Jahr: 2017

Unkrautbekämpfung in Bio-Möhren

Vor der Aussaat ist der Acker zweimal mit einem Gas-Flammgerät befahren worden, um die vorhandenen Unkräuter wegzubrennen. Nach der Aussaat wurde beregnet, trotzdem ist die Bestandesdichte nicht zufriedenstellend. Jetzt sind die jungen Möhrenpflanzen etwa 2 cm groß, etwa gleich groß ist das Unkraut, vor allem Melde. Dies muss jetzt von Hand gezupft werden. Dazu liegen 4 Personen bäuchlings in einem Fahrzeug, dass langsam (geschätzt ca. 1 km/h) vorwärts fährt. Jede Person übernimmt dabei eine Reihe. Zum Zeitpunkt der Aufnahme waren es etwa 30 Grad im Schatten. Da aufgrund der anhaltenden Trockenheit das Feld sicherlich noch einmal beregnet wird, wird auch das Unkrautzupfen nochmals erfolgen müssen. Die Nationalität der Unkrautzupfer ist mir nicht bekannt, ich habe aber eine Vermutung… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Interview: Wer ist der Killer?

Hallo Fred, du betreibst den Honighof in Dötlingen. Erzähle unseren Lesern mal, wer Du bist und was Du so machst. Wie du schon gesagt hast betreibe ich gemeinsam mit meiner Familie den Honighof zu Dötlingen. Der Honighof ist nicht nur eine Imkerei, sondern auch ein Informationszentrum für Biodiversität und Bestäubervitalität. Ich bin also in der glücklichen Lage mein Hobby, Bestäuberinsekten und Imkerei, auch beruflich ausüben zu können. Außerdem bin ich als freier Berater für Bienengesundheit tätig. Wir hören und lesen täglich vom Bienensterben. Gibt es Zahlen, wie sich die Zahl der Bienenvölker weltweit entwickelt hat? Mit dem Schlagwort Bienensterben wird der Bevölkerung von gewissen Gruppen, Verbänden und Parteien suggeriert unsere Europäische Honigbiene sei kurz vor dem Aussterben. Das ist eine klare Falschaussage. Unsere Europäischen Honigbienen sind heute domestizierte Nutztiere. Wie bei allen Nutztieren ist der Bestand stark von der Frage abhängig, ob damit Geld verdient werden kann. Nicht nur Honig, Wachs und andere Bienenprodukte sondern auch die Bestäubungsleitung sind auf dem Weltmarkt zurzeit sehr gefragt. Die Preise dafür steigen stetig. So stieg die Zahl der …

Hallo Herr Plöger…

Herr Plöger kann zwar kein Wetter machen, aber es gibt da etwas, dass er wissen sollte. Und weil wir uns kennen, habe ich ihm einen kurzen Brief geschrieben. …hier meldet sich „Bauer Willi“ wieder mal. Ich hätte eine Bitte, was die Berichterstattung über das Wetter angeht. Wir haben hier im Rheinland eine große Dürre, von der kaum jemand was mitbekommt. Die Monate März bis heute waren extrem trocken, und auch von den Winterniederschlägen ist wenig Vorrat geblieben. Seit Wochen meldet der Wetterbericht den „Durchzug einer Regenfront“ oder „ergiebige Niederschläge“, von denen aber nichts ankommt. Hier bei mir in der Nähe von Köln sind in den Monaten April. Mai und Juni statt der üblichen 180 mm gerade mal 60 mm gefallen und das in der für die Pflanzen wichtigsten Zeit. Die Getreideernte wird daher hier im Gebiet sehr schlecht ausfallen, ich gehe von einer Einbuße zwischen 30 und 50% !! aus. Betroffen ist im Wesentlichen das Gebiet Nordrhein, in Westfalen sieht es etwas besser aus. Der Rest von Deutschland dürfte eine normale Getreide-Ernte einfahren. Vielleicht können Sie dies …

Rundgang im Bio-Mustergarten

Ich war mit Ralf und Sascha in deren Bio-Mustergarten. Sie wollten von mir wissen, was sie hätten anders und vielleicht auch besser machen können. Jetzt konnte ich endlich mal meine Pflanzenbaukenntnissen auspacken. Dieses Video und auch der zweite Teil (folgt später) sind nicht unbedingt für Landwirte gedacht, sondern vor allem für den Hobbygärtner. Wenn man die Kommentare liest, hab ich wohl nicht allzu viel Unsinn erzählt. Aber vielleicht sehen das meine Berufskollegen ja anders.   Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Badelatschen verbieten…

Wenn die Regeln überall gleich gelten, müssten Badelatschen verboten werden. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Artgerechte Menschenhaltung

Das Cosmic Forum for Human Happiness will Trendsetter in Sachen Menschenwohl werden. Wir, die Bewohner des Planeten Alpha Centauri, sind nicht bereit, die katastrophalen Zustände in der irdischen Massenmenschhaltung noch länger hinzunehmen. Das Menschenleid muss ein Ende haben. Ein Blick hinter die Fassade der industriellen Menschenwirtschaft offenbart milliardenfaches Leid! Menschen werden gewaltsam industriebedingten Haltungsformen angepasst. Sie tragen sogenanntes Schuhwerk, was häufig zu Deformationen der Füße und zu Hühneraugen führt. Zähne werden ohne Betäubung repariert oder versiegelt. Fehlstellungen der Zähne werden mit Drahtgestellen gewaltsam korrigiert.   Der Mensch ist ein Lauftier, das natürlicherweise 30 bis 60 Kilometer täglich zurücklegt. Der dem Massenmenschen zugestandene Bewegungsraum beträgt häufig nicht einmal mehr 3 bis 6 Kilometer. Ein Großteil der Menschen verbringt bis zu zwölf Stunden täglich in erzwungener sitzender Lebensweise (Büro, Auto, Wohnzimmer). Bewegungsmangel führt zu Haltungsschäden und Übergewicht.   Der permanente Aufenthalt in künstlich beleuchteten und oftmals überheizten Räumen bringt den natürlichen Biorhythmus der Menschen in der industriellen Massenwirtschaft vollkommen durcheinander. Sie verlieren den natürlichen Tag- und Nachtrhythmus, was zu Schlafstörungen und/oder psychischen Beeinträchtigungen führt.   Die permanente …

Exklusiv und nur für kurze Zeit…

…gibt es bei mir garantiert gentechnikfreies Weizenstroh. Nur auf Vorbestellung, da die Weizenernte noch nicht begonnen hat. Auf Wunsch auch mit selbstgemachtem Zertifikat GtfWs. Da soll mal einer sagen, die Bauern wüssten nicht was der Verbraucher wünscht. Übrigens: bei Lidl gibt es jetzt gentechnikfreies Schweinefleisch… Angebote bitte in die Kommentare schreiben. Preis gilt pro Rundballen ab Feld. Gewicht wird geschätzt. Verladung und Transport muss selbst organisiert werden. Euer Bauer Willi

Selbstversorger

Knapp 100.000 Abonnenten hat der „Selbstversorgerkanal“ auf Youtube. Offensichtlich suchen viele Menschen Tipps, wie sie im eigenen Garten ihre eigenen Lebensmittel erzeugen können. Wenn möglich, in Bio-Qualität. Ich habe mich mit dem Betreiber Ralf über die Idee, die Hintergründe und Motivation unterhalten. Und das er aus der gleichen Gemeinde wie ich stammt, sei nur am Rande erwähnt. Noch einer, der sich um den Kontakt zum Mitbürger kümmert und sein Wissen gerne weitergibt. Und der die Arbeit von uns Landwirten schätzt.  Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen https://www.youtube.com/user/rrhase http://www.neulichimgarten.de

Der Blick von oben

Ich war gestern mit Medienleuten unterwegs, die über die Trockenheit im Rheinland einen Film drehen. Dazu sind wir meiner Genossenschaft „aufs Dach gestiegen“ und haben die schöne Landschaft bewundert. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Im Gänsemarsch durch´s Gemüse…

…ging es neulich für eine Schulklasse unserer örtlichen Grundschule. Nicht ganz einfach, denn die Wege zwischen den verschiedenen Kulturen in unserem Gemüsefeld waren auf den Besuch nicht eingerichtet. Mit dem Erkennen der verschiedenen Früchte klappte das bei Kartoffeln, Zwiebeln, (Zucker)Mais, Tomaten und Bohnen ganz gut. Aber bei Auberginen, Paprika, Kürbissen und Mangold hatten sogar die „Großen“ (Lehrer und Eltern) einige Probleme. Und dann gab es noch Soja, Knoblauch, Süßkartoffeln, Petersilie, Rotkohl und diverse Sorten von Salat. Natürlich durfte jeder auch mal probieren. Dicke Bohnen, Zuckererbsen und Basilikum fanden reißenden Absatz.  Anschließend ging es noch in die Maschinenhalle, aber da ließ die Konzentration nach fast einer Stunde „im Gemüse“ schon nach. Denn die längst fällige Frühstückspause machte sich bemerkbar. Die Kinder haben mir fest versprochen, mir ein Bild vom Besuch im Gemüsegarten zu malen. Ich freue mich schon drauf. Euer Bauer Willi P.S.: Aus Datenschutzgründen habe ich ein Bild gewählt, auf dem möglichst die Gesichter der Kinder nicht zu erkennen sind.