Speck – der Kühlschrank der Ahnen
Beim Lesen dieses Artikels ist mir das Wasser im Mund zusammengelaufen und ich habe mich gleich wieder an den Urlaub im Schwarzwald oder in Südtirol erinnert. https://www.falstaff.com/de/news/der-klassiker-in-der-kueche-speck-seine-geschichte-und-herkunft? Tatsächlich war der Speck und überhaupt alles Geräucherte für unsere Vorfahren die Lebensversicherung für den Winter. Kühlschränke gab es nicht und mit dieser Methode der Haltbarmachung konnte ein energiereiches Lebensmittel über Monate verzehrt werden. Je mehr Fett umso besser war die Devise, denn die Arbeit auf den Höfen war anstrengend und erforderte viele Kalorien. „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“ war einst ein Werbeslogan der CMA. Und nicht nur das: es ist auch ein Teil der Kultur. Nicht von ungefähr gibt es im deutschsprachigen Raum mehr als 1.500 Wurstsorten. https://www.der-ludwig.de/ratgeber/wurst-schinken/ Ich finde es bedauerlich, dass dieser Aspekt unserer Ernährung in der Diskussion kaum noch eine Rolle spielt.










