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Ich zeig Dir – Der ZeigeFinger

Da ist… Das mache ich… Dort haben wir…. Reißerische emotionale Artikel zu schreiben ist eine Methode Menschen zum Nachdenken anzuregen. Doch wenn man weiß, dass der Wert der Worte nur ca. 7% der menschlichen Kommunikation ausmacht, dann liegen in „Ton und Bild“ gewaltige Potentiale. Genauer gesagt bei der Sprache 38% und beim Bild 55% Wertigkeit. Das Video hat also 93%. Darum haben wir hier auf der Seite die Rubrik „ZeigeFinger“ aufgemacht. Es ist also nicht nur eine „Schnapsidee“ von uns Beiden. Wir wollen voran gehen. Wir experimentieren! Wir laden Euch ein mitzumachen: Landwirte wie auch Verbraucher. Siehe auch unsere Seite „Der ZeigeFinger“ Wir werden also laufend kurze Videos posten. Das, was wir sehen, erleben und tun. Diese Beiträge kommen nicht als Hauptbeiträge im Hauptbereich der Seite, sondern sie sind an 3 Stellen auf der Seite zu finden: Unter letzte Beiträge rechts Unter den Hauptartikeln in der letzten Sektion der Startseite Als Liste auf der eigenen Seite „Der Zeigefinger“ Mal sehen, ob es Euch gefällt und ob wir Mitmacher und Nachahmer finden? Willi und Alois

Da machte Gott einen Bauern

Unser Video – Deutsche Fassung gesprochen von Bauer Willi 1978 hat der amerikanische Rundfunksprecher Paul Harvey zum ersten Mal diese Zeilen gesprochen. Er charakterisiert darin die Eigenschaften eines Bauern. Die deutsche Übersetzung haben wir uns bei top agrar online „ausgeliehen“ und vertont. Manch einem mögen die Worte sehr theatralisch vorkommen. Vielleicht müssen Sie den Text auch zweimal hören um zu begreifen, warum wir Landwirte so gerne unseren Beruf ausüben. Es ist halt mehr als ein Job, mehr als nur Gelderwerb, mehr als nur Wirtschaftlichkeit. Es ist eine Berufung… Frohe Ostern wünschen Willi und Alois Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Fastenzeit…

…Ramadan, Jom Kippur. Viele Religionen haben Zeiten, in denen weniger oder überhaupt nicht gegessen werden soll. Die Hintergründe dazu sind verschieden, die Regeln auch. Allen gemeinsam ist jedoch der Verzicht. Und so verzichten viele Mitmenschen, obwohl sie der Kirche eher fern stehen, in dieser Zeit auf irgendetwas. Wir persönlich auch. Als Landwirten gehen uns in der Fastenzeit aber noch andere Gedanken durch den Kopf. Es ist Frühjahr, die Natur beginnt wieder zu erwachen. Das Getreide, die Wiesen und Weiden bekommen wieder Farbe, langsam sprießen die ersten Blätter, Knospen öffnen sich und bald beginnt die Obstblüte. Rüben werden gesät, Kartoffeln gepflanzt und alles wird getan, dass die Ernte, die im Spätsommer oder Herbst erfolgen soll, gut wird. Es ist die Zeit der Vorbereitung. Wie die Fastenzeit, die uns auf Ostern vorbereitet. Es ist auch die Zeit, daran zu denken, dass andere Menschen zwangsläufig fasten, weil bei ihnen Nahrung knapp ist. Wir in Europa haben von allem genug, vielleicht schon zu viel. Wir Landwirte haben quasi den Hunger in der zivilisierten Welt besiegt. Und nicht nur das: …

„Gegenüber Tieren verhalten wir uns wie Nazis“

Mit diesem Satz beginnt ein Artikel der Rheinischen Post den wir hier zur Diskussion stellen. http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/christian-schmidt-gegenueber-tieren-verhalten-wir-uns-wie-nazis-aid-1.4981438 Starker Tobak! meint Bauer Willi. Und hat der Redaktion heute gleich einen Brief als Stellungnahme zugeschickt. Ich verstehe, dass sich die Gesellschaft über das Küken-Töten aufregt. Als nächstes wird wohl das Kastrieren von Ferkeln in den Fokus geraten. Was mich besorgt macht ist aber, dass mit diesen Diskussionen „die Massentierhaltung“ (Schlagwort) und „die industrielle Viehwirtschaft“ (Schlagwort) offensichtlich gesellschaftlich nicht mehr gewollt ist. Gerne wüsste ich als Landwirt, wie „die Gesellschaft“ eine artgerechte Tierhaltung definiert, wo Massentierhaltung anfängt und wo wir Landwirte ja angeblich „Tiere quälen“. Diese unreflektierte Bauern-Beschimpfung führt meiner Meinung nach nur dazu, dass zukünftig gesetzlich vorgeschrieben wird, dass nur noch Bio-Landwirtschaft erlaubt ist. Wir Landwirte haben uns bei der Produktion bitte am gesellschaftlichen mainstream auszurichten. Der Atomausstieg lässt grüßen. Wenn „die Gesellschaft“ nur noch Bio möchte, soll sie das offen sagen und nicht drum herum reden. Dann kostet das Ei zukünftig 0,60 € und das Hähnchen 16 € (Reportage von Dirk Steffens, Wissenschaftsjournalist im ZDF). Für Hartz …

Chinas heimlicher Coup – 480.000 ha Ackerland in Deutschland aufgekauft

Wie soeben berichtet wird, ist es der chinesischen Regierung, in Absprache mit der Bundesregierung, gelungen, in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und  Niedersachsen rund 480.000 ha Ackerland in ihren Besitz zu bekommen.  Im Gegenzug darf der VW-Konzern in den Provinzen Guangxi, Jiangsu und Guangdong insgesamt 8  weitere Automobilwerke errichten und so den chinesischen Markt mit hochwertigen Fahrzeugen versorgen. Damit schiebt sich der Konzern vor Toyota an die erste Stelle der weltweit größten Automobilhersteller. Erst vor wenigen Tagen war der bisherige Landwirtschaftsminister Changfu Han von dem, dem radikalen Flügel zugehörigen Kuh Dung abgelöst worden. Dieser war bereits durch Landkäufe in Afrika in die Schlagzeilen geraten.  Die niedersächsische Landesregierung, der bekanntlich Anteile des VW-Konzerns gehören, hatte bereits im Vorfeld Gespräche mit Kuh Dung geführt und dem, selbst für Insider überraschenden, Coup zugestimmt.  Die  derzeitigen Landwirtschaftsminister Christian Meyer, Robert Habeck und Till Backhaus, die in diese Gespräche nicht eingebunden waren, reichten sofort nach Bekanntwerden der Meldung  ihren Rücktritt ein. Erleichtert wurde der Kauf durch die zunehmende Verunsicherung und Frustration vieler Landwirte. Vor allem die fehlenden Akzeptanz in der Gesellschaft, die zunehmend …

Bauer Willi im neuen Kleid

Willi und Alois waren shoppen und haben für unsere Homepage bauerwilli.com neue Kleider mitgebracht. Wir haben also einen sogenannten Redesign gemacht. Das neue „Theme“ bietet die Möglichkeit Beiträge und Inhalte logisch und flexibel zu filtern. Auf der Startseite sind nun verschiedene Sektionen, die logisch unterteilt die Beiträge auflisten. Beiträge von Bauer Willi Beiträge von weiteren Autoren, wie z.B. Kathrin Beiträge aus der Medienwelt und Videos. Der Hintergrund ist etwas dezenter, was das Lesen angenehmer macht. Und ganz oben ist der bisher so dominante Header, die Blumenwiese, etwas geschrumpft und schwebt dezent über dem Ganzen. Mit einem Klick auf den dezenten „Willi-Header“ kommt man immer wieder auf die Startseite zurück. Neu ist auch noch das Archiv mit Filterfunktion unter der Hauptnavigation und die Verbindung zur Facebook-Seite von Bauer Willi Ansonsten haben wir alle bekannten Funktionen, wie Kommentare, Suche, usw. beibehalten. Wir hoffen das neue Design gefällt Euch und macht das es etwas übersichtlicher als bisher. Sollte etwas Probleme machen, solltet Ihr Fragen haben, dann lasst es uns wissen. Das geht unter „Ihre Nachricht“. Wir freuen uns …

Gentechnik – sinnlos…

…sich mit diesem Thema  sachlich auseinander setzen zu wollen. Die Kommentare kenne ich jetzt schon: „Der redet doch jetzt sicher wieder pro Gentechnik“. So ein Quatsch. Es ist nur so: ich habe keine Ahnung von Gentechnik. Wenn ich keine Ahnung habe, erlaube ich mir auch kein Urteil. Da haben offensichtlich einige meiner Mitbürger eine andere Auffassung.

Böse Bauern – gefährliche Sprache

Wir sind uns doch alle einig: Bio ist gut, Gentechnik ist schlecht. Bio ist empfehlenswert, Gentechnik gefährlich. Wer hätte daran ernsthafte Zweifel?! Das ist nur ein Beispiel, wie wir alle, durch die Wiederholung der immer gleichen Begriffe, vorgeprägt werden und uns kaum noch trauen, uns dem allgemeinen Mainstream entgegenzusetzen. Offensichtlich ein Ergebnis der Massenmenschhaltung. Was mich daran so aufregt?

Landwirtschaft – der Kampf des Menschen gegen die Natur

„Jetzt ist er wohl ganz übergeschnappt“ werden Sie jetzt wohl sagen, wenn Sie diesen Satz lesen. Will er sich denn jetzt alle zu Feinden machen? Erst die Verbraucherbeschimpfung und jetzt das? Der Satz ist nicht von mir, sondern war der erste Satz, den mein Professor im Pflanzenbaustudium im 1. Semester in der ersten Vorlesung sagte. Damals, als junger Student, habe ich genau so reagiert wie Sie. Jetzt aber bitte erst weiterlesen und dann erst die Kommentare posten. Danke.

Die neue Agrarwende – oder: wer zweimal wendet…

Wenn ich wende, komme ich zurück zum Ausgangspunkt. Wenn ich Agrar wende, ist das genauso. Zurück zum Ausgangspunkt. Und so wünscht es sich, glaubt man verschiedenen gesellschaftlichen Strömungen, die Gesellschaft, die Bevölkerung. Doch die Agrarwende ist nicht neu. Sie wurde bereits 2001 von Frau Künast formuliert und auf der Neujahrsklausur der Grünen im Januar 2015 erneut ausgerufen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Aussagen von 2001 und heute zu vergleichen. Die Zusammenfassung: Alles beim Alten, nur noch ein paar Forderungen und Verbote mehr. Wenn ihr euch für die Details interessiert könnt ihr ja weiterlesen: Mein persönliches Fazit am Ende des Artikels könnt ihr euch ja wohl denken. Aber das interessiert ja wahrscheinlich, landwirtschaftlich gesprochen, wieder keine Sau.