Jahr: 2017

Wir sind alle tierlieb…

Weil wir mit den Rüben (Willi) und den „Ohmaden“ (Alois) genug zu tun haben, es dazu noch recht warm ist (also niemand im Internet unterwegs), wollen wir mal was leicht Verdauliches posten. Denn tierlieb sind wir alle. Ist doch klar, oder? Willi und Alois

Kreiseln…

Alois zeigt spontan seinen „Kreisler“. So nennt man im Allgäu den Heuwender… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Einfach, authentisch, glaubwürdig…

…so präsentiert sich dieser Landwirt, der seine Mitbürger einfach einlädt und mitnimmt auf´s Feld und erklärt was er macht. Natürlich werden auch kritische Fragen gestellt aber er nimmt die Sorgen und Ängste seiner Mitbürger ernst und spricht mit ihnen auf Augenhöhe. Und das kommt an. http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau/bauern-landwirtschaft-image-bauerntag-100.html Was würde wohl passieren, wenn das jetzt alle Landwirte machen würden….Ist ja nicht sonderlich schwierig, das nachzumachen…oder? Euer Bauer Willi

Interview: Bauern und die Medien

Dirk Fisser ist Redakteur der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und schreibt oft über landwirtschaftliche Themen. Nachdem er mich mal interviewt hat und wir gemeinsam in einer Podiumsdiskussion an der Hochschule Osnabrück wieder aufeinander getroffen sind, habe ich ihm jetzt mal in seiner Funktion als Journalist ein paar Fragen gestellt.   Herr Fisser, eines scheinen Bauern und Journalisten gemeinsam zu haben: ihr Ansehen in der Bevölkerung ist nicht sehr hoch. Auch wenn das eine Studie jetzt anders beschreibt, zumindest was die Bauern angeht. Wie fühlen Sie sich eigentlich als „Underdog“ und finden Sie die Kritik an den Medien eigentlich gerecht? Das ist richtig: Journalisten und Landwirte stehen derzeit unter besonderer Beobachtung und besonderem Druck. Journalisten sind es dabei vielleicht eher gewohnt, kritisiert zu werden als Landwirte. Natürlich ist das nicht angenehm, aber es gehört für mich dazu! Es ist nicht meine Aufgabe möglichst vielen Menschen zu gefallen und ihnen nach dem Mund zu reden. Ein Artikel ist immer nur eine Momentaufnahme, auf der ein sehr kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit festgehalten wird. Das ist doch das Wesen des …

Was wäre eigentlich wenn…

… sich Landwirte  und Verarbeiter einig wären und dem Lebensmittelhandel (LEH) sagen würde: „Es reicht“. Und ab sofort die immer neuen Anforderungen, die der LEH stellt, einfach nicht erfüllen würde… Weiter Gen-Soja aus Südamerika verfüttern, weiterhin Kühe in Anbindehaltung halten, weiterhin enthornen und Schwänze kupieren. Auch am Platzbedarf für die Tiere würde sich nichts ändern, alles bliebe so, wie es ist. Keine neuen Investitionen, keine neuen Dokumentationspflichten, keine Qualitätssicherungssysteme mit stundenlangen Audits, keine neuen Label. Einfach mal Pause mit neuen Wünschen. Wer mehr Tierschutz will, wer keine Rückstände in seinen Nahrungsmittel haben möchte, wer nicht möchte, dass Glyphosat eingesetzt wird soll doch ganz konsequent nur noch Bio-Produkte kaufen. Immer. Und alles.  Unverarbeitet, zum Selbermachen. Er kann auch direkt auf dem Bauernhof seiner Wahl einkaufen, wo er den Bauern kennt und ihm vertraut. Denn wo Vertrauen ist, funktioniert auch der Markt. Davon träumt… …euer Bauer Willi

Bio fordern ist nicht schwer – Bio Anbau dagegen sehr

Sascha Singh aus Frechen im Rheinland will es praktisch wissen. Darum hat er die Internet-Seite selfbio.de ins Leben gerufen, die interessierten Menschen dabei hilft ihre eigenen Bio-Lebensmittel zu erzeugen. Unterstützt wird er von einer wachsenden Community, die alle ihr Wissen rund um ihr eigenes Bio-Wissen einbringen. Ich habe Sascha besucht, ihm ein paar Fragen gestellt und mich in seinem Garten umgesehen. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Widerstand zwecklos…?

In Österreich nicht. Da scheint Widerstand Tradition zu haben. Jedenfalls stehen Wirte für ihre Sache ein – und riskieren auch mal Ärger. Und die österreichische Presse amüsiert sich noch darüber. Was sagt man dazu? http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Tierschuetzer-scheiterten-an-Ebenseer-Jausenstation;art71,2609878

Initiative Tierwohl ist clever…

Mitschnitt der Diskussion. Hier: Statement von Dr. Bettina Hartwig, BMEL zum Thema der Tierwohl-Initiative. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Biologische Waffen…

…in meinen Zuckerrüben. Weil es immer noch nicht geregnet hat, bin ich gerade dabei, Schosser-Rüben (Rüben sind zweijährig und blühen normalerweise erst im zweiten Jahr, woran sich aber nicht alle halten) aus dem Feld zu entfernen. Aus den Vorjahren sind auch noch ein paar Kartoffelknollen übrig geblieben, die gekeimt sind und jetzt als ausgewachsene Pflanzen zwischen den Rüben stehen. Die hacke ich aber nicht weg, denn erstens ist mir das zu mühsam und zweitens machen sich gerade fleißige Helfer darüber her, die das Kartoffellaub innerhalb weniger Tage bis auf das Gerippe herunterfressen. Es sind die Larven des Kartoffelkäfers, der in Kulturkartoffeln natürlich unerwünscht sind, hier aber gute Dienste leisten. In diesem Falle wird also aus dem Schädling ein Nützling, quasi eine „biologische Waffe“ um meine Zuckerrüben frei von Kartoffeln zu bekommen. Wollte ich euch mal zeigen. Auf eure Bemerkungen bin ich gespannt. Kann mir schon denken, was da jetzt so kommt … 🙂 Euer Bauer Willi