Alle Artikel in: Bauer Willi

Fäkalien-Einleitung in die Flüsse

Kein besonders „appetitliches“ Thema, zumal nicht bei der Hitze. In Magdeburg sorgt gerade ein fast nicht zu glaubender Fall von wissentlicher Umweltverschmutzung für Aufregung. Bei einem Starkregen wurden städtische Abwässer verdünnt in die Elbe eingeleitet. Das im nachfolgenden Link zu sehende Video ist nicht nur eklig, sondern gefährdet die Gesundheit und bringt unkontrolliert Nährstofffrachten in die Umwelt. Aussage der Behörde: „Das war schon immer so und ist normal.“ https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/magdeburg/abwasser-in-elbe-100.html Wem dieses Verhalten im wahrsten Sinne des Wortes „stinkt“, kann dazu eine Online-Petition unterschreiben. Die findet ihr hier: https://www.openpetition.de/petition/online/kanalisationen-modernisieren-anstatt-abwaesser-ungeklaert-in-die-fluesse-einzuleiten?fbclid=IwAR2XAP_Z_YGl5kp8CxK7gk3Ytq3F79IKNEoCBHvZF4UEhaOFMGb9ioQppiQ    

Das Grünland vertrocknet

Dürre 2019 – wie soll das weitergehen?

Ich habe gerade im Garten den Regner umgestellt. Damit der Rasen und die Pflanzen, die Mutter gesetzt hat, nicht ganz „verrecken“. Schon wieder, wie 2018. Und die Trockenheit ist ja nicht nur in der Köln-Aachener Bucht so. Im nachfolgenden Link ist zu sehen, wie weit die Trockenheit nach unten reicht. Daran ändern auch die 5 mm von Samstag nicht viel. https://www.ufz.de/index.php?de=37937 Irgendwie erinnert mich das an das vergangene Jahr. Und wie sollte es auch anders sein, sind die Erklärungen die gleichen wie im Vorjahr. Der Wettermann Sven Plöger hat das kürzlich in „hart aber fair“ geschildert. Sinngemäß sagte er „Weil der Temperaturunterschied zwischen den Polen und dem Äquator immer geringer wird, bleiben die Hoch´s und Tief´s länger ortsstabil liegen“. Und auch hier ist es noch mal anschaulich erklärt: https://www.scinexx.de/dossierartikel/blockade-im-luftraum/  Der Artikel wurde am 3. August 2018 veröffentlicht. Er liest sich aber fast so, als wäre er aktuell. Natürlich gilt das nicht nur für Hochdruckgebiete, es kann also auch Jahre geben, in denen es den ganzen Sommer lang nur regnet, weil sich ein Tiefdruckgebiet festsetzt. Auch …

Bericht vom Acker: Bienenweide am 20. Juli 2019 (Video)

Ich bin wieder mal an unsere Bienenweide gegangen und habe mir angesehen, wie sich der letzte Saattermin entwickelt hat. Er ist etwas dünner geraten, aber die Pflanzenvielfalt ist größer geworden. Das kann man (hoffentlich) im Video so einigermaßen sehen. Jetzt blüht auch der Buchweizen, der bei den ersten Saatterminen eher unterdrückt wurde. Auch das Ramtillkraut steht jetzt besser da. Und Malven, Kornblumen und andere sind auch reichlich da. Die Insekten freut es, weil jetzt, im Juli, das Nahrungsangebot eher knapp ist. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren    

Die grüne Stunde…(Podcast)

Ein Podcast von einer Stunde! 60 Minuten also. Das ist was für eine Autofahrt, für ein Wochenende oder einfach nebenher bei der Arbeit. Jonathan Grün hat einen Blog und wollte dies und das von mir wissen. Das ist dabei herausgekommen: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Düngung: wie viel weniger geht noch?

Ich habe mir mal die Zahlen „meiner“ Genossenschaft hier im Zentrum der Köln-Aachener Bucht besorgt. Sie hat 1.100 Mitglieder und noch mehr Kunden, meist alles Ackerbaubetriebe mit Zuckerrüben, Raps, Kartoffeln und Getreide, manche auch mit Gemüsebau. Die Viehhaltung spielt keine große Rolle mehr, und wenn, dann sind es meist Betriebe mit Reitpferden. Das landwirtschaftliche Wirtschaftsjahr endet am 30.6. und so sind auch die Mengen, die in diesem Frühjahr 2019 gedüngt wurden, erfasst. Was ist passiert? Stickstoffdünger sind mit ca. 29.000 t die größte Gruppe der Mineraldünger. Seit dem Wirtschaftsjahr 13/14 ist der Einsatz der „großen“ Stickstoffdünger KAS (Kalkammonsalpeter) und AHL (Ammon-Nitrat-Lösung) um fast 25% zurückgegangen. Die sonstigen Stickstoffdünger sind meist Spezialprodukte und in der Aufstellung nicht aufgeführt, weil sie mengenmäßig keine Rolle spielen. Beim Kalidünger ist der Rückgang mit 40% noch deutlicher. Hier werden heute statt 5.800 nur noch rund 3.500 t verkauft. Noch gravierender ist es beim Phosphor-Dünger: Hier beträgt der Rückgang über 50%! Im Wirtschaftsjahr 18/19 lag der Verkauf erstmals unter 1.000 t. Das ist so gut wie nichts. Ich habe mir nicht die …

Darf die „Wirtschaftswoche“ das so schreiben?

Ist die „Wirtschaftswoche“ nach rechts gerückt? Oder drückt der Artikel nur „das gesunde Volksempfinden“ aus? Aber urteilt selbst… https://www.wiwo.de/politik/deutschland/balzli-direkt-doppelmoral-ist-giftiger-als-co2/24578884.html Und nochmals zur Klarstellung: Nein, es ist nicht mein Möhrenfeld…Das habe ich schon hundertmal gesagt, aber es wird immer noch falsch zitiert. In eigener Sache: Mit dem Freischalten von Kommentaren kann es etwas dauern, weil ich jetzt viel draußen bin. Meist mache ich das morgens gegen 8 Uhr, dann in der Mittagspause und dann erst wieder abends. Also etwas Geduld, wenn der Kommentar nicht sofort erscheint. Gerade wenn Links dabei sind, muss die Freischaltung von Hand erfolgen. Danke für euer Verständnis. Willi    

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag

Auch Politiker(ínnen) sind Menschen. Deshalb sollten wir das Menschliche nicht vergessen, auch wenn man politisch anderer Meinung ist. Deshalb, liebe Frau Merkel, alles Gute zum 65. Geburtstag! Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren  

Die Bauern sind schuld!

Vor 9.000 Jahre lebten auf dieser Erde 5 Millionen Menschen. Ja, ihr habt richtig gelesen: fünf Millionen! https://science-at-home.de/wiki/index.php/Bev%c3%b6lkerungsentwicklung_seit_10.000_v._Chr. Ziemlich genau in dieser Zeit, also 7.000 Jahre vor Chr. wurde im fruchtbaren Halbmond von findigen Menschen Ackerbau und Viehzucht erfunden.   https://de.wikipedia.org/wiki/Fruchtbarer_Halbmond Bis dahin zogen sie als Nomaden durch´s Land und lebten als Jäger und Sammler von dem, was die Natur so hergab. Gab die Natur mal nichts her, verhungerten sie. Das hat die Natur so geregelt: kein Fressen, kein Leben. Die Population regelt sich ganz von alleine. Und noch ein Gesetz kennt die Natur: „survival of the fittest“. Der am besten Angepasste überlebt. Das hat Charles Darwin damals auf seinen Reisen herausgefunden und dem  ist bis heute wissenschaftlich nicht widersprochen worden. Ein paar findige Vorfahren fanden dann heraus, dass man die besten Körner auch gezielt aussäen konnte und so einfacher zu Nahrung kam. Und sie stellten fest, dass bestimmte Elterntieren robustere Nachkommen hervorbrachten, die mehr Fleisch und Milch gaben. Wenn man sie auch noch fütterte, wurde es noch mehr. Mein Ururururururururur-Großvater (ich hoffe, ich habe genügend „ur“ …

Polizei veröffentlicht Luftbildaufnahme

Bildquelle: Focus.de Am 12.7.2019 wurde ein Video der Polizei Aachen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, in dem Bilder zu sehen sind, die von einem Polizeihubschrauber aufgenommen wurden. Es handelt sich um einen Ausschnitt eines Videos, dass im Landtag NRW gezeigt wurde. Bei dem in Titel genannten Maisfeld handelt es sich allerdings um Möhren, die einer benachbarten Landwirtin gehören. Einige Medien hatten dies falsch dargestellt, was einen Shitstorm ausgelöst hatte. https://www.focus.de/politik/deutschland/ansturm-auf-tagebau-garzweiler-video-aufgetaucht-hier-zertrampeln-klima-aktivisten-maisfeld-und-ueberrennen-polizisten_id_10921870.html Von den Klima-Demonstranten wurde angeführt, dass das Ausweichen auf die Felder durch den Druck der Polizei notwendig wurde. Dies lässt sich durch die Aufnahmen allerdings nicht eindeutig belegen. Mittlerweile haben die Organisatoren der Demonstration Kontakt zu den betroffenen Bauern aufgenommen. Nach vorliegenden Informationen sollen die Entschädigungen mit Bargeld erfolgen, was einige Landwirte aber abgelehnt haben. Sie erwarten eine Überweisung. Hier ein ähnliches Video auf Youtube, das unter anderem zeigt, wie in breiter Front ein Weizenfeld durchquert wird, statt die Fahrgassen zu benutzen. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei …