Öffentliches Geld…
…für öffentliche Leistungen. Das ist eine häufig gehörte Forderung, die einhergeht mit dem Vorschlag einer Streichung der bisherigen Flächenprämien. Wie könnte das gehen, ist das eine gute Idee und welche Folgen hätte das? Ich habe mir dazu mal Gedanken gemacht. Wenn wir Bauern ehrlich mit uns selbst sind, bringt das Greening für die Artenvielfalt nicht wirklich viel. Klar, die blühenden Zwischenfruchtfelder sehen schön aus, aber Zwischenfrüchte haben wir auch schon in der Zeit vor dem Greening angebaut. Ähnliches gilt für die Brache und andere Greening-Maßnahmen der ersten Säule. Die freiwilligen Agrarumweltmaßnahmen, die in der zweiten Säule angesiedelt sind und die sicherlich viel mehr für die Umwelt und Biodiversität bringen würden, werden von den Landwirten wenig in Anspruch genommen. Die Gründe sind vielfältig: die meisten Landwirte, ich auch, scheuen den bürokratischen Aufwand und die daraus folgenden Kontrollen. Außerdem ist der finanzielle Ertrag doch recht „übersichtlich“ und eigentlich nicht viel mehr als eine Aufwandsentschädigung bzw. ein Entgelt für die aus der Maßnahme einhergehende Produktionsminderung. Subventionen abschaffen – ja, das geht Jetzt soll die Gemeinsame Agrarpolitik, kurz „GAP“ genannt, reformiert …










