Bauer Willi
Kommentare 57

Autoreifen im Gemüse

Endlich mal keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, sondern von Autoreifen.

https://www.welt.de/gesundheit/article251887252/Reste-von-Autoreifen-in-Blattgemuese-nachgewiesen.html

Ich bin der Meinung, dass man Autoreifen sofort verbieten muss. Dass Greenpeace da noch nicht drauf gekommen sind. Die machen doch sonst aus jedem Scheiß eine Katastrophe. Oder aus jeder Mücke einen Elefant…

Und jetzt mal ernsthaft: alles, was wir Menschen in die Welt gebracht haben, findet sich irgendwo wieder. Wenn Gemüse an vielbefahrenen Strassen angebaut wird, wird man alles, was die Fahrzeuge emittieren (wozu auch Reifenabrieb gehört) auch in den Pflanzen wiederfinden. Das Ergebnis der Studie war erwartbar.

 

 

(Aufrufe 2.137 gesamt, 1 heute)

57 Kommentare

  1. Klaus Horn sagt

    Ich habe mich in den letzten Jahren schon gewundert, daß ich immer schneller laufe. Das müssen die verbesserten Materialen aus den Reifen bewirkt haben, die ich über das Blattgemüse esse.

    2
  2. Jörg sagt

    Je mehr man sucht und je besser die Analysemethoden sind, desto mehr wird man finden.Die vielen Umweltlabors, die Umwelthilfe sowie Greenpeace und andere NGO’s müssen ständig ihre Daseinsberechtigung nachweisen. Es geht um gut bezahlte Jobs, öffentliche Gelder und Spenden.
    Fakt ist, dass in den vergangenen Jahrzehnten unsere Umwelt, die Luft die wir atmen, das Wasser, das wir trinken und unsere Nahrung immer sauberer und weniger belastet geworden st.
    Wenn man alleine an den Smog im Ruhrgebiet und die Verschmutzung des Rheins in den 50er bis 70er Jahren oder vor allem an die katastrophale Umweltverschmutzung in der damaligen DDR denkt, ist seitdem extrem viel passiert.
    Wir sollten froh darüber sein und uns nicht von ständigen Schreckensmeldungen ins Bockshorn jagen lassen.
    Leider kann man mit der Angst vor sogenannten Umweltgiften immer noch Schlagzeilen produzieren. Die wirklichen Gefahren und Risiken des Alltags werden dann gerne ausgeblendet.

    17
    • Stadtmensch sagt

      “Wir sollten froh darüber sein”

      …dass jemand den Umweltschutz ins Ordnungsrecht gebracht hat und auch halbwegs durchsetzen kann – hierzulande wenigstens. Das ist nicht von allein oder aus Einsicht bei den “Marktteilnehmern” geschehen, wage ich zu behaupten.

      Reifenabrieb könnte man auch reduzieren, indem man nur beste Ware in Verkehr bringen dürfte. Also Optimierungskriterium Inhaltsstoffe und Eigenschaften und nicht Preis.
      Der Kampf gegen die Trägheit und die Neigung, Kosten zu externalisieren ist nie vorbei. Das muss reiner Selbstzweck sein! Wie so vieles in diesem Leben.

      Die vielen religiös geprägten Menschen hier, mit ihrem sog. Arbeitsethos, ihrem Pflichtgefühl, ihrer Gründlichkeit, ihrer bis zum Wahn gesteigerten Akkumulationswut, könnten doch aus eigenem Antrieb ein Fünkchen ihrer Leidenschaften in die Minimierung ihrer Fußabdrücke stecken?

      3
      • Stadtmensch sagt

        OT, ein Experte so:

        “Wer mir nun sagen kann, was die Deutschen tun werden, der kann mir auch sagen, wie die Geschichte der nächsten zwanzig Jahre aussehen wird. Aber leider haben sich die Deutschen noch nicht entschieden.”
        https://www.nachdenkseiten.de/?p=25405

        Sie diskutieren natürlich erstmal die Sache mit dem Reifenabrieb!

        1
        • Inga sagt

          Klar und es wird eine Lösumg gefundenen.

          Warum ist Töpfer durch den Rhein geschwommen?

          • Obstbäuerin sagt

            Leider kann ich diese Unbefangenheit nicht teilen, Inga. Je mehr und aggressivere Waffen in die Ukraine geliefert werden, umso weiter entfernt sich jegliche Lösung. Wie steht es denn mit dem Reifenabrieb der Militärfahrzeuge, ganz zu schweigen von der CO² und sonstigen Umweltbelastung durch die Produktion und den folgenden Einsatz der Waffen. Georg Friedmann hat 2009 ein Buch veröffentlicht (“Die nächsten 100 Jahre”), was mir damals die Sprache verschlagen hat. Es ist die Vision einer Welt voller Kriege. Schon damals war klar, welche Rolle die Ukraine spielt: “Die Ukraine und Weißrussland sind für die russische Sicherheit entscheidend. Sollten sie unter feindlichen Einfluss geraten, etwa den der NATO – würde dies eine tödliche Gefahr für Russland darstellen.” Dabei ist der Autor sicher kein Freund Putins.

            4
            • Arnold Krämer sagt

              … “russische Sicherheit” , “tödliche Gefahr für Russland”

              Diese Aussagen zum größten Land der Erde mit den größten Energie- und Rohstoffvorräten der Erde lassen mich etwas ratlos zurück. Was ist in dem Land denn alles schief gelaufen und was läuft da immer noch schief.

              Hat das Land sich immer noch nicht von dem Blutbad der Oktoberrevolution und anschließenden Säuberungen bis nach dem 2. Weltkrieg erholt? Die eigenen Eliten wurden doch durch das Land selbst eliminiert.

              4
              • Stadtmensch sagt

                oder hier:

                https://schabel-kultur-blog.de/buecher/hannes-hofbauer-feindbild-russland-einsichten-aus-einseitiger-perspektive/

                “Für die USA ist die kriegerische Auseinandersetzung ein gigantisches Geschäft ganz nach dem Modell des Marshallplans nach dem Zweiten Weltkrieg.”

                Naja, sinnlos. Wir werden es ausbaden und die “Globalistischen Eliten” fliegen zwischen ihren Bunker-Inseln hin und her…

                Dass Russen jede Spielart von literarischer Kultur (subversiv z.B. Das Leben der Insekten. von Viktor Pelewin) oder belletristisch (Gorcheva-Newberry, Kristina, Das Leben vor uns ) beherrschen, ist mal klar.

                Wer Russland cancelt zum Beispiel von internationalen Kulturveranstalungen, Buchmessen, Wissenschaft, ist sowas von … mir fehlen nicht die Worte, aber ich will es nicht hinschreiben.

                1
                • Reinhard Seevers sagt

                  Die Interviews mit Frau Krone-Schmalz zu Russland sind auch immer wieder erhellend und zeigen die Arroganz des Westens. Sie erklärt auch gut die Wende in der russischen Politik nachdem der Westen Russland in allen Bereichen fallen lies. Der Warschauer Pakt löste sich auf, die Sowjetunion zersplitterte, Russland blieb zurück und die Nato bestand weiter, obwohl es doch einen Sieg des Westens gab, der als umfassend und moralisch/ökonomisch über alles erhaben zu sein schien…..Fukuyama schrieb gar vom “Ende der Geschichte”.

                  5
              • Christian Bothe sagt

                A.K. Was läuft in der BRD so alles schief? Die Wahl hat’s klar und deutlich gezeigt wie man sehen kann! Wir sollten uns zuerst um uns selbst kümmern…Waere besser , wenn sich der Westen aus dieser Geschichte herausgehalten hätte! Immerhin handelt es sich um 2 ehemalige Sowjetstaaten! Das Biden und Co. hier Gott spielen will,auch wenn er katholisch ist , wirkt irgendwie befremdlich! Zum Thema Abrieb und Umwelt noch soviel: ~8%-9% CO2 Ausstoß weltweit durch Kriege etc.( stellte man kürzlich in 3Sat fest! Traurig dazu dann noch der Reifenabrieb u.a.

                2
              • Ertl Elisabeth sagt

                Mir gefällt die Erklärung von Navid Kermani, was schiefgelaufen ist: Nach 1989 hat die Hybris des westlichen Kapitalismus mit seiner Entfesselung der Märkte zur Konzentration des Reichtums in den Händen von wenigen geführt. Im Triumph macht man die größten Fehler. Russland strebte nach Westen, und man hat ihm die kalte Schulter gezeigt. Damit hat man sich Putin eingefangen. Ein Fehler bei der EU – Erwaeiterung war auch der Primat der Ökonomie und eine neue Auabeutungsmentalität. Dann hat man irgendwann Orban. Es gab genügend Warnzeichen hinsichtlich Putin. Aber da rächt sich eben der Primat der Ökonomie.
                https://www.youtube.com/watch?v=jTzZBAycnaQ

                • Thomas Bröcker sagt

                  Putin hat für die Russen erstmal das Chaos und den Ausverkauf der Rohstoffvorkommen und des gesamten Landes unter Jelzin beendet.
                  Er hat die Oligarchen in eine Art von Disziplin gepresst, die auch eine allgemeine Verbesserung der Lebensbedingungen und eine wirtschaftliche Entwicklung Russlands ermöglichten.
                  Als die wirtschaftliche Allianz mit Deutschland sich am Horizont abzeichnete, ist man (die ehemaligen Alliierten aus dem zweiten Weltkrieg: USA, UK, F) in der Ukraine zur Tat geschritten. :
                  3 Mrd § in die Orangene Revolution und den Maidanaufstand (Nuland: Fuck the EU”) ,
                  Aufbau und Bewaffnung der extremen Nationalisten mit dem Ziel, den Russen die strategisch wichtige Krim zu nehmen.
                  Die Engländer und Franzosen sind auch bei der Bewaffnung der Nationalistischen Milizen sehr aktiv, da auch sie kein Interesse an der Verbindung Deutschland-Russland haben.
                  14.000 Tote im Krieg der Milizen und Söldner im Donbass
                  VOR dem Einmarsch der Russen. Alles hat zwei Seiten.
                  Putin ist zum Autokraten mutiert weil der Westen die Interessen Russlands ignoriert und wie immer und überall auch Russland versucht von innen durch Aufbau von militanter Opposition die Macht unliebsamer Regierungen zu unterhöhlen (die Beispiele sind Legion: Persien (Mossadegh), Libyen, Irak, Syrien, in der Vergangenheit in Südamerika und Afrika fast alle Länder in irgendeiner Form).

                  1
                • Ertl Elisabeth sagt

                  Naja Herr Bröcker, ob einer zum Autokraten mutiert oder nicht, das liegt schon primär an seinem Charakter.

        • Thomas Bröcker sagt

          Danke für diesen Link. Die Rede von George Friedman (Stratfor) ist an mir unbemerkt vorübergegangen. Die sollte JEDER lesen. Es ist eine nüchterne Wiedergabe der Interessen und Handlungsweise der USA zur Bewahrung derselben.
          Wenn ich dann die mediale Präsenz z.B. dieses Dummschwätzers Anton Hofreiter sehe, der die Gefahr der Verschiebung des atomaren Kräfteverhältnisses nicht sieht, die durch die immer stärkere direkte Einbindung der Natostaaten in den Krieg in der Ukraine entsteht, sehe ich schwarz für Deutschland. Bei der gegenwärtigen geschürten Hysterie, was die Interessen Russlands betrifft , läuft Europa Gefahr wieder einmal im amerikanischen Interesse zu bluten. Die Staaten der EU sind auch durch direkte Einflußnahme der USA (an der NATO und der EU vorbei), längst sowas von gespalten, dass es hier ein leichtes Spiel ist, Handlungsunfähigkeit im Richtung auf die wirklichen Interessen Europas zu erzeugen.
          Und scheinbar wird es beim letzten Zündfunken für einen direkten Krieg mit Russland wieder ein deutsches Feuerzeug sein, das den Brand auslöst.

          7
          • Ertl Elisabeth sagt

            Macron hat viel besser reagiert. Er hat wirklich über lange Zeit alles darangesetzt, mit Putin den Gesprächsfaden zu halten. Als endgültig klar war, dass da Hopfen und Malz verloren ist, hat er umgeschwenkt auf ehrliche Kriegsteilnahme, was immerhin konsequent ist. Aber warum war er nicht erfolgreich? Weil ihm die Deutschen in die Suppe gespuckt haben mit ihrer bewusstlosen martialischen Kriegsrhetorik von Beginn an auf der eine Seite und auf der anderen Seite einer nur halbherzigen Kriegsunterstützung der Ukraine, die nichts anderes bewirkt, als den Krieg maximal in die Länge zu ziehen zum Vergnügen der Waffenindustrie, und womit sie uns Europäer samt und sonders bei Putin lächerlich gemacht haben, sodass er uns doch überhaupt nicht mehr ernst nimmt.

            1
            • Christian Bothe sagt

              Ertl: “Macron hatte besser reagiert?” Das war wohl nix! Da muss man schon richtige Kaliber in den Ring schicken, um mit Putin zu verhandeln! Typen wie Reagan, Bush Senior,Kissinger, Schmidt, Schröder ( von den noch Lebenden)! Vor allem hinter den Kulissen verhandeln und nicht alles durch die Journaille veröffentlichen der Schlagzeilen wegen…Wozu haben wir einen UNO Generalsekretär? Mehr Waffen in die Ukraine bringt niemals Frieden!

              2
            • Obstbäuerin sagt

              Ja, ja die ehrlichen Franzosen. Immer gern bereit in Kriegen mitzumischen (z.B. in Libyen Verfechter der Flugverbotszone) Dazu sagte unser damaliger Außenminister Westerwelle im Interview mit dem Deutschlandfunk am 17.03.2011: “….Wir sehen im Augenblick alle nach Libyen. Was ist dann das nächste Land? Müssen wir dann auch im Jemen eingreifen mit deutschen Truppen? Was ist mit Bahrain? Was ist denn, wenn in der Elfenbeinküste die Entwicklung sich weiter zuspitzt?….” Jetzt muss man nur Libyen durch Ukraine ersetzen ….

              1
        • Marian E. Finger sagt

          Meint ihr nicht, dass solche Artikel lediglich den Mythos “Amerika” in seiner Wirkmacht bestärken?

          Ich glaube, dass in Amerika die gleichen politischen Dilettanten am Werk sind wie in Deutschland, Frankreich, der EU, Russland, China und dem Rest der Welt.

          4
          • Ertl Elisabeth sagt

            Nein, ich glaube, die haben eindeutig die besseren Geostrategen, z.B. George Friedman, der ihnen rät, bei den Römern zu lernen “Divide et impera”. Und wenn man sichs recht überlegt, haben die Amerikaner genau das immer gemacht, auch in den Nahostkriegen. Zuerst die eine Seite unterstützt, und bevor die erfolgreich geworden sind, auf die andere Seite gewechselt, was zu maximalem Chaos und somit der Schwächung beider Kontrahenten führte, sodass den USA keine Konkurrenz erwuchs. 2008 haben sie sich auch immer abwechselnd auf die Seite Deutschlands und dann wieder Griechenlands gestellt, um den Streit so lang wie möglich am Köcheln zu halten. In Europa interpretiert man das dann immer als Dilettantismus, aber da steckt Kalkül dahinter.

      • Thomas Bröcker sagt

        Das ist im Grunde vollkommen richtig. Das Beharrungsvermögen auf Methoden und Produktionsstrukturen, die “funktionieren” ist bei den wirtschaftlichen Akteuren groß.
        Das war z. B. ein großes Manko der sozialistischen Gesellschaftsstruktur der Ostblockstaaten. Es zahlte sich nicht direkt und sofort für den Einzelnen aus, wenn er etwas verbesserte. Man hat versucht mit Zuckerbrot und Peitsche (Förderung des “Neuererwesens” und Ordnungsrecht) die Wirtschaft in Gang zu bringen. Es ist an der Trägheit der Einzelnen gescheitert. Der Umweltschutz wurde bei der trägen wirtschaftlichen Entwicklung immer etwas hintenan gestellt. Deshalb waren die Verhältnisse im Umfeld der Industrie und teilweise auch der Landwirtschaft so wie sie waren.
        Ich denke auch, dass es ein Verdienst der Umweltbewegungen der 70-iger und 80-ziger Jahre ist, dass viele Umweltschutzmaßnahmen nun über Ordnungsrecht tatsächlich wirken.
        Das Problem dabei ist die aus dieser Bewegung entstandene Angst- und Mitleidsindustrie (wie man das jetzt wohl nennen kann). Da verkommt vieles zum Selbstzweck und das kostet die Akzeptanz in der Gesellschaft. Die Politik und Verwaltung muss sich hier die Deutungshoheit zurück holen (BfR war da ein guter Ansatz) und Halbwahrheiten und Zweckerzählungen aller beteiligten offenlegen und neutralisieren.
        Aber das ist wohl eher ein frommer Wunsch, denn das das Wirklichkeit würde.

        4
        • Reinhard Seevers sagt

          “Man hat versucht mit Zuckerbrot und Peitsche (Förderung des “Neuererwesens” und Ordnungsrecht) die Wirtschaft in Gang zu bringen. Es ist an der Trägheit der Einzelnen gescheitert. ”

          Das ist das Problem. Der Einzelne ist Treiber oder Bremser aller gesellschaftlichen Handlungen. Entweder man muss alle zu ihrem Glück zwingen, oder das Glück des Einzelnen aufgrund seiner eigenen Entscheidungen ist der Motor für gesellschaftliches Handeln.
          Wenn das Volk gezwungen werden muss, wird es nicht funktionieren. Wenn der Einzelne keinen persönlichen Mehrwert erkennen kann, wird er nicht folgen. Wenn Angst sein Handeln steuern soll, wird er nur folgen, wenn er diese Angst selbst nachvollziehen oder empfinden kann. Nun kann sich der Bürger aus einem großen portfolio aus Ängsten diese oder jene aussuchen und wählen….das hat er am Sonntag getan. Einige sagen, er hätte die falsche Angst gewählt und damit anderen neue Ängste geschaffen, spookie oder?

          6
          • Arnold Krämer sagt

            “Der Umweltschutz wurde bei der trägen wirtschaftlichen Entwicklung immer etwas hintenan gestellt”.

            Das …..”immer etwas”….. ist doch übertrieben schmeichelhaft.

            2
            • Thomas Bröcker sagt

              War in dieser Zeit im Westen nicht anders … man kann nur Gleiches mit Gleichem vergleichen.

              1
              • Arnold Krämer sagt

                Na, Ja! So etwas wie Bitterfeld gab es 1990 in D nicht. Und den Gestank in Berlin im Winter bei Inversionswetterlagen kannte ich Ende der 1980 Jahre im Westen auch nicht.

                3
                • Reinhard Seevers sagt

                  Naja, man muss vielleicht einfach 20 Jahre abziehen von 1990, dann ins Ruhrgebiet schauen und dann reduziert sich die Umweltfreundlichkeit lediglich um nicht ganz eine Generation. Wir waren nur weniger lange schmutzig…ist so ne Sache wie mit dem Spruch des Splitters im Auge und dem Balken vorm Kopf und so.

                  1
                • Obstbäuerin sagt

                  Dafür haben wir Schleifenband (gebügelt) und Geschenkpapier mehrmals benutzt und es gab die Komplexannahmestellen.

                  3
                • Christian Bothe sagt

                  A.K. Bitterfeld stimmt( bin dort geboren), aber war‘s im Westen anders? Rheinverschmutzung usw.Man sollte als Wessi es sich genau anschauen wie und warum es im Osten so funktionierte! So hatten wir weniger Plastikverpackungen im Vergleich zum Westen( heute ein großes Problem im LEH usw.). Wenn auch aus der Not geboren,Technik wurde repariert und nichts( wenig)weggeworfen( heute gibt’s wieder den Reparaturbonus)! Kenne es noch, das es Sauerkraut in Papiertüte gab und unser amerikanischer Besuch sich köstlich amüsierte…Also waren wir beim Umweltschutz weiter wir der Westen in dieser Hinsicht, lieber A.Kraemer! Und heute: fangen wir wieder damit an, was richtig ist!

                  1
                • Ertl Elisabeth sagt

                  Ja Reinhard, die Verbesserungen vollzogen sich Ende der 1970er und dann vor allem in den 1980er Jahren.

          • Peter sagt

            Angst kann hierzulande “verordnet” werden, kann verstärkt werden usw. …an schließend fehlt meist die gründliche Aufarbeitung für völlig irrige Handlungen. “Demokratische Macht” führt zu Machtmissbrauch und die ausführenden Befehlsempfänger dürfen munter `draufhauen. Schon vergessen?: https://www.welt.de/politik/deutschland/article207198029/Coronavirus-Sachsen-will-Quarantaene-Verweigerer-in-Psychiatrien-sperren.html …sowas gehört(e) ohne Pensionsanspruch aus dem Amt gejagt.

            6
          • Christian Bothe sagt

            R.S. Hat zwar mit Abrieb nichts zu tun( in direktem Sinne),aber das Wahlergebnis von Sonntag plus Kommunalwahlen im Osten zeigen doch, das die Euphorie der Wiedervereinigung vorbei scheint! Viele vergleichen unsere bürgerliche Demokratie mit der erlebten sozialistischen Demokratie. War gerade in der Tschechei mit Stopp in Sachsen…Unterschiede gibt’s ja da zuhauf…Was mich total irritiert hat, ist das Wahlverhalten der jungen Generation!
            Erforderlich scheint ein Update der Demokratie europäischer Prägung (amerikanischer)zu sein. Das betrifft das Land als auch die EU!

            1
            • Reinhard Seevers sagt

              “Viele vergleichen unsere bürgerliche Demokratie mit der erlebten sozialistischen Demokratie.”

              Hier ein Einblick in die sozialistische Demokratie von 1986….ick schmeiß mir wech, waa!:….

              https://www.youtube.com/watch?v=tAebr4GEwm4

              OT, Gute Unterhaltung…ich hab ab jetzt Urlaub! Bis denne!

              2
              • Stadtmensch sagt

                Oh! Schöne Zeitreise – seufz…

                Kittelschürzen, Rat des Kreises, PGH, … alles dabei.

                “Und wer anders denkt, dem muss der Kopf gewaschen werden!”
                16:09

                😉

      • Klaus Pütz sagt

        @ Inga
        “Warum ist Töpfer durch den Rhein geschwommen?”

        Fähre verpasst??

      • Eifelbauer sagt

        @ Inga
        “Warum ist Töpfer durch den Rhein geschwommen?”

        Fähre verpasst??

        1
  3. Bauer Fritz sagt

    Vor einigen Jahren wurde in unserem Gebiet eine Landesstraße verbreitert. Im Zuge dessen sah die Planung vor, die bisherigen Wasserabläufe neben der Straße nicht mehr als Abläufe sondern als sogenannte Versickerbecken umzugestalten. Auf die Frage mehrerer Anrainer, ob denn die (sicher nicht gesundheitsfördernden) von der Straße eingeschwemmten Dinge wie Asphaltabrieb, Reifenabrieb, Treibstoff- und Ölteile der Straßenbenutzer nicht über kurz oder lang in den Grundwasserbereich gelangen würden, meinte der Projektleiter (ohne Einwände des Umweltgutachters), das sei alles kein Problem, weil viel zu wenig Belastung anfalle (bei über 10.000 Fahrzeugen pro Tag !!?), Treibstoffe und Öle sich sowieso vorher zersetzen (rückstandslos ?) und der Grundwasserspiegel so tief liege, daß es sehr lang dauere bis überhaupt was dorthin gelange.

    Den anwesenden Landwirten blieben bei solchen Aussagen fast die Luft weg. Geforderte Sicherheitsauflagen oder Garantien wurde abgeschmettert.

    Man hatte den Eindruck, wenn was gefunden wird, kann man ja dann ohnehin immer noch sagen, die Bauern waren es. Kann ja nur von den angrenzenden Feldern kommen.

    19
    • Frank sagt

      Heutzutage hätte man auch kein Problem mit Schuldzuweisungen an den Individualverkehr, man will ihn ja weghaben.

      6
        • Frank sagt

          “Er hat ja auch Schuld daran”

          Ja und deshalb, um zu Bauer Fritzens Beispiel zurückzukehren, kann man ruhig ohne Sicherheitsvorkehrungen bauen? Man kann ja bei Bedarf, d.h. im Schadensfall, auf einen Schuldigen zeigen.
          Na, dann bitte nicht wundern, wenn nächstens wieder auf die Bauern gezeigt wird. “Schuld” entsteht ja (wenn irgendwer einen Schuldigen braucht) auch bei völlig üblichem Handeln im Rahmen erlaubter Parameter, also etwa dem Befahren einer Straße mit einem zugelassenen Fahrzeug … oder der Benutzung eines Traktors.

    • Inga sagt

      Das müsste aber dann durch eine Analyse gesichert und bewiesen werden.

      So etwas müssten die Bauern so wie so öfter fordern.

      2
  4. Frank sagt

    Da hat man mal wieder entdeckt, dass alles was in die Umwelt gelangt am Ende überall in der Umwelt nachweisbar ist. Jegliches Zeug verschwindet ja nicht, sondern wandelt sich allenfalls um und es braucht auch keinen Klärschlamm, um sich früher oder später zu verteilen. Von den chemischen Verbindungen aus Reifenabrieb bekommen wir vermutlich auf anderen Wegen noch mehr zugeführt als übers Blattgemüse.

    13
  5. Christian Bothe sagt

    Solchen Quatsch in diesen Studien sind nur bei D. Nuhr zu ertragen… Im Übrigen ist das besonders bei E-Autos und deren Reifenabrieb messbar…Interessiert sicher keinen Mensch aber geisterte schon in diversen Automobilmagazinen herum! Was Klärschlamm u.a. betrifft,erinnere ich mich noch an meine Studienzeit in Berlin! Ringsum gab’s Rieselfelder mit importierten Abprodukten aus Westberlin (Devisen für die DDR)! Geschadet haben die geernteten Erzeugnisse auf den Feldern von VEG und LPG niemanden! Belastend war aber der Gestank im Sommer…Nun beginnt man mit solcher “ Krümelkackerei”…Hoffentlich bedenkt man den Abrieb von den E-Fahrrädern auch…

    12
    • Reinhard Seevers sagt

      Nicht zu vergessen Schuhwerk! Wer viel läuft, reibt viel ab! No sports! 😎

      15
  6. Sonja Dengler sagt

    Kann doch jeder selbst erkennen: wir Menschen werden immer älter und älter und viele Menschen fangen sogar erst im Rentenalter an, Dinge zu unternehmen, die sie bisher nicht tun konnten – wir Menschen werden nicht nur immer älter, leben also länger, sondern wir sind auch länger gesund und fit.
    Daran kann echt jeder erkennen, WIE furchtbar schädlich unsere Umwelt ist und wie schädlich all diese mörderischen Mikro-Dingens in uns wirken. 🙂
    Offenbar sind wir schon längst vergiftet, wenn nicht schon längst tot. Wir haben es bloß noch nicht bemerkt.

    18
    • Peter sagt

      Vor allem müssen “wir” (?) die Ausgewogenheit unserer Ernährung beibehalten. Würden “wir” mehr (Blatt-) Gemüse essen, besteht die ernsthafte Gefahr, dass sich unsere Fuß-Sohlen in Richtung M+S-Profil verändern könnten. Die Gesamtauswirkungen auf den menschlichen Körper müssen erst noch erforscht werden…

      12
  7. Inga sagt

    Ich dachte man muss die Altreifen schon lange kostenpflichtig entsorgen.

    Also ist es schon lange im Bewusstsein der Bevölkerung, oder nur der Bauern, die ja so viele Reifen von den vielen selbstfahrenden Maschinen zu entsorgen haben.

    • Reinhard Seevers sagt

      Ingaaaa, es geht um Abbrieb, nicht um Reifen in der Landschaft.🙃
      Dieses Mikro-Gummi-Kunststoffgemisch wird seit Jahrzehnten auf den Straßen hinterlassen, aufgewirbelt oder mit dem Regen in den nächsten Graben gespült. Am Ende landet es immer irgendwie in der Nahrungskette. Es gab schon Stellungnahmen der Landwirtschaft beim Bau von neuen Autobahntrassen, wo dies thematisiert wurde. Das Ende vom Lied war, es gibt keine belastbaren Kennzahlen und Grenzwerte. Warten wir ab, bis die Deutsche Umwelthilfe hierzu das Deutsche Volk verklagen wird…oder zumindest die Reifenhersteller. Das Leben ist lebensgefährlich….

      20
      • Inga sagt

        Das habe ich schon verstanden,
        und aus diesem Grund müssen die Reifen auch gesondert entsorgt werden und nicht in der Landschaft rumgeschmissen werden.
        Abgesehen von dem darin vom Regen entstehenden Wasser eine Falle für Insekten sind.

        Ist aber mal gut, dass das Thema in der Öffentlichkeit diskutiert wird.

        0
        • Frank sagt

          Es geht aktuell um Abrieb vom fahren, nicht um Reifenentsorgung. Und das Wasser im Altreifen rettet manches Getier bei der allfälligen Dürre bzw. bietet Insekten Brutreviere.

          5
          • Inga sagt

            So kann man es auch sehen.

            Also sind Reifen beim und nach dem Gebrauch schädlich.

            2
  8. Thomas Bröcker sagt

    Die Spanier, Italiener und Israelis düngen und bewässern scheinbar mit Wasser bzw. Klärschlamm aus Kläranlagen. Da dürften aber ganz andere Stoffe (z.B. Medikamentenrückstände) wesentlich relevanter sein. Gemüse wird in Deutschland nicht mit Abwasser bewässert und auch nicht mit Klärschlamm gedüngt. Jede Aktivität hinterlässt ihre Spuren … vermeiden lässt sich das nicht bestenfalls verringern. Um unsere Gesundheit und “die Natur” nicht zu gefährden, stellen unsere Tätigkeiten am besten allesamt ein und hoffen , dass uns die gebratenen Tauben ins Maul fliegen.

    16
    • Schmeckt gut sagt

      Thomas, ich habe den Eindruck, dass die Leute, die meinen alle schädlichen Einflüsse auf das Leben positiv beeinflussen zu können, mittlerweile vollkommen “am Rad drehen”. Wie sonst ist zu erklären, dass die Rückstandswerte von Mykotoxinen im Getreide abgesenkt werden, gleichzeitig aber deutlich weniger (insbesonder effektiv wirksame) PS-Wirkstoffe ausgebracht werden sollen. Sind diese Leute nicht mehr Herr ihrer Sinne? Nehmen diese Personen die schöne Natur, mit ihren in 2024 ausgiebigen Regenfällen und den “verpilzungsfreundlichen” Wetterbedingungen überhaupt noch wahr? Bin einfach nur noch sprachlos. Und soetwas nennt sich dann noch Pflanzengesundheitsbehörde (-verordnung, -experte…).

      15
      • Sonnenblume sagt

        Die EU senkt diese Werte. Was ist mit Importen?? Gibt es dort auch Kontrollen? Auf diese Weise kann man auch den Markt freihalten wenn unsere Ware nicht gut genug ist und der Import so durch läuft. Hatten wir das nicht schon in der Vergangenheit?

        11
  9. Ex-Baumschuler sagt

    Die Israelis in der Studie haben ihr Gemüse, wie erwartet, mit Abwasser bewässert. Dass davon was in der Pflanze hängenbleibt, ist klar. Die haben aber auch schwierige Lebensverhältnisse da. Ich würde umziehen.

    Das betrifft die innere Schadstoffzufuhr. Und die äußere gibt’s hier bei den türkischen Gemüsehändlern an den vielbefahrenen Durchfahrtsstraßen. Dies auch noch zum Thema Umziehen.

    6
  10. Frikadellen piet 45 sagt

    moin ja versuchen der findet also können wir doch beruhigt unser Öl vom Trecker im filterblasen wo es keiner findet ganz schön bekloppt ich bin gespannt beim Greenpeace oder die im Fernsehen über sowas berichten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert