Bauer Willi
Kommentare 59

Gentechnik-Kennzeichnung in Holland

Eine korrekte Kennzeichung von Gentechnik ist in den Niederlanden kein Problem. Hier am Beispiel Sojaöl. Warum wird das in Deutschland nicht gemacht?

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59 Kommentare

  1. Friedrich sagt

    Ja in Sachen Gentechnik haben die GRÜNEN und die NGOs ganze Arbeit geleistet. Die haben den Deutschen soviel Angst gemacht , daß keine sachliche Diskussion mehr möglich ist. Hier in Deutschland wird es abgelehnt und auf Auslandsreisen gegessen und nicht drüber nachgedacht. Da wird die ” Germanangst ” voll ausgenutzt. Wenn es aber um gesundheitliche oder medizinische Fortschritte mit der Gentechnik geht , nimmt man es im Allgemeinen gerne an . Das ist doch krank oder ? Für mich ist bei den Pflanzen die Gentechnik schnelleres Züchten. Dauerte die Neuzüchtung einer Sorte vor langer Zeit 30 Jahre , heute ca . 8 – 12 Jahre , dann geht das mit Gentechnik eben in der halben Zeit. Das Ergebnis ist ja das gleiche. Bestimmte Erbeigenschaften der Pflanze werden geändert. Also mehr Ertrag , Krankheitsresistenz oder ä.. Auch geht es um Lizenzen , da es ein Sortenschutzrecht nur in Europa gibt. Eine Lizenz ist weltweit geschützt. Ein Greenpaesgründer ist ausgetreten , weil er es nicht verantworten konnte, in Reis ein bestimmtes Gen einzupflanzen , damit jährlich viele 10.000 Kinder nicht mehr blind geboren werden. Gentechnik soll auch helfen weniger chem. Pflanzenschutz einzusetzen.
    Es gibt , wie immer, zwei Seiten der Medaille. Hier gilt es abzuwägen ?!

  2. Martin Grube sagt

    Ich werde wohl dies Jahr auf gentechnikfrei umstellen (müssen…).
    Unsere Molkerei ist eher klein 185Mill.kg Milch 204 Milcherzeuger. Liegt im schönen Norden. Verkauft einen Teil seiner Quarks ( ist das die richtige Mehrzahl von Quark?) auch im Süden Deutschlands. Da man mit Mühe etablierte Eigenmarken nicht angreifbar machen will, sollen ab Oktober 45-50Mill.kg Milch das VLOG Siegel erhalten. Und langfristig 1-2Jahre die ganze Milchmenge umstellen, da doppelte Erfassung teuer ist. Ich kann fast zur Molkerei gucken, daher werde ich wohl auch schon beim ersten Rutsch mit dabei sein.

    • Andreas Schmid sagt

      Ich habe auch VLOG, ist halt eine Bürokratiesache. Wenn du eine Kuh kaufst, brauchst du vom Vorbesitzer eine gentechnikfütterungsfreibescheinigung oder du melkst sie ein viertel Jahr extra. In Österreich reichen meines Wissens zwei Wochen. Papier ist ………….., heist es so schön.

    • Martin Gork sagt

      Wenn er wollte, dann nutzt er einen seiner 20 weiteren Nicks.

      Ich freu mich schon auf Mönch Müller 🙂

      • Stadtmensch sagt

        Ich glaube er lässt sich zu leicht provozieren und in unserer verwalteten Welt wartet ein Heer von Anwälten nur darauf, resultierende Emotionen in ein “sachliches” Korsett zu zwingen. Hat auch Vorteile: früher hat man(n) sich duelliert. Der Frust wird dadurch nicht geringer und verteilt sich fein in der Gesellschaft. Von diesem Missstand leben wiederum die Psychiater. Alles ist Bruttosozialprodukt alles ist Wachstum 🙂

      • Ehemaliger Landwirt sagt

        Woher wollen sie wissen, dass der Biobauer gesperrt ist?

        Ist ihr Name zufällig Andreas Fendt?

        • Zenzi sagt

          Ja ihr schreibt doch schon seit ein paar Tagen, dass da jemand gesperrt ist. Auch noch mit dem Namen “Fendt”. Ist ja allerhand. Ist der mit dem Traktor verwandt oder verschwägert?

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Ich habe gefragt ob sie Andreas Fendt sind, habe nicht behauptet, dass der BIOfendt gesperrt ist.
            Ob der mit einem Traktor verwandt oder verschwägert ist, müssen sie eigentlich besser wissen.

            • Zenzi sagt

              …”Ob der mit einem Traktor verwandt oder verschwägert ist, müssen sie eigentlich besser wissen.”
              So`n Quatsch.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            “Auch noch mit dem Namen „Fendt“. Ist ja allerhand. Ist der mit dem Traktor verwandt oder verschwägert?”

            So`n Quatsch.

        • rebecca sagt

          Sperren ist bei Trollen möglicherweise eine Lösung. Nicht bei Menschen die interessante Meinungen haben, aber gelegentlich mal über die Stränge schlagen.

          Insgesamt ein Armutszeugnis für euch.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Schlimm,

            wenn die Mutter Theresa der Landwirtschaft in vielen Foren gesperrt ist, gell? 😉

            Aus Erfahrung weiß ich, dass “interessante” Meinungen entsprechend verpackt werden müssen um sich Gehör zu verschaffen. Möglicherweise ist dem Herrn diese Fähigkeit abhanden gekommen.
            Niemand weiß was genaues.:-)

            Wo ist eigentlich der andere Biobauer? Urlaub?

            • rebecca sagt

              Schlimm, vielleicht weniger. Unproduktiv. würde ich eher meinen. Sagt auch einiges über die Betreiber der Foren aus.
              Der postulierte Wunsch nach “Dialog” ist offenbar doch nicht so ausgeprägt wenn es Meinungskollisionen gibt.

              Ansonsten, interessante Meinungen so verpacken das sie “gehört” werden können aber viele andere auch nicht. Auch die, die so gerne aussperren. Andernfallls wäre das Gejammer über die pösen NGO die mit ihren Kampagnen so erfolgreich die Stimmung beeinflussen nicht ständig so präsent.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              NGOs sind eigentlich nichts anderes als „Lobby-Buden“ wie etwa auch die großen Unternehmerverbände. „Dass die regelmäßig Kontakt zu Abgeordneten, Ministern und Staatssekretären haben, gilt vielen als Skandal. Wenn eine Naturschutzorganisation in einer Ausschussanhörung ihren Senf zu irgendwelchen Grenzwerten abgeben will, stört das hingegen niemanden“.
              Das Eigeninteresse der NGOs liegt meiner Meinung nach zunächst darin, sich selbst am Leben zu halten. Und wenn es eben keine Skandale gibt, müsse man halt nachhelfen und die Lage dramatisieren.

              Dass der Lobbyismus der NGOs im Gegensatz zum Lobbyismus von Unternehmen mit Heiligenschein daherkommt und auch so wahrgenommen wird, hat mit Ressentiment zu tun. „Der antikapitalistische Affekt funktioniert immer und wird von den Mahnern und Warnern virtuos bedient. Während wir immer älter werden, die Gewässer immer sauberer, die Luft immer besser, während es in diesem Land unter normalen Umständen unmöglich ist, in einen Zustand ernährungsbedingten Mangels zu geraten, erzählen uns Greenpeace & Co. das glatte Gegenteil”.

              “Für sie und ihr Geschäftsmodell, das ihnen ihre Existenz sichert, ist es stets kurz vor 12 und der ganze Laden dem Untergang geweiht. Es interessiert sie nicht, dass bis heute keine einzige Studie ergeben hat, dass Gentechnik gefährlich ist. Warum auch? Wenn mal wieder ein Versuchsfeld mit Genpflanzen zerstört wird, sieht das kaum einer als kriminellen Akt, sondern als Tat des Widerstands.“

            • rebecca sagt

              Mag alles sein. Trotzdem sind die in ihrer Öffentlichkeitsarbeit um Längen erfolgreicher.

            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Stimmt,
              der deutsche Bürger will nicht hören wie Gut es ihm geht,
              nein der deutsche Bürger besucht ferne Länder und jammert denen vor, wie es ihm angeblich schlecht geht. 🙁

              Da bekommt selbst die alleinerziehende Mutter von 15 Kindern im afrikanischen Busch Tränen in den Augen.

  3. bauerhans sagt

    schweinefleisch,das von schweinen stammt,die mit gvo-soja gefüttert wurden,muss nicht gekennzeichnet sein.
    ergänzungsfutter für ferkel war deklariert: enthält gvo-soja.

    • Schweinebauer Piet sagt

      Wenn das drauf stünde, würden GentechnikGegner nachher Gentechnik gute finden.

      • Martin Gork sagt

        Steht sogar auf Pferdefutter.
        Wenn die jungen Damen ihr Mash füttern, dann enthält es meist einen Anteil an Sojaschrot aus gentechnisch verändertem Soja.

    • Schmeckt gut sagt

      Mmmmh. Darf ich mal laut lachen. Einige nehmen es sicher ernst, aber was ist mit naturidentischen Aromastoffen, das schon beschriebene Lab…? Oder gelten Mindestanteile???
      Und es gibt bei vielen Zutaten kaum Ersatzstoofe – oder extrem teuer. Alles natürlich bezogen auf die Lebensmittelverarbeitung, nicht die sogenannte Urproduktion.

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