Parkinson…
Krankheiten sind kein leichtes Thema. Parkinson ist in Frankreich wohl schon seit längerem als Berufskrankheit anerkannt und soll jetzt auch in Deutschland als solche anerkannt werden. Als eine der Ursachen werden Pflanzenschutzmittel („Pestizide“) ausgemacht. Hauptrisikofaktor ist laut AOK aber das Alter. https://www.aok.de/pp/gg/praevention/parkinson-pestizide-berufskrankheit/ Das Arbeitsministerium schreibt dazu: Die Voraussetzungen der neuen Berufskrankheit sind: Diagnostiziertes primäres Parkinson-Syndrom ohne sekundäre Genese (das heißt, die Erkrankung darf nicht Folge einer anderen Grunderkrankung sein), Erfüllung des Dosismaßes von mindestens 100 trendkorrigierten Anwendungstagen mit Stoffen aus einer der drei Funktionsgruppen der Pestizide (Herbizide oder Fungizide oder Insektizide) durch eigene Anwendung. https://bmas.de/DE/Soziales/Gesetzliche-Unfallversicherung/Aktuelles-aus-dem-Berufskrankheitenrecht/empfehlung-berufskrankheit-parkinson-syndrom-durch-pestizide.html? 100 Anwendungstage kommen in unserem Betrieb nicht zusammen, können aber natürlich für Lohnunternehmer schon erreicht werden. Interessant ist das Interview mit einem Arbeitsmediziner, der erläutert, warum Deutschland erst jetzt reagiert. https://www.ukaachen.de/alle-beitraege-aus-news/news/medientipp-pestizide-verursachen-parkinson-interview-mit-prof-thomas-kraus-zur-anerkennung-einer-neuen-berufskrankheit-bei-landwirten-1/ Wie gesagt, ein schwieriges Thema und es würde mich nicht wundern, wenn es dazu wenig Kommentare geben würde…










