10 mm Regen oder 10 mm Beregnung – der Unterschied
Ein Bekannter hat mich neulich gefragt, ob ich auch schon mal bemerkt hätte, dass der Rasen schneller grün würde, wenn es statt des Wassers aus der Wasserleitung die gleiche Menge Wasser als Regen fällt. Und ja, das habe ich schon mal beobachtet und es ist keine Einbildung. Ich habe mich schlau gemacht , warum das so ist. Obwohl 5 mm Wasser rechnerisch genau 5 Liter pro Quadratmeter entsprechen – egal ob aus dem Regner oder aus den Wolken –, unterscheidet sich die Wirkung auf den Rasen und den Boden spürbar. Dafür gibt es fünf wesentliche wissenschaftliche und praktische Gründe: 1. Wasserchemie und Nährstoffe Regenwasser ist leicht sauer: Regen hat natürlicherweise einen leicht sauren pH-Wert (ca. 5,5 bis 6,0), weil er Kohlendioxid aus der Luft aufnimmt. Rasen liebt diesen leicht sauren Bereich, da Nährstoffe im Boden dadurch ideal gelöst und von den Wurzeln aufgenommen werden können. Leitungswasser ist oft kalkhaltig: Leitungswasser hat meist einen höheren pH-Wert (7,0–8,5) und enthält viel Kalk (Calcium und Magnesium). Auf Dauer kann das den Boden alkalisch machen. Stickstoff-Bonus: Regen – besonders …





