Bauer Willi
Kommentare 69

Wenn Ärzte über Fleisch reden – und über fragwürdige Studien

Es gilt in den Medien ja als normal, dass Fleisch essen ungesund ist. Aber ist diese Aussage auch wissenschaftlich belegt?  Das Ärzteblatt hat dies untersucht und kommt zu interessanten Ergebnissen:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/214649/Ernaehrung-und-Klima-Fleischfrei-gesund-und-klimafreundlich-essen-die-Evidenz-fehlt

Ein bedeutsamer Satz des Artikels:

Die fachliche Kritik kann zwar aufdecken, warum solche Analysen auf derart wackeligen Füßen stehen. Doch solche wissenschaftliche Fachkritik findet keinen Eingang in die öffentliche Debatte.

Das ist wohl ein weit verbreitetes Problem, das auch bei Diskussionen um die Landwirtschaft existiert.

 

 

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69 Kommentare

  1. Elisabeth Ertl sagt

    Also Fleisch ist weder gesund noch ungesund. Es kommt wie bei jedem anderen Lebensmittel auf das rechte Maß an. Leute kriegen Fructoseintoleranz, weil sie zu viel Obst essen. Und wer nur Auszugsmehl nutzt, kriegt irgendwann zöliakieähnliche Zustände. Und wir haben schon in der Volksschule gelernt, dass die alten Adeligen unter Gicht litten, weil sie zu viel Fleisch gegessen haben.

    • Brötchen sagt

      gicht wird durch eine bestimmte Fettsäure aus dem Schweinefett ausgelöst. wenn man Geflügelfleisch isst, bekommt man keine Gicht.
      kann die fettsäure raussuchen.

    • “Und wir haben schon in der Volksschule gelernt, dass die alten Adeligen unter Gicht litten, weil sie zu viel Fleisch gegessen haben.”

      Elisabeth, sei mir nicht böse, aber das klingt jetzt etwas sonderbar. Und als mittelalte Adelige halte ich den Lehrstoff in euren Grundschulen für ausbaufähig.😂

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  2. Rudolf Weishaupt sagt

    Ich argumentiere nicht wissenschaftlich, auch nicht metawissenschaftlich, denn dazu fehlt mir das Fachwissen. Bin Rentner, 70 Jahre alt. Die meiste Zeit meines Lebens habe ich Mahlzeiten aus Großküchen (Mensen, Kantinen) verzehrt.

    Seit ich Rentner bin, koche ich vermehrt selbst, kaufe Produkte aus regionaler Erzeugung, viel frisches Gemüse und Obst, Fleisch von meinem MdV – wenn möglich – in Bioqualität. In den letzten Jahren meiner Berufstätigkeit hatte ich sehr mit Darmproblemen zu kämpfen, habe dagegen regelmäßig Medikamente (Imodium etc.) einnehmen müssen. Was soll ich sagen? Die Darmprobleme sind weg! Das ist so meine ganz persönliche Gesundheitsbilanz.

    Die Nachfrage von mehr vegetarischen oder sogar veganen Ernährungsprodukten ist einfach Fakt. Die Angebotsseite wird darauf reagieren, da bin ich sehr sicher. Ist halt Marktwirtschaft!

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  3. die einzig wichtige frage ist folgende: cui bono? wem nutzt es?
    schaut einfach mal, wo wer welche gelder einsteckt. “seltsamerweise” immer wieder die gleichen. gruss aus kanada, wo genau die gleiche masche von genau den gleichen gestrickt wird….

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  4. Schmeckt gut sagt

    Na, was sagt ihr denn zu der folgenden Meldung:
    “Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dürfte die Umstellung auf klimafreundlichere Energieerzeugung nach Ansicht des Chefs der Weltwetterorganisation (WMO), Petteri Taalas, beschleunigen. Die durch den Krieg ausgelöste Energiekrise werde in Europa den Einsatz klimaschädlicher fossiler Brennstoffe – etwa in Kohlekraftwerken – zwar für einige Jahre erhöhen. Bei einer Betrachtung über fünf bis zehn Jahre sehe die Sache aber anders aus, sagt Taalas in Genf. Der Krieg gegen die Ukraine beschleunige den Umbau, mit mehr Energieeinsparmaßnahmen und mehr grüner Energie. “Aus Klimasicht darf der Krieg gegen die Ukraine als Segen betrachtet werden”, so Taalas.”
    Passt doch hervorragend zur heutigen Diskussion und zeigt das ganze Dilemma. Katastrophale, generationenprägende und deffinitiv NICHT nachhaltige Einschnitte in die Geschichte Europas werden auch noch gefeiert. Wenn das nicht menschenverachtend ist. Pfui Teufel – im wahrsten Sinne.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Entwicklungsländer verbrauchen erfahrungsgemäß erheblich weniger Ressourcen, als entwickelte…insofern könnte die These doch stimmen. 🙄

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      • Aber die holen doch auf, oder?
        Dann können sie aber von unserer Technilogie abschauen und nicht die seleben Fehler machen, wie wir.

      • Stadtmensch sagt

        Stimmt, hätten wir nur mal auf Frau Baerbock hören müssen:

        „Menschen mit geringem Einkommen verbrauchen meist weniger CO2“

        “Deutschland hat einen CO2-Aussstoß „von 9 Gigatonnen pro Einwohner“”

        Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.“

        …wenn sie dereinst im Kanzleramt residiert, zählen eh nur Softskills: Haltung und Wording!

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  5. Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

    Auch im “Aerzteblatt” wird die Behauptung vom sog. “anthropogenen Klimawandels”, der angeblich die Welt bedroht, nicht angezweifelt. Solange die Menschen die Lüge vom menschengemachten Klimawandel glauben, sind sie Gefangene von skrupellosen Menschenfeinden wie z.B. dem im Artikel erwähnten Bill Gates.

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    • Bauer Willi sagt

      Wenn 97% der Wissenschaftler weltweit den anthropogenen Klimawandel belegen können, bin ich geneigt , diesen und nicht Ihnen zu glauben…

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      • Tobias Stricker sagt

        Das Arguemnt ist so stichhaltig, wie es zur Zeit von Galileo war, als 100% der wissenschaftlichen Autoritäten sich einig waren, dass die Sonne um die Erde kreist und deshalb Galileo auf den Scheiterhaufen schicken wollten. Sie konnten dies auch ausführlich begründen.

        Dazu ist es auch kompletter Nonsens zu behaupten, dass 97% der Wissenschaftler dies belegen könnten. Wenn man sich anschaut, wer zum Beispiel entsprechende Erklärungen unterschreibt, dann sind das 90% irgendwelche Sozialwissenschaftler. Faktisch keiner, auch die Naturwissenschaftler, hat zu diesem irgendetwas geforscht. In Realität sind es nicht mehr als 1-2 Dutzend Wissenschaftler, welche speziell zu diesem Thema überhaupt jemals geforscht haben. Und deren Ergebnisse und Methoden werden doch von einer Menge anderer Wissenschaftler zumindest angezweifelt. Bloß die Meinung der Kritiker wird tatsächlich systematisch unterdrückt. Nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch bei wissenschaftlichen Publikationen. Es ist ja nicht so, dass jede wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht wird, im Gegenteil. Und gerade öffentlichkeits- und politikwirksam sind die IPCC-Berichte, wo dezidiert alle kritischen Beiträge nicht in den zu berücksichtigenden Kanon der wissenschaftlichen Arbeiten aufgenommen werden und die eigentlich wirksamen Zusammenfassungen für die Politiker sowieso rein politische Dokumente sind, welche höchstens punktuell auf Studien im Kanon verweisen.

        Mein persönlicher Standpunkt als Physiker ist deshalb agnostisch. Wahrscheinlich gibt es irgendeinen Effekt des menschengemachten CO2, aber mit Sicherheit nicht in den Dimensionen, wie behauptet. Die Computermodelle sind exakt so konstruiert, dass sie nur ein Ergebnis kennen und werden mit Daten gefüttert, welche tatsächlich frei erfunden sind. Diese Computermodelle sind reine Pseudowissenschaft.

        Viel entscheidender ist aber, dass man für die Kritik an der konkreten hieraus abgeleiteten Politik, sich überhaupt nicht festlegen muss. Denn man kann recht einfach zeigen, dass alle Vorschläge niemals funktionieren können, gemessen an den erklärten Zielen.

        Im Bereich Landwirtschaft nutzt man den Klimawandel lediglich, um aus ideologischen und wirtschaftlichen Interessen das Fleisch zu diskreditieren. Was vollständig absurd ist, da die Anzahl der Tiere praktisch konstant geblieben ist, die letzten 2 Jahrhunderte, sich das Methan nach 12 Jahren abgebaut hat und es deshalb zu keiner Erhöhung des Methans durch Tierhaltung kommen konnte.
        Zudem kann die NASA mit Satelliten heute mit hoher Auflösung den Methangehalt der Atmosphäre messen und die Verursacher feststellen. Und das sind nicht die Tiere.
        https://scitechdaily.com/images/California-Methane-Emitters-777×756.jpg

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        • evo.... sagt

          . Wahrscheinlich gibt es irgendeinen Effekt des menschengemachten CO2, aber mit Sicherheit nicht in den Dimensionen, wie behauptet.

          Vor allen Dingen sollte man den Leuten den Klimawandel realistisch darstellen. Wie zu erwarten wird die Welt insgesamt grüner, nur Europa wird trockener. Das wird wahrscheinlich an einer Veränderung der Luftströmungen durch Windenergie kommen. Italien hat mehr Saharaluft als früher. Auf den Gletschern der Alpen liegt Saharastaub.

          Wenn wir in Nordeuropa dem Wind immer mehr Energie entnehmen, werden die warmen Luftströmungen aus dem Süden weiter nach Norden vordringen.

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      • Smarti sagt

        Bauer Willi, seit ein paar Jahren verfolge ich die veröffentlichten Studien der Wissenschaft über Landwirtschaftliche Themen, Artikel in der Presse und Reaktionen in der Bevölkerung immer mehr. Stimmt da noch irgend Etwas? Wem kann man noch Glauben schenken, was ist “nur” etwas übertrieben, was schlichtweg gelogen ?
        Aber wem sage ich das….
        Übertragen von den landwirtschaftlichen Themen auf andere Gebiete – wieso soll es da anders sein ?
        Aber egal, ob menschengemacht oder nur zum Teil… entscheidend ist, dass die Klimaerwärmung an Fahrt aufnimmt und jedes Zehntelgrad weniger hilft, zahlreiche Katastrophen zu verhindern.
        Dass bei 2 Grad die Welt untergeht oder bei so und so viel CO2 “alles unumkehrbar” wird, das glaube ich nicht. Herr Ganteför hat dafür das leicht verständliche Bild der Badewanne: auch wenn oben immer noch CO2 eingefüllt wird… die Badewanne hat einen Ablauf ( die CO2 Senken ) und der funktioniert…

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      • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

        Wer tatsächlich glaubt, dass “97% der Wissenschaftler weltweit den anthropogenen Klimawandel belegen können”, der glaubt auch, dass die Hl. Greta tatsächlich Kohlendioxid in der Luft sieht! — Das hat die Hl. Greta wirklich behauptet …

        Bauer Wili, beschäftigen Sie sich doch mal mit dem Kambrium, der Kambrischen Explosion und den durchschnittlich 4000ppm (viertausend!) CO2 in der damaligen Atmosphäre.
        Legen Sie Ihre Grünen Scheuklappen ab und wenden Sie Ihr Chemiewissen an!

        Wie kommen eigentlich Bäume in die Gletscher? Hmmmm …?

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      • Am Ende des Grünen Regenbogens sagt

        Und nochwas ist mir eingefallen, Herr Bauer Willi.
        Sie sind doch alt genug, um mitbekommen zu haben, dass man in den 70ern davon ausging, dass die Erde an einem Kältetod zugrunde gehen könne. Und nur wenige Jahre später haben die “Wissenschaftler” alles auf den Kopf gestellt und von der Erderwärmung, die uns alle ganz dolle bedroht, gesprochen.
        Kommt Ihnen das nicht irgendwie seltsam vor?

        Ich habe das jedenfalls mitbekommen und ich bin ein bisschen jünger als sie.

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  6. Tobias Stricker sagt

    Die gesamte Anti-Fleischpropaganda im wissenschaftlichen Gewand geht auf die amerikanische Sekte der 7th-day Adventist zurück. Die glauben wörtlich, dass alles Böse in der Welt von der sexuellen Lust kommt und dass der Konsum von Fleisch zu dieser sexuellen Lust führt. Deshalb wollen sie die Welt vom Bösen befreien, indem sie diese Vegetarisieren. Hierzu betreiben sie “medical missionary”. Dafür haben sie schon Anfang des 20. Jahrhunderts die “Ernährungswissenschaft” in den USA begründet. Alle Organisationen dort wurden von ihnen gegründet und bis heute beherrscht. 40% aller im Ernährungswissenschaftlich professionell Tätigen sind 7th-day Adventisten in den USA, insbesondere halten sie alle Schlüsselstellungen. Sie betreiben dafür über 500 Medien (Radio, TV, Verlage), sind die 2. größten Privatschulanbieter, ein großes Netz an Berufsschulen und sogar 2 Universitäten. Sie geben dafür im Jahr über 3,6 Milliarden USD aus. Dies ist um Größenordnungen mehr als alle sonstigen Ernährungswissenschaftler auf der Welt zusammen erhalten. Zudem sind die Adventisten extrem gut untereinander vernetzt und bilden Zitierkartelle, welche ihren “Studien” extrem hohe Relevanz einräumt.
    Und dann sind sie auch noch Allianzen mit den Bauerlobbyisten und den multinationalen Lebensmittel- und Agrarkonzernen eingegangen. In den letzten Jahren dann auch noch mit den Pharmakonzernen, welche ihre Statine (Cholesterinsenker) verkaufen wollen.

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    • Brötchen sagt

      Bundesministerium Für Bildung und Forschung hatte 2022 = 20 mrd Euro Etat.

      Als Ergänzung vom Zahlenwerk.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Hab ich immer gesagt, die spinnen die AMIS…..aber alles aus Amiland kommt zeitversetzt bei uns an…sogar das Wetter. War immer so.

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    • Reinhard Seevers sagt

      Der Kreis zur DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) früher DGEF (Deutsche Gesellschaft für Ernährungsforschung) scheint sich mit der Verbindung zur USDA ja zu schließen:
      “Der Ernährungskreis der DGE ist ein 1956 entwickeltes grafisches Schema für die von ihr vertretene vollwertige Ernährung. Dem Beispiel der Lebensmittelpyramide des USDA folgend, wurden in den 1990er Jahren angepasste Empfehlungen veröffentlicht.[12] 2005 wurde aufgrund neuer Erkenntnisse in der Ernährungswissenschaft (z. B. Nurses’ Health Study) eine dreidimensionale Pyramide als Präsentationsform gewählt um quantitative und qualitative Empfehlungen getrennt voneinander deutlich machen zu können.[13] Zentrum dieser neuesten Empfehlung bildet wieder der Ernährungskreis. Verschiedene Gruppen von Lebensmitteln werden in einem Kreis, jeweils mit ihrem empfohlenen Anteil an der Gesamternährung, symbolhaft durch Vertreter der Lebensmittelgruppen dargestellt. Seit 2003 symbolisiert ein Glas Wasser in der Mitte des Kreises die tägliche empfohlene Menge an Getränken, die konsumiert werden soll.”
      Quelle WIKI
      Früher gesunder Volkskörper, heute gefüllte Taschen für die Ernährungsindustrie!

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      • Tobias Stricker sagt

        Die wenigsten wissen, dass die DGE keine Fachvereinigung ist, sondern ein Lobbyverein der Lebensmittelkonzerne. Und faktisch kopieren sie lediglich das, was die Amis vorgeben. Schon, weil die amerikanischen Mulitnationals auch in der DGE erheblichen Einfluss haben.
        Ein großes Problem ist, dass Wissenschaft extrem autoritär organisiert ist. Es kostet dich fast unmittelbar deine Karriere als Wissenschaftler, wenn du z.B. Oxford oder Harvard widersprichst. Die beiden erhalten von der Industrie Milliardenbeträge für Auftragsforschung, welche nicht überraschend dann deren Interesse als Ergebnis widerspiegeln. Es ist blanke Korruption. Kein deutscher Wissenschaftler hat auch nur annähernd das Geld, um irgendetwas dem entgegenzusetzen, denn große Studien kosten viel Geld. Zudem setzen die Konzerne immer gleich 2 dutzend Mietwissenschaftler auf jede kritische Studie an, um auch das kleinste Haar darin zu finden und sie zu diskreditieren.

        Wer das Gegenteil von dem macht, was die DGE empfiehlt, isst gesund.

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    • Schwere Kost hier. Ziemlich unverdaulich und für mich schlicht Geschwurbel.
      Egal ob nun die Bemerkungen zum Klimawandel oder zur Ernährung.
      Schade, dass das eigentliche Thema so missbraucht wird.

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      • Reinhard Seevers sagt

        Das eigentliche Thema ist doch vollumfänglich am Wirken….es ist die Frage nach dem Qui bono fake-Wissenschaften., bzw. gesteuerte Ergebnisse, wer hat ein Interesse daran.

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      • Stadtmensch sagt

        Typisch Cancel Culture. Was früher der Häretiker, ist heute der Schwurbler.
        Was ist denn falsch dran, festzustellen, dass Privatunternehmen mit ihren Medien PR für ihre Interessen machen: https://blog.fefe.de/?ts=9ddda143

        Könnte jetzt noch die Arbeiten von Werner Rügemer zu Rating Agenturen verlinken aber wozu?

        Auf dem Weg zur Wahrheit wandelt jeder allein, niemand kann dem anderen Wegbruder sein.

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      • Tobias Stricker sagt

        Es zeigt schlicht, wie Propaganda wirkt. Sobald du die gleiche Botschaft wiederholt es mehreren unterschiedlichen Kanälen erhältst, dann glaubst du sie und sie wird zu deiner Realität. Da du heute auf allen Kanälen mit der gleichen Botschaft bombardiert wirst, glaubst du sie. Selbst wenn du skeptisch bist, “wird da schon was dran sein”.
        Nur wenn du es selber mal überprüfst, und zwar nicht auf einer der vielen Propagandaseiten, sondern z.B. in der wissenschaftlichen Fachliteratur, dann merkst du, dass es falsch ist. Aber das kann erstens nicht jeder und zum anderen würde es vielleicht Anforderungen an Verhaltensänderungen stellen. Und das geht schon gar nicht, insbesondere wenn es bedeuten würde sowas Köstliches wie Kuchen und Schokolade zumindest weniger zu essen … Da spritzt man sich lieber zu jeder Mahlzeit Insulin.

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  7. Ludwig sagt

    Alles ideologisches Gequake.Die Dosierung ist das Maß der Dinge. Wer vegetarisch sich ernährt muß sehr gut über Ernährung informiert sein , denn sonst kann es Mangelerscheinungen geben die sich sich langfristig auswirken. Da der Mensch und das Schwein bei der Verwertung ähnliche Verhaltensweisen haben , läst sich da einiges vergleichen. Habe mal mit einem Berater einen Fütterungsversuch gemacht . Einmal nur mit Soja und Getreide und dann Soja und 1% Fischmehl mit Getreide. Das Futter wurde jeweils optimiert, sodaß vergleichbare Futteranalysen vorhanden waren. Die reine Sojavariante brachte 1,5% weniger Magerfleisch und rd.100 Gramm weniger Tageszunahme. Das Futter war auf 900 Gramm optimiert. Wir dürfen nicht vergessen , daß der Mensch sich in grauer Vorzeit nahezu ausschließlich sich mit Fleisch ernährt hat.
    Einseitige Ernährung ob Vegetarisch oder mit Fleisch hat immer langfristig negative Folgen. Die Ausgewogenheit bingt den Erfolg .

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    • Tobias Stricker sagt

      Das eine reine Fleischernährung negative gesundheitliche Folgen hätte ist auch so ein weitverbreiteter Ernährungsmythos. Nur weil man gerne Kuchen isst, lehnt man Menschen ab, welche keinen essen.

      In Wahrheit ist eine rein Fleisch basierte Ernährung unsere evolutionäre Nahrung, welche wir über Millionen Jahre so konsumiert haben. Menschen, die sie Pflanzenfrei ernähren, sind die mit weitem Abstand gesündesten überhaupt, welche man finden kann. Mit einer solchen Ernährung kann man sogar alle chronischen Erkrankungen heilen. Dies zeigen nicht nur Untersuchungen an Völkern, welche sich traditionell ausschließlich von tierischen Produkten ernähren, sondern auch die millionenfach replizierten Behandlungserfolge chronischer Erkrankungen in der westlichen Welt.

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      • Brötchen sagt

        Der tier. Organismus filtert alle Gifte.
        im reinen Muskelfleisch werden kaum Gifte eingelagert. Die sind im Fett und in den Fortpflanzungsprodukten und auch da im Fett.

        In der Pflanze gibt es sogar Arten, die Gifte aufkonzentrieren.

        Bei den Kunstprodukten muss nur ein zugesetztes Produkt Gifte oder Schadstoffe enthalten, schon ist das suspekt. Da heute alle wichtigen Reinsubstanzen aus China und Indien kommen, wohl bekomms……

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      • Reinhard Seevers sagt

        Tobias, diese steile These finde ebenso gaga, wie die gleiche aus der Feder der Veganer und Vegetarier. Können denn nicht alle ein wenig “normal” bleiben ohne in die eine wie die andere Richtung extrem abzugleiten? Mein Gott!

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        • Tobias Stricker sagt

          Diese Antwort zeigt schlicht, dass du uninformiert über das Thema bist.

          Um optimale Gesundheit zu erhalten, muss man mindestens 60-80% der Kalorien von tierischen Produkten erhalten, was im Übrigen auch praktisch alle traditionellen Ernährungen rund um die Welt erfüllten. Dies änderte sich erst mit dem Aufkommen der modernen Nahrungsmittelindustrie nach dem 1. Weltkrieg. Parallel stiegen die Zivilisationserkrankungen. Aber einen exponentiellen Anstieg der Zivilisationserkrankungen gibt es exakt kurz nach dem Einführen der offiziellen Ernährungsempfehlungen 1980.

          Wenn du über den therapeutischen Effekt einer rein karnivoren Ernährung lernen möchtest:
          https://youtu.be/N39o_DI5laI

          • Reinhard Seevers sagt

            Ich bin kein Freund extremer Sichtweisen. Ich bin immer Mittelmaß/Durchschnitt gewesen und bleibe es, danke!😉

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          • Reinhard Seevers sagt

            Es gibt hunderte persönliche Erlebnisse von Veganern, die das genaue Gegenteil beweisen “sollen”, die die gleichen Erfahrungen eben ganz ohne Fleisch gemacht haben. Ich hasse USA-personal-Video-Wahrheitsverkünder.
            Die haben die gleiche Form der Missionierung, wie die ganzen Prediger.

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            • Tobias Stricker sagt

              In dem Video berichtet eine junge Frau, wie sie ihre extreme Autoimmunerkrankung geheilt hat, durch eine karnivore Ernährung.
              Ich habe ganz persönlich die identische Erfahrung gemacht.
              Ich war in einem konstanten Zustand einer milden Narkose, habe 20 Stunden am Tag geschlafen, weil ich die Augen nicht offen halten konnte, war depressiv, hatte Schmerzen in allen Gelenken und Muskeln und Rückenschmerzen, dass ich nicht stehen, sitzen oder laufen konnte.
              Alles verschwunden durch eine strikt karnivore, milchfreie Ernährung.
              Und jeder der es gemacht hat, spricht von identischen Ergebnissen. Selbst Menschen, welche sich für gesund hielten, sprechen nach einer Umstellung von einem massiv verbesserten Wohlbefinden und mentalen Wachheit.

              Das Konzept der “balanced diet” ist von den 7th-day Adventisten entwickelt worden, um die Amerikaner davon abzubringen, sich fast ausschließlich von tierischen Produkten zu ernähren. Vor dem Ersten Weltkrieg aß man dort nämlich zu 80% Tier. An diesem Konzept ist nichts ausgewogen, sondern sogar noch schlimmer als eine vegetarische Ernährung. Denn Glukose und Fett blockieren sich gegenseitig in den Zellen, was einer der Haupttreiber der metabolischen Krankheiten ist.
              Aber vor allem steht “ausgewogene Ernährung” heute für Industrienahrung und Junkfood.

  8. Frikadellen piet sagt

    also essen wir weiterhin schön Fleisch und trink dabei Bier am besten noch grillen

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  9. Ein klasse Artikel, der 1:1 übertragbar ist auf den pöpuläwissenschaftlichen Quark der Klimadiskussion, des Inektensterbens, und den Dikussionen um Biodiversität und Nitrat!

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    • Arnold Krämer sagt

      In Großteil dessen, was heute wissenschaftlich “verzapft” wird, dient vorrangig der Finanzierung der Lehrstühle und Apparate sowie Privatfirmen der “Wissenschaftler”. Deshalb muss man sich nicht wundern.

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      • Frikadellen piet sagt

        die Lehrstühle finanzieren sich über Studien das stimmt aber die Studien sind deshalb immer noch neutral und sollten nicht als gesponsort angesehen werden

        • Schmeckt gut sagt

          Ergebnisse, die nicht “passen”, werden einfach nicht veröffentlicht. Und das wird zunehmend zum Problem.

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          • Das ist fatal.

            Gibt es kein Gesetz dagegen?
            Damit man das verhindern kann?

            Das schränkt doch unsere Freiheit ein.
            Und es ist auch nicht ökologisch.

  10. Reinhard Seevers sagt
    • Arnold Krämer sagt

      PWC ist der zweitgrößte der Big Four, also ein Wirtschaftsprüfungsunternehmen, das gegen Bezahlung durch die Firmen, diesen bescheinigt, dass sie korrekt Buch geführt haben und die Bilanzen in Ordnung sind. EY, auch eines der Vieren, hat seinerzeit der Firma Wirecard einen Persilschein ausgestellt.
      Jetzt müssen wir nur noch wissen, wer die PWC-“Studie” in Auftrag gegeben und bezahlt hat.

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      • Reinhard Seevers sagt

        So siehts aus!
        Es ist langsam so durchschaubar, dass das Großkapital daran interessiert ist, Nahrung und deren Erzeugung in die eigenen Hände zu bekommen. Und sie bedienen sich am mainstream, puschen diesen, unterfüttern ihn täglich mit Meldungen und dubiosen Studien. Und unsere Ökoszene springt voll drauf an, Digitalisierung und Fleischlos sind der ökonomische Erfolg zukünftiger Großkonzerne….vorgestern lief mal wieder “soylent green” im Fernsehen, Zufall? 😎

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        • Stadtmensch sagt

          “Es ist langsam so durchschaubar”

          Pssst! Ohne Disruption, “Schöpferischer Zerstörung”, klassischer Zerstörung, Bevölkerungswachstum, etc. kein Geschäft.
          Unser Betriebssystem ist auf permanente Transformation ausgelegt. Und wenn dabei Probleme entstehen um so besser. Können wir Probleme lösen!
          Immer was zu tun. Immer Geschrei!
          Nur keinen Kontemplation. Das dient höchstens dem Achtsamkeits- und Nachhaltigkeits-Geschäftsmodell. Das ist langweiliger Kram von Leuten, die keinen Macher sind *Ironie off*

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        • Smarti sagt

          Digitalisierung, fleischlos und grüner ( also teilweise fehlender ) Strom… wie passt das zusammen ?
          Wie nennt man eigentlich ein Industrieland, das meint in Sachen Kohlendioxideinsparungen und “nur Bio rettet den Erdball” – Weltmarktführer zu werden und damit zum Entwicklungsland wird ?

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            • Reinhard Seevers sagt

              Also wenn ich einen Topf mit Kartoffeln koche, dann braucht’s erheblich mehr Energie,;als wenn ich zwei Steaks von beiden Seiten 3 Minuten brate, wetten Inga?

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              • Ich rechne doch 4 Pfund Kartoffeln gegen 2 kg Fleisch, Reinhard.
                Mach das mal in den Römertopf in den Backofen bis das Fleisch gar ist

                Und die Kartoffeln in einen passenden Topf voll Wasser, bis sie gar sind.

                Ich persönlich mach nur 2 Fingerbreiten hoch Wasser in den Topf, das spart auch.

      • Reinhard Seevers sagt

        Aus dem verlinkten Text:

        “Start-ups wie „Beyond Meat“ oder „Impossible Foods“ und fast alle großen Lebensmittelkonzerne fördern zwecks Klimaschutz den Trend zum Kunstfleisch. Dahinter stecken mächtige Investoren wie zum Beispiel Bill Gates, der am Impossible Burger beteiligt ist (15). Die Umsätze mit veganen Produkten haben sich innerhalb weniger Jahre vervielfacht. Auch hier gilt es, mögliche Interessenkonflikte zu erkennen. So hat der bekannte Regisseur David Cameron (Titanic, Avatar) mit „The Game Changers“ einen Netflix-Film über die vermeintlichen Vorteile der veganen Ernährung für Spitzensportler gedreht. Den Hintergrund, dass Cameron in großem Stil in eine Firma zur Herstellung von Pflanzenprotein aus Erbsen investiert hat, kennen die wenigsten (16). Eine fundierte Gegendarstellung bietet Brian Sanders demnächst mit der Filmdoku „FoodLies“ – konzentriert zusammengefasst im Internet unter http://daebl.de/FM43.”

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Beyond Meat ist an der Börse innerhalb eines Jahres von 109.95 $ auf 12,76 $ abgestürzt.

          Mac Donalds USA hat Beyond Meat aus dem Programm genommen.

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        • Tobias Stricker sagt

          Was ich nicht verstehe ist, du verlinkst selber die hervorragende Doku von Food lies, also einem Team, welches sich explizit für eine karnivore, zumindest ketogene Ernährung einsetzt, aber wirfst mir vor zu radikal zu sein, wenn ich exakt das Gleiche sage. Ich verstehe es nicht ganz.

          • Reinhard Seevers sagt

            Das war eine Kopie aus dem Ausgangsbeitrag und der Link ist Bestandteil daraus…..mir geht’s um den Text!!!!

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