Nein, die Rede ist nicht vom Fußball, sondern von Kommunikation. Denn wie im Fußball kann man mit Abwehren und Verteidigen nur selten ein Spiel gewinnen. So ist es auch mit Themen rund um die Landwirtschaft.
Sie kennen die Situation: Sie sehen im Fernsehen wieder einen Bericht, in dem über „üble Zustände in der Tierhaltung“ oder „giftige Lebensmittel durch Pestizide“ berichtet wird. Sie werden wütend über so viel Unwissen, dass in diesen Beiträgen zum Ausdruck gebracht wird. Sie als Landwirt wissen es doch viel besser. Warum fragt Sie nur keiner?
Die Antwort ist recht einfach. Weil Sie niemand kennt. Sie machen Ihren Job, sind den ganzen Tag im Stall oder auf dem Acker unterwegs. Sie haben keine Zeit, sich auch noch um ihr Image zu kümmern. Doch stopp, so ganz stimmt das nicht. Sie nehmen sich nicht die Zeit. Warum? Weil es Ihnen nicht wichtig genug ist? Weil Sie es nicht können? Weil „es ja eh nichts bringt“?
Weg vom Fernsehen oder der Zeitung. Jetzt wird es persönlich. Sie sind auf einem runden Geburtstag eingeladen und der einzige Landwirt. Sie kennen niemanden, niemand kennt Sie. Nach einer Viertelstunde kommt ein anderer Gast an Ihren Stehtisch und fragt, was Sie beruflich machen. „Ich bin Landwirt“ ist Ihre Antwort. „Interessant, haben Sie auch Tiere?“ (Ein „richtiger“ Bauernhof hat Tiere) „Ja, ich halte Schweine“. „Wieviel denn?“ „1.500“. Und dann kommt es: „Dann sind Sie also auch so ein verdammter Tierquäler!“. Das ist jetzt keine Frage mehr, sondern eine krasse Anschuldigung. Ihr Blutdruck steigt in Sekunden auf 180. Die normale Reaktion: Sie wehren ab, verteidigen sich und erklären, dass Sie ja schließlich die Welt ernähren und dass Sie deshalb die Schweine halt so halten müssen wie Sie sie halten. Das interessiert ihr Gegenüber wenig bis nicht, er dreht sich um und geht.
Wie kann ein solches Gespräch anders laufen?
Sie wiederholen die Anschuldigung als Frage und das lautet dann so: „Sie sind also der Meinung, ich wäre ein verdammter Tierquäler“. Was passiert: Ihr Gegenüber hört sich selber reden. Er hat nun zwei Möglichkeiten: sich zu entschuldigen oder die Anschuldigung fortzusetzen: „Ja, stimmt doch. Ihr gebt doch den Tieren viel zu wenig Platz“. Mit Platz kennen Sie sich aus. Aber Sie fragen trotzdem weiter: „Wieviel Platz sollte den ein Schwein Ihrer Meinung nach haben“. Das weiß er nicht , er reagiert auch leicht sauer und meint „Das weiß ich nicht, aber ich bin ohnehin der Meinung, die Tiere sollten frei herumlaufen“. 1500 Schweine frei herumlaufen lassen, so ein Schwachsinn, wie soll das gehen? Und genau das fragen Sie: „Wieviel Weide sollten dann ein Schwein Ihrer Meinung nach bekommen? Was halten Sie von 10 qm pro Schwein?“. Ihr Gesprächspartner ist begeistert. „Ja, das wäre toll“. Sie entgegnen: „Denke ich auch, aber weil so ein Schwein die 10 qm schnell umgewühlt hat, schlage ich vor, dass wir ihm 10 mal 10 qm zur Verfügung stellen“. Die Begeisterung steigt, Sie geben ihm jetzt eine Aufgabe: „Ja, das gefällt Ihnen. Ich benötige aber für die 1.500 Schweine 15 Hektar, auf denen ich nichts anderes anbauen kann. Und dann muss ich die Tiere umtreiben, was Zeit erfordert. Und wegen des Wolfes muss ich auch noch Zäune aufstellen und kontrollieren. Was wären Sie denn bereit, mir für das Schweinefleisch, dass ich nach Ihrer Vorstellungen produziere, zu bezahlen?“
Und damit beenden Sie das Gespräch. Es hat sehr aggressiv begonnen und Sie haben das Gespräch so geführt, dass Sie Ihren Gesprächspartner zum Nachdenken angeregt haben. Was ich sagen will: Es ist nicht wichtig, ein Gespräch zu gewinnen. Was wir nicht tun sollten: abwehren und verteidigen.
- Kommunikation der Agrarbranche
Das war nun ein Tipp für die persönliche Kommunikation. Wie schaut es nun mit der Kommunikation der Branche aus? Eine branchenübergreifende Kommunikation, die alle Bereiche umfasst, hat es einmal gegeben. Sie ist vielen noch unter dem Kürzel CMA bekannt. Diese Organisation wurde aber aus diversen Gründen aufgelöst, was heute von vielen bedauert wird. Heute gibt es einige regionale Initiativen in verschiedenen Bundesländern, überregional aktiv sind das „Forum moderne Landwirtschaft“ und der von Landwirten finanzierte Verein „Heimische Landwirtschaft“, der sich vor allem mit Radiowerbung an die Allgemeinheit wendet. Wer sich also nicht selbst engagieren will, sollte hier finanziell unterstützen.
- Ehrlich sein
Im Umgang mit Kritik an der Landwirtschaft sollten wir uns angewöhnen, ehrlich zu sein. Das ist nicht immer leicht, denn es gibt ja auch berechtigte Kritik. Mir kommt dabei immer ein Satz unseres Pflanzenbauprofessors in den Sinn, der im ersten Semester in der ersten Vorlesung folgendes sagte: „Landwirtschaft ist der ständige Kampf des Menschen gegen die Natur“: Als Studenten waren wir entsetzt, heute weiß ich, dass dieser Satz stimmt. Unseren Mitbürgern müssen wir in aller Offenheit sagen, dass jede Form der Nahrungsmittelbeschaffung ein Eingriff in die Natur ist. Das ist selbst bei den Jägern und Sammlern so und wir haben dies in den letzten 12.000 Jahren mit der Erfindung von Ackerbau und Viehzucht perfektioniert. Nur deshalb konnte die Menschheit sesshaft werden. Müsste heute noch jeder seine Nahrung selbst beschaffen, würden Sie diesen Text in dieser Zeitung nicht lesen können. Es gäbe sie nicht.
Zum ehrlich sein gehört auch, dass wir selbstverständlich „Pestizide“ – die wir Landwirte mit Fug und Recht „Pflanzen-Schutzmittel“ nennen – einsetzen. Und selbstverständlich düngen wir unsere Pflanzen auch mit „Kunstdünger“. Wissenschaftler haben einmal ausgerechnet, dass etwa 4 Milliarden Menschen – also die Hälfte der heutigen Menschheit – ihre Existenz dem Haber-Bosch-Verfahren verdanken. Man will sich nicht ausmalen, was passieren würde, wenn es diesen synthetisch gewonnenen Stickstoff nicht mehr gäbe. Dank der Züchtung ernten wir pro Flächeneinheit deutlich mehr als noch vor 30 Jahren. Von einem Hektar mehr zu ernten schont wertvolle Ressourcen und ist somit klimafreundlich. Dabei ist es eher akademischer Natur, ob die Mutationszüchtung mittels Bestrahlung oder Chemikalien nun Gentechnik ist oder nicht. Ziel jeder Züchtung ist die Veränderung der Gene eines Lebewesens zu unserem Nutzen. CRISPR/Cas9 ist eine neue Methode, die zudem noch zielgerichteter ist als die „alte“ Züchtung.
Zur Tierhaltung: Wir halten Tiere in Massen (Massentierhaltung), weil wir eine Masse Menschen ernähren. (Übrigens: ein Schwein, das mit anderen 19 Schweinen in einem Abteil gehalten wird, weiß nicht, dass im Nachbarabteil auch 20 Schweine sind. Und der Bewohner im 14 Stockwerk eines Hochhauses kennt kaum alle Nachbarn. Aber das klingt auch schon wieder nach Entschuldigung…)
Was ich mit diesen Beispielen sagen will: es gibt so viele positive Geschichten rund um die heutige Landwirtschaft zu erzählen. Hören wir also auf, abzuwehren und uns zu verteidigen.


hier der vergessene link:
https://www.instagram.com/reel/DbtZ-H-s97v/?utm_source=ig_web_copy_link&stkn=NTc4MTIwNjQ2YQ==
Der hier, da geht es um Fleischessen – lohnt sich, anzuschauen
finde nicht nur in diesen beschriebenen Situationen in Bezug auf landwirtschaftliche Themen ist es wichtig authentisch und klar in der Sache zu bleiben, Stellung zu beziehen, sich nicht anzupassen und seine klar Meinung zu vertreten
Es gibt sicherlich diverse Beiträge aus der Landwirtschaft, positiv möchte ich den JP Agrar-Kanal erwähnen. Hier lebt ein „Jungdynamiker“ seine Vorliebe für die Agrartechnik aus. Auch wenn die Filmchen teilweise der Ernteschlacht-Berichterstattung der „aktuellen kamera“ ähneln, treffen sie den Nerv der Technik-Enthusiasten, zumindest mir geht es so.
https://youtube.com/@jpagrar?si=zH5c-VXgib9VkJMm
@Thomas Rath
was bleibt von diesen Videos letztendlich bei denen hängen, die nicht in der Landwirtschaft arbeiten? Interessiert mich wirklich.
Was hängen bleibt? Zum einen, die Faszination der Technik. Als Kind habe ich in den Sommerferien mit einem Onkel morgens die Milchkannen im Dorf eingesammelt und zur Molkerei gebracht. Anschließend wurden die getauschten Kannen wieder verteilt. Der Anhänger wurde von einem Porschetrecker gezogen und war meine erste direkte Erfahrung mit der Landtechnik. Selbst ohne solche Erfahrungen üben die heutigen Maschinen für technikaffine Menschen eine hohe Anziehungskraft aus.
Zum anderen sieht man, es passiert etwas. Sozusagen Landwirtschaft zum Anfassen. Ob Getreide, Raps, Sonnenblumen, Mais usw., die Felder bieten immer einen anderen Anblick, und dann kommen die Maschinen. Sicherlich ist das eine sehr einseitige Betrachtung, wirtschaftliche Aspekte kommen z.B. gar nicht vor, allerdings auch kein negatives Geschwubel. Wenn dem gegenüber der RBB einen Betrieb vorstellt, der in Kichererbsen und Hanfanbau (als Dämmaterial) macht, dann vermisse ich auch jeden Realitätsbezug.
Langer Rede, kurzer Sinn, ich denke, dass die Filmchen einen positiven Eindruck hinterlassen, sie zeigen die Landwirtschaft, insbesondere hier im Osten, wie sie ist. Wer der Technik kritisch gegenüber eingestellt ist, wird sich nicht angesprochen fühlen, dem ist einfach so.
Vielleicht als Randbemerkung, im Maschinenbau spielen Passungen eine große Rolle, so wurde während des Studiums häufiger darauf hingewiesen, dass das „System Einheitsbohrung“ der Standard sei, nur der Landmaschinenbau hätte das „System Einheitswelle“, also das genaue Gegenteil, auserkoren. Irgendwie muss man sich eben von der Allgemeinheit abgrenzen, was ja nicht negativ sein muss.
Das mit der CMA sehe ich auch so! Dieser Verband fehlt der LW und NGW( habe das schon mehrfach betont)! Desweiteren ist es für mich vollkommen daneben, wenn Nichtfachleute aus LW Ministerien in Bund und Ländern leiten! Thüringen ist heutzutage ein negatives Beispiel! Eine Wirtschaftsministerin im Amt, welche ab und zu mal das Wort LW in den Mund gelegt bekommt…Wir hatten mal einen 19 Jahre,Diplomlandwirt, VEG -und LPG Chef und LW und Umweltminister in Personalunion! MVP hat einen LW Minister vom Fach seit 28 Jahren?
Da beginnt für mich mit entsprechender staatlicher Leitung und DBV die Gesundung unserer LW( Förderung, EU, Umwelt usw.)! Alles andere sollte der Markt richten, wenn die Voraussetzungen gegeben sind…Das ist nur eine kleine Auswahl von Kriterien, um LW in der BRD zu erhalten und weiterzuentwickeln…
@CB
Till Backhaus ist wirklich einer der wenigen Agrarminister, der den Namen auch verdient. Ich schätze ihn sehr.
Kleine Anmerkung zur CMA: Die wurde ja aus dem „Absatzfonds“ finanziert und der wiederum ist durch juristische Fragen ausgehend vom EuGH abgeschossen worden.
Einerseits: Darf man sich nur um deutsche Produkte kümmern, wenn doch EU-weit alles gleich sein soll?
Andererseits: Darf man für die Finanzierung nur deutsche Betriebe in Anspruch nehmen, wenn in anderen Fällen Produkte unabhängig von der Herkunft beworben werden?
Da gibt es heute mE ein ähnliches Durcheinander mit „regional“ – mal sind es tatsächlich nur wenige km um das Geschäft, mal ist es EU-weit. Ist jetzt nun aber „privat“, da geht das…
Hier ist eine gute Art, wie man die Bürger über das Bauern-Dasein informiert. Und schauen Sie mal auf die Zahlen, also wieviele Menschen das schon angeschaut haben:
https://www.instagram.com/reel/DcWvDy2uYR-/?utm_source=ig_web_copy_link&stkn=NTc4MTIwNjQ2YQ==
@Sonja Dengler
Hatte vorige Woche bei Facebook 257.000 Aufrufe. Mit einem Bild von glutenfreiem Hafer und dem Text „Hafer ist von Natur aus glutenfrei“. Über 700 Kommentare. Dagegen ist es hier im Blog richtig langweilig… 🙂
@BW
„Dagegen ist es hier im Blog richtig langweilig…..“
Dafür sorgen Sie ja auch selbst.
Das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.
@Kemetbauer
Toll! Danke! 🙂
Wenn es ihnen hier langweilig ist, empfehle ich ihnen, mal in das Zeitforum zu gehen, besonders wenn es um Landwirtschaft geht.
das liegt an ihrm fehlenden Fachwissen, Kometbauer!
Mit dem Wohlstand schwindet die Kritik. Tierrechtler machen sich mit ihren dümmlichen Aktionen lächerlich und bekommen immer mehr Gegenwind.
Vielleicht können wir uns bald wieder auf das Wesentliche konzentrieren: den ältesten und wichtigsten Beruf der Welt.
Tierrechtler lassen ihrer Phantasie freien Lauf,
alles was sie den Tieren antun würden, wenn sie welche zu beaufsichtigen oder zu betreuen hätten,
lasten sie uns gelernten oder studieren Tiehalter an.
vielleicht bekommen sie noch Grld dafür, wenn sie bei den NGOs wären.
verrückte Welt
Als ältester Beruf der Welt ist umgangssprachlich aber ein anderer ganz vorne.🤓
Erste Übung „Boomer ignorieren“ Danke 😊
Na na na…..diese Erkenntnis ist uns von der Generation WW II beigebracht worden…..wir kauen nur wieder, was der Lehrkörper uns vermittelte. 😎
„Bauer Willi“ hat es mir mal toll erklärt:
Vor 80 Jahren waren noch 95% aller Arbeitplätze mit dem Land(wirtschaft) verbunden…heute sind es nur noch 5%.
WO soll da ein Wissen und oder Verständnis herkommen???
Fressen kommt eben heute aus der Chemiepresse und dem Kühlregal.
Diese Mar teile ich nicht. Die 95% aus der Vergangenheit waren ja nicht sämtlich ausgebildete Landwirte. Die Gesellschaft war noch gar nicht in derart viele Einzelsegmente aufgeteilt. Bauer zu sein war kein Beruf sondern der evolutionäre Weg des Menschen hin zur heutigen differenzierten arbeitsteiligen Gesellschaft.
Der Bezug zur Nahrungserzeugung, zur Wertigkeit, zum Verständnis der Witterung, usw. diese Dinge, ja die sind der Mehrheit verloren gegangen. Das Wissen um die Erzeugung ist aber in Literatur, Wissenschaft usw. erzeugt und erhalten geblieben. Das geht auch nicht wieder weg, es findet nur keine Anwendung 🥳
Ich nehme die Erzählung inzwischen anders wahr.
Die Geschichte ist noch auf dem Stand von vor 25Jahren, finde ich.
Hier in unserer Kleinstadt wird der größte Schweinebauer demnächst in einer Stichwahl zum Bürgermeister gewählt werden.
OK, es liegt auch in den Genen der Familie, aber schließlich agiert er im Speckgürtel DER Linkesten Stadt des Landes.
Zeitgleich verleiht der Landkreis mit viel Tamtam und medialen Getöse den „Zukunftsmacherinnen-Preis 2026“ an engagierte Frauen. Darunter sind drei junge Landwirtinnen, deren Image u.a. auch durch social Media in den letzten Jahren die jungen Menschen abgeholt haben.
Die Nörgler sind eigentlich vorwiegend unter den jahrelang erfolgreich indoktrinierten Boomern zu finden….einfach weg ignorieren, da braucht es keine Konzepte oder coachings dafür.
💪😎
@RS
Es freut mich, wenn das bei Ihnen so ist. Ich halte seit vielen Jahren Vorträge im gesamten deutschsprachigen Raum. Die kommen gut an, die Leute klopfen mir auf die Schultern und sagen „Willi, mach weiter so, wir brauchen mehr von deinem Schlag“. Sie selber sind aber nicht bereit, sich zu engagieren. Häufigster (vorgeschobener) „Grund“: leider keine Zeit.
Was ich auch feststelle: einige wenige junge Leute sind tatsächlich in Social media unterwegs und das nicht ganz erfolglos. Marie Hoffmann nimmt mittlerweile für ihre Auftritte, (Werbe-)Videos etc. Honorare jenseits der 6.000 €.
Nur am Rande: mit meinen (dreistelligen) Honoraren finanziere ich diesen Blog (vierteljährlich 1.250 €). Mit den Vorträgen wird es logischerweise nach all den Jahren weniger. Und auch hier: Anerkennung ja, Unterstützung sehr selten. So sind die Menschen….
Es grüßt ein …Boomer… 🙂
Die Schulterklopfer sind doch ebenso Boomer, stimmt’s? Ich glaube, wir können uns zurücklehnen und die Nachfolgegeneration machen lassen. Es ist doch auch erkennbar an den Diskutanten, wen das Thema eigentlich noch interessiert…..stimmt’s? 😉
Rückwärts nimmer, vorwärts immer!👉
Ich gebe ihnen durchaus Recht, aber: Die Beiträge von Marie Hoffmann sind in jedem Fall besser als die vollkommen banalen und nichtssagenden der einschlägigen Politiker auf Instagram. Sehen sie sich allerdings ihre Follower an so bestehen die Reaktionen oft aus Aneinanderreihungen von Herzchen, Heiratsanfragen, so nice…, usw. Außerdem ist mittlerweile fast alles Werbung und oft seeehr systemkonform und nicht unbedingt authentisch für die Landwirtschaft.
So sehe ich das auch. Das, was sie macht, macht sie gut. Sie vermarktet sich sehr gut. Achten Sie einmal darauf, wie oft sie auf Kommentare reagiert / antwortet.
Ich habe ihre Werbevideos für Stihl-Motorsägen gesehen. Die wirken nicht sehr authentisch.
Aber ich bin ja auch „ein jahrelang erfolgreich indoktrinierter Boomern“ (Zitat R. Seevers) 🙂
Ich glaube sie will für die CDU in die Politik:
https://www.instagram.com/reel/DV1DMAiCPPo/?stkn=MWI1ZjgxdXZ6cXc1dQ==