Bauer Willi
Kommentare 63

Im Winter ist es kalt…

… und wir haben seit einigen Tagen zu unserer großen Freude auch hier im Rheinland endlich Bodenfrost. Das tut dem Boden und den Pflanzen gut. Wir Bauern nennen das „Vernalisation“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vernalisation

Bärbel Höhn (Grüne) sieht in der von uns Bauern lange erwarteten Kälteperiode jedoch die Folgen des Klimawandels und weiß auch schon den Grund: Der Golfstrom funktioniert nicht mehr richtig. Deshalb soll es auch im Sommer so trocken gewesen sein.

Liebe Frau Höhn, dass sich das Hoch im Sommer so lange nicht bewegt hat, lag an den Jetstreams und die sind in ein paar Kilometer Höhe, also in der Atmosphäre. Der Golfstrom ist unten im Wasser, im Atlantik.

Wenn Sie es mir nicht glauben wollen, hier die Bewertung Ihrer Ansichten durch einen Meteorologen: https://www.krone.at/1847246

Gefunden am 20.1. 2019 auf Twitter.

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63 Kommentare

  1. Markus Roos sagt

    Die hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun. Wir hatten in den letzten 30 Jahren des öfteren 15- 20 Grad minus im Hunsrück! Das gab es auch schon bei meinen Großeltern (geb. 1904 und 1908). Im Winter ist es nun mal kalt. Auch hatten wir 2003 und 1976 extreme Trockenheit.

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  2. Hans-Georg sagt

    Das Klima wandelt sich doch ständig. das ist doch nichts neues.
    Vor langer Zeit hatten wir hier mal eine Eiszeit. Danach war die Doggerbank noch Festland, heute ist das eine Teil der Nordsee. Vor über 1000 Jahren sind die Wikinger nach Grönland gesegelt und haben dort Siedlungen gebaut. Die Reste werden jetzt von den abschmelzenden Gletschern freigelegt.
    Das Klima ist nun mal keine statische Angelegenheit die mit Hilfe von SAP oder anderer Software beplant werden kann. Das Wissen darum scheint jedoch vielen Menschen abhanden gekommen zu sein.
    Oder geht es nur um das Erzeugen von Ängsten um damit Geld zu verdienen?

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  3. Bothe Christian sagt

    Da hat die Frau Höhn aber wieder etwas losgelassen. Ist die Dame nicht bei den Grünen? Wenn dem so ist, wundert mich das nicht, da Habeck und Co. ja ähnliches publizieren. Kachelmann hat übrigens bei T-Online zum Wetter im Sommer 2018 und dem aktuellen Wetter ein interessantes Statement abgegeben. Das wäre doch wieder etwas für Monitor…

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  4. Paul Wintermeyer sagt

    Frau Höhn hat uns vor 20 Jahren in einer Fernsehsendung schon mal über 15 Millionen Tote als Folge von BSE vorhergesagt.Sie steht seit vielen Jahren mit Meinungen ohne wissenschaftlichen Hintergrund bei der Vera….
    der Menschen zum Ziele grüner Wahlerfolge vorne an.

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    • Mark sagt

      „…über 15 Millionen Tote als Folge von BSE vorhergesagt.“
      Das Schlimme ist, dass dies damals wissenschaftlicher Konsens war. 97% aller BSE-Forscher waren dieser Meinung, die Restlichen waren Leugner ….

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      • Dorfmensch sagt

        @Mark, gute Information zur Auffrischung schon fast vergessener Tatsachen.
        Die älteren unter uns können sich noch sehr gut an die hitzigen BSE-Diskussionen mit Schuldzuweisungen an die Landwirte erinnern. Weiß jemand im Blog, was aus BSE geworden ist? Ist BSE durch die eingeleiteten Maßnahmen eingedämmt worden, oder ganz einfach „verschwunden“ oder überhaupt nicht dagewesen?
        Ich bin ratlos.

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        • Sabine sagt

          Also BSE gibt es noch, allerdings ist der letzte Einzelfall in D schon bestimmt drei Jahre her. So weit ich weiß, konnte bei der Krankheit nie nachgewiesen werden, dass es Quer-Ansteckungen in den Herden gibt. Daher werden auch nicht mehr ganze Herden gekeult, nur weil ein Tier erkrankt.
          Zwischen Infektion und Krankheit liegen vier/fünf Jahre, also die Mastbetriebe betrifft das eh nicht.
          In GB soll es einige verdächtige CJD-Erkrankungen gegeben haben. Verdächtig, weil sehr viel jünger als sonst üblich. Allerdings hatten die Erkrankten in allen Fällen eh eine genetische Disposition diese Krankheit zu entwickeln.
          In D waren die einzigen auffälligen Erkrankungen durch Hirnhaut-Pflaster entstanden, da die Herstellerfirma wohl die Spender nicht auf CJD untersucht hatte. Aber da wurde kein großes Aufsehen drum gemacht.

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          • Mark sagt

            BSE ist eine seltene, spontan auftretende Rinderkrankheit. BSE war nie eine Seuche, es waren immer nur Einzelfälle. Eine Übertragbarkeit zwischen Rind/Rind oder gar Rind/Mensch konnte bis heute nicht nachgewiesen werden, alle Prognosen über die Anzahl sogenannter BSE-Toten haben sich als völlig falsch erwiesen. Die BSE-Hysterie hat damals Frau Künast ins Amt der Landwirtschaftsministerin katapultiert. Mit großem Aktionismus ging sie ans Werk und ergriff eine Vielzahl von Massnahmen, u. a. das Tiermehlverfütterungsverbot, da Tiermehl als Aüslöser von BSE-Infektionen galt. Bereits ein Jahr nach Amtsübernahme lies sich Frau Künast als BSE-Krisenbewältigerin feiern, ihre Massnahmen waren so erfolgreich, dass sich die BSE-Fälle um mehr als 50% reduzierten. Nur wenigen ist aufgefallen, dass bei einer Inkubationszeit von 27- 48 Monaten die ergiffenen Massnahmen nach 12 Monaten noch gar keine Wirkung zeigen können. Interessant war die Entwicklung der Wissenschaft zum Thema BSE. Stanley F. Prusiner, der Erfinder der Prion-Hypothese und damit Gewinner des Nobelpreises erweisst sich quasi als Kondensationskern der BSE-Wissenschaftler. Diese BSE-Wissenschaftler bildeten einen hermetisch abgeschlossenen „Experten“-Zirkel, erfanden eine eigene Terminologie und völlig neue, bisher unbekannte Übertragungswege für Infektionen. Dadurch entzogen sie der klassischen Wissenschaft, also Medizinern, Biochemikern, Neurologen etc.pp. jeglichen Kompetenzanspruch in Sachen BSE. Durch apokalyptische Prognosen versetzten die BSE-Forscher die Menschen und die Politik in Angst und Schrecken. Unsummen an Geld wurde in Windeseile für die TSE – Forschung bereitgestellt, Geld das anderswo dringend gebraucht worden wäre. Auf der Insel Riems hat das FLI 2003 in einem Fütterungsversuch 56 Kälber mit BSE-Hirnhaschee gefüttert. Bis heute sind keine Ergebnisse über daraus erfolgte BSE- Übertragungen publiziert.

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  5. Eckehard Niemann sagt

    Lieber Willi,
    da hast Du tatsächlich recht mit Deiner Kritik an Frau Höhns „Klima-Prognose“…

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    • Bauer Willi sagt

      Danke. T. Busse (du kennst sie) hat sich in gleicher Weise geäußert. Finde ich gut, dass ihr mit mir einer Meinung seid, dass die Aussagen nicht sehr wissenschaftlich sind.
      Auf Bärbel Höhn´s Facebook-Seite war gestern zu lesen: „Tolle Demo gestern…“(dann noch Text, für bäuerliche Landwirtschaft und gegen Agrarfabriken etc.)
      Letzter Satz: „Gutes Zeichen gegen die konventionelle Landwirtschaft.“ (wörtliches Zitat)

      Diesen letzten Satz finden T. Busse und ich kontraproduktiv. Ich hoffe, Du auch. Polarisierung bringt niemand weiter.

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      • Obstbäuerin sagt

        Ich finde den Satz von ihr nicht kontraproduktiv sondern ehrlich. Viel schlimmer sind doch diejenigen, die so tun, als wäre diese Demo nicht gegen die konventionelle Landwirtschaft gerichtet und die wenigen konventionellen Bauern, die dort mitmarschieren als Aushängeschild in den Vordergrund stellen.

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      • Christian Bothe sagt

        Typisch für eine abgehalfterte Politikerin,wenn sie so die Formulierung gegen die konventionelle LW gemacht hat.

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      • Ferkelhebamme sagt

        Frau Höhn hat auch die Bilder vom Plumpsklo und den zwei Schweinen im Bett in die Welt gesetzt. Einfache und effektive Meinungsmache

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  6. bauerhans sagt

    bärbel höhn wollte auch mal was schreiben.
    die ist aber doch studierte mathematikerin.

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    • Höhn hat wohl in der Tat Nordatlantikstrom („Golfstrom“) und Jetstream verwechselt. In einem späteren Tweet erwähnt sie nämlich beides. Beides schwächt sich ab aufgrund einer überproportional stärkeren Erwärmung am Nordpol im Verhältnis zur Äquatorregion ab. Das Abschwächen des „Golfstroms“, der Wärme nach Norden transportiert, schlägt aber derzeit nicht durch. Wenn, dann kann die Jahresmitteltemperatur in der Nordatlantikregion winters wie sommers sinken (Erderwärmung bedeutet ja lediglich, das die GLOBALE JAHRESMITTELtemperatur steigt, die Auswirkungen dessen werden modelliert).

      Derzeit ist aber wohl ein Abschwächen des Jetstreams führend mit der Folge, dass Wetterlagen länger über einer Region verharren (je nachdem länger Regen, Schnee oder Trockenheit).

      Wem hat Frau Höhn eigentlich auf den Schlips getreten mit dem Lapsus? Dass das Gesamtbild den Prognosen der Klimaforschung entspricht, sagen ja auch Meteorologen.

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      • Ich meine mich zu erinnern, dass nach dem PIK das Abreißen des „Golfstroms“ erst in Jahrzehnten für wahrscheinlich gehalten wird, wenn die THG-Emissionen nicht sinken und die globale Jahresmitteltemperatur daher um deutlich mehr als 2 Grad Celsius steigt.

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        • Mark sagt

          Beim PIK wird alles für wahrscheinlich gehalten. Die globale Mitteltemperatur kann man laut Prof Rahmsdorf nur in einem Bereich von +/- 1 °K angeben. Aber dass sie letztes Jahr um 0,381 °K gestiegen sein soll weiss er zu 100%. Jetzt sind wir schon wieder bei meinem Lieblingsthema….

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      • Bauer Willi sagt

        AdT, es geht mir eigentlich um das Instrumentalisieren von Botschaften. Dass es in den nächsten Tagen im Raum Düsseldorf mal Nachtfröste von -6 Grad geben wird, ist eine normale Erscheinung. Wenn Sie den bisher zu warmen Winter als Klimawandel interpretiert hätte, hätte ich dafür sogar noch Verständnis gehabt.

        Dass die Jetstreams sich abschwächen, war hier im Blog im Interview mit Sven Plöger zu lesen. Dass sich der Golfstrom in Zukunft abschwächen kann, ist auch möglich. Aber das hat nichts mit dem aktuellen Wetter zu tun. Das ist Effekthascherei auf sehr niedrigem Niveau.

        Und ja, wir haben eine Klimawandel. Das BMU verlangt ja immer nach dem Vorsorgeprinzip. Ich bin für ein Tempolimit auf den Autobahnen. Vorsorgeprinzip eben. Und rund um Köln und Düsseldorf kann man eh nicht schneller fahren.

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        • Ja, es kursieren aber Meldungen von „in den nächsten Wochen“. Sagt sie ja auch. Verstehe aber nicht, warum sie nicht abwartet. Mir ging es eben nur darum, dass sie zwei sog. Kippelemente des Klimas verwechselt hat und das nach meinem Geschmack etwas hochgehängt wird. Viele, die sich darüber den Mund zerreißen, schämen sich ja auch nicht für den Stuss, den sie von sich geben.

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        • Mausschubser sagt

          Wenn man eh nicht schneller fahren kann, welchen Effekt hätte dann ein Tempolimit? Mal davon abgesehen wieviele Autobahn Kilometer gibt es noch ohne ein Limit?

          Davon abgesehen können wir nur den antropogenen Anteil am Klimawandel beeinflussen. Insofern sind Ziele, die eine Temperaturänderung messen wollen, eh Mist. Langfristig gibt es nur die Lösung durch weniger Menschen auf diesem Planeten. Ob das durch Vernunft und Einsicht oder durch Zwang erfolgt, ist offen.

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    • Inga sagt

      sehr wahrscheinlich,

      sie hat bestimmt nicht an das Sprichwort von den alten Leuten von früher gedacht:

      Fangen die Tage an zu langen,
      kommt der Winter gegangen!

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    • Inga sagt

      Ich dachte die wäre auch Agraringenieurin, weil sie so gute Ideen 2001 bei der Maul-und Klauenseuche hatte.
      Da ist sie mir erst richtig als bauernfreundlich ausgefallen.

      Bei Wiki ist über sie zu lesen:
      Ehrenamtlich engagiert sich Bärbel Höhn aktiv in der Bio-Bewegung. Für Aufsehen sorgte sie im Jahre 2001, als sie mit einigen Landwirten gegen Kürzungen des Agrarzuschusses demonstrierte.
      Bärbel Höhn ist auch offizielle Unterstützerin der Demonstrationen unter dem Motto Wir haben es satt!.[6]

      Vieleicht ist das da oben ein Fakenews!

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  7. Friedrich sagt

    So , hier können wir erleben was Nachhaltigkeit bei den GRÜNEN bedeutet , nämlich denken wie die Pigmehen in Afrika von einem Tag/Jahr zum anderen. Im Jahre 2018 war Dürre und die GRünen haben mal wieder die Klimakatastrophe medialisiert. Ich sehe das so : 2017 hatten wir 1000 mm Regen .2018 waren es 488 mm . Insgesamt in zwei Jahren 1488 mm und das sind pro Jahr 744 mm Regen. Also sogar 50 mm/Jahr mehr als im mehrjähigen Mittel. Wer also mit dem ersten Frost nun wieder auf irgendwas schließen will , hat für mich nicht mehr alle Tassen im Schrank und die das glauben auch. Aus meiner Sicht gibt es den Klimawandel , aber der ist nicht Menschengemacht , sondern Sonnengemacht. Damit bin ich gleicher Meinung wie 72 Nobelpreisträger i.S. Klima. Für mich ist die Klimawandeldebatte eine reine Geschäftsidee um neue Produkte an den Mann zu bringen , oder den Ölhahn in Arabien dicht zu machen , um dann mit Wasserstoff aus Gas gemacht neue Autos zu produzieren. Das Gas kommt dann aber nicht mehr aus Arabien sondern aus Ländern , die sichere politische Verhältnisse haben. — Die Grünen haben eben immer nur eins im Sinn , nämlich den Leuten ordentlich Angst zu machen , denn eis sollten wir alle bedenken , daß unsere Wetterfrösche kaum drei Tage Wetter vorhersagen können , sich aber anmaßen das für den Klimawandel in den nächsten 100 Jahren zu tun. Außerdem handelt sich das nur um Studien, also um Wahrsagerei. Interessant ist dabei daß die Wissentschaftler mit abhängigen Forschungsgeldern für den Klimawandel reden , aber die , die im Ruhestand sind das Gegenteil von sich geben.

    24+
    • Der Brandenburgbauer sagt

      Moin Friedrich, bei der Wettervoraussage was gewisse Wetterfrösche bedrifft gebe ich Dir ja Recht. Einer , der es aber mit diesem Thema sehr ernst nimmt , ist Jörg Kachelmann.
      Da ist nichts mit Panikmache, dahinter steht Wissen und Zuverlässigkeit.
      Ende Mai 2018, hat er uns alle schon auf die Dürreperiode, die bis in den Spätherbst dauern wird vorbereitet.

      7+
      • Mark sagt

        Nicht nur Kachelmann, sondern interessanter Weise viele Meteorologen zweifeln an der eingepeitschten offiziellen Klimawandelhypothese. Ein weiterer, sehr bekannter ist Donald Bäcker:
        „„In der Redaktion bin ich der Leugner“, sagte Donald Bäcker. Es sei eben ein schwieriges Thema und sollte viel mehr wissenschaftlich diskutiert werden, statt nur in eine Richtung zu forschen. „Es gibt so viele Faktoren, die das Klima beeinflussen“, ist sich Bäcker sicher und belegte anhand von Kurvendiagrammen, dass es im Verlauf der vergangenen Jahrhunderte mehrfach wärmere und kältere Perioden gab.“

        5+
        • Ich kann nur das wiedergeben, was renommierte Klimaforscher sagen. Im Übrigen bestreitet Kachelmann die Schlüssigkeit der Klimaforschungsergebnisse überhaupt nicht, sondern betont, dass einzelne Wetterphänomene in der Richtung überhaupt nichts beweisen. Donald Bäcker hat kein wissenschaftliches Studium, sondern eine Ausbildung zum Technischen Assistenten für Meteorologie (DDR) absolviert.

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    • „Aus meiner Sicht gibt es den Klimawandel , aber der ist nicht Menschengemacht , sondern Sonnengemacht. Damit bin ich gleicher Meinung wie 72 Nobelpreisträger i.S. Klima.“

      Da lesen Sie wohl irgendwelchen Schund und lassen sich aufs Glatteis führen. Seien Sie kritisch, nicht pseudokritisch! Sonst ist man ein Hanswurst.

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      • Obstbäuerin sagt

        Früher nannte man verschiedene wissenschaftliche Meinungen, bevor der Beweis angetreten werden konnte welche richtig ist, Thesen. Da gab es auch mal mehr als zwei verschiedene. Heute versuchen viele ihre Meinung durchzusetzen, indem sie dem anderen Unglaubwürdigkeit oder Verschwörungstheorie vorwerfen. Wenn schon Kinder für eine nichtbewiesene These auf die Straße befördert werden, finde ich das unverantwortlich.

        3+
    • Eckehard Niemann sagt

      @ Friedrich:
      Hallo, Friedrich, die Leute in Afrika, von denen Sie sprechent, heißen Pygmäen“ und nicht „Pigmehen“. Sind Ihre Kenntnisse dieser Menschen vielleicht ebenso lückenhaft – oder woher wissen Sie so genau, dass die von „einem Tag/Jahr zum anderen“ denken? Wie weit denken Sie selber? Gerade in Sachen Klimawandel und „Klima-Sonnenmache“… Vielleicht tröstet es Sie, dass es in den USA einen ähnlichen Klima-Experten und Präsidenten gibt…

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Ach Herr Niemann
        nur wenige gehören zu den Auserwählten die über alles Bescheid wissen
        deshalb üben sie Nachsicht mit den Uninformierten.

        Aus Wikipedia
        Pygmäen ist ein seit dem 19. Jahrhundert eingebürgerter und weiterhin gängiger, aber ethnologisch unbrauchbarer Sammelbegriff für eine Gruppe afrikanischer Völker. Er bezeichnet eine Vielzahl kulturell unterschiedlicher Gesellschaften in Zentralafrika, denen insgesamt ca. 150.000 bis 200.000 Menschen angehören. Ihr gemeinsames Merkmal ist eine relativ geringe Körpergröße.

        3+
          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Hast Recht, es genügt bereits sich zu Informieren.
            Aber wie lautet jetzt deine Botschaft?

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            • Brötchen sagt

              ehemaliger, man sollte gelesenes verarbeiten und auch eigene Argumente knapp formulieren können.
              umfangreich dampfplaudern können viele. das überdeckt aber inkompetenz.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              @Brötchen
              Leider war ich noch in den Ländern, wo Menschen wohnen die man Pygmäen nennt, wenn jedoch Wert auf richtige Schreibweise gelegt wird, bin ich bereit nach Informationen zu suchen und in dieses Forum zu kopieren.

              Die Winter 1962/63, wie auch der Februar 1956 habe ich selber erlebt, da es in diesem Forum Menschen gibt, die Meinungen von anderen nicht wohlwollend ansehen, untermauere ich meine Beiträge gerne mit Nachweisen.

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            • Brötchen sagt

              @ehemaliger
              entschuldige, du warst nicht gemeint, sondern Herr niemand. ich hatte mich schon gewundert, warum du eingestiegen bist! ein Missverständnis!

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            • Brötchen sagt

              niemann…..manchmal ist es schwierig den Kommentar entsprechend zu platzieren, wenn es viele sind.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „@ehemaliger
              entschuldige, du warst nicht gemeint, sondern Herr niemand. ich hatte mich schon gewundert, warum du eingestiegen bist! ein Missverständnis!“

              Aha,
              habe schon gedacht, ob ich dermaßen aus der Spur bin, ohne dass ich es merke. 🙂

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    • Lieschen Müller sagt

      Am meisten stört mich an den Grünen, dass sie immer Wasser predigen und dann Wein trinken. Die Beispiele waren ja jetzt die Kalifornien- bzw. Andenreise der beiden grünen Spitzenpolitiker. Ich hätte auch gerne mit meinen Kindern Kalifornien besucht, ging aber nicht, kein Geld. Wieso haben die beiden also so viel Geld, dass sie solche Fernreisen machen können? Und selbst wenn sie das irgendwie „kompensieren“, indem sie Geld in einen Fond einzahlen, das CO2 ist nun in der Athmossphäre.

      1+
      • Obstbäuerin sagt

        Aber durch den modernen Ablasshandel bleibt ihr Gewissen rein, Lieschen Müller.

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  8. Sie meint wohl den Nordatlantikstrom. Der verringert sich durch die Abnahme der Temperaturdifferenz zwischen Nordpol und Äquator, weil sich die Atmosphäre am Nordpol überproportional schneller aufheizt, z.B. durch Abnahme der Albedo, der Rückstrahlkraft heller, insbesondere vereister Flächen.

    Die gleiche Ursache hat auch die Abnahme der Jetstreams. Deswegen kann es bei uns im Sommer zu länger andauernder Trockenheit, aber auch zu länger andauernden Regenfällen kommen, ebenso zu länger andauerndem Schneefall im Winter. Die Wahrscheinlichkeit von Wetterextremen nimmt also zu.

    Einzelne Wetterextreme sind natürlich kein Beweis für den Anstieg der globalen Mitteltemperatur (einfache Strahlungsbilanzrechnung) und der modellhaft simulierten meteorologischen, geologischen und ozeonographischen Auswirkungen (komplex, große Unsicherheiten). Sie passen aber ins Bild.

    Wenn der von Bärbel Höhn gemeinte Nordatlantikstrom ausfällt wegen erwärmungsbedingter Albedoabnahne, wird es bei und deutlich kälter, auch im Sommer! Auch an der Westatlantikküste. Ich glaube, „The Day after Tomorrow“ spielte (dramaturgisch überhöht) darauf an.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Was diese Frau meint ist ihre Sache,
      von einer Politikerin erwarte ich fundierte Aussagen und kein Kaffeekränzchengeschwätz.
      Ein Blich in das Archiv des DWD würde weiterhelfen, zb. der Winter 1962/63 mit einer Kältesumme von 515° Celsius.

      https://www.dwd.de/DE/leistungen/pbfb_verlag_berichte/pdf_einzelbaende/232_pdf.pdf;jsessionid=2E48DF33D794DD16B94D80F057A00C60.live21074?__blob=publicationFile&v=2

      Oder der Februar 1956, bei dem ich in der Hundekälte in die Schule musste:

      https://wetterkanal.kachelmannwetter.com/der-eis-februar-1956-unter-30c-und-zugefrorener-rhein/

      Auch schon im Jahre 1709

      Wie extrem von den Temperaturen dieser Januar 1709 ausgefallen ist, will ich am Beispiel Portugals zeigen. In der CLIMDAT – Datenbank findet sich folgendes Zitat aus jenem Winter:

      Es hat dieser harte Winter in gantz Europa
      unsäglichen Schaden gethan, viel hundert Menschen sind hier und dar, auch
      so gar in Frankreich erfrohren, andere haben Nasen, Ohren, Hände und Füsse
      eingebüsset; das Wild in den Wäldern, die Vögel in der Lufft, die Fische im
      Wasser, fast durchgehends die Oel- Pomerantzen- und Citronen-Bäume und
      Weinstöcke, an andern Orten die Obst-Bäume sind erfrohren, ja so gar viel
      wilde Bäume in den Wäldern, welche von der grossen Kälte aufgesprungen und
      verdorben sind. Nicht allein der Sund, sondern auch der Costnitzer- und
      Zürcher See, ja so gar alle Canäle zu Venedig und der Ausfluß des Tagus zu
      Lissabon war mit harten Eyß belegt; worauff nachgehends beym Aufthauen
      grosse Wasser erfolgten und viel Schade geschahe. (Dreyhaupt, S. 623)

      Hier interessiert vor allem der letzte Satz: der Tagus, das ist der Tejo, sei im Mündungsbereich fest zugefroren. Die Tejomündung ist eine der größten Europas, mit einer großen, allerdings recht flachen Bucht (ca. 320 km²) und starkem Gezeiteneinfluß mit einem Tidenhub zwischen 1 und 4 m; d.h. es liegt hier eine Mischung aus Meer- und Süßwasser vor, was bekanntlich das Zufrieren nicht gerade erleichtert .

      Woher diese Wetterextreme kamen?

      2+
      • Sabine sagt

        Im Gegensatz zu dem, was wir uns heute unter früher vorstellen, war früher halt nicht alles besser. Warum es im Winter 1708/1709 so kalt war, kann man heute nicht sicher erklären. Eine These ist wohl eine geringe Sonnenaktivität.
        Zudem herrschte Krieg zwischen Schweden und Russland, der Spanische Erbfolgekrieg tobt, in Ostpreussen wütete die Pest und das anschließende Dürrejahr lässt Europa noch die nächsten zwei Jahre hungern.
        Das 1800 Jahrhundert war im chinesischen Sinn sehr ereignisreich und interessant.
        In der Landwirtschaft begannen revolutionäre Techniken zu greifen. Die Drei-Felder-Wirtschaft wird durch Fruchwechselwirtschaft abgelöst. Es wird mit systematischem Futteranbau für die Winterfütterung des Vieh begonnen. Planmäßige Zucht von Nutztieren und Pflanzen beginnt. Nach dem Vorbild von Robert Bakewell beginnt in ganz Europa eine systematische Verbesserung des Tierbestands. Wer wissen will was The Great Improver geschaffen hat, kann sich das immer noch attraktive Bluefaced-Leicester-Schaf anschauen, für das er die Grundlage schuf. 50% der britischen Gebrauchskreuzungen werden heute noch mit Leicester-Böcken erzeugt. Auch das inzwischen seltene English Longhorn, das erste nur auf Fleisch selektierte Rind, war seine Idee.
        Die natürliche ‚Welt wird interessanter als Religion und Philosophie und die neuen Naturwissenschaften begeistern adlige und weniger adlige Forscher. Charles Darwin wird ein halbes Jahrhundert nach Bakewell die Entstehung der Arten veröffentlichen und wird Bakewell Zuchten als eine Quelle seiner Inspiration ehren.
        Es werden in ganz Europa Sümpfe entwässert, um neue Anbauflächen zu gewinnen und die erste wirkliche Düngewirtschaft beginnt.
        Für Vieles, was man heute als konventionell in der Landwirtschaft bezeichnet, wurde damals die Grundlage gelegt.
        Bakewell wurde übrigens sehr angefeindet, weil er auch mit Inzuchtverpaarungen arbeitete. Eine Technik, die laut seiner Kritiker höchst unmoralisch war und nicht nur zu kranken Tieren führen würde, sondern auch den Zorn Gottes auf die gesamte Landwirtschaft herab beschwören würde. Nun, wie man sieht, fanden sich schon immer Leute, die Landwirtschaft für alles und nichts verantwortlich machen.

        4+
        • Inga sagt

          „Die Drei-Felder-Wirtschaft wird durch Fruchwechselwirtschaft abgelöst.“

          Ab da hatte das Land ja ein Drittel Nahrungsmittel mehr fürs Volk!
          Hatte man da nicht auch mit Kleeuntersaaten begonnen, os hatte m,an die Düngerwert und auch mehr Viehfutter?
          Hatte man da nicht raus gefunden,dass der Rindermist qualitativ besser ist als der Schweinemist?
          Dabei agierten Mendel und Darwin sind 100 Jahre später?

          Danke Sabine,
          dass du das hier mal zum nachlesen offengelegt hast !

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    • Paulus sagt

      Bärbel Höhn? Ist das nicht diese quaddelige Ökoschlampe die in NRW auch schon mal als personalisiertes Investitionshindernis bezeichnet wurde? Ist das nicht die Gleiche, die sich ausdrücklich für Biogas ausgesprochen hatte, um sich anschließend bitterlich über die Vermaisung der Landschaft zu beklagen? Ist das nicht die Gleiche, die als Ministerin im Rahmen von Gender-Mainstreaming irres Geld rausgehauen hat um z.B. Motorsägenkurse für Frauen anzubieten? Soweit dazu.

      Nur gut, dass uns jetzt ein Jurist die Wetterphänomene erklärt, erspart er uns doch den Kachelman

      10+
      • Mark sagt

        Genau, weil´s wärmer wird wirds kälter. Die Schüler gehen jetzt schon mal vorsorglich nicht mehr zur Schule, da „Bildung angesichts des drohenden Klimawandels eh nichts mehr bringt“ (O-Ton bei der Schülerdemo gegen Klimawandel letzte Woche) .

        8+
        • Paulus sagt

          @Eckehard Niemann,
          mit Hass würde ich nur mein eigenes Denken blockieren. Sie dürfen mich für so intelligent halten, dass ich genau dies vermeide.
          Was mich allerdings stört ist diese verdammte Verlogenheit der Grünen und davon können wir in NRW ein Lied singen. Bärbel Höhn ist ganz sicher sehr intelligent, ihr Denken und Handeln sind nur leider von Ideologie statt von Vernunft geprägt. Genau das hat zu nahezu absurden politischen Entscheidungen geführt. Wer ideologisch verbohrt und rechthaberisch die grüne Keule schwingt, darf sich über eine Replik der Vernunftbegabten nicht wundern.

          5+
      • Ottmar Ilchmann sagt

        Hallo Willi, gibt es eigentlich auf deinem Blog keinerlei Netiquette-Regeln? Dieser Umgangston, den Paulus hier anschlägt, sollte auf keinen Fall einreißen!

        2+
        • Bauer Willi sagt

          Danke für den Hinweis. Bin jetzt länger nicht am PC gewesen. Du hast Recht, dieser Ton sollte nicht einreißen. Steht eigentlich auch in unseren Spielregeln. Keine Abwertung von Personen.

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  9. Sandra Harms sagt

    Willi Mach das blos weg, womöglich glaubt das noch einer!

    Manchmal muss man echt denken die menschheit verblödet, das es im winter kalt ist, das wir polare strömungen abbekommen, oder auch mal 14 tage frost haben bis 25 grad minus ist doch vollkommen normal. Normalerweise müsste man heut am sonntag sagen „Herr lass es Hirn regnen.“

    19+
    • Roswitha Hermeling sagt

      Oh ja – wenn ich schon auf dem Handy die üblichen „Amtliche Warnmeldung vor niedrigen Temperaturen, Frost oder leichtem Schneefall“ sehe – es ist Winter! Sonst wünschen sich viele die „gute alte Zeit“ herbei… jetzt wird davor gewarnt…

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    • Der Brandenburgbauerh sagt

      Moin Sandra, nicht gleich so dramatisch. Bei den Grünen ist ebend alles etwas anders.
      Wenn Sie könnten, würden diese sogar den Vogelzug im Herbst und Frühjahr verbieten. Für die armen Tiere ist es ja so anstrengend. Das sie, nur dadurch überleben können, ist in ihrer Betrachtungsweise nich relevant.

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      • Sandra Harms sagt

        @Brandenburgbauer
        vohrher verbieten sie aber noch themometer,temperatursensoren etc. damit keiner auf die idee kommt mal zu gucken wie warm oder kalt es grad ist…

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        • Eckehard Niemann sagt

          @ Sandra Harms :
          Bevor die von Ihnen befürchtete Machtübernahme der Grünen kommt, evt. noch ganz rasch Thermometer verstecken…
          Könnte man nicht über einen geheimen Code doch noch Temperatur-Infos untereinander austauschen? Oder heimlich Auslandssender hören?
          Oder reicht ggf. die „gefühlte Temperatur“? Oder Bauern-Wetterregeln?
          Was erwartet uns denn noch an Grausamkeiten unter der Herrschaft der Grünen?

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      • Eckehard Niemann sagt

        @ Brandenburgbauer;
        Man hört mittlerweile immer öfter, dass manche Zugvögel wegen der milden Winter auf den Vogelzug verzichten und einfach hier bei uns überwintern. Da Sie sich mit den Grünen ja offenbar gut auskennen, die Frage: Sind diese hier überwinternden „Zug“-Vögel von den Grünen indoktriniert? Könnte man die Zugvögel bei deren Aufenthalt in Afrika nicht davor warnen, nach Deutschland zurückzukehren – weil ihnen hier ein Reise-Verbot droht?

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    • Paulus sagt

      Mit meinen Gedanken bin ich in diesen bitterkalten Nächten nicht bei dir Sandra Harms, nein, ich bin bei den Baumhausbewohnern des Hambi. Habe schon in Erwägung gezogen, denen meine Hochsitzheizung zur Verfügung zur stellen, ist absolut geräuschlos, sparsam im Verbrauch und hält muckelig warm. Ist allerdings eine Eigenkonstruktion, ohne CE-Zeichen, NOx-Qualifizierung und Typenschild und so. Insofern wären zwingend Aktivitäten diverser Behörden erforderlich um den Betrieb zu verhindern. Nun gut, bevor ich die Primaten in die Falle tappen lasse und selbst für mögliche Umweltvergehen haftbar gemacht werde, sollen sie halt frieren.
      Merkt hier eigentlich noch jemand wie bescheuert wir grün indoktrinierten Affen sind?

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