Alle Artikel in: Bauer Willi

Werbung mit Selbstverständlichkeiten

…nennt man einen solchen Spruch. Kann man aber auch modernes Marketing nennen. Schließlich gibt es ja auch gluten- und lactosefreies Mineralwasser zu kaufen. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen Oder auch dieses Mineralwasser hier, weil da zusätzlich auch noch der Zucker- und Fettgehalt gering ist. Und wenig Kalorien hat es auch… https://www.codecheck.info/getraenke/mineralwasser/ohne_kohlensaeure/ean_3179732361202/id_373587/Vittel_Natuerliches_Mineralwasser.pro Ich grübele noch, welche Marktlücke ich jetzt erschließen kann…laktosefreier Weizen…, fettarme Kartoffeln…, glutenfreies Rapsöl…, veganer Zucker…, Was habt ihr so im Angebot? Euer Bauer Willi

Gerstenaussaat (Video)

Wir haben die Gerstenaussaat beendet. In diesem Jahr haben wir zweimal gegrubbert, weil der Boden beim ersten Mal wegen der Trockenheit doch sehr grob war. In den sonstigen Jahren reichte einmal grubbern aus. Nach dem zweiten Grubberstrich ist der Boden jetzt schon fast zu fein. Aber es bleibt ja noch länger trocken, und so ist die Gefahr der Verschlämmung gering. Bei der von uns praktizierten Mulchsaat ohnehin, weil das Stroh ja oberflächennah verbleibt. Nachdem wir vor ein paar Tagen 25 mm Regen hatten, dürfte die Bodenfeuchte für die Keimung jetzt reichen. Aber nächste Woche dürfte es gerne wieder etwas regnen… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Beispielhaft !!

„Nicht alles zu jeder Zeit, sondern jedes zu seiner Zeit“, so lautet die Überschrift über einem kleinen Artikel der Techniker-Krankenkasse, in dem auch die verschiedenen Saison-Kalender von Obst, Gemüse und Salaten vorgestellt werden. Und weiter heißt es: „Kiwis aus Neuseeland, Trauben aus Südafrika, Tomaten aus Israel, Äpfel aus Chile und vieles mehr werden über weite Strecken transportiert, um uns täglich zu versorgen. Dabei gibt es auch hierzulande zahlreiche Obst- und Gemüsearten, die uns rund ums Jahr fit und gesund halten können. „ https://www.tk.de/techniker/gesund-leben/ernaehrung/essen-und-wissen/saisonkalender-obst-gemuese-2004884 Gefällt mir. Danke, liebe Techniker-Krankenkasse. Nachahmenswert. Und die verschiedenen Saison-Kalender sind auch klasse. Euer Bauer Willi    

Rüben sind nicht alle gleich

Die verschiedenen Rübensorten präsentieren sich, was die Ausbildung des Blattes angeht, ganz unterschiedlich. Ob sich das auch im Ertrag niederschlägt, kann nur eine Exaktbeerntung ans Licht des Tages bringen. Interessant aussehen tut es auf jeden Fall schon mal. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren

Ferkelkastration

Ich habe von einem Leser (Ferkelerzeuger) die Frage gestellt bekommen, warum ich mich nicht so häufig über Nutztierhaltung und im Speziellen zum Thema Ferkelkastration äußere. Ich habe auf diese Mail wie folgt geantwortet: ( und an einigen Stellen noch ergänzt) Lieber C. Das Thema Vieh und im Speziellen Schweine haben wir schon auf dem Schirm. Hier einmal zwei Beispiele: https://www.bauerwilli.com/tierhaltung-wissen-emotionen-strategien/ https://www.bauerwilli.com/ich-verstehe-es-nicht/ Im Januar wurden drei Videos mit Prof. Blaha (Tierärztliche Vereinigung) und mir veröffentlicht, die aber kaum beachtet wurde. Eine Serie zur Geflügelhaltung gab es im letzten Jahr und das Thema Milch haben wir auch in vielen Beiträgen thematisiert.  Was im Speziellen die Ferkelkastration angeht, so habe ich da in den letzten Wochen viele Hintergrundgespräche geführt. Was mir dabei aufgefallen ist, ist die hohe Sensibilität, oder besser noch, Aggressivität bei den Schweinehaltern (Ferkelerzeuger und Mäster). Selten habe ich ein so starres Verhalten erlebt, was mögliche Kompromisse angeht. Da beharrt jeder auf seinem Standpunkt oder macht, wie im zweiten Artikel, sogar andere Varianten schlecht. Dabei ist die Lösung aus meiner Sicht relativ einfach: alle Lösungen haben ihr …

Viermal „D“ für die Schweine

Aktueller denn je. Wie geht es mit der Schweinehaltung weiter? Wer bestimmt die Regeln? Und welche Auswege aus der Krise könnte es geben? Wer das Video mit Mirjam Lechner nicht gesehen hat, hier noch einmal das Interview in gedruckter Form. Danke an Friedericke Krick. Wer es ausdrucken will: unten gibt es die pdf-Datei. PDF Interview-Mirjam-Lechner

Zielkonflikt?!

Wenn man die Nachrichten der letzten Tage hört, so ist vom Erfolg der Großen Koalition zu hören, die sich mit verschiedenen Maßnahmen für mehr Wohnungsbau einsetzt. Und auch alle anderen Parteien sind sich einig: mehr und vor allem bezahlbare Wohnungen müssen her. Von 1,5 Millionen neuen Wohnungen ist die Rede. Klingt erst einmal logisch und vernünftig, denn wer möchte nicht ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung sein eigen nennen? Hinzu kommt: Kredite sind günstig wie nie, und die Banken freuen sich, wenn sie Geld verleihen können. Die (Bau-)Wirtschaft freut es natürlich auch. Ein klassisches Konjunkturprogramm. Mehr Wachstum, mehr Wohlstand, so die Devise. Mehr Wohnungen und Eigenheime bedeutet aber auch, dass dafür Acker-Flächen versiegelt werden. Nicht nur für die Wohnhäuser, sondern auch für die Infrastruktur und, was ganz wichtig ist, auch für Ausgleichsflächen. Und auch da sind sich wieder alle Parteien einig: die Natur muss geschützt werden, der Flächenfraß muss unbedingt gestoppt werden. Ja, was denn nun? Beides zusammen, also mehr Wohnungsbau und weniger Flächenversiegelung,  geht doch wohl nicht, oder? Ich kann mir schon denken, für was sich der Bürger entscheidet. …

Die Antwort des WWF…

…ungekürzt und unkommentiert. Sie traf drei Tage nach meiner Mail an den WWF ein. Danke dafür. Sehr geehrter Bauer Willi, lieber Herr (Name hab ich jetzt gelöscht 🙂 ) Sie haben Recht, dass Milch ein wertvolles Lebensmittel ist. Wie für die Herstellung von allen tierischen Lebensmitteln, werden auch für Milch besonders viele Ressourcen eingesetzt. Als Verbraucher sollten wir diese daher besonders wertschätzen und in Maßen konsumieren. Es sollte sich daher verbieten, tierische Produkte zu Schleuderpreisen zu verkaufen und somit den Verbrauchern das Gefühl zu geben, dass Fleisch, Milch oder Eier wertlos sind. Im besonderem Maße ist dies bei Produkten aus der Ökologischen Landwirtschaft der Fall. Ihnen als Experten müssen wir nicht erklären warum. Daher sind für den WWF besonders die Werbeaktionen des Lebensmitteleinzelhandels ein Dorn im Auge, die die Preisspirale auf Verbraucherseite nach unten drehen und somit auch den Erzeugerpreis in die gleiche Richtung drücken könnten. Hierzu sind wir mit der EDEKA in intensiven Gesprächen, bis hin zur Vorstandsebene. Denn für den WWF sind faire Preise für landwirtschaftliche Produkte ein wichtiger Baustein hin zu einer nachhaltigeren …

Lieber WWF…

Den nachfolgenden Text habe ich am 16.9.2018 per Mail an den WWF geschickt. Frau Fleckenstein ist mir persönlich bekannt, mit Frau Wilhelm hatte ich Mail-Kontakte.   Liebe Frau Fleckenstein, liebe Frau Wilhelm Der WWF und EDEKA sind ja eng verbandelt. So wirbt EDEKA  auf Bio-Milch (und vielen anderen Eigenmarken) mit dem Logo des WWF. Am 15.9. 2018 war in einer Zeitungsanzeige Werbung für ein Liter Bio-Milch für 55 Cent zu sehen, auch diese Packung trägt das Logo des WWF. 55 Cent ist ein Preis, der deutlich unter dem Preis für konventionelle Milch liegt. Damit wird der Eindruck erweckt, Bio wäre zum Schnäppchen-Preis möglich.  Dies ist meiner Meinung nach in vielerlei Hinsicht ein falsches Signal. Unter anderem ist eine solche Preisgestaltung für umstellungswillige Bauern sicher abschreckend. Ihr Unternehmen setzt sich doch – zumindest laut der Aussagen auf ihrer Homepage – sehr für Nachhaltigkeit, Ökologie und fairen Handel ein. Falls das so ist, bitte ich um eine Antwort, wie Sie das Verhalten Ihres Geschäftspartners EDEKA beurteilen und ob es im Sinne der Glaubwürdigkeit des WWF nicht sinnvoller wäre, sich von EDEKA zu …