Bauer Willi
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Deutschland: Neuwahlen jetzt

Die aktuellen Ergebnisse liegen noch nicht vor, aber die Hochrechnungen der Europawahl zeigen ein deutliches Bild: Die Ampel-Parteien haben in der Summe rund 31%, die Union rund 30%.

Klarer kann der Bürger sein Mißtrauen gegen die gegenwärtige Regierung nicht zum Ausdruck bringen. Vor allem die Grünen haben massive Verluste eingefahren, was bei deren Personal und der Arbeit, die sie abliefern, auch kein Wunder ist.

In einer Stellungnahme, die Friedrich Merz heute (Sonntag) Abend abgegeben hat, fordert er einen Politikwechsel der Regierung. Ich verstehe das nicht. Es braucht einen Politikwechsel durch einen Regierungswechsel!

Ich weiß schon, was jetzt kommt: “Wie soll das gehen? Mit wem soll die CDU/CSU-Fraktion denn eine Koalition eingehen? Hast Du denn nicht gesehen, dass die AfD so stark zugelegt hat?”

Doch, habe ich alles, aber worauf sollen wir als Volk denn warten? Dass die gegenwärtige Regierung, die nun noch mehr geschwächt ist als vorher,  in den nächsten Monaten bis zur regulären Bundestagswahl kaum noch eine vernünftige Politik hinbekommen kann?

Was viele vergessen haben: Politiker sind die Vertreter des Volkes und das Volk hat gewählt. Und es hat sehr deutlich den konservativen und rechten Parteien seine Stimme gegeben. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern. Das Volk, wir, die Wähler, wollen mehrheitlich eine andere Politik. Und das geht, ganz demokratisch, am besten mit Neuwahlen.

Und jetzt bin ich auf eure Kommentare gespannt.

Nachtrag Sonntag, 21:20 Uhr : Macron kündigt Neuwahlen an und löst die Nationalversammlung auf.

Geht doch…

 

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87 Kommentare

  1. Bauer Fritz sagt

    Nachdem ja das Umtexten von Liedern gerade so “in” ist,
    möchte ich auch eine Version zu einer Melodie von Reinhard Mey beisteuern.

    Gute Nacht, Ampel.
    Es ist Zeit für euch zu gehen !!
    Was ihr noch zu sagen hätt´
    interessiert keine Zigarette
    nicht mal ein letztes Glas im Stehen.

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  2. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    KI wird‘s richten – darauf setzen jetzt ALLE(!) Parteien mit ihren entsprechenden Programmen. Ist man trotz desaströsen Wahlergebnissen genau deshalb derart entspannt!?

    Man lässt demgemäß kommunizieren jetzt – ob es was hilft, wenn Nullen und Einsen das Denken übernehmen…!?

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      • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

        Reinhard, ein Trugschluss – KI weiß auch mit NULLEN umzugehen. 🙂

        …Wird aktuell doch sehr eindrucksvoll untermauert, oder täusche ich mich da!?

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        • unkomplizierter Wurzelwicht sagt

          Kleine Randnotiz in Ergänzung:

          Im binären Zahlensystem kommt man mit vielen Nullen zurecht, man benötigt nur eine einzige EINS!

          Nach letzterer suchen wir noch, …diese berühmte Stecknadel im Heuhaufen.

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  3. Andreas sagt

    In Brandenburg, Thüringen und Sachsen wird 2024 ein neuer Landtag gewählt.
    In diesen Ländern ist mit einem deutlichen Wahlsieg der AfD zu rechnen.
    Ich fände es bei dieser Ausgangslage völlig unappetitlich und verlogen,
    wenn sich die CDU als Wahlverlierer nun von den, in ihren Augen unendlich unfähigen Grünen und Sozis an die Regierung wählen lassen.
    Ich würde es den Wählern in der untergegangenen DDR wirklich vergönnen,
    dass sie 5 Jahre von einer nationalistisch- konservativen Regierungskoalition regiert werden.
    Mal schauen, ob das auch ein Modell für den Bund wird !

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    • Thomas Bröcker sagt

      Ganz neben der eigentlichen Farce des Förderalismus, mit Landes-“Regierungen” die nur Geld kosten und eigentlich kaum eigene Entscheidungen fällen können, sollte man die Landtagswahlen im Osten durchaus dazu nutzen CDU-AfD Koalitionen zuzulassen. Dire CDU kann sich dabei nur profilieren und die AfD kann sich in der Alltagspolitik entzaubern lassen. Populismus geht nämlich aus der Opposition heraus ganz gut, wenn man selbst das politische Tagesgeschäft organisieren muss, sieht das ganz anders aus. Es gibt Bundesgesetze, Landesgesetze und EU-Gesetze, die gerade für Landesregierungen unseres förderalen Systems die Handlungsmöglichkeiten sehr einschränken. Wovor genau haben wir denn Angst, wenn ein paar Minister auf Landesebene mal mit Personen besetzt sind, die dann statt zu krakelen arbeiten müssten. Zumal für die Verwaltungen und ihre Beamten immer noch gilt: “Minister kommen und gehen – wir bleiben”.
      Ich will bestimmt keine AfD auf Bundesebene an der Regierung sehen … das wird auch nicht passieren … aber diese Partei auf Länderebene aus der “Opferrolle” zu holen und zu entzaubern wäre hilfreich. Zumal die dann rot – grüne Opposition ja dann auch alle demokratischen Möglichkeiten des Widerstandes und Protestes hat.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Tja Thomas, genau diese Tatsache haben aber die Meisten nicht verstanden, weder Bürger noch Politiker. Demokratie in einer repräsentativen und föderalen Gesellschaft hat so viele Institutionen und Gesetze, dass eben ein Durchregieren nicht möglich wird. Dennoch haben die “Demokraten” die AFD mit undemokratischen Mitteln versucht sie an der Demokratie teilhaben zu lassen, und versuchen es weiter. Genau das Gegenteil ist richtig und wird alles nivellieren. Ich kann die Hysterie nicht nachvollziehen…je mehr Öl Leute wie Klingbeil ins Feuer gießen, um so weniger wird man ihnen folgen….Am Ende stehen Koalitionen, die keiner wollte, aber nicht zu umgehen sein werden. Dann werden aber beide Lager vom Bürger als Heuchler angesehen werden. So ist unser System gestrickt…und in Zeiten knapper Kassen wird Streit ums knappe Gut der Maßstab sein, denke ich.
        Politik wäre jetzt angesagt. Reißt euch zusammen Volksvertreter!!

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        • Frank sagt

          Dennoch haben die “Demokraten” die AFD mit undemokratischen Mitteln versucht sie an der Demokratie teilhaben zu lassen, und versuchen es weiter.

          Der Satz geht sich nicht auf und fehlt da ein “nicht”?

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          • Reinhard Seevers sagt

            Ja, ich war zu faul ihn zu korrigieren……eigentlich erschließt sich der Sinn aber auch so, oder?🤡

        • Thomas Bröcker sagt

          Ganz am Rande:
          Die Ostdeutschen sind etwa soviel Einwohner wie Bayern (rund 13 mio.).
          Vielleicht ist die AfD einfach nur die “CSU” des Ostens. Vielleicht sind die Bayern und die Ostdeutschen einfach nur “kleine rebellische Bergvölkchen” mit Sonderstatus an der Ost- und Südostflanke der “Bunten Republik”😎😎😎

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          • Arnold Krämer sagt

            Das Problem (nicht nur der AFD) ist zunehmend die Qualität des politischen Personals. Das ist der Komplexität des Regelungsdickichts (EU, Bund, Länder) immer weniger oder garnicht mehr gewachsen.

      • Arnold Krämer sagt

        Das föderale System wurde bewusst von den Alliierten in D installiert, damit sich D nicht wieder zu einem starkem Zentralstaat entwickeln kann. Mittlerweile sind die politischen und gesellschaftlichen Effizienzverluste massiv und auch für jeden erkennbar. Für eine Reform bräuchte es starke Politiker, die wir aber nicht mehr haben.

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    • Frank sagt

      Der Wahlsieger, so er denn im Herbst mit einer Wiederholung der aktuellen Ergebnisse AfD heißt, wird in Brandenburg, Sachsen oder Thüringen nicht regieren.
      Und wenn in einer Anationalen Front “Hund und Katz” miteinander ins politische Bettchen müssen. Ob davon in Land und Bund etwas besser wird, das darf allerdings bezweifelt werden.

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    • Limes sagt

      Konsequenterweise müssen die Parteien die ein vergleichbares Programm und Übereinstimmung bei wichtigen Zielen haben zusammengehen. Nimmt man die Euopawahl als Basis für die Landtagswahlen 2024 in Brandenburg, Sachsen und Thüringen entspricht eine Regierungskoalition aus AFD und BSW unter Führung der stärksten Partei der AFD dem dortigen Wählerwille. Zusammen haben sie eine Mehrheit und verfolgen die gleichen Ziele also sollten sie sich in diesen Länder zusammensetzen ein gemeinsames Programm entwickeln und regieren.

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      • Thomas Bröcker sagt

        In Punkto Kriegsverweigerung wird die AfD sofort umkippen, wenn sie tatsächlich mit der CDU eine Koalition eingehen würde. Sie steht meines Erachtens der CDU am nächsten … etwa so wie die CSU.
        BSW ist eigentlich endlich mal eine halbwegs ernst zu nehmende Partei, die der eigentlichen historischen Herkunft der SPD wieder ein Gesicht und Programm gibt.
        In den 30-iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat die Verbindung zum Geld der Schwerindustrie und die Hoffnung derselben auf Rüstungsprofite den Sieg der NSDAP und den späteren Krieg erst möglich gemacht.
        Die Gefahr dieser Entwicklung sehe ich derzeit bei ALLEN Parteien außer bei BSW.
        Das “Gespenst des Bolschewismus” und des “russischen Untermenschen” am Horizont, das die deutschen Faschisten damals beschworen haben, taucht im Sprech vieler Politiker mit Background in den alten Bundesländern wieder auf.
        Nicht aufgearbeitete NS-Geschichte in vielen Familien (“über die NS-Zeit spricht man nicht”) hat das Gedankengut und Framing der damaligen Propaganda erstaunlich gut am Leben gehalten.
        Für Jemanden , der sich intensiv mit den Details der NS-Geschichte und der dazu gehörigen Propaganda beschäftigt, ist diese Wiederkehr von LTI einfach nur widerlich.

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        • Reinhard Seevers sagt

          Ich finde es bezeichnend, wie die eine Seite die NS-Zeit am Horizont aufscheinen sieht, und die andere den Sozialismus/Kommunismus. Ich war Mal ein glühender Anhänger von Sarah. Aber seit sie die BSW gegründet hat bin ich raus…..ist mir komplett suspekt die Mischung.
          Es muss in Zukunft ein neuer Pragmatismus ohne ideologische Weltanschauung her. Ich kann dieses schwarz- weiß Denken nicht mehr hören und sehen.

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  4. Ex-Baumschuler sagt

    – Bundeskanzler: Cum-Ex und Nord-Stream-Vertuschung zum direkten Schaden des Volkes
    – Wirtschaftsminister: Sorgt für hohe Preise, Energieverknappung und Entwirtschaftung / Deindustrialisierung
    – Außenministerin: Erklärt den besten Nachbarn, Freunden, Geschäftspartnern und Geistesverwandten den “Krieg” und will sie “ruinieren”
    – Gesundheitsminister: Verordnet Massenvergiftungen wegen einer Schnupfengrippe
    – Finanzminister: Haut immer neue hunderte von Milliarden raus für nichts oder Schlimmeres
    – Innenministerin: Verfolgt anständige Deutsche statt Gewalttätern
    – Verteidigungsminister: Will Richtung Osten vormarschieren und Alle mal am großen Sterben beteiligen
    – Landwirtschaftsminister: Hat keine Ahnung und ist beleidigt, daraufhin angesprochen zu werden. Steht trotzdem für die große Transformation

    Und die Liste geht noch lange weiter, aber das Urteil ist geradezu vernichtend.

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    • Bauer Willi sagt

      @Ex-Baumschuler, ich bin in einigen Punkten nicht Ihrer Meinung. Beim letzten Punkt stimme ich Ihnen zu. 🙂

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  5. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin. Beim großen Wunden lecken, der Ampelparteien heute in Berlin, eine klare Ansage der Teilnehmer. Wir haben keine Sekunde darüber nachgedacht was Neuwahlen betrifft. Pasta.

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  6. Christian Bothe sagt

    Ich denke, das es Zeit wird (ist schon lang überfällig), das diese grauenvolle Regierung mitsamt ihren “qualifizierten Gestaltern“ abtritt! AfD und BSW sind in der BRD wie erwartet auf dem Vormarsch, besonders bei uns im Osten! Warum wohl?? Auch für die EU wird’s mit dem Erstarken der Rechten ein Update geben müssen, was bitter notwendig ist… Uebrigens ist auch der Kriegsminister Pistorius kein Ersatz für Scholz trotz Spekulation in der Journaille…Neuwahlen wie in Frankreich sind der richtige Weg!

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    • Reinhard Seevers sagt

      Christian, so sehr ich mir auch eine Änderung wünsche, so schwarz sehe ich für die zu erwartende politische Lösung.
      Eigentlich stehen sich widersprechende Forderungen der gesamten Gesellschaft unversönlich gegenüber.
      Es ist wie bei einem Suchtkranken. Es ändert sich erst fundamental etwas, wenn man gaaaanz unten ist.

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  7. Klaus Horn sagt

    In Bayern haben die Ampelparteien insgesamt 24,6% bekommen. Bayern hat keinen Minister in der aktuellen Bundesregierung.

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  8. Thomas Gustav Aßheuer sagt

    Deutschland ist wieder geteilt, betrachtet man die Wahlkreise:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article250850434/Europawahl-400-Wahlkreise-ausgezaehlt-Alle-Ergebnisse-im-Ueberblick.html

    Der Osten ist Blau. Der Westen schwarz, durchzogen von einer grünen Sichel: Berlin, Potsdam, Flensburg, Kiel, Hamburg, Oldenburg, Münster, Köln, Darmstadt, Heidelberg, Karlsruhe und Freiburg – die üblichen Verdächtigen könnte man sagen. Nur Bremen und Herne sind noch rot, wer hätte das gedacht (und Emden?).

    Im Osten widersteht nur das Umland von Potsdam sowie Erfurt, Weimar und Jena dem blauen Meer und ist mehrheitlich schwarz. Nicht mal im so fortschrittliche Leipzig hat es dazu gereicht: 33% AFD.

    Drei Gedanken dazu:
    – Die deutsche Wiedervereinigung – wir habens verkackt…
    – Die Leute auf dem Land werden nie vegan, nie.
    – Neuwahlen sind mir nicht unsympathisch, aber reicht das? Gut, es wäre ein Anfang…

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  9. Werner Knödler sagt

    Abregen bitte , klar sind Neuwahlen angesagt !
    Aber bedenkt bitte , sie kochen alle nur mit Wasser ,
    halt nein , die Grüninnen mit Idiotologie.

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  10. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin. Aus meiner Sicht wird es nicht zu Neuwahlen kommen. Die ehemalige DDR, hat bei dieser Europawahl, die mehrheitlich durch westdeutsche Politiker besetzte Ampelregierung gnadenlos abgestraft. In den 5 ostdeutschen Bundesländern wird das besonders krass sichtbar. Welche Auswirkungen das auf die im Herbst statt findenden Landtagswahlen hier im Osten hat ist aber noch offen.

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    • Limes sagt

      “mehrheitlich durch westdeutsche Politiker besetzte Ampelregierung”
      In der Summe haben wir derzeit 14 Minister plus Kanzler davon besetzt Ostdeutschland 4 Ministerämter (Baerbock, Geywitz, Paus, Lemke) davon sind sogar zwei aus Brandenburg (Baerbock, Geywitz). In der Summe deutlich mehr als der % Anteil der Bevölkerung. Hinzu kommt noch ein Staatsminister als Bundesbeauftragter für Ostdeutschland.
      Bayern als bevölkerungsreiches Bundesland z.B hat gar keinen Minister.

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      • Stadtmensch sagt

        Werter Limes,
        Frau Paus ist aus dem Münsterland, Frau Baerbock ist Hannoveranerin. Sagt meine Glaskugel. Bleiben also Lemke und Geywitz.
        Auch auf der Ebene der parlamentarischen Staatssekretäre siehts mau aus mit Ossis. Wir sind also nicht “Schuld” am großen Verkacken 😉

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        • Limes sagt

          Ich habe diesen Hinweis erwartet, bin überrascht das er von Ihnen kommt der soweit ich es verstehe sich in einem “Multikulti” Kiez wohl fühlt. Das Frau Paus aus dem Münsterland und Fr Baerbock aus Hannover ist war mir bekannt, Beide leben aber mittlerweile im “Osten” wie sich viele Bewohner östlich der Elbe derzeit selbst definieren. Einwanderer gab es auch dort schon immer in früheren Zeiten z.B Hugenotten aus Frankreich oder Zuwanderer die aus verschiedenen Gründen aus dem “Westen” während des kalten Krieges z.B nach West Berlin gingen ganz zu schweigen von Flüchtlingen nach 1 und 2 WK.
          Kanzler Scholz errang sein Bundestagsmandat in Potsdam (Brandenburg) geboren wurde er in Osnabrück (Niedersachsen) landläufig wird er als Hamburger wahrgenommen eigentlich müsste man ihn auch dem “Osten” zu ordnen da er von dortigen Wählern gewählt wurde.
          Aus meiner Empfindungen ist diese “Ost” – “West” Erzählung kontraproduktiv, voller Klischees und in der Sache sogar falsch. Nehmen wir mal z.B ein Bundesland im Süden wie Bayern. Der Ministerpräsident sieht sich sicher nicht im “Westen” verortet sondern eher eher im Süden in Bayern. Einige im Süden werden wohl auch Zweifel haben ob er überhaupt ein Bayer ist denn er stammt ja aus Nürnberg und da leben Franken. Ja selbst im geographischen Westen von Deutschland in NRW finden sie sehr unterschiedliche Regionen mit Rheinländern, Westfalen, dem Ruhrgebiet, dem Lipperland…
          Es kommt nicht darauf an wo jemand herkommt sondern was er kann und wie er sich verhält das ist meine Philosopie.

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        • Arnold Krämer sagt

          Frau Paus ist Tochter eines mittelständischen Unternehmers aus dem Emsland. Sie wurde aber offensichtlich weitgehend geprägt durch ihr Studium im damals noch geteilten Berlin und ihren dortigen Lebensmittelpunkt. Der gemeine Emsländer wendet sich mit Grausen.

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          • Limes sagt

            auch interessanter Werdegang inkl Wahlkreise und Bundesland.
            Sarah Wagenknecht geb in Thüringen als Tochter einer WestBerlinerin und eines Iraners. Studium in Jena, Berlin und Abschluss in Groningen (Niederlande).
            Beginn politische Karriere Bundestagswahl 1998 Antritt in einem Wahlkreis in Dortmund. 2004 bis 2009 EU Parlament. Antritt Bundestagswahl 2009 im Wahlkreis Düsseldorf Süd für die PDS bzw später für die Linke in Düsseldorf. Über Landesliste NRW für die Linke im Bundestag. Lebt seit 2012 im Saarland.

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            • Reinhard Seevers sagt

              Die Demokratie wird schwierig, wenn immer alle unterwegs sind, hat mal ein bekannter Schriftsteller geschrieben. Das gilt für alle Bürger. Wenn Menschen als Networker in Indonesien, als Rentner in Spanien oder als Weltretter in Afrika leben und dennoch mitbestimmen dürfen, was in ihrer Heimat geschehen soll, dann ist das genauso schwierig, wie die Nicht-Verbundenheit des Politikers mit seiner Region, seiner Heimat etc. Demokratie wird nicht leichter…sogar Alice hat ihren Lebensmittelpunkt in der Schweiz, wohnt rechtlich korrekt in Deutschland. Man kann alles in Frage stellen, sogar die Wahlberechtigung eines aus einem anderen Kulturkreis Kommenden, der sich dann anschickt diese Gesellschaft zu verändern, siehe DAVA.
              Es wird interessant, und ich freu mich drauf, um KGE zu zitieren.😎

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              • Stadtmensch sagt

                Hat KGE eine Meinung zu DAVA oder freut sie sich einfach so?

                Konservative “Wertvorstellungen”, die bzgl. Rollenverteilung bei den Geschlechter- und Generationsverhältnissen für die höchste Stufe kultureller Evolution gehalten werden, sind ja auch hierzulande dominierend.

                Haben wir nun Probleme mit der Versorgung “unproduktiver” Gesellschaftsteile, weil die Wertschätzung (Bezahlung) von Sorgearbeit sich nicht unmittelbar “rentiert” oder kommt es gar nicht drauf an? Oder ist gerade eine Gesellschaft mit vielen Reibungsverlusten evolutionsfähiger?

                Will mit dem Geschreibsel nur die KI verwirren, die hier mitliest
                😉

                • Reinhard Seevers sagt

                  “Will mit dem Geschreibsel nur die KI verwirren, die hier mitliest.”

                  Erfolgreich geschafft, ich bin komplett verwirrt. 🤡

  11. Frank sagt

    Das Bild der aktuellen Wahl ist tatsächlich deutlich.
    Unter Fortbestand der Brandmauer könnte die CDU auch mit 30% nur regieren, wenn sie mindestens eine, wenn nicht gar 2 Ampelparteien an der Regierung beteiligt.
    Dafür brauchen wir doch keine Neuwahlen.
    Ich glaub, es muss erst noch schlimmer werden, bevor die Chance auf Besserung kommt.

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  12. Sonja Dengler sagt

    Wie konnten die Wähler nur so schnell vergessen, dass es die CDU war, die Verantwortung dafür zu tragen hat, dass in unserem Land täglich mehrere Vergewaltigungen (Gruppenvergewaltigungen noch dazu) und viele Messerstechereien passieren. Dass sich in unserem Land Denunziantentum und Bösartigkeiten ausgebreitet haben usw usf. Unverständlich für mich, dass Merz unmittelbar vor der Wahl nur ein paar süße Worte sagen muss und schon vergessen die Bürger, was die CDU uns Bürgern und unseren Kindern allein in der Corona-Zeit antaten – und wie sich jetzt niemand darum kümmert, das genauer anzuschauen und die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft zu ziehen. Die Politiker benehmen sich wie bösartige Hausherren, dabei sind sie die Angestellten von uns Bürgern…..
    Verrückt, aber nun sind die Wahlen rum und man hat sich seine Stimmen abgequält, nun kann man beten, dass halt später ein Aufwachen kommt und das Beste aus dem machen, was man uns aufzwingt.
    Wer CDU gewählt hat, hat Grün gewählt, Merz hat ja immer wieder deutlich gesagt, dass er mit denen gerne regiert. Vom Kriegsgeschrei will hier erst gar nix schreiben. Es wird wohl noch heftig werden.

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    • Christina sagt

      Es hilft meiner Meinung nach nicht, der ein oder anderen Partei oder der Vorregierung die Schuld zu geben; auch die Vorgängerund regierung hat nicht allein regiert …. wir dürfen nicht vergessen, dass die Situation früher oder heute eine andere ist bzw. war, Entscheidungen, die von der Politik getroffen werden, sind nicht immer verständlich und egal, wie gehandelt wird, man wird es niemanden recht machen können. Aber diese Schuldzuweisungen, finde ich, sind fehl am Platz. Es MUSS gehandelt werden, ja! Es kann so nicht weitergehen. Die Menschen fühlen sich immer weniger von der Politik verstanden, weil ihre Alltagsprobleme nicht gelöst werden und wir werden uns auch bei Neuwahlen oder bei der Wahl in 2025 fragen, wem wir in der Regierung vertrauen können.
      Sonja, aber wollen Sie, dass die AfD uns führt??? Wie groß mag dann das Kriegsgeschrei sein? Wie groß ist dann das Vertrauen?
      Es bleibt zu hoffen, dass die Ampel jetzt lernfähig wird und weiß, wie man nicht nur Brücken baut, sondern auch weiß, wie man Brücken erhält!

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        • Stadtmensch sagt

          Die AfD wird sehr bald ihre Maske ablegen und sich zu NATO, Militarismus, Kapitalabfluss gen USA bekennen. Ich freue mich schon, wie sie hier die Protzkarren-Verbrennerindustrie wieder reaktivieren wollen. China wird die nicht mehr kaufen! Oder wie sie den Betrieb von Kernkraftwerken finanzieren wollen.

          Das Volk will in erster Linie billige Döner (laut A. Lee). Das wird genau so wenig passieren, wie eine ausreichende Finanzierung der KiTas und Schulen.
          Hauptsache wir finden unsere “Männlichkeit” wieder (O-Ton des West-Imports Höcke).
          *verbittertlach*

          Die Wehrpflicht werden sie bekommen und das wollen sie angeblich auch mehrheitlich. Untertanen eben. Sollen sie sterben für die Profite der Groups, Holdings, Funds, … bin raus.

          Frauen sind ja auch Wähler. Sie werden sich wohl fortan wieder auf der “Verlierstrecke” finden.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Stadtmensch, ich würde es nicht so krass schwarz-weiß sehen, das war doch auch nicht dein Stendpunkt, oder?
            Da es keinen Konsens Aller in allen Fragen gibt, alles anders werden muss und soll, sich aber gleichzeitig nichts ändern soll, so wird dann wohl nichts anders übrig bleiben, als dass sich die Menschen zusammenraufen und einer Partei zur absoluten Mehrheit verhelfen. Ist das realistisch? Nien. Ergon wird das Rumgeeiere weitergehen und die Anfeindungen werden zunehmen. Immer und immer wieder einer Partei ein Schud zuzuschieben, die noch nie regiert hat, ihr gleichzeitig eine zukünftige unfähigkeit zuzuschreiben, das wirkt erbärmlich und zeigt, dass die derzeit Regierenden weder in der Lage noch Willens sind etwas zu ändern, was einer Mehrheit dienen könnte. Sarah wurde gestern im Interview mit der Frage konfrontiert, dass sie ja linke wie auch rechte Positionen vetreten würde. Als rechte und rechtspopulistische Position meinte die Interviewerin die Migrationsfrage. Da sagte Sarah: Die Migrationsfrage ist keine rechtspopulistische Frage, sie ist existenziell für die Gesellschaft. Ist also Sarah eher mit der AFD anschlussfähig. Vielleicht ist es endlich Zeit die Fronten links-rechts abzubrechen und Politik als Politik zu sehen?

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            • Christian Bothe sagt

              RS: den letzten Satz unterstreiche ich! Auch die CDU wird überlegen müssen( trotz aller Beteuerungen) mit AfD, BSW zu koalieren…Scheint momentan nicht so, wird aber Realismus werden…

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            • Stadtmensch sagt

              Der Stadtteil in dem ich wohne, hat sich in den letzten Jahren zu einem Magnet für Vertriebene aus aller Welt entwickelt. Mieten waren halt sogar für Ost-Verhältnisse recht günstig. Hier wird also gefühlt kaum noch deutsch gesprochen. Es ist jedenfalls sehr quirlig hier und es gibt keine Bandenkriege oder so.
              Ich habe persönlich Afghanen, Iraner, Kurden, Ukrainer kennengelernt und mir ihre Gechichten angehört (ist easy, wenn man hier ein Gartenprojekt betreibt). Alle Hoffnung liegt auf der Generation, die jetzt durch die Institutionen unseres formalen Bildungssystems geschleust werden. Meiner Meinung nach wird es herbe gesellschaftliche Konsequenzen haben, wenn man dort weiter spart.

              Das was heutzutage als Links und Rechts bezeichnet wird, kann ich nur auf Sprachverlotterung zurück führen. Wir haben es in der Hand, ob wir uns demnächst in einem aufregenden Kriegskontext wiederfinden, oder ob wir versuchen, den Russen die gewünschte neutrale Ukraine zuzugestehen. Wenigstens ein Mal die Größe haben, die Russen zu respektieren! Die werden sich wieder aufreiben in der Ukraine. Da kennen die nix und ich will nicht Teil davon sein:

              “Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), verlangte die Aktivierung der „ungefähr 900.000“ früheren Soldaten, „die wir in Deutschland haben“;
              https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9579

              (Bin ich froh, dass die Frauen zurück an den Herd müssen.)

              Ich soll mich also tatsächlich wieder ans Lenkrad eines Marder setzen, wo vorne links zwischen den Ketten ein 20mm Geschoss ohne Probleme durchpfeift – kein Bock!

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              • Reinhard Seevers sagt

                Stadtmensch, ich sehe keine Gefahr, dass Reservisten eingezogen werden. Es fehlen Unterbringung, Kleidung und ausreichend E-Mobilität.
                Ich bin sowieso raus, ich war nie Reservist, weil höchste Geheimhaltungsstufe. Ääätsch.🤘🤡

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                • Christian Bothe sagt

                  Nicht das man noch auf die NVA zurückgreifen muss…Klamotten gibts noch zur Genüge…

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              • Reinhard Seevers sagt

                “Alle Hoffnung liegt auf der Generation, die jetzt durch die Institutionen unseres formalen Bildungssystems geschleust werden. Meiner Meinung nach wird es herbe gesellschaftliche Konsequenzen haben, wenn man dort weiter spart.”

                Der Streit um die Bildung, die “richtige” Bildung war schon immer ein deutsches Phänomen. Wer in den 60er und 70er Jahren im Westen sozialisiert ist, der kennt den ganzen Streit noch:
                https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Wie-viel-Bildung-fuer-wen-und-wie-Der-Streit-in-den-70ern,bildung490.html

                Eigentlich sind die Streitpunkte heute die gleichen, wie damals. Ich weiß aber auch, dass ich niemals hätte das Gymnasium besuchen oder studieren können, wenn es nicht das BaFöG gegeben hätte. Damals gab es reichlich Ressentiments der alten Lehrergarde, die noch an der Front waren, gegenüber Bauernkinder, die nun auf dem Gymnasium waren. Ab Anfang 70er mischten dann 68er mit in der Bildungsbranche und es gab Bewegung.
                Das fehlende Geld ist das Eine, das Curriculum ist aber das Wichtigste, wenn es um Inhalte geht. Und hier kommt es spätestens zum Showdown zwischen konservativen und progressiven Denkschulen. Aufgrund des Föderalismus wird es dann wieder Jahrzehnte dauern, bis es einigermaßen greift.
                Hinzu kommt, dass der hohe Anteil Bürger/Schüler ohne Bezug zum generischen Ursprung dazu führen wird, dass die, uns seit Kriegsende leitende Schuldkultur, nicht mehr als Maßstab dienen wird können. Was dann? Da hlift dann auch keine Demo gegen rechts mehr, weil der Nazi weder bekannt, noch im Blut verankert ist. Shit happens.

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                • Frank sagt

                  Ungebildet aber hochkompetent und natürlich voll bunt … eine hübsche Mischung, die da heranwächst. Dass sie was nützen wird, so richtig auf der Ebene von handfesten Tun, Erarbeitetem und materiellen Ergebnissen, wird bezweifelt. Die sind ja noch nicht einmal studierfähig außerhalb der Blasenquatscherfächer und selbst dort darf dann Sprachbeherrschung nicht erwartet werden.

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                • Reinhard Seevers sagt

                  Frank, es war schon in den 90ern erkennbar, dass fundamental etwas schief laufen wird. Unsere Kinder wurden in allen Schulformen darin gefördert, sich und ihre Arbeiten in der bestmöglichen Form, präsentieren zu können. Nicht Inhalte, sondern Darbietung wurden forciert. Parallel wurde wiederholt geübt, wie man sich “richtig” bewirbt, wie man sich wiederum präsentiert und darstellt.
                  Und gleichzeitig erschien das Internet mit der Möglichkeit sich in bester Manier selbst zu inszenieren, was sich bis heute noch verstärkt hat.
                  Die Politik hat es vermasselt, ich hatte immer davor gewarnt, wurde dadurch natürlich zum “Rückwärtsgewandten”.
                  Wenn nun noch Angst in vielfältiger Form, bis hin zum Weltuntergang dazu kommt, dann ist die Sache perfekt…..im A.sch.

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      • Frank sagt

        @Christina Die Hoffnung auf die, die seit Jahr und Tag schlecht regieren, kann man doch nicht ernsthaft immer noch propagieren? Und natürlich “keine Schuldzuweisungen”!
        Ich vermute ja selbst, dass auch die AfD ein Stück weit suboptimal regieren würde, aber das ist doch kein Argument den bewiesen suboptimal Regierenden nun wieder freizustellen von jeder Verantwortung und ihnen einen Hoffungswert zuzuschreiben, zumal schon seit gestern abend immer wieder bestätigt wird, dass die nur an “weiter so, aber mehr” denken.

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  13. Lieschen Müller sagt

    Haben den alle das Wahlprogramm der AfD zur Landwirtschaft gelesen?
    – die AfD ist gegen Glyphosat
    – weitere Reduzierung von Antibiotika in der Tierhaltung
    – gentechnisch veränderte Futter- und Lebensmittel sind zu kennzeichnen
    – die Biodiversität der Lebensmittel ist zu erhalten
    – mehr Wettbewerb statt Subventionen (von Außenschutz steht da nichts….)

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  14. Ulrich sagt

    Was ich aus der Wahl ziehe
    Die AFD wird gewählt nicht wegen ihres Perosnals, sondern trotz.
    Die CDU hat sich mit ihrer von Medien aufgezwungenen Brandmauerdiskussion diktieren lassen mit wem sie regieren darf. So groß ist die Angst der Linken, und die CDU machts mit weils sie weiß was los ist wenn sie sich nur von der AFD tolerieren lassen würde.
    Fakt ist das eine rechts konservative Mehrheit (CDU, FDP, AFD) in Deutschland gibt, regiert wird aber Links(radikal), den Kurs bestimmen direkt und indirekt die Grünen.
    Nach der nächsten BTW ist eine Koalition mit der SPD am wahrscheinlichsten. GroKo ist das keine mehr mit der Mini-Scholz-SPD. Teuer verkaufen werden sich die Sozen trotzdem.

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  15. Lieschen Müller sagt

    Ich war immer eine überzeugte Grünenwählerin. Pazifismus und Ökologie. Mit der Unterstützung des Krieges in der Ukraine, der Aufrüstung, den neuen LNG-Terminals wurden sie für mich unwählbar. Mit dem Geld für die Aufrüstung könnten wir jedem Eigenheimbesitzer eine Erdwärmeheizung schenken. Mit der CDU wird aber nichts besser, immer noch Wehrtüchtigkeit. Mit der AfD wird es keinerlei Subventionen für Landwirte mehr geben und ein Renteneintrittsalter nach mindestens 45 abgeleisteten Arbeitsjahren. Nun ja, Demokratie eben.

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Im Religionsunterricht in der Schule habe ich mal gelernt
      ” wenn einer dir an die Backe schlägt, halte ihm auch die andere hin”
      für mich wäre das ein Hinweis, dass der dassele wiederholen kann, anders ausgedrückt, ich würde dem eine Zurückgeben, wenn es meine Kraft erlaubt.
      Und nun zur Ökologie, wenn man die Anschuldigungen auf die Wahrheit zurückschraubt, dann stehen wir in Sachen Ökologie weit vorne, auf jeden Fall noch vor denen, die alles fordern, aber selbst nichts machen, außer Leserbriefe und in verschiedenen Foren schreiben.
      Die AFD wird mit ihren Stammwählern zufrieden sein müssen, wenn sich die anderen Parteien mal dazu durchringen könnten, eine gescheite Politik durchzuführen, die beim Volk auch ankommt.

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      • Frank sagt

        “Die AFD wird mit ihren Stammwählern zufrieden sein müssen, wenn sich die anderen Parteien mal dazu durchringen könnten, eine gescheite Politik durchzuführen, die beim Volk auch ankommt.”

        Prima, das ist eine Lösung. … nur, warum tun die es nicht? Warum regieren die z.B. in der Migrationspolitik seit einem Jahrzehnt unter Bruch der eigenen Gesetze und Regeln? Warum macht ein Habeck unsinnige Gesetze, mit denen er testet, wie weit er mit grüner Klimaideologie in der realen Welt gehen kann?

        Solange “die” immer schön das Gegenteil einer gescheiten Politik für eigene Land un seine Bürger machen ist mir um die Protestwähleranteile bei der AfD nicht bange. Hat man ja gerade erlebt.

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  16. Thomas Wörle sagt

    Ich bin erstaunt wieviele noch Grüne ind SPD wählen offenbar ist der Schaden den sie angerichtet haben noch nicht groß . Herr Scholz kann sich in einer Woche nicht mehr an das Wahlergebnis erinnern. Die FDP Abgeordneten kleben an ihrem Gehalt und die Grünen können ihren ideologischen Wahnsinn jetzt ohne Rücksicht durchsetzen weil es jetzt egal ist mehr Wähler werden sie nicht verlieren.

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  17. Ferdinand Schulze sagt

    Wenn dann Schwarz-Grün kommt, wird mit solchen Figuren wie Wüst oder Günther nichts anders, was sollte ein Regierungswechsel da bringen?

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  18. Frikadellen piet 45 sagt

    guten Morgen Ich bin sehr gespannt ob sie jetzt endlich mal auf uns hören und nicht versuchen das Wahlergebnis anders zu verstehen obwohl demokratisch gewählt wurde

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  19. Thomas Bröcker sagt

    Interessant sind die Diskrepanzen zwischen Zustimmung für die AfD bei den Wählern und der dünnen und mit fragwürdigen Figuren besetzten Personaldecke bei der AfD. Das gilt sowohl für die Europawahl als auch in noch stärkerem Maße für die Kommunalwahlen.
    Die haben hier im Osten teilweise nicht einmal das Personal (von der reinen “Stückzahl” um die Sitze, die ihnen nach dieser Wahl zustehen zu besetzen.
    So gesehen war das eine reine Protestwahl. Die Frage ist, wie es dieser Partei gelingen kann ihre Programmatik und ihr Personal so anzupassen, dass sie aus der Isolierung kommen.
    Sie unterscheiden sich in keinster Weise von einer CSU, z.B. zu Zeiten von F.J. Strauß. Wenn es nicht gelingt diese Partei ins konservative Lager einzubinden, wird regieren in Zukunft kaum mehr möglich sein. Die Versuche der Ampel mit organisierten “pro Demokratie- Demo´s” die Demokratie außer Kraft zu setzen, haben von den Wählern eine heftige Klatsche bekommen.
    Hauptproblem bleibt aber nach wie vor die nicht neutrale Begleitung und Bewertung von politischen Entwicklungen durch die Medien.
    Mit BSW entsteht gerade eine neue Links- Mitte Gruppierung, die interessant werden könnte, da sie nicht der allgegenwärtigen Praxis von “Erzählungen statt Analyse” folgen.
    Eine Links-konservative Partei mit pragmatischen Ansätzen würde dringend gebraucht, kann aber im derzeitigen von Halbwahrheiten, Lügen und dogmatischen Erzählungen geprägten Politikbetrieb weder nach links noch nach rechts (dazu zähle ich auch CDU-CSU) Koalitionen bilden. Bleibt zu hoffen, dass unsere jetzt so geschwächte Ampel zu mindestens den Anstand hat, die Füße bis zur Bundestagswahl still zu halten und nicht aus lauter Verzweiflung und Unfähigkeit noch einen neuen Weltkrieg (mit-)auslöst.
    Schon wegen dieser Gefahr wären eigentlich Neuwahlen angesagt.
    Aber die selbstverliebten Politiker der Ampel (hier insbesondere Habeck, Baerbock und C. Lindner) werden alles tun um ihre Amtszeit bis zum Ende der Legislaturperiode zu bringen um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.
    Für die Landwirtschaft brechen jedenfalls bei dieser Gemengelage keine guten Zeiten an. Zumal die Medien wieder richtig Fahrt aufnehmen werden bei der Hetze gegen die Nicht-Bio-Landwirtschaft. Die werden sich noch mehr bemüßigt fühlen eigene Agenda statt neutraler Berichterstattung zu transportieren.
    Es bleibt spannend … zumal wohl in Frankreich die Partei von Marine Le Pen tatsächlich an die Macht kommen könnte.

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  20. geplündeter Stiefel sagt

    Eine sofortige Neuwahl wünscht sich nicht nur der großteil der Bevölkerung, sondern
    ist für unserer Deutschland überlebensnotwendig.
    Ich glaube nicht, daß die Grünen oder unser Kanzler des besten Deiutschlands aller Zeiten
    so schnell wie Macron die Konsequenzen zieht. Er ist für seine Mission gut trainiert wird schweigen wie bei all seinen Skandalen. Die FDP wird die Koalition auch nicht schon
    morgen platzen lassen, Neuwahlen werden unsere Schreibtischtäter auf die schnelle auch nicht organisiert bekommen. Die Wahlergebnisse aus meinen kleinen Ort und Wahlkreis liegen auch noch nicht alle vor. Beim Hochwasser letzte Woche in unsere Region gab es
    trotz bester technischer Ausrüstung der Hilfskräfte Kommuniikations- und Serverprobleme mit den Behörden die einfach nicht für solche außergewöhnlichen Situation belastbar sind. Alternative Komunikation war nicht gewünscht und angeblich nicht umsetzbar, so lies man die Einsatzleiter in Ihren Orten alleine werken und verzichtete auf die stündlichen Lagemeldungen, was man auch auf der Homepage des Landkreises vemissen konnte. Kein Plan B ! Wenn man uns ausgebildete Landwirte, Handwerker usw. nur auch mal ohne Befehle von oben in unsere schwierigen Lage selbst verantwortungsvoll handeln ließe. würden wir die Freiheit zurückbekommen die Probleme selbst zu lösen bzw. von vorne herein zu vermeiden,

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    • Bauer Willi sagt

      Wissen Sie, wo sich Scholz gerade aufhält? Ich habe ihn seit Tagen nicht mehr gesehen…..

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      • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

        Vielleicht versteckt er sich ganz bewußt. Macron hatte wenigstens die Courage, soforige Neuwahlen auszurufen. Das ist diesem schelchtesten Kanzler aller Zeiten aber nicht zuzutrauen. Ihm fehlt diese Courage.

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        • Frank sagt

          Das Verstecken scheint ein echtes Scholz-Merkmal zu sein.
          Ist ja nicht das erste Mal, dass er so völlig abtaucht und bestenfalls aus dem off zitiert wird, dass ihn wieder was empört.

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          • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

            Angeblich taucht er am 13.Juni in Apulien wieder auf. Da treffen sich auch die Looser der EU-Wahl und werden sich gegenseitig kondulieren.

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  21. Arnold Krämer sagt

    Neuwahlen jetzt würden CDU/CSU vielleicht noch etwas stärker machen Richtung 35%, sie hätte aber nie bei eigener Beschlusslage eine Chance ohne Grüne oder SPD eine Mehrheitsregierung zu bilden. Den Mut, sich als Minderheitregierung von der AfD wählen zu lassen hätte sie nicht. Also würde vieles so weiter laufen wie bisher auch, weil mit den Grünen und Roten keine „Befreiungsschläge“, die gesetzlich nötig wären, möglich sind. Und gegen die aktuelle Medienmacht käme man erst recht nicht an. Der Leidensdruck in Wirtschaft und Gesellschaft muss noch größer werden, bevor es zu deutlich anderen Mehrheiten in D kommt.

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  22. Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war! sagt

    Die wissen doch was bei Neuwahlen herauskommt und werden bis zum bitteren Ende an ihren Sesseln kleben. Nur warne ich vor Euphorie, die CDU führt grüne Politik weiter in anderer Verpackung!

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    • Bauer Willi sagt

      Nein. Die Konservativen haben verstanden, dass ihre grüne Politik falsch war. Deshalb haben die Rechtsradikalen so einen Zulauf. Wenn zu erkennen ist, dass die EVP weiter mit den Grünen kuschelt, verliert sie noch mehr. War übrigens der Grund, nicht die CDU zu wählen.

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      • Es war nicht alles schlecht was früher einmal gut war sagt

        Durchaus Zustimmung. Mit den Grünen nicht mehr zu kuscheln bedeutet allerdings den Green Deal einzustellen und die sinnlose CO2-Bepreisung. Wenn man schon weiterhin vom Klima redet muss das Ganze von unabhängigen Wissenschaftlern bewertet werden und nicht idelogisiert beliebig Geldquellen aufmachen. Wir werden sehen.

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        • Bauer Willi sagt

          Der Green Deal ist Geschichte. Uvm. hat gemerkt, dass sie sich vergaloppiert hat. Ohne sie hätte die CDU noch mehr Stimmen holen können.

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          • Reinhard Seevers sagt

            Geil war gestern ein Beitrag, wo gesagt wurde, dass die WIEDERWAHL von der Leyens wohl doch noch möglich sei, da die EVP gestärkt wäre. Wann ist die v.d. Leyen denn gewählt worden? Die Bauern haben es laut dem Bericht geschafft, dass die Kommission vor der Lobby eingeknickt sei, und damit der Klimaschutz und der Umweltschutz nun zurück fallen würde in die 90er Jahre. Das bashing wird wohl weitergehen, egal, wer gewinnt oder verliert.

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            • zmp_nachfahre sagt

              “Klimaschutz” und Umweltschutz in einem Satz ist eine nette Lüge!
              Das Klima kann man nicht schützen und der Effekt der dazu gemachten Bemühungen ist sehr oft eine Zerstörung der Umwelt…
              Das sind nicht nur die Windmühlen und Sonnenbräter, sondern auch das Geld, das deswegen für umweltschonende Verfahren fehlt.

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      • Frank sagt

        “Die Konservativen haben verstanden, dass ihre grüne Politik falsch war. ”

        Von welchen Konservativen reden wir da, die dieses angebliche Verständnis gezeigt haben sollen?
        Welche praktischen Folgen soll dieses angebliche Verständnis haben?

        Wir sind, in, aber auch jenseits der EU in grüngestrickte Verträge eingebunden noch und nöcher (Ausstiege, Reduktionen, Zahlungen etc. pp.). Da falsche grüne Politik zu kassieren, erfordert etwas mehr, als mal 4 Wochen nicht übers gemeinsame Regieren zu reden.

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        • Arnold Krämer sagt

          Die nationale deutsche Politik ist gefesselt durch internationale Verträge verschiedenster Art, durch EU-Richtlinien und Gesetze, fehlenden Mut zu dennoch möglichen Korrekturen (Rücksichtnahmen hier, Rücksichtnahmen dort, z. auf Koalitionspartner in den Ländern, anstehende Wahltermine und, und, und….) sowie fehlendes geeignetes Personal für einen Kurswechsel (siehe z.B. AfD).
          Da braucht es in der Tat schon ein “Erdbeben” für nennneswerte Korrekturen. Mal abwarten, was die LT-Wahlen im Herbst für Signale aussenden.

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      • Bauer Fritz sagt

        Ich weiß nicht ob es jemandem aufgefallen ist. Ich habe am Abend zwischen den diversen Wahlbericht-Programmen in Österreich und Deutschland gezappt. Kein einziger Sender, kein einziger Analyst etc. hat jemals in Zusammenhang mit der EVP und den darin versammelten Parteien das Wort “Konservative” verwendet.

        Es gab dort nur “die Rechten” und “die Rechtsextremen”.
        Ich halte das mit für einen Grund der Wahlergebnisse.
        Die Medien spielen seit Jahren das Framing: “Rechts = Nazi” und nur Links oder Grün ist Gut und Linksextrem gibt es nicht. Werte braucht man nicht zu verteidigen, die Intoleranz des Islamismus ist eine Bereicherung, die Straftaten dazu gibt es solange nicht, bis sie sich nicht mehr verheimlichen lassen. etc. etc.

        Ich würde meinen, daß sich viele Bürger in Europa gesagt haben, euer Framing könnt ihr euch mal wohinschieben, wenn ihr die Realitäten der Lebenswelten nicht sehen wollte, wähle ich die Parteien, die euch das täglich um die Ohren so laut und so deutlich hauen, bis ihr es kapiert.

        Bin gespannt ob in Zukunft wieder mehr von Konservativen und er politischen Mitte geschrieben wird.

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        • Ehemaliger Forenteilnehmer sagt

          Ixch habe mir heute morgen das ARD-ZDF Morgenmagazin angesehen. Wenn ich das Wahlergebnis nicht schon gewußt hätte, spätestens beim Anblick der Nachrichtensprecherin und den live berichtenden Redakteuren hätte ich es gewußt. Ich gebe Fritz völlig recht. Das Pseudonym für links ist “Medien”.

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