Alle Artikel in: Bauer Willi

Dialog ist möglich: Greenpeace

Es ist sehr bequem, den Dialog einzufordern und dann zu warten, ob sich jemand meldet. Oder den Dialog zu versagen, weil es unangenehm werden könnte. Es hat mich sehr gefreut, mit Martin Hofstetter, Agrarexperte von Greenpeace, zusammenzutreffen. Ralf Stephan, Chefredakteur der Bauernzeitung war Moderator und hat das Gespräch zusammengefasst. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Wie kann man Glyphosat ersetzen?

Dieser Frage ist das „Handelsblatt“ nachgegangen. Fachlich sauber. Sehr lesenswert, auch für die Kritiker. https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/unkrautbekaempfung-roboter-pfluege-elektroschocks-wie-die-landwirtschaft-glyphosat-ersetzen-will/25058756.html?ticket=ST-4756656-r2bBvHHwQKeScb6Eku6d-ap2

Damit der MdB sich kümmert: #grünes Agrarpaket

Was glaubt ihr, wie viele Bundestagsabgeordnete über das Agrarpaket des Bundesregierung Bescheid wissen? Die Mitglieder des Agrarausschusses sicher, aber wer sich sonst mit Sozialem oder Steuerrecht beschäftigt wohl eher nicht. Aber über das Agrarpaket werden zum Schluss alle Abgeordnete des Bundestages (MdB) abstimmen. Daher gilt es, auch alle Abgeordnete darauf hinzuweisen, welche Auswirkungen es für uns Bauern hat. Ich habe jetzt endlich mein #grünes Agrarpaket an Ministerin Svenja Schulze im BMU geschickt. Und neben einer Auswahl von verschiedenen Kartoffelsorten auch einen Brief dazugelegt. Hier der Text: Sehr geehrte Frau Ministerin Schulze Heute möchte ich Ihnen ein grünes Agrarpaket schicken. Eingepackt habe ich Ihnen neben leckeren Kartoffeln aus unserem Garten unsere Sorgen und Nöte. Seit Jahren werden wir mit immer neuen Forderungen konfrontiert. Bisher haben wir die neuen Gesetze und Regelungen auch immer noch meistern können. Das am 4. September vorgestellte Agrarpaket von BMU und BMEL hat uns jedoch geschockt. Die direkten und indirekten Auswirkungen sind so weitreichend, dass damit die Existenz unseres 40 Hektar großen Ackerbaubetriebes im Rheinland gefährdet ist. Gerne würde ich den Betrieb …

Eine Idee für die Zukunft…

Stellen Sie sich einmal vor, Sie werden gefragt, wie die deutsche Landwirtschaft in 20 Jahren aussehen wird, also 2039. Wie groß werden die Betriebe sein? Was werden sie produzieren? Wem werden diese Betriebe gehören? Wer wird dort arbeiten? Welche Nahrungsmittel werden dann verzehrt? Haben wir Landwirte eine Idee von der Zukunft? Hat die Politik eine Idee von der Zukunft der Landwirtschaft? Welche Ideen für die Zukunft der Landwirtschaft haben die NGOs? Und wie stark werden diese Ideen die Politik bestimmen? Wenn ich eine Prognose wagen sollte, so wird es in 20 Jahren in Deutschland weniger als 100.000 landwirtschaftliche Betriebe geben. Genau genommen meine ich wirtschaftende Einheiten, denn die steuerliche Betrachtung interessiert wenig, wenn es darum geht, von wem die Arbeit mit wem für wen erledigt wird. (Maschinenringe, Kooperationen, Lohnunternehmer) Nach dieser rein statistischen Betrachtung wird es schon schwierig. Ob in 20 Jahren noch Zuckerrüben, Winterraps oder Kartoffeln angebaut wird, hängt stark davon ab, ob die Möglichkeit der Bekämpfung von Krankheiten und Schäden durch Sorten oder Pflanzenschutz möglich ist. Derzeit sieht es nicht danach aus. Durch …

#grüneBänder zur Agritechnica

In ganz Deutschland wurden in den letzten Wochen #grüneKreuze aufgestellt. Sie dienen als Mahnung, die Landwirte nicht mit immer mehr Auflagen, Gesetzen und Verordnung sowie einer gesellschaftlichen Ächtung zur Aufgabe zu zwingen. Die Resonanz der Aktion, ausgelöst von unabhängigen Agrarblogger (siehe Facebook: Die Graswurzler), war überwältigend und wird selbstverständlich fortgesetzt. Wir wollen es jedoch nicht bei der Mahnung belassen, sondern diese ergänzen. Als äußeres Zeichen des Verbindenden, der Bereitschaft zum Dialog und der Gemeinschaft wollen wir alle in und außerhalb des Agrarbereichs bitten, ein grünes Band zu tragen. Dies kann ein grünes Geschenkband (auf 2- 3 cm abschneiden) mit Sicherheitsnadel an der Kleidung sein, ein grünes Armband, ein grünes Band um den Hut oder auch ein grüner Schal. Wer möchte, kann das Band auch beschriften. Eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Fertige grüne Bänder könnt ihr auch auf der Agritechnica bei den Firmen Amazone (Halle 9) und geo-konzept (Halle 15 Stand J20)  erhalten. Solange der Vorrat reicht. Wer von euch zur Agritechnica nach Hannover kommt: Tragt #grüneBänder! Oder macht ein grünes Band an euren …

Wie europäisch ist Europa?

Ein Gastartikel von Thomas Apfel Einheitlicher Pflanzenschutz in Europa ??? „Pflanzenschutz ist Phytomedizin und sichert das Überleben der Menschheit !“ Diesen Kernsatz haben wir versäumt zu kommunizieren !!! Auffassungen wie in dem nachfolgenden Zitat aus dem Spiegel, werden seit Jahrzehnten als Dauerberieselung durch alle Medien über die geneigten Leser, Zuhörer und Zuschauer ergossen: „Täglich müssen die Käufer zwischen zwei Übeln wählen. Sollen sie sich mit den Pestiziden des Bauern von nebenan vergiften und so eine Mitschuld an der verseuchten Natur tragen ?  Oder sollen sie den Bioapfel aus Übersee kaufen und so den Klimawandel beschleunigen ?“ (Bioäpfel vom Ende der Welt – eine Ökosauerei ? Spiegel 11.06.2007) Insbesondere diese Dauerberieselung ohne Gegenargumentation von unserer Seite (Bauern, Verbände und Phytopathologen) hat dazu geführt, dass die Bauern als „Umweltvergifter“, „Bodenzerstörer“, „Bienenkiller“ und „Tierquäler“ dargestellt, und teils auch wahrgenommen werden. Die technische Ausbringung der Präparate, das „Spritzen“ ist medial zum Kampfbegriff gegen die Landwirtschaft aufgebaut worden. Dabei hat sich gerade beim Pflanzenschutz in Deutschland in den letzten 30 Jahren sehr viel verändert. Ich möchte das Ganze an einem Beispiel …

Stiller Protest -lauter Protest…und nun?

Die letzten Wochen mit dem Aufstellen der grünen Kreuze, den vielen Medienberichten und schließlich die vielen lauten Proteste in Deutschlands Städten: das hatte schon was Besonderes. Selten war die Solidarität unter Landwirten so groß. Bleibt die Frage, was von alledem beim Mitbürger hängengeblieben ist? Was man so hört , fand er im Großen und Ganzen die Demonstrationen wohl in Ordnung. Von den Medien wurde jedoch vielfach die Botschaft gesendet „dass die Bauern gegen das Agrarpaket der Bundesregierung demonstrieren, in dem mehr Naturschutz, weniger Dünger und weniger Pestizide gefordert wird.“  Wenn die Botschaft, dass die Bauern gegen Naturschutz  und für Kunstdünger und Pestizide protestieren, hängengeblieben sein sollte, wäre das fatal. Übrigens hat der WDR bei den Bürgern nachgefragt, ob sie die Bauernproteste für berechtigt halten. Hier die Antworten. Von den Nöten und Ängsten der Bauern spricht da kaum einer. https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/tagesgespraech/tg-zweiundzwanzigster-oktober-104.html Jetzt ist die Demo vorbei. Man wird sich noch eine Weile an den Berichten und Videos erfreuen und an dem tollen Gefühl der Zusammenhörigkeit. Es wurde viel auf die Parteien geschimpft, besonders auf die CDU und überhaupt …

Von Stadtmenschen und Dorfmenschen…

Ein Gastartikel von Eva Rahe  Die Diskrepanz zwischen Stadt und Land wird immer größer – und die Medien tragen ihren Teil dazu bei. Denn Medienmenschen sind Stadtmenschen und tagesrelevante Meldungen und Berichte werden in den Städten gemacht. Als am 22. Oktober tausende von Landwirten in unzähligen deutschen Städten auf die Straße gingen, war das den ARD Tagesthemen nur eine müde Meldung unter „ferner liefen“ wert. Wäre es hierbei um eine Demonstration einer großen Gewerkschaft gegangen, hätte dies sicherlich zu einem ausführlichen Bericht geführt. Statt dessen schieben die Tagesthemen einen Bericht zur „GroKo-Bilanz Migration“ ein, der auch hätte geschoben werden können. Ein Schlag ins Gesicht für alle Landwirte. Getoppt wurde diese Farce durch einen Bericht über Nottötungen, der unmittelbar vor den Tagesthemen bei Report Mainz gesendet wurde. Statt also den Blick für die Bedürfnisse der Bauern zu öffnen und ihre Sichtweise darzustellen, gab es wieder nur Ohrfeigen zu verteilen. Was sagt uns das über die Medienmacher? Ich muss annehmen, dass sie keine Ahnung von Landwirtschaft, vom Landleben und Dorfkultur haben und sich nur im Radius ihrer …

Es gibt so Tage…

… da ist man trotz Sonnenschein und blauem Himmel deprimiert.  Man glaubt, in den letzten Tagen nur Mist gemacht zu haben. Doch dann gibt es Menschen, die analysieren ganz sachlich, was wirklich passiert ist. Und das macht dann wieder Mut. Und so schreibe ich dann auch schon wieder an einem neuen Artikel. Der braucht aber noch was Zeit, weil jedes Wort auf die Goldwaage kommt. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Freie Natur… (Video)

In unserer Gemeinde gab es einst ein großes Siedlungsgebiet für Feldhamster. Über 200 Bauten wurden in einem sehr kleinen Gebiet gezählt.  Trotz aller Bemühungen durch Naturschützer und Bauern, die seit über 10 Jahren in vorbildlicher Weise zusammengearbeitet haben (ich habe auch „Hamster-Erwartungsland“)  ist die Population zurückgegangen. Jetzt wurden gezüchtete Hamster ausgewildert. Dieser Artikel dürfte – politisch gesehen –  weitestgehend unkritisch sein. 🙂 Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren