Diese Pressemitteilung habe ich von gleich zwei Verbänden bekommen. Es freut mich, dass man die Initiative ergreift.
Sehr geehrter Herr Dr. Kremer-Schillings,
der Lebensmittelverband Deutschland und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) starten ihre Kampagne „Kein echter Norden ohne Zucker“. Mit der Initiative reagieren die Verbände auf aktuelle politische Vorschläge der schwarz-grünen Landesregierung in Schleswig-Holstein zur Einführung einer Zuckersteuer.
Ziel der Kampagne ist es, eine sachorientierte Debatte über Ernährungspolitik zu fördern und populistische Ansätze, die in die Rezepturhoheit der Lebensmittelhersteller eingreifen, entschieden zurückzuweisen. Eine staatliche Abgabe würde ohne nachweislichen gesundheitlichen Effekt genau diesen Kern der Produktentwicklung treffen.
Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer von Lebensmittelverband und BVE betont: „Im Norden weiß man, was gut schmeckt. Eine Zuckersteuer braucht hier niemand. Die Rezepturhoheit gehört in die Küche der Lebensmittelhersteller und nicht in politische Debattenräume. Der gesundheitliche Nutzen solcher Steuern ist fraglich. Keine der oft angeführten Modellierungsstudien erfüllt die wissenschaftlichen Anforderungen, die für politische Entscheidungen nötig wären. Eine echte Verbesserung für die Lebensqualität der Menschen erreicht man nur durch Bildung, Bewegung und ein vielfältiges Angebot.“
Mit dem Claim „Kein echter Norden ohne Zucker“ machen Lebensmittelverband Deutschland und BVE deutlich, welche Auswirkungen eine Zuckersteuer auf regionale Produkte, traditionelle Rezepturen und die Lebensmittelvielfalt haben könnte.
Die Motive finden Sie im Anhang. Weitere Informationen zur Kampagne stehen auf www.lieber-keine-zuckersteuer.de bereit.
Ansprechpartner:
Lebensmittelverband Deutschland e. V.
Manon Struck-Pacyna
Tel. +49 30 206143-127
E-Mail: struck@lebensmittelverband.de
Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V. (BVE)
Oliver Numrich
Tel. +49 30 200786-167
E-Mail: numrich@ernaehrungsindustrie.de
Meine Meinung: Wenn das Ziel sein sollte, Übergewicht beim Bundesbürger zu vermeiden oder zu reduzieren, so ist es sinnvoll, in Bildung zu investieren. Übergewicht ist das Ergebnis einer falschen Verhaltensweise im Lebensstil. Zu Übergewicht führt vor allem eine im Verhältnis zur Verbrauch zu hohe Kalorienzufuhr. Weniger Essen bei mehr Bewegung kann Übergewicht abbauen.
Wenn eine Zuckersteuer eingeführt würde, würden vermutlich zuckerhaltige Produkte in ihrem Zuckergehalt gesenkt. Dass damit auch weniger konsumiert würde, ist damit nicht gesagt. Ich kenne keine belastbare Zahlen, dass die Zuckersteuer, die in Großbritannien eingeführt wurde, auch zu einem Rückgang des Übergewichtes geführt hätte. Und das soll ja wohl das Ziel sein.
Und was nicht vergessen werden darf: wer Verbrauchssteuern erhöht, trifft damit die unteren Einkommensschichten mehr als den gut verdienenden Biokunde, der ohnehin mehr auf seine Gesundheit achtet.


Ich war nie ein Cola Freund und habe auch kein Bedürfnis Cola zu trinken. Trinke Direktsaft vor allem vom Apfel inkl Streuobstwiesen Verwertung Restbestände von Direktvermarkter unseres Vertrauens oder schwarze Johannisbeere Direktsaft. Die Direktsäfte werden intensiv beworben als „natürliche Produkte“ mit einer Vielzahl von Attributen u.a auch vegan, vegetarisch, Bio Qualität ja sogar glutenfreien Direktsaft habe ich gefunden. Irgendwann hat mich meine Frau verunsichert mit der Bemerkung ich solle vorsichtig sein mit dem Direktsaft denn der sei zuckerhaltig ähnlich wie die klassische Cola somit eine Zuckerbombe. Und in der Tat sie hat Recht Coca Cola enthält lt Hersteller 106 g Zucker pro l, bei Apfel Direktsaft egal welcher Herkunft werden 111 g pro l und bei Johannisbeere Direktsaft habe ich 70 bis 140 g pro l gefunden. Meine Frau beruhige ich mit dem Hinweis das ich nicht nur Saft trinke sondern auch Cafe oder Wasser ohne Zucker. Das hat sie nicht völlig überzeugt aber erstmal beruhigt.
Nun bin ich gespannt wie sich die Zuckersteuer auf die Preise von klassischer Cola und die Direktsäfte auswirken wird. Gerecht finde ich es, falls die Steuer wirklich kommt, das ja bei dieser Steuer jeglicher Zucker gleich besteuert wird und auch jeder besteuert wird unabhängig vom Einkommen.
Vielleicht hab ich auch etwas übersehen und es gibt „guten und bösen Zucker“ und „arme und reiche Zuckerkonsumenten“ die dann unterschiedlich besteuert werden sollen.
Mit Unterstützung der Politik, von Krankenkassen und der Wirtschaft wurde dem Übergewicht und den zunehmenden Kreislauferkrankungen der Kampf angesagt. Zudem sollte die in der bundesdeutschen Wohlstandsgesellschaft durch das „Wirtschaftswunder“ stark gestiegene Zahl Herzinfarktgefährdeter durch sportliche Betätigung verringert werden. Auch medial wurde auf die Initiative aufmerksam gemacht, zum Beispiel liefen Werbespots mit dem Slogan „Ein Schlauer trimmt die Ausdauer“ im Fernsehen….“
Trimm dich -Aktion 1970.
Damals hat man die Menschen motiviert und nicht andere verantwortlich gemacht und die Gängelung als Instrument genutzt….
Wenn der Honig auch besteuert wird, dann wandere ich aus……🤮
keine Ausnahme Honig besteht zu 80% und mehr aus Zucker es geht um unser aller Gesundheit und vor allem um viel Geld für den Staatshaushalt deshalb eher noch eine höhere Steuer für reine Zuckerbomben wie Honig.
Über ein Honigbrotverbot könnte man auch Nachdenken. Ist das Brot mit Butter beschmiert evtl noch eine Extra Fettsteuer erwägen. 😉
Ich habe mir am Hof schon einen Zuckerahorn-Baum gepflanzt. In ca. 30 Jahren kann ich mal probieren.
Birken hab ich auch nicht weit vom Hof. Die will ich auch mal anzapfen. Wenn mir das Wasser schmeckt kauf ich Wald und pflanze Birken.
Zuckersteuer in GB wirkt partiell, viel mehr als ein Teilbeitrag zur Problemlösung mehr ist auch nicht zu erwarten.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/britische-zuckersteuer-macht-sich-bezahlt-138462/
Ach, die Omma kann ja eine Fettleber von Zucker bekommen., Nicolai A.
Zucker ist ja sogar in Tomatensosse für Nudeln 6nd noch viele andere Sachen, brsonders in den fettfreien oder -reduzierten Nahrungsmittel.
diese Leber kann genau so wenig arbeiten, wie eine Alkoholleber.
Beides führt zu Leberzirrhose.
Hier eine etwas andere Sichtweise aus der Senioren-Prawda:
https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/adipositas/robert-lustig-im-interview-warum-zucker-die-wahre-ursache-von-uebergewicht-ist-1381581.html
Die Ernährung muss sich ändern. Aber dazu müsste die Lebensmittelindustrie mitmachen. Will sie aber nicht, weil Zucker hohe Gewinnspannen einfährt. Weltweit gibt es 28 Länder, die eine Zuckersteuer eingeführt haben – das ist ein sehr einfach durchzuführendes Mittel. In Amerika haben sechs Städte eine Soda-Steuer eingeführt, also eine Zuckersteuer auf Softdrinks. Wir kennen die Daten der letzten fünf Jahre. Wir wissen also, dass wegen dieser Maßnahmen der Konsum von Zucker zurückgegangen ist und sich die Gesundheit der Menschen verbessert hat. Seit der Einführung der Soda-Steuer in San Francisco im Jahr 2018 etwa ist die Zahl der Fälle der Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes um 77 Prozent gesunken.
Ich habe mich vor ein paar Tagen mal wieder bestätigt gefühlt. Ich war vor Wochen in Erfurt und sehe ein Horde junger Leute mit Zalando-Jacken laufen. Ich denke:
„Die sehen so schwach aus, die können doch nicht körperlich arbeiten. Haben die keine anderen?“
Und jetzt höre ich dass Zalando in Erfurt dicht macht. Also geschehen muss etwas, wenn wir international mithalten wollen. Ob das jetzt eine Zuckersteuer sein muss?
Zuckersteuer für die Gesundheit
oder
für den Aussenhndel, wird der Südamerikaniche Rohrzucker genauso mit Verbrauchssteuern belegt?
moin also Zucker besteuern da es sind großen Mengen nicht gesund ist. soll man jetzt die Menschen gar nichts mehr zutrauen? ist es eigentlich auch ungesund mit zu vielen Menschen im Fußballstadion zu jubeln da man dabei vielleicht jemanden verletzt? man hat Spaß bei Rock Konzerten, aber man kann sich gewaltig verletzen wenn man z.B mit viele Leuten gleichzeitig tanzt. eigentlich ist es ganz schön dumm alles zu verbieten was Spaß macht oder zu besteuern! schönen Tag
Hi @piet
„moin also Zucker besteuern da es sind großen Mengen nicht gesund ist. soll man jetzt die Menschen gar nichts mehr zutrauen?“
Man traut den Menschen etwas zu.
Jedoch wird da dann immer nur der Mittelwert genommen.
Da haben wir den Dachdecker, warum soll sein Snickers teurer werden?
Oder was ist mit der Omma mit dem dicken Po, sie fünf Kinder großgezogen hat. Soll sie jetzt mehr für ihr Stück Torte bezahlen?
Nein, es ist das fette Kind Jan, welcher schon mit 12 Schwangerschaftsstreifen an der Wampe hat.
Und deswegen die anderen bestrafen?
Grüße
Nicolai
Ach, die Omma kann ja eine Fettleber von Zucker bekommen., Nicolai A.
Zucker ist ja sogar in Tomatensosse für Nudeln 6nd noch viele andere Sachen, brsonders in den fettfreien oder -reduzierten Nahrungsmittel.
6 Minuten:
https://www.swr.de/swrkultur/wissen/was-bringt-eine-zuckersteuer-und-warum-haben-wir-keine-100.html
Schau, da ist sie ja, die obligatorische Studie.👍😀
Wenn sich die Gesellschaft endlich wieder trauen würde, die Verantwortlichen in die Pflicht zu nehmen, nämlich die Eltern, dann hätte ich Hoffnung. So wird wie immer, die Verantwortung auf alle anderen verschoben. Das Muster setzt sich in vielen Bereichen des Lebens fort.
Verwundert bin ich darüber, dass die Agrarindustrie in dem Beitrag nicht genannt wird.🤗
Interessant. Da ist sie, die Prognose, was man durch eine Zuckersteuer spart: 18 Mrd (hinzu kommt, was der Staat einnimmt).
Solche Prognosen gab es ganz bestimmt auch bei der Tabaksteuer und die Einsparungen im Gesundheitssystem lagen da wahrscheinlich wesentlich höher. Da müssten die Krankenkassen doch eigentlich jubeln? Irgendwie seltsam, dass das Thema nicht angesprochen wird.
Noch zwei Ergänzungen zum Erfolg von „erzieherischen“ Steuern. Ein gutes Beispiel ist die Tabaksteuer. Dabei gehe ich davon aus, dass sie ursprünglich wirklich aus gesundheitlichen Gründen eingeführt wurde.
Seit mehreren Jahrzehnten hat der Tabakkonsum kontinuierlich abgenommen. Das führte dazu, dass die Steuereinnahmen gesunken sind. Das führte wiederum dazu, dass die Steuer erhöht werden musste. Der Zigarettenkonsum hat sich seit den 1990er Jahren halbiert. Die Steuereinnahmen sind, grob geschätzt gleich geblieben (immerhin 14 Mrd/Jahr). Steuererhöhung macht den Staat süchtig.
Die Halbierung des Tabakkonsums sollte sich messbar bei der Gesundheit zeigen (und zu den versprochenen Einsparungen im Gesundheitssystem führen). Dazu hört man sehr wenig. Wenn man lange sucht, findet man, dass Lungenkrebs tatsächlich rückläufig ist – bei Männern. Bei Frauen nimmt er zu.
Dass soll gewiss nicht heißen, dass Rauchen Frauen vor Lungenkrebs schützt! Das sind Korrelationen – keine Kausalitäten! Aber da wäre Forschungsbedarf und man müsste nach den Gründen suchen. Allerdings wird dieses Ergebnis kaum kommuniziert, weil das kontraproduktiv für die „erzieherische Maßnahme“ wäre.
Auch nicht kommuniziert wird, ob es tatsächlich Einsparungen im Gesundheitswesen gibt.
Das wird bei einer Zuckersteuer voraussichtlich ähnlich ablaufen. Zweifellos ist zu hoher Zuckerkonsum nicht besonders gesundheitsförderns (da gilt ebenso für das Rauchen). Wenn es aber nicht zu den versprochenen Verbesserungen bei der Gesundheit führt, wird man kaum darüber reden. Und wenn der Zuckerverbrauch tatsächlich sinkt, wird man die Steuer erhöhen müssen.
Genauso läuft es. Wenn nötig, werden auch schon mal wissenschaftliche Studien aus einem Hut gezaubert, die dann Korrelationen zu Kausalitäten umformen. Die steigenden Kosten im Gesundheitssystem sind unabwendbar. Da die demographischen Daten zeigen, dass die Gruppe der Alten steigt, und dass mit steigendem Alter auch die Kosten extrem steigen, deshalb muss man irgendeine Steuer erfinden, die das System stützt. Man doktert immer nur an den Symptomen herum, nie am System.
Man müsste die Werbung der Gesundheitsindustrie verbieten, damit die Menschen nicht noch länger gesund leben, bis 70 arbeiten müssen und danach die Kosten in die Höhe treiben (Sarkasmus)😎
Frauen haben weniger geraucht als Männer.
Deswegen tauchen sie weniger in Krebsraten auf.
In den 90igern nahmen die Zahl der Händybebutzer vielleicht genau häufig zu, wie dir Raucherquote ab nahm.
Guten Morgen, allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
Steuern: egal welcher Art dienen nur dem einen Zweck, der Regierung ( Staat) Geld zum ausgeben zur Verfügung zu stellen.
Eigentlich sollte jede Steuer zweckgebunden sein.
Maut und Kfz Steuer für Straßen und Verkehrsinfrastruktur.
Sämtliche Nahrungsmittelsteuern für das Gesundheitssystem. Da ja diese immer mit der Begründung eingeführt werden der Gesundheit zu dienen.
Deutschland ist zum Selbstbedienungsladen für Politiker und gewisse Organisationen die sich scheinbar für Naturschutz, Umweltschutz und Tierschutz stark machen.
Das ist die Erkenntnis der letzten 25 – 30 Jahre.
Jetzt kommt mir noch in den Sinn: wie viele Raubtiere die Fleisch fressen haben Übergewicht?
wie werden Schweine und Bullen gemästet?
Ich als Landwirt kenne die Antwort.
Im übrigen Hunde die mit Getreidelastigem Hundefutter gefüttert werden haben sehr oft Übergewicht das auch zu gesundheitlichen Problemen führt.
Im Gegensatz die Fleisch gefütterten Hunde sind Vital und sportlich.
Wie hoch müßte eine Zuckersteuer sein, um Wirkung zu zeigen?
Zucker ist doch Prima.
-billiger Füllstoff
-rieselfähig
-als Sirup pumpbar
-nahezu ewig haltbar
-schmeckt lecker
-kann man zu Alkohol vergären
-macht Frauen glücklich
-ist „genfrei“
Habe ich was vergessen?
Grüße
Nicolai
Zuckersteuer, weil Zucker „schädlich“ ist – aber Drogen wiederum sind erlaubt weil die kein bisschen oder gar nicht schädlich sind.
Was für eine schreckliche Regierung wir haben….die Welt lacht schon lange und schon sehr laut über D. und unseren Marsch in den Abgrund, den diese Regierung „unsere Demokratie“ nennt – bloss, wer das sein soll „unsere“, das lässt D und EU im Dunkeln. Wir Bürger sind das nicht.
Vielleicht schreibe ich mal an Trump ob er nicht mit seinen Truppen endlich auch hierher kommen mag, um unser D noch zu retten?
Was mich als Produzent von Traubensaft etwas stört, dass Säfte ausgeschlossen sind, da dieser „natürlich“ vorhanden ist. Mein Traubensaft hat 16g/100ml Zucker, zum Vergleich hat Cola Cola „nur“ 11g/100ml Zucker. Was will noch mal Besteuern??? Süßstoffe egal wie Sie heißen, verursachten mehr Gesundheitliche und Umwelt Schäden als diese nützen. Mehr noch, Importiert werden (angeblich) den ach so Bösen Rohrzucker (Klimaneutal?) von einer Mange von mehr als 700. 000t Zollfrei (!) in die EU ein.
Dass ein gewisser (Genosse) Daniel Günthers (CDU) Ministerpräsident von Schleswig-Holstein dahinter steckt, wird offenbar verschleiert. Seine Allgemeinen Aussagen (u. a. Meinungszensur bei Lanz) lassen zu wünschen übrig. Mit Wem regieren die Genossen der CDU nochmal? Mit den Froschfarbenen und deren Ideologie.
Bismarck führte die Sektsteuer zur Finanzierung der Marine ein, nun muss eben wieder eine Armee finanziert werden. Es ist so billig, die Steuer mit der Gesundheit zu verbinden. Genauso könnte man alle Übergewichtigen verpflichten sich in der Muckibude zu betätigen oder wirklich richtig zu arbeiten…..
Soll die Tabaksteuer den Raucher wirklich vom Rauchen abhalten ?,
dann müßteste uns die Lohnsteuer oder Einkommenssteuer auch vom Arbeiten abhalten ?
Ich bin jedenfalls für eine Märchen- und Lügenerzählersteuer bei der Presse, ÖRR, Politik,
Verwaltung, Verbänden, Banken, Brookern und Vorständen und Aufsichtsräten ect.
Ein leerer Geldbeutel oder gar Verluste auch Vertrauens- und Werteverluste schaden der Gesundheit und unserer Gesellschaft !
die Einkommen- und Lohnsteuer sind ja staatsehaltend.
aber die Alkolhol-, Tabak- und Zuckwesteuer sind zum Abgewöhnen und zur Wiederherstellung der Gesundheit,
wie die Benzinsteuer zur Erhaltung der Strassen.
Deswegen braucht ja der Bauer, der sein Diesel auf dem Acker vetfährt, diese nicht zu bezahlen.
Ich bin hin- und hergerissen bei dieser Zuckersteuer!
Es geht um drei Ziele:
a) mehr Geld in die Staatskasse spülen
b) einer zunehmend verblödende Bevölkerung „Lebenshilfe“ in allen Situationen zu empfehlen/vorzuschreiben/zu erzwingen.
c) den Zuckerkonsum zu reduzieren (das steht bewusst an dritter Stelle!)
Zucker im Übermaß ist, wie fast alles, ein Gesundheitsproblem. Zucker ist eine wichtige Energiequelle. Evolutionär bedingt „fliegt“ der Mensch (und die meisten anderen Tiere) auf zuckerhaltige Nahrungsmittel (die es heute im Überfluss gibt).
Zucker ist ein Geschmacksverstärker. Das nutzen Lebensmittelhersteller erbarmungslos aus. Natürliche Regulationsmechanismen sind zu einem großen Teil verlorengegangen: viele hören nicht auf Zucker zu essen, wenn man eigentlich genug hat.
Ob das am allgemeinen Überangebot oder an gezielter „Suchterzeugung“ durch die Lebensmittelindustrie liegt, kann ich nicht sagen – vermutlich beides.
Auf jeden Fall ergibt sich daraus das „Doppelproblem“, das besonders in Schwellen- und Entwicklungsländern sichtbar wird: Hunger und Mangelernährung in der ganz armen Bevölkerung, Fettleibigkeit und Diabetes (oft plus Mangelernährung), sobald die absolute Hungergrenze knapp überschritten ist.
Zuckerüberkonsum ist sehr stark in der armen, schlecht gebildeten Bevölkerung zu beobachten. Das Angebot an „Zuckerbomben“ (in bunter Plastikverpackung) ist in Schwellenländern erschreckend und übertrifft das bei uns massiv. Das Problem schwappt, in geringerem Maße, auch auf die reicheren Industrieländer über.
Ich habe Zweifel, dass Bildung und Aufklärungsmaßnahmen viel helfen. In Deutschland führt „Ernährungserziehung“ zu verwirrender Intransparenz (Milch ist ungesund, vegane Ernährung ist gesund, Fleisch ist ungesund, Nahrung aus Insekten ist gesund). Die Normalbürger können nicht mehr unterscheiden welche Information wissenschaftlich begründet (und für sie relevant) ist, und welche ideologisch geprägt oder (verstecktes) Marketing ist.
„Gesunde Lebensmittel“ ist ein beliebter, aber äußerst schwammiger Begriff – ebenso wie „hochverarbeitete Lebensmittel“.
Das wirkliche Problem ist, dass wir unseren Ernährungskompass (weitgehend) verloren haben und vom Staat eine Gebrauchsanweisung für alles und jedes einfordern. Dazu gehört der Beipackzettel zu jedem Müsliriegel und die Nährwertampel auf dem laktose- und genfreien Camembert (allergenfrei und mit reduziertem Salzgehalt!). Hinzu kommt eine Unzahl von Qualitätssiegeln. Der Staat (und die Siegelindustrie) greifen diese Forderungen begeistert auf: sie bringen Geld in die Kasse und sie liefern Kontroll- und Steuerungsinstrumente (und schaffen Jobs für Juristen und Überwachungsbehörden).
Ob bzw. welche Effekte die Regulierungen haben, wird anschließend nicht offen kommuniziert.
Insgesamt ist aber ein Effekt sicher: man glaubt (mit Recht??) nicht mehr an Selbstbestimmung, Entscheidungsfreiheit und die eigene Fähigkeit etwas beurteilen zu können, sondern erwartet Verhaltensanweisungen von „höherer Stelle“. Wer diese Anweisungen geschrieben hat und warum, ist, selbst für halbwegs Gebildete, nicht mehr durchschaubar.
Wie wir aus diesem Teufelskreis herauskommen, weiss ich auch nicht.
👍👍Sie haben eigentlich alles gesagt, Herr Nellen!
Nur noch eine Ergänzung von mir.
Je mehr Versprechen der Staat abgibt (Gerechtigkeit, Sicherheit, hier jetzt Fürsorge/Gesundheit) umso mehr Enttäuschungen ((Ent- TÄUSCHUNG) produziert er.
Beispiele gibt es längst genug und auf allen Ebenen. Das jüngste krasseste Beispiel lieferte Crans Montana.
Selbst regelmäßige Besichtigungen und Kontrollen durch Beamte, baurechtliche Vorschriften können das idiotische Verhalten der jungen Menschen (siehe Handyfilme von bereits brennender Decke) und andere Fehler im menschlichen Verhalten (Aufsichtspflicht der Eltern, Arbeitsverhalten der Bedienungskräfte usw.) nicht kompensieren.
Mit einer Zuckersteuer wird letztlich mehr Geld in die öffentlichen Kassen gespielt und der Nachfragerückgang mindert die Einkommenspotentiale der hiesigen Landwirte. Nicht mehr und nicht weniger. Nur der öffentliche Dienst braucht wieder mehr Menschen zur Aufgabenerledigung.
Das wird nicht gut enden in D.
Ich glaube, dass unsere Gesellschaft, speziell für deutsche, die Orientierung komplett verloren hat. Hinzu kommt die ökonomische und globale Verunsicherung. Verlernte Eigenverantwortung und Eigeninitiative haben zum ideologischen Politkomisssarismus geführt…..wer gibt mir Geld? Wer sagt mir, was gut und gesund ist? Bin ich gut genug? Wer bin ich eigentlich? Staat hilf!
Ergänzung:
Der Wirtschaftsförderer der Stadt Diepholz wurde in einem Interview u.a. gefragt:
„Mit welcher Frage haben sich die Unternehmen im vergangenen Jahr am häufigsten an Sie gewandt?
Die am häufigsten gestellte Frage war: Wo bekomme ich Förderung, und wo bekomme ich Geld her? Das wurde überwiegend von den kleineren, mittleren und einigen spezifischen Branchen nachgefragt. Wir haben auch einige Unternehmen gehabt, die ums Überleben gekämpft haben. Und da versucht man natürlich, ob man eventuell über Förderung etwas machen kann.“
Gegen die Orientierungslosigkeit würde auch leider keine Einführung einer Bildungsverluststeuer oder ähnliches helfen, einfach nur traurig.
Global gesehen würden sich sicher einige Länder über eine Dummlandsteuer für die BRD erfreuen.
Mit Zuckerszteuer?
Aber auch staatlichrn Verboten, wie in England.
Nur noch %tual weniger Zucker in Softdrings usw.
Der Körper und sein Steuerungssystem lassen sich nicht so leicht überlisten. Die Hinwendung zu Zucker-reduzierten Lebensmitteln führt oft zum Gegenteil der beabsichtigten Gewichtsreduktion. Man „frisst“ einfach mehr von dem Zeugs, weil das Regelsystem im Körper nach dem Zuckergehalt im Blut funktioniert … und sich eben nicht von „süßem Geschmack“ allein auf „satt“ umstellen lässt.
Es ist allein der mit der angeborenen Bewegungsfaulheit verbundene Muskelverlust im Missverhältnis zur Kalorienaufnahme, der die Probleme macht.
Energie sparen und speichern ist ein grundlegender Mechanismus, der in der Vergangenheit das Überleben erleichtert/gesichert hat. Heute nennt man diesen Mechanismus den „Inneren Schweinehund“, den man „einfach nicht überwinden kann“.
Für mich ist das Beispiel mit zuckerreduzierter Marmelade bezeichnend: es führt in der Regel dazu, dass ein paar Löffel mehr „aufgelegt werden“. Das verstärkt sich noch, wenn der Zucker durch Süßstoffe substituiert ist.
Training und Bildung sind m.E. tatsächlich die einzig sinnvollen Maßnahmen dem Missverhältnis von Kalorienaufnahme und -Verbrauch wirksam zu begegnen. Der Zucker an sich ist nicht das Problem.
Wichtiger und richtiger Punkt: Es darf durch eine Zuckerreduktion nicht weniger süß werden, also packt man stattdessen Süßstoffe hinein. Und da glaube ich nicht, daß das „gesünder“ sei.
Nein, gesünder sind Süßstoffe wohl ganz und gar nicht. Dass sie langfristig die Nieren schädigen, weiß man schon eine ganze Weile. Noch interessanter ist aber, dass sie offenbar Diabetes begünstigen können: https://www.doccheck.com/de/detail/articles/4288-diabetes-das-suessstoff-paradox
Also, dann doch lieber Zuckerstreuer statt Zuckersteuer …