Es ist zum verrückt werden: da redet Gott und die Welt und Alois Rainer (wer ihn nicht kennt: das ist unser Landwirtschaftsminister) über Bürokratieabbau und dann kommt zum 1. Januar wieder ein Bürokratiemonster um die Ecke: Landwirte sollen für das (chemische) Bekämpfen von Ratten und Mäusen zukünftig einen „Schein“ machen. Der normale Sachkundenachweis soll dafür nicht mehr ausreichen. Und welch ein Zufall: die Deutsche Landwirtschaftliche Gesellschaft (DLG) bietet gleich die passende Schulung an:
https://www.dlg-akademie-agrar.de/de/veranstaltungen/schaedlingsbekaempfung
Kosten: 450 €, Dauer 2 Tage
Statt sich dafür einzusetzen, dass dieses weitere Bürokratiemonster abgeschafft wird, verdient diese landwirtschaftliche Organisation noch daran.
Aber zur Sache: was ist neu (aus agrarheute)
- Dauer- und Permanentbeköderung verboten
- Einsatz nur nach vorheriger Befallsermittlung (Monitoring)
- Antikoagulanzien nur noch für geschulte, berufsmäßige Anwender
- Pflanzenschutz-Sachkunde künftig nicht mehr ausreichend (Übergangsfrist bis 28.07.2027)
- Einsatz nur zur akuten Bekämpfung (max. 1 Monat)
- Strengere Umweltauflagen: innerhalb von 5 m zu Gewässern nur in gesicherten Köderstationen
- Prävention gewinnt stark an Bedeutung
- Alternativen möglich (z. B. Cholecalciferol, Schlagfallen in Innenräumen)
Was sind die Inhalte der zweitägigen Schulung (Zitat) (ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln)
- Einführung in die Schädlingsbekämpfung und relevante Gesetze. Die Schädlingsbekämpfung berührt viele gesetzliche Vorgaben und Verordnungen. Hier wird ein kleiner Überblick über die für die geltenden Vorschriften geschaffen und Umsetzungshilfen besprochen.
- Vertiefung – Verhalten und Biologie von Nagern. In diesem Teil werden die Biologie von Nagern und deren Verhalten vertieft. Die Grundlage sind die im Sachkundekurs zum Töten von Wirbeltieren vermittelten Inhalte.
- Bekämpfung von Ratten und Mäusen. Hier werden die im Sachkundekurs vorgestellten Methoden präzisiert und das Vorgehen bei Befall vorgestellt. Hauptsächlich geht es hier um die fachliche Anwendung von Nagerbekämpfungsmitteln, die integrierte Schädlingsbekämpfung und das Resistenzmanagement, sowie um den sicheren Umgang mit Boiziden.
- Wirkungsweise von Rodentiziden. Der Teilnehmer soll einen Überblick über die Wirkungsweise, die Gefahren und Risiken beim Einsatz von Antikoagulanzien bekommen, in Zusammenhang mit den Techniken zur Risikominimierung (Primär- und Sekundärvergiftung, Umweltschutz). Außerdem werden Anwendungstechniken und Vorgehensweisen inkl. der Dokumentation der Maßnahmen vorgestellt, sowie der Gefahrenanalyse und Risikobewertung.
- Bekämpfung von Ratten in der Kanalisation. Besonderheiten bei Bekämpfungsmaßnahmen in der Kanalisation, inkl. Planung, Ablauf und Dokumentation.
- Bearbeiten von Fallbeispielen. Hier soll anhand von Fallbeispielen die erlernten Praktiken vertieft werden.
(Zitat Ende)
Zum Ende des Seminars erfolgt eine schriftliche Prüfung…
Aber es gibt auch eine Organisation, die einen gangbaren Weg vorschlägt: die Einbindung des Themas in den normalen Sachkundenachweis.
Und was der BBV kann, kann ja vielleicht auch der DBV. Wenn die Grüne Woche vorbei ist, könnte er sich ja mal darum kümmern…zusammen mit Alois Rainer… Sie wissen schon, unser Landwirtschaftsminister….


Was soll das ewige Gejammer, endlos Subventionen einstreichen und wegen des bissel Schreibkrams rumzicken. Das geht einem ziemlich auf die Nerven. Andere müssen auch sehen wie sie klar kommen. Nur weil man mit grossen Treckern rumfahren kann, heisst das ja nicht das man mehr arbeitet als andere, die weniger oder leiser jammern.
@Emil aus Lönneberga
Vielen Dank für Ihre Meinung. Sie erwarten nicht, dass ich darauf näher eingehe.
Bitte informieren Sie sich über die Fakten. Sie werden im Archiv der über 4.000 Texte in diesem Blog sicherlich fündig.
@Bauer Willi. Natürlich nicht, dafür nimmt der Bauernstand sich für viel zu wichtig. Die Gesellschaft bezahlt sie über Subventionen und erwartet dafür Gegenleistungen. Stattdessen wird nur gemeckert und diejenigen, die Ihren Lohn verdienen an der Arbeit gehindert. Finden Sie das gerecht?
Tut das eigentlich weh, wenn man solchen bullshit von sich gibt? Der Name scheint Programm zu sein.🥳
Nein, eigentlich nicht. Ihr Problem ist doch, dass Sie gar keinen Kontakt zu anderen Bevölkerungsgruppen suchen und sich keinerlei Diskussion stellen wollen. Sie leben in Ihrer Blase, wundern sich über den Stein auf Ihrer Brust und hoffen, dass Andere Sie dafür noch bedauern. Warum eigentlich? 95% der Menschen bezahlen Sie mit Ihrer täglichen Arbeit über Steuern, damit Sie dann mit Ihren Traktoren den anderen Erwerbstätigen als Dank dann noch den Weg zur Arbeit versperren.
OK, ich verstehe. Sie sind intellektuell überfordert mit der Materie und möchten gerne ihr Wissen erweitern, trauen sich aber nicht ihr Unwissen Preis zu geben….
Dann fangen Sie doch, wie von Willi empfohlen, erstmal an, die tausenden von Beiträgen zu studieren. Sonst müssen wir die ganze Vollpfosten – Sch..ße zum hundertsten Mal durchlaufen…..verlorene Lebenszeit.
Der Wohnort Lönneberga ist doch nun alles andere ,als kontaktfreudig.
Ich stelle mir gerade einen vergrämten Menschen vor, der zu Hause nichts zu melden hat , und mal eben Dampf ablassen musste.
Gut , ist nun mal passiert .
Frage , Emil ?
Wie können wir weiterhelfen?
Also, vergrämt sind die in Lönneberga ganz gewiss nicht, und der Michel aus Lönneberga ist bestimmt so bekannt wie Donald Trump, Jim Knopf und Barrack Obama 🙂
„Nein, eigentlich nicht. Ihr Problem ist doch, dass Sie gar keinen Kontakt zu anderen Bevölkerungsgruppen suchen und sich keinerlei Diskussion stellen wollen.“
Die Diskussion läuft so ab.
Zeitgenössische Personen neigen dazu, unreflektiertes und somit missverstandenes Wissen zu verbreiten und darüber hinaus Landwirten ihre vermeintliche finanzielle Notlage als Facharbeiter im Kontrast zum angeblichen Reichtum der Landwirte zu erläutern.
Der Bauer versucht, alles zu erklären.
Dann sind da noch Menschen wie sie, die ihre Gesprächsgewohnheiten auf den Spiel setzen. Ich kann beispielsweise gerne auf solche Diskussionsteilnehmer verzichten.
Tja Emil, bei dir bezahlt der Arbeitgeber deinen Arbeitsplatz, Bauern sind selbständig und müssen ihn deshalb selbst bezahlen. Und das beinhaltet auch Traktoren.
völlig unqualifizierter und der Situation unangemessener Beitrag.
@Johannes Lamers
Stimmt. Und „Emil“ hat sich auch mit einer Fake-Mail-Adresse angemeldet. Das sind die negativen Erscheiunugnen unserer Gesellschaft. Lässt sich leider nicht verhindern.
Katzenschutzverordnung!
https://www.shz.de/deutschland-welt/schleswig-holstein/artikel/katzen-in-schleswig-holstein-2026-kommt-die-kastrationspflicht-49692813
Willi. Nicht aufregen, scheint wichtig zu sein.
Wir haben es nur noch nicht verstanden.
Da hilft eine bundesweite Aufklärungskamagne, abgezwackt aus den Agrargeldern .😂
Geht doch: Online-Kurs Rodentizide für 25 €. In Österreich. Für 25 €.
https://oe.lfi.at/ausbildung-sachkunde-rodentizide+2500+2883503
Noch sind Plätze frei!
Das ist doch wunderbar. Deutschland wird so zum Weltmarktführer in Sachen Bürokratie und Moral. Was kann man denn mehr wollen ?
Ich finde als nächstes sollte es verpflichtende Kurse zur Insekten Bekämpfung geben. Wie man eine Fliegenklatsche oder einen Klebstreifen benutzt muss ja schließlich in einem mehrtätigen Seminar gelehrt werden. Schließlich gibt es da zahlreiche Vorschriften und Regularien die unbedingt eingehalten und befolgt werden müssen.
Außerdem schafft Bürokratie dann Arbeitsplätze für all die Leute die nicht mehr in der Realwirtschaft arbeiten können weil diese von der Politik ruiniert wurde. Wenn das mal keine guten Zukunftsaussichten sind dann weiß ich auch nicht. Nur so kann Deutschland Bürokratie Exportweltmeister werden. Auf dieses Qualitätsprodukt aus Deutschland hat die Welt schon lange gewartet.
noch ein Experte…🙄😁
https://www.youtube.com/watch?v=FHVgVlqlHMU
Das alles läuft unter dem Oxymoron „Bürokratieabbau“, wo doch jeder Bürger heute schon den Eindruck hat, daß jede Verordnung nur noch deshalb besteht, weil ein Beamter davon sehr gut lebt.
Wie der Bürokratieabbau läuft zeigen aktuelle Meldungen:
Hieß es früher noch zu den EU-Regelungen „One in-one out“ stehen wir heute bei „four in-zero out“
(https://www.welt.de/wirtschaft/article697cca21f0e62064809df89c/buerokratie-eu-bringt-so-viele-gesetze-auf-den-weg-wie-seit-15-jahren-nicht-mehr.html?source=puerto-reco-2_ABC-V49.3.A_control)
(https://exxpress.at/politik/gegenteil-von-buerokratieabbau-kritik-an-eu-kommission-nach-neuer-studie/)
Und das „Schulungsangebot“ der DLG kann man nur als Riesen-„Sauerei“ bezeichnen.
Nur damit deine Leser einen Vergleich haben: Sachkundekurs der LWK mit 2,5 Std um 25 Euro (https://ooe.lfi.at/rodentizid-sachkundekurs+2500+2936604+++2898243).
Die DLG dürfte wohl auch dem Motto verfallen sein „In der LW verdient man nichts, dafür verdient man an der LW immer besser“
Ich warte schon auf die Sachkundekurs für Fliegen zerklatschen und Ameisen mit Cola killen udgl.. (ist ja alles noch völlig ungeregelt).
Aber freuen wir uns, es könnte ja noch schlimmer sein. Siehe Berlin, wo rot-grüne Gesetze das Streuen von Salz im Winter untersagt haben ….. (https://www.youtube.com/watch?v=LSn3UGoSE3c)
Aber es gibt Alternativen: (https://www.welt.de/satire/article697c892fa3f0a8f7d1899370/berlin-setzt-statt-streusalz-kokain-gegen-eis-auf-gehwegen-ein.html)
Gott sei Dank hat uns Canabis-Cem den Weg von der Einstiegsdroge zum richtig guten Zeug geebnet. Denn nur so holt man sich von tagelangen Dauerkopfschütteln keine Halsverrenkungen …
moin Bürokratie Abbau ist sehr wichtig. man schreibt das ganze nur auf, damit man selber weiß wie man die Ratten in einem Jahr bekämpft hat. es wäre nämlich doof jedes Jahr das gleiche Mittel einzusetzen, da sich dann die Ratten daran gewöhnen und nicht mehr werden. es ist also ein Tier glaube, dass man nur für die Behörden aufschreibt, die wollen das eigentlich nicht. schönen Samstag
@Fp47
Die Kritik bezieht sich doch nicht auf die Dokumentation,welche eh schon selbstverständlich und Pflicht ist, sondern die durch die zusätzliche Zeit, Verwaltung und Kontrolle der sinnlosen Schulung und Nachweis und Kosten für beide Seiten entstehen.
hier könnte die Verwaltung einfach ein kurzes Video oder eine PDF Datei ins Netz stellen und jeder unterschriebt im Agrarantrag oder anderen Alternativen das er hiervon Kenntnis genommen hat wie in allen andern Zustimmungen und Erklärungen im Agrarantrag auserdem hat jeder mit Sachkundenachweis einen Account wörüber esach machbar wäre die welche keine Agrarantrag stellen. z.B. Gärtner,Hausmeister, Jäger,
Kommmunen(Bauhof) ect. warum so umständlich, zeit-und nervenraubend und teuer ?
Achso wer will den da ran nochmal verdienen ? Etwa unsere Bracheneigenen Institutionen und Verbände und deren dienstleistungs GmbH,s ?
Ich habe noch Hoffnung, dass sich dieses bürokratische System mit den eigenen Waffen schlägt. Meine betriebliche KI erstellt aus der digitalen Buchführung einfach die ordnungsgemäße Dokumentation sämtlicher relevanter Vorgänge. Bei Problemen kann sie sich dann mit der KI der Behörden austauschen und Terabyte-große Dateien durch die Speicher jagen – gerne auch vor den Augen des Sachbearbeiters, der wegen irgendwelcher Datenschutzbestimmungen ohnehin nicht darauf zugreifen kann.
Letztlich sollte jedem klar sein: Dieses überbordende System lässt sich nicht mehr ändern. Zu jeder Wahl wird uns das Märchen vom Bürokratieabbau aufgetischt, das dann aus Koalitionsgründen nie angepackt wird. Man denke an die Zeitumstellung, die laut EU-Mehrheit abgeschafft werden sollte. Jean-Claude Juncker sagte: „Die Leute wollen das, also machen wir das.“ Passiert ist bis heute nichts.
Guten Morgen
Ich empfehle: Stellen wir den Flötenspieler von Hameln an, durch das Regierungsviertel in Berlin die aufrechtgehenden Ratten nach Sibirien zu geleiten.
Wenn es dann nach der nächsten Wahl auch nicht besser wird, müssen wir ihn halt noch einmal beauftragen.
Bis Besserung einkehrt, wiederholen wir das.
Wahrscheinlich geht es in absehbarer Zeit der Politik um den günstigen Erhaltungszustand von Ratten in diesem Land 😂😂
dann muss man als Gesetzgeber mit dem Problem aber umgehren können und zegrn wie es geht.
Man merkt die Dummheit unserer Gesetzesmacher. Ahnungslosigkeit und die Gier hier alles nach Staatsverwaltungsmacht alles zu regeln. Im Rahmen von QS haben wir ein mehrstündiges Seminar zur Schadnagerbekämpfung in der Schweinehaltung abgehalten. Das hat gesessen und zum Erfolg geführt. Die vor Ortbekämpfung war sehr erfolgreich , doch was man heute will , ist die Bekämpfung wenn die Tiere schon im Stall sind und dann mit Schlagfallen usw. . Außenbekämpfung mit vorhandenen Köderboxen ist angesagt und zwar bevor die Schadnager im Stall sind. Bei mir hat sich die Bekämpfung folgender Maßen bewährt: Nach der Weizenernte werden die Köderboxen gereinigt und mit frischem Köder ausgestattet. Dann alle vier Wochen kontrolliert und im Allgemeinen ist im November das Problem der Schadnager erledigt , denn die sind dann in ihren Überwinterungsplätzen. Ohne vorbeugende und außerhalb der Ställe klappt die Bekämpfung nicht , denn in die Gebäude sollen die Tiere erst garnicht kommen. Nach über dreißig Jahren sind meine PU-Deckenplatten in den Ställen jedenfalls noch ohne Verbiss und in den Ställen habe ich bisher keine Schadnager erblicken können und so ein System will man zerstören ? So jedenfalls wird ein Bumerang für unsere Gesetzgeber daraus , denn in den Wohnsiedlungen mit den Abfallhaufen werden sich die Ratten und Mäuse ohne Bekämpfung sehr wohl fühlen. Seitdem ich die Schadnagerbekämpfung bei uns im Feuerwehrhaus übernommen habe , ist dort auch keine Ratte und Maus mehr zu sehen und das zur Freude meiner Feuerwehrkameraden.
Richig
Wir haben seit 15 Jahren einen professionellen Rattenbekämpfer am ausgesiedelten Stall plus Getreidehalle beauftragt, was gut klappt .
Der Stallnachbar hat irgendwann auch nachgezogen.
Auf unserem Hof haben wir ein Giebelfenster vom aufgeräumten Heuboden /Ostseite herausgenommen , damit Weststurm nicht das Dach abdeckt.
Nebeneffekt seit 30 Jahren .
Eulen holen sich das Kleinvieh auf dem Stallboden , was man am Gewölle sieht.
Diese Viecher gibt es hier dadurch kaum.
Der Spruch:
„Die Ratten verlassen das sinkende Schiff“,
muss umgeschrieben werden in :
„Die Ratten versenken das Schiff“.
Über die DLG rege ich mich mehr auf als über den Minister.
Es muss und wird sich ein Schwarzmarkt entwickeln und das ist gut so.
Ansonsten hat Herr Bröcker mal wieder alles richtig eingeordnet.👍
Entschuldigung. Sollte ganz unten eine Ergänzung zu meinem Kommentar sein.
Wer hat auch seit Jahren eine Marderfamilie dauerhaft auf dem Hof und deshalb keine Ratten mehr ? Auch keine vereinzelten Wanderratten, denke das ist wegen der Markierungen der Marder.
@Smarti
Bei mir lebt ein Marder, aber deine Erfahrungen, kann ich nicht bestätigen. Durch den danebenliegenden Bach, begleiten mich die Ratten immer. Durch Rattengift erwischte ich einige, aber im Hühnerstall sind noch 2, die gehen nicht in eine Falle und verschmähen auch in einer Köderbox ausgelegtes Rattengift.
Dazu meinte Axel Vossen, Landessprecher Nord des Deutschen Schädlingsbekämpferverbandes, zeigt sich im Gespräch mit den Lüneburger Nachrichten (Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland) kritisch:
„Wir bekämpfen nicht mehr draußen die sporadisch aus der Kanalisation am Kindergarten vorbeiziehenden Ratten, sondern warten, bis sich in der Kita eine ganze Rattenpopulation angesiedelt hat, die kaum noch zu bekämpfen ist und über ihren Urin und Kot alles mit womöglich tödlichen Krankheitserregern verseucht.“
oh, oh
Ein Hotelbetreiber auf Mallorca hat mir mal gesagt, dass sie während der Tourisaison keine Ratten mit Gift mehr bekämpfen, dann halbtote Ratten tagsüber kommen da gar nicht gut an. Und wer hat dann den schwarzen Peter ( die sterbenden Tierchen auf dem Hof? ), der der trotzdem bekämpft und nicht der, der nichts macht. Dort sieht man sie anfangs nur in der Dämmerung und nachts.
Aber der Agrardiesel ist doch wieder da! Was wollt ihr denn noch?!
Hab ich gestern versucht zu beantragen: Server nicht erreichbar…
🙂 Ferkelhebamme,
probiere es zu ‚unmenschlichen‘ Zeiten.
Ich hatte es in zwei Wochen fünfmal versucht. Immer war der Server nicht erreichbar … und dann … 21 Uhr eines Abends, unverhofft, ohne Erwartung, war ich drin 😄
Der Zollserver ist leider sehr oft überlastet. Es werden von der ReGIERung ständidt neue formulare und Zuständigkeiten draufgesattelt, damit das System Zusammennbricht.
Tagelang war der Server letztes Jahr im Januar nicht erreichbat als ich online meine Brennereiabfindungsanmeldung einreichen wollte. Per rechtssicherer De-Mail wurde abgelehnt, Behördenpostfach hatte das Haupzollamt Stuttgart nicht. und in einen anderen Jahr wurde die rechtssichere DE-Mail erst nach 3 Wochen gelesen und ich bekam einen Rückruf in welchen ich gerügt wurde, waie unverschämt ich sei, wenn ich mich nicht an den offiziellen Dienstweg bzw. form halte, obwohl die DE-Mailadresse auf jeden Genemigungsbescheid groß aufgedruckt ist. Eine Alkoholsteuerstundung für ein paar Wochen war nie möglich und die Formulare sind noch umfänglicher als die einer Vermögensauskunft beim Gerichtsvollzieher.
Andere Wirtschaftsbereiche dürfen im Januar ihre Energiesteuerersstattungsanträge stellen und wir Landwirte dürfen warten.
Das hat mich inzwischen dermaßen abgeschreckt, das die gierige Bundeskasse und die Berufsgenossenschaft(SVLFG) von mir nicht mehr viel zu erwarten haben
und wiederum bin ich von Abgaben, Kontrolle und Überwachung von 2 weiteren Behörden befreit und schone dadurch auch meine Gesundheit.
Ich bekomme jetzt etwas Wohngeld aber den Folgeantrag konnte ich gestern und heute
auch nicht rechstsicher über das MeinJustizpostfach übermitteln, da der Server auch überlastet ist oder von Putin angegriffen wird. Es gibt aber noch andere umständliche wegen einen Antrag rechtssicher einzureichen. Ich bin ja schon etwas kriegstüchtig geworden, aber von der ReGierung lasse ich mich nicht weiter berauben.
Nicht beklagen kann ich mich über mein zuständiges Finanzamt. Hier kann ich alles schnell und fehlerfrei elektronisch übermitteln und es wird auch schnell bearbeitet und erstattet. Nur der Schriftwechsel setens des Finanzamtes erfolgt oft noch per Papier, da es in den veralteten System umständlicher ist elektronisch und rechtssicher zu Antworten und es daduch auch sehr oft überlastet ist.
Bin ja gespannt ob, ab diesen Jahr alle Bescheide wie es der Gesetzgeber vorgeschrieb
en nur noch digitalübermittelt werden. Beim Agrarantrag ist es tatsächlich möglich und
beim Agrardiesel gibts es ja aus kostengründen gar keinen Bescheid, aber darauf habe ich
eh keinen Anspruch mehr, weil ich diese Bürokratie mir selber mit Flächenreduzierung abgebaut habe. Ich werde keinen Cent und keine Zeit für eine seperaten Kurs zur Schadnagerbekämpfung ausgeben, ich werde versuchen bei der anstehenden
Landtagswahl mein Kreuz an einer Stellen zu machen, sodas eine eine Zwangsläufige eintretende Nebenwirkung(Zen politischeSchadnager) erzeugt wird, welche über meine Grundrechte abgesichert ist. ( Ironie off)
Wer nachts durch Berlin läuft, sieht die Ratten auf den Spielplätzen. Die Landwirte sind nicht das Problem, sie sind gerade ein Beispiel das Rattenbekämpfung funktioniert.
In unserer Stadt saßen wir im Sommer im Biergarten, als die Ratten am helllichten Tag durch die Tischreihen liefen. Die Stadt findet angeblich keinen Schädlingsbekämpfer, der das Problem lösen könne. Ich hab laut gedacht: Setzt eine Schwanzprämie von 5€ aus und ihr werdet sehen, wie schnell das Problem gelöst wäre…..😉
Aber das ist dann in unserer Gesellschaft nicht umsetzbar.
RS: Die Ratten in Berlin haben es doch gut! Bei den vereisten Fußwegen werden die doch nicht gestoert…😢
wie gehen die mit Frost um,
wo haben die ihre Unterkunft?
Richig
Schwachsinn!!! Was soll man dazu noch sagen…Bloß gut, das ich LW zu verantworten hatte, wo so ein Unfug nicht auf der Tagesordnung war!
Es ist die logische Folge der Freisetzung von immer mehr verbildeten Studienabgängern, insbesondere im Bereich Naturschutz/ Umweltmanagement. Die landen bei NGO´s und in Behörden und „entfalten“ ihre Wirkung. Man hat das Gefühl, fast die gesamte deutsche „Intelligenz“ (wenn man Studienabgänger so bezeichnen kann) ist gaga und weltfremd.
Habe selbst bei der von mir geschätzten Ulrike Guerot gestern in einem Interview die Bemerkung gehört „Statt die Gelder unsinnig in Rüstungsprojekte zu stecken, könnte man damit so viele gute Dinge tun … zum Beispiel die gesamte Bevölkerung mit gesunden Bio-Lebensmitteln versorgen (ist nur ein Auszug aus der Aufzählung ansonsten richtiger Dinge)…
Es ist erschreckend, in welchem Umfang ansonsten intelligente Leute den Frames der NGO´s bezüglich der Landwirtschafts- und Umweltthemen aufgesessen sind. Die ganze „Oberschicht“ und Kultur-Sosiety ist sich einig, dass nur BIO und Kleinbauern Landwirtschaft und Umwelt retten können. Aus solchen Zusammenhängen entstehen solche Gesetze. Zudem ist das wie mit der Digitalisierung … es entsteht meist mehr statt weniger Papier und Zeitaufwand mit jeder neuen Idee. Aber schließlich wollen die ganzen „Verbildeten“ die durch unsere „Hochschulbildung“ freigesetzt werden in vielen neuen scheinbar halbwegs sinnvollen Tätigkeiten untergebracht werden. Da ist kontrollieren, schulen und verbieten die einfachste Methode Arbeitsplätzchen zu backen. Der Tech-Feudalismus ist auf dem Vormarsch … ich möchte ein Recht auf ein analoges Leben 😎😎.
@T.B. : Zu ihrem bashing junger HochschulabsolventInnen passt auch die Beobachtung von Herrn Krämer (weiter unten im Kommentar). Allerdings kommt man dann möglicherweise auf eine andere ideologische Motivation:
Moderne, hochprofessionelle high-tech-Landwirtschaft braucht eine klar strukturierte Arbeitsteilung und entsprechende Rechtsrahmen, um ihre gesellschaftliche Überlegenheit gegenüber den bäuerlichen Betrieben zu dokumentieren.
Kann es sein, dass diese ideologische Haltung auch Einfluss hat auf die aktuelle Politik?
Thomas Bröcker hat einfach nur recht! Kann es sein, dass @D.G. nur mangels Argumenten dies als bashing abtut??
D.G hat doch ein wichtiges Argument genannt. Arbeitsteilung, Spezialisierung. Man muss aber für die, die die Arbeit selbst leisten können und wollen, keine Schulung über 2 Tage verordnen. Das ist politischer Schwachsinn.
Stimme zu. Für die meisten Betriebe greifen ohnehin die QS-Regeln und Kontrollen. Direktvermarkter und Hofladenbetreiber unterliegen der Lebensmittelaufsicht und wenn staatliche Stellen noch Restrisiken sehen, dann sollten diese nicht in Berlin oder gar Brüssel, sondern vor Ort (Kreise eine) diskutiert und gelöst werden. So stell ich mir Bürokratieabbau vor.
QS und CC prüfen die DOKUMENTATION der Schadnagerbekämpfung….das ist dann ebenso überflüssig wie sinnlos. Jeder Betrieb hat ein Eigeninteresse an der Vermeidung von Schadnagern. Da muss Vater-Kontrolletti-Staat nicht noch paternalistisch eingreifen. Oder gibt es CC-Kontrollen in öffentlichen Räumen, die dann eine rechtliche Konsequenz für Verwaltungsmenschen nach sich zieht, falls das Ergebnis nicht erfolgreich ist? Hier im Ort hat sich die Bürgermeisterin jetzt wiederholt rausgeredet gegenüber Vorwürfen, dass die Stadt die Straßen und Gehwege nicht nachhaltig von Schnee und Eis räumt…..es sei alles getan und die Mitarbeiter hätten bis zu 11 Std gearbeitet. Die Eigentümer hätten eine Verpflichtung die Gehwege zu räumen. So, zack…..Rollatorfreunde müssen eben sehen, wie sie die Straße unfallfrei überqueren. 🤘🙄
A.K., aber dann kann die DLG doch nicht mehr so viel verdienen 😉 Eigentlich wäre dieser „Gesellschaft“ jetzt ein Migliederschwund zu wünschen
Wie manche ticken, kann man hier sehen:
https://www.swp.de/baden-wuerttemberg/nach-klage-von-umweltschuetzern-gericht-stoppt-wolf-abschuss-im-schwarzwald-vorerst-78614290.html
„… Freisetzung von immer mehr verbildeten Studienabgängern …“
Herr Bröcker,
ich widerspreche Ihnen – nicht alle Studienabgänger sind verbildet. Ich kenne zwar auch einige Verbildete, gebe ich mit Erschrecken zu ABER es gibt sie noch, selten, aber noch sind da, eine handvoll junge Menschen, die sich nicht blöd studiert haben.
Einer davon „rennt“ seit gut einem Jahr in meinem Umfeld rum. Wir helfen ihm sehr gerne, seine(n) (Traum) Vorstellungen zu verwirklichen.
Ein anderer, ich kenne ihn seit der KiTa, hochintelligent, studiert seit Kurzem Agrarwirtschaft. Mit ihm unterhielten wir uns die Tage. Und, was soll ich sagen, dem wird keine(r) so schnell ein ‚x‘ für ein ‚u‘ vormachen, der argumentiert mit biologischen unverrückbaren Fakten und Zusammenhängen jeden in den Boden.
Beide sind Topjungs!
Von Rainer sind ohnehinsehr viele enttäuscht. Er ist jetzt auch in der Blase, wo der Kontakt zum Volk reisst.
Hallo Willi
Du bist nun schon seit über 40 Jahren im Geschäft
und glaubst immer noch das Frösche den eigenen
Sumpf trocken legen ?
Das Versprechen von Politkern die Ämtlerei zu
reduzieren bedeutet IMMER höhere Kosten und
noch einen Ordner zusätzlich .
So ist es auf jeden Fall mit ergangen wenn ich
40 Jahre zurück schaue .
Traurig.
Merke , Entbürokratisierung funktioniert
nur mit Feuer und Schwert ! *
* dies ist bildlich gemeint und darf nicht
als Aufruf zu körperlicher Gewalt gesehen
werden !
Moin und der Wahnsinn nimmt weiter seinen Lauf. Jetzt mal ehrlich. Hatte hier im Blog jemand wirklich ERNSTHAFT , daran geglaubt das das Versprechen des Bürokratieabbaus durch die Verantwortlichen, ernsthaft gemeint
war. Das Bundeskabinett feiert doch regelrecht jedes neue Gesetz. Hat Merz sich nicht einmal gerühmt, das unter seiner Regentschaft in den ersten 100 Tagen soviele Gesetze verabschiedet wurden wie niemals zu vor.
Es ist der deutsche und europäische Sicherheitsfimmel.
Nebenbei: Bei den Betrieben im Nordwesten mit starker Viehhaltung und Arbeitsbelastung sind überwiegend gewerbliche Unternehmen zur Schadnagerbekämpfung im Einsatz. Kostet natürlich immer mehrere Hundert Euro.
Insofern sind Bedeutung und Relevenz des Themas wie so oft sehr unterschiedlich in deutschen Landen
Die Kosten für diese Dienstleistung steigen stark an. Schlechte Zulassungssituation ist auch hier ein Problem ( es gibt zu Beispiel nur ein Produkt das für die Beköderung von Bauten zugelassen ist – die Preisgestaltung ist entsprechend). auch ist der Dokumentationsaufwand ein Kosten Treiber.