Bauer Willi
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Borchert-Kommission und ZKL: enttäuschte Hoffnungen

Nicht jeder wird vermutlich den Artikel hinter diesem Link lesen können.

https://www.topagrar.com/management-und-politik/news/borchert-kommission-zkl-und-co-gemeinsam-erarbeitet-politisch-verspielt-20030453.html

Im Interview von top agrar mit Martin Schulz (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) äußert dieser seine tiefe Enttäuschung, dass die vielen guten Ansätze, die durch die obigen Kommissionen erarbeitet wurden,  von der Politik – gleich welcher Parteifarbe – nicht umgesetzt wurden und auch jetzt nicht werden.

Was damals niemand für möglich gehalten hatte, wurde wahr: ganz unterschiedliche Interessensgruppen haben sich für Monate immer wieder getroffen um ein gemeinsames Bild von der Zukunft der Landwirtschaft zu zeichnen und Handlungsempfehlungen zu geben. Geändert hat sich seitdem nichts.

Was lernt man für die Zukunft daraus? Solche Kommissionen machen nur Sinn, wenn vorher feststeht, was mit den Ergebnissen passieren soll. Wenn das nicht im Vorfeld feststeht, ist eine Teilnahme wenig sinnvoll.

Wie sagt es ein Bekannter, der auch hier im Blog kommentiert: Wesentliche und grundsätzliche Veränderungen gibt es nur durch Revolution oder Krieg. Ich würde noch ergänzen: auch durch Innovation. (Beispiel: Internet und Smartphone)

Wer weiß heute, welche bahnbrechende Innovation die Landwirtschaft der Zukunft prägen wird?

(Aufrufe 53 gesamt, 53 heute)

1 Kommentare

  1. Strohbert sagt

    „Nicht jeder wird vermutlich den Artikel hinter diesem Link lesen können.“

    Korrekte Analyse, abgesehen von der offenbar herbeiprojezierten Vermutung. Ein Paradebeispiel für offenen demokratischen Diskurs. Weitermachen!

    „Wesentliche und grundsätzliche Veränderungen gibt es nur durch Revolution oder Krieg.“

    Dafür steht sogar der Bundeskanzler höchstpersönlich. Das hat er neulich noch auf diesem Wirtschaftsforum gesagt: Es müsse wohl alles noch mal in Trümmern liegen, damit die Regierung mal wieder richtig durchregieren kann. Wenn ‚ich‘ so was sage, gilt das als Sarkasmus und ich kriege eine Forensperre, aber ausgerechnet der meint das ernst – den Wirtschaftsplan zum Zusammenbruch und für danach.

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