Bauer Willi
Kommentare 21

Das Wort zum Sonntag…

Die Reaktionen auf meinen Artikel von Montag hatte ich so nicht erwartet. Zum einen, weil diese durchweg positiv waren (was mich gefreut hat), zum anderen, weil er als eine Art „Abschiedsbrief“ interpretiert wurde. Wie im Text beschrieben, werde ich kürzer treten,“einen Gang runterschalten“ aber nicht „den Mund halten“. Alle, die das erwartet hatten, muss ich enttäuschen. 🙂

Damit eine gewisse Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit in die Texte kommt, habe ich geplant, jeweils am Samstag einen Text zu veröffentlichen, der dann am Sonntag und nachfolgenden Tagen kommentiert werden kann. Wenn es genügend Material gibt, werde ich zusätzlich mittwochs einen weiteren Text zur Diskussion stellen. Damit bleibt der Blog (hoffentlich) lebendig. Und wenn es dann noch etwas ganz Wichtiges sein sollte, erlaube ich mir, mich dazwischen auch noch zu Wort zu melden. Aber es soll ja nicht in Arbeit ausarten… 🙂

Wenn Ihnen als Leser interessante Themen auffallen, die Sie gerne diskutiert haben wollen, können Sie dies hier in den Kommentaren tun oder per Mail an willi@bauerwilli.com.

Aktuell bin ich unterwegs nach Raisting am Ammersee. Vergangene Woche war ich zu Vorträgen in Franken (Ansbach und Würzburg), Ende des Monats geht es nach Siegburg, im Februar nach Bad Kreuznach und in die Pfalz. Es wird also nicht langweilig. 🙂 Der persönliche Kontakt mit den Mitmenschen macht mir nach wie vor große Freude und ich lerne bei jedem Termin immer wieder dazu. So wie zuletzt beim Rinderzuchtverband Franken e.V.

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21 Kommentare

  1. Limes sagt

    Grete et al drehen sich ständig im Kreise. Immer die selben Forderungen seit Jahren von Lobbyisten, NGO nach mehr Regulierungen, mehr Gesetzen verbunden mit einem Raunen das was bisher auf dem Tisch liegt reicht nicht. Die Politik soll doch gefälligst Geld für die Umsetzung ihrer grandiosen Ideen durch Landwirte zur Verfügung stellen.
    Die Politik reagiert mit neuen Arbeitskreisen oder erklärt schlicht so nebenbei Lebensmittel sind zu teuer. Landwirte sagen sich ist mir alles zu ungewiss besser warten mit hohen Investitionen.
    Frage mich geht es eigentlich um Tierwohl oder primär um das Wohl von Parteien, Verbänden, Lobbyisten und NGO`s die als zweite Staatsmacht mit immer mehr Steuergeldern gefüttert werden. Offensichtlich fühlen sich alle in Arbeitskreisen wichtig und es reicht ihnen sich ab und an mal wieder mit Mahnungen bzw Forderungen in Erinnerung zu bringen.
    Warum nicht einfach Steuergelder umschichten statt NGO et al Wohl fliesst das an sie geszahlte Steuergeld zweckgebunden in Tierwohl Massnahmen direkt an Landwirte z.B in die Errichtung neuer Ställe. Alles verbunden mit einem Status Quo gesetzliche Rahmenbindungen mit Stand Ende 2025 für die nächsten 10 Jahre.
    Dazu wird es aber nicht kommen denn Grete selber Mitglied einer NGO (agora) als auch Uni Prof hat ja mit einer beispiellosen Arroganz klar gemacht wer das Sagen in unserem Staat für sich reklamiert. Zitat aus dem Interview:
    „Grethe: Die großen NGOs haben sich immer wieder hinter die Umsetzung des Borchert-Konzepts gestellt. Wenn die Nutztierhaltung zunehmend ins Ausland abwandert, was durchaus eine Gefahr ist, ist das vor allem auf die fehlende politische Gestaltung zurückzuführen und nicht auf die NGOs.“
    Ach so die „großen NGO`s“ sind die Macher. Herrlich banal und ein klares Signal wir sind die Macht im Staate und wenn ihr nicht spurt dann lassen wir eben mal die Juristen von der Leine.

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  2. evonik sagt

    Meine Empfehlung für Chef Willi wäre:

    Den Blog mal 2..3..4 Wochen dicht machen und eine Kreuzfahrt, Weltreise,..o. ä. zu machen.

    Mal gar nix mit Lw zu tun haben!

  3. Wenn man heute nicht mehr weiß, was man gestern gesagt hat …
    Ganz schlechter Stil, den Lesern vorzuwerfen, falsch verstanden zu haben, dass es den Blog betreffend angeblich kein Abschiedsbrief war.

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    • Arnold Krämer sagt

      Den Vorwurf müssen Sie an agrarheute richten, die den „Abschiedsbrief“ völlig falsch interpretiert und ihre Leser dort eindeutig falsch informiert haben.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Zitat : ….“Es ist also kein „Lebewohl“, sondern ein „Wir hören voneinander“ – nur eben nicht mehr täglich sondern dann, wenn es Wichtiges zu sagen gibt.“

      Wer des Lesens mächtig ist, der konnte es lesen….

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    • Bauer Willi sagt

      @Max
      „Kein Abschied, sondern ein Formatwechsel“
      „ich merke, dass es Zeit ist, einen Gang runterzuschalten.“
      „Ich werde ab jetzt die Taktzahl deutlich verringern.“
      „um wieder mehr Kraft und neue Inspiration zu sammeln.“

      Den Satz mit dem „ganz schlechten Stil“ habe ich Ihnen schon fast verziehen. Er geht aber trotzdem unter die Haut…

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Wenn Sie nicht mehr wissen, was gestern geschrieben wurde, sollten Sie zu diesem Thema nichts schreiben.

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  4. Christina sagt

    Ich freue mich über jeden Beitrag! 😊

    Willi, kommen Sie auch mal in den Landkreis Marburg-Biedenkopf und halten hier bei uns Vorträge oder sind auf einem Hof zu Besuch?

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    • Bauer Willi sagt

      Tatsächlich war ich am 5. Oktober in der Nähe von Marburg. Vortrag beim Erntedank. Habe mir mit meiner Frau auch die sehr schöne Stadt angeschaut. 🥰

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      • Christina sagt

        Willi, das war in Niederwalgern, nicht wahr? Ich hab‘s in der Zeitung Wochen vorher gelesen, hab aber vergessen, den Termin aufzuschreiben… Danach habe ich nichts mehr über den Besuch gelesen und so natürlich verpatzt!! 😩🫣 Können Sie mir trotzdem mal Rückinfo geben, wenn Sie mal wieder hier sind? Würde mich freuen!

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        • Bauer Willi sagt

          @Christina
          Richtig, es war in dem berühmten Niederwalgern. 😎 Ich sag gerne Bescheid.

          Heute geht es in das ebenso berühmte Raisting. Dort halte ich morgen einen Vortrag. Zur Zeit genieße ich das Abenteuer „Deutsche Bahn“. 🙄 Zum Glück bin ich erst morgen Mittag dran…

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  5. Küntzle Fritz sagt

    Lieber BauerWilli,
    auch ich bin froh, dass Sie weitermachen, die Landwirtschaftliche Welt bei uns in Deutschland wäre wesentlich ärmer ohne Sie. Ich lese Ihre Publikationen immer. Unseren Sohn Timo kennen Sie persönlich, er hat das Buch „Landverstand“ geschrieben.
    Freundliche Grüße aus Weingarten/Baden
    BauerFritz

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