Alle Artikel in: Bauer Willi

Mit Mut und Ideen…

…kann man auch in der Landwirtschaft Geld verdienen. Das beweist Familie Bruns vom Hof Butendiek in Seefeld nördlich von Bremen, wo ich zu Gast sein durfte. Mit ein paar Kühen und Hektar hat er angefangen, heute werden rund 150 Kühe gemolken und fast die gesamte Milch über die eigene Hofkäserei vermarktet. Neben Verkaufswagen, die in der Region vermarkten, geht heute eine große Käsevielfalt auch nach Berlin, Köln und München. Herr Bruns, einer der Chefs (da sind auch noch seine Frau und die Kinder!) hat mir ein paar Fragen beantwortet. Am Anfang geht es noch etwas holprig los, aber dann kommt er richtig in Fahrt. Der Mann ist ein richtiger Unternehmer!! Schaut selbst… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Und hier der Link zu der Homepage: http://www.hof-butendiek.de/ Euer Bauer Willi [huge_it_gallery id=“53″]    

Ende der Glypho-Phobie?

Die ECHA (Europäische Chemikalien-Agentur) hat kürzlich mitgeteilt, dass aufgrund der verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse der Wirkstoff Glyphosat nicht die Kriterien erfüllt, um als krebserregend, mutagen oder fortpflanzungsschädigend eingestuft zu werden. Zum gleichen Ergebnis waren vorher schon die EFSA, das BfR und die Arbeitsgruppe JMPR der WHO gekommen. Die IARC, die ebenfalls zur WHO gehört, hat es dagegen als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Die IARC überprüft jedoch nicht das Risiko, sondern nur die potentielle Gefahr und hat daher unter anderem auch Wurst, Alkohol und Feinstaub als sicher krebserregend bewertet. Um einen anderen Vergleich heranzuziehen: Haie sind potentiell gefährlich  wie wir von tödlichen Hai-Unfällen nicht nur in der Karibik wissen. Und obwohl auch in der Nordsee Haie leben, ist es kein Risiko, wegen der dort lebenden Haie in der Nordsee zu baden. Im Video seht ihr meine – wie immer unmaßgebliche – Meinung zu diesem Themenkomplex. Fazit: Es wäre für uns Landwirte gut, wenn sich jetzt die Entscheidungsträger – allem voran die Politik – endlich zu einer einheitlichen Entscheidung durchringen würden und die neu gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse dabei berücksichtigt würden. Ich persönlich könnte auch …

Erreger-Tourismus

Darüber redet kaum einer: unsere Mobilität bringt auch neue Krankheiten nach Europa. Gelbrost war in den vergangenen zwei Jahren schon zunehmend zu beobachten und Schwarzrost bisher bei uns kaum bekannt. Ein lesenswerter Artikel, auch für Bürger und Konsumenten… http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/der-schwarzrost-bedroht-die-weizenernte-in-europa-was-ist-die-ursache-14912444.html

Es gibt kein Nullrisiko…

Und wir fürchten uns vor den falschen Dingen. So auch vor Glyphosat. Und warum mehr Hygiene beim Kochen viele echte Risiken senken könnten. Ein lesenswertes Interview mit dem Präsidenten des Bundesinstitutes für Risikoforschung. http://www.nrz.de/leben/risikoforscher-wovor-wir-uns-wirklich-fuerchten-sollten-id209872741.html

Feldbegehung am 12. März 2017

Vor genau einem Jahr, am zweiten Sonntag im März, haben wir die erste Feldbegehung 2016 gemacht. Jetzt wollen wir uns anschauen, wie unser Weizen, Raps und die Zwischenfrüchte in diesem Jahr aussehen. Mein Fazit: im letzten Jahr war das Wachstum ein wenig weiter. Aber schaut selbst und vielleicht zeigt ihr uns, wie es bei euch aussieht. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Bauernhöfe oder Agrarfabriken?

Ein Gastartikel von Prof. Dr. Alfons Balmann, der am Leibniz-Institut für Agrarentwicklung (IAMO) in Halle forscht und uns seinen IAMO Policy Brief „Bauernhöfe oder Agrarfabriken“ (PDF) zusammengefasst hat. Alfons Balmann ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des BMEL. Thesen zur Überwindung gesellschaftlicher Kritik an der konventionellen Landwirtschaft Die Vernachlässigung von Tier- und Umweltschutzproblemen heutiger landwirtschaftlicher Produktionsweisen führte zu einer Entfremdung zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft sowie dem Verlust an Deutungshoheit über landwirtschaftliche Fragen. Der erforderliche Korrekturbedarf in der Produktion ist teuer, benötigt erhebliche Innovationen und lässt sich wohl nur von einem Teil der heutigen landwirtschaftlichen Betriebe bzw. Unternehmen bewältigen. Im Ergebnis führen die notwendigen Anpassungen vermutlich zu Strukturen, die derzeit als industrielle Landwirtschaft verstanden werden. Bereits heute erfolgt der Großteil der deutschen Agrarproduktion nach industriellen Prinzipien. Kennzeichen sind die ausgeprägte Arbeitsteilung, hohe Kapitalintensität sowie die zunehmende Dominanz von Fremdkapital, Fremdarbeitskräften und Pachtflächen. Den scheinbaren Widerspruch zwischen weiterem Strukturwandel und höheren Tier- und Umweltstandards kann die Landwirtschaft gegenüber der Gesellschaft nur auflösen, wenn sie aktiv gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Es geht nicht um Bauernhöfe oder Agrarfabriken, sondern darum, dass …

Sich selbst auf den Weg machen…

Warum auf andere warten? Das haben sich die Junglandwirte im Raum Stade gefragt und ein tolles Video produziert. Sie zeigen darin ihre tägliche Arbeit auf dem Feld, im Stall oder auch in den Obstplantagen,  von denen es dort einige gibt. Richtig sympathisch gemacht, weil sie einfach den Alltag zeigen. So geht´s. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Nitrat und Glyphosat – ran an die Presse

Genervt durch die Meldungen über Nitrat und Glyphosat im Wasser hat ein hat ein Landwirt in Ostfriesland letztes Jahr sein Drainagewasser von der LUFA auf diese beiden Stoffe hin untersuchen lassen. Das Ergebnis war mehr als erfreulich; in der ersten Probe vom 24.02.2016 wurde folgendes festgestellt: NO3-N 6,84 mg/l DIN EN ISO 13395 D28 NO3 30,28 mg/l DIN EN ISO 13395 D28 Glyphosat < 0,050 µg/l DIN 38407, F 36 AMPA < 0,050 µg/l DIN 38407, F 36   Die zweite Probe , am 25.05 wurde im Beisein der lokalen Presse gezogen. Ein durchaus mutiger Schritt, denn das Ergebnis war nicht vorhersehbar. Es brachte diese Werte zu Tage: NO3-N 3,32 mg/l DIN EN ISO 13395 D28 NO3 14,70 mg/l DIN EN ISO 13395 D28 Glyphosat < 0,050 µg/l DIN 38407, F 36 AMPA < 0,050 µg/l DIN 38407, F 36 Der gesetzlich festgeschriebene Nitrathöchstwert für Trinkwasser liegt bei 50 mg/l, Glyphosat und das Abbaumetabolit AMPA waren nicht nachweisbar! Die Drainage lag in etwa 1m Tiefe, 4 Wochen vor der 2. Probenahme wurde vor der Aussaat …