Bauer Willi
Kommentare 40

So wird der Winter….

Es kann sein, dass es meine ganz subjektive Empfindung ist, dass die Wettervorhersage in diesem Sommer nicht mal die kommenden 48 Stunden richtig abgedeckt hat. Jetzt ist mir durch Zufall die folgende Meldung angezeigt worden, die prognostiziert, wie der kommende Winter wird: Rekord!

https://www.daswetter.com/nachrichten/vorhersage/so-wird-der-winter-in-deutschland-wetter-wetterprognose-jahrhunderwinter-schwachpunkt-unserioes.html

Wenn man dann aber den Text liest, so wird die Prognose relativiert. Es “könnte” ein warmer und milder Winter werden. Zu behaupten, dass ein sehr kalter Winter ausgeschlossen werden kann, ist nicht nur mutig sondern auch unseriös. Wetter ist ein chaotisches System und da ist jetzt, im Oktober, noch alles drin.

Der Artikel reicht lediglich, um wieder eine Seite im Online-Portal zu füllen.

Und das ist mir jetzt auch gelungen… 🙂

 

(Aufrufe 1.695 gesamt, 1 heute)

40 Kommentare

  1. Rudolf Weishaupt sagt

    Ist es mit den Wettervorhersagen nicht ähnlich wie mit der Politik? Sehr kurzfristige Aussagen (3-Stunden-Regenradar/18:00-Uhr-Prognose am Wahltag) sind ziemlich genau. Mittelfristige Aussagen (14-Tage-Wetter, Vorhersagen für die kommende Jahreszeit/Vorhersagen für die nächsten Wahlen) sind ziemlich ungenau. – Bei den langfristigen Aussagen über Jahre und Jahrzehnte ist das Bild anders. Da halte ich Klimavorhersagen für ziemlich zuverlässig (Erwärmung), politische Aussagen sind schwierig.

  2. Karl Timme sagt

    Amerikanische Wettervorhersage für Deutschland (auch noch regional?)?

    Deutscher Wetterdienst, Kachelmann ? Radarvideo Wetter.com ja (Sateliten
    bilder) Vorhersagen der beiden genauer
    Bauernregeln:
    Nachgewiesen: wenn Regionale Wetteregeln nicht irgendwohin transferiert werden, liegen diese über jahrhunderte weitergegebenen Regeln über 50% Vorhersagegenauigkeit gegenüber den Wetterberichten. Quatemberegeln aus dem Tausendjährigen Kalender Niedersachsen (Mondphasen).

  3. Ehemaliger Landwirt sagt

    Die einzige Wetterregel die immer stimmt, lautet: Regen im Mai, April vorbei.

    Für den letzten Winter wurde ein sehr kalter Winter prophezeit.

  4. Siggi sagt

    Eine Frage in die Runde off topic:

    Ich bin gestern über Land an Rheinbach und Meckenheim vorbei gefahren, die Obstregion hier um Rheinland. Dabei habe ich in den Apfelplantagen gesehen, dass in den Reihen unter den Bäumen, die wirklich sehr viel getragen haben, extrem viele Äpfel drunter auf dem Boden lagen. Wirklich in den Reihen ein richtig dicker Teppich runtergefallener Äpfel.
    Kann mir vielleicht ein Obstbauer aus der Runde erklären wieso das so ist. Werden die noch aufgespielt? Oder lohnt das pflücken etwa nicht, und wenn ja warum?
    Bitte klärt mich mal auf. Dankeschön

    • Ehemaliger Landwirt sagt

      Warum das so ist, kann man, wenn man nicht vor Ort ist, nichts sagen.
      Vermutlich ist es Ausschussware, die nur noch für die Saft, oder Mostindustrie verwertbar ist.
      Wegen der Mäuse müssen die aufgelesen werden.

      1
      • Inga sagt

        Wir in unserer Streubstwiese, bzw. Weide früher haben,

        wenn wir Äpfel vom Baum geschütttelt haben immer Wagentücher drunter gelegt.

        Gro? Obstpantagen werden da doch auch so eine ähnliche Lösung haben, oder?

        Kann man denn in Obstbau an irgendwelchen Kriterien nicht sehen, ob es einen harten Winter gibt?

      • Pälzer Buh sagt

        “Wegen der Mäuse müssen die aufgelesen werden.”

        Es kommt immer auf den Gesundheitszustand des Apfel’s an:
        1. Sind diese Gesund kann diese für Apfelsaft, Apfelwein oder sogar Brennen.
        2. Ungesunde Äpfel werden wegen eventueller Mäuseplanen ( diese fressen am Wurzelwerk der Obstbäume) mit dem Schlegelmulcher klein zu Mus gehäckselt. (Wildsauen erfreuen sich dann gleichermaßen weil Fleischfresser(Mäusenester) als auch Obst verwerter) Oder
        3. Gesunde als auch Ungesunde gleichermaßen werden später Gehäckselt (Lohnkosten/ Rentabilität Apfelsaft).
        Bin aber kein Obstanbauer

        • Inga sagt

          Kann man an dem Verhalten der Mäuse nicht erkennen, wie der Winter wird.
          Wenn sie z.B. vermehrt auf Acker und Wiese, auch auf Obstanbauflächen rumlaufen, wird der Winter härter oder länger?

          Kann man es an Hamstern und Eichhörnchen auch erkennen, wenn sie beispielsweise mehr sammeln?

          Warum hat diese Gedankengänge oder Volkserkenntnisse nicht jemand aufgeschrieben.

          • Ehemaliger Landwirt sagt

            In Baden-Baden gibt es einen Schäfer, der konnte das Wetter sehr genau voraussagen, eigentlich war es seine Gans, er hat an dem Verhalten gesehen wie das Wetter wird.
            Leider wurde seine Gans überfahren.

            1
    • Dominik Paßmann sagt

      Die Obstbauern hier in der Ecke bekommen teilweise nicht das Geld für ihre Produkte, das sie bräuchten, um alleine nur die Erntekosten zu decken (Maschinen, Lagerung, Kühlung, Erntehelfer). Daher werden die Äpfel teilweise zwischen die Reihen geschmissen und sehr wahrscheinlich klein gemulcht.
      Andere Obstbauern haben Aktionen zum kostenlosen Selberpflücken gestartet wie z.B. heute in der Nähe von Wachtberg mit Heidelbeeren.

      1
    • Gregor Betzel sagt

      Ich komme zwar aus einer anderen Region aber bei uns ist das gleiche Bild was daraus resultiert das wir in diesem Jahr sehr viel Vogel und Wespen Fraß hatten und das anfängt zu faulen und somit für die Mosterei nicht mehr verwertbar ist.
      Wir in unserem Betrieb werden wenn die Ernte abgeschlossen ist mit dem Reihenputzer durchfahren und die Apfel kleinhächseln um den Mäusen keine Tafel zu bieten

      1
  5. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    Das Wetter ist doch laut Hl. Greta, Goldener-Löffel-im-Mund Neubauer und Seiner Durchlaucht Habeck völlig irrelevant. Ist es denn etwa nicht so, dass alle Wissenchaftler der Welt wissen, dass die Welt bis zum Jahre 2030 untergeht, wenn wir nicht alle machen, was die Grünen Khmer verlangen?

    —-
    https://www.achgut.com/artikel/rwe_wahlkampfhilfe_fuer_die_gruenen_und_nix_wie_weg

    Die Abweichung der globalen Temperatur vom 30-jährigen Mittel der satellitengestützten Messungen der University of Alabama (UAH) ist im September 2022 gegenüber dem August geringfügig von 0,28 Grad auf 0,24 Grad Celsius gefallen. Die durchschnittliche Temperatursteigerung pro Jahrzehnt beträgt seit 1979 etwa 0,13 Grad Celsius, eine wenig besorgniserregende Entwicklung.

    Minister Habeck kümmert sich nicht um die reale bescheidene Temperaturentwicklung. Seine Pressekonferenz zum vorzeitigen Kohleausstieg im rheinischen Revier begann er am 4.10. 2022 mit den dramatischen Worten: “Die strukturelle Krise unserer Zeit – das ist ohne Frage die globale Erderwärmung, getrieben durch die Verbrennung von fossilen Energien.”

    1
    • Inga sagt

      Die strukturelle Krise unserer Zeit ist nicht die globale Erderwärmung, getrieben durch die Verbrennung von fossilen Energien.

      Sondern der Ukraine-Krieg und sien verzursacher Rattenschwamz.

      Und wenn der vorbei ist, dann können wir uns wieder um die schädlichen fossilen Engergieträger kümmern.

      Aber vorher hat der Priorität.

  6. Reinhard Seevers sagt

    Der hohe Gaspreis scheint auch einen harten Winter zu prophezeien. 🙄
    Oder ist es umgekehrt?

    • Inga sagt

      Gibt es nicht die Regel,

      dass nach einem extremen Sommer ein Extremer Winter kommt?

      Wann laufen denn die französischen Atomkraftewrrke wieder, dann haben wir doch wieder mehr Gas für uns, oder?

  7. unkomplizierter Wurzelwicht sagt

    “Kräht der Hahn auf”m Mist, ändert sich’s Wetter oder es bleibt wie es ist.”

    Noch immer die zuverlässigste Wetterprognose schlechthin. 😉

    Wenn wir eines von unseren derzeitigen Wetterprognosemodellen verbindlich wissen, dann das, dass diese wirklich äußerst kurze Halbwertszeiten aufweisen. – Am besten funktionieren sie tatsächlich in Rückschau.

    Warten wir also zu, ob unsere werte Frau Holle einen Wetterdeal mit Väterchen Frost geschlossen hat und uns die Wintermonate Schnee und Eiskristalle bescheren werden…! ? Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig, oder!?

    Tendenziös steht wohl aber weit eher ein milder Winter mit nur vereinzelten Frosttagen in Erwartung, wenn wir uns an den vergangenen Jahren orientieren.

    10
        • Ingeborg Krausbauer sagt

          Ich dachte das wäre westfälisches Dialekt, eben kölsch.
          Aber im Osten, besonders in Sachsenanhalt wird ostfälisch gesprochen. Hört sich das ähnlich an, Ostbauer?

          • Ostbauer sagt

            Ne, Ingeborg, auch in Ostbrandenburg hört sich das nicht annähernd ähnlich an.
            Aber ich liebe einfach diesen herrlichen Dialekt!
            Sollte einfach eine Hommage sein.

            1
      • Smarti sagt

        Herr Summerer, kaufen Sie sich nochmals 7 Katzen und dann machen Sie eine Studie…theoretisch würden zwar 3 Katzen auch reichen, aber das ist dann etwas ungenau…

        1
      • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

        Vertrauen Sie der pessimistischen Katze, dann werden Sie nicht negativ überrascht! Außerdem werden sie mit ihr nicht verhungern.

      • Lady sagt

        Hier sind 5 Katzen. Also da finde ich für jeden Wintermonat bestimmt etwas Passendes 😂
        Bei den Pferden fehlt leider unsere Trakehnerstute, die jedes Jahr einen echten ostpreußischen Winter prophezeite. Ev. war aber auch ein wenig Eisbär mit im Spiel 🐻‍❄️​ Die anderen Pferde sind noch unentschlossen 😎​

        1
  8. Schorsch Summerer sagt

    Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sichs Wetter oder bleibt wie es ist.

    Stimmt immer.

    Was die Natur und damit Gott uns als Winter beschert das wissen wir gottseidank nicht. Aber laut einem Hamburger Pastor brauchen wir modernen Bauern ja gar keinen Gott mehr. Wir hätten ja den Gott des Kunstdüngers. Brauche ich dann eigentlich noch einen Pastor oder Pfarrer?
    Ich glaube das wissen wir Bauern besser.

    Schönen Sonntag

    10
    • Inga sagt

      Ha ha,

      Gott hat uns den Kunstdünger durch Justus Liebig gegeben.
      Was ist künstlich daran? Alles natürlich, sowohl P, K als auch N!
      Außer die Gewinnung ist eine Kunst.

      Der gehört eher auf den Erntedankaltar als die Pille.

      1
    • Ostbauer sagt

      Diese sogenannte Predigt von Herrn” Paster” Ellendorff hat mir die Zornesfalten auf die Stirn gebracht. Wäre mir diese zum Erntedank in der Kirche präsentiert worden, wäre ich aufgestanden und gegangen, aber nicht wortlos!

      5
    • Wolfgang Kolbe sagt

      Dieter Nuhr, die Wetterfrösche sind nicht in der Lage für 2 Stunden das Wetter richtig vorher zusagen. Wollen aber den Menschen davon überzeugen, wie 2045 das Wetter (Klima) wird. Klimaapokalyptiker=Kleriker=schwer denkbehindert.

      3
  9. Frikadellen piet sagt

    moin ich glaube die ganze Sache ist sehr schwierig vorherzusagen aber ein richtig kalter Winter mit Schnee und Treckern die Kinder auf Schlitten durch die Gegend ziehen wäre klasse und dann schön Glühwein trinken für die Erwachsenen für richtig toll es kann aber auch ganz anders kommen und wir trinken schön kalten Sprudel weil uns so warm ist naja

  10. Arnold Krämer sagt

    Im Emsland gab es noch nie (mein Eindruck) soviel und so dicke Eicheln. Nach hiesigen Bauernregel ein Indiz für einen kalten Winter.

    5
      • Frikadellen piet sagt

        ja es gibt viele wetterweisheiten wenn du auf isst wird gutes Wetter geben der Spruch heißt eigentlich wenn du auf isst wird Gott es dir wehren also danken

    • Reinhard Seevers sagt

      Hier stehen zwei Eichenbäume nebeneinander, der eine hat ganz große Früchte, der andere enorm viele aber kleine…..
      Der Indikator als Maß für eine Vorhersage ist ein wenig wackelig….
      Aber der Indianer hatte ja auch auf Nachfrage einen kalten Winter vorhergesagt, nachdem er bemerkt hatte, dass der weiße Mann so viel Feuerholz sammelte .🤗

      7
      • Inga sagt

        Welches der beiden Kriterien ist für den Winter verantwortlich?

        Dicke Eicheln für den harten Winter
        und
        früher Abwurf für den frühen Wintereintritt?

    • Ferkelhebamme sagt

      Zur Waldsterben-Zeiten titelte eine Zeitung: „Die Bäume weinen“ Sie geben quasi vor ihrem Tode noch mal alles. Die Besagten leben immer noch.
      Lt unseren Shettys, die innerhalb kürzester Zeit zu Mini-Yetis mutiert sind, wird der Winter hart, sehr hart!

      2
      • Inga sagt

        also in diesem trockenem Jahr haben sie wohl viel angesetzt, vieleicht aus Not oder Angst vor Trockenheit, wegen “Tode noch mal alles”?
        Das Naturphänomen gibt es ja.

        Aber im September wegen dieser wieder runtergeschmissen, bestimmt aus Eigenerhalt!?!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert