Ich krieg die Krise…
…oder: wenn die Werkstatt nicht überdacht ist. Am 27. Juli haben wir mit der Weizenernte begonnen. Die Körner waren trocken, das Stroh zum Teil noch grün und so machte das Dreschen nicht wirklich Spaß. Die Erträge waren mehr als bescheiden, die Qualität jedoch in Ordnung. Fallzahl, Proteingehalt, Hektolitergewicht auch, wenn auch knapp an der Grenze. Weil das Stroh noch nicht richtig reif waren, mussten wir langsam fahren und Geduld war gefragt. Schon am nächsten Tag war es vorbei. Es fielen zwar nur 2 mm aber die Kornfeuchte war zu hoch, denn dann fallen Trocknungskosten an und das wirkt sich negativ auf den Erlös aus. Feuchtes Getreide kann man aber auch technisch nicht ernten, weil es sehr schnell den Mähdrescher verstopft und es zum sogenannten „Trommelwickler“ kommt. Den zu beseitigen kann lange dauern und drum lässt man Mähen bei feuchtem Stroh besser sein. Wenn ich jetzt (4. August) den Wetterbericht für das Rheinland sehe, bekomme ich echt die Krise. Zu den 11 mm Regen, die in den letzten 48 Stunden gefallen sind (siehe Bild, der schwarze Punkt ist übrigens eine …










