Bauer Willi
Kommentare 152

Kreative Idealisten

Wer heute mit Landwirtschaft kommerziell erfolgreich sein will, muss sich etwas einfallen lassen. Produktion alleine reicht nicht, auch in der Vermarktung sollte man neue Wege gehen. Hier ein Beispiel, wie ein Bauer die sozialen Medien nutzt.

Zu finden ist dieser Betrieb unter  http://geissenhof.de. Dort wird der Betrieb und seine Partner vorgestellt. Neben dieser Seite ist der Betrieb auch unter  http://gutes-bio.de/landwirtschaft/7986201-2 zu finden. Der Betrieb gehört keiner der bekannten Bio-Organisationen an, sondern hat sich mit „Gutes Bio“ eine eigene Marke geschaffen, unter der die Produkte vermarktet werden. Auf dieser Seite ist auch ein Online-Shop http://gutes-bio.de/shop zu finden, in dem Urdinkel, Emmer, Einkorn, Weizen, Roggen und dessen Mehle sowie Sonnenblumensamen und Leinsaat zu finden ist. Für einen solch kleinen Betrieb ein bemerkenswertes Angebot. Dinkel ist unter der Seite http://bergdinkel.de oder auch http://bergkorn.de erhältlich. Während der Saison sind auch Obst und Gemüse sowie Tomaten und Zucchini im Angebot (nicht im Online-Shop). Darüber hinaus werden die Produkte auch auf den Wochenmärkten Waldshut (Samstag) und St. Blasien (Freitag) vermarktet. Auch ein Lieferservice wird angeboten unter http://biolandkiste.de.

Doch damit nicht genug: Der gleiche Betrieb ist auch unter http://lebenshof.org zu finden, da er als Stiftung einen Gnadenhof betreibt. Der Stiftungsvorstand ist identisch mit dem Anbieter der oben genannten Produkte.

Wer den Betrieb auf Facebook finden will, hier die Adressen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Darüber hinaus ist der Betreiber dieser Seiten als engagierter Bio-Bauer auf nahezu allen agrarischen Blogs und Facebook-Seiten mit Kommentaren zu finden, um dort seine Überzeugung kundzutun. Insidern der Szene ist er gut bekannt. Mit diesem Beitrag dürfte seine Bekanntheit noch steigen. Unter www.regioday.com ist der Betrieb (bisher) noch nicht eingetragen.

Euer Bauer Willi

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152 Kommentare

  1. Bauer Willi sagt

    Alois hat einen neuen Post gebracht. Ein Video. Steht oben rechts in der Liste „Letzte Beiträge“. Ihr könnt ja mal reinschauen…
    Und ich meine nicht das Video mit den Bienen in den Hackschnitzeln…
    Bauer Willi

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  2. Andreas sagt

    Ich versuche mich in die Lage der Leser zu versetzen, die den Namen Andreas Fendt am 2. August zum ersten mal lesen und sehr wahrscheinlich mit der ganzen Diskussion überfordert sind.
    Herr Fendt ist ein Quereinsteiger in die Landwirtschaft und bewirtschaftet als ungelernter IT Experte einen kleinen Biohof nach Umschulung zum Landwirt.

    Seine Ansichten die er mit offenem Visier im Netz vertritt sind so zusammen zu fassen:
    – Tierhalter (Bio/Konventionell) sind Tierschänder
    – Ackerbauern (Konventionell) sind Giftspritzer (Pestizide)
    – 7 Mrd. Menschen lassen sich seiner Meinung nach mit Biolandwirtschaft ernähren

    Er hat sich mit diesen harten Positionen eine Front von „Gegnern“ an landwirtschaftlichen PC Aktivisten aufgebaut. Diese Bauern sind häufig auf der Seite des Bauernverbandes Schleswig-Holstein zu finden. Außerdem gibt es einen harten Kern die ihre Arbeit selbst als „Öffentlichkeitsarbeit“ beschreiben und als nichtöffentliche Eingreiftruppe (Gruppe) als „Bauernwiki“ unterwegs sind und Herrn Fendt nur noch sperren oder persönlich attackieren. Info: Zu dieser Bauernwikigruppe gehört der Bauernpräsident Werner Schwarz, andere Vertreter des Bauernverbandes und Redakteure von Agrarblättern. Ob Bauer Willi noch dabei ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Alois Wohlfart steht jedenfalls im Impressum der Seite dort.
    Das Ergebnis der „Öffentlichkeitsarbeit“ dieser WikiGruppe ist hier in dem Gleichklang einiger Kommentarschreiber abzulesen.
    Diese Gruppe ist steht sonst Milchbauern die im BDM organisiert sind sehr kritisch gegenüber. Diese Gruppe meidet nun aus strategischen Gründen das Wort „Lügenpresse“, Kommentare bringen aber genau dieses Verhältnis zu Medien zum Ausdruck.

    Wenn man wie Rebecca ehrenwerter weise das Brückenbauen fordert in der Diskussion um Agrarthemen, kann man die oben beschriebene Konfliktsituation als Ausgangspunkt nehmen, wobei die sicher extremen Ansichten des Herrn Fendt sicher auf 500 000 Bundesbürger übertragen lassen, mit denen wir Landwirte uns auseinanderzusetzen haben. Und deshalb ist es auch falsch, Andreas zu sperren um sich quälenden Debatten zu entziehen. Die Landwirtschaft muss sich offen allen Ansichten stellen.
    Was überhaupt nicht geht sind Extremreaktionen wie auf der „WIR Machen euch satt“ Demo in Berlin. Dort hat der Leiter der Demo, der auch Gleichzeitig General der Bauernwiki Gruppe ist, vier vegetarisch Gegendemonstranten durch die Polizei abführen lassen. Er nennt das „Entfernen“ wie er alles an widerspenstigen Widersachern entfernen möchte.

    Fazit:
    Die Brücke muss von beiden Seiten gebaut werden und beide Seiten müssen Kompromisse machen. Dazu muss erst mal akzeptiert werden, dass es nicht nur Meinungsfreiheit gibt sondern auch Ernährungsfreiheit. Die überwiegende Mehrheit der Bürger möchte Fleisch essen, Punkt.
    Der Vegetarier ist für seine Ernährungsentscheidung natürlich nicht zu kritisieren. Über die Frage nach einer vertretbaren Tierhaltung zerbrechen sich Tausende den Kopf und es müssen Schwachstellen so schnell wie möglich beseitigt werden. Und genau wir Bauern selbst sollten Schwachstellen selbstbewusst aufdecken bevor es andere tun.
    Nur so können wir Vertrauen zurück gewinnen. Nicht mit dummen Parolen in Berlin und mit merkwürdigen gruppendynamischen Aggressionen.
    Leider fehlt uns ein anerkanntes Gremium aus Landwirten, Tierschützern, Tierärzten und Wissenschaftlern. Und dann noch TTIP und Globalisierung. Der Weg ist kein einfacher aber nur so geht es und unsere Fendts sollten die PS auf die Straße bringen und nicht in Schaukämpfen verschwenden.

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    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      kleine Korrektur: ich sage nicht, daß alle Tierhalter Tierschänder sind, aber es gibt unbestritten einige/viele Tierschänder unter Landwirten, egal welche Produktionsweise sie praktizieren. Daher versuche ich auch den Dialog mit Tierrechtlern wie PETA, ARIWA u.a. Meist vergeblich, denn bei denen bin ich genauso blockiert wie bei FDL und Bauernverband SH. In ihrer Radikalität unterscheiden sich diese Organisationen in keinster Weise.

      Und nur am Rande: ich habe eine abgeschlossene akademische Ausbildung im IT Bereich, also nicht „ungelernt“. Und Umschulung würde ich die freie Entscheidung für Landwirtschaft incl. Ausbildung zum Meister auch nicht nennen.

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      • Inga sagt

        Warum nicht?
        Ist doch ein anerkannte Beruf, oder für dich nicht?

        Aber als Akademiker hattest du ja nur eine 2 jährige Ausbildung als Landwirt, oder? Aber bis zum Meistertitelerlangung mußtest du noch viel praktische Jahre haben, oder?

        Ich frage nur, weil ich glaube, du bist nicht auf dem Bauernhof aufgewachsen, oder?

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        • Marko sagt

          Hallo Inga,
          warum muss man unbedingt auf einem Bauernhof aufwachsen, um Landwirtschaft betreiben zu können?
          Bill Gates ist auch nicht mit ,,Windows,, aufgewachsen.

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        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          Inga, eine Lehrzeitverkürzung auf 2 Jahre bekommt jeder mit Abi, meines Wissens kann man unmittelbar nach der bestandenen Gehilfenprüfung mit der Winterschule beginnen, die schliesst man mit dem Wirtschafter ab, erst danach kommt die schriftliche und praktische Meisterarbeit.

          Du vermutest richtig, ich bin nicht auf einem Bauernhof aufgewachsen, vielleicht ticke ich deshalb etwas anders, weil ich den Beruf freiwillig erwählt habe und es mich viel Mühe und Geld gekostet hat, das zu tun, was ich heute mache. Und das mach ich aus Überzeugung und nicht weil ich einen Hof geerbt habe und die Tradition fortführen muss und auch nicht, weil ich damit viel Geld scheffeln will, dann wäre ich besser in der IT Branche geblieben, zur Landwirtschaft kam ich übrigends über den BUND und ein Projekt zur Bergwaldpflanzung, das mich mit der seinerzeit einzigen Demeter Alpe im Allgäu in Kontakt brachte, also unweit vom Alois hat alles angefangen…

          Vielleicht habe ich die Frage auch falsch verstanden und Du meintest warum nicht „Umschulung“, das klingt für mich nach einer vom Arbeitsamt bezahlten Maßnahme, die einer macht, der in seinem ersten Beruf keine Erfolg mehr hat, das war bei mir nicht so, im Gegenteil.

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    • Jochen Böhrer sagt

      Und das war eine weitere Folge aus unserer beliebten Reihe: „Ich erkläre meine Welt“.

      4+
      • Andreas sagt

        @Jochen Böhrer
        Erkläre doch bitte möglichst mit vollständigen verständlichen Sätzen ob und wo Fehler sind. Es nützt euch doch nix, wenn ihr euch selber auf die Schultern klopft und euch selber in nicht öffentlichen Foren künstlich stark redet. Ihr seid es nicht.
        Also bitte Klartext mit Punkt und Komma!

        @Andreas Fendt
        natürlich gelernter IT Fachmann. War keine Absicht.

        1+
          • Andreas sagt

            Auch wenn jetzt Ferien sind, welche Schulnote erwartest Du?

            Solltest Du als landwirtschaftlicher Unternehmer nicht anders dem Verbraucher gegenüber treten? Ihr könnt euch doch mit 600 FDLern zusammentun und versuchen drei Sätze auf die Reihe zu bekommen.
            Gemeinsam seid ihr stark. Ihr schafft das 😀

            1+
    • Rebecca sagt

      Sicher müssen von beiden Seiten Brücken gebaut werden, aber wenn Begriffe wie Tierschänder oder Giftspritzer für den Gegenüber benutzt werden ist das schwierig.

      Unterm Strich mögen auch für jede Seite die Argumente schlüssig sein, für den mittelmäßig interessierten Leser wirds ganz schnell verworren. Weil es viele nicht so interessiert und/oder sie den Argumenten so nicht folgen können.
      Die machen dann einen Haken drunter und schreiben beide Seiten ab. Egal wer letztendlich Recht hat.

      So verlieren alle Beteiligten. Neben der sinnlosen Verschwendung von Kraft, Zeit, Nerven.

      2+
      • Andreas sagt

        Ja Rebecca, so ist es.
        Aber wie kann man ein einziges effizientes Sprachrohr für die Landwirtschaft installieren was von fast allen Bauern akzeptiert wird? Wer , wie und wo?

        Wie schafft man es, dass sich der kritische Verbraucher nicht veräppelt fühlt.

        1+
        • bauerhans sagt

          „Wie schafft man es, dass sich der kritische Verbraucher nicht veräppelt fühlt. “

          der weiss doch nur das,was gerade in den medien hoch gejubelt wird!
          weniger produzieren,dann steigen die preise,wie im moment bei schweinen!
          wehe,der verbraucher hat nix zum grillen…….

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    • Kuddel sagt

      Deine Ansichten in allen Ehren, aber jeder Mensch hat nur eine begrenzte Menge an Energie zur Verfügung. Die Diskussion mit Herrn Fendt sehe ich persönlich als Energieverschwendung, man kommt nie auf einen gemeinsamen Nenner und Argumente der Gegenseite hat er wiederholt mit der Androhung von Rechtsmitteln quittiert. Herrn Ferndt zu blockieren ist eine Art Selbstschutz, da er halt sehr viel Energie beansprucht, wenn man sich auf eine Auseinandersetzung mit ihm einlässt. Es gibt halt Menschen mit denen ist ein sachliche Diskussion nicht möglich und meiner Meinung nach gehört Herr Fendt in diese Gruppe. Mit ihm zu diskutieren ist meiner Meinung nach so zielführend wie die Nordsee mit einem Eierbecher ausschöpfen zu wollen.

      6+
      • Andreas sagt

        Hallo Kuddel,
        Du bringst nun einen neuen Aspekt hinzu, dass man A. Fendt aus Selbstschutz ausgrenzen muss, weil er mit Rechtsmitteln droht. Davon weiß ich nichts und er wird sicher was zu dem Vorwurf sagen.
        Allgemein sehe ich das als vorgeschobenes Argument, weil kein Kuddel oder FDL Rechtmittel fürchten muss, solange man sich an Gesetze hält. Wer Rufmord begeht oder beleidigt, muss mit Konsequenzen rechnen. Ich habe nur am Rande mitbekommen, wie im „Antivegan Forum“ Herr Fendt von einer niedersächsischen Tierärztin mit Klagedrohungen überzogen wurde. Ich will mich dazu nicht weiter Äußern.

        Das Leerschöpfen der Nordsee mit Eierbecher oder mit einem Fendt 1050 und Riesenfass ist so oder so nicht sinnvoll. Wir brauchen die Nordsee, die Fische und den Hamburger Hafen für den Export.
        Nein, es geht nicht darum A. Fendt umzupolen sondern seine Argumente geduldig zu entkräften mit besseren Argumenten. Dies hat dann eine Außenwirkung die positiv ist. So funktioniert Öffentlichkeitsarbeit. Erdogan entfern und entfernt und entfern Menschen. Dort funktioniert das, hier nicht.

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        • Kuddel sagt

          Hallo Andreas,
          Du verstehst mich nicht richtig. Ich habe keine Angst, dass Herr Fendt mich verklagt. Ich habe zur Not eine gute Rechtsschutzversicherung und einen guten Anwalt. Und es geht hier auch nicht um FDL, es geht um meine persönlichen Erfahrungen mit Herrn Fendt. Mit FDL habe ich nur am Rande zu tun. Es ist einfach sehr anstrengend sich längerfristig mit ihm auseinander zu setzen. Was bei Antivegan los war, weiß ich nicht, Herr Fendt steht bei mir schon lange auf Igno. Es geht nicht darum gegen wen er klagen oder wer ihn verklagen will. Diese Auseinandersetzungen mit ihm führen meiner Meinung nach zu nichts, daher ist jede Auseinandersetzung überflüssig. Wenn man im Netz beschimpft und verleumdet wird, dann mag es ja an Dir einfach so vorbei gehen, mich beschäftigt es dann schon oder es regt mich zumindest auf. Daher ist es einfach Selbstschutz bestimmte Menschen zu ignorieren und für mich steht Herr Fendt ganz oben auf dieser Liste. Daher werde ich auch hier nur über ihn, aber nicht mit ihm kommunizieren. Es steht Dir frei Dich so lange mit Herrn Fendt zu beschäftigen wie du magst. Am Ende dreht sich aber eh alles immer nur im Kreis und Herr Fendt hat in der Vergangenheit ja auch die Tendenz gezeigt die Diskussion auf weitere Threads auszudehnen und diese zu kapern.

          Ich stehe seit über 20 Jahren in der Öffentlichkeit und beschäftige mich an verschiedenen Stellen mit Öffentlichkeitsarbeit, sowohl im virtuellen wie im realen Leben. Ich finde es schon etwas anmaßend, dass Du meinst mir hier erklären zu wollen, wie Öffentlichkeitsarbeit funktioniert, ich denke ich verfüge selber über ausreichend Erfahrung. Wenn du noch so viel Idealismus aufbringst, sei es Dir gegönnt, aber ich denke irgendwann wirst auch Du an den Punkt kommen, an dem man feststellt, dass man sich nicht mehr mit jedem Menschen unterhalten muss.

          Und Herrn Fendt nun mit Herrn Erdogan auf eine Stufe zu stellen, finde ich schon fast amüsant.

          4+
          • QuakQuak sagt

            Kuddel, Daumen hoch! Ignorieren ist das beste, was man machen kann. Munter nach dem Motto: “You speak an infinite deal of nothing.” 😉

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        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          Rechtsmittel einzusetzen würde erstmal voaussetzen, daß Trolle, die sich Kuddel oder Ehemaliger oder Hans nennen, erstmal den Arsch in der Hose haben und mit realem Namen posten.

          Wenn jemand behauptet mein Dinkel sei tropanalalkaloidverseucht oder ich würde von Spenden leben dann ist das eben üble Nachrede, strafbar und als solche geschäftsschädigend.

          Und genau hier liegt der Unterschied, ich vermeide persönliche Angriffe (einige wenige, die das brauchen mal ausgenommen), sondern argumentiere gegen ein System. Man kann jetzt als Landwirt das türkische System anwenden und blockieren, aussperren, ignorieren usw. aber dadurch werden die Probleme (die ja wohl keiner in Abrede stellt, bis auf wenige FDL Pfosten, die z.B. weiter behaupten, wie hätten kein Nitratproblem oder das schlachten tragender Kühe sei doch in Ordnung) nicht gelöst.

          Es ist doch egal, ob eine investigative Presse wie TAZ oder NGO´s wie BUND, PETA oder eine Partei wie die Grünen oder eben ein kleiner Biobauer aus dem Schwarzwald die Dinge ansprechen. Die Vollgasbauern reagieren immer nach demselben idiotischen Schema: „Ihhhh Verunglimpfung, Hetze, hat keine Ahnung, indiskutabel“ usw.

          DIESE Bauers sind verantworlich, daß Landwirte immer mehr den Respekt in der Bevölkerung verlieren und irgendwann der Bürger als Steuerzahler nicht mehr gewillt ist diesen Ignoranten weiter Subventionen hinterherzuwerfen. „Wir haben es satt!“

          1+
          • Kuddel sagt

            Jetzt lasse ich mich dazu hinreißen Ihnen doch zu Antworten. Sie vermeiden die Beleidigung einzelner, dass habe ich anders in Erinnerung. Aber in der Masse stimmt es wohl, dass Sie ganze Teile des Berufsstandes in die Pfanne hauen und Ihrer Wissensbasis ist meiner Auffassung nach wirklich recht dürftig. Die Dinge die Sie ansprechen bzw. wie Sie sie Ansprechen ist für mich Getrolle. Und da ich Ihren Chat- und Postverhalten kenne, poste ich hier und Pseudonym, da ich keine Lust darauf habe, dass sich die Diskussion auf andere Bereiche ausweitet. Es handelt sich dabei wie schon erwähnt um Selbstschutz, da der Kontakt zu Ihnen für mich nicht Förderlich ist. Ich finde es aber sehr schön, dass Sie mit Ihrem Kommentar meine Ansichten bestätigen und aus meiner Sicht weiterhin je Kommunikation sinnlos erscheinen lassen. Ich wünsche Ihnen ein schönes Restleben und werde mich weiterhin bemühen Sie und Ihre Meinung zu ignorieren.

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            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              (blutsaure) Kuddel, ignorieren heisst doch auch „fresse halten“, dann mach das doch einfach! Damit ist allen gedient. Es war im Übrigen nicht meine Idee, meine Person hier in die Öffenlichkeit zu zerren, sondern Willi´s subtile Art, mir mal eins auszuwischen, weil ich ihm irgendwo irgendwann mal verbal auf die Füsse getreten bin. Nun jeder, agiert, wie er kann, mir sind die am liebsten die überzeugende, durch Quellen belegte und nachprüfbare Argumente liefern, doch die tummeln sich eher nicht hier und schon gar nicht bei der Holtitruppe Bauerwiki, fdl oder wie man diese „Vereinigung“ auch immer betiteln will.

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            „daß Trolle, die sich Kuddel oder Ehemaliger oder Hans nennen, erstmal den Arsch in der Hose haben und mit realem Namen posten.“

            Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, welche Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion enthalten. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen. In darauf bezogenen Bildern wird oft der aus der Mythologie bekannte Troll dargestellt.
            Aus Wikipedia

            Passt irgendwie auf Biobauer Andreas Fendt, Gast und alle Namen mit dem ein Herr Fendt postet.

            6+
            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              genau dieser letzte Beitrag des Ehemaligen ist musterhaft für den eines Trolls: vollkommen überflüssig, gehört nicht zum Thema und einzig mit dem Zweck mich zu einer Reaktion zu bringen.

              Dann der Blödsinn über meine verschiedenen Namen, den hat ausschliesslich Willi bzw. Alois zu verantworten, die hier willkürlich sperren, wieder zulassen etc.

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        • Stadtmensch sagt

          Es gibt ein Anti Vegan Forum?? Und Fendts Andreas geht da rein? Er muss Masochist sein. Schon der Fakt, dass es solch ein Forum gibt, ist ein Armutszeugnis. Als ob von den paar Veganern im Lande irgendein Impuls für eine Trendwende im Fleischverbrauch „zu befürchen“ wäre. Oder doch?
          Habt ihr Angst davor, dass eventuell weniger Fleisch gegessen wird?
          Dann ist in der Tat jeder Diskurs über eine vernünftige Agrarpolitik sinnlos.
          Es wird dann auf schieres Kräftemessen hinaus laufen (wer hat bei Gehirnwäsche bzw. Lobbying den längsten finanziellen Atem). Scheiße wo ist jetzt dieser verdammte Aluhut…

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          • QuakQuak sagt

            Na, na. Die Wortwahl, ich muss schon bitten. Ansonsten: Noch ist Holland nicht verloren, wir basteln uns jetzt einen neuen Aluhut. Das nächste Mal bitte acht geben, gell? 😉

            1+
          • Sandra Harms sagt

            Sagt mal jungs, merkt ihr eigentlich noch was?
            Andreas,kuddel,andreas fendt, und alles anderen beteiligten, ihr benehmt euch alle wie kinder.
            „der fendt hat in meinem bettchen geschlafen, der fendt hat von meinem tellerchen gegessen, der fendt hat dies gemacht, der fendt hat das gemacht“ Schlimmer wie im kindergarten mit euch! anstatt das ihr euch zusammen mit andreas fendt mal über selbstvermarktung und internet nutzung, deren vor und nachteile sachlich redet, erfahrungen austauscht und von einander lernt, redet ihr drüber wie ihr euch am besten noch gegenseitig verklagen könnt….
            FÜR ERWACHSENE ECHT SCHWACH SO EIN VERHALTEN

            3+
            • bauerhans sagt

              „FÜR ERWACHSENE ECHT SCHWACH SO EIN VERHALTEN “

              erwachsene sind schlimmer als kinder,denn die sind direkt und ehrlich.

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          • Andreas sagt

            Es gibt sogar ein AntveganWiki … lach.
            Ich muss das deutlich sagen, damit habe ich nichts zu tun. Der normale Bauer nicht. Es gibt kein Impressum und man weiß nicht wer oder was dahinter steckt. Ich bin nur darauf aufmerksam gemacht worden um in einer juristischen Auseinandersetzung Verhaltensmuster zu sammeln und es ging um die Frage ob Biobauern gefährlich leben. Nur deshalb habe ich Kenntnis von dem Forum erlangt.
            Der Schweinefleischverbrauch geht jährlich etwa 2% zurück und die Anzahl gehaltener Schweine um 4% zurück.

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          • Biobauer Andreas Fendt sagt

            Stadtmensch, meine Beiträge (alle schon älter) im Antiveganforum findet man unter „Biobauer“.

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            • Stadtmensch sagt

              Ich komm grad nicht drauf auf den Veganpranger, weil ich für die leistungslosen Einkommen der Aktionäre des Siemens Konzerns maloche und mein AG aus Gründen der Produktivitätssteigerung nur dezidierten Zugang zum Internet gewährt 😉

              Naja – falls es eine Rendite gibt, können die sich ja was schönes kaufen. Ich hab alles was ich brauche.

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            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              PS: ich fand die Diskusssionskultur im AV Forum wesentlich gehobener im Vergleich zu hier, natürlich gibt es überall einige, die persönlich beleidigend werden müssen.

              Hier beispielhaft einer meiner Beiträge zum 1. Jan 2014:

              warum ruinieren konv. Bauern unseren Planeten?
              1) aus Dummheit
              2) aus Geldgier
              3) aus Lust

              1) kann nicht sein, denn hier wird ja immer auf modernste Forschung verwiesen und Erkenntnisse in Bioforschung als koboldhaft abgetan
              2) kann auch nicht sein, denn Biobauern haben im Schnitt einen höheren Betriebsgewinn
              3) ja dann….

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            • Inga sagt

              Stadtmensch,

              weißt du nicht was
              Selbstvermarktung
              ist?

              Das ist wenn jemand seine selbst erzeugte Produkte selbst vermarktet ohne den Handel ein zuschalten.

              Manche sagen auch Direktvermarktung dazu,
              damir die Wertschöpfung beim Bauern bleibt.

              Der braucht dann keinen größeren Stall mit Massentierhaltung , keine Biogasanlage und auch kleine Windräder, um sein Familieneinkommen zu sichern!

              Die momentanen Milchpreise beweisen, dass man einem normalen Bauernhof nicht vertrauen kann, den Lebensunterhalt zu sichern.
              Deswegen vermarkten viele Bauern selbst!

              Oder direkt auf von Erzeuger zu Verbraucher!

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    • Tom sagt

      Schreiben Sie ansonsten Geschichten für die Netzfrauen?
      Sehr verwirrend und ohne Inhalt.

      3+
  3. Biobauer Andreas Fendt sagt

    Im bunten Reigen der Abläster-Truppe und Rumhopser oder Rumeierer fehlt eigentlich nur noch mein „Freund“ Holti, die Henke´s und ??

    Ach muss das unerträglich ein, wenn da ein Bauer doch tatsächlich Menschen satt macht, und das obwohl er sich zu den Tierschützern zählt, die Grünen gut findet und Agrarsubventionen abschaffen will, Pestizide und Mineraldünger besteuern.

    Gruss an alle von der FDL Truppe und „Wir hopsen Euch platt“ Fraktion, dafür daß ihr mich fast alle blockiert habt, wisst ihr ganz gut Bescheid, was und wo ich so kommentiere. Scheinbar ist es doch nicht ganz so uninteressant.

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    • Andreas sagt

      Bitte bitte keine Geister rufen die man möglicherweise nicht wieder los wird.

      1+
      • Biobauer Andreas Fendt sagt

        ich habe keine Angst vor Geistern, bin selbst ein Freigeist. In Situationen wie heute hier, wo Negativität auf einen hereinprasselt, besinne ich mich allzugerne auf die Gründungsworte meiner Tierschutzstiftung:

        Wage deinen Kopf an den Gedanken,
        den noch keiner dachte.
        Wage deinen Schritt auf die Straße,
        die noch niemand ging.
        Auf dass der Mensch sich selber schaffe,
        und nicht gemacht werde
        von irgendwem oder irgendwas

        (Friedrich Schiller)

        1+
        • Andreas sagt

          Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: man sollte ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
          (W.C.)

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  4. Rebecca sagt

    So ein Artikel hätte auch eine Brücke sein können um trotz aller Differenzen Gemeinsamkeiten zu finden, künftig ein bischen weniger dogmatisch miteinander unzugehen und voneinder zu profitieren.

    Chance verpasst…. Schade

    4+
    • Sandra Harms sagt

      Rebecca,
      das würde ich so nicht bewerten, ich seh grade eine offene tür für andreas Fendt und einige andere….. jedoch liegt es an jedem selbst die chance zu ergreifen, gemeinsamkeiten zu erkennen, von einander zu lernen, und mit einander umzugehen.
      gruss sandra

      0
      • Rebecca sagt

        Sandra, also ich sags mal so. Der Artikel ist auch bei gewogener Betrachtung Schrott.
        Er enthält nichts außer der ziemlich planlosen Auflistung von Internetadressen und persönlicher Wertung, auch wenn im Introtext mehr versprochen wird.

        Die Häufung von Internetpräsenzen ist dabei durchaus bemerkenswert. Daher wäre naheliegend gewesen wenn man so einen Artikel über jemanden schreibt den auch mal zu fragen weshalb er das so und nicht anders macht.
        So isses eine ziemlich durchsichtige zur-Schau Stellung die auch noch schlecht gemacht ist.

        Als offene Tür würde ich das nicht sehen. Wäre schön wenn ich mich irre und die Beteiligten es anders sehen. Aber da hab ich wenig Hoffnung.

        Muss man jemanden der sich offensichtlich richtig Mühe gegeben und Zeit investiert hat so zur Schau stellen? Auch wenn nicht alles hoch professionell und logisch scheint?

        Außerdem finde ich gut wenn jemand selber denkt und nicht einen der „ich bin ja soo erfolgreich und wenn du meinen Kurs besucht hast bist du das ab morgen auch“ Kurse “ besucht um dann irgendwas zusammenzuschustern.

        3+
        • Sandra Harms sagt

          Rebecca,
          vielleicht hätte willi, das ganze etwas anders gestallten sollen, um die offene tür zu zeigen, vll so etwa :
          “ BURGFRIEDEN GESCHLOSSEN
          Wie man hört solls nach einem nächtlichen zech gelage in der wirtschaft zur Eule zu einer verbrüderung von Bauer Willi und Alois W. mit dem alleseits bekannten Biobauern Andreas F gekommen sein, der ebenfalls anwesende landwirt Jochen B. sowie der zu spät gekommene Bauer H. nebst einem als altenteiler bekannten Ehemaligen landwirtes waren an dieser stelle so von ihren gefühlen gerührt, daß sie sich entschlossen haben ebenfalls bei der verbrüderung mitzumachen. unter den augen der eiligst noch herbei gerufenen Sandra H. wurde das ganze dann noch besiegelt mit einem edlen tröpfen aus eigener produktion eines ehemaligen landwirtes….
          Wer noch mitmachen möchte soll sich schleunigst bei einem der beteiligten melden.“
          Rebecca, ich hoffe ich hab nun nicht all zu sehr übertrieben, aber auch so hätte willi auf die offene tür aufmerksam machen können, letzlich liegt es an jedem selber, mit wem er zu tun haben will und mit nicht, und genauso liegt es an jedem einzelnen auf welches nieveau er sich begibt. Ich denke das leben, und für einige die aktuelle situation sind hard genug, von daher geht von meiner seite willis artikel völlig in ordnung, denn man muss nicht jedes wort auf die goldwage legen.

          2+
            • Stadtmensch sagt

              @Sandra
              Also mit meinem neuen Aluhut hab ich das jetzt ganz gut in den Griff bekommen. Kein Herzrasen mehr, keine schwitzigen Finger…

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            • Sandra Harms sagt

              dafür siehst du garantiert komisch auch mit so einen fetzen alufolie auf dem kopf

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          • Rebecca sagt

            Also bei mir steht ja erst/schon (Ansichtssache :-)) seit kurzem die böse vier bei der Zahl der Lebensjahre vorn. Aber vielleicht bin/werd ich trotzdem alt wenn mir dieses Herumgeeier wie das pubertäre Sandkasten Verhalten von Kleinkindern vorkommt.
            Wenn Klein- Alexander mit Klein-Klaus Frieden schließen will wirft er ihm Einstieg erstmal die Sandburg um. Ersatzweise könnte er ihm auch das Eimerchen als Zeichen seines Interesses über den Kopf ziehen.

            Warum können erwachsene Menschen im doch schon vortgeschrittenen Alter die sich zumindest virtuell kennen nicht einfach das Telefon nehmen, oder eine Email schreiben um ein persönliches Treffen zu vereinbaren und/oder ihre Probleme auf diesem Weg zu klären?

            Versteh ich nicht.

            Wobei ein oben beschriebenes persönliches Treffen sicher eine gute Idee wäre. Die Differenzen werden da vermutlich kaum alle ausgeräumt, aber wer sich real kennt geht auch virtuell bischen anders mit dem Gegenüber um.

            0
    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      Rebecca, hätte zur Chance aber nicht auch gehört, daß Willi mich vorher fragt, ob ich damit einverstanden bin, hier zu Thema gemacht zu werden. Wäre es nicht anständig gewesen, mich vorzuwarnen, anstatt im Bett kalt erwischt zu werden?

      1+
      • Sandra Harms sagt

        Andreas, das gehört in diesem fall nicht zur chance. 6 richtige im lotto kündigen sich auch nicht schon vorher an. keep cool andreas !

        1+
      • Rebecca sagt

        Andreas, ja, finde ich auch dass das zur Chance gehört hätte. Meine Kritk richtet sich in diesem Fall auch nicht an dich.

        Sicher muss man jemanden über den man berichten will nicht vorher fragen. Aber das ist besonders wenn man sich kennt guter persönlicher Stil, hätte vielleicht geholfen Gräben zu überwinden und vor allem dem Artikel einen echten Informationsgehalt gegeben.

        Unter Strich hätte sich Willi das ganze drumherum sparen können und nur schreiben guckt mal wie viele Internetseiten der hat.

        0
    • Andreas sagt

      Hallo Rebecca, das Leben sollte eigentlich aus dem „Bauen von Brücken“ bestehen. Leider total unrealistisch. Jeder hat sein Ego und meint der Größte sein zu müssen. Auf diesem Leistungsgedanken fußt die gesamte „freie Marktwirtschaft“.
      In der Landwirtschaft haben wir noch besonders „erschwerte Zustände“. Bauern können mit dem Internet einfach nicht umgehen. Die Emotionen der Bauern sind sehr unterschiedlich und in einem Punkt besteht Einigkeit: “ Man gönnt sich gegenseitig nicht das Schwarze unter den Fingernägeln“.
      Und dann kommen noch Facebook Aktivisten aus dem Dunstkreis dieser Seite hinzu, wo man sich kollektiv in eine Bedrohungssituation redet und sich gegenseitig auf die Schultern klopft je schriller und lauter man den „Gegner“ bekämpft so wie Jan Grossarth (FAZ) das schön beschrieben hat. Dies mündet in Boykott Aufrufen von Agrarjournalisten gegen den ARD Tatort München, weil einer der Kommissare als Vegetarier mit PETA symphatisiert. So eine Lächerlichkeit und die Reaktion bringt den ganzen Hühnerstall der „Bauernwikigruppe“ nicht nur zum gackern sondern man springt nervös herum.

      Ich glaube, bei so unterschiedlichen Menschen in und um der Landwirtschaft, kann man noch nicht über Brücken nachdenken. Naiv.
      Das sehr alte Naturgesetz hat Bestand. Um drei Bauern unter einem Hut zu kriegen, müssen 2 tot geschlagen werden.

      2+
      • Ehemaliger Landwirt sagt

        „Ich glaube, bei so unterschiedlichen Menschen in und um der Landwirtschaft, kann man noch nicht über Brücken nachdenken. Naiv.“

        Habe einen Bio-Bauern über den badischen landwirtschaftlichen Hauptverband kennengelernt, der wie ich örtlicher Vorsitzender des BLHV war und bin mit ihm über 25 Jahre befreundet.

        In der Sache, waren wir uns nie einig, er hat sein BIO verteidigt, aber nie die konv. Wirtschaftsweise nieder gemacht, wie es manche tun.

        Jetzt sind wir wieder vereinigt, wir beide haben keinen Nachfolger in der Familie für unsere Betriebe.

        4+
      • Stadtmensch sagt

        >>Bauerwikigruppe

        Heute bei blog.fefe gelesen: „Und so lügt sich halt jeder im stillen Kämmerlein die Fakten so zurecht, dass er in seiner Scheinwelt einer der Guten ist.“

        Ich nenne es „Informationsinzest“. Man trifft sie in allen virtuellen Nischen an, wo gefühlte Bedrohungen diskutiert werden und „Fratzenbuch“ spielt hierbei eine unrühmliche Rolle. Wohin das führt kann man ganz gut bei den Amis sehen:
        http://tammoxalternativ.blogspot.de/2016/07/unwissensgesellschaft.html

        2+
        • Andreas sagt

          @Stadtmensch
          Ich würde nicht sagen, dass die lügen. Die fiesesten und heftigsten Kommentare auch hier in diesem Diskussionsfaden kommen aus dieser „Bauernwiki-Gruppe“.

          Es muss einfach offen und ehrlich die Gefährlichkeit solcher Gruppen diskutiert werden. Die Welt braucht keine Anpeitscher oder Scharfmacher. Davon gibt es genug. Und wenn sich die FAZ so einem Thema ausführlich vornimmt, ist da was dran.

          1+
          • QuakQuak sagt

            Andreas und Stadtmensch Ich glaube, Ihr braucht einen Aluhut. Hier wird Ihnen geholfen: Wir basteln einen Aluhut

            3+
      • Rebecca sagt

        Hallo Andreas, also das man um drei unter einen Hut zu bekommen zwei totschlagen muss kenn ich auch aus anderen Branchen…gg Da sind die Bauern nicht exclusiv.

        Ich bin auch nicht für eine rosarote Heididi Welt in der sich alle lieb sind, oder gebe mich der Illusion hin das die irgendwann entstehen könnte. Dafür sind die individuellen Sichtweisen und Bedürfnisse zu verschieden.
        Aber eine Konzentration auf das Verbindende und dem durchsetzen gemeinsamer Interessen vorrängig vor Streit und Differenzen wäre sicher nicht verkehrt.
        Wenn mein Eindruck richtig ist, und ich sehe wie alle klagen sind, dann hab ich das Gefühl das sich statt die Löcher zu stopfen gestritten wird welcher Kurs ans Ziel führt während immer mehr Wasser ins Schiff läuft.

        Das Bauern mit dem Internet nicht umgehen können würde ich nicht verallgemeinern. Gastwirte, Fischer, Maler, Blumenhändler können, oder besser wollen das ebenfalls öfter nicht. Dafür gibts viele Gründe. Manche verständlich andere weniger. Das ist eben so.

        Und das sich an sich erwachsene Menschen manchmal im Internet benehmen wie im Kindergarten ist auch keine Domaine der Bauern. Das geht bis zum gegenseitigen beharken mit Rechtsanwälten und Gerichtsprozessen. Oft gehts dabei genau betrachtet um nichts. Sieht man von gekränkten Egos und verletzten Eitelkeiten ab. Der Preis dafür geht allerdings geht bis zur wirtschaftlichen Existenz, und die Ereignisse strahlen oft auch ins persönliche Umfeld.

        Daher ist es immer gut wenn einmal die Größe hat trotz aller vorherigen Streitigkeiten eine Brücke zu bauen.

        3+
        • Andreas sagt

          100% Zustimmung , Rebecca.
          Ich kann davon mitreden, weil ich solche juristischen Auseinandersetzungen habe und die aber sicher gewinnen werde, weil eine Behörde der denkbar günstigste Zeuge ist. Ich habe das aber weder gewollt noch veranlasst.

          Ich möchte Bauer Willi vorschlagen, Rebecca als Chefredakteurin hier einzustellen, damit endlich die verloren gegangene „Soziale Kompetenz“ wieder Oberhand gewinnt.
          Danke für Ihre Worte!

          1+
  5. Friedrich sagt

    Von diesen Fendtleuten wird es in Zukunft mehr geben. Die bedienen die Leute auf´`m Kiez,
    also in den Städten.Dort fahren die Leute auf sowas ab. Es werden immer mehr nur noch über das Internet die Welt erleben. Neulich lief ein Jugendlicher mit mit seinem Smartph.
    durch meinen Weizen und wollte die Geister des Pokemen o.ä. sehen. Der wäre fast vor einen
    herannahenden LKW gelaufen , so war er auf die Suche fixiert. Im Internet geht es immer um das schnelle Geschäft. Das betrifft uns alle. Wie kann es sonst sein , daß die Genossenschaft vor Ort für die Gerste 11,20 Euro/dt und der Händler 30 km weiter 13,50 Euro bezahlt.Ohne Marktinformation geht es heute nicht mehr.Da muß jeder seinen Weg finden.Die Fendts zeigen schon mal den Weg, auch wenn wir das nicht gerne sehen.

    1+
    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      Zitat „Im Internet geht es immer um das schnelle Geschäft.“

      ich verkauf seit über 10 Jahren meinen Bergdinkel übers Internet, angefangen mal bei Ebay, dann über meine Webseite, neuerdings (man will ja nicht stehen bleiben) über den Shop.

      Glaubt bloss nicht, daß das einfach ist. Erstmal muss man einen Kundenstamm aufbauen, d.h. geduldig Fragen beantworten, Rezepte und Bilder schicken. Dann kommen Reklamationen, auf die man großzügig reagieren sollte. Dann gibt es Flauten, keiner bestellt mehr, weil an anderer Kollege seine nicht identische Qualität, dafür zum Dumpingpreis anbietet.

      Man muss sein Getreide pingeligst reinigen, in schöne Säcke verpacken, mit netten Etiketten bekleben, stabil und sicher verpacken, sich einen zuverlässigen und bezahlbaren Logistikpartner (sprich Paketdienst) suchen, dann muss man Rechnungen schreiben, den Zahlungseingang überwachen, evtl. mal freundlich nachfragen oder Mahnungen schreiben, wenns dumm läuft, sieht man sein Geld nie.

      Wie Sandra u.a. schon sagten, ist das eine Nische, die sich anbietet, wenn man wenig Ware hat und einen hohen Preis will. Wer genug Fläche hat und viel erntet, der bekommt seine Ernte nie komplett direkt vermarktet, der fährt meist besser, wenn er gleich alles an Genossenschaft oder Händler vermarktet und die gesparte Zeit in den Betrieb steckt.

      Ich würde mich nie nur auf „Online“ verlassen, meine Marktstände und der Absatz an Hotel, Bioladen, Genossenschaftsladen sind da viel stabiler, planbarer und sicherer (mit etwas weniger Marge, aber weniger Aufwand)

      0
  6. Kuddel sagt

    Ich persönlich finde man sollte Herrn Fendt einfach ignorieren und ihn in seiner Bedeutungslosigkeit allein lassen. Bezeichnend finde ich auch, wie viele Facebook-Accounts er hat. Ist er ein Anhänger des multiplen Accounts, damit er sich selber zustimmen kann?

    7+
    • Rebecca sagt

      Och ich finde das ganz interessant. Wusste ich garnicht das es so viele sind. Außerdem ist gegen viele Facobook Accounts nichts einzuwenden. Je breiter man streut, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt man. Das ist schon ok. Da muss man nichts unterstellen. Es macht nur ab einer gewissen Zahl keinen oder wenig Sinn weil sich das Verhältnis Aufwand – Nutzen immer weiter verschlechtert. Auch User sind schnell genervt wenn mit zu viel Info überflutet werden. Aber das ist jedem selber überlassen.

      0
  7. Christian Loidl sagt

    Ich verfolge ja immer gerne die Beiträge hier, aber jetzt jemanden einen Artikel zu widmen, der es sich quasi zur Lebensaufgabe gemacht hat, alle Landwirte zu kritisieren, die nicht so wirtschaften wie er?
    In fast jedem Kommentar schreibt er abwertend von Alois und Willi und jetzt bekommt er Werbung dafür?
    Ich kann nur noch den Kopf schütteln. Da hätte es zahlreiche bessere Beispiele gegeben

    5+
  8. Andreas sagt

    Es ist ja nicht das erste mal, dass Bauer Willi etwas komisch unliebsame Zeitgenossen am Nasenring durch die Manege führt. In einem anderen Fall war es eine perfide Mail an einen Bauern in Hessen, der das dann veröffentlicht hat.

    Ich wiederhole mich gern. Willi und Alois führen im Grunde ein Doppelleben. Auf Bauerwilli de spielt man everybody`s Darling. Nebenbei macht man in dubiosen Facebook Gruppen, Agrarindustrie „Hardcor – Lobbyismus.“ So ist das mit Menschen ohne Rückgrat.

    Aber unterhaltsam ist das hier.

    1+
    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      dazu fällt mir jener ältere Artikel über „Bauer Willi“, der damals ja noch Dr. Willi K.S. hiess ein. Überschrift „Gentechnik ist für ihn ein Muss“.

      als Bauer Willi wollte er mit diesem Blog anonym bleiben, nur hab ich seine Identität aufgrund seiner eigenen Trotteligkeit rasch herausgefunden und das auf facebook verbreitet, weil ich von seinem Wunsch anonym zu bleiben ja gar nichts wusste.
      http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rommerskirchen/ein-landwirt-als-querdenker-aid-1.2985938

      Ich bekam empörte Mails, Drohungen aus seinen privaten Umfeld mit dem Anwalt usw.
      Alles Geschichte, denn spätestens Herr Jauch lies ihn nicht anonym gewähren und ein Buch schreibt sich ohne realen Author bei ISBN auch nicht.

      Insofern alles olle Kamellen und seine späte Rache hier, hübsch als Werbung verpackt, nehme ich gelassen zur Kenntnis.

      2+
      • Bauer Willi sagt

        Der Wunsch, anonym zu bleiben hatte damals einen sehr privaten Hintergrund, den Herr Fendt auch kennt. Drohungen und Anwalt sind seine Erfindung, die hat es nie gegeben. Eine empörte Mail sehr wohl, verständlicherweise.
        Bauer Willi

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        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          Zitat „Kleiner Tip. Tun Sie es schnell. Wie Sie sicherlich wissen vergisst das Internet nie und die Beweise sind schon gesichert.“ so schrieb mir jemand mit demselben Nachnamen wie Willi mit der Aufforderung sein Bild zu löschen. Mag sein dass ich das falsch interpretiert habe, dann nehm ich alles zurück.

          0
  9. Kuddel sagt

    Wer Herrn Fendt eine Bühne bietet, muss sich nicht wundern, dass er sein Stück spielt. Er ist auf Facebook ja kein Unbekannter.

    1+
  10. fred huber sagt

    „Wer heute mit Landwirtschaft kommerziell erfolgreich sein will, muss sich etwas einfallen lassen. Produktion alleine reicht nicht, auch in der Vermarktung sollte man neue Wege gehen. …“

    dann müssen sich die restlichen 95% der landwirte damit abfinden kommerziell weniger erfolgreich zu sein?

    1+
    • Martin Grube sagt

      Hi Fred.
      Ne das glaube ich nicht. Auch wenn’s zur Zeit echt schlimm aussieht. Da kommen auch wieder andere Zeiten.
      Der Blog von Willi und Alois, so wie ich ihn verstehe soll ja eher beides beschreiben. Zum einen die konventionelle Landwirtschaft, aber auf dieser breiten Straße tummeln sich auch viele andere, wie z.B. Frag den Landwirt ( Die das super machen.) darum fahren Willi und Alois öfter auf den Nebenstrecken, entdecken und stellen Nischen vor und blicken kritisch von der Seite auf die große Straße.

      Ich als konventioneller und gewöhnlicher „Massenproduzent“ finde das aber interessant und der normale Landwirt wird ja auch von den beiden nicht vergessen.

      Gruß in den Süden.

      Martin

      1+
      • Bauer Willi sagt

        Wir reden gerne mit allen und jedem, auch wenn er andere Ansichten hat. Interviews mit Tanja Busse, Felix zu Löwenstein oder einem Theologen und Tierethiker halten wir halt für interessant. Was doch nicht heißt, dass wir uns deren Meinung anschließen. Aber anhören und darüber diskutieren ist für mich Dialog. Dabei sehe ich uns nicht als die großen „Erklärer“ sondern wir wollen den Dingen dahinter auf die Spur kommen.
        Bauer Willi

        1+
        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          Da ist ja der heutige Artikel ein Musterbeispiel für „den Dingen dahinter auf die Spur kommen“ Dazu hätte man zumindest mal nach dem Grund bzw. der Historie für die diversen Seiten z.B. bei facebook fragen können, anstatt sie einfach an den Pranger zu nageln

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      • fred huber sagt

        hallo martin.
        auch wenn ich auch von der milch leben muß, finde ich, dass es doch noch schlimmer sein könnte. 🙂 du siehst, ich bin optimist!

        was mich solchen sätzen wie oben immens stört, ist die unterschwellige aussage, dass man, wenn man nicht willens, oder in der lage, ist „normale“ landwirtschaft zu betreiben, man sich doch eine nische (die kleine schwester der richtigen landwirtschaft) suchen, oder sich eben etwas anderes einfallen lassen soll. punkt, so einfach ist das.

        kann natürlich auch sein, dass ich da was reininterpretiere…

        von massenproduzent zu massenproduzent

        0
        • Biobauer Andreas Fendt sagt

          Ist nun jener Betrieb, der 800 Kühe melkt und über 1000 Hektar umtreibt ein Massenproduzent oder doch nur Nische, weil er als einer der wenigen dieser Grösse Demeter Heumilch macht?

          0
          • Martin Grube sagt

            Nun ja Demeter ist keine Nische sondern eine Vermarktungsform mit festen Regeln. Das heißt die Tiere werden nach diesen Regeln gehalten und so geht’s Ihnen dann auch.
            Größe hat ja nichts mit der Qualität der Tierhaltung zu tun.

            Könnte natürlich sein das 800 Kühe mit ihren Hörner soviel kosmische Energie ziehen, das für andere Betriebe nichts übrig bleibt….

            Sorry den letzten Satz konnte ich mir nicht verkneifen… 😉 😀

            1+
  11. Friedrich K. sagt

    Na, ob dieser Artikel wirklich als Werbung gedacht war? A.F. hat mit seinem abfälligen Kommentar seine fragwürdige Persönlichkeit gezeigt, und daher ist dieser Blogpost eher ein Pranger, an dem sich A.F. selbst gestellt hat.
    Bravo, Willi, wie du wieder mal über die Bande der Geschichte eine andere Wendung gibst. Da ist dir ein dicker Brummer in die Gelbschale gefallen…

    8+
    • Biobauer Andreas Fendt sagt

      da stimme ich Dir zu, Willi wollte mir damit bestimmt keinen Gefallen tun, wohl eher das Gegenteil. Daß diejenigen hier, die sich jetzt über die „Werbung“ aufregen, das nicht kapieren spricht gegen sie und eigentlich auch gegen Willi, über dessen wirkliche Intentionen bei manch Themen nur spekuliert werden kann. Ich gehe auch davon aus, daß Willi andere Leute erstmal fragt, bevor er was über sie schreibt, ich wusste von dem ganzen hier nix…

      4+
      • Stadtmensch sagt

        >> Ich gehe auch davon aus, daß Willi andere Leute erstmal fragt, bevor er was >>über sie schreibt

        Was hast du erwartet? Es zeugt doch nur davon, dass man mal wieder mit den Argumenten am Ende ist und den „Kampf“ auf dem zivilisatorisch erreichten Niveau weiter führt:
        http://feynsinn.org/?p=6334

        Ich ziehe den Hut vor deiner Vita 😉

        0
  12. Biobauer Andreas Fendt sagt

    Danke Willi für die kostenlose Werbung, ich hoffe ich schaffe es logistisch die nun eingehenden Bestellungen alle zeitnah, wie es meine Kunden gewohnt sind, abzuarbeiten.

    1. Anmerkung: Das Bild zeigt nicht meine Ziegen, ich würde gerne wissen, wo es her ist, denn die Ziegen auf dem Bild haben weder Ohrmarken noch Fußfesseln, sind also nicht, wie amtlich vorgeschrieben, gekennzeichnet.

    2. Anmerkung: Ich bin ja quasi das Gegenteil Deines Kompagnon Alois, der fand das Bauerndasein nicht mehr sinnvoll und hat auf IT Spezialist umgeschult.Ich war selbständiger Informatiker, fand das nicht mehr sinnvoll und habe Landwirt gelernt, erst Lehre dann Meister, nach viele Jahren auf verschiedenen Höfen als Angestellter dann irgendwann einen Hof gepachtet, später diesen Hof gekauft. Aber mein zuerst gelernter Beruf bringt es mit sich, daß ich mich für IT / Kommunikation interessiere. Ich war schon im Internet aktiv (mit Modem „bing, bing, bing“) als Willi und Alois www noch nicht buchstabieren konnten. Irgendwann kam facebook als Hype auf und ich las ein bemerkenswertes Interview von Marc Zuckerberg: facebook wird das klassische Web ersetzen, zeitgleich wurden dort „seiten“ eingeführt, nicht zu verwechseln mit „accounts“. Jeder, der ein Profil dort hat, kann beliebig viele Seiten erstellen und denen auch Namen geben. Auch wenn ich nicht an den langfristigen Erfolge von facebook glaube, habe ich mir dort fast alle Seiten reserviert die meinen Pendants im Web (die heissen Domais) entsprechen.

    Also unter dem Profil „Biobauer Andreas“, welches mit meinem realen Namen „Andreas Fendt“ hinterlegt ist gibt es also zu:
    http://www.geissenhof.de passend facebook/Geissenhof usw.
    Wie ihr hier habe ich früher direkt auf meiner Seite (Technik wie hier = WordPress) gebloggt, dann fand ich aber die automatische Übertragung auf Facebook unpraktisch, bzw. fehlerhaft und seither blogge ich nur noch auf facebook und zwar passend zu Biofragen eben bei „Gutes Bio“, zu Tierschutzthemen bei „Stiftung Lebenshof“, usw.

    Und weil ich das im Gegensatz zu Willi und Alois alles nebenher mache, denn im Hauptberuf bin ich eben Vollerwerbslandwirt und kein Rentner, der seinen Betrieb vom Nachbarn bewirtschaften lässt und kein Vermieter meines Hofes an einen Tagespflege für Senioren usw. Daher ist das alles nicht perfekt, nicht fertig, etwas verwirrend, nicht konsequent, aber auch das ist mein Motto: „was fertig ist, macht fertig“.

    Übrigends habe ich vorgestern meinen Lieferservice „Biolandkiste“ eingestellt und an Kollegen von einem Bioladen übergeben. Und Du hast vergessen, diesen Bioladen (dessen Internetauftritt ich auch gemacht habe) beliefer ich mit Gemüse und wöchentlich Brot genauso wie es zweimal die Woche mein Brot in einem Genossenschaftsladen, genannt „Bauernmarkt Frohnschwand“ gibt und in einem Biowellnesshotel hier im Ort „Hotel Alpenblick“.

    Falls also mal jemand hier im schönen Südschwarzwald Urlaub machen möchte, kann ich dieses tolle Hotel nur empfehlen (nur Sandra, darf Urlaub bei mir auf dem Hof machen 😉 )

    Und abschliessend: Ja Willi, Du hast Recht. Jeder sollte aus seinem Betrieb das Beste machen und sich ständig weiterentwickeln. Wir haben alle unterschiedliche Voraussetzung an Flächen, Kapital, Ausbildung. Und so kann es für den Nebenerwerbler sinnvoll sein, seine Zuckerüben in die Fabrik und sein Getreide an eine Genossenschaft zu verkaufen. Als Haupterwerbler mit wenig Fläche und schlechten klimatischen Voraussetzung (wie sagt „einer“ immer: badisch Sibirien!) braucht man eben höhere Wertschöpfung, das schliesst eigene Verarbeitung der Erzeugnisse z.B. zu Mehl, Nudeln, Brot oder auch zu Käse mit ein und braucht einen Verkauf, an dem sich nicht die Molkerei, der Handel und andere die goldene Nase verdienen, sondern man am besten das Geld der Verbraucher komplett in die eigenen Tasche steckt.

    PS: man muss auch einräumen, wo man nicht so gut ist. Beispiel: meine Marke „Gutes Bio“ war aufgrund meiner Kritik an unzureichenden Richtlinien und Transparenz an den Bioverbänden entstanden und sollte (ähnlcih Regioday) eine (kostenlose!) Plattform für Biobetriebe bieten, deren Produkte zu vermarkten. Relativ schnell war klar: dazu braucht es viel Zeit und Geld, sonst wirds ein „Rohrkrepierer“ und so wird es auch Eurem Regioday gehen, ein Grund, warum ich da nicht mitmache, der andere ist: ich möchte mich nict gemeinsam mit „Kollegen“ auf einer Plattform finden, deren Art Landwirtschaft zu betreiben ich ablehne, bzw. bekämpfe.

    1+
    • Alois Wohlfahrt sagt

      Das Bild stammt aus pixabay.com.
      Du kannst mir aber auch ein eigenes Bild schicken, dann tausche ich es aus.
      Alois

      1+
      • Biobauer Andreas Fendt sagt

        ne passt schon, es wäre mir lieber, wenn Du mich auf facebook wieder freischaltest, ich kann zwar hier im Blog auf Fragen/Kritik wie die von Rosemarie Reiter reagieren, aber lesen wird sie das kaum. Ich finde das nicht gerade fair.

        0
    • bauerhans sagt

      „ich las ein bemerkenswertes Interview von Marc Zuckerberg: facebook wird das klassische Web ersetzen“

      mich würde interessieren,ob dich auch die facebook-aktie interessiert hatte.

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      • Biobauer Andreas Fendt sagt

        nein, ich hatte aber zeitweise KTG Aktien und sie rechtzeitig wieder verkauft 😉

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          • Biobauer Andreas Fendt sagt

            nö, ich fand die angebliche Idee Bio im grossen Stil zu erzeugen gut, bald wurde mir zugespielt, daß Hofreiter seine Bioäcker verloddern lässt und es ihm nur um die hohen Biosubventionen ging, daher wieder : weg damit.

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            • fred huber sagt

              dachte ich mir fast.

              wobei aber auch klar ist, das jede art von landwirtschaft versaut wird, wenn die dividende im vordergrund steht. (weswegen ich mir grundsätzlich keine aktien von landwirtschaftlichen unternehmen kaufen würde.)
              letztlich klappt es dann auch finanziell nicht mehr, wie man sieht…

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            • Biobauer Andreas Fendt sagt

              ja so ist es, daher halte ich inzwischen jede Aktiengesellschaft vom Prinzip her als ungeeignet, Landwirtschaft zu betreiben. Das gilt auch für die Freunde von der Regionalwert AG, die ziemlich sauer sind, daß ich sie allein wegen ihrer Rechtsform kritisiere.

              1+
        • Ehemaliger Landwirt sagt

          „nein, ich hatte aber zeitweise KTG Aktien und sie rechtzeitig wieder verkauft ?“

          Habe Daimler gekauft, als sie keiner mehr haben wollte.

          Vom Einkaufspreis her gesehen, eine Dividendenrendite von 13 %, da kann man es sich leisten, auf die Herstellung von Ziegenkäse zu verzichten.

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          • Biobauer Andreas Fendt sagt

            klar mit Umweltzerstörung lässt sich immer schnelles Geld verdienen, und wenn man nur an einem Unternehmen beteiligt ist, das mit Waffenexport, Panzern etc. und Dieselschleudern da ganz vorne mitmischt. Manche verstehen eben nicht! Da bringt auch eine Diskussion nichts, weil sie der nicht folgen können.

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Eurofins und Siemens habe ich auch noch und an einer Lachsmästerei in Europas Norden bin ich auch dabei. (wegen der Nachhaltigkeit) Die bringen leider nur 7% Dividendenrendite. 🙁

              Einen mit dem Stern fahre ich nicht, wenn man Wohlstand öffentlich darstellt, werden einem gerne die Ohrläppchen abgeschnitten.

              Josef Huber, auch Schwarzwaldsepp genannt.

              1+
            • Walter Parthon sagt

              An @ Fendt und Unsinngenossen

              Sieh zu, dass du Land gewinnst!
              Robert Habeck geht auf langjährige Förderung des Bauernverbandes ein
              Landwirtschaftsminister Robert Habeck will die Entsiegelung von Flächen im Land vorantreiben. Dazu fördert das Land ein Pilotprojekt der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.
              Das Projekt der Stiftung soll Flächen ermitteln, die entsiegelt und als Naturschutzfläche entwickelt werden können. Ziel des dreijährigen Projektes ist es, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, mit denen zukünftig das Entsiegelungspotential von Flächen schneller und einfacher erkannt werden kann. Angestrebt wird, ein Entsiegelungskataster zu erarbeiten. Damit soll das Projekt eine praxisnahe Grundlage schaffen, entsprechende Entsiegelungspotentiale nach definierten einheitlichen Kriterien unter Beachtung der naturschutzrechtlichen Anforderungen benennen zu können. Auf diese Weise könnten den Vorhabenträgern zukünftig konkrete Flächen mit Entsiegelungspotentialen von den Naturschutzbehörden nachgewiesen werden.
              Die Nutzung von Flächen mit Entsiegelungspotential im Außenbereich als Kompensationsmaßnahmen kann einen Beitrag zur Entlastung der bestehenden Nutzungskonkurrenz um landwirtschaftlich genutzte Flächen leisten.

              0

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