Bauer Willi
Kommentare 56

Im Interview: Martin Häusling, MdEP, Die Grünen

Am 30.10. war ich auf Einladung von Ophelia Nick zu einer Podiumsdiskussion mit Martin Häusling, Abgeordneter der Grünen im Europaparlemant, Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW und Bernd Kneer, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Mettmann.

Nach der Veranstaltung konnte ich Herrn Häusling ein paar Fragen stellen, unter anderem zu seinen Vorstellungen zur Landwirtschaft der Zukunft.

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56 Kommentare

  1. Berthold Lauer sagt

    Hat schon mal jemand drüber nachgedacht, dass unsere hochgradig mitPestiziden und Dünger verseuchten konventionellen Äcker nach nur zwei Jahren Übergangszeit die allerbesten Bild-Äcker sind und uneingeschränkt hochwertigste Biolebensmittel liefern?? Ist das logisch, wenn man die ganzen Weltuntergangsszenarien betrachtet, die durch konventionelle Landwirtschaft angerichtet werden sollen??

    3+
  2. Sehr guter Beitrag lieber Willi!
    Das Video zeugt wieder einmal von deiner Dialogbeteitschaft und ich kann mir, auch wenn ich nicht bei der Podiumsdiskussion dabei war, sehr gut vorstellen wie der Abend verlief.
    Weiter so Willi!

    Viele Grüße Biobauer Christian
    (seit 14 Tagen auch Mitglied der Grünen um Politik FÜR Landwirtschaft mitzugestalten)

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    • Obstbäuerin sagt

      Welches WAGNIS gehen Sie denn persönlich ein, wenn die Politik der GRÜNEN so umgesetzt wird, Biobauer Christian? Oder profitieren Sie eventuell von der sogenannten UMGESTALTUNG derselben?

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  3. Thomas Stockert sagt

    Die Grünen sind einfach nur Spinner! Das ist auch der Grund, weshalb kein konventioneller Landwirt sie wählt.
    Für ’nen Stadtmenschen, der nichts von Landwirtschaft versteht, klingen deren Werbebotschaften natürlich toll – Agrarwende, ökologischere Ausrichtung der Landwirtschaft, mehr Biodiversität, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, weg von den Pestiziden, vielfätigere Fruchtfolge, mehr Ackerfutter, weniger Mais … bla, bla, bla

    Wenn ich nichts gegen den Ackerfuchsschwanz unternehmen würde, hätte ich nach wenigen Jahren Besatzdichten von 1500-2000 Pflanzen/m². Da hätte kein Getreide eine Chance und die Erträge würden um 60% zurückgehen. Dasselbe gilt für das Klettenlabkraut und die Kamille. Mit diesen Unkräutern hätte sich auch der Rapsanbau erledigt, genauso wie mit der Melde im Mais.
    Und regelmäßiges Pflügen auf unseren flachgründigen steinreichen und sehr tonhaltigen Muschelkalkböden ist nun wahrlich keine Option. Bis man die wieder fein bekommt, ist der Boden längst ausgetrocknet, ganz zu schweigen davon, was das an Zeit und Sprit kostet. Da wo dieses Jahr gepflügt wurde, ist der Feldaufgang mehr als schlecht, ganz gleich wie stark man gewalzt hat.
    Auch der Anbau von Kleegras ist keine Option, wenn man keine Rinder oder Pferde hat. Und da mittlerweile viele mit der Milchviehhaltung aufgehört haben, bekommt man die Wiesen regelrecht nachgeschmissen. Und wenn man sie jemandem anbietet, dann wird immer nur abgefahren aber nicht mehr gedüngt.
    Soll man neben den vielen Windrädern, die hier überall wie Pilze aus dem Boden schießen, in jedem kleinen Kaff auch noch ne Biogasanlage errichten, um dort das Feldgras sinnvoll einzusetzen?
    Das ist doch alles nur gaga!

    Ich weiß auch nicht, was an der hochsubventionierten und sehr unproduktiven biologischen Landwirtschaft so innovativ und nachhaltig sein soll.
    Da leg ich doch lieber mal nen schlechten Acker für 3-4 Jahre still und begrüne den aktiv, als dass ich das natürliche Ertragspotential eines Standorts nicht ausnutze und bestenfalls die Hälfte ernte, weil ich auf jede Form von Pflanzenschutz und mineralische Düngung verzichte.
    Von einer Flächenstillegung mit einer artenvielfältigen Begrünung haben Vögel und Insekten weit mehr als vom ach so tollen biologischen Landbau, wo der Boden zur Unkrautregulierung sehr intensiv bearbeitet wird. Das Problem ist nur, ich bekomme es nicht bezahlt!

    Aber die biologische Landwirtschaft, wo ich für denselben Ertrag das doppelte an Fläche, das dreifache an Treibstoff und auch deutlich mehr Wasser und Nährstoffe benötige, kann doch nun wahrlich kein Zukunftsmodell sein vor dem Hintergrund einer steigenden Weltbevölkerung und den mit ihr verbundenen Flächenverbrauch (auch zivilisatorisch bedingt).

    Wenn die Biobrüder ihre Zuckerrüben und ihr Weißkraut nur wenigstens selber im Schweiße ihres Angesichts hacken würden! Aber selbst dafür müssen Erntehelfer aus Südosteuropa eingeflogen werden, die dann für den Mindestlohn Unkraut jäten, während der Bauer auf nem Kongreß die Werbetrommel für die Biobranche schwingt (was natürlich nie ohne Verunglimpfung der konventionellen Landwirtschaft einhergeht).

    Bei Leuten wie dem Häusling oder dem Ebner und ihrer Billigpropaganda kommt einem nur noch das Kotzen!

    26+
      • Thomas Stockert sagt

        Ja, ist doch wahr!
        Und wenn ich dann noch so einen Schwachsinn höre, wie „bei den konventionellen Bauern sehen die Felder immer aus wie geleckt. Man muss auch mal den Mut haben, etwas „Vielfalt“ auf konventionellen Äckern zuzulassen“, dann krieg ich Plaque.
        Der Kasper zahlt mir sicher nicht die Abzüge für Besatz und Trocknungskosten, wenn ich Getreide abliefere. Und in feuchten Jahren, wenn die Winden und die Kletten hochklettern und das Getreide ins Lager ziehen, dann liegt mir die Scheiße im dreck und kann nicht mehr geerntet werden.

        Ich sag’s nochmal, und dazu stehe ich auch – das sind einfach nur weltfremde Spinner!

        7+
        • Obstbäuerin sagt

          Nein, Thomas, die wollen nur mehr Geld. Und da die Summe insgesamt schrumpfen soll, müssen Ängste geschürt und Schuldige benannt werden, damit man dasselbe dann im gesamtgesellschaftlichen Konsens dem einzig Richtigen zufließen lassen kann – dem Biobauern.

          11+
          • Brötchen sagt

            obstbäuerin stimmt, ich habe das Interview mit habeck nochmal nachgelesen.
            das sagt er da so.

            2+
          • Thomas Stockert sagt

            @ Obstbäuerin
            Ja gut, dann muss man halt zur Selbsthilfe greifen und auch auf Bio umstellen – zumindest für 5 Jahre (Mindestverpflichtungsumfang). Dann bau ich halt auf der Hälfte der Flächen Kleegras an und mulch das 2x im Jahr ab, und auf den anderen kommen dann halt Kulturen zum Einsatz, die wenig N-Dünger benötigen wie Braugerste oder Dinkel, und nach zwei Jahren wird gewechselt.
            Dann streich ich noch schön die Umstellungs- und Bioprämie ein, nehm noch an ein paar Förderprogrammen des Landes BW teil, und hab letztendlich genauso viel verdient, auch wenn ich kaum was produziert hab.
            Wenn das alle so machen, gibt es auch bald keinen Raps und keine Zuckerrüben mehr, weil die sich schlecht „biologisch“ anbauen lassen.
            Die Lebensmittelpreise würden steigen und der volkswirtschaftliche Schaden wäre enorm. Dann importieren wir halt zukünftig neben dem Fracking Gas und dem „Gen-Soja“ auch Körnermais und Getreide aus den USA.
            Und das Problem, dass wir die Agrarmärkte Afrikas mit unseren hochsubventionierten Billigexporten (Weizen, Hühnerfleisch) kaputt machen, wie von Seiten der NGO’s immer wieder behauptet wird, hätte sich auch erledigt. Dann wird dort halt wieder etwas mehr Regenwald gerodet, warum auch nicht? Hauptsache wir Deutschen leben glücklich in unserer Bio-Oase – oder auch nicht!

            10+
            • Brötchen sagt

              wie sieht es mit körnermais aus? Bio?
              ist auch als futtermittel gefragt Huhn und Schwein.

              habeck hat noch angefügt, er will die förderanpassung über 2 förderperioden ziehen.

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  4. Liberaler sagt

    Da wurde die hier in den Beiträgen die richtige Frage gestellt: „Warum geben so viele Bauern auf?“

    Das kann wirklich niemand seriös beantworten. Das Wachsen und Weichen des CDU Bauernverbandes hat sicher den gleichen Anteil wie die grünen unsachlichen Verunglimpfungen. Man könnte sagen: Man ergänzt sich.

    Natürlich spielt der technische Fortschritt eine Rolle aber auch die Mentalität die der Bauernverband schon Agrarschülern einimpft. Bauernverbandsfunktionäre sagen: Jede Hofaufgabe ist eine Chance für den Nachbarn. Oder: Wir haben nicht zu wenig Fläche sondern zu viele Bauern.

    Ich kann nur sagen warum ich meinen Kindern abraten werde Landwirtschaft zu lernen. Man kann als Praktiker diese Diskussionen nur einen begrenzten Zeitraum aushalten. Wir haben beim Verbraucherschutz deutliche Verbesserungen und trotzdem wird alles kaputt geredet weil man mit der geschürten Angst Wähler bekommt oder Geld verdient.
    Gleichzeitig haben wir eine korrupte Interessenvertretung (DBV) für die man sich schämen muss.

    Der Hauptgrund für Strukturwandel ist hier zu suchen und zu finden. Die Grünen und der Bauernverband werden überleben weil beide keine Bauern brauchen.

    11+
    • Arnold Krämer sagt

      Warum geben soviele Bauern auf?
      Fast immer, außer bei Tod, Unfall oder schwerer Erkrankung kommen meist mehrere Dinge zusammen. (siehe meine Kommentierung „weiter unten“). Das Fass zum Überlaufen bringt in letzter Zeit aber vor allem die Demotivierung durch Medien, Politiker und das oft als unsinnig erlebte Verwaltungshandeln.

      14+
  5. Schmeckt gut sagt

    Klasse, Herr Häusling, LW ist so einfach. Wir müssen nur den „grünen Weg gehen“: also vielgliedrige Fruchtfolge (die uns keiner bezahlt), Abbau der Viehbestände (die uns auch keiner bezahlt), mehr Öko und Biodiversität (was mit noch mehr Auflagen verbunden ist – die uns hoffentlich jemand bezahlt, worauf ich gespannt bin, aber es nicht glaube), Zusammenwachsen von Konvi-LW und Öko-LW (was schon seit langem passiert, nur nicht von GRÜN anerkannt wird – siehe Zulassungssituation PSM, Integrierte Produktion als Standard, extrem erhöhte Anforderungen des LEH…), nötige Anpassung an gesellschaftliche Forderungen (was schon immer ständig passierte, um den Betrieb zu erhalten, und dies, wenn es sich denn lohnt, sehr schnell – siehe Blühstreifen (werden einigermaßen vergütet), siehe frühere Forderungen nach besserer Effizienz (mit dem damit verbundenen Strukturwandel bei Preisen auf Weltmarktniveau)). Was mich an den Aussagen des Europaabgeordneten allerdings extrem stört, ist die Selbstverständlichkeit bei der Annahme, dass dieser Weg für einen Großteil der Bauern funktioniert. Für mich habe ich die Erfahrung mitnehmen können, dass alle Betriebe, die eine Anpassung in der Wirtschaftsweise vorgenommen haben, die dann nicht funktionierte, mittlerweile durch die brutale Wirklichkeit „strukturgewandelt“ wurden. Marktgesetze lassen sich nun mal nicht schönreden. Ein paar Disteln und Kornblumen lassen wir selbstverständlich auch jetzt schon mal stehen. Leider birgt es die Gefahr, dass wir dann in wenigen Jahren schweres Geschütz auffahren müssen. Die angebaute Kultur verzeiht zu oft keine Fehler. Neue tierische und pilzliche Schädlinge nehmen keine Rücksicht auf „grüne“ Befindlichkeiten (KEF, Rostpilze, Phytophtorastämme bei verschiedenen Kulturen, Fusariumstämme…) Es gibt auch hier funktionierende „ökologische“ Lösungen, die aber zu oft im Bioanbau verpönt sind. Beispiele gefällig: geschützer Anbau mit Foliendach (gleich Mittelmeerklima 😉 ), Unkrautbekämpfung mit Folienabdeckung, Verhinderung des Schädlingsflugs durch Vlieseinsatz… Bin mal gespannt auf die gesellschaftliche Diskussion, wenn die ganzen Intensivkulturen so geführt werden (müssen). Ihr Einwand, Herr Häusling, den ich jetzt erwarte, ist, dass es verschiedene Ansätze zur Verbesserung der Situation gibt. Na, da bin ich aber wirklich gespannt. Von Kollegen und auch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass im Moment nur sehr wenige Verfahren wirklich effektiv und reproduzierbar funktionieren. Auch hier Beispiele gefällig? Einsatz von Nematoden und Pilzstämmen gegen Engerlinge, Bazillus subtilis, Lockstofffallen, Verwirrungsmethoden… Die meisten anderen Ansätze funktionieren nicht. Mit Wirkungsgraden zwischen 40 und 60 % kann niemand etwas anfangen, insbesondere der Handel nicht. Dazu verdammt zu sein, den allergrößten Teil der Feldfrüchte als Klasse 2 zu verkaufen, kann doch nicht das Ziel sein – oder?

    16+
  6. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin, der Herr Häusling ist einer der Sorte, Hofreiter, Künast, Göring- Egger.
    Von dieser Flanke der Grünen Fraktio haben wir nichts gutes zu erwarten.
    In unserem Landwirtschaftlichem Wochenblatt, der BAUERNZEITUNG , war vor ca. 2 Wochen ein Interwiev mit Robert Habeck abgedruckt zu dem ich mich auch geäußert habe.
    Orginalton Habeck “ Ja wir Grünen haben erkannt, daß wir besser fahren,wenn wir in der Sprache abrüsten und in der Haltung zugewand sind. Es bringt überhaupt nichts, die Bauern zu vergraulen oder mit dem Finger auf sie zu zeigen“ Beim lesen dieser Zeilen war mein erster Gedanke, kommt jetzt der Wandel oder ist das nur Wahltaktik?
    Ich persönlich nehme Ihm was er da sagt ab. Aber ob er sich gegen Anton und Renate durchsetzen kann, bleibt abzuwarten, Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben, eventuell
    ist das ein Umdenken was da gerade anfängt zu keimen.
    Wir sind uns doch hier sicher alle einig ,Konfrontation wie bisher geht nicht mehr.
    Es muß was geschen, was tiefgreifendes zwischen beiden Seiten.

    4+
  7. Jochen Böhrer sagt

    Da will einer seine eigene Wirtschaftsweise hochjubeln und fehlende Wertschöpfung durch noch mehr Subventionen ausgleichen. Sowas nennt man Lobbypolitik. Der Hauptgund für die Hofaufgaben der letzten Jahre waren grünideologische Verschärfungen von Vorschriften. Es ist niederträchtigen wenn die wahren Schuldigen davon ablenken wollen.

    26+
    • Stadtmensch sagt

      Die sog. fehlende Wertschöpfung resultiert aus der Ernährung des Bodenlebens, auf die man nicht verzichten sollte wenn man noch ein paar Jährchen Landwirtschaft betreiben will. Ihr habt nur Glück, dass der Raubbau an den Ökosystemen in unseren Breiten aus menchlichem Ermessen nahezu unmerklich voran schreitet. In Meckpomm liegt der Bodenabtrag eben bei bis zu 5t pro ha und sonst im Schnitt bei 0,3t bis 0,6t.

      Nein, der Hauptgrund für die Hofaufgaben ist die Produktionsausweitung derer, die in Zeiten zunehmenden Kapital- und Technologiebedarfs noch mithalten können. Die Produktivität der Ökosysteme ist im Bereich der konventionellen LW ausgereizt. Wachsen und Weichen heißt deshalb die Devise.
      Falls kein Hofnachfolger verfügbar ist, macht doch eine Ausschreibung auf eine(n) angestellte(n) Betriebsleiter(in). Die Kontrollen (wenigstens der guten fachlichen Praxis) sind meiner Meinung nach wichtig (wenn ich nur die kahlen Äcker hier in den Hanglagen des Erzgebirges sehe…).

      1+
      • Bauer Willi sagt

        Du weißt also, was der Hauptgrund für die Hofaufgaben ist? Hast Du Dich mal mit Bauern darüber unterhalten? Oder ist das nur eine persönliche Vermutung?
        Bei meinen Vorträgen (mittlerweile über 100, komme ich ja mit den Bauern in direkten Kontakt. Die sehen den Grund aber ganz wo anders. Das hat was mit Ökonomie, mit gesellschaftlicher Anerkennung, mit immer mehr (zum Teil sinnfreien) Auflagen zu tun.
        Bauer Willi

        26+
        • Stadtmensch sagt

          Den Bankern ist ihr schlechter Ruf beim gemeinen Volk auch relativ schnurz.
          Gesellschaftliche Anerkennung fällt schon mal aus als Grund. Ehrlich – so eine Gefühlsduselei.
          Wenn Auflagen sinnfrei oder gar kontraproduktiv sind (siehe diverse Abluftfilteranlagen), müsst ihr das an die große Glocke hängen.
          Und das mit der Ökonomie hab ich ja gemeint (Herr Krämer übrigens auch).
          Moderne Landwirtschaft ist kapital- und wissensintensiv. Mit der Produktivität steigen somit auch die Auflagen und Kontrollen. Schließlich kann man auch viel Mist bauen, wenn man keine Zeit für Weiterbildung hat.

          Außerdem habe ich „Hofnachfolger“ auf einem Zeltplatz erlebt. Da hoffe ich wirklich, dass das nix wird bei denen!

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          • Ehemaliger Landwirt sagt

            Wenn wir Sie nicht hätten, ein Mann der wissen will wie man Landwirtschaft macht.

            Bei einer Ausschreibung eines Bauernhofes melden sich zu 99,9% Aussteiger mit verfilzten Rastalocken.

            Ich denke mal, dass sie denen am Zeltplatz den richtigen Weg gezeigt haben, die waren sicherlich der brave Bub, der nie über die Stränge geschlagen hat.

            Ich frage mich, ob die saufenden Horden am Ballermann auch potentielle „Hofnachfolger“ sind, oder ob die zukünftige Bänkerelite dahinter steckt?

            11+
      • Obstbäuerin sagt

        Über Deine Idee, Stadtmensch, einen Hofnachfolger anzustellen, habe ich mal nachgedacht. Was müsste er als Betriebsleiter verdienen? Wieviel Urlaub stünde ihm zu? Wenn durch Frost, Hagel oder sonstige Katastrophen (2011, 2012, 2014, 2015) die Ernte minimiert und dann auch noch ein niedriger Preis für unsere Produkte gezahlt wird, wovon sollen wir dann sein Gehalt bezahlen? In solchen Situationen haben wir uns stark eingeschränkt, mehr gearbeitet, keinen Urlaub gemacht und zur Not Substanz verkauft. Kann man einem Angestellten das zumuten?

        2+
        • Obstbäuerin sagt

          Ganz vergessen habe ich dabei auch das Problem der Hofabgabeklausel. Das schwebt ja zurzeit noch im Orbit. Wir kriegen eventuell gar keine Landwirtschaftsrente, wenn wir den Hof nicht ab- oder aufgeben. Ich denke es ist ein Dilemma und am Ende steht die Hofaufgabe.

          2+
          • Stadtmensch sagt

            Weiß auch nicht, Obstbäuerin. Ich lass einfach solche platten Bemerkungen fallen, wenn ich den Eindruck habe, dass die Diskussion insgesamt nicht konstruktiv ist. Keine Ahnung, wozu eine solche Klausel gedacht sein könnte und wer das vorschreibt. Wahrscheinlich ist der Zweck der gleiche wie bei der Grundsicherung im Alter für Stadtmenschen. Die würde auch immer mit irgendwelchen Einnahmen verrechnet (Vermietung, Verpachtung, Kapitaleinkünfte, usw.).

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            • Ehemaliger Landwirt sagt

              Die Hofabgabeklausel wurde eingeführt, dass der Hof rechtzeitig an den Hofnachfolger abgegeben wurde. Ohne Hofnachfolger kann auch verpachtet werden, ist der Pachterlös in einer gewissen Höhe, kann der abgebende Landwirt finanziell überleben, findet er keinen Pächter für sein Land, gab es auch keine Rente und die Familie musste so lange schuften, bis sie Tot auf dem Felde umfielen.
              Mit der Altersrente und ein paar Einnamen aus dem Hof können sie auch finanziell überleben.

              Es geht hier um die Rente, für die der Landwirt und seine Ehefrau ein bezahlt hat, nicht um ein Almosen wie HarzIV.

              Was ich noch bemerken möchte, wenn ein ehemaliger Arbeitnehmer als Rentner noch etwas dazuverdient, ist das Geschrei sehr groß, dass ein Rentner nicht ganz von der gesetzlichen Rente leben kann, bei einem landwirtschaftlichen Rentner interessiert das keine Sau.

              8+
    • Arnold Krämer sagt

      Die Gründe für die Hofaufgaben in Westdeutschland sind sehr vielfältig. Für die Diskussion hier liefere ich mal eine nicht unbedingt abschließende und vollständige, aber doch ziemlich ausführliche Darstellung. Über die Gewichtung mag man streiten. Die fällt sicherlich von Region zu Region auch unterschiedlich aus. Im Moment stelle ich eine zunehmende Resignation insbesondere bei den Schweine haltenden Betrieben fest.

      • persönliche Gründe
      o allgemein: Demotivation
      o keine Familiengründung
      o Kinder (potentielle Nachfolger fehlen, ungeeignet, kein Interesse)
      o Überforderung (fachlich, organisatorisch
      o Familienkonflikte (mangelnde Unterstützung durch Ehefrau, Altenteiler)
      o Tod, Unfall, Krankheit

      • betriebliche Gründe
      o geringes Einkommenspotential, Betrieb objektiv zu klein
      o Überschuldung
      o Standort ohne Entwicklungsperspektive (Baugenehmigung, Flächenverluste)
      o Investitionsstau, -rückstände
      o attraktive Verpachtungsmöglichkeiten (hohe bis sehr hohe Pachtpreise)

      12+
  8. Friedrich sagt

    Wie grüne Landwirtschaftspolitik geht, haben wir mit dem grünen Landwirtschaftsminister Meyer in Niedersachsen erlebt. Gott sei Dank sind die abgewählt. Ich hatte immer den Eindruck , daß immer wenn der morgens aufstand, sich eine neue Schweinerei gegen uns einfallen lies. Sacharbeit , mitnehmen , auf die konv. Bauern zugehen gab es nicht, sondern nur Draufhauen und Schlechtmachen waren in der ganzen grünen Zeit angesagt. Wie soll so Vetrauen erwachsen ? Das wolln die GRÜNEN doch nicht und ein Konzept haben die auch nicht , sondern nur besserwisserische Sprüche. Von Markt und Finanzierung kommt auch nichts.

    15+
    • Mausschubser sagt

      Streichen Sie Landwirtschafts-. Das ist Grüne Politik gegen alles was nicht ins Bild passt oder zu mächtig ist.

      6+
    • Ottmar Ilchmann sagt

      Eine sehr subjektive Wahrnehmung der Amtszeit von Christian Meyer! Aber im Brustton der Überzeugung rausgebollerte Meinungen ohne Beleg für ihre Richtigkeit haben ja zur Zeit Konjunktur, damit kann man sogar US-Präsident werden. Vielleicht winkt Ihnen noch eine ungeahnte Karriere, Friedrich!

      3+
      • Arnold Krämer sagt

        Herr Ilchmann, Sie dürfen nicht bestreiten, dass Minister Meyer zu Beginn seiner Amstszeit fast jeden Bauern in Niedersachsen „grell“ gemacht hat. Vor Abschluss der Koalitionsverhandlungen hieß es damals aus der SPD, der sei nicht ministrabel. In der Mitte der Legislaturperiode hat der MP Weil die wichtigen Agrarfragen ( auf Druck,Anraten ?? von Uwe Bartels, ehemaliger SPD-Landw.Minister aus Vechta) in die Staatskanzlei „gezogen“. Meyer hat dann aber schnell gelernt und zumindest verbal stark abgerüstet, so dass er vor einem Jahr zwar nicht die Stimmen der emsländischen Landwirte, wohl aber das eine oder andere Kopfnicken bekommen hat. Das tiefe Misstrauen aber blieb.

        2+
        • Der Brandenburgbauer sagt

          Moin, solange ich Stellungnahmen von Herrn Meyer in den „Landwirtschaftlichen Ostmedien“ zur Kenntnis gemommen habe, war von Ihm von Einsicht keine Rede. Das tiefe Misstrauen blieb, hier gebe ich Arnold Krämer Recht.

          2+
        • Ottmar Ilchmann sagt

          Misstrauen wurde natürlich auch bewusst geschürt! Da haben CDU und Bauernverband sehr gut zusammengearbeitet. Viele haben ihre Informationen leider ausschließlich aus der landw. Fachpresse, so wie unser Brandenburger hier es ja auch betont. Ob das immer alles so stimmt, wie es da steht? Mit scheint, die hessischen Kollegen kommen langsam zu einer realistischeren Beurteilung der Folgen der Politik der jeweiligen Parteien. Sehr interessant! In Niedersachsen momentan dank systematisch aufgebauter Feindbilder noch undenkbar.
          https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Hessenwahl-CDU-verliert-drastisch-bei-den-Bauern-10082966.html

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          • Arnold Krämer sagt

            Herr Ilchmann, Sie wissen, dass ich beruflich sehr nah dran war und eine Fülle von Veranstaltung mit Hern Meyer direkt erlebt habe. Und wie die Landwirte in „meiner“ Region das Auftreten von Minister Meyer im Verlauf der 4 Jahre erlebt und eingeschätzt haben, kann ich, glaube ich, sehr gut beurteilen.
            Was die Folgenabschätzung von grüner Agrarpolitik durch Landwirte angeht, muss man natürlich immer die zu erwartende bzw. zu befürchtende „Fallhöhe“ im Auge haben.

            3+
            • Ottmar Ilchmann sagt

              „Erlebt“ und „eingeschätzt“, wie Sie ganz richtig schreiben, Herr Krämer. Auch ich habe eine Reihe von Veranstaltungen mit Herrn Meyer besucht, wenn auch nicht beruflich, und ich kann Ihnen versichern, die Reaktionen von z.B. Kollegen in „meiner“ Region waren wesentlich differenzierter als die in der Ihren. Erinnern Sie sich mal an unsere gemeinsame Veranstaltung in Ihrhove! Die Gehirnwäsche wirkt eben in manchen Gegenden besser, in anderen weniger gut. Hat auch was mit kirchlicher und politischer Prägung zu tun. Das gleicht sich aber gerade rapide an, siehe Wahlergebnis in Bayern. Auch das Emsland wird sich noch in Richtung Normalität entwickeln! Da bin ich guten Mutes.

              2+
      • Brötchen sagt

        sein Einkommen als Eu Parlamentarier kann sicher noch einige Löcher stopfen. wenn man sich die Vielzahl an Leuten ansieht. er ist auch ganz dicht an der 2 GV Grenze dran!

        2+
        • Bauer Willi sagt

          Der Betrieb ist nach eigener Aussage 130 ha groß. Auf der Homepage steht noch 90 ha. Also: wachsen oder weichen.
          Die Tierzahl liegt unter der 2 GV-Grenze

          1+
    • sonnenblume sagt

      Bei der Ausgangsposition hat man gut reden. Solche Beispiele werden dann immer als Musterbetrieb vorgezeigt. Da ist Häusling kein Einzelfall. Wie war das doch im Sommer mit dem Herrn aus Brandenburg oder Sachsen?
      Mir ist jetzt der Bienenfreund mit der 12gliedrigen Fruchtfolge wieder eingefallen.
      Bislang habe ich dazu noch nichts gelesen, oder habe ich das übersehen?

      0
  9. Arnold Krämer sagt

    Wer wie Herr Häusling und die Grünen eine Ökologisierung der Landwirtschaft fordern, muss die Ökonomisierung der Landwirtschaft bzw. ihre marktwirtschaftliche Ausrichtung eindämmen und „zurückschrauben“. Das geht nicht über Appelle und Moralisieren sondern nur über „knallhartes“ Ordnungsrecht. Wenn man es über Geld versucht, gibt es nur Mitnahmeeffekte oder man muss sehr massive Anreize geben wie z. B. bei der Biogasförderung in der ersten Phase. Die vielen und immer detaillierteren fachrechtlichen Vorschriften, die es vom Düngerecht bis zum Immissionsschutzrecht auch auf Betreiben der Grünen in zunehmendem Maße auch jetzt schon gibt, führen zu immer mehr Betriebsaufgaben und wachsenden Betriebsgrößen, was man ja erklärtermaßen auch nicht will. Die Grünen stecken in einem echten Dilemma, weil sie den Anschein der Verbotspartei vermeiden wollen, an der Tatsache offener (Wirtschafts-)Grenzen nicht vorbeikommen oder -wollen, und feststellen müssen, dass die Erziehungsarbeit bei den Verbrauchern noch nicht ausreichend erfolgreich war.

    15+
    • Brötchen sagt

      Arnold Krämer ist so!!!!!! Es werden zwei Früchte übrigebleiben, die mit fünf Mann und in
      Zweitausend ha betrieben gemanagent werden sicher auch als Öko.

      4+
  10. Der nette Herr Häusling ist doch derjenige von den Grünen, die ganz vorne dabei ist, wenn es um zugespitzte Debatte bzw. FakeNews gegen die herkömmliche Landwirtschaft geht.

    https://blogagrar.de/politik/fakenews-wahlkampf-in-gruen/

    Viele Grüne- und da schließe ich Häusling eindeutig mit ein- agieren im Bereich Landwirtschaft/Umwelt genauso wie die AfD oder Trump mit „Ängste schüren“, Populismus und einfachen Lösungen („alles Bio & gut“)- garniert mit FakeNews und einfachen Schuldzuweisungen. Dazu kommt das etwas schräge Verständnis von Rechtsstaat, der wohl nur gilt, wenn es den Grünen gerade passt.

    Wenn die Lage so eskaliert, wie es in Waldeck passiert ist, dann haben die Grünen gemeinsam mit einigen NGOs einen großen Anteil an dem missglückten Dialog rund um einen Stallbau.

    https://blogagrar.de/politik/vom-tierfreund-zum-menschenhasser/

    Natürlich müssen sich da alle Stakeholder fragen, was sie hätten anders machen können- auch die Bauernfamilie, die Berufskollegen, der Kreisbauernverband. Aber- eine so vergiftete und aufgeladene Debatte kann doch nicht das Ziel der Grünen sein! Und wenn die Grünen so agieren, dann bekommen sie nur 1% der landwirtschaftlichen Wählerstimmen. So wie die Grünen in Niedersachsen mit Ex-Landwirtschaftsminister Christian Meyer bei der Landtagswahl 2017.

    https://blogagrar.de/politik/agrarpolitisches-highlight-des-jahres/

    Hinzu kommt, dass die normalen Bauern eher dicht machen und blockieren als sich mit Alternativen zu beschäftigen. Die Grünen sollten zum Ziel haben, die Landwirte mitzunehmen. Das geht nicht mit harschen Schuldzuweisungen und ohne Wertschätzung der bisherigen Arbeit auf den Höfen.

    Einem Politiker wie Häusling wird kaum bei den Bauern punkten können, wenn er in einem Interview Kreide gefressen hat, an anderer Stelle aber wieder „draufhaut“ und sein Klientel bespielt.

    Und wie soll ich sein „Wir Grüne bieten den Dialog an“ verstehen? Wir sind für die Landwirte, die mit uns auf einer Linie sind und die anderen unverbesserlichen haben Pech gehabt? Sie hatten ja ihre Chance?

    So reden doch auch Autokraten, oder?

    26+
    • Brötchen sagt

      Neben der Trockenheit kommt jetzt bei uns die nächste biblische Plage…soviel Gänse habe ich auf einem Fleck nicht gesehen.

      Ich weiss nicht, ob der ökobauer noch glücklicher wird, wenn er noch mehr Geld bekommt, zumal dann jeder Arbeitsschritt und jeder Abweichung beantragt und dokumentiert werden muss.
      Alle Forderungen haben bisher zu noch größererer Einengung der Fruchtfolge geführt und wenn die Tierhaltung noch mehr reglementiert wird, wird die Fruchtfolge bei schlechten Böden so aussehen…..roggen, mais und vielleicht noch Sonnenblumen.
      Meines Erachtens wäre der richtigere weg, langsamer Rückbau der Subventionen und der Auflagen und sehr langsamer Rückbau. Flankiert mit Massnahmen die Veredlung weiter auszubauen. Wenn die kleinteiligen werden soll, müssten die Preise steigen oder der Aufwand sinken.

      2+
    • „Die Grünen sollten zum Ziel haben, die Landwirte mitzunehmen.“ Mitnehmen wohin? Nach Fakeland? Darauf habe ich keine Lust.

      9+
    • Stadtmensch sagt

      Der Agrarunternehmer (der in Geflügel nichts weiter als Zellhaufen mit Input- und Outputparametern sieht), der sich in einem Luftkurort mit einem 80000er Masthähnchenstall verwirklichen will, darf natürlich nicht mit Zuspruch rechnen. Zumal wir statistisch in D einen Selbstversorgungsgrad bei Geflügelfleisch von über 99% haben.

      Von mir aus sollen sie den Stall ruhig da hinbauen. Werden die Schlafstadtbewohner und Pendler mal unmittelbar mit den Auswirkungen ihres „Wohlstandes“ konfrontiert.
      Billiges Hähnchenfleisch für die „schlanke Linie“. Prust! Schaut euch diese Ställe an, da passt keine Handbreit mehr zwischen die Viecher…

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      • Paulus sagt

        Der hier aufgezeigte Agrarunternehmer möchte einen ganz offensichtlich vorhandenen Markt bedienen und rechnet selbstverständlich mit In- und Output, das ist legitim und unter betriebswirtschaftlichen Aspekten erforderlich. Nicht mehr und nicht weniger.
        Die wahren Arschlöcher sind doch jene, die das möglichst billig hergestellte Zeugs zwar gerne kaufen und fressen, aber nicht mit diesen elenden Mastanstalten konfrontiert werden möchten.
        Ich möchte es auch nicht, bin allerdings konsequent und kaufe diesen ganzen Scheiß erst gar nicht. Auch wenn ich hier gerne die Verbraucherseite vertrete, die „Schuldigen“ sind weder die Erzeuger noch der LEH. Wir sollten schon ehrlich bleiben.

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        • Bauer Willi sagt

          @Paulus. Danke. Gestern beim REWE Zuckererbsen aus Kenia. 6.300 Flugkilometer Ja, ja und wir kaufen regional und saisonal, vorwiegend bio und sind gegen den Klimawandel.

          Alles Gerede. Samstags werden die Flugzettel vom Discounter studiert und dann geht’s los. Wir Deutsche sind Weltmeister im Verdrängen und in der Doppelmoral.
          Bauer Willi

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        • Zustimmung, wobei „Arschlöcher“ aus meinem Mund als militant bezeichnet werden könnte. 🙂

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        • sonnenblume sagt

          Die Frage ist doch, wie kann man das Problem lösen und wer? Oder müssen wir für alle Zeit mit dieser zwiespältigen Situation zu recht kommen? Das ist doch die Frage, die uns Landwirte umtreibt. Der Druck von oben ( Änderung in der Produktion) nimmt immer mehr zu, aber von unten ( Einkaufsverhalten) kommt keine Veränderung die den Druck auffängt.

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      • Ehemaliger Landwirt sagt

        In unsere Gegend hat ein BIO Hühnerhaltungsbetrieb einen Stall gebaut für 24.00 Hühner, die Entfernung zu nächsten Dorf ist 4. Km.
        Die Baugenehmigung wurde mit Massenprotesten bekleidet, obwohl ja alle BIO Eier kaufen wollen.

        Würde der deutsche Verbraucher alle Teile eines Hühnchen essen, dann bräuchte man wesentlich weniger Hühnchen zu mästen, dies, genau dies sollte man dem kritisierenden Verbraucher auch mal sagen.

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  11. Der Brandenburgbauer sagt

    Moin Willi, mich hätte natürlich auch interessiert, um welche Themen Du dich mit
    Häusling „gekloppt“ hast.

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