Kühe, Katzen, Klima…
Wenn Fleisch nicht gut fürs Weltklima ist, dann sollten wir doch auch unsere Haustiere umerziehen, oder? Ob die das aber mitmachen? Euer Bauer Willi
Wenn Fleisch nicht gut fürs Weltklima ist, dann sollten wir doch auch unsere Haustiere umerziehen, oder? Ob die das aber mitmachen? Euer Bauer Willi
Am 30.10. war ich auf Einladung von Ophelia Nick zu einer Podiumsdiskussion mit Martin Häusling, Abgeordneter der Grünen im Europaparlemant, Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW und Bernd Kneer, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Mettmann. Nach der Veranstaltung konnte ich Herrn Häusling ein paar Fragen stellen, unter anderem zu seinen Vorstellungen zur Landwirtschaft der Zukunft. Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
Wie bereits berichtet, hat das Bundesumweltministerium am 10. Oktober eine Dialog-Plattform eingerichtet, auf der sich alle Bürger zu den verschiedensten Vorschlägen zum Insektenschutz äußern können. Die Plattform endet am 6. November. Die Beteiligung seitens der Agrarbranche scheint mir persönlich noch „ausbaufähig“. https://dialog.bmu.de/dito/explore?action=startpage&id=90 Dort muss man sich anmelden und kann dann sowohl kommentieren , Vorschläge bewerten und auch eigene Vorschläge machen. Interessant ist die Anzahl der „Likes“ und der Kommentare bei bestimmten Themenfeldern. So wird der Bereich „Finanzierung“ nur von wenigen beachtet. Doch der ist ja nicht ganz unwesentlich. Also: Reinschauen und mitreden! Euer Bauer Willi
Das Medikamente im Abwasser nachgewiesen werden, ist nicht neu. Doch was jetzt in Österreich (und auch in den Niederlanden und anderen europäischen Ländern) nachgewiesen wurde, ist schon erstaunlich. Aber eigentlich auch logisch. https://kurier.at/wissen/drogen-im-abwasser-anstieg-bei-kokain/313.120.843 Ob die Klärwerke das rausbekommen, wird nicht beschrieben. Meine Frage: Ist das schlimm? Bauer Willi
Hier ein Video, das leider noch ohne Ton ist. Mittlerweile hat sich die Technik doch etwas weiter entwickelt. Jetzt könnte man das philosophieren anfangen. Über Personaleinsatz, Bodenschutz, Tierwohl und die Frage, ob früher alles besser war… Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
Seitdem die Krefelder Entomologen ihre Ergebnisse zum Insektensterben veröffentlicht haben, gilt in der Öffentlichkeit das Insektensterben quasi als bewiesen. Dabei wird übersehen, dass die Erhebungen sich nur auf ein lokal sehr begrenztes Gebiet beziehen. Um aber stichhaltige Aussagen zur Entwicklung der Biodiversität zu ziehen bedarf es großflächiger und systematischer Erfassung. So, wie es in England bereit seit vielen Jahrzehnten passiert. Die Forscher können auf eine fundierte Datenbasis zurückgreifen, die bis ins Jahr 1933 zurück reicht. Meine Blogger-Kollegin Susanne Günther hat die Fakten und Beispiele dazu zusammengetragen: Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren Weitere Informationen
Honig darf gemischt werden. Auf den meisten Verpackungen steht dann: „Aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern“. Dazu gehören Süd- und Mittelamerika, aber auch Ukraine und China. Der getestete Bio-Honig von Dennre stammte ausschließlich aus China. Zumindest, was die Analyse angeht. Dennre weist den Vorwurf zurück und legt ein Papier vor in der steht: „Die Herkunftsangabe ist grenzwertig aufgrund des geringen europäischen Anteils“. Wer also beim Kauf von Honig sicher gehen will, sollte auf die Herkunftsbezeichnung „Echter deutscher Honig“ setzen. Denn dann kann man sicher sein, auch eine hohe Qualität zu erhalten. https://www.laves.niedersachsen.de/lebensmittel/authentizitaetsanalyse/73357.html Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen Inhalt entsperren Erforderlichen Service akzeptieren und Inhalte entsperren
…hat sich die Schweiz am 23. September 2018 in einem Volksentscheid entschieden. https://de.wikipedia.org/wiki/Eidgen%C3%B6ssische_Volksinitiative_%C2%ABF%C3%BCr_gesunde_sowie_umweltfreundlich_und_fair_hergestellte_Lebensmittel_(Fair-Food-Initiative)%C2%BB Die Fair-Food-Initiative erreichte mit 38,7 % Ja-Stimmen und 61,3% Nein-Stimmen keine Mehrheit. Inhalt der Initiative war auch die Forderung nach gerechten Produzentenpreise und höheren Einkommen für Bauern. Eine weitere Initiative nach Ernährungssouveränität, die unter anderem eine Erhöhung der Zahl in der Landwirtschaft Beschäftigten und gleiche Arbeitsbedingungen für alle Angestellte in der Landwirtschaft forderte, wurde am 23. September 2018 ebenfalls mehrheitlich abgelehnt. Weitere Bestandteile der Initiative war die Förderung einer lokalen, vielfältigen, gentechnikfreien und nachhaltigen Landwirtschaft. Gegen diese Initiative sprachen sich rund 68% der Schweizer aus. https://uniterre.ch/application/files/7715/3772/1714/CP_refus_initiative-DE.pdf Die Initiatoren beider Volksentscheide akzeptieren die Entscheidung, werden sich aber weiter für ihre Ziele einsetzen. Am 25. November 2018 wird in einem Volksentscheid eine Vorlage zur Abstimmung gebracht, in der das Belassen der Hörner an der Kuh mit einem finanziellen Beitrag (unverbindlicher Vorschlag 365 Franken pro Tier und Jahr) gefördert wird. Der schweizerische Ständerat und der Nationalrat empfehlen eine Ablehnung der Initiative. https://www.nzz.ch/schweiz/hornkuh-initiative-auch-nationalrat-empfiehlt-ablehnung-ld.1391600 Man darf gespannt sein, wie diese Abstimmung ausgeht. Bauer Willi
…soll im Frühjahr 2019 vorgestellt werden. Bisher ist von den möglichen Inhalten noch nichts durchgesickert. In welche Richtung könnte es gehen? Und was hat das mit den letzten Landtagswahlen zu tun? Die Agrarpolitik richtet sich zukünftig noch mehr an den Erwartungen (Forderungen/Ansprüchen) der Gesellschaft aus. Primäres Ziel ist nicht mehr die Nahrungsmittelproduktion, sondern Biodiversität, Natur-und Artenschutz und Maßnahmen gegen den Klimawandel. Der Fokus der neuen Ackerbaustrategie wird bevorzugt auf dem chemischen Pflanzenschutz liegen. Das Thema Nitrat (bzw. Düngung allgemein) steht nach wie vor unter Beobachtung, hat aber an Aktualität eingebüßt und wird deshalb in der Ackerbaustrategie eine geringere Bedeutung zugewiesen, zumal die neue Düngeverordnung gerade erst umgesetzt wird. Konkrete Maßnahmen: Nachdem die Neonicotinoide weitestgehend verboten wurden, werden die noch verbliebenen Wirkstoffe aus dieser Gruppe ebenfalls vom Markt genommen. Die Beizung von Saaten mit chemischen Wirkstoffen wird untersagt, es gibt eine Übergangsfrist bis Ende 2025 (In dieser Zeit sollen andere Verfahren der Saatgutbehandlung weiterentwickelt werden). Der Wirkstoff Glyphosat wird nach 2021 nicht mehr zur Verfügung stehen. Bis dahin wird die Anwendung nur noch für besondere Einsatzbereiche erlaubt. Hierfür ist ein …
…nennt Joachim Müller-Jung Genom-Editing und CRISPR/Cas. Die Entscheidung des EuGH bezeichnet er als Politikversagen. Dabei wären diese Verfahren auch für die Ökolandwirtschaft eine Chance. Ein Beitrag, der nachdenklich macht. http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/europa-versagt-15787045.html Wenige Tage erscheint ein weiterer Artikel zum gleichen Thema: http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/wird-europa-in-der-landwirtschaft-abgehaengt-das-gen-urteil-15853767.html Interessant bei beiden Artikeln sind die Kommentare. Von wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit dem Thema bis hin zur krassen Ablehnung gehen die Leserstimmen. Euer Bauer Willi
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