Bauer Willi, ZeigeFinger
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Kuriositäten im Rübenfeld

Letzte Woche war ich mal wieder in den Rüben unterwegs. Schosser ziehen. Und habe ein paar Besonderheiten entdeckt. Dank Smartphone hier ein paar Bilder

Hier ist eine Rübe mit vollkommen weißen Blättern. Das nennt man „panaschiert“ und ist ein Gendefekt. War aber nur eine Rübe in 10 Hektar und kommt immer wieder mal vor, halt wie es auch bei Menschen Albinos gibt.

Albino-rübe

Albino-Rübe

Gleiches gilt auch für die Einzelrübe, die ich mal „Riesen-Rübe“ nennen will.  Der Züchter nennt solche Pflanzen „Blinker“. Es gibt ja auch Menschen, die über 2 Meter groß werden. Ist aber eine Seltenheit, dass man die auch in einem Bestand von ein paar 100.000 Pflanzen auch findet. Ist in meinem Leben erst die dritte „Riesenrübe“, die ich gesehen habe und schließlich laufe ich schon seit 40 Jahren jedes Jahr durch die Rüben.

R_Die Superrübe  Riesen“-Rübe“ (Blinker)

Und mehr durch Zufall dann diese Rübe, deren Rübenkörper gelb ist, aber wohl trotzdem keine Futterrübe ist. Die Form ist nämlich wie bei einer Zuckerrübe

Gelbe Rübe

Gelbe Rübe

Und dann noch diese besondere Rübe: Blätter wie eine Zuckerrübe, allerdings rot gefärbt. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist das Rote Bete mit im Spiel. Aber auch hier war es eine einzige Rübe auf 10 Hektar.

Rote Rübe

Rote Rübe

 

Ein paar seltene Unkräuter habe ich auch gefunden, wovon man eine sehr vorsichtig behandeln muss, weil sie giftig ist. Das ist der Stechapfel (Datura) Er enthält in allen Pflanzenteilen, besonders aber in Wurzel und Samen Tropan-Alkaloide. Wenn man die etwa nussgroßen Samenkapseln reif werden lässt, gibt das in den nächsten Jahren ein Riesenproblem. Deshalb trage ich die Pflanzen auch vom Acker, auch wenn das mühsam ist. Das Gift findet sich auch immer wieder einmal in Bio-Müsli, weil es sein kann, dass im Getreide mal eine Pflanze stehen geblieben ist und mit geerntet wird. Im konventionellen Getreideanbau wird die Pflanze von den Herbiziden erfasst.

R_Stechapfel   Stechapfel (Datura)

Die Pflanze auf dem Bild blüht gerade, die habe ich also noch früh genug gesehen. Wahrscheinlich stammt die Pflanze aus Zwischenfruchtsamen, der im Balkan vermehrt wird und wo man es mit der Unkrautbekämpfung offensichtlich nicht so genau nimmt. Der Stechapfel hat also einen Migrationshintergrund!

Genau so ist es auch mit dieser Pflanze, die auch mit Saatgut eingeschleppt wurde.

R_Silberdistel  Eselsdistel

Sie hat wunderschöne, silberne Blätter, eine violette Blüte und wird, wenn man sie wachsen läßt, bis 3 (drei!) Meter groß. Dann muss man die schon fast mit der Motorsäge „fällen“, weil der Stängel verholzt. Mit der Handhacke ist dann nichts mehr zu machen.Auch hier muss man schnell sein.

Borretsch

Borretsch

Diese Pflanze kennt ihr vielleicht. Es handelt sich um Borretsch. Ich hatte vor vier Jahren an dieser Stelle eine bunte Blühmischung stehen (für die Bienen) und der Samen ist jetzt wohl reif geworden. Die violetten Blüten sind essbar und man kann sie im Salat verwenden. Sieht auch interessant aus.

Aber auch eine tierische Rarität habe ich gefunden. Und zwar diese Spinne in den Farben von Borussia Dortmund, schwarz-gelb. Ich hab die  einfach mal „Jürgen-Klopp-Gedächtnis“-Spinne genannt. Von Beinspitze zu Beinspitze war die etwa 3 cm groß, also ein richtiger Klopper. In Wirklichkeit heißt die Wespenspinne.

Spinne - groß

„Jürgen-Klopp-Gedächtnis“-Spinne

Dass der Klimawandel bei uns Einzug hält, erkennt man bei genauem Hinsehen auf diesem Bild: Eine sehr große Heuschrecke (ca. 6 cm)  in der Bildmitte, die vom Rand her eingewandert ist und auch schon einiges an Blattfraß gemacht hat. Nicht dass wir demnächst hier eine biblische Plage bekommen 🙂

Heuschrecke

Heuschrecke

War jetzt kein wirklich aufregender Artikel, aber hoffentlich doch interessant. Würde mich jedenfalls freuen.

Euer Bauer Willi

(Aufrufe 2.300 gesamt, 1 heute)

55 Kommentare

  1. Matthias W. sagt

    Lese ich richtig? Biobauer Andreas ist wieder zugelassen? Es geschehen noch Zeichen und Wun der…

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    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      ja, dafür wurde der „Gast“ jetzt gesperrt, ohne (türkische) Zensur gehts scheinbar nicht…

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      • Sandra Harms sagt

        Ist doch Scheißegal od du nun als gast, als kuh blümi, lebenshof ziege wildschwein mensch, andereas fendt oder biobauer andreas fendt schreibst, wichtig ist doch das du dich aktiv am geschehen beteiligst. und ganz erlig ohne dich fehlt hier was ….

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        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          Sandra, ich beschwer mich doch gar nicht, wollte es dem Matthias nur erklären, ich bin diesbezüglich den Launen oder der Logik von Kalif (oder Großmufti?) Willi ausgesetzt. Aber ich interpretierte seine Wiederfreischaltung als Aufforderung doch öfter mal wieder was zu schreiben, vermutlich hat das Interesse am Blog nachgelassen und nun brauchts mich, daß ich wieder Schwung in die Bude bringe, Pfeffer ins Essen, Salz in die Wunden oder wie auch immer…

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Sandra,
          der Höhenlandwirtsbauer ist noch Junggeselle, wäre das nichts?

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Können sie auch mal ohne Beleidigungen?

              Die Erziehung meiner Eltern erlaubt mir nicht,
              meine Gedanken hier nieder zuschreiben.

              @ Willi & Alois

              Bin bestimmt kein Kind von Traurigkeit,,
              was dieser Andreas Fendt hier öfters vom Stapel lässt, ist wirklich keine Sternstunde für euer Forum.

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          • Sandra Harms sagt

            Ehemaliger landwirt
            ich bin auch single, und ich steh mit dem Höhenbiobauer regelmäßig in kontakt. und damit du jetzt gleich noch neidisch wirst, mir hat er seinen pool gezeigt…

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Ha Ha

              Der Pool gehört der St. Georg Vorsorge- und Rehabilitationskliniken GmbH und Co. KG 🙂

              Besuche mich einmal und ich zeige dir die Sterne,
              die 20 schönsten schenke ich dir. 🙂

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Mein Pool wäre größer,
              100 Meter lang, 3 Meter breit,
              alles bestes Schwarzwaldwasser, mit ständiger Wassererneuerung, direkt neben meiner Hütte.
              Die Forellen im Pool zeugen von bestem Wasser. 🙂

              Allerdings ohne Plastiküberdachung, ist bei den Temperaturen im Oberrheintal nicht nötig. 🙂

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            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              seiner ist also grösser 😉
              also nicht nur grenzdebil sondern auch noch pubertär

              Falls es Dir die Eltern nicht beigebracht haben:

              es kommt meist nicht auf die Größe an, sondern auf die Qualität!

              1+
            • Sandra Harms sagt

              scheiß was auf die größe, wichtig ist doch das wasser drin ist, und das darf nicht eiskalt sein.
              und auf forellen an meinem körper kann ich gut verzichten.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „seiner ist also grösser ?
              also nicht nur grenzdebil sondern auch noch pubertär

              Falls es Dir die Eltern nicht beigebracht haben:

              es kommt meist nicht auf die Größe an, sondern auf die Qualität!“

              Muss gestehen, über einen Pool haben meine Eltern nicht gesprochen, aber eines haben sie mir mitgegeben, es kommt nicht auf die Größe des Kopfes an, sondern über den Inhalt.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              „und damit du jetzt gleich noch neidisch wirst,“

              @Sandra Harms

              Jetzt mal „Butter bei die Fische“ !

              Auf was soll ich neidisch werden, ich kann nichts erkennen, dass ich bei dem Herrn neidisch werden könnte.

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      • Stadtmensch sagt

        Naja, wir müssen Willi aber auch mal zugute halten, dass er sicherlich einiges an Freizeit in diesen Blog investiert, damit sich die geneigte Leserschaft amüsieren kann.
        Selbst für Landwirtschafts-Insider ist es vermutlich nicht ohne, jeden Tag ein interessantes Thema in die Arena zu stellen.
        Mein Vorschlag wäre deshalb, das Beitragsrecycling zu intensivieren (zu beginnen wollte ich natürlich sagen) und den jeweils letzten Diskussionsstand (z.B. für die allseits bekannten und umstrittenen Standpunkte) in gestraffter Form immer wieder nach oben zu holen. Eine Stichwortsuche, die mehr als nur die Beitragsüberschriften erfasst, wäre meiner Meinung nach auch nützlich (hängt aber bissel von den Serverkapazitäten ab).

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        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          das mit der suche kann ich befürworten, ich habe nämlich den Beitrag vom Nasenbär nicht mehr gefunden, indem er behauptet mein Dinkel sei verseucht mit Tropanalkaloiden

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        • Alois Wohlfahrt sagt

          OK, eine Volltextsuche wird gewünscht. Ich mach mich auf den Weg.
          Ich habe Willi auch schon ein Redesign zu einem Art „Online-Magazin“ vorgeschlagen. Aber dafür müssen wir wohl erst sammeln gehen… 😉
          Alois

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          • Biobauer Andreas Fendt sagt

            Alois mach Dir nix draus, Fratzenbuch kann auch keine Volltextsuche, aber für WP gibts sicher ein Plugin

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    • Andreas sagt

      Ich habe es schon mehrfach gesagt, beim Biobauern Andreas weiß ich wo ich dran bin. Bei den „Schläfern“ der FdL Gruppe habe ich Grenzerfahrungen gemacht, mit anonymen Hassmails die ich hier überhaupt nicht mal beschreiben kann in ihrer Widerwertigkeit, da sind mir die Ansichten von Andreas F. lieber weil er Rückgrat hat. In der Sache bin ich als Fleischesser natürlich nicht seiner Meinung.

      Der Name Matthias ist mir heute schon begegnet. Sicher Zufall

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        • Andreas sagt

          Stimmt, Matthias L.
          Wie geht das weiter mit dem Internet und den deutschen Bauern? Ich habe heute einen halben Arbeitstag verloren weil ich fast traumatisiert war von Schriftsätzen anderer Bauern.

          Ich weiß, dass Bauer Willi und Alois so selbstsicher sind und keine Themenvorschläge annehmen. Aber so eine Schmuddelecke mit Zitaten aus dem Landwirtschaftsbereich wäre nicht schlecht. Teilweise sind die echt erfinderisch und sollten nicht verborgen bleiben.

          Aber was wäre das Ergebnis? Ein paar durchgeknallte und Gruppengetriebene Bauern ruinieren den Ruf einer ganzen Branche. Also besser keine Schmuddelecke. Aber wäre trotzdem ein Thema, denke ich.

          Ich brauch erst mal nen Schnaps auf den Tag.

          1+
          • Bauer Willi sagt

            Themenvorschläge nehmen wir immer an. Aber ob wir sie bringen entscheiden wir zwei alleine. Das ist unser Vorteil. Der Nachteil: wir zwei machen auch die ganze Arbeit alleine.
            Dabei haben wir auch noch den Anspruch, ein gewissen Niveau zu halten. Das macht die Sache noch schwerer. 😉
            Bauer Willi

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          • bauerhans sagt

            „Ich habe heute einen halben Arbeitstag verloren weil ich fast traumatisiert war von Schriftsätzen anderer Bauern.“

            ich war gestern ausserhalb des landkreises unterwegs und habe mir angehört,dass ich ja ein ganz fauler sack sei,aber zum glück ne sehr fleissige frau hätte………
            kann ich mit leben!

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Mein lieber Gott, ich danke Dir für meine Gesundheit

              und für den Arbeitsgeist meiner Frau. 😉

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    • Sabine sagt

      Nur weil ich heute noch keine Gelegenheit zum Klugscheißen hatte. Die wunderschöne Radnetzspinnendame ist eine Wespenspinne, die übrigens sehr gerne Heuschrecken frisst und offene Standorte halbhohen Pflanzen benötigt. Eigentlich eher im Süden zuhause, breitet sie sich gerade ein bisschen in unseren wärmeren Gegenden z.B. dem Niederrhein aus. Weiß ich allerdings auch nur, weil sie mal Spinne des Jahres war.
      Also, keine Panik, den eingewanderten Heuschrecken folgen die Spinnen fast zeitgleich.

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      • Bauer Willi sagt

        Na, dann bin ich halbwegs beruhigt. Und weil Du so schon klugscheißen kannst: Welche Spinne ist denn 2016 Spinne des Jahres? Und gibt es das auch für Spinner? 🙂
        Bauer Willi

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        • Sabine sagt

          Die Lebewesen des Jahres werden meist von den Verbänden rausgegeben, die sich mit den Tieren und Pflanzen beschäftigen. In dem Fall die Arachnologische Gesellschaft. Die Kronus-Spinne, die dieses Jahr vorgestellt wird, musste ich allerdings nachschlagen.
          Eine schöne Idee mal Tiere- und Pflanzen vorzustellen, die man sonst leicht übersieht.
          Die GEH, die sich ja um die gefährdeten Nutztiere kümmert, hat dieses Jahr übrigens zum Jahr des Rindes gemacht. Original Braunvieh, Glanrind und Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind werden besonders in den Fokus gerückt. Bei dem rapiden Rückgang der Rinderrassen seit dem WW2 und der aktuellen Milchkrise, die wie Du ja bemerkt hast, sich zu einer Krise der Kühe bzw. Rinder ausweitet, ein sehr sinnvolles Jahresthema.

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          • Bauer Willi sagt

            Danke für die „Kronus-Spinne“! Die kannte ich auch noch nicht.
            Bauer Willi

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      • Andreas Schmid sagt

        Eigentlich finde ich sie jedes Jahr 1 bis 2 mal. Sie macht in ihrem Netz eine Zickzackwebung. Eigentlich ganz schön anzusehen, wenn man keine Angst vor Spinnen hat.

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  2. Andreas sagt

    Zitat Andreas Fendt:“weil das ja das Lieblingsthema eines bestimmten Nasenbärs ist, der immer wieder behauptet alles Bio sei total “

    Mir scheint, Du hast den Kampf gegen die Nasenbären gewonnen, oder täusche ich mich da?
    Auch wenn Du in der Sache meist daneben liegst.

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  3. Biobauer Andreas Fendt sagt

    Zitat „Tropan-Alkaloide. Wenn man die etwa nussgroßen Samenkapseln reif werden lässt, gibt das in den nächsten Jahren ein Riesenproblem. Deshalb trage ich die Pflanzen auch vom Acker, auch wenn das mühsam ist. Das Gift findet sich auch immer wieder einmal in Bio-Müsli,…“

    weil das ja das Lieblingsthema eines bestimmten Nasenbärs ist, der immer wieder behauptet alles Bio sei total mit Tropanalkaloiden verseucht, hier eine Aussage des aktuelle Ökomonitorings BaWü zum Thema:
    „Im Rahmen des Ökomonitorings 2015 wurden 65 Proben Hirse- und Buchweizenkörner einschließlich Erzeugnissen daraus, jedoch keine Säuglings- oder Kleinkindernahrung auf ihre Gehalte an Atropin und Scopolamin untersucht. 32 Produkte stammten aus ökologischem und 33 aus konventionellem Anbau. Mit Ausnahme von 2 Proben aus ökologischem Anbau, bei denen geringe Gehalte an Tropanalkaloiden (< 5 μg/kg) nachgewiesen wurden, lagen die Gehalte in allen anderen Proben unter der Nachweisgrenze von 0,5 μg/kg."

    https://mlr.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mlr/intern/dateien/publikationen/Oekomonitoring_2015_Web.pdf

    Fazit : das Gift findet man eher in Willi´s Rübenzucker als in Bio-Müsli

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    • Bauer Willi sagt

      Im Zucker garantiert nicht! Weil das von der Verarbeitung her nicht geht. Ich lade Dich gerne mal in eine Zuckerfabrik ein. Ich kenne da jemand, der da 25 Jahre gearbeitet hat. Und ich habe geschrieben: „findet sich immer wieder einmal in Bio-Müsli“ und das stimmt. Von „verseucht“ war nicht die Rede. Also nicht so empfindlich…
      Bauer Willi

      6+
      • Biobauer Andreas Fendt sagt

        .. nicht so empfindlich….“

        ganz einfach, weil es gelogen ist! Tropanalkaloide gibt es weder in meinem Dinkel wie der Nasenbär immer wieder behauptet, aber auch nicht in Bio Müsli! Oder schick mal eine seriöse Quelle, bzw. einen Rückruf.

        Aufgrund der sehr niedrigen Grenzwerte bei Babynahrung gab es Rückrufe bei Hirse und Buchweizen in Babykost und PopCornMais (sowohl bio als auch konv.)

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        • Stadtmensch sagt

          >>Rückrufe bei..

          Egal – Opfer müssen gebracht werden! Meine Emmer-Dinkel Brötchen lass ich mir nicht vermiesen 😉
          BIO isnix für Hasenfüße!

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        • Bauer Willi sagt

          Ist ja gut. Dann schreib ich beim nächsten Mal statt Müsli eben Babynahrung. Und von DEINEM Dinkel war erst recht nicht die Rede. Wahrscheinlich wächst die Pflanze bei Dir in der Höhe, in der Nähe der Gletscher, überhaupt nicht weil zu kalt. Also abrüsten!
          Bauer Willi

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Sag ich ja schon immer, in Badisch Sibirien wächst außer Gras nur noch Oberkulmer Rotkorn, Tomaten geht nur in Folien verpackt. 🙂

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          • Biobauer Andreas Fendt sagt

            Willi, wie hättest Du reagiert, wenn ich kommentiert hätte: weisse Rüben findet man, weil Rübenbauern immer wieder mal genmanipuliertes Saatgut einsetzen?

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    • bauerhans sagt

      „ich war schon 3 1/2 Jahre in der Psychiatrie, da kann ich mir nun alles erlauben“

      zitat a.fendt

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      • Biobauer Andreas Fendt sagt

        kleine Ergänzung: ja, das stimmt, ich war da Arbeitstherapeut und habe erfolgreich auch Bauern behandelt… Teilweise nach Suizidversuchen, das ist allerdings so ein ernstes, weil durch Milchkrise u.a. so zunehmendes Thema, das wir bei allem bisweilen scherzhaften Disput hierüber nun bitte nicht debattieren wollen.

        1+
  4. Sandra Harms sagt

    Haha… Willi, Die jürgen klopp gedächtniss spinne hattest du letztes jahr auch schon…. 😉

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    • Bauer Willi sagt

      Psssst. Nennt man Recycling. Aber ich fand das Bild so schön, dass wir es noch mal bringen wollten.
      Bauer Willi

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  5. Rosemarie Reiter sagt

    schöne Bilder ! Aber 10 ha Feld abzulaufen ist schon eine reife Leistung. Aber zu der Heuschrecke: ich glaub nicht, dass das mit dem Klimawandel zu tun hat. Die gabs bei uns im Rupertiwinkel schon vor 50 Jahren. Die treten auch fast immer nur solo auf.

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    • Bauer Willi sagt

      Für mich war es die erste in Zuckerrüben. Vielleicht wandern die ja vom Rupertiwinkel in Richtung Norden…Nennen sich ja auch „Wanderheuschrecken“ 🙂
      Bauer Willi

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  6. Berglens, Peter sagt

    Schöner Artikel. Nur dass der Beinwell Borretsch heißt ……..

    3+
    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      haha willi der Unkraut-papst! Naja, wenn man sonst nur alles mausetot spritzt, kennt man eben die besten Küchenkräuter nicht mehr! Borretsch-Blüten auf dem Salat sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch noch schmackhaft und gesund.

      1+
      • Bauer Willi sagt

        Irgendwie hatte ich gestern schon den Eindruck, dass da was falsch ist. Danke. Ist schon geändert.
        Bauer Willi

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