Bauer Willi
Kommentare 22

Da machte Gott einen Bauern

Unser Video – Deutsche Fassung gesprochen von Bauer Willi

1978 hat der amerikanische Rundfunksprecher Paul Harvey zum ersten Mal diese Zeilen gesprochen. Er charakterisiert darin die Eigenschaften eines Bauern. Die deutsche Übersetzung haben wir uns bei top agrar online „ausgeliehen“ und vertont.
Manch einem mögen die Worte sehr theatralisch vorkommen. Vielleicht müssen Sie den Text auch zweimal hören um zu begreifen, warum wir Landwirte so gerne unseren Beruf ausüben. Es ist halt mehr als ein Job, mehr als nur Gelderwerb, mehr als nur Wirtschaftlichkeit. Es ist eine Berufung…

Frohe Ostern wünschen Willi und Alois

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22 Kommentare

  1. hubers sagt

    An Rufer aus der Wüste (7. April 2015 )

    „Man braucht sich blos die Frage stellen ob Jesus eine Genveranederung befuerwortet haette oder nicht. “
    Gegen „Klon-Food“ hat er anscheinend nichts gehabt. Im Gegenteil, er hat mit diesem „Klon-Food“ sogar tausende von Menschen versorgt. Nachzulesen unter Matthäus 14,13-21; Markus 6,30-44; Lukas 9,10-17; Johannes 6,1-15.

    Da es laut Bibel ein starkes Bedürfnis von Jesus war, Menschen mit Nahrung zu versorgen hätte er wahrscheinlich auch nichts gegen Gentechnik gehabt. Den Gentechnik als Teil der Züchtungsmethoden muss nun mal unabhängig von bestimmten wirtschaftlichen Entwicklungen betrachtet werden.

    Aber wenn ich schon ein Experte aus der Wüste hier habe.
    Was sind Schweinegene?
    Hat gar der Mensch auch ein Schweineverdauungssystem weil das menschliche nahezu dem vom Schwein identisch ist? Welcher böse Gentechniker hat denn dies verbrochen?

    Und welche hoch geheimen Alternativen zur Gentechnik werden von Wem wie und warum unter Verschluss gehalten?
    Aber bitte die eine logisch nachvollziehbare Begründung für ihre Aussage.

    Im übrigen enthält alles Leben Gene und manipuliert wurde an diesen Genen seit Beginn des Ackerbaus und der Viehzucht.

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    • Rufer aus der Wüste sagt

      Servus Hubers

      Gene kuenstlich veraendern heist in Gottes Arbeit hinein pfuschen. Ich seh da jetzt einen Unterschied ob sich etwas selber in laufe der Zeit veraendert oder ob man es kuenstlich herbei fuehrt.

      Ich bin mir sicher du findest eine Kirche die Genveraenderung befuerwortet. Nur die sollten wohl mal oeffters in der Bibel lesen damit sie ihr Fundament nicht vergessen.
      Sicher will Jesus das wir alle was zu essen haben. Nur so wie wir mit den Lebensmitteln umgehen.
      Glaubt irgendjemand das es Gott gewollt ist das wir Massen an Lebensmittel wegschmeissen. Werden die Zivilisationskrankheiten mehr oder weniger?
      Und warum werden sie mehr? Weil wir ueber unsere Beduerfnisse leben. Weniger waere mehr.

      Schau mal das Video. Es gibt Alternativen. Man muss es nur sehen wollen.

      https://youtu.be/gPOFyYvjWU8

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      • Marko sagt

        Die Zivilisationskrankheiten sind meines Erachtens nicht gestiegen.
        Im Gegensatz zu früher kann man heute allerdings Symptome viel besser den damals schon vorhandenen, aber nicht gekannten Krankheiten zuordnen.
        Dadurch hat es natürlich den Anschein, das es heute mehr Krankheiten gibt als früher.

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        • Rufer aus der Wüste sagt

          Wenn ich mir aber Filmberichte vor 50 oder 70 Jahren anschaue, dann kann ich da keine fetten Leute erkennen. Und fette Kinder wohl fast garnicht. Und wenn dann eher die Ausnahme.
          Wie soll man die Fettleibigkeit denn heute nennen?
          Weniger fett essen und dazu mehr Bewegung. Man spart im Gesundheitssystem auch wieder ein. Nur dann haben wir das Problem das auch die Pharmaindustrie wie die Genindustrie nur verdienen will und nicht am Wohle des Verbrauchers interessiert ist. Und die Politik haelt bei allem auch noch die Hand mit auf.

          Auch hier waere weniger mehr.

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          • Marko sagt

            Stimmt,
            das Problem vor 50-70 Jahren war eher die Unterernährung.
            Diese Sache wurde aber zumindest in unseren Breitengraden weitesgehend gelöst.
            Dafür haben wir jetzt das angebliche Problem mit der Fettleibigkeit.
            Letzteres ist aber eine Sache der Eigenverantwortung.
            Inwiefern man der Politik, Industrie oder den Medien die Schuld dafür in die Schuhe schieben will, ist mir schleierhaft.
            Bei keinem der drei genannten hatte ich jemals den Eindruck, als würden sie mir eine gesunde Lebensweise verbieten.

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            • Rufer aus der Wüste sagt

              Mir ist auch vieles schleierhaft.
              Die Politik, Industrie und die Medien sind nur am wohlbefinden der Bevoelkerung interessiert. Das ist warscheinlich der Grund warum das BfR die Grenzwerte erhebt.
              Dir haben sie wohl nicht die gesunde Lebensweise verboten aber wie schaut es denn wo anderst aus?
              Was wuerde denn passieren wenn man das Kleingedruckte auf den Rueckseiten der Verpackungen in Grossbuchstaben auf die Vorderseite drucken wuerde?

              Dann waere ich ja in einer Zeit der Mangelernaehrung aufgewachsen. Glauben wir das hald auch.

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              • Marko sagt

                Na wenigstens steht auf den meisten Verpackungen noch was drauf. 🙂
                Bei manchen steht da nur noch eine Hotline-Nummer, Information per Anruf.
                Nicht ausgeschlossen ist, dass die telefonische Kundenberatung mit vielen Fragen sogar schlichtweg überfordert ist. 🙂

                Aber um beim Thema Zivilisationskrankheit namens Fettleibigkeit zu bleiben,
                das Kleingedruckte auf Verpackungen hat damit wenig zu tun.
                Da gilt nur eins:
                Eigenverantwortung.

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  2. Alex sagt

    @ Rufer in der Wüste:

    Ich bin wirklich kein Freund wahlloser Genmanipulationen aber ich finde reines schwarz-weiß-Denken bedenklich:

    – Gene verändern sich auch in der freien Natur. Wenn nicht wären wir nicht da, wo wir heute sind. Vermutlich würden wir wenn überhaupt noch irgendwo in der Ursuppe rumschwimmen oder noch genau da sein, wo Gott uns so hinerschaffen hat – je nachdem was man glaubt.

    – Gott in seiner Allwissenheit hat uns so geschaffen, dass wir in der Lage sind, Gene zu verändern. Vielleicht war es ja so vorgesehen, dass wir die Instrumente zur Rettung unserer Menschen in die Hand bekommen und den Rest selbst erledigen?

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    • Rufer aus der Wüste sagt

      Alex

      Es gibt Dinge wo man am besten unberuehrt laesst. Schau dir die Atomenergie an. Vielleicht war da auch jemand der gewarnt hat und man hat ihn als schwarz – weiss Maler bezeichnet.
      Und heute? Glaubt irgendjemand GOTT hat das Uran erschaffen damit wir Uranmunition herstellen und damit ganze Landstriche radioaktiv verseuchen. Und warum? Weil man damit dieses Uran guenstig entsorgen kann.
      Bei der Gentechnik geht es einzig alleine um Kontrolle der Nahrungskette. Nichts anderes. Irgendwelche Maerchen, man will das Ernaehrungsproblem in der dritten Welt loesen. Ja, das glaubte vielleicht meine Grossmutter die ausser der Tagesschau keine Nachrichten gesehen hatte.
      Wieder ein anderer Punkt sind die Nebenschaeden bei der Atomenergie und/oder Gentechnik oder anderst ausgedrueckt:
      Gewinne privatisisieren – Verluste der Allgemeinheit aufdruecken. Und so ist es doch ueberall.

      Man braucht sich blos die Frage stellen ob Jesus eine Genveranederung befuerwortet haette oder nicht. Haette er sie befuerwortet, dann haette das geheissen das er die Arbeit seines Vaters nicht gut geheissen haette und er sie verbessern wollte.
      Er haette sich ueber ihn gestellt. Und genauso ist es heute. Man will sich ueber GOTT stellen und Schweinegene oder was weiss ich fuer Gene in fremdes Material einpflanzen. Und warum? Nur des Gewinnes wegen. Nichts anderes.

      Es gibt Alternativen zur Gentechnik, nur sind die nicht Gewinn versprechend und werden unter Verschluss gehalten. Wenn es jemanden interessieren wuerde, dann wuerde man das auch finden und einsetzen.

      Gott schuf einen Bauern damit er sich die Erde untertan macht. Und wie passt jetzt das Genzeugs hier hinein?

      Passt fuer mich nicht zusammen. An GOTT glauben und genmanipuliertes Zeugs einsetzen wollen. Entweder oder. Schwarz oder weiss. Schmaler Weg oder breiter Weg.

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      • Thorsten S sagt

        Die Betroffenen, denen per Strahlentherapie ihr Leben gerettet wird, sind dankbar.
        Also doch wieder Schwarzmalerei von wegen „Atom“…
        Selbst die Gemüsezüchtung kommt nicht mehr ohne die böse Strahlung aus.

        Wie sieht es denn mit gentechnisch veränderten Kastanien aus, die bald in der USA wachsen sollen, will da wer die Kontrolle über die amerikanische Kastanie bekommen?

        Warum verhindern Anti-GMO-Aktivisten, dass kleine Startups im Bereich Biotechnologie teilhaben am Boom von gentechnisch veränderten Pflanzen?
        Würden die Gesetze an das wissenschaftliche Wissen angepasst, dann könnte der Marktführer bei Biotechnologien sein Vorherrschaft sehr schnell verlieren, abgelaufene Patente haben immer zu Konkurrenz geführt, die Zeit wäre reif.

        Wenn wir über die deutsche/europäische Landwirtschaft ein Problem hat, dann doch der immer weiter reichende Griff der GreenNGOs in die Kontrolle.
        Die panisch aufgebauschte Hysterie über die Kontrolle des Saatguts geht völlig am Thema vorbei, die Verhinderung der guten landwirtschatlichen Praxis durch Öko-ideologische Interessen stellt für die Landwirtschaft ein immer größer werdendes Problem da.

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        • Rufer aus der Wüste sagt

          Wievielen Leuten hat den die Strahlentherapie wirklich das Leben gerettet?
          Waere durch eine andere Ernaehrung es vielleicht gar nicht so weit gekommen? Weniger Fleisch, dafuer gesuenderes.

          Ob das aufgebauscht ist oder nicht. Wenn du die Kontrolle ueber das Saatgut hast, dann hast du die Kontrolle ueber die Ernaehrung einer Nation.
          Will das jemand? Die Kontrolle in den Haenden geldgieriger Konzerne die nur an der Gewinnmaximierung interessiert sind? Gewinn ist noetig, aber nicht um jeden Preis.

          Und unserer Politiker helfen denen mit offenen Armen.

          Amen

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          • Thorsten S sagt

            Erstens hat niemand auch nur annähernd Kontrolle über das Saatgut
            Zweitens würde ein Unternehmen zerschlagen werden, wenn es seine Position ausnutzt.

            Krebs ist keine neue Krankheit, schon die Pharaonen sind daran gestorben.

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            • Rufer aus der Wüste sagt

              Erstens wuerde ich mal die Suchmaschine nach „Kontrolle ueber das saatgut“ bemuehen.
              und zweitens arbeiten die Politiker mit denen Hand in Hand.

              Dann geht es mir besser wenn schon die Pharaonen an Krebs gestorben sind.

              „Und drittens steht auf der trangen Seite das alles ungefaehrlich ist. Wir muessen nur den Konzernen und den Politiker vertrauen. Die Sind am Wohle der Bevoelkerung interessiert.“ Satire wieder aus.

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  3. Matthias W. sagt

    hallo,
    Gott hat offensichtlich die Spargel- und Erdbeerbauern vergessen. Die können nämlich ohne Fremdhilfe aus dem Ausland die Ernte nicht einbringen…

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    • Thorsten S sagt

      Leider gibt es in Deutschland nicht mehr die Arbeitskräfte, zu wenig „Bauernblut“ übrig geblieben.
      Arbeitskräfte aus Deutschland findet man zum Spargelstechen so gut wie keine, in der Regel ist denen die Arbeit zu hart, Niedersachsen hatte dazu mal ein großes Projekt gestartet mit Langzeitarbeitslosen, von 100 haben 2 die Saison durchgehalten. Trotz großzügiger Förderung wollte die Arbeit niemand machen.

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  4. Nicole Denk sagt

    „So God made a Farmer“ ist fuer mich die schönste Rede ueber unseren Beruf /unsere Berufung.
    Und wenn Du danach an einem Sommertag aus dem Fenster auf gruene Wiesen siehst, Dein Vieh muhen, gackern, maehen hoerst und Dein Mann faehrt winkend auf dem Traktor an Dir vorbei, dann verstehst Du wirklich den Inhalt dieses Textes.
    Wir sind gesegnet

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  5. Theo sagt

    Super, bloß mit der 40 Stundenwoche und unseren fleißigen Mitarbeitern gibt’s ab 2015 in der Erntezeit Probleme!! Lösung unbekannt!

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  6. Rufer aus der Wüste sagt

    Als diese Worte gesprochen wurden. Gab es damals schon die Disskussion ueber Gentechnik?
    Denn heute will man sich ueber GOTT stellen und ihm in’s Handwerk pfuschen.
    Man will Gene veraendern um den Profit zu steigern.
    Man will Gene veraendern um den Hunger in der den armen Laendern zu bekaempfen, gleichzeitig aber die Laender in die Kreditknechtschaft fuehren.

    Man erntet was man sät.

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