Bauer Willi
Kommentare 95

Wie kann man Glyphosat ersetzen?

Dieser Frage ist das „Handelsblatt“ nachgegangen. Fachlich sauber. Sehr lesenswert, auch für die Kritiker.

https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/unkrautbekaempfung-roboter-pfluege-elektroschocks-wie-die-landwirtschaft-glyphosat-ersetzen-will/25058756.html?ticket=ST-4756656-r2bBvHHwQKeScb6Eku6d-ap2

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95 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Mit der radikalen Umstellung der Landwirtschaft läuft das genauso aus dem Ärmel und ohne die Konsequenzen zu bedenken , wie mit der Atomkraft ,der Abschaffung des Dieselmotors, oder mit dem Stillegen der Kohlekraftwerke . Wenn man einmal nachhakt was dafür kommen soll , dann kommt nichts mehr . Man ergeht sich in dem Klimawahn und sieht nicht , daß unser Wohlstand auf den Stand von 1950 niedergeht. Überall wird abgestellt und abgeschafft , aber Alternativen fehlen . — So ist das auch mit dem Agrarpaket . Hier opfert man ohne Not den Niedergang der Landwirtschaft , um der grünen Großstadtschikeria zu gefallen und deren Wählerstimmen zu bekommen. Es geht immer nur um die Städter. Wie ein Arbeitnehmer vom flachen Lande , ohne Öffis , zur Arbeit kommen soll, interessiert die Leute in Berlin doch nicht. Wenn dann vom Land der Protest gewählt wird , sind das alles Nazis. So einfach macht man sich das. Mit dieser politischen Haltung ist unser Parteiensystem erledigt. Dieses System hat sich den Staat zur Beute gemacht. Damit die Beamtenverwaltung mitmacht , gibt man den Beamten 72% Rente und dem arbeitenden Volk nur 48%. So erhält man sich die Macht über das Ordnungsrecht. Eine absolut fiese Methode.

    34+
    • Reinhard Seevers sagt

      Nicht so destruktiv Friedrich. Es gibt genug Menschen, die wenig Geld haben und sich nur preiswerte Lebensmittel werden leisten können, es werden eher mehr werden.
      Sobald die Preise zu steigen beginnen, sind die ersten die sich regen, die Sozialverbände und Gewerkschaften. Will man das Volk ruhig halten wird also zuerst die Versorgung sichergestellt. Wenn die Erzeuger sich also gut genug vernetzen und standhaft bleiben, dann werden sie auch weiterhin für die Nahrungserzeugung zuständig sein und sein müssen, da bin ich mir ganz sicher. Es kommt jetzt auf den Erhalt des Druckes auf den Kessel an….

      3+
        • Reinhard Seevers sagt

          Die als „Grüne Revolution“ bezeichnete Ernährungsschlacht der 60er Jahre bezog sich vorwiegend auf Entwicklungsländer Aisens……was das mit hier und jetzt zu tun hat, erschließt sich mir nicht ganz.

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          • Und auf Deutschland in den 50igern.
            Es geht um sozialen Frieden, der bei genügend Nahrungsmittel eher gesichert ist.
            Und das bekommt man nur hin, wenn man die modernen Techniken und Anbaumethoden anwendet. Ohne die geht nicht.
            Und wenn eine Gesellschaft so weit ist, dann kann sie auch eine leistungsfähige Industrie aufbauen.
            Das kommt wieder der Volkswirtschaft zu Gute.
            Das ist irgendwie ein Kreislauf.

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          • Ottmar Welker sagt

            Die Landbevölkerung in Indien hat in den letzten Dekaden sehr wohl profitiert.
            Jetzt brauchte die BK gar keinen sichtbaren Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit von der Anhängselpartei als Begleiter vorzeigen mit seinen wenigen Millionen für jedes Land.
            Eintausend Millionen reicht sie hinüber zusammen mit Frau Karlisceck, Julia Glöckner (Herr Maas darf dafür zwischen die Damen sitzen) für die Großstadtregion und 500 E- Busse, irgendwann bald.
            Die Armutsbekämpfung war auch auf das Land ausgerichtet( In Indien auch wegen den Fehlern von Monsanto anfangs bei ihren ertragsschwachen kostenlosen Baumwollsorten mit wirksamen Toxinen gegen den Baumwollwurm verzögert).
            Sie stand lange auf der Agenda in China (Verordnung NR.1) und Indien( auch Nepal), oft vorbildlich. Ob es langfristig ist?
            Das zu loben steht jedem Politiker, Geschäftsmann gut zu Gesicht, wenn er es nicht zu Beginn mit seinen Gegenüber verderben will.
            In den Städten gibt es aber auch noch hartnäckige Probleme, so wie in Schanghai neulich wieder P 10 Partikel dreimal den Wert der WHO von 50 Meter X 3 überschritten und der günstige Wind wechselte und die Schadstoff -Wolken das Zentrum zweimal überquerten.
            Sie haben viele Elektroauto, Elektrobuslinien, U-Bahnen und eine neue PKW Flotte inzwischen.
            Gegen den oft starken Wind sind die einheimischen Frauen mit Kopftüchern vor dem Mund, Polizisten mit Mundtüchern sowieso etwas geschützt.
            In Kairo will der etwas farbenblinde Neffe meiner Frau die Lichter der Ampeln nicht mehr gesehen haben. Dorthin kommt dann Frau Kramp Karrenbauer bei der nächsten Expedition zu Besuch. Wer begleitet sie dann wieder?

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      • Wer auf dem Land lebt und sieht wie deletant die städtische Mehrheit meint der Landbevölkerung ihre landlebensfernen Utopien aufdrücken zu müssen, kann Friedrichs Grant schon verstehen.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Die meisten Städter meine eh, dass sie den Bürgern auf dem Lande überlegen sind und deshalb erhaben über die ländliche Bevölkerung herabschauen.

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    • firedragon sagt

      Friedrich,
      ich muss Dir leider widersprechen.
      Es sind nicht nur die Städter.
      Nach unserer Kommunalwahl im Sommer hab ich gedacht ich spinne.
      Je gleiche Sitzverteilung auf rot, schwarz, blau (fwg) und grün, ein gelb.
      Und das in einem zweitsnd. Seelenschlafdort.
      Hier ist Lustigkeit.

      3+
  2. Hermann Heidweiler sagt

    Handelsblatt Artikel „fachlich sauber“ ?

    Zitat gleich zu Textbeginn:
    „Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein, worüber die Wissenschaft streitet“

    Das wird immer wieder so zitiert.
    Es suggeriert, als stünden sich da zwei Wissenschaftlager gegenüber.

    Dem ist nicht so !
    Auf der einen Seite steht NUR die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC)

    Auf der anderen Seite sagt man: Nein, keine Krebsgefahr, das sind weltweit:

    das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
    die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sowie die
    Expertinnen und Experten der Risikobewertungsbehörden der EU-Mitgliedsstaaten
    die US-amerikanische Umweltbehörde (US-EPA)
    die kanadische Bewertungsbehörde PEST Management Regulatory Agency (PMRA)
    die australische Bewertungsbehörde Australian Pesticides and Veterinary Medicines Authority (APVMA)
    die japanische Food Saftey Commission
    die neuseeländische Umweltbehörde EPA
    das Joint FAO/WHO Meeting on Pesticide Residues (JMPR) der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganistaion (WHO)
    die Europäische Chemikalienagentur (ECHA)

    8+
    • Reinhard Seevers sagt

      Die IARC ist aber die einzige Organisation, die keine Gelder von Monsanto genommen hat…… verstehste? 🙂

      2+
    • Stadtmensch sagt

      Krebs hin Krebs her…
      Glyphosat wirkt auf das Enzym EPSP-Synthase. Dieses Enzym findet sich in sämtlichen Pflanzen und bei vielen Bakterien und Pilzen.
      Seine Funktion ist die Synthese wichtiger Aminosäuren.
      Es gibt zahlreiche Untersuchungen die belegen, dass durch Glyphosat nicht nur das Gleichgewicht des Bodenlebens (Bakterien, Pilze) nachteilig beeinflusst wird,
      sondern auch das Biom im Verdauungstrakt von Insekten, Nutztieren und Menschen. Deshalb hat man u.a. Sikkation stark eingeschränkt.
      Schaut euch mal auf ARTE (nicht die Augen verdrehen) in der Mediathek um. Da werden wahnsinnig komplizierte Zusammenhänge zwischen Biom in der Darmflora
      und dessen Auswirkungen auf den „Wirt“ erklärt. Wenn man da unbedarft mit Glyphosat „behandelt“ muss nicht unbedingt Krebs entstehen. Who knows?
      Wir sehen es ja bei den Amphibien, die sind am stärksten exponiert und dort geht’s teilweise sehr seltsam zu – ihr wisst es.

      Ich brainstorme jetzt mal bzgl. Feldroboter: die müssten irgendwie stabiler werden. So mindestens 10m x 10m wie ein Portalroboter mit mind. 40cm Reifenbreite,.
      Damit die nicht umkippen oder im Schlamm versinken.
      Das „Werkzeug“ fährt dann oben in dem Rahmen rum (Wie der Druckkopf beim Drucker),
      Oder man pappt den Unkraut-Roboter einfach vorn als Anbaugerät an den Traktor (der autonom fährt) und lässt den dann machen…

      1+
      • Dann kann man auch pflügen, oder?
        Ausser bei bei eonem Bestand währen der Wachstumsphase von glyphposattolliereden Genveränderten Nutzpflanzen.

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    • Ottmar Welker sagt

      In GB sammelt jemand die Fälle und Schäden durch Glyphosate und will sie dem Parlament vorlegen, wenn er es nicht wieder verschiebt.

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  3. Moin!

    Also irgendwie nichts Neues, und leider auch unvollständig.

    Vorab: Ja, Verbraucher, nicht nur diejenigen, die sich zur Verbraucherorganisationen (NGOs) zusammengeschlossen haben, machen sich zunehmend Sorgen um Agrarchemie. DDT ist da ein gutes Beispiel. Egal, ob die Krebsursache das – wie sich herausstellte – erbgutschädigende Netzmittel Tallowamin war (welches immerhin vierzig Jahre eingesetzt wurde), doch bei Glyphosat ist man jetzt auch sehr skeptisch. Damals all die PCBs (das dreckige Dutzend der Chemie). Während gleichzeitig bei Zulassungen mal schnell was durchgewunken wird, nur der Wirkstoff, nicht die Formulierung etc. getestet wird usw.

    Die Grundfrage ist doch beim Thema Herbizide: Pflug oder pfluglos, Chemie oder Mechanik? Und vor allem: Was ist finanziell tragbar?

    Und die Landwirtschaft sollte dabei nicht nur die Frage auf CO2-Emissionen reduzieren, sondern muß den gesamten ökologischen Fußabdruck im Sinn haben Den Shikimatweg nutzen nicht nur Pflanzen, sondern auch Mikroben, das ist noch zu wenig getestet. Anderes Beispiel: Manche Insektizide sind wasserlöslich und wandern im Boden, so daß eine ganze Gegend für Insekten giftig wird … Chemie ist immer ein Stück weit unberechenbar (Glyphosatformulierungen, die in Gewässer gelangten, töteten dort nahezu vollständig das amphibische Leben als Beispiel).

    Meine Meinung: Landwirtschaft sollte sich nicht für CO2 rechtfertigen, sie war immer schon ein Eingriff in die Natur, die Gesellschaft trägt die Verantwortung, ein Gegengewicht zu schaffen, es geht nur Hand in Hand (Konsumverhalten, Vorgärten, Arbeiten des Zweckverbandes etc.). Davon ganz zu schweigen, daß humusbildende Verfahren mehr CO2 binden können (NOVIHUM etc.).

    Langfristig wäre Glyphosat ohnehin hinfällig von wegen Resistenzbildung, Stichwort Giersch, es wird dann eines von mehreren selektiven Herbiziden, siehe auch USA. Mechanik ist da zuverlässiger, auch mit Blick auf phytosanitäre Aspekte, Fernhalten von Schnecken und Mäusen usw. Sowie mit Blick auf Humusbildung, weil organisches Material in den Boden eingebracht werden muß.

    Die Kernfrage ist meines Erachtens die der Kosten. Wenn ich richtig informiert bin, kostet Glpyhosatausbringung pro Hektar 1 Liter Kraftstoff. Pflugen, also mit Kraft in den Boden, dagegen 15 Liter pro Hektar. Bei 50 Hektar entsprechend 50 Liter vs. 750 Liter.

    Warum ich pfluglos kritisch sehe?
    Von wegen Humusaufbau und Emissionen ist pfluglos eher nachteilig. Humusbildung basiert auf anaeroben Prozessen und organischem Material im Boden, sprich wenn das organische Material nicht eingearbeitet wird, ist es sinnfrei. Hier auch das Ergebnis vom Thünen-Institut, sogar mehr Lachgas (Treibhausgas) wird freigesetzt:
    https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/humus-boden-pfluglos-arbeiten-bringt-nichts-559984

    Wie Landwirte über pfluglos diskutieren:
    https://www.landwirt.com/Forum/412163/Pfluglose-Ackerbewirtschaftung.html

    Daß man das nicht pauschal beantworten kann:
    Sinn macht es in trockenen Regionen oder bei tonhaltigen Böden, wo man vermeiden möchte, die Tonschollen hochzuholen usw. Daraus leitet sich jedoch keine pauschale Nutzungsempfehlung ab.
    https://www.deutschlandfunk.de/pfluglose-landwirtschaft-lohnend-nur-in-trockenen-regionen.676.de.html?dram:article_id=301199

    Auch die Bahn dürfte da sehr alternativlos sein. Die werden ja nicht mit Flammenwerfern rumfahren … Insofern – wie bei Diuron … wäre das Verbot vermutlich eher wieder auf die Landwirtschaft beschränkt.

    Dazu eine Anmerkung: Bei den langen Trockenphasen/Dürren, die wir jüngst hatten, ist es egal, ob man eine höhere Oberfläche durch mechanische Bodenbearbeitung hat oder ob gespritzt wurde. Siehe Wüstenbildung Anfang des Jahres auf Äckern im Nordosten:
    https://www.topagrar.com/acker/news/duerre-2019-wuestenbildung-in-brandenburg-11526743.html

    Zu den Alternativen:
    Die Uni Tübingen hat jüngst einen Wirkstoff entdeckt, der identisch zu Glyphosat wirkt: 7dSh. Insofern fängt das Spiel dann wieder von vorn an. Und Tenside etc. werden immer noch nicht mitgetestet …

    IAT hat eine Maschine auf den Markt gebracht, die es mechanisch lösen soll:
    https://www.topagrar.com/technik/news/iat-glyphono-geht-unkraut-an-den-kragen-11578162.html

    Bei Arbeiten am Hang (Weinbau) gibt es Gerät mit asymmetrisch angeordneten Rollhacksternen, die die Emissionen reduzieren sollen bei der mechanischen Bodenbearbeitung.

    Die Landwirtschaft muß in die Städte vordringen, Urban Farming Konzepte wie Aquaponik etc. arbeiten unabhängig vom Boden, kein Unkraut, 90% Wasserersparnis, mehrere Ernteperioden im Jahr). Nur ergänzend natürlich, aber durchaus interessant, erste Anbieter sind beispielsweise SPREAD in Japan oder ECF Farmsystems in Deutschland.

    Die hybride Landwirtschaft von Michael Horsch will genau den Mittelweg gehen, moderne Landwirtschaft mit weniger Nebenwirkungen sozusagen. Auch sieht er Digitalisierung kritisch. Wesentliches Manko: Es wird nicht bezahlt, wenn man konventionell, aber nachhaltiger wirtschaften möchte. (Vom Konventionalisierungsdruck bei Bio ganz zu schweigen.)

    Meines Erachtens die Frage des Geldes … wie immer … also erlebt man jetzt Beißreflexe gegen höhere Auflagen, um so weitermachen zu können und noch durchs Loch zu kommen statt Kritik am System selbst zu üben, das jede Produktivitätssteigerung eh wieder einpreist und dann voraussetzt.

    Anders gesagt: Wenn Landwirte billiger produzieren KÖNNEN, werden sie schnell billiger produzieren MÜSSEN. Und wer nicht mithalten kann mangels Investitionskapital – vor allem kleine Betriebe – geht über die Wupper.

    Und ALDI nebst anderen wird zunehmenden den selbständigen Landwirt ablösen, wenn man am weiterso festhält, mit Masse dem Unterbietungswettkampf am Weltmarkt begegnen will usw. Anders gesagt: Eine Agrarwende braucht es, aber nicht hin zu weniger vermeintlich günstiger produzierenden Großbetrieben, sondern der Fokus muß auf Nachhaltigkeit gelegt werden … und ja, dann ist die Landwirtschaft auch stärker vom Staat zu schützen statt immer mehr den Handel zu deregulieren.

    Abschließend: Glyphosat ist so ein populistisches Thema, wo es viel zu unsachlich zugeht, keiner weiß, was da als Metabolit wirkt, keiner weiß, wie das mit den Bienen zusammenhängt (Studie aus den USA, wo unterm Jahr auf roundup-ready Felder gesprüht wird … andere Situation als hierzulande). Usw. (Wobei es auch hier Stimmen gibt, die Gentechnik begrüßen … finde ich noch schlimmer … gäbe nur ein Wettrüsten zwischen Natur – Nutzpflanzen – Chemie/Gentechnik.

    4+
      • 0bstbäuerin sagt

        Weiß der Landwirt nicht mehr weiter –
        frag Herrn Suhr,
        der ist gescheiter!!!???

        10+
        • Reinhard Seevers sagt

          Der Spruch wird im blog-Verzeichnis: Obstbäuerin 8, 11, 19 abgelegt!!
          Daumen hoch!

          2+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        „“Tippfehler: Bei Arbeiten am Hang sollen asymmetrische Rollhacksterne (und auch Fingerhacken) die Erosion redzieren (hatte Emissionen geschrieben).““

        Die Winzer sind ihnen zu Dank verpflichtet für diese Tipp!

        Wurde in unserer Gemeinde ausprobiert.

        Ein Teil des Bodens dürfte inzwischen in der Nordsee gelandet sein, zumindest die Sedimente.

        Ein Gewitter bringt bei uns innerhalb von 15 Minuten 25 bis 35 Liter.
        In einer Großstadt geht bei diesen Regenmengen die Welt unter, bei uns nur der Boden, der mit Rollhacksterne bearbeitet wurde.

        6+
    • firedragon sagt

      Herr Suhr und andere,

      Mechanik ist schön und gut.
      Wenn die Bodenverhältnisse und das Wetter nicht optimal sind, bringt alle vorhandene Mechanik nichts. Punkt.
      Die Beikräuter bleiben im Wachstum nicht stehen und warten auf die Rollhacke, ne, die wachsen weiter und fahrt mal… viel Spaß.

      8+
    • Reinhard Seevers sagt

      Tja Herr Suhr, wieder einmal ein schönes Mixtumkompositum zusammengetragen….aus der vorgetragenen Komplexität wird dann eine Simplifizierung gemacht, die dann wen ernährt?
      Ich habe das Gefühl, dass Sie sich dem Problem sehr gut Literaturbezogen widmen. Allerdings ist es etwas anderes, wenn Sie tatsächlich und real Nahrung erzeugen müssen und davon auch noch existieren wollen. Die Zusammenarbeit von Gesellschaft-Politik-Wissenschaft und Nahrungserzeuger wäre hilfreicher, als das ständige Ausgraben neuer Schadensbilder, Verursacher und Wunschgedanken…..Es ist wie bei Greenpeace, BUND, NABU und CO KG: Selber vormachen und dann diskutieren!

      32+
    • Peter Huber sagt

      Sehr langer Text , leider mit einigen Fehlern . Keine Resistenzbildung beim Glyphosat , sondern Pflanzen , die schon noch nie Schäden davontrugen , etablieren sich , deswegen wurde im Obstbau immer Glyphosat mit Wuchsstoff gespritzt um zB auch das Weideröschen zu erfassen , auf dies und andere Unkräuter wirkt nämlich Glyphosat nicht . Humusaufbau funktioniert auf beide Arten. Das Glyphosat auf andere Organismen wirkt , in den USA und Australien , wo 25-30 ltr/ha gespritzt werden mag sein, aber bei sachgemäßer Anwendung , übrigens nachgewiesen durch die WHO nicht. , Plug und Pfluglos . Denn wie ist sonst auf Grünland und in Mooren ein Humusaufbau möglich ? Richtig Mikro /Makroorganismen , vor allem Regenwürmer setzen um , aber nur dann wenn genügend organische Masse vorhanden ist . Fa. Horsch entwickelte aufgrund der steinigen Böden welches nur flache Bearbeitung zuließ , dies pluglose Verfahren . Wir selber haben nach 30 Jahren fast pflugloser Bearbeitung , dies wieder aufgegeben . Gehen nach Bodenzustand und Witterung ob gepflügt wird oder nicht . Auch wegen Schnecken und Mäusen . Bei starkregen können sie machen was sie wollen , läuft jeder Bosen sobald er gelockert und bewgegt worden ist , mal mehr mal weniger . Setzen nur dort Glyphosat ein wo nötig. Arbeiten intergiert konventionell. Die letzen Jahre konnte man auch wieder auf Hacke gehen , wir hatten und bekommen aber auch wieder Jahre , wo dies fast unmöglich wird. In den extrem nassen Jahren hatten wir sogar im Rüben anbau Schwierigkeiten die Herbizide durch zu nasse Witterung gezielt zu setzten . Hacken war da unmöglich , gerade da wir normal 1000 mm Niederschlag mit hängigem Gelände haben. Von Direktsaat , Stempelsaat , Mucksaat nicht nur im Rübenanbau vieles probiert und wieder eingestellt . In jeder Gegend weiß der Bauer am besten was paßt , hier Planwirtschft zu betreiben , durch bestimmte Vorschriften geht nicht . Denn was bei uns geht bergisches Land , tiefgründige Löß Lehm Böden mit hohem Schluffanteil geht schon km weiter nicht mehr 15 km weiter 50-100 m tiefer gelegen. Sandiger Lehm andere Bewirtschaftung nötig . Auch in diesem Jahr bei und trotz 15Wochen ohne Niederschlag fast normale Erträge , wo anderswo bis 50-60% Ertragsausfall war . Also doch nicht so ganz einfach . Unis und Forscher in allen Ehren , aber nicht alles was sie herausfinden klappt auch in der Praxis überall .

      8+
      • Ottmar Welker sagt

        Dass Herbizide in Kombinationen gespritzt werden wurde mir klar als ich bei Dr. Marco Quadranti nachlas, wie er für Ciba- Geigy, alias Novartis oder Syngenta alle möglichen Kombinationen mit anderen PSM von anderen Firmen in den USA, fast weltweit patentieren ließ unter seinem und anderen Namen seiner Mitarbeiter. Das machen BASF, Bayer etc. genauso. Sie müssten sich einen guten Ruf zu erhalten versuchen mit Problemlösungsangeboten um dabei Gewinn zu erwirtschaften.
        Mir reichte als Kind schon die Abtrift von 2,4-D Wuchsmittel, um zu sehen wie meine Großmutter in ihrem kleinen Gartenmarktverkauf die doppelten Stängel, gebogenen Gartenblumen von Sonnenblumen nicht verkaufen konnten.
        Vom Bauern ausgebrochene Kühe, die das Gemüse zertrampelten konnten meine Eltern später mit dem Zaun abwehren.
        Meine Großmutter musste Marktstandgebühren bezahlen, die Bauersfrauen nicht. Da hat mein Vater das gleiche Recht für alle verlangt.
        Zu ihr kam auch die Frau von der ev. Kirche, die sah, dass sie Geld verdiente und kassierte, die kaum Rente hatte das Kirchgeld regelmäßig in bar -der Mark fand vor der Kirche statt -bei uns zu Hause ein. Sie ließ die ausgebrauchten Bücher ihrer Tochter von der Pädagogischen Hochschule für meine Schwester einmal da. Ich bekam für das Gymnasium vom älteren Sohn des Architekten, der das Haus meiner Eltern baute dessen Schulbücher und vom Nachbarn, einem Landgerichtsrat und Frau immer wenn sie Blumen kaufte deren Readers Digest, Westermanns Monatshefte geschenkt zum Lesen
        Es sind aber nicht alle Richter, Architekten, Lehrer, Forscher und Unis gleich gut und gerecht. Es gibt solche und solche.
        Der Schweizer Quadranti machte alles vermutlich zur höchsten Zufriedenheit seiner Firma, ETH Zürich und seiner Landesverteidigung und ich sah ihn in Hohenheim nur ein einziges Mal bei der Promotionsfeier zu Dritt als wir beiden anderen das schwere ausgeliehene Mensageschirr im Wäschekorb 100 Meter zur Festplatz trugen, für Musik sorgten und ganz erledigt waren schon zu Beginn. Er bezahlte seinen Anteil gewissenhaft
        Auch die transgenen Goldenen Reisforschung meldete er ordnungsgemäß bei den Behörden an. Sie wurden von Syngenta kostenlos frei abgegeben, was gut für das Unternehmen als karikatives Feigenblatt und für die Ersparnisse für jeden Standort aufwändig prüfen zu müssen, sorgte.
        Hatte die Firma nicht Indien verklagt, weil sie HIV oder andere Medikamente umsonst abgaben?

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    • Ja die Landwirtschaft muss dieses Wettrüsten verwalten, weil die Ökologie so viellseitig ist, deswegen muss es die LW auch sein, um entsprechend darauf reagieren zu können.
      Ist dieses Wissen dazu unbezahlbar?
      Jedenfalls will es der Verbraucher nicht.

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  4. Obstbäuerin sagt

    Wer die kostenintensive Zeit dazwischen überlebt und noch genügend Kapital zum Investieren hat, gehört dann vielleicht zu den Gewinnern. Kleine Betriebe werden da wohl eher nicht mehr dabei sein. Was für eine Logik, mit dem Ruin kleiner Familienbetriebe innovative Lösungen beschleunigen zu wollen. Aber man kann ja auch Licht in einem Sieb ins fensterlose Rathaus tragen. Alles ist möglich.

    8+
  5. Thomas Apfel sagt

    Eigentlich ist es doch die grundsätzliche Chemie- Feindlichkeit die im Sektor Landwirtschaft in der Gesellschaft hochgezüchtet wird. Wenn ich sehe was die Leute sich so alles an Medikamenten, Drogen und Zusatzstoffen reinpfeifen, ist das landwirtschaftliche Chemie- Problem das kleinste und auch noch am besten untersuchte.
    Wenn Glyphosat weg ist, werden erstmal die alten Mischungen eingesetzt. Gräsermittel mit Wuchsstoffherbiziden gemischt. Besser ist das keinesfalls, aber Quecken, Disteln und Ampfer ist anders kaum beizukommen. Besonders geistreich ist in diesem Zusammenhang dann das Anlegen von „Wildkrautstreifen“ mitten im Acker. Disteln sind da immer drin, der Ampfer kommt im 2. Jahr man freut sich wenn die schön abblühen und in Samen gehen. Genau das hat früher vor den Herbiziden jeder Bauer im Umfeld seiner Äcker mit Sense verhindert . Irgendwie sind die Menschen trotz der Riesenmengen an Information und Daten nicht mehr in der Lage vernetzt und logisch zu denken.
    Wirksame Herbizide sind die Voraussetzung für den geforderten Ausbau der Saumstrukturen und Blühstreifen und nicht der Feind dieser Forderung. Wir haben hier fast immer Frühsommertrockenheit und damit verbunden Hirsen, die als Unkraut diese Witterung am besten ertragen und die Ansaaten einfach niederkonkurrieren.
    Ich habe testhalber einfach einen Steifen von 12 X 50 m 4 Wochen nach der Ansaat mit Fusilade gegen Gräser behandelt. Auf diesem Streifen sind durch meine „Starthilfe“ fast alle ausgesäten Kräuter etabliert, auf den anderen Flächenteilen durch die Hirsekonkurrenz nur ein Drittel der Arten, und zwar die starkwachsenden Kräuter. Aber auch die in eine viel zu geringen Dichte, so dass Goldrute, Berufkraut, Disteln und Beifuß jetzt nach 3 Jahren die Macht übernommen haben.

    12+
    • Thomas Apfel sagt

      Ich meine mit „Ansaaten“ die Blühstreifen und nicht Ackerkulturen im Allgemeinen.

      2+
  6. fingerphilosoph sagt

    Statt nach der Aussaat Bonirob über die Felder zu lassen, könnte man ja nach der Ernte robuste Schweine übers Feld lassen, eben solche, die man im Freiland halten kann, da würde man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sieben auf einen Streich gewissermaßen.

    Die Schweine fressen das Unkraut, die Schadinsekten und die Mäuse und wühlen dabei gleichzeitig den Boden um, dann spart man sich wie beim Glyphosat das Pflügen. Man spart auch Düngemittel und das ganze Gfret mit der Gülle. In von Schweinen durchwühlten Böden fühlen sich sogar die Regenwürmer sauwohl, und das, obwohl sie auf dem Speiseplan der Schweine stehen.

    Das könnte eine sehr preiswerte Lösung sein: man spart sowohl Pestizide wie Schweinefutter und Düngemittel. Für die Schweine wäre das zumindest schon mal eine Annäherung an eine artgerechtere Haltung. Dem Boden würde es gut tun. Der Bauer spart außerdem Pflügen und aufwendige Bodenbereitung und bekommt keinen Hexenschuss mehr vom vielen Sitzen auf dem unbequemen Traktorsitz.

    Okay, okay ich weiß schon: geht nicht, will man nicht.

    Der Staat verbietet diese Lösung mit tausenderlei Gesetzen, verlangt doppelte Elektrozäune ums Feld oder dergleichen und kommt gleich wieder mit dem Nitrat im Grundwasser daher und so weiter und so fort. Und der Bauer will diese Lösung auch nicht, weil die Schweine sich ja die Schweinepest einfangen könnten und was fressen könnten, was nicht kontrolliert wird und weil sie vielleicht nicht so schnell an Muskelmasse zunehmen, wenn sie diese zur Abwechslung mal trainieren und so weiter und so fort.

    Also sucht man halt lieber nach möglichst teuren Lösungen, die noch mehr Bauern in die Pleite treiben und die Landwirtschaft noch mehr industrialisieren und passt Tiere und Pflanzen halt noch mehr industriellen Prozessen an und jammert dann rum und schimpft auf die Verbraucher, die ja an alldem schuld sind.

    Ja, schafft euch doch nur selber ab. Verschuldet euch weiter, damit die schlauen Kerle von den Investmentsfonds euch das Land abnehmen und die Aktien an Tönnies, Aldi und die Hersteller von Bonirob verkaufen. Und ja, was solls? Wer braucht überhaupt noch einen Bauer, wenn es Bonirob & Co gibt?

    4+
    • Brötchen sagt

      Ja Fingerphilosoph, machen ja ein paar so. Ist aber Spielerei und kann man als Hobby machen. Das was die Tiere da finden ist zu vernachlässigen.

      4+
    • firedragon sagt

      fingerphilosoph,
      wirklich schöner Gedanke von Dir, ernsthaft!
      Bei uns ist Freilandhaltung von Schweinen auf Äckern tatsächlich nicht möglich. Auch per Gesetz nicht.
      Wir sind Wildschwein – Hochburg.

      3+
      • fingerphilosoph sagt

        Ja, das wär was: wenn ausgerechnet die Bauern ein Volksbegehren „Schweine statt Glyphosat“ anregen würden, um die notwendige Gesetzeslage zu schaffen. Da würden die NGOs und die Grünen schön blöd gucken. Für die Bauern wäre das eine geniale Werbung.

        7+
        • Obstbäuerin sagt

          Man könnte aber auch Wildschweine per Gesetz und Auflage verpflichten, diese Aufgabe zu übernehmen. Machen schon genug Schaden. Die Kontrolle zur Einhaltung der Auflagen wird den NGO´s übertragen. Die können das.

          10+
          • Karl Timme sagt

            Obstbäuerin, ein kreaktiver Vorschlag dem ich mich sofort anschließe, die ASP bedingten sonderbedingungen beim Abschuß von Schwarzwild müssen natürlich sofort rückgängig gemacht werden und ein Förderprogramm zum schnelleren Populationswachtum aufgelegt werden.

            1+
            • Obstbäuerin sagt

              Karl Timme, zusätzlich müssten dann die Autos aber mit Wildschweinschutzpuffern ausgestattet werden, weil noch mehr Exemplare vor und nach der Arbeit die Straßen bevölkern.

              1+
              • Karl Timme sagt

                Nein, ist doch dann gleichzeitig ein Förderprogramm zur e-mobilität über die Kaskoversicherung.

                1+
    • Christian Bothe sagt

      Ein „toller“ Kommentar und passend für eine Satirezeitung wie den Eulenspiegel! Inhaltlich hat das alles mit Land-und Nahrungsgüterwirtschaft nichts zu tun, ist aber ein sehr unterhaltsamer Beitrag wie immer von finderphilosoph!

      6+
      • Paulus sagt

        Christian Bothe, ich halte es für unklug Gedanken und Ideen, welcher Art auch immer, von vorne herein ins Lächerliche zu ziehen. Es gibt z.B. die durchaus erfolgsversprechende Methode des Brainstormings. Richtig angewendet, schließt sie alle Denkverbote aus und führt mitunter zu erstaunlich positiven Ergebnissen.
        Das Prinzip “Trial and Error” muss infolge eines solchen Prozesses allerdings zulässig sein. Wie sonst sollen Innovationen, mal abgesehen von gewissen Finanzprodukten entstehen?

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        • Christian Bothe sagt

          Paulus ,ich halte sehr viel von Brainstorming und habe damit als GF eines Kartoffelbetriebes Produktentwicklung im Nahrungsmittelbereich betrieben.Vorher habe ich allerdings eine Schweinemastanlage gemanagt mit einem Durchschnittsbestand von 10000MS und das mit hervorragenden MTZ,EA und in Exportqualität! Nun werden Sie vielleicht verstehen, das ich solche Argumentation etwas lächerlich finde…

          2+
      • fingerphilosoph sagt

        Leider hat mein Beitrag mit Land- und Ernährungsgüterwirtschaft nichts zu tun. Das ist eben das Problem.

        1+
        • firedragon sagt

          Guten Morgen fingerphilosoph,
          Dein Vorschlag ist nicht so schlecht.
          Wir kommen viel in D rum und da haben wir eine solche Schweinehaltung gesehen. Nicht auf einem Acker und auch nicht mit beweglichem Gehege, allerdings auf einer riesigen Grünfläche und fest eingezäunt.
          Natürlich muss man dazu sagen, im strengen Winter werden die Tiere eingestallt und die Anzahl der Tiere ist auch überschaubar.
          Ein Herr Bothe kann 10000 Tiere auf diese Weise hier in D natürlich unmöglich halten.
          Auch wird man mit DL und Pit wohl mit dieser Haltungsform nicht glücklich werden, da braucht man andere, nicht so empfindliche Rassen.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Wenn dann alle Schweine glücklich gelebt haben, dann stehen die Bauern vor dem nächsten Problem, wenn die Menschen sagen: Wie kann man so glückliche Lebewesen einfach töten….? Dann ist auch diese Idee im Nirwarna der Überversorgten gestorben.

              1+
              • bauerhans sagt

                „Wenn dann alle Schweine glücklich gelebt haben..“

                fragte mich eine verwandte aus DO aufem familientreffen:
                „wie kannst du so herzlos sein und den schweinen,die für die nächste schlachtung bestimmt sind,einfach so einen roten punkt auf den rücken zu sprayen!“

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Die Frau hat recht, wie kannst Du so herzlos sein.
                  Das nächste mal ein Herz auf den Rücken, damit alle sehen, das Du die Schweine liebst. 😉

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              • fingerphilosoph sagt

                Ja, das ist natürlich auch so ein Problem, dass Leid heutzutage mit dem Tod gleichgesetzt wird. Ergo Tierleid mit der Schlachtung. Aus dieser Haltung ergeben sich dann merkwürdige Ansichten: Schlachten darf nicht sein, aber die Katze muss man zum Tierarzt bringen, damit der sie einschläfert. Als ob jetzt Spritze für die Katze oder CO2-Betäubung für das Schwein so einen großen Unterschied machen würde.

                Tierschützer verlangen im Grunde, dass der Landwirt den Nutztieren dieselbe emotionale Bindung entgegenbringt, wie der Tierschützer seiner Katze oder dem Bambi aus dem Disney-Film. Das ist eine pervertierte Haltung. Einem Tier, das man in der Absicht aufzieht, um es zu essen, kann man nicht in derselben Weise begegnen wie einem Hund, den man als Freund hält oder als Kuscheltier.

                In der Diskussion sollte erstmal klar gestellt werden, dass es nicht um Liebe, sondern um Verantwortung für das Nutztier geht, dahingehend, dass es ein artgerechtes Leben verdient hat, wenn es schon mit seinem Leben dafür bezahlt.

                4+
                • Reinhard Seevers sagt

                  Dieses Verständnis von Tierschutz ist ausschlaggebend für die Diskussion. Wenn man früher ein Tier noch von seinem Leid erlösen wollte, wird heute der aus Bulgarien eingeschleppte Hund für tausende Euros so lange gepäppelt, bis er dennoch stirbt, vorher aber noch das Gewissen des Halters und die Taschen der Tierärzte gefüllt hat. Psychologen würden wohl eine gewisse Schizophrenie attestieren….

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              • firedragon sagt

                Herr Seevers,
                gerade deswegen kann ich meine Tiere schlachten, weil sie ein gutes Leben bis dahin hatten.
                Und wir stehen immer dabei und versuchen die Tötung so ruhig und zügig wie irgend möglich umzusetzen. Das sind wir unseren Tieren schuldig. Wenn ich das nicht kann, muss ich Vegetarier werden. Punkt.

                Eh man mir hier Verklärung vorwirft – ich weiß ganz genau, dass das, was wir machen mit Nichten in Großbetrieben und Großschlachtereien umzusetzen ist – ich bin nicht „blauäugig“.

                Es wäre für manchen Menschen, nein ich korrigiere mich, alle Menschen sollten wissen, wie geschlachtet wird. Sie sollen wissen, dass das Stück Fleisch, welches gerade im Müll landet gelebt hat. Vielleicht hätte das einzelne Tier dann wieder einen Wert.

                1+
                • Reinhard Seevers sagt

                  Ich denke nicht, dass „Erklären“ irgendeine Denkwende einläutet. Wenn man nicht selbst mit Nutztieren umgeht, wird man nie verstehen, was anders ist im Verhältnis zum Haustier. Wer suggeriert, dass man beides versöhnen könne, der ist mehr als blauäugig, finde ich.
                  Es gibt Grenzen der theoretisch übermittelten Empathie.

                  1+
                • Ottmar Welker sagt

                  Nach den USA, Süd Korea ist China das dritte Land das Katzen und Hunde geklont hat.
                  Das könne nötig sein, bei älteren Menschen, die diese Tiere in der letzten Phase ihres Lebens begleiten.
                  Unnötig wäre es, wenn Tierbesitzer nur von ihrer Trauer erlöst sein wollten, da diese neugeborenen Ersatztiere nicht die Erfahrungen der alten hätten.
                  Die Übernutzung der gentechnologischen Verfahren hatten schon dazu geführt, dass sogar die Fellfarbe nicht gleich war wie auf dem Erinnerungsfoto.
                  Es gibt noch ernstere Probleme mit dem Klonen mit hornlosen Holstein Rindern mit CRISP-Cas9, die bei Angus ohne Hörnern nicht vorkommen.2015 hatten die 6 Nachkommen der Bullen Spontigy und Bury eine zufällig entdeckte genetische Modifikation, die für die Tiere oder Verbraucher hätt gefährlich werden können.
                  Für die Befürworter waren anders als in der EU diese keine gentechnisch veränderten Mikroorganismen.
                  Das einzige Kuhkalb wurde am Leben gelassen bis die Milch untersucht war, die anderen aufzuziehen wäre zu teuer geworden und die Kuh namens Prinzess wurde vermutlich auch „euthanisiert“ und verbrannt, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am 9.10 in Global Times.

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                • Schmeckt gut sagt

                  Herr Welker, sie versuchen hier wieder Panik zu verbreiten. Zum wiederholten Male: Bitte machen sie deutlich, dass sie über Nicht_EU-Staaten und Verfahren, die dort angewendet werden, sprechen. In der EU sind diese absolut verboten. Aber sie machen damit deutlich, dass die laufenden Demonstrationen, die ja auch die bilateralen Handelsabkommen kritisieren, als Hinweis auf krasse handwerkliche Fehler beim Agrarpaket, sehr notwendig sind.

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                • Gephard sagt

                  @Reinhard Severs: Sind kranke Menschen nichts wert, oder warum ist dir eine Pathologisierung der Menschen wichtig, die Hunde aufpäppeln? Davon abgesehen würde kein Psychotherapeut eine Schizophrenie diagnostizieren, weil sie nämlich wissen, was Schizophrenie bedeutet. Zudem diagnostizieren sie nicht einfach so, sondern nur, wenn sie jemand aufsucht, der unter seiner Persönlichkeitsstruktur leidet.

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  @Gephard:
                  Dagmar Schratter, die Leiterin des Tiergarten Schönbrunn, sagt in einem Interview: „Vor zwei Generationen hatten wir eine ländlichere Bevölkerung. Die Mensch-Tier-Beziehung war Teil des Alltags. Man hat Tiere gut gehalten und dann gegessen. Heute essen wir Unmengen an Fleisch und die Tiere werden zu Produktionsmitteln, ja Dingen degradiert. Auf der anderen Seite gibt es Haustiere, die extrem vermenschlicht werden. Diese Schere geht immer weiter auseinander.“
                  Wer Nutztiere hält und schlachtet, muss sich viel intensiver mit seiner eigenen Sterblichkeit auseinander setzen. Jedes Leben endet mit dem Tod, und diese Tatsache mahnt dazu, das Leben hochzuschätzen, zu ehren und erfüllend zu gestalten, so lange es währt, das Leben des Nutztieres ebenso wie das Leben des Menschen.

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                • Elisabeth Ertl sagt

                  Und die Aversion vieler Zeitgenossen gegenüber Nutztieren kommt von einer allzu materialistischen Vorstellung von Nahrung. Man tut so, als sei der menschliche Körper ein Fahrzeug, das man halt betanken muss. Essen, atmen, alles ist Beziehung, Austausch. Im Stall sauge ich alle Ausdünstungen meiner Tiere ein, sie werden Teil von mir. Und nach einer Fleischmahlzeit lebt das Tier in mir weiter. Deshalb kleidet sich der Indigene in sein Fell und seine Hörner und leiht der Tierseele auch seinen tanzenden Körper.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      @fingerphilosoph
      Habs schon mal geschrieben, unweit von meinem Zuhause gibt es einen Betrieb, da sind die Schweine immer drausen, auf der Weide und im Wald. Die Besitzerinnen, Mutter und Tochter brachten 1.8 Millionen Euros mit, als sie den Hof kauften, den niemand anderer wollte. Das Kottelett von den glücklichen Tieren kostet 42.- Euronen das Kg.
      Den Betrag zahlt doch jeder gerne, oder?

      3+
  7. Karl Timme sagt

    Herrr Seevers, auf leichten Boden und nach zwei trockenen Jahren sind die Rizome unter dem Pflughorizont und Mechanisch nicht zu fassen. Hier wird bei entsprechender Anwendung der Wirkstoff bis ins letzte Rizomende transportiert (genügend Wirkzeit vorausgesetzt). Leider kollidiert das mit dem System immergrün, aber das ist noch stärker bei der mechanischen Bekämpfung.

    1+
    • Reinhard Seevers sagt

      Ist mir alles klar….mein Beitrag war auch eher als romantisch angehauchter persönlicher Lebensrückblick gemeint. Grins.
      Den Vorschlag vom Feuerdrachen finde ich auch gut…das mit den Schweinchen auf dem Acker. Evtl. gibt es ja eine Zwischenlösung. Ich träume von einer mobilen Einheit, die die Schweine einpfercht, wo die Tiere einen Wetterschutz haben und das ganze Gerät sich sukzessive über die Fläche bewegt. Ähnlich den Hühnermobilen, nur besser…..sähe bestimmt lustig aus. Wäre so eine Art biologischer Grubber…..Und die Menschen könnten sich vor Ort ein Bild vom Schweinchen machen.

      2+
      • Karl Timme sagt

        Schweine einferchen brauchen wir nicht , laufen genug frei herum. Manche Wiese sieht im Frühjahr wie gefräst aus (vorallem nach der letzjährigen Eichelmast).

        3+
      • firedragon sagt

        Herr Seevers,
        der „Vorschlag“ kam vom fingerphilosoph.
        Ihr mobiler Schweinestall geistert uns auch für die Zukunft im Hinterstübchen herum.
        Es hapert bei uns eben nur am starken Wildschweinbesatz.

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        • Brötchen sagt

          Den Stall schieben die Schweine allein weiter ;). Und übernehmen die Montagearbeiten.

          1+
          • Brötchen sagt

            Jetzt eine seriöse Antwort.
            Der Stall ist nicht das Problem.
            Problem sind die Kosten des Zaunes im Verhältnis zur Besatzdichte.
            Es wird ein doppelter Zaun benötigt und ein Zaun muss fest sein.
            1 ha wären 400 lfdm Zaun.
            Und ein ha ist nichts.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Mir schwebt da eher eine Buchtengröße von max. 14 Schweinen vor, die in einem doppelt gesicherten Gatter-Element mit Abdeckung mit kleinem Elektromotor bewegt, der max. 1m /h fährt…davon 4/ha = 56 Schweine für 4 Tage auf der Fläche. Dann umpferchen….oder so. Die Diebesbanden muss man natürlich irgendwie im Schach halten, keine Ahnung wie evtl. Selbstschussanlagen, Doppelzaun ist ja bereits vorhanden.

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              • Brötchen sagt

                Ja die Idee wäre gut.
                Die Frage ist, welche Vorteile Du Dir davon versprichst.

                Für Mutterboden müßte man mehr Fläche pro Tier rechnen.

                Sagen wir 5 m² pro Tier.
                Dann müßtest Du 70 m² überspannen.
                Untergrabeschutz bräuchte man noch.
                Wasserversorgung und Futter könnte auch mit drauf sein.
                Sagen wir die 70 m² wären wie ein Hühnermobil, dann brauchtest Du 100 Tsd Euro für 14 Tiere, dann kostet der Tierplatz 7000 Euro. Oder Du machst es günstiger, dann reduziert sich das.
                Wäre einen Versuch wert.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Nö, das sehe ich nicht so. Wenn sich das Teil bewegt muss ich keine 5m² haben. Sagen wir mal 2m² pro tier bei einer Buchtengröße von 5,3m x 5,3m ist die Fläche in 5 Stunden wieder frei, das sollte doch funktionieren. Und Untergrabungsschutz kann auch eine seitliche 1m breite, horizontale Abgrenzung sein, umlaufend. Da sich das Teil bewegt, müssen die ziemlich schnell sein, um da durch zu kommen. Was ich mir davon verspreche? Gar nichts, ich habe mir aber schon immer Gedanken über neue Systeme gemacht. Am schwersten ist es aber Menschen zu finden, die sich trauen, Geld in die Hand zu nehmen, und es zu versuchen. Für eine neue Landtechnik ist das einfacher zu generieren.

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                • Brötchen sagt

                  Ja musst Du sehen. Ich denke 2 m² wird zu wenig sein.
                  Müßte man konstruktiv mal drüber nachdenken.
                  Für die Hühnermobile gibt es Fahrgestelle, die verwenden auch nur fertige und da draus eine Fläche/Form ableiten und Gucken was da geht und ab sich das Ding nicht festfährt.
                  Man könnte ja ausklappbare Gitter mit einer Radabstützung konstruieren, meinetwegen auch hydraulisch absenkbar.
                  Technisch ist das alles machbar.
                  Ich hatte so eine Idee schon mal für eine Abnetzung für einen Hühnerauslauf, könnte man ja auch mit einem großen Mast und einer Abspannung machen.
                  Da sind noch viele Ideen gefragt.

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                • fingerphilosoph sagt

                  Lasst das Piggy-Mobil doch patentieren.
                  Was würde schätzungsweise der Prototyp plus Versuchsphase kosten?
                  Wäre gut, wenn das Projekt gleich wissenschaftlich begleitet würde, dann hätte man zuverlässige Daten.

                  3+
            • Ferkelhebamme sagt

              Ja, da würden sich den Wutzen ungeahnte Möglichkeiten eröffnen! 😊 Und ob sie Unkräuter schnabulieren, sei auch mal dahingestellt. Wahrscheinlich alles, nur nicht das, was sie sollen.(Meinem Bekannten sind die Durocs ausgebüxt und haben die Hähnchen im Nachbarstall gefressen). In meinem Blog habe ich mal einen Wochen(!)bericht zusammengefasst, möchte ich euch nicht vorenthalten:
              Vandalismus ist unser täglicher Begleiter. Schweine sind geborene Saboteure: alles was beweglich ist, klappert und klimpert ist wahnsinnig interessant. Da wird solange dran herumgekaspert bis es endlich losgerappelt ist. Dazu gehören vorzugsweise Spaltenanker, womit die Aufstallungen auf dem Boden befestigt sind. In der Folge gehen ganze Trennwände im Stall spazieren. Oder Spielketten, die man dann kunstvoll eingefädelt in den Schlitzen des Bodens findet und garantiert nicht mehr rausbekommt.
              Bei Sauen kommt noch ihre unbändige Kraft dazu und eine Engelsgeduld. So haben die Sauen gerade ihren Scheuerbaum durchgenagt, der aus uralter steinharter Eiche besteht. Die Reste des Stammes haben wir erst Tage später an ganz anderer Stelle im Stall wiedergefunden.
              Am zweiten Scheuerbaum haben die Damen den Spaltenanker losgerappelt und konnten den Baum so als Hebel missbrauchen, um das ganze Bodenelement herauszuhebeln. Um sich dann wie die Lemminge durch eine 30 cm Lücke in den Keller zu stürzen: wohlgemerkt 200 kg Sauen! Gott sei Dank konnten wir sie wohlbehalten bergen.
              Sie schaffen es, selbst massive Eisentore komplett auseinanderzubrechen, wenn es z.B. an der Abruffütterung gefühlt nicht schnell genug geht: mit hungrigen Damen ist nicht zu spassen!
              Auch die Selbstbedienungs-Sauendusche ist ihrem Vandalismus zum Opfer gefallen. Ich hoffe, wir bekommen die überhaupt noch repariert.
              Eine Sau hat dann gerade noch die Tür einer Selbstfangbucht demoliert. Nicht etwa weil sie sich in Panik daraus befreien wollte oder so, sondern weil sie unbedingt da rein wollte!
              Sie hat es geschafft…
              Und wenn man in die Runde fragt, will es natürlich keiner gewesen sein! Man glaubt garnicht, wie unschuldig Schweine gucken können, während neben ihnen alles in Schutt und Asche liegt.

              4+
              • Reinhard Seevers sagt

                Und weil sie so viel Langeweile und freie Energie haben, genau deshalb dürfen sie in Zukunft auf dem Acker grubbern! Das lenkt ab und führt nicht zu Übersprungshandlungen….ist wie bei Kindern. Grins

                1+
              • firedragon sagt

                Schweine sind schon was „Tolles“.
                Wir hatten, bis vor einigen Jahren, Schweine für den Hausgebrauch.
                Eines ist täglich über das Stallmäuerchen gesprungen, raus in den Hof, alles verwüstet, sich die Hundedecke geklaut und sich’s damit im Hof gemütlich gemacht.
                Der Hund saß nebendran und guckte ganz betröppelt.
                Ach, was war das „idyllisch“ 😉

                1+
      • Und wie ist dabei die tägl. ZUNAHME?
        Wer bezahlt die Differenz ? Oder jeder 42 Euro pro kg und dafür nur einmal die Woche Fleisch.
        Könnte man das politisch nicht durchsetzen?
        Man darf die Natur und deren Kreaturen nicht ausnutzen.
        Das kostet Geld, viel Geld, wenn die Öko- und Soziologie in Ordnung bleiben soll.

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  8. bauerhans sagt

    glyphosat kann man nicht ersetzen,wenn man es mit wurzelunkräutern wie Quecke und Distel zu tun hat,aber man benötigt nur 3L pro ha und 3kg SSA mit wenig wasser.

    3+
    • Reinhard Seevers sagt

      Ooch, wir haben in den 70er mit der Rüttelnegge den ganzen Tag kreuz und quer die Quecke rausgeholt, aufgeladen und verbrannt….Opa ist ständig eingeschlafen aufgrund dieser Monotonie des Handelns. So sind etliche verqueckte Flächen von Vorpächtern sauber geworden…ganz ohne Glyphosat.

      2+
      • Brötchen sagt

        Ja Du musst den Boden in Bewegung halten und gut ist, wenn Du eine Nase für das Wetter hast, das die Quecken vertrocknen.
        Heute musst Du keine Nase für das Wetter mehr haben.
        Deswegen hat ja auch ein zugewanderter Biobauer aus Brandenburg geklagt, weil es ja oh je in Brandenburg lange Trockenperioden geben kann. Wir sind eben nicht Rheinland, wo es ständig regnet und sich das Wetter mehr ändert.

        2+
      • bauerhans sagt

        früher war alles besser,insbesondere das wetter.
        es wurde geschält und geeggt,dann tief gepflügt mit vorschälern.
        ernten im spätherbst gabs nie,die quecke selten.

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        • Brötchen sagt

          Bauerhans ne war auch nicht besser.
          Ist eben heute eine andere Zeit, kann man nicht vergleichen.

          3+
          • bauerhans sagt

            zum teil kam die wieder,vor allem am vorgewende,wo der pflug einsetzte.
            zwischenfrüchte gabs hier früher nur zu futterzwecken,hauptsächlich steckrüben nach gerste,sodass die anderen flächen bearbeitet werden konnten.
            zu gerste wurde gepflügt,zu steckrüben und zum nachfolgenden hafer auch,also dreimal pflügen in einem jahr.
            mit kalkstickstoff wurde gedüngt,der auch gräser ausschalten konnte.

            0
            • Reinhard Seevers sagt

              Calciumcyanamid, da durfte man beim Ausstreuen keinen Alkohol trinken…..:-)

              1+
              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Calciumcyanamid,?

                Was für ein Gift wendet ihr wieder an?

                Ich habe immer Kalkstickstoff genommen, hört sich irgendwie besser an. 😉

                3+
                • Der Brandenburgbauer sagt

                  Moin, hört sich nicht nur besser an , war auch damals besser. Es war Dünger und Pflanzenschutzmittel in einem. Aber mit etwas “ Vorsicht “ anzuwenden.

                  1+
              • Ehemaliger Landwirt sagt

                Was ich noch sagen wollte, grundsätzlich trinkt man bei der Arbeit keinen Alkohol, es sei denn man ist Winzer, im Keller ist das beruflich notwendig. 😉

                3+
                • firedragon sagt

                  Ehemaliger Landwirt,
                  aber auch nur im Keller, danach darfst du auch nicht mehr auf den Acker

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                • Ehemaliger Landwirt sagt

                  Doch,
                  man darf noch auf den Acker, aber nur zu Fuß wenn man den Führerschein behalten will.
                  Ps: Im Keller wird bei der Weinprobe der Wein wieder ausgespukt, da ist der Alkohol kein Problem.

                  0
                • bauerhans sagt

                  der Claas SF MD hatte unterm sitz nen kasten,da passten die 0,33 bierflaschen rein,die tagsüber geleert wurden.
                  als junge wars meine aufgabe,tagsüber nachschub aus der gefriertruhe zu liefern und abends den kasten unterm sitz zu leeren.
                  bier ist kein alkohol.

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                • Karl Timme sagt

                  Bei den Cabrio-Schleppern und entstprechender Staubentwicklung die nächsten 12 Std nicht ratsam.

                  1+
  9. Brötchen sagt

    Ich habe ja ein neues Auto und habe als Bonus einiges an Technik mit dazu bekommen.
    Tempomat mit Abstandssensor, aktives Spurhaltesystem und automatisches Fernlicht.

    Ich bin schon überrascht, wie gut das funktioniert, vor allem der Tempomat mit Abstandssensor ist eine große Erleichterung beim Fahren. Stresst nicht so. Gut durchdacht und sehr funktionell. Im Prinzip braucht man sich nur an jemand ranhängen, großen Abstand einstellen und man fährt fast allein.

    Deswegen, wie gesagt da wird einiges kommen an Landtechnik.
    Danke für den Artikel!

    1+

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