Bauer Willi
Kommentare 62

„Westfernsehen“ – aus dem Süden

Die NZZ schreibt häufig über Themen, die so in den deutschen Medien nicht zu lesen sind. Und die Redakteure der NZZ analysieren als Schweizer anders, als es unsere Journalisten tun, die häufig eine bestimmte politische Linie vertreten. Das dürfte auch der Grund sein, warum bestimmte Medien die NZZ als “rechts” verorten.

Im nachfolgenden Artikel wird analysiert, wie sich das Machtgefüge durdch die Europawahl ändern könnte und warum die etablierten Parteien den Grund dazu liefern.

https://www.nzz.ch/meinung/populismus-und-eu-politik-wie-der-waehlerwille-das-machtgefuege-verschiebt-ld.1832819

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62 Kommentare

  1. Thomas Wörle sagt

    Wolf Lützen die Realität wird auch Sie einholen links grüne Politik funktioniert nur mit dem Geld der anderen Träumen sie weiter .

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    • Bauer Fritz sagt

      “Das Problem des Sozialismus ist, dass dir irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht.”
      (Margaret Thatcher, 1976)

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      • Wolf Lützen sagt

        Wenn irgendjemand der britischen Gesellschaft massiv geschadet hat, dann wohl doch die sog. eiserne Lady mit ihrer zutiefst unsozialen Politik!

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        • Bauer Fritz sagt

          Ein bißchen Nachhilfe zu ihrem verschrobenem Weltbild:
          VOR Thatchers Amtsantritt war Anfang 1977 der britische Schatzkanzler Denis Healey (LABOUR-Partei) gezwungen gewesen, zur Vermeidung eines finanziellen Ruins (!!!!) seines Landes harte wirtschaftspolitische Einschränkungen anzukündigen. Die darauffolgenden Streiks (der linken Gewerkschaften) wie eine parteiinterne Kontroverse legten im Winter of Discontent Land wie Regierung über Monate lahm und führten mit zum Wahlsieg Thatchers. (Wikipedia)

          Mit der Privatisierung vieler Staatsunternehmen (etwa der British Telecom, British Petroleum (BP), British Airways) und lokaler Versorgungsunternehmen (Trinkwasserversorgung, Elektrizitätsunternehmen) fand die seit Ende des Zweiten Weltkriegs bestehende Mischwirtschaft ein Ende. Der Einfluss des Staates und die Staatsquote wurden deutlich reduziert. Am Ende der Ära Thatcher waren 40 Firmen mit insgesamt 600.000 Angestellten privatisiert worden. Zudem wurde in großem Umfang Wohnraum privatisiert; war Großbritannien 1979 noch der größte Grundbesitzer Westeuropas gewesen, wurden in den 1980ern mehr als eine Million Sozialwohnungen (oft zu reduzierten Preisen an die Bewohner) verkauft. Als Resultat stieg die Eigennutzung von Immobilien binnen 10 Jahren von 55 Prozent auf 67 Prozent, während das Schatzamt einen Reinerlös von 28 Milliarden Pfund erzielte. Durch die erzielten Erlöse aus Privatisierungen von Firmen und Wohnraum war die Regierung Thatcher in der Lage, die Staatsschulden um 12,5 % zu verringern. Betrug die Staatsverschuldung Großbritanniens 1980 noch 54,1 % des Bruttoinlandsprodukts, so sank diese bis 1990 auf 34,7 %.

          Was Jahrzehnte linke Regierungen “zusammenbringen” können sie sich in Berlin anschauen oder in Argentinien.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Ich glaube man kann die angelsächsische Sicht auf die Ökonomie nicht mit unserer vergleichen. Wir schwingen immer zwischen freier und gesteuerter Ökonomie hin und her. Aufgrund unserer Geschichte und der Dauerschuld in Verbindung mit Sozialismus – Erfahrung bleiben wir in einem dauernden Richtungsstreit gefangen. Deshalb ist es ja so wichtig, dass wir uns endlich mit dem eigenen Selbstverständnis beschäftigen. Wer sind wir, wohin wollen wir?
            Was macht uns aus? Staatsverständnis soll aber durch ein übergeordnetes irgendwie definiertes europäisches “WIR” ersetzt werden. Unsere Geschichte steht dem leider im Wege, und man wird uns immer daran erinnern. Deshalb geht doch so viel Geld hinaus in die Welt….

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    • Arnold Krämer sagt

      Wie schnell kann die Entlarvung des Wokismus erfolgen, in breiten Schichten der Bevölkerung ankommen und dort auch zu verändertem Wahlverhalten, der einzig legitimen Art, Verhaltensänderungen im Politikbetrieb zu erzeugen, führen?

      Zum Selbstschutz klinken sich viele Menschen verständlicherweise aus.

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  2. Wolf Lützen sagt

    A.K.: Hier in diesem Blog gibt es Politiker-Schelte
    im Übermaß. Wenn es denn mal Aiwanger trifft
    soll Kritik mit einem Mal unangebracht sein?
    Die örtlichen Gegebenheiten hätten ja wohl am ehesten und vernünftigsten und kostengünstigsten eine Umsiedlung der falsch gebauten Häuser nahegelegt.

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    • Arnold Krämer sagt

      1. … denn mal den Aiwanger trifft,…. Reiner Zufall???
      2. Sie scheinen sich gut in den Örtlichkeiten auszukennen.

      Runter vom hohen Ross, Herr Lützen!

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        • Arnold Krämer sagt

          Fremdwahrnehmung und Selbstwahrnehmung – immer schon ein Problemfeld, Herr Lützen. Und dann noch das Thema Selbstkontrolle und Selbststeuerung!

  3. Wolf Lützen sagt

    Thomas Wörle: Was ein Unfug sondergleichen. Nach dem Kieferboykott des russischen Gases musste ja wohl der Staat eingreifen. Wer sonst?
    Wo gibt es Planwirtschaft?
    Die Industrie läuft dahin, wo es die meiste Knete gibt (USA) oder, wo der größte Markt ist (Chemie- und Autoindustrie USA bzw. China).
    Die Landwirtschaft kaputt? Hat sie sich nicht wieder mal durchgesetzt nach ihrer Schlepper-Show? Keine Stilllegung von Flächen! Dabei eäre sie dringend nötig.

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    • Stadtmensch sagt

      “Keine Stilllegung von Flächen! Dabei eäre sie dringend nötig.”

      Warum ist die Stilllegung von landwirtschaftlichen Produktionsflächen dringend nötig?
      Was soll dann aus den ganzen Beratern, Regulierern sonstigen Bürokraten werden, die sich von der Wertschöpfung ihren Teil über Besteuerung abzweigen?
      Sollen die auch arbeiten gehen? Auch Rohstoffe zu Müll verarbeiten? Mit welcher Energie?
      Mit welchen Rohstoffen? Die Russen haben ja ihre eigene Pipeline gesprengt und unsere transatlantischen Freunde schenken uns nichts; außer Probleme natürlich. Also – was soll werden?

      Irgendwie macht Trollen macht Spaß 🙂

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    • Thomas Bröcker sagt

      Herr Lützen, es gab keinen Kieferboycott … Holz für Bretter vorm Kopf ist reichlich da … es gab einen Abnahmeboycott.

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    • Hauke Jaacks sagt

      Dann können wir ja auch vier Prozent vom Wohnraum eines jeden stilllegen.Das wäre auch gut fürs Klima ,da dort dann keine Energie für zb Heizen verbraucht wird

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    • Christian Bothe sagt

      Wolf Lützen! Stilllegung? Was reden Sie für einen Sch….! Wie wollen Sie mal 9 Milliarden Menschen ernähren? Am besten Sie trollen sich von dannen…

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  4. Thomas Wörle sagt

    Tja die Planwirtschaft wird voran getrieben und die Medien sind gleichgeschaltet. Die Industrie vertrieben die Landwirtschaft abgeschafft und zurück bleibt ein Entwicklungsland mit wenig CO2 Ausstoß aber wirtschaftlich im Arsch.

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    • Wolf Lützen sagt

      T.W., “wirtschaftlich im Arsch”? Nur weil mal kein Wachstum da ist? Gleichgeschaltete Medien? Dann bitte mal nach Russland schauen oder nach Ungarn!

      • Mark sagt

        Diejenigen, die sich für moralisch höherstehend halten, kennen nur eines: mit dem Finger auf andere zeigen. Selbstkritik ist denen fremd. Dabei gäbes es da am meisten aufzuräumen…..

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      • Arnold Krämer sagt

        Herr Lützen, Sie sollten, anstatt hier als “einsamer” Kämpfer gegen, ja, gegen was auch immer? Ihre Zeit nutzen, um zu neuen Erkenntnissen zu kommen. Ich empfehle Ihnen dazu folgende Bücher:
        1. “Im Moralgefängnis-Spaltung verstehen und überwinden” von Michael Andrick
        2. “Verachtung nach unten – Wie eine Moralelite die Bürgergesellschaft bedroht….” von Alexander Wendt

        Und noch ein Hinweis:
        Landwirte haben (oft mehr als andere, weil sie traditionell in einem komplexem Umfeld arbeiten und leben) ein feines Gespür für Fehlentwicklungen. Ich maße mir diesen Hinweis an, weil ich jahrzehntelang mit ihnen und ihren Familien zu tun hatte.

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        • Wolf Lützen sagt

          Hallo A.K.: Um das Pferd von hinten aufzuzäumen: Das feine Gespür für Fehlententwicklungen vermag ich in diesem Blog
          nicht wahr zu nehmen. Ich sehe vielmehr eine heftige Neigung zur Übertreibung und zu einer überzogenen Polemik.
          Zu Alexander Wendt: Sein Vortrag vor der AFD-Fraktion war langweilig bis nichtssagend. Seine Behauptungen nicht untermauert. Er selbst sagt, dass er bei Focus “halb geschoben” gegangen ist.
          Und wohin ist er gegangen? Das zeigt schon, wo er sich darstellt: bei der AFD. Seine Freunde:
          tichys Einblick, achgut, Henrik M Broder, Matussek, der Monat, Don Alphonso, reitschuster,
          Schupelius, samt und sonders publizistische Radaubrüder und Delegitimierer.
          Wendt ist offenbar auch Impfgegner, was in Nebenbemerkungen deutlich wird.
          Andrick gehört offenbar zur Fraktion der Klimawandelleugner. Was sollen diese beiden
          rechtsaußen ” Journalisten ” mich lehren?
          Neue Erkenntnisse sind bei diesen beiden nicht zu holen. Keine gute Empfehlung Herr Krämer.

          • Arnold Krämer sagt

            Das ist es ja, Diskursverweigerung!

            Hier wunderbar beschrieben, von Bernd Stegemann, der wie Sie “Links” einzuordnen ist und zusammen mit Sarah Wagenknecht versucht hat, 2018 die “Aufstehen”-Bewegung zu starten:
            https://www.cicero.de/kultur/republica-aufritt-von-carolin-emcke-predigerin-der-einzigen-wahrheit
            Aber Nein, wenn das bei Cicero veröffentlicht wird, kann das ja auch schon wieder nichts mit der Wirklichkeit in deutschen Landen zu tun haben. 👎🤔

            Ich zitiere hier Herrn Stegemann jetzt trotzdem:

            ……..”An der Meinungsfreiheit nicht interessiert
            Dieses Video (meine Ergänzung: Auftritt von Frau Emke) steht in einer ganzen Reihe von Aussagen, in denen die aktuellen Eliten die Geduld mit dem störrischen Volk zu verlieren scheinen. Demokratie war solange willkommen, wie die Gedanken der Herrschenden auch die herrschenden Gedanken waren. Doch in den meinungspluralen Zeiten weht der Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Die autoritäre Art, wie die woken Eliten auf den Gegenwind reagieren, enttarnt ihre Weltanschauung als anti-demokratisch und führt ihren Moralismus der doppelten Standards vor.
            Dass sogar Eliten-Kritik, die lange als Kennzeichen linken Bewusstseins galt, inzwischen als rechts gilt, kann nur noch als ohnmächtiger Versuch verstanden werden, die eigenen Privilegien zu retten. Je reflexartiger die Kritiker des woken Autoritarismus alles als „rechts“ diffamieren, was ihnen missfällt, desto mehr wird sichtbar, dass die „Guten“ keine Argumente haben, sondern nur noch das Machtmittel des Ausschlusses kennen.
            Der Beitrag von Emcke zeigt, dass sie weder an der Demokratie noch an der Meinungsfreiheit interessiert ist. Ihre Weltanschauung ist so einfach wie die aller Autoritären: Es soll kein Pro und Contra geben. Es soll allein ihre Wahrheit herrschen. Dass diese reaktionäre Botschaft nicht häufiger enttarnt wird, liegt an dem Trick des woken Milieus, sich als progressiv und moralisch gut zu inszenieren. Um hinter dem Schleier der Tugendsignale den reaktionären Gehalt zu erkennen, ist es hilfreich, sich einen anderen Redner vorzustellen, der die gleichen Sätze sagt. Dass bei der einen gelobt wird, was bei dem anderen zur sozialen Ächtung führen würde, offenbart, wie weit die Macht der doppelten Standards reicht.”

            Sie, Herr Lützen sollten ihre Angst, kontaktschuldig zu werden, ablegen und die von mir vorgeschlagen Bücher durchaus ernsthaft in die Hand nehmen. Nur Mut!

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            • Reinhard Seevers sagt

              Richard David Precht bezeichnet die Grünen in dem Podcast rechter, als die Rechten in der Vergangenheit waren. Verweigerung des Diskurses ist nur ein Teil der Katastrophe.

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                • Stadtmensch sagt

                  Mark, ich würde die Äußerungen der Ricarda Lang nicht zum Maßstab nehmen wollen. Dass sie untragbar ist wissen alle außer die Grünen.

                  Sämtliche Regierungsmitglieder haben sich meiner Meinung nach ehrlich betroffen gezeigt. Mich hat das Video vom Polizistenmord schockiert. Zumal ich als Atheist wieder mal sehen konnte, zu welcher Raserei Religioten fähig sind – schon immer waren!

                  Ich weiß aber auch, dass es in der Ukraine gerade genau so barbarisch zugeht in der Konsequenz. Und dass die deutsche Bevölkerung in Summe ziemlich unpolitisch ist und ihre Regierung jeden Krieg mitmachen lässt (Schröder war eine ruhmreiche Ausnahme); in dessen Folge es natürlich massive Flüchtlingsströme gibt.

                  Die deutsche Bevölkerung darf deshalb jetzt wieder mal ausbaden, wovor die echten Linken immer gewarnt haben: Zynische Geo- oder Machtpolitik lohnt sich nicht! Weder für irgendeinen temporären Hegemon noch für seine Vasallen.

                  Früher hatten die Linken mal Arbeiterbildungsvereine erfunden, damit die Leute die keine Zeit für einen Blick hinter die Kulissen hatten, auch mal eine Vorstellung bekamen, wie sie ständig verarscht werden.

                  Deshalb werden ja auch die echten Linken von heute (gibts die noch?) vom Verfassungsschutz beobachtet. Sie gefährden mit ihrem “Geschwurbel” tatsächlich die bestehenden Machtverhältnisse.

                  Die echten Rechten hingegen lässt man machen, denn wenn erst bürgerkriegsähnliche Zustände wie teilweise in Frankreich herrschen, kann man viel leichter “durchregieren” und erreicht NICHTS, außer dass viel Geld mit Technik zur Bevölkerungseinhegung verdient wird. Der Terror manifestiert sich gerade dann, wenn jemand Law- and Order durchsetzen will. Muss man nur in die Krisenregionen dieser Welt gucken.

        • Inga sagt

          Ja,
          das macht der Unterschied der Geisteshaltung , die in den letzten Jahrzente zwischen Bauern und Städter gewachsen ist, aus.
          Eben wegen dem komplexen Umfeld.

      • Reinhard Seevers sagt

        “Nur weil mal kein Wachstum da ist? ”

        Wie finanziert man einen Sozialstaat, wenn das Wachstum ausbleibt? Achja, man nimmt Schulden auf oder druckt Geld. 🥱

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        • Stadtmensch sagt

          Die für unsere biologische und kulturelle Evolution prägenden Jahre (seit Feuernutzung vermutlich eine Million Jahre) formten tief verankerte Empfindungen für sozialen Ausgleich. Ging alles ohne Wachstum.

          Wachstum braucht man erst, seit einige angefangen hatten, Dinge zu horten.
          Das ganze Elend u.a. schön hergelitten in: “Die Wahrheit über Eva” (Carel van Schaik, Kai Michel)

          🙂

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            • Stadtmensch sagt

              Zur fiktiven Wertschöpfung, zur Wirtschaftssimulation, hab ich glaub ich den nötigen Abstand:

              “Die frohe Botschaft von der Erlösung durch das kapitalistische Spielkasino hat sich schneller über die Erde verbreitet als die Lehre Christi, mag die jeweilige Realökonomie auch noch so bankrott sein. Die Hoffnung auf Glück im Spiel ist zum übergreifenden Zeitgeist aufgestiegen.”

              …schreibt Großmeister Robert Kurz schon vor Jahrzehnten ins “Schwarzbuch”, und weiter:

              “Die angeblich wohltätigen Wirkungen der »unsichtbaren Hand« sind für Smith ausdrücklich weniger wichtig als die Anbetung dieses säkularisierten Gottes, der keinen anderen neben sich duldet. Und so darf die dumpfe Drohung nicht fehlen, »jedes Hindernis zu beseitigen«, das »die Regelmäßigkeit seiner Bewegungen stören oder hemmen kann«.”

              Damit wird klar, bis wohin die bürgerliche Presse (NZZ und andere inquisitorische Hetzblätter) Meinungsfreiheit toleriert:
              https://www.jungewelt.de/prozess/de/article/476676.marxismus-im-visier.html

              Menschen! Abwink…

          • Frank sagt

            @Lützen Warum soll man wegen Mediengleichschaltung nach Russland oder Ungarn schauen? Das ist nicht mein Lebensumfeld, deren Medien jucken mich nicht. Was hierzulande läuft, das ist für mich von Belang.

            @Stadtmensch Ohne “Horten” sprich “Akkumulation” gibt es keine Reserven für Weiterentwicklung. Aber es ist mit Leute mit ihrem Vokabular eh verlorene Liebesmüh. Dass Sie zu Wertschöpfung den “nötigen” Abstand haben, das glaub ich sofort.

  5. Frikadellen piet 45 sagt

    Mahlzeit es ist schon mal sehr schön Zeitungen zu lesen die nicht alles was wir Deutschen machen in einem so tolles Licht stehen sondern ein wenig mehr Gefühl für die Realität haben danke für diese Artikel und auch toll dass die Ursula nicht immer so gut dargestellt wird und vor allen Dingen die Stilllegung in ein anderes Licht gestillt wird

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  6. Bauer Fritz sagt

    Es fällt dem Otto Normalbürger schon seit Jahren auf (und das vor der Selbstwahrnehmung viel zu vieler Medien), daß aus “Sagen was ist” ein “Sagen was haltungsgetreu gesagt werden darf” wurde.
    Dazu passt gut auch dieser Betrag (https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/chef-deutsche-boerse-weimer-rede/). Aber Achtung, der steht auch wieder in einem diese bösen rääächten Medien.

    Aus einem Gespräch mit dem Chef der deutschen Börse.
    “Dass die Ampel-Regierung noch im Amt ist, verdankt sie der Tatsache, dass die Deutschen kaum ausländische Medien lesen, hören oder sehen, dass sie vollständig den überwiegend grünaffinen Medien ausgeliefert sind, die ihnen erstens ein Bild der Welt vorgaukeln, wie sie nicht ist, sondern nur, wie sie vor allem die Grünen sehen, und zweitens ihnen nicht erzählen, wie die Welt Deutschland inzwischen sieht, nämlich kopfschüttelnd, fassungslos. Ein grünes Hippieland. “

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    • zmp_nachfahre sagt

      Dazu paßt auch die klare Ansage des Journalisten Tilo Jung auf der re:publica: Journalisten sollen nicht über das berichten, was die Leute interessiert und wissen wollen, sondern über das, was sie “wissen sollen”.

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    • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

      Auch der Bayerische Rundfunk ist hier nicht ausgenommen. Er fügt sich vollkommen in das Bild ein, das uns “Bauer Fritz” vermittelt hat. Er ist infiltriert von Märchen-und Sagenerzählern, die aber von Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung keine Ahung haben. Dafür hat in ihren Märchen jedes Pipihendi seinen Gockel. Gerade der BR hat viel an Objektivität verloren. Und Aiwanger ist schlechthin das Feindbild des BR.

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      • Wolf Lützen sagt

        Hallo E.F.: Aiwanger hat sich zum Anfang seiner Ministerzeit gegen Polder ausgesprochen.
        Jetzt versucht er, Umwelt- und Naturschützern die Schuld für die Überflutung eines Ortes anzuhängen. Er wollte dort einen 700 m langen Damm zum Schutz von 10 Häusern anlegen lassen. Diese Häuser waren zum Teil sogar nach dem Hochwasser von 1999 dort sinnigerweise gebaut worden.
        Abhilfe schaffen nur Veränderungen in der Oberläufen der Bäche und die Vernässung der Moore.

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        • Arnold Krämer sagt

          W.L. Üblicherweise braucht man beides, Dämme wie Polder. Die konkreten Möglichkeiten und Notwendigkeiten hängen von den örtlichen Gegebenheiten ab. Dazu braucht man keine Politiker- und Parteienschelte! sondern Zeit und Geld und manchmal braucht man auch den Schmerz. Wie heißt es im Volksmund: Aus Schaden wird man klug!

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    • Wolf Lützen sagt

      Die kürzlich in Berlin versammelte private
      equity Branche sieht mit großem Interesse und Appetit auf D!

      • evo.... sagt

        Hr. Lützen, Deutschland ist doch schon weitestgehend ausverkauft. Der Blick richtet sich aktuell auf die Ukraine. Dort lässt man Ukrainer und Russen sich gegenseitig abschlachten, um die finanziellen Interessen des Westens zu sichern.

        Auch die Biobauern sind für ihre Kreislaufwirtschaft auf Lieferungen aus der Ukraine angewiesen.

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  7. Arnold Krämer sagt

    Die EU entwickelt sich mehr und mehr zu einem Überstaat der 27 Mitgliedsländer. Zumindest ist das das Bestreben der EU-Kommission, der Kommissionspräsidentin von der Leyen sowie auch der deutschen etablierten Parteien.
    Die EU will Aufgabenfelder der Verteidigung übernehmen und sich für immer mehr Aufgaben auch verschulden können und unabhängiger von der Finanztransfers der Mitgliedstaaten werden. Wohin das Ganze führt, lassen zwei kleine Beispiele erahnen: Auf einer Veranstaltung der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG) in Köln (an der ich vorgestern teilgenommen habe) wurde ein kurzer (gut gemachter) Image-Film des Landes Nordrhein-Westfalen gezeigt, der die Schönheit und Vielfalt des Landes darstellen sollte. Am Schluss des Films der Hinweis: Gefördert mit Mitteln der EU.
    Ein weiteres Beispiel: Die größten Empfänger von Agrarsubventionen sind mittlerweile Bundesländer oder Gesellschaften der Länder, die sich für Aufgaben im ländlichen Raum ihrer Bundesländer durch die EU finanzieren lassen. https://www.proplanta.de/Agrarsubventionen-2023-Liste-der-Empfaenger/ Der Staat fördert den Staat!?!
    Offensichtlich ist auf EU-Ebene genügend Geld vorhanden. Man muss eigentlich nur wissen, wie man die Töpfe anzapft. Da werden z.B. Organisationen gefördert für Aktivitäten, die Innovationen im wirtschaftlichen Bereich partnerschaftlich befördern sollen. Was offensichtlich aber fehlt, sind dann die mutigen Unternehmer, die sich von der vielen Bürokratie nicht abschrecken lassen und riskieren, die Dinge auch wirtschaftlich in die Hand zu nehmen.
    Angesichts knapper werdender finanzieller Ressourcen im Lande ist es also besonders wichtig, die EU-Wahl am Sonntag zu nutzen und klare Signale hinsichtlich der Ausrichtung der übernationalen Politik der EU-Kommission und des EU- Parlaments in den nächsten fünf Jahren zu setzen.

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    • Bauer Fritz sagt

      Vor allem ist viel zu viel Geld da für jene, die meist keiner oder kaum einer Kontrolle unterliegen:
      “Über 21000 NGOs sind global aktiv, dazu kommen noch viele Zehntausend nationale Organisationen.” (https://www.cicero.de/wirtschaft/die-macht-der-ngos-%E2%80%93-daten-und-fakten/38380)

      Auf Wikipedia ist die Kritik an NGOs gut zusammengefaßt. Angesichts der Milliardensummen, die diese Gruppen einstreifen, fragt man sich, warum dort Kontrolle und Transparenz anscheinend außer (Rechts-)Kraft gesetzt wird. Eigentlich müßte doch schon bei Zutreffen auch nur eines dieser Kritikpunkte jegliche Alimentierung (spezielle aus öffentlichen Mitteln) sofort eingestellt werden.
      • Nichtregierungsorganisationen sind nicht demokratisch legitimiert. Sie sind nicht gewählt und damit auch nicht ermächtigt, im Namen der Bevölkerung eines Landes zu sprechen oder zu agieren.
      • Sie sind auch intern nicht immer demokratisch strukturiert.
      • Der Zwang, in der öffentlichen Debatte besonders aufzufallen, um so mehr Spenden zu generieren, zwingt Nichtregierungsorganisationen geradezu, moralische Empörung hervorzurufen. Sorgen und Ängste der Menschen würden, so Herfried Münkler 2018, im Gestus der moralischen Empörung von Medienspezialisten der Nichtregierungsorganisationen „bewirtschaftet“.
      • Kritik gibt es auch an einer zu starken Stellung der Nichtregierungsorganisationen gegenüber den Institutionen der Länder, in denen sie tätig sind.
      • Im Gegensatz zu Lobbyisten, die wirtschaftliche Interessen verfolgen, treten solche, die ökologische und soziale Interessen verfolgen, als Nichtregierungsorganisationen auf und werden als solche in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Holger Lösch vom Bundesverband der Deutschen Industrie beklagte, dass Wirtschaftsverbände und Nichtregierungsorganisationen mit zweierlei Maß gemessen würden, obwohl alle Interessen vertreten.
      • Bestimmte Nichtregierungsorganisationen versuchen die Freiheit der Wissenschaft zu beschränken und sie ihren moralischen Vorstellungen entsprechend zu formen. Herfried Münkler kritisierte 2018 den Einfluss NRO-ähnlicher Organisationen, die mit den Mitteln des shaming and blaming den Wissenschaftsbetrieb an die jeweiligen Werte der Gruppen zu binden versuchten, und verwies auf Gruppen von Tierversuchsgegnern, feministische Gruppen und sich als antikolonialistisch verstehende Akteure.
      • Bei militärischen Einsätzen der USA in Kriegs- oder Krisengebieten galten manche Nichtregierungsorganisationen nach Einschätzungen von 2011 in amerikanischen Militärkreisen als Sicherheitsrisiken. Sie stimmen sich oft nicht mit dem Militär vor Ort ab, sei es, um den Anschein von Neutralität zu wahren, oder weil sie dem Militär ideologisch feindselig gesinnt sind. Wenn sie sich dann unprofessionell verhalten und ihre Mitarbeiter in gefährliche Gebiete schicken, fordern sie anschließend vom Militär, Rettungsaktionen zu starten.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Die ARD hat eine kleine Serie aufgelegt, die täglich die Vorteile der EU darstellen soll. Gestern war der erste Beitrag. Die EU hat es geschafft den Plastikdeckel zu fixieren, dadurch werden Millionen von Einzelverschmutzungen vermieden. Nur gemeinsam kann so viel erreicht werden…andere Medien haben das “roaming” als Beispiel erwähnt. Ich könnt k……Sonst ist alles ok?

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  8. Frank sagt

    Es ist schon traurig, wie sehr man auf ausländische Medien angewiesen ist, wenn man sich ein wenig breiter und ohne die Volkserzieher informieren will.
    Ergänzend zur NZZ empfehle ich “The Economist”, gerade wenn man die übliche verzerrende Deutschland- und Westeuropafixierung mal überwinden mag.

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  9. Christian Bothe sagt

    Habe gerade noch einmal recherchiert, was man eigentlich unter dem viel gescholtenen Populismus versteht! Wo ist da nun das Problem, wenn man es so in der Praxis anwendet? Ich weiß es ist in der heutigen Zeit provokativ so etwas auszusprechen…
    “Die Encyclopedia of Democracy definiert Populismus als eine „politische Bewegung, die die Interessen, kulturellen Wesenszüge und spontanen Empfindungen der einfachen Bevölkerung hervorhebt, im Gegensatz zu denen einer privilegierten Elite.”
    Zur EU und deren ständige Erweiterung äußere ich mich lieber nicht! Bin ein Verfechter der EWG von damals und der Eigenständigkeit der Mitgliedsstaaten! Alles andere haben wir als Ossis im RGW erlebt! Auch die Vorgaben von Biden an Scholz erinnern mich und viele Koll. a das Verhalten von Honecker gegenüber der SU als “Befehlsempfänger” und schwachen Kanzler. Es fehlen solche “Kaliber” wie Schmidt und auch Schroeder!

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  10. Sonja Dengler sagt

    Auch ein Anderer wird ständig dämonisiert, weil er es wagt, die Wahrheit anzusprechen: Victor Orban. Er wirft z.B. bei einem Interview der EU
    ihr Versagen in den Bereichen Landwirtschaft, Wirtschaft, Migration und Krieg in der Ukraine vor und dass ein Führungswechsel dringend notwendig sei. Dafür wird er als “rechts” gebrandmarkt.
    Ich hoffe so sehr auf die EU-Wahlen….. vielleicht bewegt sich dort schon mal etwas, bevor es in D möglich ist.
    “Freut Euch und abermals sage ich: freuet euch!” Das wirklich Schöne bei diesem Bibelzitat ist, dass ein Ausrufezeichen dahinter steht, also einem Befehl gleich kommt 🙂 Also “Befehl”….

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    • Ex-Baumschuler sagt

      Der angesprochenen Bibel nach könnte mit dem endzeitlichen “Koloss auf tönernen Füßen” die EU gemeint sein. Dazu finden sich verbreitet Ansichten.

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    • Wolf Lützen sagt

      S.D.
      Orban als Vorbild, das ist echt absurd.
      Orban hat Medien und Wirtschaft in die Hände seiner Freunde gegeben. Er hat EU- Gelder an Freunde und Verwandte verschoben. Er ist autoritär und hofiert Autokraten.
      Auf so jemanden hören? Nein danke.

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      • Christian Bothe sagt

        Wolf Lützen: Orban ist ein toller Politiker! Einer der sich nicht ständig unterbuttern lässt und die Eigenständigkeit Ungarn’s in der EU verteidigt! Habe einige Koll., die nach Ungarn ausgewandert sind! Mit der Korruption ist das so eine Sache in den Mitgliedsländern… Kaum ein Land bleibt davon verschont wie wir wissen (wahr oder nicht wahr?). Der Hammer ist dann noch die angedachte Mitgliedschaft der Ukraine von der Juckers sagte: “ wer mit der Ukraine zu tun gehabt hat weiß, das das ein Land ist, das auf allen Ebenen der Gesellschaft korrupt ist.”

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        • Christian Bothe sagt

          Übrigens ein autoritäres Handeln würde der deutschen Demokratie auch gut tun! Was bei diesem Laissez faire Stil herausgekommen ist, sehen wir täglich bei der Ampelregierung…

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          • Ex-Baumschuler sagt

            “Übrigens ein autoritäres Handeln würde der deutschen Demokratie auch gut tun!”

            Klingt wie ein Widerspruch. Haben Sie da im Unterricht nicht aufgepasst? Das ist ja schon fast natzi. – Für mich selbst bitte nichts Autoritäres. Und auch keine komischen und schrecklichen Ideologien, die sich später als falsch herausstellen, wie Klima, Krieg und Korona. Außerdem werde ich schon genug gedengelt. Normalerweise müsste ich gar nicht.

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          • Wolf Lützen sagt

            Komisch: wird nicht hier öfter verbreitet, die Grünen würden alles bestimmen?
            Wie passt dann der Ruf nach mehr autoritärem Handeln hierher?

        • Wolf Lützen sagt

          Bitte, dann doch den Kollegen nach Ungarn folgen ! Wenn doch Orban so glücklich operiert!

      • Mark sagt

        “Er hat EU- Gelder an Freunde und Verwandte verschoben” Haben Sie dafür Beweise???

    • Bauer Fritz sagt

      Man kann von Orban halten was man will. Das Interessante ist nur, daß Orban seit 2021 die EVP verlassen hat. Dennoch wird er medial immer noch als Gott-sei-bei-uns der der EVP stilisiert.
      Demgegenüber wird über seinen gleichsam “roten Zwillingsbruder Robert” Fico aus der Slowakei kaum ein Wort verloren. Erst recht nicht seit er im Vorjahr wieder Ministerpräsident wurde. Seine Partei ist nach wie vor Mitglieder der Sozialisten-Fraktion in der EU, obwohl Fico mit nunmehr schon 13 Jahren Ministerpräsidentschaft (unterbrochen “nur” wegen Korruption und Journalistenmorde) fast genauso lang im Amt ist wie Orban.

      Es dürfte da um selektive Blindheit der Medien gehen …..

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