Alle Artikel in: Bauer Willi

Regional, bienenfreundlich, gesund: die Rheinische Ackerbohne (Video)

Am Freitag war ich auf dem Hof von Maria und Karl-Adolf Kremer. Die zwei haben den Verein Rheinische Ackerbohne  gegründet und auch eine Homepage mit gleichem Namen. Ich habe dort viele interessante Leute getroffen, die mir was über diese tolle Kultur erzählen konnten. Wenn das Video bei euch auch mittendrin startet (warum auch immer) einfach den Regler auf Anfang schieben. Und nehmt euch etwas Zeit, es lohnt sich. Bauer Willi Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Hallo, liebe Grüne…

Diesen Brief veröffentlichte Eckehard Niemann, AbL-Mitglied und kritischer Geist, in seiner Publikation „Agrar-Hinweise“, die ich regelmäßig lese. Auch wenn ich mit ihm oft nicht übereinstimme, so spricht mir dieser Brief doch in vielen Punkten aus dem Herzen. Hallo, liebe Grüne, herzliche Glückwünsche zu Euren neuerlichen Wahlerfolgen, die zeigen, dass Ihr mit Themen wie Klima- und Umweltschutz, Tierwohl und sozialer Gerechtigkeit richtig liegt. Im Bereich der Landwirtschaft plädieren 80% der WählerInnen dafür, dass dies im Rahmen einer bäuerlichen Landwirtschaft umgesetzt wird und dass durch eine solche „Agrarwende“ die bäuerlichen Betriebe gestärkt und erhalten bleiben. Nur die können die sozioökonomischen Träger und Umsetzer der Agrarwende sein – die Alternative wären Agrarkonzerne und nicht Projekte Solidarischer Landwirtschaft (so gut sie auch sind)… Verbal würdet Ihr dem sicherlich auch zustimmen. Andererseits habt Ihr bei den Landwirten lediglich 5% der Stimmen bekommen – trotz sehr starker Verluste bei CDU/CSU. Das muss Euch zu denken geben, wenn Ihr es mit der Agrarwende wirklich ernst meint. Eine Programmatik von Agrarwende, die bei den Betroffenen und elementaren Trägern (also bei den Landwirten) derart …

„Das grüne Gewissen“…

Bildquelle: Twitter @andmoeller „Das grüne Gewissen – wenn die Natur zur Ersatzreligion wird“ ist das erfolgreiche Buch von Andreas Möller, der vor kurzem auch das Buch „Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“ herausgeben hat. Wenige Tage nach der Europa-Wahl erfährt er von seinem Verlag, dass sein Buch nicht mehr neu aufgelegt wird. Wahrscheinlich wieder nur ein Zufall… Ich werde es noch schnell bestellen, denn das Thema interessiert mich… Bauer Willi

Insekten zählen – macht mit!

Vom 31. Mai bis 9. Juni macht der NABU eine Aktion, wo jeder alle Insekten, die er in einer Stunde zählt, an den NABU meldet. Diese Daten werden in einer Deutschland-Karte dargestellt und es wird die Entwicklung zum letzten Jahr berechnet. Als günstige Zeit werden trockene, sonnige und warme Tage genannt und die werden wir ja am Wochenende haben. Ich mache mit. Beim Lebensraum gebe ich „Feld“ ein, denn in den Zuckerrüben und in Ackerbohnen habe ich Tausende von Schwarzen Bohnenläusen gefunden (Kann man aber nur unter „Blattläuse“ eingeben, wenn man auf „Artname“ klickt)  Und Kartoffelkäfer gibt es auch schon reichlich. Marienkäfer entwickeln sich prächtig und in der Wiese finde ich schon Heuschrecken. Eine Besonderheit in unserem Garten: Hunderte von Feuerwanzen („Wanze“ aufrufen und dann „Gemeine Feuerwanze“ auswählen). Und dann gibt es schon die ersten Kohlweißlinge (Schmetterlinge). Also liebe Bauern: Macht mit. Stellt euch mal vor, wie das wäre, wenn wirklich jeder Bauer die Insekten auf seinem Feld eingibt! Und jeder Nicht-Bauer die Insekten im Wald und auf der Heide. Hier geht es zur Eingabe-Seite: …

Glyphosat – eine Meinung aus der Wissenschaft

Am 20. Mai 2019 fand in der Altstadt von Düsseldorf eine sehr interessante Veranstaltung für die breite Öffentlichkeit statt, die sehr gut besucht war. Ich war dort und durfte einen Vortrag halten. Vorher habe ich aber noch Herrn Prof. Weber, Leiter des Institut für Biochemie der Pflanzen der Heinrich-Heine-Universität ein paar Fragen gestellt. Herr Weber ist auch Sprecher der CEPLAS.   Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren  

Allen einen schönen Feiertag…

…mit einem Blick auf zwei Gerstenfelder. Immer wieder eine Freude, es so schön wachsen zu sehen. Und weil ich ja Bauer bin, habe ich mir das linke Feld von meinem Bio-Berufskollegen interessiert ansehen. Kein „Unkraut“ drin, alles absolut sauber. Aber dann habe ich das hier gefunden, und zwar in der gesamten Fläche. Ist jetzt nicht so schön…

Methan – da stimmt was nicht

In den Jahren 1996 bis etwa 2008 ist der Methangehalt der Luft nahezu konstant geblieben. Jetzt nimmt er wieder zu. Wissenschaftler rätseln, warum das so ist.  Ein lesenswerter, wenn auch beunruhigender Beitrag der Neuen Zürcher Zeitung https://www.nzz.ch/wissenschaft/methan-anstieg-des-treibhausgases-als-problem-fuer-das-klima-ld.1478907

Die Masse der Fluginsekten…

…machen aktuell Probleme. Aber das massenhafte Killen will nicht klappen. Die Hubschrauber sind kaputt. Jetzt muss man zu Fuß los. Der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft: „Wir sind am Boden zerstört“. https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/drohende-mueckenplage-wegen-kaputten-hubschraubers-16208962.html Schon irgendwie komisch: wenn es die Menschen stört, ist es mit dem ökologischen Denken vorbei. Volksbegehren: „Rettet die Bienen…“

Keine „falschen“ Worte mehr…

Nachdem der Artikel von Samstag bei Facebook gelöscht wurde, habe ich ihn etwas überarbeitet. Bin gespannt, ob er wieder als Verstoß gemeldet und gelöscht wird. Die xxxxxx sehen sich als die xxxxxxxxxx für Deutschland auf der anderen Seite des Parteienspektrums. Anders als die xxx generieren sie ihr Wählerpotential aus dem gehobenen Bürgertum, aus akademischen Kreisen, aus Menschen, die eher mit dem Kopf als den Händen arbeiten. Handwerker oder Landwirte gehören eher nicht zu ihrem Wählerklientel. Die xxxxxx wollen die Gesellschaft verändern, Strukturen umbauen, kurz: die Welt besser machen. Sie meinen erkannt zu haben, was alles schief läuft und sind sehr gut in der Analyse. Sie weisen beständig darauf hin, was man unbedingt verändern müsste und was die gegenwärtige Regierung alles falsch macht. Nachdem xxxxx xxxxxxxxx mit seiner doch eher plumpen Art und Frau xxxxxx mit ihren xxxxxxxxx Äußerungen beim Publikum nicht so richtig angekommen sind, hat man die Spitze der Partei nun mit einem jugendlich erscheinenden Soziologen mit Drei-Tage-Bart und kesser Frisur sowie einer jungen, hübschen Frau mit heller Stimme und flotter Sprache ausgetauscht. Faktisch …