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Frau Liebrich und die einfachen Rezepte…

Frau Liebrich, Journalistin von der „Süddeutschen“ ist für ihre agrarkritischen Artikel bekannt. Ihr neuester Artikel passt in diese Reihe. Ihr Fazit: Die Hitzewelle zeigt, dass die konventionelle Landwirtschaft am Ende ist. Die Lösung: Bio https://www.sueddeutsche.de/politik/landwirtschaft-nur-weniger-ist-gut-1.4065869 Dabei vergisst sie, dass jetzt gerade die Bio-Betriebe die größten Probleme haben, Bio-Futter zu beschaffen.  Ansonsten verlieren sie ihren Bio-Status. Manchmal muss man halt Dinge auch bis zu Ende denken, liebe Frau Liebrich. Ihr Bauer Willi   0

Was bringt die Präsenz bei Facebook

Eine interessante Umfrage des Messerli Forschungsinstitut/Vetmeduni Vienna! Und zwar für Landwirtinnen und Landwirte, die ihren Hof auf Facebook präsentieren. Das Forschungsinstitut will dem nachspüren, was Landwirte für Erfahrungen in Facebook machen. Positiv, wie auch negativ. Wer als im BEREICH NUTZTIERHALTUNG arbeitet und eine FACEBOOK-UNTERNEHMENSSEITE betreibt, dann nehmt Euch ein bisschen Zeit und beantwortet die Fragen der FOLGENDE ONLINE-UMFRAGE: https://www.umfrageonline.com/s/d57fd79   0

Bio-Weizen

Im Nachbar-Dorf wirtschaftet ein Bio-Bauer nach Bioland-Richtlinie. Seine Felder sehe ich mir von Zeit zu Zeit immer mal an, weil es mich interessiert. Das Bild zeigt seinen Winter-Weizen Ende Mai, kurz vor dem Ährenschieben. Der Weizen wurde gegen Unkraut gestriegelt. Das hat sehr gut geklappt. Im gesamten Bestand ist kein Unkraut zu sehen. Warum ich das Bild bringe? Aus zwei Gründen: Dieses Jahr hat der Bauer das Unkraut sehr gut ohne Herbizide bekämpfen können Die Artenvielfalt im Bio-Weizen ist nicht höher als in traditionellem Weizen Es ist das Ziel jedes Bauern, von einem Feld nur eine Frucht zu ernten. In diesem Falle nur Weizen. Unkraut würde stören. Euer Bauer Willi 0

Der „Sojaboom“ in Österreich

Ein Gastbeitrag von Christian aus Österreich (sorry, Oberösterreich) Er ist dort Direktor an der Landwirtschaftskammer in Linz. Der „Sojaboom“ in Österreich wird mittlerweile auch anderswo wahrgenommen. So berichtete kürzlich die Frankfurter allgemeine Zeitung unter dem Titel „Die Sojabohne steht vor den Toren Wiens“ über die erstaunliche Entwicklung des Sojaanbaues in Österreich. Es gibt viele Gründe sich intensiv mit dieser faszinierenden Kultur auseinanderzusetzen, wobei naturgemäß der ökonomische Erfolg für den Landwirt im Vordergrund stehen muss. Der Sojamarkt global und lokal Sojabohne ist Weltwährung Nummer 1der Eiweißpflanzen. Keine andere Kultur hat eine so dynamische Entwicklung genommen  – innerhalb der letzten 30 Jahre wurde die globale Produktion faktisch vervierfacht. Getrieben wurde dieser Trend durch den vermehrten Fleischkonsum in den sich entwickelnden Volkswirtschaften – allen voran China. Der Trend scheint ungebrochen (auch wenn viele dies bezweifeln) und man geht davon aus, dass mittelfristig der Sojabedarf deutlich über 400 Millionen Tonnen steigen wird. In dieser Entwicklung liegt aber auch eine gewisse „crux“, denn der globale Produktionsanstieg geschah hauptsächlich mittels gentechnisch veränderter Sorten und in Südamerika (Brasilien) teilweise auf gerodeten Regenwaldflächen, …

Der Tag danach…

Am Sonntag war hier bei uns in der Gegend Weltuntergangsstimmung. Es wurde dunkel, dann wieder hell aber dann kam es knüppeldick. In wenigen Minuten (15-20 min) kam ein Wolkenbruch (12 mm) mit Sturm und leichtem Hagel auf, der fast den Hof unter Wasser gesetzt hätte, weil das Wasser so schnell nicht ablaufen konnte. Im Text zum Rübensaat-Video hatte ich noch gesagt: „Was wir jetzt nicht brauchen können ist ein Gewitter mit viel Regen in kurzer Zeit“. Wobei die Menge allein es nicht ist, sondern der starke Wind, die großen Tropfen und der leichte Hagel, der selbst größere Erdkrümel einfach zerschlagen hat. Dann fängt der Boden an zu verlaufen und selbst die organischen Reste an der Bodenoberfläche (wir machen 100% Mulchsaat) können das nicht verhindern.  Jetzt ist der Boden verschlämmt, aber heute (Montag) ist der Boden zum Glück noch nicht abgetrocknet. Man kann selbst mit Stiefeln kaum auf den Acker. Der Boden darf jetzt so lange nicht abtrocknen, bis die Rüben gekeimt und aus dem Boden kommen. Bis dahin heißt es abwarten, denn es wird mindestens noch …

Wer hat Recht?

Und sind wirklich alle Kritiker von Glyphosat so unabhängig? Dieser Frage geht Jan Grossarth, FAZ, nach. 160.000 $ ist ja kein „Pappenstil“… http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/glyphosat-eu-entscheidet-ueber-weiteres-vorgehen-15248763-p1.html 0

Wenn die „Rübenmaus“ sich eingräbt…

…hilft nur noch schweres Gerät. Bilder aus Niedersachsen, die uns Friedrich geschickt hat. Tagelanger Regen hatte die ohnehin schon nassen Böden unbefahrbar gemacht. Mehrere Zuckerfabriken hatten die Verarbeitungsleistung reduzieren müssen, weil der Nachschub ausblieb. Mittlerweile hat sich die Situation wieder etwas entspannt und zum Wochenende sind fast sommerliche Temperaturen angesagt. Wir drücken unseren norddeutschen Kollegen ganz fest die Daumen, dass es jetzt halbwegs normal weitergeht. 0

Massentierhaltung begann in Österreich…

Jetzt ist es amtlich: Massentierhaltung begann in Österreich, genauer gesagt in Oberösterreich. Das belegen Funde aus der Zeit 1000 vor Christus. Und das ist kein Fake!! Lesen Sie selbst. Wohl aber das sie den Speck nach Aldium, Rewestrium, Edekastrium, oder Lidlium geliefert haben sollen. 😉 http://derstandard.at/2000062831592/Hallstatt-Tausende-Schweineknochen-als-Hinweis-auf-industrielle-Speckproduktion   0

Insider sind einfach gescheiter…

Butter ist ja teurer geworden. Irgendwo muss man das Geld ja wieder einsparen. Geht, wenn man das neueste iPhone nicht in Deutschland kauft sondern dafür in die USA fliegt. BusinessInsider hat es nachgerechnet. Toll, oder? (Meldung vom 15.9.2017.) http://www.businessinsider.de/ihr-koennt-in-die-usa-fliegen-und-das-iphone-x-dort-kaufen-2017-9 0