Bauer Willi
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Bauern kämpfen gegen die Natur?!

Wenn man den Fernseher anmacht, muss man nicht lange warten, bis wieder ein Experte darüber berichtet, dass unsere industrielle Landwirtschaft irgendwas zerstört, vergiftet oder, noch besser verseucht. Rundum: ihr Bauern arbeitet gegen die Natur.

Und da kann ich als Bauer nur sagen: richtig, genau so ist es. Und das machen wir seit Jahrtausenden so. Gut, wir arbeiten in der Natur (das wünscht sich doch jeder), wir arbeiten mit der Natur, egal ob wir Pflanzen anbauen oder Tiere halten. Aber wir arbeiten auch gegen die Natur. Überhaupt ist jede Form der Nahrungsmittelbeschaffung gegen die Natur. Wenn Sie Waldbeeren pflücken oder Pilze sammeln, ist das genauso gegen die Natur. Denn alle Lebewesen haben nur ein Ziel: sich selbst zu vermehren, und wenn Sie Waldbeeren pflücken oder Pilze sammeln, greifen Sie in die Natur ein.

Na, na, werden Sie sagen, das ist doch wohl etwas anderes als dass was Du da machst. Was mache ich denn? Ich säe auf meinen Feldern bestimmte Pflanzen aus, die ich später ernten will. Auf jedem Feld eine bestimmte Art, wozu Sie dann Monokultur sagen. (Eine Monokultur ist aber etwas ganz anderes). Am liebsten ist es mir, wenn nur diese eine Pflanzenart da wächst. Nehmen wir mal den Weizen: ich möchte auf dem einen nur Weizen stehen haben, alles andere nenne ich Unkraut (könnte ich jetzt auch „Ackerbegleitflora“ nennen, ist aber das Gleiche) Deshalb hole ich die Spritze raus und vernichte das Unkraut mit einem Herbizid (Sie sagen „Pestizid“, aber das ist die englische Sammelbezeichnung für alle Pflanzenschutzmittel). Mein Kollege im Bio-Anbau will das Unkraut auch vernichten und fährt deshalb mehrmals mit dem Striegel drüber. Das klappt nicht so gut wie mit dem Herbizid, deshalb bleiben da auch noch ein paar Unkräuter stehen (das gefällt Ihnen) aber dafür erntet er auch weniger. (Das interessiert Sie nicht). Und die Nester der Bodenbrüter wie Feldlerche oder Kiebitz zerstört er beim Striegeln auch. (Darüber haben Sie noch nicht nachgedacht). Also greift auch der Bio-Bauer in die Natur ein und vernichtet Leben. Genauso wie ich, aber mit anderen Mitteln. Übrigens ist das Abflämmen von Unkraut auch nicht gerade umweltfreundlich. Was passiert denn da mit den Bienen, den Schmetterlingen und dem Bodenleben? Unangenehmer Gedanke, oder? Dabei ist Abflämmen doch Bio. Was mit dem CO2 ist? Ach so, ja…

Wenn der Weizen dann Läuse bekommt (ich meine natürlich Blattläuse), hole ich wieder die Spritze raus und bringe ein Insektizid aus (Mittel gegen Insekten). Das macht der Bio-Kollege dann mit einem Neem-Produkt. Der Wirkstoff ist das Triterpenoid Azadirachtin. Ist natürlichen Ursprungs aber auch er will damit die Blattläuse killen.

Der natürliche Wirkstoff führt zu Häutungsstörungen oder zum Entstehen verkrüppelter Flügel. Na, wenn das mal nicht gegen die Natur ist.

Schließlich ernten wir beide den Weizen ab und fahren die Körner weg. Wo ich aber Nährstoffe (die Weizenkörner) wegfahre, muss ich diese Nährstoffe wieder ersetzen. Das machen der Biobauer und ich mit organischem Dünger. Ist auch gut für den Humusgehalt. Wir beide kalken auch den Boden, damit der nicht langsam sauer wird, was übrigens ein natürlicher Prozess ist. Hat was mit Kohlendioxid (Kohlen“säure“) aus der Luft zu tun. Ohne Kalk sinkt der pH-Wert im Boden und bei zu viel Bodensäure wächst bei ihm und bei mir immer weniger. Das wollen wir nicht. Kalken ist aber nichts natürliches. Weil die Natur nichts anbaut und erntet. Wir Bauern ersetzen auf unserem Acker das, was wir der Natur entnehmen. So sorgen wir dafür, dass der Boden immer in einem Top-Zustand ist. Alles andere wäre blöd, denn wir wollen ja möglichst lange was von unserem Boden haben.

Wir Bauern greifen also ständig in die Natur ein, denn wenn wir alles der Natur überlassen würden, wären wir keine Bauern.

Und falls Sie das Glück haben, einen eigenen Gemüsegarten ihr Eigen zu nennen: Sie machen es nicht anders. Vogelnetze, Schnecken- und Wühlmausfallen und selbst die Handhacke gegen das Unkraut sind die besten Beweise dafür. Auch Sie kämpfen ständig gegen die Natur. Was mich noch interessiert: Wie sieht eigentlich Ihre Garageneinfahrt aus? Ist es da schön sauber? Aha…

 

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31 Kommentare

  1. Polymesos sagt

    Mit der Natur, wider die Natur … ?
    Die Natur das sind Naturgesetze
    und die sagen, dass Entropie stetig zunimmt.

    Das bedeutet, dass Leben nur möglich ist,
    wenn im Gegenzug etwas zerstört wird.
    Das gilt für alle Lebensäußerungen,
    also zB. auch für Recycling, Zimmeraufräumen usw.

    Die Natur hat eine eindeutige Richtung.
    Sie ist nunmal kein Kreislauf,
    denn das wäre ein Perpetuum Mobile.

    Es muss sogar zwingend
    bei jeder möglichen Aktion
    mehr zerstört als aufgebaut werden,
    damit die Entropie wachsen kann.
    Unumstößliches Naturgesetz.

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  2. Andreas sagt

    Was passiert, wenn Bauer Willi seinen Kampf gegen die Natur wirklich gewinnt ?
    Mir jagt es einen eiskalten Schauer über den Rücken !

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    • Reinhard Seevers sagt

      „Dass die Natur von sich aus ein blühender Garten sei, ist eine typische Illusion derer, die nicht im Garten arbeiten“
      (Joachim Radkau)

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    • Arnold Krämer sagt

      Andreas, Sie bemühen ein falsches Bild. Ihre Angst ist unbegründet. Gewinnen ist langfristig auch einem Bauer Willi nicht möglich. Er führt wie Sie, nur mit teilweise anderen Mitteln, einen ewigen Kampf. Er ist vergleichbar mit den Bemühungen des Sysiphos.

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    • Polymesos sagt

      Vielleicht sollten Sie eher Angst haben,
      was wäre wenn Bauer Willi seinen Kampf gegen die Natur nicht mehr gewinnt.

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  3. Frikadellen piet sagt

    moin bin wieder da, war nämlich weg! sehr interessant und was manchmal für einen Unfug erzählt wird! viel Landwirte arbeiten so mit der Natur, dass wir von der Natur möglichst viel wieder bekommen! das bedeutet der Ertrag von Getreide als Beispiel sollte möglich hoch sein, dafür müssen wir in die Natur eingreifen. das bedeutet Bodenbearbeitung und düngen und die Pflanzen mit Pflanzenschutzmittel gesund halten! all das musst Du geschehen, dass wir uns ein Überschuss, der möglichst groß sein sollte übrig bleibt! munter bleiben

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    • Und die Landwirtschaft züchtet schon ewig aus Wildpflnzen Nutzpflanzen.
      Zum Nutzen der Menschheit, damit alle satt werden und genügend zum Anziehen hat.
      Denkt man an Lein und Baumwolle.
      Die Schafwolle ist auch ein landw. Produkt.

      Alles für Städter,
      und die wollen Urwald?

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  4. sehr anschauliche Beschreibung was Bauern tun um ernten zu können.
    aber warum heisst es „Bauern kämpfen gegen die Natur?!“ Muß es nicht heissen alle Menschen kämpfen gegen die Natur denn dies entspricht ja der Realität.
    Wobei Natur wo soll die sein?
    Lt Duden: Natur ist alles, was an organischen und anorganischen Erscheinungen ohne Zutun des Menschen existiert oder sich entwickelt. Der Mensch hat überall auf dem Erdball und der unmittelbaren Erdumgebung gewirkt und wirkt mit unterschiedlichen Motiven und Zielen weiterhin also ist die ganze Natur Diskussion irreführend. Auswirkungen auf die sogenannte „Natur“ sind somit auch nicht messbar da es keine Referenz gibt.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Der ganze Trick ist doch, dass die westliche Kultur sich über den Naturbegriff und die ethische Maxime: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst “ in eine nicht realisierbare Wirklichkeit gezwungen hat. Damit ist eine dauerhafte moralische Instanz entstanden, die nie in Frage gestellt werden darf und kann.
      (siehe hierzu auch, Siegmund Freud, Das Unbehagen in der Kultur, 1930)

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    • Das hat was mit der Vertreibung aus dem Paradies zu tun.

      Nicht, dass das da die Bauern auch alle Schuld sind.

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  5. Christina sagt

    Hand aufs Herz, Willi, ich gehe, was Garagenauffahrt, Zaun und Kundenparkplatz betrifft, tatsächlich auf die Knie und greife zum Fugenkratzer, um Unkraut zu entfernen. Das kostet mich natürlich Zeit, die ich nicht immer habe… Ich streue in den heißen Sommermonaten aber auch einfaches Salz 🙈🫢 zur Unkrautbekämpfung, benutze Hausmittel zur Bekämpfung von Ameisen, Schnecken …. Köderfallen für Ratten und Wühlmäuse, und wenn im Garten Lausbefall oder ähnl. herumgeht, greife ich auch mal härter durch. Es hilft eben nicht alles! Manchmal mache ich mit tatsächlich auch keinen Kopf, was ich dann spritze, und so macht’s wohl jeder. Und will es gar nicht zugeben! Kommen wir zurück zum Thema „Rechtfertigen und Verteidigen“; man sieht die Fehler doch immer nur beim Anderen!! Beim Landwirt umso mehr! Da heißt es immer schnell, dass er schuld ist. Dabei arbeitet doch jeder irgendwann mal gegen die Natur und will davon so gar nichts wissen! 😏

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    • Bauer Willi sagt

      @Christina
      Ich lese gerade das Buch von Vince Ebert „Lichtblick statt Blackout“. Ich lese es zum zweiten Mal, weil es so einen positiven Grundton hat und Ebert als gelernter Physiker Dinge gut erklärt. Darin auch ein Kapitel in dem er beschreibt, dass wir gerne gute Dinge tun würden, es in der Realität aber dann doch nicht schaffen. (Intention-Behavior-Gap)
      Das Buch ist lesenswert, auch weil er es mit Humor verbindet. Und den können wir ja alle gut gebrauchen… 🙂

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      • Christina sagt

        Dann will ich mal das Buch googeln … 😉

        Leider ist es tatsächlich so, dass der Mensch gerne Gutes tun würde und es dann doch nicht schafft!
        Ich habe übrigens schon von diesem „Intention Behavior Gap“ gehört/gelesen …

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        • „Dann will ich mal das Buch googeln … “
          Mach das. Auch ‚ Fot se Fuck, Deutschland‘ von ihm ist sehr lesenswert.
          Die Wahlergebnisse hier in MV waren hingen auch mit viel Humor kaum zu ertragen: Roter und Blauer Populismus und etliche Radikale. „Das ist nicht mein Land“ . Der einzige Lichtblick war das Scheitern des BSW .

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        • Christina sagt

          Limes, ich habe das Video gerade angeschaut und man kann bzw sollte wirklich Lehre daraus ziehen; Vince Ebert war ein Genuss (sagte ja schon der Moderator), ihm zuzuhören. Da ich sowieso ein Büchermensch bin, wird das Buch in meinem Buchstapel landen … 📚

  6. land kathrin sagt

    Wieder einmal ein Beitrag mitten ins Herz , Danke Bauer Willi. Ja, man kann es nicht mehr hören, die mediale Hetze und Schlechtmache der Landwirtschaft, und so wird der letzte grüne Ast auf dem wir alle sitzen ungestraft abgesägt 🙈. Komisch, dass man bei der Autoindustrie, bei der chemischen Industrie, beim Baugewerbe, bei den großen Bürokompanien mit ihren Klimagebläsetempeln, bei Raffinerien und sonstigen Dreckschleudern…… , dass man bei all den immensen Unwelt- und Ressourcen vernichtern Wirtschaftszweigen nie was von Natur und Umwelt verschmutzen hört !?🙏🙈😢

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    • Reinhard Seevers sagt

      Man sollte gnädig mit „den Menschen“ umgehen. Jeder Einzelne muss seine gegen die Natur gerichteten Handlungen irgendwann und irgendwie relativieren bzw. rechtfertigen. Das kann er am Besten, in dem er einer kleinen Gruppe eine Schuld zuweist. Diese Gruppe ist dummerweise aber diejenige, die ihm das Überleben grundsätzlich erst ermöglicht. Diese kognitive Dissonanz muss er erstmal überwinden, dann kann er sich an sein eigenes Handeln machen und den Flug auf die Malediven schon mal stornieren….oder den Tesla abbbestellen.😁😁Wird er aber nicht tun, er wird sich seiner Schuld durch „richtige“ Ernährungsweise entledigen. Und diese ist unweigerlich mit allen Attributen verknüpft, welche sich am Markt bewegen: vegan, vegetarisch, ökologisch, bio, fairtrade, usw.
      Der Ablass-Markt ist riesig und für jeden und jede falsche Handlung gibt es eine Lösung.✊

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    • Bauer Willi sagt

      @land kathrin
      es war eher als Beispiel gedacht, wie man als Landwirt seinen Mitmenschen offen und ehrlich begegnet und Landwirtschaft erklärt.
      Was andere Branchen angeht: auch diese werden kritisiert. Aber man kann dies nicht so gut personalisieren wie bei einem Landwirt. Der ist greifbar, sichtbar und man kann mit ihm reden.
      Mit wem will man in der Großindustrie reden? Da ist doch niemand, der greifbar und sichtbar ist.

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  7. Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

    „Zurück zum Ursprung“ heisst das Biologo von Aldi Süed in Österreich. Die Textschreiber haben sich wahrscheinlich keine Gedanken darüber gemacht was ihr Text bedeutet. Das wäre nicht dieses Heile Welt wie sie den Leuten immer vorgegaukelt wird. Die schönen Bilder von saftigen Wiesen und weidenden Kühen wären dann reine Fakes.

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    • Rathje Clasen sagt

      Ötzi als authentische Werbeperson würd ich da passend finden .
      Vielleicht kann Aldi Österreich die Werbung da nachbessern.
      In der Höhle leben , die natürliche Erdwärme nutzen , und nur das Essen, was die Natur gibt.
      Und alles bei Aldi in der Themenecke zu haben.
      Die Welt will Vera…t werden.

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  8. Guten Morgen
    Nein wir kämpfen nicht gegen die Natur sondern wir kämpfen ums Überleben.
    Wenn in der Natur eine bestimmte Art (Tier, Insekten, Pflanzen) überhand nehmen geht irgendwann die Nahrung aus oder es kommt ein Schädling oder eine Krankheit, die für ein dezimieren sorgt.
    Deshalb sind Ärzte und Landwirte auch schuld an der großen Anzahl von Menschen auf der Erde.
    Unsere Regenten haben das erkannt und deshalb führen sie Krieg, natürlich gehen diese selbst nicht an die Front weil sie wissen das kann das Leben kosten.
    Also deshalb komme ich zu der Erkenntnis, alles einfach nur Natur.
    Wünsche allen eine schöne Woche.
    Laut wetterapp die nächsten zwei Wochen kein Regen in Sicht.

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    • Reinhard Seevers sagt

      „Laut wetterapp die nächsten zwei Wochen kein Regen in Sicht.“

      Na, hoffentlich. Ich möchte nach drei Jahren auch endlich mal ein paar Tage Urlaub genießen…..

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  9. Lieschen Müller sagt

    Leichter Zynismus 🙂
    Du hast vergessen: dein Hund trägt ein Flohhalsband. Du entwurmst die Katze. Du liest Texte mit dem Titel „So werden sie am besten Schnecken los“.

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    • Georg Model sagt

      ja das Floh und Zeckenhalsband. mit den hat man alle giftige Chemie online ! und dann über uns Bauern schimpfen !

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  10. Jochen Böhrer sagt

    Sehr gut dargestellt. Die Natur könnte weltweit vielleicht 100 Mio Menschen ernähren. Maximal. Und die würden naggisch im Wald leben und DAS essen, was gerade geboten wird. Ohne medizinische Versorgung. Ohne Witterungsschutz. Denn alles andere ist unnatürlich.

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    • Bauer Willi sagt

      @Jochen,
      Deine Zahl ist etwas zu hoch gegriffen. Es wären zwischen 10 und 15 Millionen Menschen. Vor der „Neolithischen Revolution“ (Erfindung von Ackerbau und Viehzucht) sollen es rund 10 Mio. gewesen sein. Pro Person etwa 10 Quadratkilometer (Wildpflanzen, Fische, Wildtiere)

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  11. Reinhard Seevers sagt

    Altes Thema, neu formuliert…..stilistisch finde ich die kursiv eingefügten Anmerkungen sehr belebend…..hat was von leichtem Zynismus, das gefällt mir. 🤓

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