Bauer Willi
Kommentare 10

„Das grüne Gewissen“…

Bildquelle: Twitter @andmoeller

Das grüne Gewissen – wenn die Natur zur Ersatzreligion wird“ ist das erfolgreiche Buch von Andreas Möller, der vor kurzem auch das Buch „Zwischen Bullerbü und Tierfabrik“ herausgeben hat.

Wenige Tage nach der Europa-Wahl erfährt er von seinem Verlag, dass sein Buch nicht mehr neu aufgelegt wird. Wahrscheinlich wieder nur ein Zufall…

Ich werde es noch schnell bestellen, denn das Thema interessiert mich…

Bauer Willi

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10 Kommentare

  1. Obstbäuerin sagt

    Folgende 3 Möglichkeiten könnten hier zutreffen:
    1. Zufall – Ladenhüter
    2. Verkaufsstrategie
    3. Umdenken in Richtung grüner Mainstream – rechtzeitig Ballast abwerfen, der schaden
    könnte
    Persönlich tendiere ich zu 2. oder 3. aber wer weiß?

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  2. Paulus sagt

    Ich rücke Bauer Willis vorsichtig geäußerte Vermutung jetzt nicht in die Nähe einer Verschwörungstheorie. Es ist nur so, dass auch Verlagsprodukte Gewinn einfahren müssen.
    Jede Neuauflage bindet Kapital und wenn der zu erwartende Absatz als zu gering erscheint, stehen schlicht und ergreifend betriebswirtschaftliche Aspekte im Vordergrund. Wenn sich z.B. eine Erstauflage schon schleppend verkauft, dürfte der Daumen eines jeden BWLers nach unten gehen. Zu den Druck- und Lagerkosten kommen ja auch noch Aufwendungen für Marketing und was weiß ich was alles.
    Ob das Buch von Andreas Möller, im Sinne des Verlags, wirklich erfolgreich war oder nicht bleibt uns hier leider verborgen.

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  3. Bauer Fritz sagt

    Ein lesenswertes Buch aus meiner Sicht. Manchmal etwas langatmig, dann aber wieder von großer Sachkenntnis und Zusammenschau geprägt.
    Zum Gusto holen die Rezension der FAZ (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/andreas-moeller-das-gruene-gewissen-traktat-vom-lifestyle-der-gruenen-philister-12109574.html).

    z.B. Wie sähe etwa ein Bioladen aus, der mit seinem Anspruch Ernst machte und wirklich nur regionale Produkte anböte und nur wenn sie gerade Saison haben?

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  4. Stadtmensch sagt

    Klarer Fall von Mimimi. Auf dem deutschen Buchmarkt erscheinen jährlich knapp 80000 Titel. Die gehen auf eine seit Jahren rückläufige Leserschaft (ca. ein Drittel der Bevölkerung liest Bücher bzw hat Zeit dazu). Traurig aber wahr laut Statista.

    Moral, Gewissen, Gedöns usw. kann man viel besser in Wort und Bild vermitteln:
    https://www.arte.tv/de/videos/075786-010-A/eine-ueberschaetzte-spezies-das-alter-der-vernunft/

    Ab Minute 1:30…
    „Der Mensch meint alles zu beherrschen und beherrscht noch nicht einmal sich selbst“

    Psst! Fingerphilosoph, dein Einsatz 😉

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  5. Mark sagt

    Tja, auf dem Weg zur absoluten Mehrheit in Deutschland ziehen die GRÜNEN alle Register. Dabei sind sie, das muss man zugeben, durchaus kreativ, selbst die Beseitigung „störender“ Literatur (s.o.) scheint dazu gehören. Die Bundeszentrale für politische Bildung will herausgefunden haben,dass ein überraschend hoher Anteil der Wähler sich sogar als unpolitisch vertseht und die Partei vor allem aus Lifestyle-Gründen präferiert (wie etwa beim Kauf von Bio-Lebensmitteln). Und das sitzt dann passgenau auf der angeblich mit Greta überwundenen Behauptung einer unpolitischen Jugend. Denn wenn die linksgrün dominierten Leitmedien grüne Politik zum Mainstream erklären, dann ist es laut Bundeszentrale also logische Folge, dass sich die Jugend diesem Lifestyle annährt. Und da stört so ein Buch wie das von Andreas Möller wirklich.

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    • Brötchen sagt

      Mark ich denke Bücher verkaufen sich generell schlecht, auch Sachbücher.
      Ich habe vor 10 Jahren noch einiges an teurer Literatur gekauft,was programmierwissen betrifft. Heute gibt es fast keine bücher mehr dazu. Man findet fast alles im Netz. Muss man sich alles zusammen suchen. Die Welt hat sich ganz schön gewandelt.
      Ich würde das Buch nicht kaufen, auch ähnliche bücher nicht. Weil was soll da drin stehen, was ich nicht sowieso schon weiss. Es gibt sehr wenige Bücher, die wirklich neues Wissen enthalten. Selbst die Bücher von dem pflanzenfreak Federer habe ich durchgeblättert, ganz nett gemacht, aber zu wenig Inhalt, für zu viel Geld. Wahrscheinlich hat der Verlag das so hingetrimmt, sonst kauft das niemand. Vielleicht bin ich zu anspruchsvoll. Ich denke es gibt eine Marktlücke mit vertiefendem wissen.

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      • Stadtmensch sagt

        @Brötchen: Überall tüfteln die vielen gut ausgebildeten Menschen vor sich hin und wollen jeweils die ersten mit neuen Erkenntnissen sein. Dabei finden sie unabhängig von einander (tw. auch fachübergreifend) das Gleiche heraus. Man kriegt das einfach nicht mehr gebündelt. Man hat nicht mehr die Zeit, alles was eigentlich schon bekannt ist, zu sichten. Zu komplex, zu hoher Leistungsdruck, zu kurzes Leben…
        https://skeptischeoekonomie.wordpress.com/2019/04/07/nennen-sie-uns-ihre-drei-wichtigsten-publikationen/

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        • Inga sagt

          Da ist was wahres dran, Stadtmensch

          deswegen darf man sich nicht bei Themen, die man beruflich nicht gelernt hat unvorbereitet äußern, sondern nur Fragen stellten und Fachleute beantworten lassen,

          alles andere ist Kindergartenniveau!
          Ich weiß von der Flugzeugherstellung auch nichts!

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        • Brötchen sagt

          Stadtmensch, das kann ich aus meinen Tätigkeitsbereich so nicht bestätigen.
          In der Forschung ist es so, dass nur noch Grundlagenforschung zählt. Die dort tätig sind haben zur Anwendungspraxis nur noch wenig Kontakt. Das bedeutet, diese wissen nicht mehr welche Probleme die Praxis hat, bzw. kommen teilweise auf falsche „Fährten“, weil die Grundlagenforschung nur in ihrem Bereich tätig ist. Früher gab es mehr allrounder, die gut bündeln konnten. Sowas ist heute die Ausnahme, auch weil alles extrem politisch aufgeladen ist.

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  6. Reinhold Bonfig sagt

    Dies ist auch eine Art für ein Buch Reklame zu machen! Ist es nicht gefragt, liegt es am Verlag, es einzustellen. Etwas hinein geheimsen zu wollen, ist bei allem möglich. Auf dieses Niveau sollten Sie sich nicht begeben, Bauer Willi. So machen Sie sich unglaubwürdig.

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