Jahr: 2017

Der DBV-Präsident und die Medien

Anlässlich einer Veranstaltung des WLV hat Präsident Rukwied die Frage, warum er so selten im Fernsehen zu sehen wäre, im nachfolgenden Video beantwortet. Eure Kommentare bitte… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Schluss mit der bäuerlichen Landwirtschaft!!

In der Süddeutschen Zeitung vom 22. Februar hat Herr Kirchinger (selbständiger Landwirt und akademischer Rat an der Uni Regensburg) einen Artikel verfasst, der mit dem Satz beginnt „Es gibt zu viele Landwirte in Bayern“. Und auch die Anmerkung, dass „eine nachhaltige Agrarpolitik muss das Leitbild der bäuerlichen Landwirtschaft aufgeben“ wird sicherlich bei vielen Widerspruch auslösen. http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-die-maer-vom-bauern-1.3390332 Im folgenden habe ich mal ein paar besonders „kernige“ Sätze herausgeschrieben: Je mehr Landwirte ums Überleben kämpfen, umso intensiver wird Landwirtschaft betrieben Die Förderung der bäuerlichen Landwirtschaft löst keine ökologische Probleme sondern verschärft sie. Die Identität zwischen Arbeit, Familie und Eigentum ist aufgebrochen. Die landwirtschaftlichen Betriebe werden größer, verlieren ihren bäuerlichen Charakter – und sie werden extensiver. …Der Zuchtfortschritt wird …nicht mehr in die Praxis umgesetzt. Eine nachhaltige Agrarpolitik muss … das Leitbild der bäuerlichen Landwirtschaft aufgeben. Sie muss alle Maßnahmen unterlassen, die den Strukturwandel bremsen. Diese Maßnahmen sind teuer, schaden den Landwirten und bringen keinen ökologischen Erfolg. Größere Strukturen sind…auch aus sozialen Gründen geboten. Die Subventionen, die ursprünglich die Existenz der Bauernfamilien sichern sollten, werden mittlerweile verwendet, um die Pacht …

Agrarlobby

Heute braucht ihr mal keine Kommentare schreiben sondern nur euer Kreuzchen machen. Nein, ist noch keine Bundestagswahl. In der Öffentlichkeit und den Medien wird immer wieder von der Agrarlobby gesprochen. Wir möchten nun von Euch wissen, wen ihr alles zu dieser Agrarlobby zählt. Mehrfachantworten sind möglich, aber bitte nur einmal abstimmen, auch wenn ihr mehrere Accounts habt. Und ihr könnt unten auch noch eigene Vorschläge machen. Also alles ganz basisdemokratisch… 🙂 Die Reihenfolge ist übrigens alphabetisch. Wir wollen ja niemanden beeinflussen.   [yop_poll id=“4″]

Leichen pflastern ihren Weg…

Für alle, die auch nach ihrem Tod noch was Gutes tun wollen, hier eine Anzeige, die ich im Zug auf dem dort ausliegenden Fahrplan des Intercity gefunden habe. Dabei dachte ich immer, die Bahn wäre ein sicheres Verkehrsmittel… Und ob es hilft, um in den Himmel zu kommen? Es hat noch niemand berichtet… fragt sich Euer Bauer Willi P.S.: Und falls ihr wirklich nicht wisst, wo ihr euer Vermögen für einen guten Zweck anlegen könnt: unsere Adresse und Kontonummer steht im Impressum 🙂 🙂

Schädliche Subventionen…

Das Umweltbundesamt hat eine Studie gemacht, welche umweltschädlichen Subventionen in Deutschland aus deutschen Steuergelder direkt gezahlt werden. (ohne EU) Auweia, dachte ich, da wird wohl die Landwirtschaft wieder schön eins drüberbekommen. Doch dann war ich verwundert. wer da alles „versorgt“ wird und wie wenig doch eigentlich die Bauern „abbekommen“. Im Bereich Energie  (21,6 Mrd) entfallen rund 6 Mrd. auf die Kostenfreie Zuteilung der CO2-Emissionsberechtigungen, 3,5 Mrd. auf die Privilegierung von Sondervertragskunden bei der Konzessionsabgabe für Strom und 2 Mrd. auf den Spitzenausgleich bei der Ökosteuer für das produzierende Gewerbe. Im Bereich Verkehr (24,1 Mrd.) werden je 7 Mrd. für die Energiesteuervergünstigung für Dieselkraftstoff  (gilt für alle Dieselfahrzeuge!), 5 Mrd. für die Entfernungspauschale, rund 7 Mrd. für die Energiesteuerbefreiung des Kerosin veranschlagt. Die Mehrwertsteuerbefreiung für Internationale Flüge beläuft sich auf rund 3,5 Mrd. Im Bau- und Wohnungswesen (5,9 Mrd.) ist der größte Posten die Eigenheimzulage mit rund 4,8 Mrd. Bausparförderung und Sozialer Wohnungsbau machen jeweils ca. 0,5 Mrd. aus. Der Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei schlägt mit 0,53 Mrd. zu Buche. Davon sind 0,4 Mrd. die …

Garantierter Milchpreis

Davon dürften viele Milcherzeuger träumen: Ein abgesicherter Milchpreis auf 5 Jahre. Folgender Film schildert, wie ein Bauern dieses Ziel erreicht. Mit vertraglich integrierter Produktion und Marketing. Es geht viel, wenn der Lebensmitteleinzelhandel mitspielt. http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/heumilch-milch-molkerei-100.html

Regional

War am Samstag im Supermarkt, um mich über die aktuellen Preise zu informieren. Interessant, dass unter dem Label „Aus der Region“ Kopfsalat aus Belgien zu finden ist. Der Preis für Erdbeeren gilt übrigens für 400 g. Es waren noch 6 Schälchen da. Und die Zucchini sind auch nicht gerade „Schnäppchen“… [huge_it_gallery id=“50“]

Ent-Täuschung…

Nein, das ist kein Schreibfehler. Die Silbe „ent“ beschreibt ja meist einen Zustand, der anschließend nicht mehr besteht. So wie beim „ent-sorgen“. Anschließend hat man (angeblich) mit dem Produkt keine Sorgen mehr. Ich komme auf den Begriff Enttäuschung, weil er meinen gegenwärtigen Gemütszustand recht gut beschreibt. Selten zuvor waren sich alle landwirtschaftlichen Verbände, egal ob DBV, AbL oder BDM in der Ablehnung der Aktion von Frau Hendricks so einig. In allen landwirtschaftlichen Medien war zu lesen, dass dieses Stilmittel abzulehnen sei. In den Tageszeitungen hingegen klang das schon anders. Da war vom „Druck der mächtigen Agrarlobby“ die Rede, die angeblich dazu geführt hätte, dass die Plakataktion gestoppt und Frau Hendricks „in die Knie“ gezwungen wurde. Aber mehr als eine Meldung war das dann auch nicht und wenn man normale Mitbürger fragt, haben die entweder von all dem nichts mitbekommen oder sie sagen „das stimmt doch alles, was da auf den Plakaten steht“. Und nun? Was geschieht jetzt, nachdem sich die Aufregung gelegt hat? Wer ergreift die Initiative? Wer fühlt sich verantwortlich dafür, dass sich etwas …

Anordnung „Veggie-Day“

Frau Hendricks will in den Schlagzeilen bleiben und gleichzeitig eine Vorbildfunktion ausüben. Deshalb hat sie Anweisung gegeben, dass ihren Gästen nur noch vegetarisches Essen angeboten wird. Zudem soll es aus regionalem und ökologischen Anbau stammen. Das berichten heute gleich mehrere Online-Portale. Bei Huffington Post Deutschland kann abgestimmt werden, was man davon hält. Zur Zeit (18.2. um 17:00 Uhr) erklären 79% der abgegebenen Stimmen, dass sie dies für Bevormundung halten. http://www.focus.de/politik/videos/veggie-day-durch-die-hintertuer-fleisch-und-fischverbot-bei-ministerin-hendricks-gaeste-bekommen-nur-vegetarisches_id_6666848.html

Traue keinem CO2-Fußabdruck…

…der nicht nach BEK berechnet ist. Diesen Artikel schrieb uns Ansgar, der Klimaschutzbeauftragter an der LWK Niedersachsen ist: Klimabilanzen für landwirtschaftliche Produkte werden seit geraumer Zeit von verschiedenen Organisationen berechnet. Die Ergebnisse sind nicht vergleichbar und die Berechnungsgrundlagen sind häufig nicht nachzuvollziehen. Zu diesem Ergebnis sind namhafte landwirtschaftliche Organisationen bereits vor fünf Jahren gekommen, als sie sich ihre Klimabilanzen gegenseitig vorgestellt haben. Dabei konnten sie niemanden vorwerfen falsch zu rechnen. Die Ursache liegt in den fehlenden Vorgaben für eine Rechenweise, die zu vergleichbaren Ergebnissen führt. Die landwirtschaftlichen Klimabilanzierer haben deshalb inzwischen gemeinsame Standards entwickelt, deren Anwendung zu vergleichbaren Klimabilanzen führt. Diese sogenannten „Berechnungsstandards für einzelbetriebliche Klimabilanzen“ in der Landwirtschaft, abgekürzt BEK, stehen jetzt frei zugänglich im Internet zur Verfügung. Einfach in Google „KTBL BEK“ eingeben und man gelangt direkt zu der Seite. Neben dem Handbuch mit einer ausführlichen Beschreibung der Herangehensweise bei der Klimabilanzierung ist dort die Parameterdatei mit allen notwendigen Emissionsfaktoren und Begleitwerten zu finden. Außerdem sind dort Berechnungsbeispiele für die Mais-, Milch- und Biogaserzeugung. Im BEK sind die zu berücksichtigenden Treibhausgasquellen und ihre …