Monate: November 2026

Österreich: Das Forstrecht im Wandel der Zeit

Die Österreicher haben es auch nicht leicht. Jedenfalls, wenn man Waldbesitzer ist. Im nachfolgenden Artikel geht es um das Forstgesetz, dass sich in Verlauf der Jahre geändert und angepasst hat. https://www.proholz.at/service/zuschnitt/immergruenes-forstgesetz-die-wurzeln-des-forstrechts Hier einige Auszüge aus dem Text, die schildern, wie der Staat und die EU immer weiter in die Eigentumsverhältnisse der Wald-und Forstbesitzer eingreift. „Gesetze sollen Probleme der jeweiligen Epoche einer Regelung zuführen, soweit dies technisch und politisch möglich ist. Gute Gesetze beachten den Ausgleich gegenläufiger Interessen, wie sie im Kampf um knappe Ressourcen unvermeidlich sind. Am ­Beispiel Wald geht die Bandbreite der Interessengegensätze vom reinen Privatbesitz mit Zaun rundherum bis zum schrankenlosen Jedermannsrecht mit Camping, Radfahren, Reiten überall und ­jederzeit oder bei der Holznutzung vom strengen Naturschutzgebiet ohne Holzgewinnung bis zur Plantage ohne Auflagen.   Alle Regeln des ForstG dienen dem Ziel des § 1, der Nachhaltigkeit. Hatte das kaiserliche Forstrecht primär die Mengennachhaltigkeit im Blick, so erweiterte sich der Nachhaltigkeitsgedanke um die drei Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales, die Multifunktionalität von Nutzung, Schutz, Wohlfahrt, Erholung und aktivem Klimaschutz. Die Waldbewirtschaftung soll den Wald, seinen …