenden Unkräuter.🙁

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      • Christian Friedrich sagt

        Was ein genörgle. Quellen angeben, Belege…..was ist aus der Menschheit geworden, die nicht ein kleines bisschen selbstständig denken kann. Ich weiß es nicht, aber ich frage mich immer wieder, warum es so viele Menschen gibt, die Krebs bekommen? Für mich liegt die Antwort auf der Hand. Und wer heute noch irgendwelchen Studien bzw. sogenannten Spezialisten glaubt, der hat bisher noch garnichts verstanden!!!!

        Habe die Ehre 😉

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Werter Herr Feldhus,
      bei uns in Mittelbaden hat man die Vorteile des geschützten Anbaues schon lange erkannt, einmal Witterungebedingt, anderseits wegen des Pflanzenschutzes.

      Genau so nehmen die Kritiken wegen dem Plastik zu, was genau sollen die Anbauer jetzt tun, als Studierender haben sie sicher die Lösung?

      Alles dies erlebe ich auch Persönlich.

  5. Bernd Schönmuth sagt

    So viel Hass und dümmliches Unwissen habe ich selten gelesen.
    Am lustigsten ist der Typ dem anscheinend noch keiner gesagt hat, dass mit “Dihydrogenmonoxid” nach allgemeinem Chemie-Wissen ganz einfach nur schlichtes Wasser gemeint ist.

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    • Thomas Bröcker sagt

      Dümmlich und überheblich ist, wenn man nicht in der Lage ist Ironie zu erkennen. Die Dihydrogenmonoxid-Geschichte ist zur Illustration der Nutzung chemischen Unwissens für NGO-Behauptungen und Umfragen ist so alt wie die Steinkohle.
      Dümmliches Unwissen wird in der Bevölkerung durch BUND und Konsorten erzeugt. Die immer wieder verwendete Krefeld-Studie ist damals zur Unstatistik des Jahres erklärt worden. Sie beschreibt die Situation im Orbroicher Bruch in der Zeit der Renaturierung . Sie ist daher eher ein Beleg für die Wirkung falscher Naturschutzansätze. Die beliebte Extrapolation auf ganz Deutschland ist von der Systematik der Datenerfassung und der dünnen Datenlage kompletter statistischer Unsinn.
      Es gibt inzwischen ausreichen Langzeitstudien, die die angebliche Wirkung des Pflanzenschutzes in den Kulturen und vor allem darüber hinaus in die Umgebung als Propaganda entlarven. (Langzeitstudie zu Insektenarten im Sächsischen Obstbau (mittleres Elbtal) … Vergleichende Langzeitstudie zum Vorkommen von Insektenarten im IP und im Bio-Obstbau (ganz Deutschland).
      Im Obst wäre nach der Theorie der Pflanzenschutzgegner eine Artenarmut zu erwarten gewesen. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Es wurde eine Fülle von Arten nachgewiesen – sehr viel mehr als im renaturierten Orbroicher Bruch. (Obst hat mit 20 den höchsten Behandlungsindex aller Kulturen).
      Die Benutzung der Krefeldstudie ist ein klassisches Beispiel für die Umwandlung einzelner wissenschaftlicher Untersuchungen in Dogmen. Daran kommt dann keine ergebnisoffene Wissenschaft mehr vorbei, weil diese Dogmen mit der Macht der Medien verkoppelt sind. Die obige Mitteilung des BUND folgt genau dieser Methode und ist damit bloße Propaganda.

      Wir nehmen mit der Haushaltschemie und Verarbeitungshilfsstoffen jede Menge hochdosierter Chemiecocktails zu uns. Die Natur steuert ihre Kreisläufe mit Chemiecocktails. Von den Medikamenten, die wir nötiger- oder unnötigerweise in bunten Cocktails zu uns nehmen, will ich gar nicht erst anfangen.

      Die Forderung den chemischen Pflanzenschutz auf 50 % zu setzen, ist das Selbe, als wenn ich pauschal die Antibabypille und die Masse an Cholesterinsenkern, Blutdruckmitteln und Antibiotika per “Odre de Mufti” auf 50 % setze. Auf den Aufschrei wäre ich gespannt.

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      • Bernd Schönmuth sagt

        Ehemaliger Landwirt hat natürlich recht. Ich war in der Tat ein wenig langsam, in seinen Ausführungen die Ironie zu erkennen. Habe es erst gemerkt als der Post schon abgeschickt war…

        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Herr Schönmuth,

          ich habe mir immer vorgenommen, jeden Beitrag – auch in der Tageszeitung kritisch zu hinterfragen, und nicht alles zu glauben, was da zu lesen ist.

          Manchmal bin ich mit auch nicht sicher, ist es Satire, oder nicht, in diesem Fall schreibe ich mal lieber nichts dazu.

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    • Herbert Heuer sagt

      Sehr geehrter Herr Schönmuth,

      Es war eigentlich auf den BUND Bio-Bauern gemünzt und dessen gesundheitsfanatischen Anhängern, die nicht wirklich wissen was sie zu sich nehmen, nur glauben, was ihnen erzählt wird. Und diese Anhängerschaft kann man mit dem Wort Dihydrogenmonoxid ganz schön aufs Glatteis führen.
      Daß Sie hier die offensichtliche Ironie nicht! herausgelesen haben, nachdem schon jemand die Gefahren von Dihydrogenmonoxid aufgelistet hatte und ich den Kommentar noch mit Ertrinken und zwinkernd ergänzt habe, hmm…
      Wer ist denn nun der etwas lustige Typ, der das als dümmlich Unwissen hinstellt.

      Hier können Sie Ihr Wissen über DHMO übrigens noch erweitern:
      http://www.dhmo.de/
      Aber auch beim Lesen der Seite Warnung: enthält Unmengen von Ironie!

      Gruß H. Heuer

    • Herbert Heuer sagt

      PS:
      Herr Schönmuth, das mit dem dümmlichen Unwissen hatten wir geklärt, aber das mit dem Hass müssen Sie mir jetzt noch mal kurz erklären.
      Vielen Dank vorab.

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    • Limes sagt

      @BerndSchönmuth NaJa dem Foristen den sie unflätig als “Typen” bezeichnen ist wohl die Bedeutung von Dihydrogenmonoxid (DHMO) bewusst gewesen. Seinen ironischen Beitrag als Antwort im Zusammenhang mit der “Backpulver” Geschichte haben wohl viele hier im Forum verstanden sie offensichtlich nicht.
      Es lohnt sich aber nicht nur ironisch mit der “Backpulver” Geschichte und den daraus abgeleiteten Produkten zu beschäftigen sondern auch in der Sache. Es geht um Kaliumhydrogencarbonat welches als Wirkstoff in Pflanzenschutzmittel und Bestandteil von Backpulver ist. Den “Backpulver” Produkten werden je nach Wirkungsziel noch unterschiedliche chemische Bestandteile direkt oder als Mischpartner hinzugefügt um eine Wirkung zu erzielent. Also ist die erzählte Geschichte wir setzen Backpulver ein eine irrführende story. Die zugelassenen Backpulverprodukte mit dem Wirkstoff Kaliumhydrogencarbonat unterscheiden sich in den Bestandteilen.
      Interessant das Sicherheitsdatenblatt von Vitisan. In ABSCHNITT 11: Toxikologische Angaben sowie ABSCHNITT 12: Umweltbezogene Angaben fast ausschliesslich k.D.v Angaben (keine Daten vorhanden) bzw meist “Es liegen keine Informationen zu diesem Parameter vor”. Erstaunlich für ein Pflanzenschutzmittel welches mit einer jährlichen Menge von bis zu 30 kg/ha (5kg/ha max 6 Anwendungen Abstand von 5-7 Tagen) angewendet wird, finden sie nicht auch.
      https://www.biofa-profi.de/de/oidium/vitisan.html
      Vom Vertreiber wird die Anwendung in Kombination mit dem Zusatzstoff Zentero ® SPR empfohlen. Auch hier im Sicherheitsdatenblatt überwiegend bis auf das Symbol Achtung (Gesundheitsgefahr/Die Ozonschicht schädigend) meist k.D.v (es liegen keine Daten vor).
      https://www.biofa-profi.de/de/netz-und-haftmittel-224/zentero-spr.html

      @BerndSchönmuth: hoffe sie überdenken ihre Einstellung und Wortwahl “So viel Hass und dümmliches Unwissen habe ich selten gelesen. und ..der Typ dem anscheinend noch keiner gesagt hat…” nochmal nachdem sie mehr wissen. Eine Entschuldigung wäre natürlich angebracht aber das müßen sie entscheiden.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        “NaJa dem Foristen den sie unflätig als “Typen” bezeichnen ist wohl die Bedeutung von Dihydrogenmonoxid (DHMO) bewusst gewesen. ”

        Ach Limes,
        bin unter einem andern Nahmen im Spiegel und der Zeit manchmal unterwegs, wer dort unterwegs ist, findet die Bezeichnung eines “Typen” in diesem Forum als persönlicher Umgang in einem Kaffeekränzchen.😊🤣

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  6. Limes sagt

    Ich sehe es so: Es ist keine Überraschung das zur Erdbeerzeit solche Geschichten lanciert von Interessensgruppen durch die Medien wabern. Das Geschäftsmodell von BUND und anderen NGO`s ist undifferenziert Ängste schüren und Geschichten für die Medien zu liefern um potentielle Geldgeber und Spenden zu aquirieren. Die Medien nehmen solche “Geschichten” gerne ungeprüft auf um ihre Wichtigkeit zu unterstreichen und glauben die Klick Rate, Einschaltquote oder Auflage erhöhen zu können. Das Modell und Spiel mit der Angst durch NGO`s hat sich ja seit Jahrzehnten bewährt um Gelder zu werben man denke nur an den” Service” durch Nichtregierungsorganisatonen im Gastgewerbe. Freundliche italienische Landsleute helfen ihren Landsleuten im Geschäftsbetrieb oder Liebhaber von Motorrädern sorgen für Ordnung.
    Wer unsicher ist ob er seine Erdbeeren essen kann hat die Möglichkeit beim Einkauf im Handel an der Kasse das Fachpersonal zu befragen ob die Ware unbedenklich ist. Am besten im Tonfall analog zu “Gabi was kosten die Kondome” damit auch andere in der Schlange informiert sind nach dem Motto fragen “Sind die Erdbeeren giftig kann ich die Essen?” und auf die Antwort des Kassenpersonals warten. Falls Unsicherheiten beim Personal bestehen kann dieses den Filialleiter über Lautsprecher zu Rate ziehen. Sollten die Filialleiter keine Antwort haben können sie ja mal bei ihrer Zentrale nachfragen ob ein Risiko besteht.
    Übrigens in der Sache haben sich bereits die beiden Regierungsbehörden BVL und LGL geäussert. Ergebnis; es spricht nichts gegen den Verzehr von Erdbeeren. Erdbeeren werden wir so lange geniessen bis uns das Personal an der Kasse vom Kauf und Verzehr abrät.
    https://www.agrarheute.com/pflanze/streit-um-erdbeere-bund-schuert-pestizid-panik-607560

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    • Diatryma sagt

      Hmmjamm, ich glaube, ich muss am WE mal ein paar Kilochen kaufen. Zum Essen und Marmeladekochen. 😛

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  7. Hinnerk sagt

    Es wird wieder einmal deutlich, dass die deutsche Landwirtschaft systematisch gegen die Wand gefahren wird. Pfui!!

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  8. Smarti sagt

    Wenn bei diesem Thema “giftige Erdbeeren” irgend was giftig oder ungeniessbar ist, so sind dies bestimmt nicht die roten Früchtchen. Es es wieder und wieder eine bösartige, falsche, giftig perfide Lügengeschichte.
    Mal trifft es die Schweinebauern, dann die Milchbauern, die Ackerbauern und jetzt den Beerenanbauer. Es ist ja schon so, dass der Markt ganzjährig überschwemmt wird von ausländischer Ware, die im Herkunftsland vielfach deutlich günstiger und weniger kontrolliert produziert werden kann.
    Deutsche Erdbeeren sind eine Kostbarkeit, nur wenige Wochen im Jahr erhältlich… und nun diese bösartigen Lügen.
    Manchmal frage ich mich: es geben immer mehr Landwirte auf, resigniert, wütend oder auch unfassbar traurig… bald einmal könnte die Grenze zu “zu wenig für Alle” überschritten sein.
    Was macht man dann mit den Landwirtschaftskillern: müssen die von den restlichen Landwirten weiter gefüttert werden ?

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  9. Der Cocktail-Effekt ist eine seiner Erfindungen. Wer behauptet, wissenschaftliche zu sein, kann nicht sagen: „Es besteht ein Zweifel, dass der Effekt existiert“, sondernur: „Hier ist der wissenschaftliche Beweis dafür, dass er existiert.“

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  10. Dorfmensch sagt

    Zitat aus der Antwort: “Das System der Risikobewertung, an dem sich das BfR orientiert, ist veraltet.”
    Das ist ja unerhört: Das BfR, ein international anerkanntes staatliches Institut der Bundesrepublik Deutschland, wendet veraltete Systeme der Risikobewertung an, bei denen ergebnisoffen auch einmal ein PSM zugelassen werden kann. Unerhört. Der BUND ist da natürlich besser aufgestellt und will möglichst alle PSM verbieten! Auch die für den ÖLB zugelassenen? Da muss ja das BfR aufpassen, dass es nicht gleich abgewickelt wird und die Aufgaben an den BUND übertragen werden.
    Andererseits wäre zu prüfen, in welchem Umfang die ständig steigende heiße Luft vieler Öko-NGO`s an der Klimaerwärmung beteiligt ist.

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  11. 1. Der BUND wird großzügig mit Steuergeldern zugeschüttet und ist eher eine Vorfeldorganisation der Grünen.

    https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/M-O/Meldungen/zuwendungen-an-den-bund_0509.pdf?__blob=publicationFile&v=6

    2. Das weitere Problem ist, daß die Mehrheit der Abgeordenten des deutschen Bundestages jegliche Kontrolle der Regierung eingestellt haben.

    Wer es noch nicht weiß, wie das System funktioniert, dem sei dieser Talk empfohlen:

    https://www.tichyseinblick.de/video/tichys-ausblick/wer-bestimmt-die-politik/

    Zum Inhalt: Frau Hölzel trägt nichts belastbares vor. “Kann”, “haben das Potential” sind keine Fakten und auch der Rest ist nur Meinung, statt Fakten. Das gewohnte bli bla blub.

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  12. Bauer Fritz sagt

    Es sind Antworten mit einer fast schon atemberaubenden Arroganz und Hochnäsigkeit. Such dir doch deine Zahlen selbst zusammen. Wenn ich das sage, stimmt das – kapier das doch endlich.
    Wir sagen euch was richtig und falsch ist,
    wir sagen euch was einzig wahr zu sein hat,
    wir bestimmen wer gut und böse ist,
    wir regeln was für auch gut und schlecht ist,

    Alle anderen sind veraltet, kennen sich nicht aus.
    Aber ich hab ja Geographie studiert.

    Unter dem viel zu lange ungelüfteten Teppich hat sich dergleichen Morast an Einbildung und Überheblichkeit bei viel zu vielen NGOs gebildet. Und gipfelt dann Systemen wie AGORA.
    Bedauerlich ist immer noch (mit ganz wenigen Ausnahmen), daß inzwischen diese NGOs die Medien soweit konditioniert haben, wie einst Pawlow seine Hunde.
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Pawlowscher_Hund)
    Auf den neutralen Reiz Copy & Paste Vorlage an die Redaktion folgt die konditionierte Reaktion: Speichelfluß, Geifer, nicht mehr hirngesteuert …

    Sie bekommen eine seitenlang Liste Übersicht über die willfährigen “Apportier”-Medien wenn sie googeln “Erdbeeren BUND”.

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    • Elisabeth Ertl sagt

      Bericht der AGES aus dem Jahr 2021
      “Die Beanstandungsquote dieser Schwerpunktaktion lag insgesamt bei 6,2 Prozent – und damitim langjährigen Vergleich gesehen auf circa doppelt so hohem Niveau.
      Unter den insgesamt 51 beanstandeten Proben wurden anhand der gutachterlichen
      Risikobewertung insgesamt 13 Proben als „nicht sicher“ eingestuft und waren als solche nicht verkehrsfähig. Zu den fünf gesundheitsschädlichen Proben beigetragen haben Gurken aus Österreich (2x deutliche Überschreitung der ARfD für das Insektizid/Akarizid Flonicamid), Pangasius mit Herkunft Vietnam (2x deutliche ARfD-Überschreitung für Chlorat) und eine Probe Birnen aus Italien mit Rückständen an Chlormequat (Wachstumsregulator), welche den gesetzlichen Rückstandshöchstgehalt um das 100-fache und auch die akute Referenzdosis (ARfD) um mehr als das 10-fache überschritten.
      Acht Proben wurden nach der gutachterlichen Bewertung als „für den menschlichen Verzehr ungeeignet“ eingestuft: erneut Basmatireis aus Indien (neben anderen Wirkstoffen 5x aufgrund des in der EU verbotenen Fungizids Tricyclazol), Mandarinen aus der Türkei (2x Chlorpyrifosmethyl) und einer weiteren Pangasius-Probe aus Vietnam mit erhöhten Chlorat-Gehalten.”
      https://www.ages.at/mensch/schwerpunkte/schwerpunktaktionen/detail/nationales-kontrollprogramm-pestizide-2021

  13. Danny sagt

    Thema Insekten und Artenvielfalt!

    Ich fahre um diese Jahreszeit öfter in einen rund 30 Km entfernten Ort über die Autobahn dabei kann ich beobachten wie sehr viele Insekten an der zuvor gewaschenen Windschutzscheibe kleben. Und hierbei handelt es sich nur ein Fahrzeug!
    Desweiteren werden zum Beispiel bei mir im Ort sehr viele Katzen gehalten. Jedoch sieht man Nistkasten für Vögel in denen diese geschützt Ihre Jungen aufziehen könnten sehr selten. Eigentlich sollten doch Katzenhalter*innen auch genügend Nistkästen in Ihren Gärten anbringen!

    Anscheinend sind die Ursachen für Artenschwund und Insektensterben doch sehr vielfältig und können nicht auf die Landwirtschaft abgewälzt werden!!!

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  14. Danny sagt

    Die Pilzkulturen die sich ohne Fungizid Behandlung bilden können, sind meist sehr Gesundheitsschädlich oder machen die Frucht ungenießbar. Also stellt sich die Frage ob die Verbraucher Erdbeeren zu bezahlbaren Preisen konsumieren wollen oder nicht….?

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  15. feizelmeier sagt

    Diese Corinna Hölzel dürfte eine selbsernannte Expertin sein. Ich habe mir die Fragen und Antworten ganz genau angeschaut und bin zu der Erkenntnis gelangt, dass keine Frage richtig und auf die Frage eingehend beantwortet wurde. Ihre Antworten sind nur banale Anschuldigungen gegen die konventionelle Landwirtschaft, die sie aber nicht beweisen kann. Diese Frau spielt Kompetenz nur vor, ist aber nur eine armselige Kämpferin gegen konventionelle Landwirtschaft. Warum weicht sie eindeutigen Fragen aus?

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    • Brötchen sagt

      Im Ernst die macht das Labor und wird schon Chemikerin oder so sein, dass würde ich nicht in Frage stellen.
      Das ist ja heute das Problem, eine Chemikerin kann keine Insektenstudie interpretieren.

      Das haben die überhaupt nicht in der Ausbildung!
      Da geht es um Genauigkeitsberechnungen, Stoffgruppen, Sicherheitsbestimmungen usw.

      Von lw. Praxis ganz zu schweigen.

      Lw. ist Transportlogistik, mit Maschinenbau mit bissl Biologie und Sonderkurs BWL und Verwaltungswissenschaften ;).

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Echt jetzt,

          BIO-Balkon-Expertin?

          Wie viele Hektar, möchte das in Augenschein nehmen und Nachmachen.

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          • Brötchen sagt

            Ja Ehemaliger die retten jetzt die biologische Vielfalt auf dem Balkon,

            es sollen wohl schon einige abgestürzt sein, da zu hoch belastet….;)

            Gegen die bösen Kemiebauern muss doch was unternommen werden! 🙂

      • uwe sagt

        Nein, Frau Hölzel ist keine Chemikerin, auch sonst nichts mit Naturwissenschaften sondern Dipl. Psychologin. Naturwissenschaftlich begründet ist bei ihren Ausführungen so vieles nicht, aber halt psychologisch prima dosiert für maximale Verunsicherung. Geschäftsprinzip der diversen NGOs.

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  16. Vielen Dank, Bauer Willi! Auch wenn die Anworten erwarbar waren…
    Die Berichterstattungen vor dem vielleicht umsatzstärksten Erdbeerwochenende mit entsprechender Verunsicherung unserer Kunden und unsere Hilflosigkeit lassen verzweifeln…

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    • Bauer Willi sagt

      Schreiben Sie das an Frau Hölzel. Sie muss aus erster Hand erfahren was sie da angerichtet hat!

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      • Hannah sagt

        Also krass ist ja, das aus spanischen Anbaugebieten nur ein Achselzucken kommt. Denn deren Saison ist um. Das was der BUND da geleistet hat ist genau zur Unzeit für einheimische Bauern und gefährdet hier Betriebe. Auch wenn ihr sicher wisst, wie ich als Öko zu den Antworten stehe – das war zeitlich total ungünstig und torpediert das Ziel nach mehr Umstellung. Sehr Schade!

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        • Bauer Willi sagt

          Der Termin ist bewusst gewählt, damit der Schaden für die deutschen Anbauer relevant ist. Die Studie von Oxfam zu den Saisonarbeitern bei Spargel kam ja auch passend zur Saison in Deutschland. Oxfam hat mich vor etwa 2 Monaten interviewt. Nichts von dem, was ich erzählt habe, wurde verwendet.

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          • schmeckt gut sagt

            Genau so sehe ich es auch. Und das Statement des Bauernverbands sollte dem Ernst der Lage entsprechend deutlich ausfallen. Zu spät kommt es eh schon.

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            • Herbert Heuer sagt

              äh… Bauernverband?
              Was ist das?
              Meist CDU-Mitglieder, ich hätte fast Bonzen geschrieben, die nur darauf bedacht sind irgendwie wieder in die Regierung zu kommen und sei es mit der Hilfe der Grünen.
              Die geben keine Statements die sich gewaschen haben. Dann könnte es passieren, daß die Grünen nicht mehr mit ihnen regieren möchten.

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              • Schmeckt gut sagt

                Herr Heuer, wer soll und kann es denn sonst machen? Bauer Willi ist doch einer der wenigen, die in der Medienlandschaft wahrgenommen werden. Es ist auch an uns Bauern, deutlich darauf hinzuweisen, dass die Statements des DBV und insbesondere des Präsidenten, mal (auch ruhig provozierend) auf den Punkt gebracht werden müssen. Herr Heuer und das mit den vielen CDU-Mitgliedern ist ihre persönliche Meinung. Den Aussagen dieser Partei mögen viele Mitglieder in der Vergangenheit zugestimmt haben. Diese Zeiten sind aber schon lange vorbei.

                • Herbert Heuer sagt

                  @ Schmeckt
                  Ich weiß jetzt nicht welche Brücke Sie vom Bauernverband zu Bauer Willi schlagen, dessen Blog ich übrigens sehr schätze, weil ich hier meine Meinung wiederfinde.

                  Meine Meinung zum Bauernverband bleibt.
                  Wann und wo hört man denn mal etwas in den Medien (ÖRR), daß der Bauernverband mal etwas gegen das “Bauerbashing” sagt, hat der Bauernverband mal in den Medien zur Tierquälerei beim NABU etwas gesagt und z. B. Tierwohlforderungen gegenübergestellt? Kann mich jetzt nicht so richtig daran entsinnen, daß da was war.
                  Die mediale Präsenz des DBV beschränkt sich doch auf Bauerntage, Landwirtschaftsaustellungen und … nun, mehr fällt mir nicht ein.
                  Wann wird den mal etwas vom DBV wahrgenommen, wenn es zum wiederholten Male in den Medien schlichtweg falsche Information über die Landwirtschaft gibt.
                  Wann organisiert der DBV den mal eine Blockade eines Lebensmittelgroßhändlers? In Berlin mit 1000 Schleppern aufkreuzen, schön. Und? Da verärgert man auf der Straße die Falschen und die Politiker bekommen es nicht mit.

                  PS: Namen, eigentlich wollte ich nicht auf anoyme Kommentare antworten, ein Zeichen von hinter dem Zaun stehen und bellen aber den Verweis auf Bauer Willi konnte ich nicht unbeantwortet lassen.

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                • Brötchen sagt

                  “Wann organisiert der DBV den mal eine Blockade eines Lebensmittelgroßhändlers?!”

                  Hat es gegeben und die mussten ordentlich Schadenersatz zahlen!

              • Ehemaliger Landwirt sagt

                “äh… Bauernverband?
                Was ist das?
                Meist CDU-Mitglieder, ich hätte fast Bonzen geschrieben, die nur darauf bedacht sind irgendwie………….

                Stammt ihr Wissen, aus der Glaskugel, oder aus dem Kaffeesatz?

                • Herbert Heuer sagt

                  @Ehemaliger
                  Siehe Antwort zu Schmeckt
                  Weitere Ausführungen zum DBV wird es nicht geben, da ich nicht auf Pseudonyme Personen reagieren will.
                  Sollte reichen, also weder Kaffeesatz noch Glaskugel.

                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Werter Herr Heuer,

                  meiner Meinung nach ist es besser, dass nicht mein Name im Forum steht, das ist eine persönliche Entscheidung.
                  Bauer Willi kennt meinen Namen und meine Adresse, ganz Anonym bin ich nicht unterwegs.

  17. Pälzer Buh sagt

    Was mich interessiert, welche Fachliche Kompetenz Frau Hölzel erworben hat?

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  18. Ferkelhebamme sagt

    Die starke Verunsicherung der Allgemeinheit ist verantwortungslos. Verantwortungslos ist auch, dem von ganz oben nichts entgegenzusetzen. Kein Wunder, dass inzwischen gefühlt alle hysterisch schreiend im Kreis rennen. Keiner hat mehr Vertrauen in irgendetwas.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Ferkelhebamme, ich glaube aber, dass die Hysterie sich selbst verstärkt. Aus allen Löchern kriechen neue Katastrophen. Die Medien und die sozialen Medien leben davon. Vielleicht sollten wir einfach mal abschalten?…..ok, ich fang jetzt damit an! Tschööö! 🙋‍♂️

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      • Brötchen sagt

        Reinhard das kommt aus der extremen Zersplitterung der Gesellschaft in ganz viele Interessensgruppen, was von der Politik noch weiter forciert wird!

        Meines Erachtens ist das nicht mehr reversibel.

        Altmeyer sprach an die Dt. Einheit…..schönes Bsp…..das war ein gemeinsames Ziel von klar benannten Interessensgruppen. Diese sind nicht mehr existient!

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  19. Brötchen sagt

    Der Cem und der Peter Alti bei Lanzi…..

    bemerkenswerter Satz vom Cemi, er beurteilt Menschen nicht nach der politischen Einstellung, sondern nach dem Charakter.

    Der kleine Schelm der, hat er da doch jemand vergessen……den Kemiebauern und den AFD Politiker…

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    • Brötchen sagt

      Und hach wie sie sich lieb haben, die Turteltäubchen die 😉 da geht einem richtig das Herz auf.

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    • Thorens sagt

      “Der kleine Schelm der, hat er da doch jemand vergessen……den Kemiebauern und den AFD Politiker…”

      Ach was – beide können doch nur einen miesen Charkter haben, wenn sie tun, was sie tun.
      Es ist einfach eine weitere hohle Phrase aus dem Mund des Herrn Bundesministers.

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      • Brötchen sagt

        manchmal sprudelt es aus dem Cemi nur so heraus….;)

        Im ERnst bemerkenswert was der Altmeyer da sagt: man sollte es sich auf der Zunge zergehen lassen.

        Er hat mit dem Cem sondiert, wie eine Zusammenarbeit mit den Grünen geht!

        Jeder weiß es, aber ausgesprochen ist es dann eine Bestätigung!
        CDU unwählbar!

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        • Hannah sagt

          @Brötchen: auch ich finde als Öko keine wählbare Partei mehr. Die Stammwähler der Grünen sitzen in den Städten und haben sich von der Landwirtschaft weit entfernt und wollen aktuell am liebsten gefühlt alle Ackerflächen mit PV zupflastern. In meiner Region gibt grade ein Betrieb auf, da die Gemeinde 45% seiner Flächen unter so eine Anlage geplant hat.
          Ich würde gern was wählen wo keine radikalen Parteimitglieder drin sind. Weder rechts noch links, wo die Bevölkerung mitgenommen wird und wo realistische Politik gemacht wird ohne Panikmache. Wo keine populistischen Ansichten verbreitet werden. Wo man Lebensmittel und ihre Produzenten schätzt. Wie Du bin ich nicht zufrieden mit den derzeitigen Ergebnissen. Ich kenne auch einige die nicht mehr zur Wahl gehen. Aber das kann ja auch nicht die Lösung sein. Statt dessen werde ich mir eine Partei der politischen Mitte aussuchen und Mitglied werden, denke ich. Wenn was nicht läuft, dann kenn ich wenigstens die interna und weiß warum. Und vielleicht kann man ja auch Parteiintern was verändern. Wenn Du unzufrieden bist, ist das vielleicht für Dich auch eine Lösung.

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          • Jörg sagt

            @Hannah.Sie haben Recht.Treten Sie einer Partei der Mitte bei und sorgen Sie dafür,dass die Probleme der Landwirtschaft angemessen berücksichtigt werden.
            Nicht wählen ist keine Alternative.

            1
    • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

      Haben sie die Körpersprache, Mimik und Gestik seines “Zettelchen-Sprech” analysiert!? Richtig wichtig dieser Überflieger auf seiner Nilgans.

      Was oben aber rausgekommen ist, kannste gleich in die Tonne kloppen, nur sehr viel Müll, auf Lanz’ Fragen inhaltlich überhaupt einzugehen, fiel diesem grünen Blender erster Sahne extrem schwer.

      Nur noch 10g Wurst am Tag wollte auch Lanz nicht gefallen, woraufhin sich Özdemir hinter der Wissenschaft versteckte, die ihm diese Analyse vorgelegt hat. Nun werfe man IHM(!) das in abenteuerlicher Rosinenpickerei seitens seiner Gegner auch noch vor. Für seine Begriffe widerspiegelt das die ganze abstruse Diskussionskultur, die nur noch Scherben hinterlasse. Sinngemäß fühlt er sich davon abgestoßen.

      Angewidert sein, sich abgestoßen fühlen, da hat er die Bauern immerhin erreicht, nur nicht so, wie von ihm “dahergeblumt”!!!

      “Frisst” er jeden Mist, den man ihm auf dem Schreibtisch unterschiebt. Zur geerdeten Recherche überhaupt nicht fähig!? Nur ideologisch grüne Phrasendrescherei, mit der er sein Amt auszukleiden weiß!?

      Fazit: Ein marionettenhaft ärmliches grünes Leuchttürmchen, dem hoffentlich zusehends der Strom abgedreht wird.

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      • Brötchen sagt

        Wurzel!

        Die ganze Sendung eignet sich hervorragend für eine Analyse der Rolle der Grünen und der CDU, gibt viel Stoff!

        Weil beide sich hinreißen haben, bestimmte Dinge auszusprechen.

        Wie z.B. der Cem würde ja, wenn er Geld hätte, hat er aber nicht!

        Sein grüner Kram bringt wohl kein Geld ???
        Dann sein Wehklagen das nix mehr funktioniert, Bingo lieber Cem, Dein Werk!

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  20. Marian E. Finger sagt

    Da ist sie wieder in Reinkultur, diese extrem starre und verquere Denkweise, die BUND, NaBu und Konsorten vertreten, indem sie so tun, als wären wir bis in alle Ewigkeit gesund, um nicht zu sagen unsterblich, wenn wir nur die absolut 100%ig giftfreie Nahrung zu uns nehmen würden.

    Tut mir Leid, Frau Hölzel, aber auch der Fruchtzucker, den die Erdbeere selber bildet, und das Wasser, das einen Großteil der Erdbeere ausmacht, sind Gifte, wenn man sie in zu großen Mengen zu sich nimmt. Wirklich völlig unschädlich ist die Erdbeere nur dann, wenn man darauf verzichtet, sie zu essen.

    Wir sollten den BUND, den NaBU und die anderen NGOs jedoch mal beim Wort nehmen, die da ja behaupten, die staatlichen und teilweise überstaatlichen Institutionen, die für gesunde Lebensmittel verantwortlich sind, würden ihren Aufgaben nicht nachkommen, bspw. weil deren Systeme der Risikobewertung veraltet sind. Wir zahlen jetzt einfach keine Steuern mehr mit der Begründung, BUND, NaBU und Konsorten hätten bewiesen, dass die staatlichen Institutionen ihren Aufgaben nicht nachkommen, und dann verweisen wir den Staat auf die NGOs, wenn der uns wegen unserer Verweigerung, Steuern zu bezahlen, einsperren will und schieben alle Verantwortung den NGOs zu. Schließlich leben wir ja in der besten aller Demokratien, wo der Staat der Dienstleister der Bürger ist und der mündige, selbstverantwortliche Bürger entscheidet, was und wofür seine Steuergelder verwendet werden.

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  21. Hans Gresshöner,Landwirt sagt

    Unser Erdbeerbauer hier ist Mitglied im BUND.
    Er betont,dass er “Backpulver” vorsorglich als Fungizid ohne Wartezeit einsetzt.

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      • Pälzer Buh sagt

        Sackware 25kg weise. 6-8 kg/ha sind ca. für eine Behandlung notwendig. Zumindest im Weinbau. Es gibt aber bei Hohen Temperaturen ab 25°C Verbrennungen, zumindest Summiert sich das Karbonat auf, was zu Verbrennungen führt. Die Regenhaftbarkeit hässt auch sehr zu Wünschen übrig. Muss extra Biohaftmittel zugeführt werden, aber diese sind teuer und taugen wenig bis nichts.

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      • Herbert Heuer sagt

        https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/04_Pflanzenschutzmittel/psm_oekoliste-DE.html
        Im dort herunterzuladenden PDF nach
        Kaliumhydrogencarbonat
        suchen.
        5 verschiedene Hersteller überwiegend als Fungizid, das Produkt Kumar sogar als Insektizid bei einer Schädlingsart.
        Wenn nicht gerade ein Enpaß irgendwo ist, sollte es tonnenweise verfügbar sein.

        Der BUND Bio-Erdberbauer ist damit dann aber auch unehrlich, da diese Mittel allesamt Pflanzenschutzmittel sind, mit allem was dazugehört. Und das Sicherheitsdatenblatt liest sich nicht unbedingt anders, als das von konventionell einsetzbaren PSM. Aber Backpulver hört sich natürlich gesünder an, und das ist was die Ökos hören wollen.
        Was er auch verschweigt, der BUND Bio-Bauer seine Spritzbrühe enthält in sehr hohem Anteil das gefährliche Dihydrogenmonoxid.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Dihydrogenmonoxid (DHMO) ist eine farblose und geruchlose Chemikalie, manchmal auch bezeichnet als Dihydrogen Oxid, Hydrogen Hydroxid, Hydronium Hydroxid oder einfach Hydritsäure. Seine Basis ist das instabile Radikal Hydroxid, eine Komponente, die in vielen ätzenden, explosiven oder giftigen Stoffen vorkommt, wie z. B. Schwefelsäure, Nitroglizerin und Ethyl-Alkohol.

          Man sollte sich wegen DHMO Sorgen machen! Obwohl die Bundesregierung und das Bundesgesundheitsamt Dihydrogenmonoxid nicht als giftig oder karzinogen einstufen (wie sie es bei Chlorwasserstoffsäure oder Sacharin tun), ist DHMO ein wesentlicher Bestandteil von vielen Giftstoffen, Krankheiten oder krankmachenden Stoffen, Umweltkatastrophen und kann sogar in kleinsten Mengen für Menschen gefährlich werden.

          Forschungen des preisgekrönten US-amerikanischen Forschers Nathan Zohner ergaben, dass rund 86 Prozent der Bevölkerung für ein Verbot von Dihydrogenmonoxid stimmen. Obwohl seine Ergebnisse noch vorläufig sind, glaubt Zohner, dass die Menschen wesentlich mehr Aufmerksamkeit darauf verwenden müssen, welche Informationen sie über Dihydrogenmonoxid bekommen. Er fügt hinzu, dass Studien wie diese überflüssig wären, wenn mehr Menschen die Wahrheit über DHMO kennen würden.

          Eine ähnliche Studie der amerikanischen Forscher Patrick K. McCluskey und Matthew Kulick ergab, dass fast 90 Prozent der teilnehmenden Personen eine Petition unterschrieben, dass Dihydrogenmonoxid in den Vereinigten Staaten verboten werden sollte.

          Das Zeugs muss weg, sofort.

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          • Herbert Heuer sagt

            …sach ich doch! Höchst gefährlich! Gefährlicher als das Backpulver.
            Bekommt man das in die Lunge erstickt man jämmerlich.

            😉

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    • Pälzer Buh sagt

      Das Backpulver in Natrium oder Kalium Format wird in der Umwelt”BELASTUNG” mit dem Faktor 8 Berechnet! Wobei andere Organische PSM max. mit dem Faktor 4 (bzw 2)Berechnet werden, so die “neue” Berechnuggrundlage aus dem BMUV. Kupferprodukte mit dem Faktor 10 (bei 15kg/ha in 5 Jahren).
      So noch mal die ganze Aussage von Paracelsus:
      „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei. “

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    • Thorens sagt

      https://de.wikipedia.org/wiki/Backpulver

      …setzt CO2 frei.
      Das enthaltene Natrium, je nach Aufwandmenge, ist dazu geeignet, die Bodenstruktur zu schädigen, wenn er nicht mit Kalken der Flächen dagegen hält. Aber auch das bringt weiteres CO2 in Umlauf, das lange im Stein gebunden war. Andererseits gibt es keine Alternative dazu, wenn man seinen Boden nicht aufgeben will.

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    • Schmeckt gut sagt

      Was der angesprochene Erdbeerbauer mit dem Backpulver macht, hört sich vielleicht okay an – ist es aber nicht. Es ist verboten, Pflanzenschutzmittel ohne Idikation im landwirtschaftlichen Anbau einzusetzen. Da kann der Biobauer noch so ein gutes “Gewissen” haben und den Einsatz versuchen “gut”-zureden. Ähnlich ist es mit dem Einsatz von Essigsäure. Kann man ja ruhig machen. Ist ja “natürlich”. Falsch. Ist nur als zugelassenes PSM okay – CitoMax für Profis. Kostet natürlich gleich ein mehrfaches. Und so erkennt man das Problem. Der BUND zieht über zugelassene Mittel her und im “Guten” werden nicht zugelassene Hilfsstoffe eingesetzt und nicht kontrolliert (Auch beim Import). Das kommt aber noch. So sicher, wie das Amen in der Kirche. Alle, die modernen PS verteufeln werden es merken. Sie sägen an dem Ast, auf dem sie sitzen (überleben).

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    • Limes sagt

      wahrscheinlich setzt er Bio Backpulver wie z.B RUF Bio Weinstein Backpulver glutenfrei ein. Dieses kann man in 3x20g Abpackungen käuflich erwerben. Hab da mal Fragen für einen Freund an Experten hier im Forum. 😕
      1. wieviel Beutel muß ich pro ha verwenden
      2. Wasseraufwandmenge pro ha oder alternativ Beutel pro l Wasser
      3. wieviel Behandlungen pro ha und genauer Anwendungstermin
      4. Ist Einstufung nach Bienengefährdungsstufe zu beachten
      5. Kann ich auch Backpulver von Dr Oetker verwenden falls die Bioware ausverkauft ist.

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      • Brötchen sagt

        😉

        1.) ein Bigbag pro Ha
        2.) es muss spritzbar sein das gute Rapsöl von Natura nicht vergessen, am Besten 3 m³ auf Vorrat.
        3.) eigentlich jeden Tag
        4.)keine da die Bienen damit Kuchen backen
        5.) niemals Kemie 😉

        Vorher auf alle Fälle den Cem fragen, der hat die absolute Wahrheit in seiner Radtasche.
        Ich hatte meine Omi gefragt und die hat das so gesagt!

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        • Limes sagt

          Danke für die Rückmeldung
          😉Boah ey soviel Volumen damit hab ich nicht gerechnet. Mal sehen ob unser Rewe soviel Bio Backpulver auf Lager hat. Rapsöl von Natura wohl da anderes Rapsöl die Insekten ersticken würde.😉

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            • Brötchen sagt

              kauf Backpulveraktien !

              Im ERnst ich war gestern im Baumarkt meines Vertrauens und auch am Pflanzenschutzregal. So gut wie nix drin. Entweder alles gerade verkauft.
              Backpulver hab ich jetzt nicht gesehen 😉

              1
  22. Ludwig sagt

    Ich kann den BUND schon lange nicht mehr ernst nehmen , weil die schon viele Jahre immer wieder Behauptungen aufgestellt haben , die sich im Nachhinein als unwahr erwiesen haben. Den BUND sehe ich als Vorfeldorganisation der Grünen Partei. Der Gründungsgedanke war einmal gut und vor Ort machen es viele Mitglieder auch sehr gut.
    Bedenklich sehe ich die Landkäufe und auch die Heckrinderhaltung, weil hier keine Sachkunde für Tierhaltung vorhanden ist und so manches Tier durch ideologisches Denken des Nichtstuns verendet ist. Auch die Anpflanzungen werden vielfach nur gepflanzt und eine pflegende Begleitung findet nicht statt. Die Rückstandsfrage hier bei den Erdbeeren soll auch nur Aufmerksamkeit erregen und so die Wichtigkeit untermauern , sowie mal wieder Angst
    zu verbreiten. Diese Masche wird sich in nächster Zeit nicht unbedingt als zukunftsträchtig erweisen , denn jeder Gärtner oder Landwirt weis , daß immer wieder abgewogen werden muß zwischen Verderb oder Ernte der Früchte. Die Dosis entscheidet schließlich das Ergebnis.

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  23. Ehemaliger Landwirt sagt

    Vor Jahren hat Greenpeace dasselbe mit Johannisbeeren im Mittelbaden gemacht und die Medien sind darauf angesprungen.
    Die Folge war, der Verkauf von Johannisbeeren kam vollständig zu Erliegen.
    Fakt war, die Grenzwerte wurden eingehalten.

    11
  24. oberländer sagt

    Die AKW`s sind Vergangenheit .
    Die Kohlekraftwerke und die Verbrenner-Motoren
    sind demnächst auch Vergangenheit.
    Die Bauern werden auch bald Vergangenheit sein ,
    und dann werden diese Bettelvereine neue Opfer
    finden und ausschlachten

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    • Christian Bothe sagt

      Oberländer: letzteres hoffe ich natürlich nicht, da ich den Grünen nicht zutraue diese Legislaturperiode zu überstehen! Danach sind die sowieso weg vom Fenster! Auch AKW, Kohle und den Verbrenner sehe ich noch lange nicht vor dem aus, auch wenn‘s momentan so scheint…

  25. Reinhard Seevers sagt

    Es wird niemals ein Ende der Zuweisung von Schuld an die sog. konventionelle Landwirtschaft geben. So wie hier ja deutlich wird, sind weder Grenzwerte noch das BfR in Stein gemeißelte Kriterien, die als Maßstab gelten. Sie werden immer wieder in Frage gestellt werden, weil es auch das Ziel der Arbeit des BUND ist.
    Sie müssen auch keine Folgenabschätzung ihrer Forderungen vorlegen, weil ihre Forderungen DAS Maß aller Dinge sind. Ergo wird es am Ende auf einen vermehrten Import von unkrontrollierter Ware rauslaufen und die heimische Produktion wird eingestellt werden. Der Hinweis auf belastete Ware wird dann mit dem Vorhandensein nationaler Kontrollsysteme wegargumentiert. Wenn Grenzwerte schon nicht mehr gelten, weil der Coktail das Gift macht, dann ist die Verunsicherung der Bürger komplett. Man muss dann auch nicht von unserer Seite auf Belastungen aus der Luft oder aus dem menschlichen Verhalten, sprich Coktail aus Rauchen, Saufen und Abgasen verweisen, weil das wäre dann whataboutism. Das Einkaufsverhalten der Bürger wird zeigen, was er will und welche Ängste vorherrschen. Evtl. sind es doch andere, als der BUND suggerieren möchte.

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    • Arnold Krämer sagt

      “Es wird niemals ein Ende der Zuweisung von Schuld an die sog. konventionelle Landwirtschaft geben”.

      Vor Jahren habe ich auf einer großen öffentlichen Veranstaltung den Prof. Grethe, jetzt Agora agrar, gefragt, ob es so etwas wie eine Rote Linie für die (gesellschaftlichen) NGO-Forderungen an die (konventionelle) Tierhaltung geben werde, weil man als Landwirt ja auch eine gewisse Planungssicherheit bräuchte. Daraufhin hat er sinngemäß gesagt, dass man damit nicht rechnen könne. Und genau so ist es gekommen! Er betreibt das “Spielchen” sogar selbst mit.
      Es geht immer weiter, bis die Wirtschaft und damit die Gesellschaft dieses Landes kaputt sind. Eine politisch vernünftige Politik, die die NGO’s in die Schranken weisen könnte, ist nicht zu erwarten, weil die Lerngeschwindigkeit der breiten wählenden Öffentlichkeit viel zu gering ist, und die stattlichen Organisationen längst einseitig unterwandert sind.

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      • Arnold Krämer sagt

        „staatlichen“ sollte es heißen . Aber „stattlich“ ist oft auch zutreffend.

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  26. Thomas Bröcker sagt

    Da sind wieder alle Lügen, Halbwahrheiten und Bio-Marktabgrenzungserzählungen versammelt. Der BUND ist Teil der Angstindustrie, die im Moment über die Grünen an der macht ist.
    Ich kann es nur nochmal ganz deutlich sagen: Es gibt kein gesundheitliches Risiko, das von mit zugelassenen PSM behandelten Erdbeeren ausgeht. Alle Beeren sind relativ leicht verderblich und müssen deshalb, wenn sie nicht am selben Tag nach der Pflücke verzehrt werden , vor Pilzbefall geschützt werden. Die eingesetzten Pflanzenschutzmittel sind nicht giftig im Sinne der Zuordnung zu Giftklassen. Die Risiken sind hääte , würde, könnte Phrasen. Ich finde es ein Unding, dass die Arbiet des BfR derart ungestraft in den Dreck gezogen werden darf.
    Alle Naturschutzorganisationen blasen die Begleitmusik der Öko-Aktionspläne, obwohl längst bekannt ist, dass nicht Bio- oder Konventionell den Unterschied in der Bio-Diversität ausmachen, sondern dauerhafte Landschaftsstrukturelemente.

    Die nach den strengsten Auflagen in der EU in Deutschland erzeugten Erdbeeren sind ohnehin am Verschwinden. Bio-Erdbeeren sind marginal an der Gesamtmenge.
    Ich finde es ausgesprochen infam, ausgerechnet in die ohnehin von Mindestlohn und ausländischer Konkurrenz gebeutelten Familienbetriebe zu schlagen, die jetzt in der Saison einen großen Teil der Einnahmen mit dieser Kultur erwirtschaften müssen.

    Dazu kommt noch, dass der fördernde Einfluss auf die heimische Bio-Erdbeerproduktion
    gleich Null ist, weil es kaum welche gibt. In den Supermarktregalen liegt eher Bio-Ware ausländischer Herkunft. Da Bio- Erdbeeren ohnehin nur mit aufwändigen Schutzmaßnahmen (Foliendämme, Folientunnel) und nur als einjährige Kultur handhabbar sind, ist der CO2 Fußabdruck katastrophal.

    Das konterkariert jede Form der Zusammenarbeit mit den Landwirten. Zu bemerken sei auch noch, dass sich der Haushalt des BUND mehrheitlich aus Spenden generiert.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Vielleicht gehört es auch zur Strategie des BUND, sich laut zu machen, weil sie nicht mitspielen dürfen:
      “Risikobewertung der nächsten Generation“: Berliner Konferenz diskutiert
      neue Prüfverfahren für Chemikalien
      Mitteilung Nr. 021/2023 vom 25. Mai 2023
      Die Risikobewertung chemischer Stoffe steht vor großen Herausforderungen. Das hängt damit zusammen, dass Menschen mit mehr Substanzen in Kontakt kommen und zudem neuartige Chemikalien und Stoffgemische auf den Markt gebracht werden. In Berlin treffen sich
      vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2023 rund 350 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um
      neue Verfahren zur Gefahren- und Risikoabschätzung von Chemikalien zu diskutieren.
      Das nichtöffentliche Treffen findet im Rahmen des „PARC“-Forschungsprogramms der Europäischen Union statt. „PARC“ steht für „European Partnership for the Assessment of Risks
      from Chemicals“ und hat die Aufgabe, die europäische Forschung zur Bewertung von Chemikalien zu stärken und zu bündeln sowie die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu
      schützen. Um dies zu erreichen, soll eine „Risikobewertung der nächsten Generation“ entwickelt werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist maßgeblich an PARC beteiligt. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung neuer Methoden zur Gefahrenabschätzung”
      Außerdem war gestern Welttag der Lebensmittelsicherheit…gehört alles zum großen Spiel.

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      • Brötchen sagt

        Reinhard das ist sicher Bestandteil der Strategie.

        Die ganzen NGO sind Sabotagemittel für jegliche einheimische Produktion.

        Was selbst Stefan Aust von der Springerpresse öffentlich sagt.

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      • Pälzer Buh sagt

        Das größte Potenzial( Gifte) bei Chemikalien auf die Menschliche Gesundheit liegt in der Recycelten Papierverwertung und/auf dessen Inhalt (Lebensmittel) bzw deren Inhaltsstoffe/Druckereifarben. Für Lebensmittel(die der Tierwelt mit eingeschlossen) sollte nur frisch geerntes Holz verwendet werden. Aber erzählen Sie dies mal einem der vielen NGO’s (Baumliebhaber).

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    • Bauer Willi sagt

      @Thomas Bröcker, bitte schreiben Sie das an Frau Hölzel oder rufen Sie sie an. Das wirkt noch mehr.

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  27. Bergamasca sagt

    Seltsamerweise wird der unkontrollierte PSM-Einsatz im Hobbygärtner-Bereich nie wirklich thematisiert. Manch einer isst ja nur, was er auch eigenhändig vergiftet hat 🙂

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    • Eifelbauer sagt

      Auch das Ablassen grosser Mengen Kerosin über “wenig” bewohnten Gebieten bei Zwischenfällen in der
      Luftfahrt wird seit Jahren selten thematisiert,ansonsten aber geflissentlich übersehen und totgeschwiegen.
      Seltsam,dass sich für solche Umweltsauereien so wenige der sogenannten Umweltorganisationen interessieren. Liegt wohl daran,dass tatsächlich zu wenige Menschen(wie hier in Eifel und Hunsrück)
      davon betroffen sind und damit keine oder zu geringe Spendengelder für die Freunde der Umwelt zu beschaffen sind.

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  28. Reinhard Seevers sagt

    Das klügste am BUND ist sein Name, es suggeriert eine Staatlichkeit. So haben sie es geschafft, sich über allen zu positionieren.

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  29. Frikadellen piet 44 sagt

    moin du hast gute Fragen gestellt Willi die leider nicht vernünftig beantwortet wurden interessieren würde mich die Pilze die bei Bioanbau in den Erdbeeren verbleiben wie giftig sind die für uns

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  30. Brötchen sagt

    Das ist deren Geschäftsmodell, also was soll sie sonst sagen.
    Eine Lobbyorganisation eben….

    Danke für die Aufklärung Willi!

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