Bauer Willi
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Biodiversität – unser kleiner Beitrag

Der Begriff „Biodiversität“ ist in aller Munde. Man kann darüber palavern aber man kann auch etwas dafür tun. Hier mal ein Blick in unseren Mini-Acker gleich hinter dem Haus, den unser Sohn und ich in den letzten Wochen angelegt haben. Sind auch ein paar Experimente dabei.

Bild 1

Hier auf dem Bild zu sehen: ganz links Sojabohnen, daneben Zuckererbsen, zwei verschiedene Sorten Buschbohnen und daneben Möhren. Dahinter Wildsalat, Porree und Rote Bete. Dahinter Lein (wollen wir Leinsamen von gewinnen) dahinter Zuckermais, der aber nicht so richtig wachsen will. Dahinter Kapuzinerkresse (nicht zu sehen, Blüten passen gut für Salat) dahinter Melonen und Kürbisse. Rechts auf dem Acker standen verschiedene Sorten Kartoffeln (Blauer Schwede, Bamberger Hörnchen usw.) die aber schon geerntet sind. Hatten wir unter Folie. Ertrag war aber mäßig und auch tüchtig Krautfäule drin. Wir hatten halt nichts gespritzt…

Bild 2

Hier diverse Sorten Tomaten (gelbe,rote, Flaschentomaten…) Zucchini (wachsen wie doof) Paprika und Auberginen (ob das was wird, ist offen, wir sind gespannt)

Bild 3

Auf einer kleinen Brachfläche haben wir eine Bienenweide eingesät. Was man auf dem Bild erkennen könnte (wenn man die Kulturen kennt) ist Buchweizen, Phacelia (auch Büschelschön genannt) Ramtillkraut (das mit den breiten Blättern) und Sonnenblumen (die man aber nicht sieht, die aber trotzdem da ist)

Ach so, da steht auch noch Melde, bzw. Weißer Gänsefuß. Die haben wir aber nicht gesät, die kommen bei uns von ganz alleine…Und mehr als einem lieb ist.

Und, habt ihr mal mitgezählt? Was dort noch auf dem Acker vorkommt sind viele Arten von Schmetterlingen, Bienen (auch Solitärbienen) und Hummeln. Die haben richtig Spaß!

Neben Kommentaren könnt ihr uns auch Bilder von euren Gemüse-Gärten schicken.

Mir braucht jedenfalls vorerst keiner mehr was von Biodiversität zu erzählen…

Euer Bauer Willi

 

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33 Kommentare

    • Bauer Willi sagt

      Bei Dir möchte ich Huhn sein. Tolle Bilder. Schau morgen mal bei Facebook/regioday vorbei. Wird Dir gefallen. Wanderhennen!
      Bauer Willi

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      • Sabine sagt

        Dankeschön.
        Ja, solche Hühnertraktoren gefallen mir sehr. Ich hoffe, es klappt auch mit den Hähnchen. Viele Verbraucher machen da den Preissprung auf die Wiese ja leider nicht mit. Aber gerade bei Hühnern finde ich, dass man da den Unterschied sofort bemerkt. Man glaubt gar nicht wieviel weiches Gras und Klee die Vögel in sich reinstopfen und welch ein Unterschied das in Farbe und Geschmack das bei Eiern und Fleisch macht.
        Vielleicht wird man damit nicht reich, aber gerade die recht einfachen Hühnertraktoren kann man schnell selber bauen.
        Schonmal über ein paar freundliche Niederrheiner als Gartengehilfen nachgedacht? Ne Henne dieser Rasse schafft bis zu 200 Eiern im ersten Jahr im zweiten sollen es im Schnitt noch 170 sein, die Herren setzten gut Fleisch an und sind ausgewachsen deutlich schwerer als 4 Kilo…. und sie kommen eingehüllt in unglaublich schöne Federkleider, birkenfarbig z.B. und vom Charakter sind sie eher ruhig und werden sehr schnell handzahm.

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  1. Friedrich sagt

    Lieber Gepard. Haben vor 20 Jahren an den Feldwegerändern unserer Realgemeinde Büsche gepflanzt. Nach einigen Jahren setzten wir im Winter die Büsche auf den Stock um das Wegeprofil frei zu halten, damit wir mit den Maschinen noch fahren konnten. Eine Dame einer NGO-Organisation hat uns angezeigt. Der Landkreis hat uns eine saftige Strafe von bis zu 50.000 Euro angedroht. Das ganze ging vor Gericht. In der zweiten Instanz haben wir gewonnen ! Es ist schon schlimm , daß man auf eigenen Grund nichts mehr entscheiden darf. Jede Pflegemaßnahme muß heute genehmigt werden und ist kostenpflichtig. Kein Bauer in unserem Landkreis pflanzt jetzt noch etwas.Das ist doch schlimm , oder ? Wir haben auch zugelassen , daß Naturschützer bei uns Pflanzen durften. Leider sind diese heute bei der Pflege nicht mehr zu sehen, obwohl es abgesprochen war !! Das führte nun dazu , daß wir uns bei der letzten Messe eine Frontladerkreissäge für 12.000 Euro kaufen mußten , um der Lage noch Herr zu werden.
    vielleicht wirst du jetzt verstehen warum wir Landwirte kein Vertrauen in die Zusagen von den lieben Mitmenschen mehr haben.Von Seiten der Kommunen sieht es leider nicht besser aus. Bei jeder Pflanzaktion war die Presse mit tollen Berichten dabei ,aber bei der Pflege in die Büsche schlagen. Da ist ja der Eigentümer dran !!

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    • Ehemaliger Landwirt sagt

      @Friedrich

      Vor ca. 30 Jahren hat unsere Gesamtgemeinde ein neues Sportzentrum gebaut, dafür musste ein Bach verlegt werden. Die damals vorhandene BUND- Gruppe erklärte sich bereit, den Bachlauf nach ökologischen Gesichtspunkten zu pflegen. Nachdem sich die intensive suche nach Mitgliedern bei den Landwirten als Fehlschlag erwiesen hatte, gab man die Pflege wegen Personalmangel auf.

      Gleichzeitig wurde von 2 Obstbauvereinen ein Obstlehrpfad geschaffen, der immer noch von beiden Vereinen gepflegt wird.

      Mit dem Beginn meines Rentenalters, kamen meine Zwetschgenbäume in das Alter und ich war der Meinung, dass ich noch was sinnvolles tun könnte. Apfelbäume waren meine Entscheidung. Aus finanziellen Gründen wäre eine Hochstammanlage sinnvoll gewesen. Hätte ich diese Angepflanzt, wäre es nicht lange gegangen und sie wäre eine ökologisch wertvolle Streuobstanlage gewesen und das mitten im Ort liegende Grundstück dann wertlos.

      Es ist eine intensive Mostobstanlage geworden, 5,5 x 3 Meter Pflanzabstand mit einer speziellen Unterlage, die zum Teil ohne und wenig Pflanzenschutz auskommt.

      Somit bleibe ich noch Herr über mein Grundstück.

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      • Andreas Schmid sagt

        Manne Lucha, grüner Sozialminister in BW sagte erst kürzlich zum Bruder eines Bekannten: Ich bin dafür zuständig neue Auflagen und Vorschriften zu machen, wer sie zahlt, geht mich nichts mehr an.

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        • Ehemaliger Landwirt sagt

          Die kapieren es einfach nicht, dass die vielen Auflagen kontraproduktiv sind, man ist gezwungen, kein neues Biotop, oder ein Gebüsch entstehen zu lassen, weil man es nicht mehr los wird.

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  2. Friedrich sagt

    Hallo Stadtmensch. Die Biodiversität habt ihr Städter uns doch mit den ständigen Kontrollen von jedem Quadratmeter ausgetrieben. Durch die Flächenprämien wurden plötzlich alle Flächen bewirtschaftet, weil kontrolliert. Da gab es dann keine unbeackerten Ecken mehr. Mit den Feldlärchen , Kibitzen, Fasanen. Rebhühner, Hamster usw. hatten wir ja schon bearbeitet. Laßt die Jäger wieder mehr , aber kontrolliert, Krähen,Bussarde, Habichte usw. schießen und dann haben wir auch wieder mehr Wildvorkommen. Vielfach wird der Tierschutz übertrieben , daß das Ziel der Vermehrung sich ins Gegenteil versetzt.
    Ein Beispiel: Die ICE-Strecke Hannover – Berlin. Trappenvorkommen, also Biotop anlegen und ICE-Strecke in die Erde vergraben. Bei Starkregen läuft der Trog voll und die Schienen sind nicht befahrbar. Die Trappen sind heute nicht mehr da , weil durch den angelegten Biotop , von BUND,NABU usw. gefordert , die Füchse sich so gut vermehrt haben , daß die Trappen ein Freßfest geworden sind. So ist das , wenn Landwirte, Jäger usw. nicht mehr gefragt werden !! Hunderte von Millionen Euro zzgl.
    Verspätungen bei Überschwemmungen im Zugverkehr, in den Sand gesetzt !! Jetzt sind die selbsternannten Fachleute nicht mehr zu sehen. Kluge Sprüche , aber keine Nachhaltigkeit !!

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    • Gepard sagt

      Is klar. Ein paar Fehlentscheidungen und schon sind Nabu und Bund generell zu verachten. Oder wie darf man das verstehe?. Kämpft nicht dieser Blog genau gegen diese Paschalisierungen euch Bauern gegenüber?

      Möglicherweise haben wir Stadtmenschen durch unser Kaufverhalten euer Verhalten begünstigt, aber die Entscheidung habt letztendlich auch ihr getroffen.

      Man könnte jetzt mutmaßen, dass allen Bauern, denen die Biodiversität nicht wichtig war, diese auch weiterhin nicht wichtig ist, selbst wenn sich jetzt was dafür tun. Aber was soll so eine Mutmaßung bringen?

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      • Andreas Schmid sagt

        Ich würde hier und da auch mal einen Busch wachsen lassen und später mal wieder komplett entfernen. Aber der wird dann eingetragen, so dass ich ihn nie mehr wegmachen darf. Versetzen ist auch nahe zu unmöglich, weil zig Naturschützer mitreden. Deshalb wird darauf geachtet, dass der mögliche Busch nicht groß wird.

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        • Sabine sagt

          Nehm was, was im Winter wieder verschwindet. Wilde Malve z.B. wächst bei mir regelmäßig zu ca. 1,50 hohen Sträuchern heran, die bei Frost bis auf den Wurzelstock absterben können und im Frühjahr wieder austreiben. Wird von Bienen, Hummel und Schmetterlingen gerne besucht. Gebrütet hat noch kein Vogel drin, aber die kleinen Vögel turnen gerne drin rum, vllt. weil sie nicht stabil genug ist für die meist schwereren Jäger.

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      • Bauer Willi sagt

        Hallo Gepard,
        so ist es. Wir möchten keine Pauschalisierung und reden deshalb auch mit jedem. Auf den Termin mit dem NABU-Präsidenten zwecks Interview warte ich leider immer noch. Zugesagt hatte er es mir.
        Mit diesem Artikel wollte ich nur den Beleg führen, dass es vielen Landwirten daran gelegen ist, auch etwas für Biodiversität zu tun. Aber zum Beispiel staatliche verordnete Fruchtfolgen sind halt nicht sinnvoll, wir Bauern wissen schon, wie wir mit unserem Kapital Boden umgehen müssen, damit wir langfristig etwas davon haben. Und „Generationen-Denken“ ist für uns kein hohler Begriff.
        Bauer Willi

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    • Stadtmensch sagt

      Hallo Friedrich,
      vielleicht gab es ja noch mehr Gründe, den ICE einzugraben. Ich kann das nicht beurteilen, weil ich kein Geologe bin. Die ständigen Kontrollen müssen sich nicht nur Landwirte gefallen lassen, sondern alle, die staatliche Förderungen beziehen (direkt oder über Steuern).
      Aber das wisst ihr als Unternehmer sicher besser.
      Landwirtschaftspolitik wird (zumindest bei uns in Sachsen) nicht von niederen Städtern beeinflusst, sondern von ihro Gnaden von Breitenbruch 😉
      Und DIE bewohnen standesgemäß ein Rittergut auf dem Lande.

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    • rustikus sagt

      „Ein Beispiel: Die ICE-Strecke Hannover – Berlin. Trappenvorkommen …“

      Hallo Friedrich,
      die Ice-Strecke im Bereich des Trappenschutzgebietes wurde nicht „in die Erde vergraben“ sondern beidseitig mit 6 Meter hohen Erdwällen versehen.
      Auch daß die Trappen nicht mehr hier sein sollen ist falsch. Die Entwicklung des Bestandes kann jeder daran Interessierte unter folgendem Link sehen:
      http://info.grosstrappe.de/aktueller-bestand/
      Erwähnenswert ist auch, daß das Erlöschen der Trappenbestände im Fiener Bruch und in den Belziger Landschaftswiesen nur verhindert werden konnte, weil dort seit Jahren Jungtiere ausgewildert wurden, die im von Ihnen angesprochenen Havelländischen Luch ausgebrütet und aufgezogen wurden.
      Auch die Naturschützer sind nicht verschwunden sondern arbeiten wacker daran, diese vom Aussterben bedrohte Art zu erhalten. Daß dies nur zusammen mit Landwirten und Jägern möglich ist, haben diese Leute längst begriffen. Natürlich gibt es nach wie vor Reibungspunkte zwischen den Beteiligten, doch haben sich bisher immer Kompromisse finden lassen, mit denen Landwirte, Großtrappen und Naturschützer leben können. Unbenommen der Tatsache, daß ich Ihrer Kritik bei einigen anderen Punkten zustimme, halte ich ein Schwarz-Weiß-Denken (Landwirt gut-NGO/Naturschützer schlecht, konventionell gut – bio schlecht, oder auch umgekehrt) für völlig unzeitgemäß und zudem kontraproduktiv. Nur in einem partnerschaftlichen Miteinander werden die Herausforderungen bei der nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Felder, Wiesen und Wälder, wobei die Erhaltung der Biodervisität nur ein Aspekt von vielen ist, zu bewältigen sein.

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      • Stadtmensch sagt

        >> Daß dies nur zusammen mit Landwirten und Jägern möglich ist, haben diese Leute längst begriffen
        >> einem partnerschaftlichen Miteinander
        >> Biodervisität nur ein Aspekt von vielen

        Danke – sehr gut zusammengefasst.

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    • Christian sagt

      wir hatten uns im Urlaub eine Greifvogelschau angesehen. Danach hatte ich mit dem Falkner ein sehr gutes Gespräch. Er meinte auch, der übertriebene Abschußschutz und das gezielte Aussetzen kosten nur Geld und bringen nichts, wenn das Habitat nicht passt. Und macht siedelt sich wieder etwas an, dann meist deswegen, weil es keine natürlichen Gegenspieler gibt und es wird erst dann etwas dagegen unternommen (wieder mit viel Geld) wenn es schon zu spät ist. Bsp. Kormorane in der Slowakei – waren streng geschützt (null Abschuss) und jetzt leeren sie innerhalb kürzester Zeit Flüsse von Fischen – jetzt darf man sie wieder schießen und bekommt 30 euro je Schnabel den man der Behörde bringt – von einem extrem ins andere.
      Selbiges dzt. in Ö mit der Saatenkrähe – darf man nur mit Ausnahmen wieder schießen – räumen teilweise das ganze Niederwild aus und auch Saatgut, gerade bei Biobetrieben….
      Das Bejagen ist auch nicht einfach. Wenn du eine schießt, dann wirst du fast keine mehr erwischen.
      Naturschutz ja, aber vorausschauend – bei Schutz und Aufhebung vom Schutz

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      • Sabine sagt

        Das Problem dabei ist oft, dass man nicht alle Faktoren kennt, die der schützenswerten Tierart das Leben schwer oder leichter machen. Das ist ähnlich wie bei Nutz- und Haustieren, irgendwie meint man, man wüsste alles, und stellt dann fest, dass vieles Wissen doch eher auf Anekdoten als auf Forschung zurück geht.
        Ich mein, bis der Fasan selten wurde, hat sich niemand wirklich tiefgehend mit Fasanen beschäftigt. Da gab es vielleicht ein paar Liebhaber bei Jägern, Züchtern und Landwirten, die sich mit denen beschäftigt haben, weil sie die Tiere einfach attraktiv fanden, aber so richtig geforscht wird erst, seit sie immer weniger werden.
        Nur würdet ihr einen Monteur an euer Auto lassen, der sagt: “ Ja, so genau weiß ich nicht wie ein Motor funktioniert, aber ich hab da ne Idee warum er nicht startet.“? Also, ich nicht.
        Aber genau so wird oft Naturschutz betrieben. Man weiß nicht so geanau, man hat da so ne Idee und mit viel Glück liegt man mit den Vermutungen nicht ganz daneben.
        Das muss aufhören.
        Aber genau wie es Geld und Zeit braucht gute Kfz-Meister heranzubilden, braucht es eben auch viel Geld und Zeit gute Umweltfachkräfte auszubilden.
        Wissen ist eine ziemlich teure Ware.
        Dass ,was im Umweltschutz getan oder nicht getan wird, oft noch in den Händen von engagierten „Hobbyschraubern“ liegt, ist vielleicht eher ein Skandal, wie alles was in der Landwirtschaft getan oder gelassen wird.

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  3. Sehr schön! Wir haben keinen Garten, aber einen schöne großen Balkon, wo ich diverse Töpfe mit alten Tomatensorten, Paprika, Kräutern, Blumen für die Bienen und ein kleines Hochbeet mit Salaten, Kapuzinerkresse, Dill etc. habe. Ein zweites Hochbeet ist in Arbeit – Biodiversität noch kleiner, aber uns macht es glücklich 🙂
    LG
    Mona

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    • Bauer Willi sagt

      So ist es! Jeder nach seinen Möglichkeiten. So etwas kann man nur machen, wenn man auch Freude daran hat. Weil es ja auch „etwas“ Arbeit macht 🙂
      Bauer Willi

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  4. Schweinebauer Piet sagt

    Schön gemacht habt Ihr das! Mein Spirituosenregal hat auch eine große Biodiversität. Was bringt jetzt mehr?

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    • Sabine sagt

      Das kann was bringen. Obstbrände und Obstliköre können auch bei mäßigem Genuss Nebenwirkungen haben, z.B. dass alte Streuobstwiesen erhalten werden, weil über diese Produkte der Unterhalt dieser Flächen ermöglicht wird.
      Also, Gläser hoch, für den Biotopschutz.
      http://www.hof-ganal.de/unser-betrieb/streuobst/

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  5. Stadtmensch sagt

    >>Mir braucht jedenfalls vorerst keiner mehr was von Biodiversität zu erzählen…

    Ringelblumen fehlen! Das gibt Abzug…
    😉

    „Für Tiere und Pflanzen wird der urbane Lebensraum zunehmend attraktiv. In einem Umland der Monotonie – geschaffen durch die moderne Landwirtschaft – werden Städte zu Inseln der Artenvielfalt: So leben in Berlin mittlerweile mehr Nachtigallen als in ganz Bayern. In einigen Städten finden sich doppelt so viele Wildpflanzenarten wie in ihrem Umland.“
    https://www.oekom.de/nc/buecher/gesamtprogramm/buch/stadtnatur.html

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    • Bauer Willi sagt

      Ne, Ringelblumen habe ich schon im Acker in einer Blühmischung gemacht. Das steht dann ein Jahr später als Unkraut da. Und dann muss wieder Glyphosat ran 🙂 , oder der Grubber 🙂 . Also kein Abzug, sondern Vernunft!
      Bauer Willi

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      • bauerhans sagt

        ich werde trotzdem 5ha greening mit einer mischung aus ringelblume,kresse und phacelia machen!
        glyphosat hab ich aber noch in der ecke stehen.

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  6. Rebecca sagt

    Boretsch wäre noch eine empfehlenswerte und dankbare Pflanze für euren Acker.

    Am WE hab ich da einen tollen Blühstreifen neben einen Feld gesehen. Kornblumen, Sonnenblumen, Boretsch, Buchweizen, Phacelia sah toll aus.

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    • Bauer Willi sagt

      Ja, in einer anderen Blühmischung haben wir auch Borretsch. Kann aber Probleme mit dem Aussamen geben. Übrigens auch bei Ringelblume, die wird dann zum Unkraut.
      Bauer Willi

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