Einsichten aus Österreich
Auf den Artikel von Arnold Krämer hin habe ich diesen sehr emotionalen Brief von einem Landwirt aus dem Waldviertel in Österreich bekommen. Wir in Österreich haben gerade ein massives Dürreproblem erlebt, das mit einem Dürrepaket „erledigt“ wurde, das man nicht als Hilfe bezeichnen kann. Unser Landwirtschaftsminister hat mit dem Finanzminister dabei etwas ausgehandelt, das bei mehr als 1 Milliarde Schaden aufgrund der Dürre vorne und hinten nicht reicht (Die gesamte Bruttowertschöpfung der österreichischen Landwirtschaft liegt im langjährigen Schnitt bei rund 3 bis 4 Milliarden Euro.) Ein unkompensierter Schaden von einer Milliarde Euro reduziert die Wertschöpfung des gesamten Sektors rein rechnerisch um 25 bis 30 Prozent. Das ist bei uns noch viel mehr und flächendeckender als in Deutschland. Die Dürrehilfe bedeutet praktisch genau NICHTS an Hilfe: Es gab 3 Punkte – eine Stundung der Sozialversicherungsbeiträge, für das letzte Quartal, das finanziert wird aus der eigenen Sozialversicherung, – Zinszuschüsse für Kredite, wo die meisten viehhaltenden Betriebe gar kein Futter kaufen konnten dafür, weil keines am Markt war und – einen 10-prozentigen einmaligen Zuschuss zu einer Dürreversicherung für …



