Bauer Willi
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Agrarbündnis hat Petition gestartet

Der Deutsche Bauernverband (DBV), der Zentralverband Gartenbau (ZVG), der Deutsche Raiffeisenverband (DRV), DER AGRARHANDEL (DAH), der Industrieverband Agrar (IVA), die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO), die Bundesfachgruppe Obst (Obstbau), die Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft (UNIKA), der Verband Deutscher Hopfenpflanzer (VDH), die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ), die UFOP Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen, der Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft (VGMS), der Deutsche Hopfenwirtschaftsverband (DHWV) und OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland haben auf OpenPetition die Initiative „Damit regionale Lebensmittel Zukunft haben” gestartet.

https://www.openpetition.de/petition/online/damit-regionale-lebensmittel-zukunft-haben

Den Verbänden geht es darum, Innovationen schneller für die Betriebe verfügbar zu machen. Neue Wirkstoffe im Pflanzenschutz werden dringend benötigt, um Erträge zu sichern und auf neue Herausforderungen reagieren zu können. Solange ihre Prüfung und Genehmigung aber Jahre dauern, bleibt die Praxis auf bestehende und teilweise weniger wirksame Lösungen angewiesen. Die Forderung des Bündnisses ist deshalb ein wissenschaftsbasiertes und effizientes Zulassungssystem, welches die Einhaltung der gesetzlichen Fristen auch ermöglicht.

Die Petition wurde am 15.9. gestartet und ist noch einige Monate offen. Für ein Quorum werden 30.000 Unterschriften benötigt. Aktuell (24.9.2026) sind es etwas mehr als 900. Meine Unterschrift ist schon dabei.

(Aufrufe 971 gesamt, 1 heute)

6 Kommentare

  1. Strohbert sagt

    Was sind das denn für beschleunigte, gar „neuartige Zulassungsverfahren“? Möchte man fragen. – Aber egal, macht mal: Ich bin sowieso gegen Tierversuche!

  2. Rolf Sieling sagt

    Warum sollten die Landwirte in Deutschland eigentlich neue PSM testen, die wenige Jahre später hier verboten werden. All unsere wirksamen Mittel sind hingegen beim Import unschädlich. Einige der angeführten Verbände juckt es denn auch, das es in Russland gerade Weizen für 60€/t gibt. Ist doch alles nur eine Frage der mangelnder Logistik.

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  3. Hans-Henning Pöhl sagt

    Wissenschaftsbasiertes und ein effizientes Zulassungssystem bei Pflanzenschutzmitteln, einschliesslich der Nutzung von „Genom-Editierung“ in der Planzenzucht, sind dringende Forderungen für die nahe Zukunft.
    Politisches, halbwissenschaftliches oder emotionales Gerangel führen in die Verunsicherung
    Aller und helfen niemanden.

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  4. Rathje Clasen sagt

    Natürlich haben diese Verbände Recht.
    Aber geht denen vielleicht gerade die Düse, weil
    Alle auf funktionierende landwirtschaftliche Betriebe angewiesen sind?
    – die den Markt mit Rohstoffen versorgen ?
    – die sich den Weltmarktpreisen stellen ?
    – die gegen Importdruck ankommen ?
    – die jederzeit weltweit untereinander austauschbar sind?

    Ich glaube, da haben viele Betriebe keinen Bock mehr drauf , weil sie es nicht mehr können. Ob der 3000 ha Betrieb in Brandenburg , oder der Schweinebetrieb im Emsland , oder der Milchviehbetrieb irgendwohin Deutschland.
    Alle brauchen
    – Politische Planbarkeit
    – Gleiche Bedingungen über den Grenzen weg.
    Dank deutscher Politikauslegung der EU Gesetze sind wir da aber Lichtjahre von entfernt.

    Vielleicht haben Handel und Politik den Bogen überspannt ?

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    • Georg Model sagt

      @ Jek, die Kirchen fehlen in dem Bündnis. Sind deren Pfründe auch nicht in Gefahr ? oder spekulieren diese künftig auf die Verpachtung an Wind- und Solarparkbetreiber oder auf Stillegungsprämien und Bauland ? Jedes Bistum darf ja selber entscheiden und vieleicht sind sie sich einfach nicht einig geworden oder wollten einfach nur neural bleiben ?

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