Jahr: 2022

Blackout…

Wer einen Blackout oder auch einen tagelangen Stromausfall für absoluten Blödsinn und unmöglich hält, braucht diesen Artikel nicht zu lesen. Ich habe mir jedenfalls Gedanken gemacht, an was wir auf unserem Hof denken müssten und womit wir uns ohne größere Probleme und Investitionen vorbereiten können. Was wir derzeit auch tun. Was mir etwas Sorgen macht: Derzeit wird ein solches Szenario bei uns in Deutschland nicht öffentlich diskutiert. Das ist in anderen Ländern anders. https://efahrer.chip.de/news/12-stunden-strom-ausfall-pro-tag-reiches-nachbarland-wappnet-sich_109654 Mit einer gezielten Stromabschaltung lässt sich ja umgehen. Wenn die Gefriertruhe mal 4 Stunden ohne Strom ist, passiert nicht viel. So schnell taut da nichts auf. Kochen oder waschen kann man auch in den verbleibenden 20 Stunden. Auch kann man sich untereinander aushelfen. Ob aber in Krisenzeiten die Solidarität wirklich noch funktioniert? Hier ein sehr lesenswerter Artikel, der keine Panik verbreitet, sondern einige reale Gefahren beschreibt. https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_100054506/blackout-bestseller-autor-elsberg-groesste-gefahr-ist-nicht-ein-stromausfall-.html Die Supermärkte bereiten sich auch auf einen Stromausfall größeren Ausmaßes vor und schulen sogar ihre Mitarbeiter. Unter anderem mit dem Hinweis, sich Plünderern nicht in den Weg zu stellen. https://vorarlberg.orf.at/stories/3164439/ Wie die Chronologie des …

Wenn Ärzte über Fleisch reden – und über fragwürdige Studien

Es gilt in den Medien ja als normal, dass Fleisch essen ungesund ist. Aber ist diese Aussage auch wissenschaftlich belegt?  Das Ärzteblatt hat dies untersucht und kommt zu interessanten Ergebnissen: https://www.aerzteblatt.de/archiv/214649/Ernaehrung-und-Klima-Fleischfrei-gesund-und-klimafreundlich-essen-die-Evidenz-fehlt Ein bedeutsamer Satz des Artikels: Die fachliche Kritik kann zwar aufdecken, warum solche Analysen auf derart wackeligen Füßen stehen. Doch solche wissenschaftliche Fachkritik findet keinen Eingang in die öffentliche Debatte. Das ist wohl ein weit verbreitetes Problem, das auch bei Diskussionen um die Landwirtschaft existiert.    

Irgendwie beklemmend…

Wir sind noch in Frankreich, fahren aber bald nach Hause. Am Samstag  haben wir auf einer  Fahrt rund um unseren Urlaubsort Arles die Beobachtung gemacht, dass viele Tankstellen geschlossen waren. Nur wenige Tankstellen hatten geöffnet und so bildeten sich lange Schlangen, zum Teil in 8 Reihen vor den Zapfsäulen. Es war am Mittag nur noch Super und Diesel verfügbar, abends nur noch Diesel. Das macht nachdenklich. Zum Glück haben wir von einem Bekannten reichtzeitig erfahren, dass es eine Knappheit mit Treibstoffen geben wird und haben vollgetankt. Für die Fahrt nach Hause müsste es reichen, denn bei den hier herrschenden Tempolimits ist der Verbrauch in der Tat sehr niedrig. Bei Überlandfahrten (Tempo 80 auf Landstrassen) blieben wir regelmäßig deutlich unter 5 l/100 km). Das ist für einen Touran Baujahr 2009 nicht schlecht. Was wir am Samstag im Supermarkt erlebten, war ähnlich beklemmend wie die Schlangen vor den Tankstellen. Die Einkaufswagen waren bis zum Bersten gefüllt, gerade so, als gäbe es morgen nichts mehr zu kaufen. Wenn ein Herr über 60 in seinem Einkaufwagen geschätzt 70 Liter …

So wird der Winter….

Es kann sein, dass es meine ganz subjektive Empfindung ist, dass die Wettervorhersage in diesem Sommer nicht mal die kommenden 48 Stunden richtig abgedeckt hat. Jetzt ist mir durch Zufall die folgende Meldung angezeigt worden, die prognostiziert, wie der kommende Winter wird: Rekord! https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/so-wird-der-winter-in-deutschland-wetter-wetterprognose-jahrhunderwinter-schwachpunkt-unserioes.html Wenn man dann aber den Text liest, so wird die Prognose relativiert. Es „könnte“ ein warmer und milder Winter werden. Zu behaupten, dass ein sehr kalter Winter ausgeschlossen werden kann, ist nicht nur mutig sondern auch unseriös. Wetter ist ein chaotisches System und da ist jetzt, im Oktober, noch alles drin. Der Artikel reicht lediglich, um wieder eine Seite im Online-Portal zu füllen. Und das ist mir jetzt auch gelungen… 🙂  

30% Bio bis 2030 – ein Holzweg?

Leserbrief zu Özdemir´s bekräftigtem Festhalten am 30% Ausbauziel von Bio: Offenbar bekommt Herr Özdemir von der Realität schon lange nichts mehr mit. AUFWACHEN HERR ÖZDEMIR! ES REICHT! ⫸ 1. Der Verbraucher will keine 30% Bio. Schon gut 10% sind zu viel für den Markt und führen zu Insolvenzen. ⫸ 2. Wir haben eine globale Ernährungskrise, die nicht so schnell zu beenden ist. Da passt Bio nicht rein. Jede weitere Nahrungsverknappung (Hat eigentlich jemals jemand Özdemir mitgeteilt, dass man mit Bio nur etwa die Hälfte erntet, oder weiß er das einfach noch nicht?) bedeutet am Ende noch mehr Hunger und mehr Hungertote. ⫸ 3. Global sind die Anbauflächen so knapp, dass Regenwald im Rekordtempo gerodet wird zur Schaffung neuer Anbauflächen. Je mehr Bio, also je ineffizienter der Anbau auf den schon vorhandenen Flächen ist, desto mehr wird das Roden vorangetrieben. ⫸ 4. Die Verlagerungseffekte (Weniger Erzeugung auf den vorhandenen Flächen, dafür Umwandlung von unberührter artenreicher Natur zu neuen Anbauflächen, um die aufgerissenen Produktionslücken zu stopfen) Kostet unterm Strich in der Gesamtbetrachtung weit mehr Artenvielfalt, als es …

Zu wenig CO2? Wie jetzt…?

Es klingt erst einmal wie ein Artikel eines Satire-Magazins: https://www.wallstreet-online.de/nachricht/15895400-wirtschaft-co2-mangel-gefaehrdet-ernaehrungsindustrie Was mir bei der Berichterstattung auffällt: Wenn es um CO2 im Ernährungs-Bereich geht, wird gerne von „Kohlensäure“ gesprochen oder geschrieben. Das hat eine positive Bewertung. Kohlensäure gibt es im Sprudel, im Bier oder im Sekt, oder wird zum Haltbarmachen von Lebensmittel benötigt.Das kann ja nichts Schlimmes sein. Wenn man den gleichen Stoff negativ bewerten will, spricht man von CO2 oder Kohlendioxid. Gleich sind alle auf den Bäumen „wegen dem Klima und so“… Zur Sache: auf einmal wird von der Düngemittelindustrie gesprochen, die keine „Kohlensäure“ als „Abfall“ produziert…Abfall…  

Ich hab es eigentlich schon immer gewusst…

Oh je, jetzt wird es wieder schräge Kommentare von Veganer hageln, das kein Mensch Fleisch braucht und so… Dabei sagt die Forschung ganz was anderes: Tierhaltung gibt es viel länger als bisher angenommen. https://www.welt.de/wissenschaft/article241070893/Archaeologie-Fruehester-Hinweis-auf-Tierhaltung-entdeckt.html?icid=search.product.onsitesearch Dabei sagt mittlerweile auch schon Cem Özdemir, dass wir die Tiere für den Dünger brauchen. Und der muss es ja wissen. Der soll ja angeblich Landwirtschaftsminister sein… Eben noch gelesen: Wer ist Deutschlands beliebtester Politiker? Genau, der Cem. Mir ist auch klar warum: er hat bisher noch keine Fehler gemacht…. https://www.zdf.de/politik/politbarometer Nur zur Info: wir sind Sonntag den ganzen Tag am Strand. Es soll warm werden. 26 Grad…

Was mir unterwegs aufgefallen ist…

Meine Frau und ich sind Anfang der Woche kurz entschlossen in Urlaub gefahren. Aktuell sitze ich auf der Veranda unserer Ferienwohnung auf einem Bauernhof in der Camargue. 15 Meter weiter wartet ein Reisfeld auf den Mähdrescher. Unterwegs haben wir schon einige abgeerntete Felder und Mähdrescher gesehen. Aber das ist es nicht, was ich meine. In Frankreich ist auf der Autobahn eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h vorgeschrieben. Alle halten sich daran, manche fahren sogar langsamer! Natürlich mussten wir auch tanken. Mein Touran Baujahr 2009 ist zwar mit 5,5 l /100 km relativ sparsam (hier unten auf der Landstrasse schaffe ich sogar 4,5 l!) aber ganz reicht der Tank dann doch nicht. Wir haben für einen Liter Diesel 1,629 € bezahlt. Zuhause kostete er bei unser Abfahrt je nach Uhrzeit zwischen 2,04 und 2,12 €/l. Warum diese Differenz? Ich weiß es nicht, vielleicht wisst ihr es ja. Übrigens: auf der gesamten Strecke ein (1) Stau mit einer Verzögerung von 12 Minuten. Als wir zuhause losfuhren, dampften alle Braunkohlekraftwerke vor unserer Haustür. Das ist Niederaußem, Neurath 1 und …

Milchwerbung…

Der Wurm muss dem Fisch schmecken: Milchwerbung geht so: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren