Jahr: 2017

Etwas genaues weiß man nicht…

Am Rande beider Demos haben wir das Gespräch mit unbeteiligten Passanten gesucht. Wir fragten Sie nach ihrer Meinung über die Demo und was sie so von der Landwirtschaft wissen. Allgemein zeigten die Menschen ehrlich ihre Empathie für die Landwirtschaft. Doch von den Demos an sich wussten die wenigsten etwas dazu. Beispielhaft hier ein Video vom Gespräch mit vier Studenten an einer Straßenkreuzung bei der Demo „Wir haben es satt.“ Willi und Alois Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Wenn man sich dem Trend entgegensetzt…

…kann es schnell vorkommen, dass man selbst „unter die Räder“ kommt. So ist es mir jedenfalls auf einer der Demonstrationen in Berlin ergangen. Falls ihr den Ton nicht genau versteht: An der Spitze des Zuges, bei der diesmal keine Politiker zu sehen waren, skandieren die jungen Leute den Spruch „Jungbauern, leistet Widerstand, gegen die Agrarlobby im Land. Schließt euch fest zusammen, schließt euch fest zusammen“. Und so war dann auch kein Durchkommen zwischen den Transparenten. Eigentlich wollte ich ja „eintauchen“ in die Schar der Demonstranten. Zumindest mit der Kamera. So konnte ich den Zug nur von der Seite her betrachten. Fand ich persönlich irgendwie befremdlich… Euer Bauer Willi Hier das Video: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen

Positionspapier DBV: Veränderung gestalten

Am 18. Januar 2017 hat der Deutsche Bauernverband in Berlin das Positionspapier „Veränderung gestalten“ vorgestellt. Unter anderem wird eingegangen auf die Punkte Tiergesundheit Vitalität der Nutztiere nicht-kurative Eingriffe kooperativer Umwelt- und Naturschutz bedarfsgerechte Pflanzenernährung verantwortlicher Einsatz von Pflanzenschutzmitteln Genannt werden auch verlässliche Rahmenbedingungen die von Seiten der Politik und der Gesellschaft notwendig sind, darunter auch klares Bekenntnis zum Eigentum Regelungen, die den Strukturwandel nicht zusätzlich beschleunigen stärkere Förderung der Forschung Abbau bürokratischer Hemmnisse. Das komplette Papier findet ihr hier: http://media.repro-mayr.de/36/665636.pdf Und jetzt kann, darf und soll diskutiert werden. Aber bitte das 4-seitige Papier erst selbst lesen!! Oben stehen nur ein paar Auszüge… Euer Bauer Willi

Die Sehnsucht nach dem Land…

Neulich war ich auf dem Kölner Hauptbahnhof, hatte noch etwas Zeit und habe dieses Foto gemacht. 25 (fünfundzwanzig!) Zeitschriften habe ich gezählt, die irgendwie den Begriff „Land“ oder ähnliches im Titel führen. Und die werden alle verkauft! Die positive Nachricht: es muss viele, sehr viele Menschen geben, die sich ein Leben auf dem Lande wünschen und deshalb zu diesen Zeitschriften greifen. Allerdings: mit dem, wie es heute wirklich auf dem Land zugeht, haben die alle nicht viel am Hut. Es werden Bilder aus wunderschönen Bauerngärten gezeigt, es gibt Rezepte, wie man Grünkohl richtig zubereitet („so macht es die Bäuerin!“) oder wie man alte Milchkannen bunt anmalt. Und jetzt höre ich schon wieder die Kommentare: „So ein Scheiß, da wird doch das vollkommen falsche Bild produziert“, oder „ja, und Bauer sucht Frau ist auch so ein Schwachsinn, da werden wir Bauern auch nur veräppelt“ oder „Landlust ist der falsche Begriff, es müsste eigentlich Land“frust“ heißen“ und „der Verlag, der auch die topagrar rausgibt, macht sich mit der LANDlust die Taschen voll“. Alles richtig und doch wieder nicht. Denn: wenn …

Berliner Redaktionsbüro…

Kurz bevor es wieder in die Heimat geht, hier ein paar Bilder von unserem Redaktionsbüro mitten in Berlin. Eigentlich mehr eine Jugendherberge…(siehe Hotel Meininger) Aber da haben wir auch Landjugend aus Bayern, dem Rheinland und Dithmarschen getroffen. Im Steigenberger nebenan findet man die nicht. Willi und Alois

Der Tag danach – the day after…

Gestern war ein voller Tag: Erst zur Demo auf dem Washingtonplatz, dann ab Mittag Richtung Potsdamer Platz und Brandenburger Tor. Danach noch zur Grünen Woche, denn sonst hätten wir davon nichts mitbekommen. Heute Mittag geht es wieder zurück in die Heimat: Allgäu und Rheinland. Wir haben viele Bilder und Videos gemacht, die wir aber erst noch sichten wollen. Hier ein paar erste Eindrücke von den beiden Demos. Ihr könnt ja mal raten, welche Bilder zu welcher Demo gehören? 😉 Willi und Alois   [huge_it_gallery id=“45″] [huge_it_gallery id=“47″] [huge_it_gallery id=“49″]

Kiss and ride…

Ich hab alles genau so gemacht, wie es auf dem Schild steht! (weil: ich kann ja englisch!) Jetzt bin ich auf dem Weg nach Berlin, wo die Grüne Woches stattfindet. Alois kommt aus Richtung Hamburg, weil er gestern einen Vortrag in Schleswig-Holstein hatte. Und heute nachmittag im City-Cube in Berlin. Der Junge ist richtig gefragt!! Dann sind schon zwei Bauern in Berlin. Wahrscheinlich kommen aber noch ein paar mehr. Für Samstag ist ja einiges geplant. An mehreren Stellen in der Stadt wird man Traktoren fahren sehen. Wir wollen euch in den nächsten Tagen immer mal wieder berichten, wo wir gerade sind und was da los ist. Hoffentlich klappts… Euer Bauer Willi    

Unsere Glyphosat-Ersatz-Schafe

Und wieder eine gute Nachricht! In diesem Frühjahr brauchen wir wieder kein Glyphosat einzusetzen, um die Zwischenfrucht zu beseitigen. Unser Schäfer ist wieder da und hat dafür gesorgt, dass das Ölrettich/Öllein-Gemisch bis auf den letzten Halm abgefressen wird. In der Bildmitte übrigens ein „schwarzes Schaf“. Die gibt es ja bekanntlich überall, sogar bei Schafen 😉 . Besonders vorteilhaft: wir haben seit Tagen Dauerfrost, und so können die Tiere keine Bodenverdichtungen durch „Trittschäden“ verursachen. Sollte irgendwo noch ein größerer Rettich stehen, wird der durch die Klauen (ich hoffe, der Begriff stimmt…) verletzt und stirbt durch den Frost ab. Mittlerweile ist der Frost bis zu 20 cm in den Boden eingedrungen und wird eine ganz hervorragende Frostgare hinterlassen. Durch den Wassergehalt und den Frost wird der Boden quasi in kleine Teile „gesprengt“ und so gelockert. Das erleichtert eine spätere Bodenbearbeitung enorm. Für das Getreide sind die Nachttemperaturen von minus 5 Grad nicht kritisch, weil der Boden auch tagsüber nicht auftaut. Sogenannte „Wechselfröste“ mit Plustemperaturen am Tag und Frost in der Nacht sind viel kritischer, weil der Boden sich anhebt …

Hendricks – Zukunft der Landwirtschaft

Gestern (17.1.2017) hielt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in Berlin eine Rede zur Zukunft der Landwirtschaft aus ihrer Sicht. Wir bringen die Rede im vollen Wortlaut und stellen ihn zur Diskussion. Den Link dazu findet ihr hier: http://www.bmub.bund.de/presse/reden/detailansicht/artikel/rede-von-dr-barbara-hendricks-zur-landwirtschaft-mit-zukunft/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=289 Es gilt das gesprochene Wort – Kolleginnen und Kollegen Abgeordnete, Damen und Herren, und ganz besonders: lieber Kollege Christian Schmidt. Es freut mich sehr, dich heute zu Gast zu haben. Wir begegnen uns in diesen Tagen ziemlich oft. Wir haben erst in der vergangenen Woche ein gemeinsames Forschungsprojekt zur Artenvielfalt in der Landwirtschaft vorgestellt. Das heißt kurz „Franz“ [Für Ressourcen, Agrarwirtschaft und Naturschutz mit Zukunft]. Für alle, die sich das einmal näher anschauen wollen: Informationen finden Sie auf unserer Webseite. Und wir haben uns gemeinsam mit den Ländern über ein neues Düngerecht verständigt. Bei den ganzen gemeinsamen Terminen: Wir könnten doch eigentlich eine Fahrgemeinschaft bilden! Es ist kein Geheimnis: Innerhalb des Kabinetts befinden wir uns in einer Art kollegialem Wettbewerb. Das ist gut so. Ich glaube, es steht uns gut an, wenn wir über die großen Fragen unseres Landes …

Technisierung total…

Case IH stellt den ersten autonomen Schlepper vor, der wahlweise mit dem Tablet oder dem Desktop-PC bedient werden kann. Beim Ansehen des Videos kommen mir da so meine Gedanken… (Um das Video anzusehen, bitte auf das untere Bild klicken) https://youtu.be/UOrXiIByXgo