Bauer Willi
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WWF – Entlassungen

Wenn man der TAZ glauben kann (was nicht selbstverständlich ist) entlässt der WWF ein Fünftel seiner Mitarbeiter. Einer der Gründe: gesunkenes Spendenaufkommen. Kein Wunder in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.

https://taz.de/20-Prozent-der-Mitarbeitenden-entlassen/!6018760/

Interessant, wie die TAZ diese Massnahme kommentiert. In der Tat ist der WWF eine nicht ganz unumstritttene Organisation, weil sie für Geld zu allen möglichen Zugeständnissen bereit ist.

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15 Kommentare

  1. Wolfsfeind sagt

    der Panda von WWF auf Produkten und Dienstleistungen ist für mich Grund genug Firmen schon viele Jahre zu meiden.

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  2. Sonja Dengler sagt

    Ich erinnere mich noch gut an die Gründung des WWF: der niederländische König Bernhard hat ihn gegründet, um Großwild in Afrika zu schützen. Bald darauf gab es Fotos von ihm: er war passionierter Großwild-Jäger. Betrug von Anfang an.

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  3. Heinrich Esch sagt

    Wir haben ca. 23.000 NOG bzw. e V. in Deutschland . Das Verbandsklagerecht gehört wieder abgeschafft. Besonders die Großen können jede Investition mit Einbrüchen verhindern und die Gemeinnützigkeit muss dringend reformiert werden. Die NGO sind ein Staat im Staate geworden.

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  4. Bauer Fritz sagt

    Und jetzt sagen noch einer, NGOs seien nicht käuflich !!!!
    Übrigens, es war der WWF Österreich der die Online-Umfrage machen ließ, wonach 82% der Befragten FÜR das Renaturierungsgesetz sind (medial dargestellt als 82% der Bevölkerung).

    WWF Deutschland ist da einen Schritt weiter, die renaturieren bereits die ersten Mitarbeiter.

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    • Inga sagt

      So denken wohl mehrere und deshalb lassen die Spenden nach.

      Die NGOS müssen neu organisiert werden, finde ich.

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  5. Limes sagt

    Ein normaler Vorgang im Wirtschaftskreislauf. Geschäftsmodelle müßen überarbeitet oder eingestellt werden wenn die Ressourcen erschöpft sind oder man vorhandene Ressourcen ausgebeutet hat. Betrifft auch die Fundraising auch als Spenden Industrie bezeichnete Geschäftsmodelle. Immer mehr Organisationen als Wettbewerber im orginären Geschäftsmodell “Umwelt- und Klimahysterie” werden mit dem Ziel fundraising gegründet. Nicht wenig Geld fliesst in die Verwaltung, PR und Generierung von staatlichen Fördergeldern.
    Hinzu kommen immer mehr Wettbewerber die neue fundraising Themen kreieren wie aktuell “Kampf gegen Rechts”. Auch die wollen was abhaben von dem Spenden- und Förderkuchen hinzu kommt die Gefahr der Überarbeitungen der Regeln Gemeinnützigkeit denn mittlerweile gibt es nicht wenige in der Gesellschaft die das bisherige Selbstbedienungsmodell auf Sinnhaftigkeit aktiv auf Sinnhaftigkeit hinterfragen.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/kampf-gegen-rechtsextremismus-vereine-sehen-sich-in-existenz-bedroht-und-senden-brandbrief-an-kanzler-scholz_id_260078132.html

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  6. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    Leutheusser-Schnarrenberger fordert ein dringend notwendiges Update, welches klarstellende Regeln im Hinblick auf das extrem eingestaubte Gemeinnützigkeitsrechts zum Inhalt haben sollte.

    Der Unsicherheit, inwieweit politische Aktivitäten die Gemeinnützigkeit gefähren könnten, muss endlich Rechnung getragen werden. Viele Vereine und Stiftungen drohe der Verlust ihres gemeinnützigen Status wegen ihres Einsatzes für unsere Grundrechte. Ein solcher wird als „einseitig“ bewertet, z.B. wenn ein Aufruf zu Demonstrationen gegen Rechtsradikalismus erfolgt. Öffentliche „Meinungsmache“ sei nicht gemeinnützig.

    So am 25.06.2024 im Deutschlandfunk gesendet…

    Viele gemeinnützige Organisationen stehen mittlerweile untereinander in einem enormem Konkurrenzdruck, wer für sich den Löwenanteil erhaschen kann.

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  7. Christian Bothe sagt

    Es gibt einige solcher Organisationen auf der Welt, die so einen „aufgeblasenen“ Mitarbeiterstamm haben, wozu auch immer! Über die Daseinsberechtigung selbiger kann man diskutieren und dann noch als gemeinnütziger Verein !Auch in der BRD haben wir einige überflüssige…, die nicht schlecht von Spenden, Fördermitteln und Zuschüssen aus diversen ominösen Töpfen leben…Beispiele die LW betreffend gibt’s ja zuhauf wie wir wissen!

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    • Christian Bothe sagt

      DUH ist so ein prädestinierter Verein mit dem Resch, den kein Mensch braucht! Heute in unserer Presse hat er den Kampf gegen SUV angesagt wie immer man zu diesen Fahrzeugen steht…

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      • Limes sagt

        Die SUV sind ein hochemotionalles Thema das spaltet kann man auch im Bekanntenkreis erleben. Habe keinen SUV aber Argumente der Befürworter wie Einstiegshöhe oder Sitzposition kann ich nachvollziehen.
        Wenn die DUH keine SUV mag dann können sie das kundtun aber Steuergeld benötigt dieser Verein nicht das kann man besser sinnvoll verwenden.
        Toyota verkauft SUV und war mal Partner der DUH wie auch Krombacher und Telekom. Nachdem Krombacher und Telekom die Zusammenarbeit mit der DUH beendet hatte folgte dann Toyota.
        “DUH Chef Resch: Diese langjährigen Partner haben wir nicht mehr – auch wegen massiven Drucks der Industrie” dazu “Toyota-Chef Alain Uyttenhoven stellt dagegen klar, was der eigentliche Grund für das Aus der Kooperation war: Die umstritttenen und emotionalisierten Kampagnen der DUH.”
        https://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/situation-emotionalisiert-toyota-spricht-klartext-zur-deutschen-umwelthilfe_id_10196015.html

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  8. Arnold Krämer sagt

    Das ist erst der Anfang, quasi eine Rückabwicklung wie so vieles, was Staat und Gesellschaft sich nicht mehr leisten können und wollen.

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